DE3874186T2 - Zusammenklappbare struktur. - Google Patents
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Description
- Die Erfindung betrifft eine zusammenklappbare Konstruktion, die zwischen einer aufgeklappten und zusammengeklappten Stellung, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 definiert, bewegbar ist.
- Strukturen dieser Art können in ihrer aufgeklappten Position zum Tragen von Tafeln, z.B. Fototafeln oder dergleichen, verwendet werden.
- Zusammenklappbare Konstruktionen sind in vielen Ausführungsbeispielen bekannt und weisen meist ziemlich komplizierte Stangenanordnungen auf. Diese bekannten zusammenklappbaren Strukturen haben oft den Nachteil, daß sie weniger vielseitig einsetzbar sind. Aus der FR-E 12 417 ist eine Struktur gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt, von der alle Pfosten stets in der gleichen Ebene angeordnet sind.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, eine zusammenklappbare Struktur dieses Typs zu schaffen, die vielseitiger verwendbar ist.
- Gemäß der Erfindung ist eine zusammenklappbare Struktur vorgesehen, wie sie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 definiert ist.
- Als erstes ermöglicht die Anwendung paralleler Ständer und Verbindungsstangen, die sich zwischen den Ständern zur Bildung einer Art eines Expansionsgelenkes erstrecken, die Struktur in einer Art und Weise, wie sie aus sich selbst heraus bekannt ist, die es erlaubt, mehrere unterschiedliche Positionen in der ausgeklappten Stellung einnehmen zu können. Darüber hinaus jedoch ermöglicht die Variation der Anzahl der ersten Paare der Pfosten, die auf der Spitze des anderen angeordnet sind, eine leichte Variation der gesamten Höhe der Struktur, während aufgrund der zick-zack-artigen Zusammenklappbarkeit der aufeinander angeordneten Paare von Ständern in der zusammengeklappten Stellung der Struktur eine kleine handliche Packung erhalten wird.
- Die Veränderbarkeit des Winkels, der zwischen den Ebenen eingeschlossen wird, die sich durch benachbarte zweite Paare von Ständern erstrecken, ermöglicht eine leichte Variationsmöglichkeit der Form der auseinandergeklappten Struktur. Die Struktur kann derart angeordnet werden, daß ihre Basis mehrere unterschiedliche geometrische Formen bilden kann, so z.B. Dreiecke, Quadrate, Polygone oder Abschnitte davon.
- Es sei bemerkt, daß die GB-A-1 542 244 bereits die Variation des Winkels, der zwischen benachbarten Ebenen eingeschlossen ist, zeigt; jedoch ist diese bekannte Struktur nicht zusammenklappbar.
- Entsprechend einem handlichen Ausführungsbeispiel der zusammenklappbaren Struktur gemäß der Erfindung weist jede Gelenkeinrichtung eine vertikale und horizontale Gelenkachse auf, wobei sich beide Achsen im wesentlichen parallel zur Ebene der entsprechenden Ständerpaare erstrecken, wobei die horizontale Gelenkachse eines Ständers bzw. Pfostens mit der horizontalen Gelenkachse einer entsprechenden Gelenkeinrichtung eines Ständers, der darüber oder darunter angeordnet ist, durch eine erste Gelenklippe verbunden ist und wobei die vertikale Gelenkachse eines Ständers mit der vertikalen Gelenkachse einer entsprechenden Gelenkeinrichtung eines angrenzenden Ständers eines benachbarten Ständerpaares durch eine zweite Gelenklippe verbunden ist.
- Als Ergebnis davon wird die Zusammenklappbarkeit der Ständer, die in der auseinandergeklappten Position der Struktur miteinander ausgerichtet sind, ebenso wie die freie Festlegung von Ständern benachbarter Ständerpaare, die nebeneinander angeordnet sind, in einer einfachen Weise erreicht. Hierbei behindern die Gelenklippen, die die vertikalen Längsachsen benachbarter Gelenkeinrichtungen miteinander verbinden, die Gelenkbewegung der Gelenklippen, welche die horizontalen Gelenkachsen benachbarter Gelenkeinrichtungen verbinden und vice versa,nicht.
- Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Ständer mit einem hohlen offenen Profil mit einer offenen Seite ausgestattet sind, wobei die offenen Seiten der Ständer jedes Ständerpaares aufeinanderzu ausgerichtet sind, wohingegen die Ständer und die entsprechenden Verbindungsstangen in Verbindungspunkten miteinander verbunden sind, wobei diese vollständig innerhalb der offenen Profile jedes Ständers angeordnet sind.
- Aufgrund dessen sind die Verbindungsstangen in der zusammengeklappten Position der Struktur oder, falls nur ein Teil der Struktur zusammengeklappt ist, nicht sichtbar, so daß die zusammengeklappte Struktur ein ästhetisches Erscheinungsbild hat.
- Falls schließlich beide äußeren Enden jeder Verbindungsstange längs des entsprechenden Ständers gleiten, wobei der Ständer weiterhin zwei Anschlageinrichtungen zur Begrenzung der relativen Position der Verbindungsstangen in der ausgeklappten Stellung der Struktur aufweist, kann die Struktur in ihrer auseinandergeklappten Position eine äußerst stabile Anordnung bewahren.
- Die Erfindung wird nachfolgend mittels der Zeichnung noch näher erläutert, in der ein Ausführungsbeispiel der zusammenklappbaren Struktur gemäß der Erfindung dargestellt ist.
- Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht eines Abschnitts einer Konstruktion gemäß der Erfindung in ihrer ausgeklappten Position;
- Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht der Struktur gemäß Fig. 1 in einer partiell zusammengeklappten Position;
- Fig. 3 zeigt einen Querschnitt gemäß III-III in Fig. 1 mit einer Darstellung in vergrößertem Maßstab;
- Fig. 4 und 5 zeigen einen Teil der klappbaren Bewegung einer Struktur gemäß der Erfindung; und
- Fig. 6 und 7 zeigen ein Detail der Struktur gemäß der Erfindung während der Klappbewegung entsprechend den Fig. 4 und 5.
- Die zusammenklappbare Struktur, die in Fig. 1 in ihrer ausgeklappten Position dargestellt ist, weist eine größere Anzahl von Paaren paralleler Ständer 1,2; 3,4; 5,6; 7,8 und von Paaren von Verbindungsstangen 9,10 und 11,12 und 13,14 und 15,16 auf, die die Paare der Ständer 1,2; 3,4; 5,6; 7,8 in Art von Expansionsgelenken verbinden. Die Anzahl der parallelen Ständer und die Anzahl der Verbindungsstangen hängt von den Gesamtdimensionen der Struktur ab und kann frei gewählt werden.
- Die Verbindungsstangen, z.B. die Verbindungsstangen 9 und 10, haben Zentren, die wechselweise schwenkbar miteinander durch Drehzapfen 17 verbunden sind. Diese Drehzapfen 17 können unterschiedliche Gestalt haben, z.B. derart, daß die Verbindungsstangen in einer bestimmten relativen Winkelposition demontierbar sind.
- Die äußeren Enden der Verbindungsstangen 9 bis 16 sind mittels der Pfosten der entsprechenden Ständerpaare 1 bis 8 schwenkbar verbunden. Im dargestellten Beispiel nach der Fig. 1 sind die äußeren Enden der Verbindungsstangen 9 bis 16 mit Gleitblöcken 18 schwenkbar verbunden, wie dies am Paar der Verbindungsständer 9,10 dargestellt ist, wobei die Gleitblöcke 18 längs Führungen in den Pfosten gleitbar vorgesehen sind. Diese Führungen werden unter Bezugnahme auf die Fig. 3 näher dargestellt.
- Um eine Zusammenklappbarkeit der gezeigten Struktur zu erreichen, ist es notwendig, daß wenigstens ein äußeres Ende jeder Verbindungsstange 9 bis 16 längs eines entsprechenden Ständers 1 bis 8 gleiten kann, wobei dies im Gegensatz zu dem gezeigten Ausführungsbeispiel steht, in dem beide äußeren Enden jeder Verbindungsstange 9 bis 16 längs der entsprechenden Ständer 1 bis 8 gleitbar vorgesehen ist.
- Zur Begrenzung der Position der Verbindungsstangen 9 bis 16 in der ausgeklappten Stellung der Struktur weist jeder Ständer 1 bis 8 Anschlageinrichtungen 19 auf, die in Fig. 1 nur schematisch dargestellt sind.
- Während des Zusammenklappens der Struktur von der ausgefalteten Position gemäß Fig. 1 in die teilweise zusammengeklappte Position, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, gleiten die äußeren Enden der Verbindungsstangen 9 bis 16 zusammen mit ihren Gleitblöcken 18 einzeln in entgegengesetzte Richtungen längs der Ständer 1 bis 8, bis die Position erreicht ist, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Wie dies aus der Fig. 3 hervorgeht, sind die Ständer 1 bis 8 mit einem hohlen offenen Profil versehen, wobei die offenen Seiten der Ständer 1 bis 8 jedes Ständerpaares 1,2; 3,4; 5,6; 7,8 aufeinanderzu ausgerichtet sind, wohingegen die Verbindungspunkte zwischen den Gleitblöcken 18 in den Ständern 1 bis 8 zu liegen kommen und die Verbindungsstangen 9 bis 16 vollständig innerhalb der offenen Profile jedes Ständers zu liegen kommen. Aufgrund dessen ist es möglich, daß die Verbindungsständer 9 bis 16 in der in Fig. 2 gezeigten Position nicht mehr sichtbar sind und daß die Ständer eines Paares aneinanderstoßen. Dies ermöglicht eine kompakte zusammengeklappte Anordnung.
- Wie dies aus Fig. 1 erkennbar wird, weist die Struktur in ihrer ausgeklappten Position eine Anzahl von Ständerpaaren auf, die nebeneinander angeordnet sind, so z.B. die Paare 1,2 und 3,4 oder die Paare 5,6 und 7,8. Stets ist ein erster Pfosten eines ersten Ständerpaares gelenkig verbunden mit dem angrenzenden zweiten Pfosten eines benachbarten zweiten Ständerpaares. Beispielsweise ist der Pfosten 2 gelenkig verbunden mit dem Pfosten 3, während der Pfosten 6 scharnierartig mit dem Pfosten 7 verbunden ist.
- Um diese erwähnte gelenkige Verbindung zu erreichen, weisen die Pfosten 1 bis 8 an ihren äußeren Enden Scharniereinrichtungen 20 auf. Die Scharniereinrichtungen 20 der benachbarten Pfosten 2 und 3 oder 6 und 7 sind wechselseitig durch eine horizontale Gelenklippe verbunden. Jede horizontale Gelenklippe 21 kann mit jedem ihrer äußeren Enden um vertikale Gelenkachsen jedes der Gelenkeinrichtungen 20 verschwenkt werden und ist in diesen Gelenkeinrichtungen 20 befestigt. In der Fig. 3 sind diese vertikalen Gelenkachsen 22 und die Gelenklippen 21, welche diese Gelenkachsen 22 verbinden, sehr klar dargestellt.
- Weiterhin weisen benachbarte Pfosten 2 und 3 oder 6 und 7 zusammenwirkende Verzahnungen 23 auf, so daß nur eine abrollende wechselseitige Bewegung der beiden Pfosten 2 und 3 oder 6 und 7 relativ zueinander möglich ist. Auf diese Weise ist es möglich, daß der Winkel, der durch die Ebenen eingeschlossen wird, die sich zwischen benachbarten Ständerpaaren erstrecken, so z.B. die Paare 1,2 und 3,4 oder 5,6 und 7,8, in der ausgeklappten Position der Struktur frei festlegbar ist. Es sei betont, daß die Verzahnung 23 in der Konstruktion gemäß Fig. 1 an der Gelenkeinrichtung 20 angeordnet ist. Aber es ist auch möglich, daß diese Verzahnung an dem Pfosten selbst vorgesehen wird.
- In Fig. 3 ist die wechselseitige Zusammenwirkung zwischen den Verzahnungen 23 an den benachbarten Gelenkeinrichtungen deutlich dargestellt. Während eine rollende, wechselseitige Bewegung der Gelenkeinrichtung oder der damit verbundenen Pfosten durchgeführt wird, geschieht eine Rotation, um diese vertikalen Gelenkachsen 22, so daß der eingeschlossene Winkel geändert wird.
- Weiterhin zeigt die Fig. 3 einen Gleitblock 18, der durch Führungen 24 geführt wird. In dem Gleitblock 18 ist eine Verbindungsstange 25 mit ihrem einen äußeren Ende schwenkbar angebracht. Auch ist klar erkennbar, daß die Pfosten ein hohles offenes Profil aufweisen, um die Verbindungsstangen in der zusammengeklappten Stellung der Struktur vollständig aufnehmen zu können.
- Wie dies aus Fig. 1 erkennbar ist, weist die dargestellte Struktur weiterhin Paare von Ständern auf, die in der ausgeklappten Position der Struktur einer auf der Spitze des anderen angeordnet ist, so z.B. die Paare 1,2 und 5,6 oder 3,4 und 7,8, von denen die einzelnen Pfosten miteinander ausgerichtet sind. Die aneinandergrenzenden äußeren Enden der Pfosten, hier die Gelenkeinrichtungen 20, sind gelenkartig miteinander verbunden, so daß die Pfostenpaare zick- zack-artig in eine Position zusammenklappbar sind, in der die Pfosten, die mit ihren äußeren Enden verbunden sind, sich parallel zueinander und in einer kurzen Entfernung voneinander erstrecken. Dies ist schematisch in den Fig. 4 und 5 dargestellt, die drei Pfosten 26, 27 und 28 zeigen. Der Pfosten 26 weist eine horizontale Gelenkachse 29 auf, wohingegen der Pfosten 27 horizontale Gelenkachsen 30 und 31 aufweist und der Pfosten 28 schließlich eine horizontale Gelenkachse 32. Die Gelenkachsen 29 und 30 der Pfosten 26 und 27 sind einander gegenüberliegend angeordnet und durch eine vertikale Gelenklippe 33 miteinander verbunden. Dementsprechend sind die horizontalen Gelenkachsen 31 und 32 der Pfosten 27 und 28 wechselweise durch eine vertikale Gelenklippe 34 verbunden.(Es sei betont, daß die Gelenklippen 33 und 34 tatsächlich nicht in den Pfosten 26 bis 28 befestigt sind, sondern in den Gelenkeinrichtungen, die an den äußeren Enden dieser Pfosten vorgesehen sind. Für die beschriebene Zusammenklappbewegung macht dies keinen Unterschied).
- Die Gelenkachsen 29,30 und 31,32 sind lateral relativ zur Mittellinie der entsprechenden Pfosten 26 bis 28 angeordnet und ermöglichen so das Zusammenklappen dieser Pfosten. Durch die Anordnung dieser Paare von Gelenkachsen, alternativ auf die eine und auf die andere Seite, können die Pfosten 26 bis 28 zick-zack-artig wie in Fig. 5 dargestellt, zusammengeklappt werden.
- Die Fig. 6 und 7 zeigen zwei Pfosten 35,36, die an ihren aneinandergrenzenden äußeren Enden mit Gelenkeinrichtungen 37,38 ausgestattet sind. Zwischen den horizontalen Gelenkachsen 41,42 beider Gelenkeinrichtungen 37,38 ist eine Gelenklippe 39 vorgesehen, die eine Bewegung des Pfostens 35 relativ zum Pfosten 36 zuläßt, wie dies durch den gestrichelten Pfeil dargestellt ist. Letztlich wird die in Fig. 7 dargestellte auseinandergeklappte Position der Struktur erreicht.
- Wie dies deutlich aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, weist die Gelenklippe 38 eine Form auf, derart, daß sie auch als Zentriereinrichtung für die Pfosten 35, 36 fungiert (oder die Gelenkeinrichtungen 37,38). Aufgrund der korrespondierenden Ausnehmungen in der Gelenklippe 39 und den Vorsprüngen der Gelenkeinrichtungen 37,38 kann die in Fig. 7 gezeigte Position sehr effizient beibehalten werden.
- Die zusammenklappbare Struktur gemäß der Erfindung kann sehr einfach auseinander- und zusammengeklappt werden, wobei einerseits eine Struktur in ihrer auseinandergefalteten Position geboten wird, die sehr vielseitig ist, da die Ständerpaare aufgrund der horizontalen Gelenklippen relativ zueinander verschwenkt werden können, wobei auf der anderen Seite eine Struktur erhalten wird, die in ihrer zusammengeklappten Anordnung sehr klein und handlich ist.
Claims (7)
1. Zusammenlegbare Konstruktion, die zwischen einer
augeklappten und einer zusammengeklappten Stellung
verstellbar ist, mit Paaren von parallelen Ständern
(1,2; 3,4; 5,6; 7,8) und Paaren von
Verbindungsstangen (9,10; 11,12; 13,14; 15,16), die Ständer in
Art eines Expansionsgelenkes verbinden, wobei die
genannten Verbindungsstangen jedes
Verbindungsstangenpaares Zentren (17) haben, die gegenseitig
schwenkbar verbunden sind, und wobei die
Verbindungsstangen weiterhin äußere Enden enthalten, die
schwenkbar verbunden sind mit Ständern eines
entsprechenden Ständerpaares, während zumindest ein
äußeres Ende jeder Verbindungsstange weiterhin
längs des entsprechenden Ständers verschiebbar ist,
gekennzeichnet durch
erste Paare von Ständern (1,2 und 5,6; 3,4 und 7,
8), die in der aufgeklappten Stellung der
Konstruktion eines über dem anderen angeordnet sind,
wobei die einzelnen Ständer (1, 5; 2,6; 3,7; 4,8)
zueinander ausgerichtet sind, während die
anliegenden äußeren Enden der Ständer gelenkartig derart
verbunden sind, daß die genannten Ständerpaare
zickzackförmig zusammenlegbar sind zu einer
Stellung, in welcher die endseitig
verbundenen
Ständer parallel zueinander und in einem
geringen Abstand voneinander verlaufen, und
zweite Paare von Ständern (1,2 und 3,4; 5,6 und 7,
8), die in der aufgeklappten Stellung der
Konstruktion jeweils nebeneinander angeordnet sind, wobei
ein erster Ständer (2,6) eines zweiten
Ständerpaares gelenkartig verbunden ist mit einem anliegenden
zweiten Ständer (3,7) eines angrenzenden zweiten
Ständerpaares in der Weise, daß in der
aufgeklappten Stellung der Konstruktion der Winkel,
der von den Ebenen, die sich durch die genannten
zenden Ständerpaare erstrecken, gebildet ist, frei
eingestellt werden kann,
und wobei jeder Ständer (1 bis 8; 26 bis 28; 35,36)
an seinen äußeren Enden eine Scharniereinrichtung
(20; 37,38) aufweist, die das Zusammenklappen der
in der ausgeklappten Stellung der Konstruktion
ausgerichteten Ständer ermöglichen, ebenso wie die
relative Feststellung der jeweils nebeneinander
angeordneten Ständer.
2. Zusammenlegbare Konstruktion nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Scharniereinrichtung (20; 37,38) eine
vertikale (22) und eine horizontale (29,30; 31,32; 41,
42) Drehachse enthält,
daß beide Achsen im wesentlichen parallel zu der
Ebene des entsprechenden Ständerpaares verlaufen,
daß die horizontale Drehachse eines Ständers mit
der horizontalen Drehachse der entsprechenden
Scharniereinrichtung eines darüber oder darunter
angeordneten Ständers durch einen ersten
Scharnierrand (33;34;39) verbunden ist,
daß die vertikale Drehachse eines Ständers mit der
vertikalen Drehachse der entsprechenden
Scharniereinrichtung eines anliegenden Ständers eines
angrenzenden Ständerpaares durch einen zweiten
Scharnierrand (21) verbunden ist.
3. Zusammenlegbare Konstruktion nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die ersten Scharnierränder (33;34;39), die sich
zwischen den horizontalen Drehachsen erstrecken,
auch als Zentriereinrichtungen für die Ständer
wirken.
4. Zusammenlegbare Konstruktion nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die anliegenden Ständer (2,3; 6,7) der
angrenzenden zweiten Paare der Ständer zusammenwirkende
Verzahnungen (23) enthalten, wobei die genannten
Verzahnungen nur eine abrollende, beiderseitige
Bewegung der anliegenden Ständer relativ zueinander
erlauben.
5. Zusammenlegbare Konstruktion nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verzahnungen (23) an den genannten
Scharniereinrichtungen (20;37,38) vorgesehen sind.
6. Zusammenlegbare Konstruktion nach einem der
Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannten Ständer ein hohles offenes Profil
mit einer offenen Seite haben,
daß die offenen Seiten der Ständer eines jeden
Ständerpaares (1,2; 3,4; 5,6; 7,8) zueinander
gerichtet sind, während die Ständer und die
entsprechenden Verbindungsstangen an Verbindungspunkten
(18) verbunden sind, die vollständig in den offenen
Profilen eines jeden Ständers angeordnet sind.
7. Zusammenlegbare Konstruktion nach einem der
Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden äußeren Enden jeder
Verbindungsstange (9 bis 16) längs eines entsprechenden
Ständers verschiebbar sind, wobei der Ständer außerdem
zwei Anschlageinrichtungen (19) zur Definierung der
relativen Stellung der Verbindungsstangen in der
aufgeklappten Stellung der Konstruktion aufweist.
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