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DE387274C - Webvorrichtung - Google Patents

Webvorrichtung

Info

Publication number
DE387274C
DE387274C DEU7412D DEU0007412D DE387274C DE 387274 C DE387274 C DE 387274C DE U7412 D DEU7412 D DE U7412D DE U0007412 D DEU0007412 D DE U0007412D DE 387274 C DE387274 C DE 387274C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
compartment
weaving device
spreader
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU7412D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEU7412D priority Critical patent/DE387274C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE387274C publication Critical patent/DE387274C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webvorrichtung. Gegenstand der Erfindung ist eine Wel>-vorrichtung besonderer Art, welche bei geringem Kraftbedarf sehr rasch laufen soll und einen geringen Platzbedarf besitzt.
  • Zu diesem Zweck wird von den, Gedanken ausgegangen, die Schäfte stur ein Webfach von i bis 2 cm Höhe bilden zu lassen. um einen raschen Gang der Schäfte und des Schußfadenträgers sowie eine möglichst erhebliche Verkürzung der freigespannten Kettenlänge zu ermöglichen.
  • Um dies zu ermöglichen. inul.i aber eine Schwierigkeit überwunden werden, die darauf beruht, daß es an sich unmöglich ist, den Träger des Schußfadens in ein Fach von so -B-ringer Weite ungestört einzuführen und in der geringen zur Verfügung stehenden Zeit die eingetragene Schußschleife an der Kante zu binden. Diese Schwierigkeit soll nach der Erfindung durch einen zusätzlichen Spreizer beseitigt werden, der in das von den Schäften gebil lete Fach von geringer Höhe zeitlich und örtlich verschieden von dein Träger des Schußfadens eingeführt wird, das Fach erweitert und es bis zur vollendeten Eintragung des Schusses offen hält, während die Schäfte ihren stetigen Wechsel fnrt@t;zen, uin @lris neue Fach zu bilden.
  • Vorzugsweise soll der iicue @lireizer ft')rniig ausgeführt «-erden. Lr wird dann in flacher Lage in das Fach eingeschoben und dort hochkant gestellt.
  • Es ist zweckmäßig, an einer derartigen Webvorrichtung den Schußfaden durch eine an sich bekannte an ihrem Träger geleriici(-befestigte Nadel führen zu lassen, wobei nach der Erfindung eine Zugfeder die Eintragsnadel in derderKehle desFaches benachbarten Lage hält, während sie bei ihrem Eintritt in das Fach finit einem \ oclcen gegen einen Anschlag stößt, um nach deni weitesten Teil des Faches hin ausgeschwenkt zu werden.
  • Eine Ausführungsform des Erfndungsgegenstandes ist in cler lt,#;üinun- dargestellt; es zeigen Abb. i und 2 die neue Vorrichtung in te:lweisein Schnitt von derSeite und inAnsicht von oben, Abb. 3 die gegenseitigen Stellungen der an der Fachbildung beteiligten bewegten Teile in vier verschiedenen Lagen, Abb. 1. eine Ausführungsform der den Schußfaden führenden Nadel, _1111i.5 den Spreizer
    in Ansicht von der Seite und von oben, Abb. (1
    eine AusführunIgsforin de: Fadenfängers an
    der Kantenbitidestelle.
    In; wesentlichen ist die Ausbildung der
    einzelnen Teil< ähnlich der bei @"c13.@tülilen
    üblichen. l,-,)in Kettenbaum i äeht dir
    Kette iiber Elen Streichl"2ttini =# .furch rlic
    Sdi:ifte 3, 31, das Riet q, über den Brust-
    laum 6 zu den Abzugswalzen ;. Die Schäfte
    werden in bekannter Weise, etwa durch wabe-
    balkenartige Vorrichtungen, abwechselnd auf
    und ab bewegt. Hierzu kiinnen Hebel 8 und
    Exzenter 9 dienen.
    Die Eintragung des Schulafa-iens eri(>Igt
    nach Art der Nähmaschinen durch eine die
    geöffnete Kette in wagerechter Richtung
    durchstechende Nadel 5. Bev@@r die Nadel
    ihren Rückhub durch die Kette antritt, er-
    faßt ein Schiffchen oder ein fadenführender
    Greifer die Nadelfadenschleife und zieht den
    Kantenbindefaden hindurch, worauf die Bin-
    dung unter Bildung einer festen hani-e er-
    folgt.
    Die Nadel kann auf einer :\."adelstange io
    angeordnet sein, die etwa von der bekannten
    lierzförinigen Kurvenscheibe i i getrieben
    werden kann, weiche der \ arlelbewegung die
    gewünschten Haltepunkte gibt.. Der Antriei,
    der Kurvenscheibe erfolgt etwa durch die die
    Kurvenscheiben tragende senkrechte Welle.
    Man könnte übrigens die -Nadel durch einen
    Schützen ersetzen. Die Bewegung des Rietes
    kann von der Bewegung der Tadelstange ab-
    geleitet werden; die Bewegung der anderen
    Teile erfolgt in bekannter Weise.
    Abweichend von der bisherigen l'bunh 11Z1:
    Cer frcigespannte Teil der Kette nur kurz.
    Die Schäfte 3 und 31 bilden nur ein Fach v(-.ii
    sehr geringer Weite und Höhe, etwa um 2 ein
    hoch. Es ist ohne weiteres klar, dal:1 ein der-
    artiges Fach viel zu klein ist, ein der iintra@-
    nadel oder einen Sihützen einen Durchtritt
    durch das Fach zu erlauben. --)l)ve @la!) Ketten-
    ki-lcii zui-rcißen oder sonstige Fehler ent-
    steh,#jn. I`in diese i llißstand zu Beseitigen,
    wird nach <leg Erfindttn,- ein 7ttsätzliclie.-
    Spreizer i4 angeordnet, der sich in einer
    wzigerecliten Ebene quer zur Richtung der
    Kettenfäden in der Nähe der Schäfte bewegt.
    Dieser Spreizer ist vorzugsweise gemäß
    Abh. ; in der Form eines flachen Keils i4
    ausgeführt, der in flacher Stellung mit seiner Spitze zuerst leicht in das Fach eingeführt werden kann (Abb. 3a). Sobald der Spreizer sein vorderes Hubende erreicht, also das gesamte Fach' durchstoßen hat, richtet er sich in Hochkantstellung auf (Abb. 3b) und erweitert hierdurch das Fach so weit, daß die Nadel 5 hindurchstechen kann. In dieser Stellung hat die Spreizerbewegung einen Haltepunkt, der so lange dauert, bis die N adel ihr vorderes Hubende erreicht, dort die \ adelfadenschleife vom Kantenbindungsfaden aufgenommen und mit ihm verkettet ist und schließlich die Nadel wieder aus dem Fache zurückgetreten ist.
  • Inzwischen aber haben die Schäfte den Wechsel ihrer Bewegungsrichtung schon angetreten und die Bildung des neuen Faches ungestört beginnen können (Abb. 3c). Nunmehr wird der Spreizer umgelegt und rasch aus dein Fache zurückgezogen, so daß die Kettenfäden in die ihnen von den Schäften angewiesene Stellung des neuen Faches schnellen können.
  • Wenn man zur Führung des Schußfadens eine Nadel benutzt, kann ihr Einführen in das Fach durch besondere Einrichtungen noch erleichtert werden. Bei dem in Abb.4 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Nadel flach mit runder Spitze, in welcher sich die Öse zur Führung des Schußfadens befindet. Sie ist auf ihrer i'\adelstange io auswechselbar so befestigt, daß sie in Richtung auf den Spreizer seitlich ausschwingen kann. Durch eine an einem Bügel 15 befestigte Feder wird die Nadel gegen eine Rast IG leicht angedrückt. An der entgegengesetzten Seite der Nadel trägt diese einen 1Tocken 17, der beim Vorwärtshub im geeigneten Augenblick an einen Anschlag 18 stößt und sie hierdurch gegen die Federwirkung, seitlich ausschwingt. Hierdurch wird erreicht, daß beim Vorwärtshub der Nadel diese mit der Spitze gegen den Spreizer ausschlägt und so eine weitere Stelle des Faches auswählt, an welcher sie ungehindert eindringen kann. Sobald dies geschehen ist, schwingt die 1 adel unter Wirkung ihrer Feder wieder zurück und legt sich finit dem Schußfaden in die Kehle des Faches. Um der Gefahr zu entgehen, daß die Verschlingung des Schußfadens mit dem Kantenbindungsfaden sich nicht an der richtigen Stelle vollzieht oder in die Kette mit hineingerissen wird, ein Mißstand, der besonders durch Knoten und Unreinheiten der Fäden erfolgen kann, «-elche eine falsche Bremsung des Fadens bewirken, soll ein besonderer Fadenfänger an der Stelle der Kantenbindung angeordnet werden. Sobald die Nadel 5 an ihr vorderes Hubende gelangt ist, durchsticht der Fadenfänger die Kehle ig der Nadel und erfaßt hierdurch die Schleife des Einschlagfadens. Er hält sie so lange fest, bis die Bindung mit dem Kantenbindefaden erfolgt ist. Zu diesem Zwecke kann beispielsweise ein Nadelträger angeordnet werden, wie er in Abb. C dargestellt -ist. Er besteht hier aus einem Nadelträger 2o, der in senkrechter Richtung beweglich angeordnet ist und eine Spitze 2i trägt. Eine drehbare Troininel 22 führt in einer Kurvennut ein mit dem Nadelträger starr verbundenes Gleitstück 23. . Sobald die Nadel mit dein Schußfaden am vorderen Hubende angelangt ist, sticht die Spitze 21 in die Ausbuchtung ig der Nadel ein und hält die Fadenschleife beim Rückgang der Nadel fest. Sobald die Bindung mit dem Kantenbindefaden festgezogen ist, geht der Nadelträger 2o abwärts und zieht sich so aus der Kantenschleife heraus.
  • Der Spreizer gemäß Abb. 5 wird, um die Kettenfäden nicht zu verletzen, vorzugsweise mit abgerundeten Kant°n und sorgfältig geglättet ausgeführt. Er kann auf eine Stange 24 aufgesetzt sein, welche in beliebiger Weise angetrieben werden kann, etwa durch eine ähnliche herzförmige Kurvenscheibe wie die Eintragnadel.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜcHF: i. Webvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Spreizer in das von den Schäften gebildete Fach von geringer Weite zeitlich und örtlich verschieden vor dem Träger des Schußfadens eingeführt wird, das Fach erweitert und dies bis zur vollendeten Eintragung des Schusses offen hält, während die Schäfte ihren Wechsel fortsetzen, um das neue Fach zu bilden.
  2. 2. Webvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der keilförmige Spreizer (14) in flacher Lage in das Fach eingeschoben und dort hochkant gestellt wird.
  3. 3. Webvorrichtung nach Anspruch i und 2, mit einer den Schußfaden führenden, an ihrem Träger gelenkig befestigten Nadel, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintragnadel (5), durch eine Zugfeder in der der Kehle des Faches benachbarten Lage gehalten, während ihres Eintritts in das Fach mit einem Nocken (17) gegen einen Anschlag (18) stößt, um nach dein weitesten Teil des Faches hin ausgeschwenkt zu werden.
DEU7412D Webvorrichtung Expired DE387274C (de)

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DE387274C true DE387274C (de) 1923-12-22

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DEU7412D Expired DE387274C (de) Webvorrichtung

Country Status (1)

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DE (1) DE387274C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059849B (de) * 1953-11-05 1959-06-18 Victor Marie Joseph Ancet Schuetzenlose Flachwebmaschine
DE1078955B (de) * 1954-11-15 1960-03-31 Duerkoppwerke Ag Antriebsvorrichtung fuer die Schussfadeneintragnadeln bei Greiferwebmaschinen
US3685550A (en) * 1969-05-16 1972-08-22 Saurer Ag Adolph Method for shedding in weaving machines and device for performing the method

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059849B (de) * 1953-11-05 1959-06-18 Victor Marie Joseph Ancet Schuetzenlose Flachwebmaschine
DE1078955B (de) * 1954-11-15 1960-03-31 Duerkoppwerke Ag Antriebsvorrichtung fuer die Schussfadeneintragnadeln bei Greiferwebmaschinen
US3685550A (en) * 1969-05-16 1972-08-22 Saurer Ag Adolph Method for shedding in weaving machines and device for performing the method

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