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DE386819C - Elektrisches Erhitzungsgefaess - Google Patents

Elektrisches Erhitzungsgefaess

Info

Publication number
DE386819C
DE386819C DEV17652D DEV0017652D DE386819C DE 386819 C DE386819 C DE 386819C DE V17652 D DEV17652 D DE V17652D DE V0017652 D DEV0017652 D DE V0017652D DE 386819 C DE386819 C DE 386819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
liquid
vessel
electric heating
heating vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV17652D
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English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEV17652D priority Critical patent/DE386819C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE386819C publication Critical patent/DE386819C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Elektrisches Erhitzungsgefäß. Die Erfindung betrifft ein elektrisches Erhitzungsgefäß, welches sich in einem mit Elektroden ausgerüsteten, zur Aufnahme einer als Heizwiderstand dienenden Flüssigkeit geeigneten Behälter befindet.
  • Die Erfindung bezweckt beim Einschalten der Vorrichtung während einer gewissen Zeitdauer eine verhältnismäßig große Wärmemenge zu entwickeln, hierauf aber dieWärmeentwicklung selbsttätig so weit herabzumindern, daß der innerhalb einer verbältn#ismäß-ig kurzen Zeit aufgekochte Inhalt des Gefäßes mit einem ganz geringen Stromverbrauch während einer längeren Zeit warm. gehalten werden -kann.
  • Zu diesem Zwecke sind gemäß der Erfindung die in die Flüssigkeit eintauchenden Elektroden (zweckmäßig Kohlenelektroden) an einer oder mehreren Stellen in porösen, die Elektroden miteinander verbindenden und diese nur an einem Bruchteil ihrer Oberfläche umfassenden, bis auf den Boden des die Widerstandsflüssigkeit enthaltenden Behälters ragenden Isolierkörpern derart gelagert, daß die tiefste Stelle der freien Teile der Elektroden in einem gewissen Höhenabstand über dem Boden des freien Teiles des Widerstandsflüssigkeitsbehälters liegt.
  • Die porösen. Isolierkörper ragen demnach auch noch dann in die Flüssigkeit, wenn während des Kochens die Widerstandsflüssigkeit so weit verdampft ist, daß die Elektroden selbst nicht mehr in die Flüssigkeit tauchen. In diesem Falle wird die Stronileitung über die unterhalb der Elektroden befindliche Flüssigkeit unterbrochen. Die die Elektroden miteinander verbindenden, unter die tiefste Stelle der Elektroden ragenden porösen Isolierkörper saugen dagegen die Flüs ' sigkeit auf. Die- mit Flüssigkeit gesättigten Isolierkörper werden hierdurch zu Leitern mit hohem Widerstand, so daß die Isolierkörper sich erhitzen; hierdurch wird einerseits die in dem Heizraum befindliche Luft unmittelbar erwärmt und anderseits ein Teil der aufgesaugten Flüssigkeit selbst verdampft. Das Maß der -in dieser Weise erzielten Erhitzung hängt von den Abmessungen der porösen Isolierkörper ab und kann derart bestimmt werden, daß die aus den Isolierkörpern in den Heizmantel gelangende Wärmemenge zur Aufrechterhaltung der gewünschten Temperatur gerade genügt.
  • Abb. i der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Vorrichtung in schernatischein Längsschnitt, und Abb.:2 ein teilweiser Querschnitt gemäß der Linie 2-:2 der Abb. i in größerem Maßstabe. Den unteren Teil des Erhitzungsgefäßes a umgibt ein äußerer Behälter b, so daß zwischen den beiden Gefäßen ein Heizraum c entsteht. Unter dem Boden des Gefäßes a, in der Nähe des Bodens des Behälters b befinden sich zwei oder mehrere, zweckmäßig aus Kohlenstäben bestehende Elektroden d, dii# in den Kontaktstiften c enden. Die Elektroden d sind zweckmäßig in der Nähe ihrer Enden, gegebenenfalls auch an Zwischen, stellen, in porösen Isolierblöcken f gelagert, die die Elektroden miteinander verbinden und bis zum Boden des Gefäßes b, gegebenenfalls auch etwasi. w-eiiger tief, immerhin aher tiefer als die tiefste Stelle der Elektrodend ragen. Die Isolierblöcke f bestehen zweckmäßig aus Portlandzernent, können aber auch, z.B. aus unglasiertern Ton, Bimsstein, Asbest usw. angefertigt werden. Der zwischen den Gefäßen a und b entstehende Mantelraum c ist zweckmäßig luftdicht verschlossen und mit einer durch einen Schraubendeckel verschließbaren, Einfüllöffnung g sowie mit einem Sicherheitsventil h ausgerüstet.
  • Durch die Einfüllöffnung g füllt man Wasser in den äußeren Behälter, während die zu erhitzende und warm zu haltende Flüssigkeit oder andere Stoffe in das Gefäß a eingebracht werden. Schließt man die Elektroden d mittels der Kontaktstifte e an eine Stromquelle, so fließt der Strom zwischen den Elektroden durch die Widerstandsflüssigkeit i, wobei diese sich erhitzt. Die Höhe der Einfüllöffnung g und hierdurch die Menge des in den Raum c gefüllten Wassers wird derart bestimmt, daß dieses bis zum Aufkochen oder Erhitzen des Inhaltes des Gefäßes a auf die gewünschte Temperatur so weit verdampft ist, daß der Flüssigkeitsstand im äußeren Behälter unter die tiefste Stelle der Elektroden sinkt. Das freie Wasser kann nun nicht mehr zur Stromführung dienen, so daß der Stromdurchgang sich auf die kleinen Querschnitte zu beschränken hat, die der aufgesaugten Flüssigkeit der porösen Isolierblöcke zur Verfügung steht. Die Wärmemenge, welche durch den geringen, durch die in die Isolierblöcke aufgesaugte Flüssigkeit fließenden Strom entwickelt wird, ist. bedeutend kleiner, als diejenige Wärtne, welche beim Stroindurchgang durch die freie Flüssigkeit in der ganzen Länge der Elektroden erzeugt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Elektrisches Erhitzungsgefäß, bei dem das zu erhitzende Gefäß sich in einem mit Elektroden ausgerüsteten, zur Aufnahme einer Widerstandsflüssigkeit dienenden Behälter befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Flüssigkeit eintauchenden Elektroden (zweckmäßig Kohlenelektroden) an einer oder mehreren Stellen in porösen, die Elektroden miteinander verbindenden und diese nur an einem Bruchteil ihrer Oberfläche umfassenden, bis auf den Boden des die Widerstandsflüssigkeit enthaltenen Behälters reichenden Isolierkörpern derart gelagert sind, daß die tiefste Stelle der freien Teile der Elektroden über dem Boden des Widerstandsflüssigkeitsbehälters liegt.
DEV17652D 1922-07-27 1922-07-27 Elektrisches Erhitzungsgefaess Expired DE386819C (de)

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DEV17652D DE386819C (de) 1922-07-27 1922-07-27 Elektrisches Erhitzungsgefaess

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DEV17652D DE386819C (de) 1922-07-27 1922-07-27 Elektrisches Erhitzungsgefaess

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DE386819C true DE386819C (de) 1923-12-21

Family

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DEV17652D Expired DE386819C (de) 1922-07-27 1922-07-27 Elektrisches Erhitzungsgefaess

Country Status (1)

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DE (1) DE386819C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749071C (de) * 1939-03-04 1944-11-15 Elektrodenbeheiztes Haushaltgeraet mit kreisfoermigen Plattenelektroden

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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