DE386803C - Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rueckstandes von mittels eines schmelzfluessigen Metallbades behandelten Stoffen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rueckstandes von mittels eines schmelzfluessigen Metallbades behandelten StoffenInfo
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- DE386803C DE386803C DET27114D DET0027114D DE386803C DE 386803 C DE386803 C DE 386803C DE T27114 D DET27114 D DE T27114D DE T0027114 D DET0027114 D DE T0027114D DE 386803 C DE386803 C DE 386803C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B49/00—Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated
- C10B49/14—Destructive distillation of solid carbonaceous materials by direct heating with heat-carrying agents including the partial combustion of the solid material to be treated with hot liquids, e.g. molten metals
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rückstandes von mittels eines schmelzflüssigen bletailbades behandelten Stoffen. Bei dem bekannten Verfahren zur Wärme-Lehandlung von Rohstoffen verschiedener Art mit Hilfe eines schmelzflüssigen lletalles Oder einer Metallegierung ist es ini allgen@einen notwendig, dafür zu sorgen, claß kein ;.,@eschni@ilzenea 'Metall aus (.hm Bad -zusammen niit denn behandelten Gut ausgetragen wird. Wenn (las Gut in verhältnismäßig großen Stücken vorliegt. ist es nicht besonders schwierig, diese Notwendigkeit zu erfüllen; wenn Glas Gut al:er relnilc-ert, körnig, faserig eider in einem anderen fein verteilten Zustande sich befindet. ist es in der Regel schwierig, die llitnalinie von 'Metallkügelchen, bei denn abgeführten (Mut zu vermeiden.
- Nach der Erfin lang kann fein verteiltes (Mut aus denn gesciiinolzenen Metallbad frei oder ini wzsetitliclien frei von Metall dadurch ausgetragen «-erden, elaß inan es durch ein Abführungarohr o. dgl. unter Benutzung eines Unterschiedes zwischen dein Gasdruck innerhalb und außerhalb der Vorrichtung befördert. Wenn die WäritieLehandlung ein -\'erfahren zur trockenen Destillation o. dgl. ist, bei dein als-, gasförmige Erzeugnisse entwickelt werden, kann der von diesen gebildete Druck benutzt werd:n, tuii den Destillationsrückstand aus dein als Retorte dienenden Gefäß, welches das geschmolzene Metall enthält, zu entfernen. Wenn beispielsweise ein Gut, wie Sägespäne, verkohlt wird, kann dieses so über oder durch das geschmolzene Metall hindurchbewegt werden, daß das verkohlte Erzeugnis sich unterhalb eines Rohrstückes o. dgl. sammelt, «-elches über der Oberfläche des geschmolzenen Metalls gelagert und mit einem Rohr verbunden ist, das aus dem Gefäß hinausführt. Der Druck der aus den frischen Sägespänen hei der Verkohlung entwickelten Gase und Dämpfe wird das verkohlte Gut durch das Rohr hinausblasen, welches das Gut einer Vorrichtung zuführen kann, wo es von den Gasei: und Dämpfen getrennt werden kann, vorzugsweise bevor noch irgendeine Kondensation eintreten kann. Wenn etwa Metallteilchen mit dem verkohlten Gut gemischt waren, verbleiben diese bei der Arheitsweise nach dem '"erfahren in der Retorte und werden von dem geschmolzenen Metallbai wieder aufgenommen.
- Wenn bei der Wärmebehandlung keine gasförmigen 1:rzetignisse entstehen oder wenn zuwenig vorhanden sind, um den erforderlichen Druck hervorzurufen, kann Wasserdampf oder ein Gas in das Gefäß eingeführt oder in diesem entwickelt werden. Dies ist an sich schon öfter erwünscht, um die Destillation zu unterstützen.
- Bei der Ausführung des Verfahrens ist es bisweilen erwünscht, den Rückstand innerhalb des Destillationsgefäßes vor seiner Abführung zu zerkleinern. Durch Einbauen einer entsprechenden .Vorrichtung ist es möglich, die Beschickung in verhältnismäßig großen Stücken erfolgen zu lassen oder den Rückstand, der während der Wärmebehand- Jung zu größeren Klumpen zusammengebacken sein kann, in zerkleinertem Zustand zu entfernen.
- In den Zeichnungen ist eine Vorrichtung zur Ausführung der Erfindung beispielsweise dargestellt.
- Abb. r ist ein Längsschnitt, Abb. 2 ein Ouerschnitt nach der Linie A-B von Abb. r.
- Das Gut, beispielsweise Holzspäne, die der trockenen Destillation unterworfen werden sollen, wird durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte gasdichte Beschickungsvorrichtung durch ein Rohr a dem Behälter b zugeführt, der z. B. geschmolzenes Blei c enthält. Das zu destillierende Gut wird von den Flügeln d einer Trommel e erfaßt, die in der Pfeilrichtung umläuft. Das Gut wird mittels der Trommel durch das geschmolzene Metall hindurchgeführt und kehrt zur Oberfläche des Metallbades vor den Walzen f zurück, die sich quer durch den Behälter erstrecken. Die untere Walze wird angetrieben, so daß das durch die Einwirkung der Trommel gegen die Walzen aufgehäufte Gut von den Walzen erfaßt wird und in entsprechendem zerkleinerten . Zustande zwischen diesen hindurchgeht.
- Der gasdichte Deckel d°s Behälters hat ein Mannloch, das durch einen mit Handgriff lz versehenen Deckel g dicht verschlossen ist. Der Behälter ist oberhalb der Oberfläche des geschmolzenen Metalls in zwei Abteilungen durch die quergestellte senkrechte Scheidewand i geteilt, in welcher sich eine Öffnung zur Aufnahme der abgebogenen oberen Kante k einer Platte L befindet, die kappenartig gestaltet ist und einen aufwärts gerichteten Ansatz in trägt, welcher auf der Scheidewand i gleitet und dabei einen praktisch gasdichten Abschluß ergibt. Die Platte l ist an einer Schraubenspindel yz befestigt, die in einer Muffe o sich bewegt, so daß durch Drehung der Muffe o die Platte l angehoben oder gesenkt werden kann. Die Platte l erstreckt sich quer durch den Behälter, und da der Rückstand der Wärmebehandlung durch die Walzen f vorwärts geschoben wird, tritt er unter der Platte l hindurch. Die Öffnung, welche diese kappenförmige Platte l in dem Gefäß frei läßt, ist der einzige Abzug für die Gase, die durch die trockene Destillation o. dgl. gebildet werden, und beim Ausströmen durch diese Öffnung reißen die Gase das verkohlte Gut mit sich. Das letztere wird durch die abgebogene Kante k auf die sich anschließende Rutsche befördert, von wo es durch eine gasdichte, nicht dargestellte Abführungsvorrichtung entfernt wird, während die gasförmigen Erzeugnisse durch das Rohr q abgeführt werden. Der Abstand zwischen der unteren Kante der Platte l und der Oberfläche des Metallbades wird so bemessen, daß die abziehenden Gase eine genügende Geschwindigkeit besitzen, um das verkohlte Gut mit hoch zu nehmen, ohne daß Metallkügelchen aus dem erhitzten Metallbad mit hinübergerissen werden. Etwaige in der Richtung auf die Öffnung in der Scheidewand i zusammen mit dem verkohlten Gut aufsteigende Metallkügelchen fallen in das Metallbad zurück, bevor sie zu der Öffnung gelangen können.
- Die Walzen f sind in schwenkbaren Armen r gelagert, welche in dem jeweils für die Stückgröße des zu behandelnden Gutes geeigneten Winkel mittels Zapfen festgestellt werden können; welche in Bohrungen der Arme und entsprechend ausgebohrte Segmentes eingreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Austragen des Rückstandes von mittels eines schmelzflüssigen Metallbades behandelten Stoffen in einem Zustand frei oder im wesentlichen frei von Metall, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückstand unter Benutzung des Unterschiedes zwischen dem Gasdruck innerhalb und außerhalb des Arbeitsraumes ausgetragen wird. ä. Verfahren zum Entgasen von Brennstoffen o. dgl., wobei das Gut durch ein schmelzflüssiges Metallbad hindurch- oder über das Bad hinwegbewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der entgaste Rückstand von der Oberfläche des Metalls mittels der gasförmigen Destillationserzeugnisse abgeblasen wird. 3. Vorrichtung zur Ausführung der Verfahren nach Anspruch r oder 2, gekennzeichnet durch einen vor dem Austragrohr angebrachten kappenförmigen Körper, der in der Höhenrichtung so einstellbar ist, daß seine Unterkante jeweils in einen Abstand von der Oberfläche des geschmolzenen Metallbades gebracht werden kann, der dem erforderlichen Innendruck entspricht. q.. Vorrichtang zur Ausführung der Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Brechwalzen vorgesehen sind, zwischen denen der entgaste Rückstand auf seinem Wege zur Austragöffnung hindurchgeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET27114D DE386803C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rueckstandes von mittels eines schmelzfluessigen Metallbades behandelten Stoffen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DET27114D DE386803C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rueckstandes von mittels eines schmelzfluessigen Metallbades behandelten Stoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE386803C true DE386803C (de) | 1923-12-15 |
Family
ID=7553263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET27114D Expired DE386803C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Austragen des Rueckstandes von mittels eines schmelzfluessigen Metallbades behandelten Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE386803C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030016532A1 (en) * | 2001-07-20 | 2003-01-23 | David Reed | Method and apparatus for flexible led lamp |
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