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DE38661C - Elektrische Bogenlicht-Lampe - Google Patents

Elektrische Bogenlicht-Lampe

Info

Publication number
DE38661C
DE38661C DENDAT38661D DE38661DA DE38661C DE 38661 C DE38661 C DE 38661C DE NDAT38661 D DENDAT38661 D DE NDAT38661D DE 38661D A DE38661D A DE 38661DA DE 38661 C DE38661 C DE 38661C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
levers
light lamp
arc light
lever
arms
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38661D
Other languages
English (en)
Original Assignee
N. MARISCHLER in Teplitz, Böhmen
Publication of DE38661C publication Critical patent/DE38661C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0009Electric arc lamps the arc being outside, in the open with parallel or oblique disposition of the electrodes; Special form of the electrodes

Landscapes

  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
Dieser Erfindung gemäfs trägt jeder von zwei zweiarmigen, um parallele Achsen drehbaren Hebeln an einem Ende einen Kohlenstift, welcher in einer Führung beweglich ist, und am anderen Ende einen Elektromagneten. Die beiden einander zugewendeten Kohlenstifte sind derartig mit einem Feder- oder Gewichtsmotor verbunden, dafs sie beständig das Bestreben haben, sich wechselseitig zu nähern, und die Eisenkerne der Elektromagnete wenden einander ungleichnamige Pole zu, so dafs die Hebelenden, welche die Elektromagnete tragen, sich beim Passiren eines Stromes einander nähern. Damit dabei die Spitzen der Kohlenstifte zur Bildung des Lichtbogens von einander entfernt werden, ist an jedem der beiden in Rede stehenden Hebel nach Art eines Scheerbackens ein anderer zweiarmiger Hebel drehbar befestigt, welcher an einem Ende einen Anker für den betreffenden Elektromagneten trägt und mit dem anderen Ende den Kohlenstift in seiner Führung zu klemmen vermag.
Einer der beiden Hebel, welche die Elektromagnete und Kohlenstifte tragen, kann auch unbeweglich gemacht werden, wodurch das ganze System an Stabilität gewinnt.
In beiliegender Zeichnung stellen Fig. ι und 2 eine der Erfindung gemäfs eingerichtete Lampe mit einem unbeweglichen Hebel in Vorder- und Rückansicht dar, während Fig. 3 eine Seitenansicht derselben ist und Fig. 4 dieselbe im Querschnitt zeigt.
Die dargestellte Lampe besitzt in nahezu verticalen Ebenen bewegliche Hebel, doch könnten die Hebel ebenso gut in horizontalen Ebenen beweglich sein.
Die Aufhängestange A aus Isolirungsmaterial ist bestimmt, das ganze System zu tragen; sie besitzt an ihrem oberen Ende zwei Klemmen α α für die Leitungsdrähte und an ihrem unteren Ende eine quer gestellte Metallplatte ax. An den beiden Enden dieser Metallplatte α, sind die Drehachsen für die beiden Hebel B und B1 angebracht, von welchen der erstere, wie bereits gesagt, im Folgenden als fixirt angenommen werden soll. Diese Hebel tragen an einem Ende die von ihnen isolirten Eisenkerne c der Elektromagnete C, welche Eisenkerne an ihrem mit dem betreffenden Hebel verbundenen Ende einander zugewendete Polschuhe C1 besitzen, an ihrem freien Ende dagegen nach hinten gewendete Polschuhe c2. An den unteren Enden der Hebel B B1 sind senkrecht auf dieselben sich nach aufsen erstreckende Führungshülsen D für die Kohlenstifte d angebracht. Diese Hülsen besitzen an ihrer Unterseite Längsschlitze'Cl1, durch welche die Ansätze ds der in den Hülsen verschiebbaren Metallklötzchen
herausziehen. Mit
den Ansätzen άΆ sind Schnüre d4 verbunden, welche sich, nach der Mitte hin laufend, auf rohrende Trommeln aufwickeln. Die Klötzchen d2 haben also das Bestreben, beide Kohlenstifte d beständig an einander anzudrücken.
Jeder der Hebel B .B1 besitzt an seiner Rückseite unterhalb seines Drehpunktes Scharnierösen, welche durch einen Scharnierbolzen e mit den correspondirenden Oesen eines Hebels E
verbunden sind. Jeder der Hebel E trägt an seinem oberen Ende den rechtwinklig abgebogenen Anker.O1 für den oberen Polschuh C2 des zugehörigen Elektromagneten C, während das dünner gehaltene untere Ende e2 des Hebels E in einen correspondirenden Schlitz am unteren Ende des Hebels B oder B1 hineinreicht. Geht kein Strom durch die Lampe, so nehmen die Hebel E, deren Schwerpunkt oberhalb ihrer Drehachse e liegt, unter der Einwirkung der Schwerkraft solche Stellung an, dafs die Durchlochung ihres Untertheiles e2 mit den Durchlochungen des geschlitzten Untertheiles der Hebel B und B1 zusammenfällt, und die Kohlenstifte d können sich frei in diesen Durchlochungen verschieben. Sobald aber ein Strom durch die Lampe tritt, werden die Anker et von den Polschuhen C2 angezogen, und infolge der dadurch bewirkten Verschiebung der gelochten Hebeluntertheile e2 werden die Kohlenstifte festgeklemmt. Die Anker ex besitzen, wie aus Fig. 2 ersichtlich, einander zugewendete Ansätze e3, welche sich einander in gleicher Weise nähern, wie die Polschuhe C1, so dafs beim Passiren eines Stromes die in Fig. 5 dargestellte doppelt U-förmige, geschlossene magnetische Leitung entsteht und dadurch das ganze System viel empfindlicher gemacht wird.
Damit das Festklemmen der Kohlenstifte immer vor dem wechselseitigen Annähern der beiden Polschuhe C1 geschehe, sind die oberen Arme der Hebel B und B1 durch eine Luftbremse verbunden. Es trägt nämlich der eine Hebel einen um einen Bolzen drehbar befestigten Cylinder F und der andere Hebel einen auf die gleiche Weise befestigten Plungerkolben G.
Als Motor zum Treiben der Trommeln, auf welche sich die Schnüre di zum Verschieben der Klötzchen d2 in den Führungshülsen -D aufwinden, ist in der Zeichnung ein Federmotor dargestellt, da ein solcher zweifellos am compendiösesten ist. Das Federhaus H steckt auf dem Zapfen h, welcher am unbeweglichen Hebel B befestigt ist, und ist mit den Trommeln oder Scheiben Zi1 Zz2 für beide Schnüre fest verbunden. Diese Schnüre sind durch mehrere Führungsösen dh nach den Trommeln hingeleitet und diese letzteren besitzen verschiedene Durchmessef, welche sich so zu einander verhalten, wie die Abbrenngeschwindigkeiten des positiven und des negativen Köhlenstiftes. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, läuft die vom beweglichen Hebel B1 kommende Schnur di über eine auf die Drehachse des Hebels aufgesteckte Leitrolle Tz3. Um das zu plötzliche Ablaufen der Triebfeder zu verhindern, ist mit dem Federhaus H aufser den Scheiben It1 h2 auch ein Zahnrad Zi4 verbunden, welches mittelst des Getriebes h5 die mit diesem Getriebe verbundene Brems- oder Regulatortrommel he treibt. Diese Trommel ist in bekannter Weise durch eine gewisse Anzahl radial gestellter Wände Zz7 in Kammern getheilt, welche durch kleine,· -zunächst des Umfanges angebrachte Durchlochungen Zi8 der Wände communiciren, so dafs die in der Trommel vorhandene kleine Menge von Quecksilber nur successive aus einer Kammer in die andere treten kann, also immer gehoben werden mufs.
Obwohl die festgeklemmten Kohlenstifte schon vermöge des Bestrebens des beweglichen Hebels B1, seine Gleichgewichtslage anzunehmen, zusammengehalten werden, ist aufserdem eine Feder zu diesem Zwecke vorhanden; denn vermittelst einer solchen in Combination mit einem verstellbaren Anschlage kann man die Länge des Lichtbogens nach Belieben reguliren. In der Zeichnung ist eine mit dem unbeweglichen Hebel B verbundene Hülse J dargestellt, welche Muttergewinde besitzt und eine Schraubenspindel j aus Isolirungsmaterial enthält; letztere ist mit einem Metallstift _/, verbunden, welcher den erwähnten Anschlag bildet, durch eine Durchlochung des beweglichen Hebels B1 nach aufsen hindurchreicht und eine Schraubenfeder^, sowie eine Spannfnutter J3 trägt. Je Weiter man die Spindel j aus der Hülse herausschraubt, um so kleiner wird der Weg, welchen beim folgenden Eintreten des Stromes in die Lampe die Polschuhe C1 gegen einander und folglich die Kohlenstifte aus einander zurücklegen können.
Sobald ein Strom in die Lampe tritt, werden erst die Kohlenstifte festgeklemmt und dann von einander auf das gewünschte Mafs entfernt. Sind die Spitzen der Stifte so weit abgebrannt, dafs die Stromstärke sinkt, so werden die Kohlenstifte erst losgelassen und dann einander genähert, worauf das Anwachsen der Stromstärke wieder die Entfernung der Kohlenspitzen bewirkt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Eine elektrische Bogenlicht-Lampe, bestehend aus zwei in einer und derselben Ebene um parallele Achsen beweglichen zweiarmigen Hebeln, von welchen der eine auch unbeweglich gemacht werden kann, und die an ihren Kraftarmen Elektromagnete tragen, welche einander wechselseitig anziehen, an den Lastarmen dagegen senkrecht zu den Hebelarmen und zu den parallelen Achsen in Führungen bewegliche, mit dem Bestreben sich einander zu nähern ausgestattete Kohlenstifte, wobei jeder dieser zweiarmigen Hebel zugleich die eine Hälfte je einer Scheere bildet, deren andere Hälfte mittelst eines am Lastarm wirkenden Scheerbackens den Kohlenstift in seiner Führung
    zu klemmen vermag, am Kraftarm hingegen in einen Anker ausläuft.
    Bei der unter ι. angegebenen Bogenlicht-Lampe die Anbringung einander zugewendeter Ansätze an den beiden Ankern, so dafs . beim wechselseitigen Anziehen der Eisenkerne auch diese Ansätze einander ,genähert werden und dadurch eine, geschlossene magnetische Leitung hergestellt wird.
    Bei der unter 1. angegebenen Bogenlicht-Lampe zum Zwecke, das Anziehen und Loslassen der Anker vor dem wechselseitigen Annähern und Entfernen der Eisenkerne zu bewirken, die Anbringung einer Luftbremse zwischen den beiden Hebeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT38661D Elektrische Bogenlicht-Lampe Expired - Lifetime DE38661C (de)

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