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DE384518C - Schublehre mit Parallelstellung der Schenkel - Google Patents

Schublehre mit Parallelstellung der Schenkel

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Publication number
DE384518C
DE384518C DEB108936D DEB0108936D DE384518C DE 384518 C DE384518 C DE 384518C DE B108936 D DEB108936 D DE B108936D DE B0108936 D DEB0108936 D DE B0108936D DE 384518 C DE384518 C DE 384518C
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DE
Germany
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wedge
leg
legs
slide
calliper
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Expired
Application number
DEB108936D
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication of DE384518C publication Critical patent/DE384518C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/20Slide gauges

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Schublehre mit Parallelstellung der Schenket. Bei den Schublehren besteht der Nachteil, daß sich deren beide Schenkel infolge ihrer Länge beim Messen auseinanderspreizen und beim Fallen oder Anstoßen leicht verbiegen, so .daß sie nicht mehr genau parallel stehen und ein nach vorn zunehmender, keilförmiger Spalt entsteht. Der verschiebbare Schenkel wird mit der Zeit locker, da sich die Berührungs- bzw. Gleitflächen der Schublehre abnutzen, wodurch gleichfalls das genaue Messen beeinträchtigt wird. Diese Nachteile vermeidet man bekanntlich dadurch, .daß mau die Schenkel mit einer Einrichtung zum Parallelstellen versieht. Nach der vorliegenden Erfindung werden zu diesem Zweck sowohl am festen wie am verschiebbaren Schenkel in der Längsrichtung verschiebbare Keile angeordnet, durch deren Einstellung die Meßflächen der Schenkel in eine genaue, parallele Lage zueinander gebracht werden können. Für den festen Schenkel ist der Keil in Form eines Schiebers ausgebildet, während für den verstellbaren Schenkel die vorhandene Feder als Keil hergestellt ist, der ebenso wie der Schieber durch eine Stellschraube in der Längsrichtung verstellbar eingerichtet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Schublehre gemäß der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform .dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht, Abb. a einen vergrößerten Querschnitt, Abb. 3 und q. j e eine Ansicht der beiden Keile.
  • An der Unterseite des festen Schenkels a ist der als Schieber ausgebildete Keil b' angeordnet, wobei er die Meßfläche des festen Schenkels a überdeckt, so daß die Meßfläche des festen Schenkels a von der unteren Fläche des Keiles b gebildet wird. Der feste Schenkel ca ist beiderseits mit Nuten versehen, in welche die Leisten c des Keiles b eingreifen, so daß der Keil b sich weder nach oben noch nach unten bewegen kann, aber in der Längsrichtung verschieben läßt. Die Nuten am festen Schenkel verlaufen parallel zur Meßfläche des festen Schenkels, ebenso de Leisten c des Keiles, während die Meßfläche des Keiles ächräg zu. den Leisten c steht. Ist der feste Schenkel a nach oben gebogen oder gespreizt, so wird der Spalt zwischen den beiden Meßschenkeln durch den Keil b ausgefüllt. Durch Verschieben des Keiles b in der Längsrichtung läßt sich der Spalt genau ausfüllen und die Meßfläche des festen Schenkels ä so einstellen, daß sie genau parallel zum anderen Meßschenkel steht. Um die Einstellung des Keiles b leicht und genau vornehmen zu können, ist an der vorderen Stirnseite des Keiles b ein Lappen d ange'--racht, in welchem eine Stellschraube e gelagert ist, die einerseits durch den Kopf f, anderseits durch einen Bund g gegen achsiale Verschiebung gesichert ist. Der Gewindeteil der Schraube e greift in eine Gawindehohrung des festen Schenkels a ein. Der Gewindeteil kann natürlich beliebig lang ausgeführt werden. Auch läßt sich der Keil b dadurch festlegen, daß eine zum Keil b senkrecht stehende Stellschraube h -im festen Schenkel a angeordnet ist, welche den Keil festpreßt.
  • Beim 'beweglichen Schenkel i ist die Feder k und ebenso die im beweglichen Schieber i vorhandene Nut keilförmig ausgebildet. Dieser Federkeil k besitzt an der einen Stirnseite ebenfalls einen Lappen 1, in welchem eine Stellschraube m lose drehbar ist und durch welche der Federkeil k in der Längsrichtung verschoben und eingestellt werden kann, je nachdem welche Lage der bewegliche Schenkel i zum festen Schenkel a einnehmen soll. Durch die Einstellung der beiden Schenkel zueinander lassen sich Veränderungen derselben stets wieder ausgleichen, so daß mit der Schublehre ein genaues Messen ständig gewährleistet ist, ohne die Lehre selbst einer kostspieligen Reparatur unterziehen zu müssen.

Claims (1)

  1. P.ITENT-ANSPitUCH r. Schublehre mit Parallelstellung der Schenkel, dadurch gekennzeichnet, daB am festen Schenkel (a) ein die Meßfläche desselben überdeckender, als Schieber ausgebildeter Keil (b) längsverschiebbar und feststellbar. angeordnet ist, während die Feder (k) für den beweglichen Schenkel (i) keilförmig ausgebildet und gleichfalls längsverschiebbar und feststellbar ist. z. Schublehre nach Anspruch. i, da-,durch gekennzeichnet, daß die Keile (b und k) einen Lappen (d und e) besitzen, in welchem eine gegen achsiale Verschiebung gesicherte Stellschraube (1, m) drehbar ist, welche mit ihrem Gewindeteil in die Gewindebohrung der Schenkel (d, i) eingreift.
DEB108936D 1923-03-23 1923-03-23 Schublehre mit Parallelstellung der Schenkel Expired DE384518C (de)

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DEB108936D DE384518C (de) 1923-03-23 1923-03-23 Schublehre mit Parallelstellung der Schenkel

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DE384518C true DE384518C (de) 1923-11-19

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