DE876006C - Messlehre - Google Patents
MesslehreInfo
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- DE876006C DE876006C DEW7087A DEW0007087A DE876006C DE 876006 C DE876006 C DE 876006C DE W7087 A DEW7087 A DE W7087A DE W0007087 A DEW0007087 A DE W0007087A DE 876006 C DE876006 C DE 876006C
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- 208000000260 Warts Diseases 0.000 claims 1
- 201000010153 skin papilloma Diseases 0.000 claims 1
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/20—Slide gauges
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
-
- Meßlehre In der Fertigungstechnik treten häufig Fälle auf, in denen ÄVeflstüdabmessungen an schwer oder nicht direkt zugänglichen Stellen ermittelt oder kontrolliert werden sollen. Infolge Fehlens hierfür geeigneter Meßwerkzeuge hilft man sich im allgemeinen dadurch, daß das zu ermittelnde Maß mittels eines Hilfswerkzeuges abgetastet und nachtäglich die abgetastete Strecke in bekannter Art gemessen wird. Auch treten Fälle auf, in denen vertieft liegende Maße im angelegten Zustand des Meßwerkzeuges abgelesen werden müssen, die Ablesung aber wegen Behinderung durch beSnachbarte Werkstückteile oder Teile der Bearbeitungsmaschine direkt nicht möglich ist. In derartigen Fällen kann man sich zum Teil durch Zusatzleuchten und Hilfsspiegel behelfen, die Ermittlung ist dann aber wegen der erforderlichen Vorbereitungen zeitraubend und umständlich und verliert an Genauigkeit und Zuverlässigkeit.
- Die nachfolgend beschriebene Erfindung bietet eine neue Möglichkeit, die bisherigen Mängel auszuschalten. Sie besteht darin, daß eine Meßlehre deren Aufbau etwa den normalen Schiebelehren entspricht, ein verschiebbares Zusatzelement enthält, welches beim Anlegen der Lehre mitgenommen wird, bei der rückläufigen Bewegung dagegen in der Stellung verbleibt, die dem abgetasteten Längenwert entspricht, so daß trotz Wiederverstellung des beweglichen Tastorgans der Lehre eine nachträgliche Ablesung des interessierenden Maßes möglich ist.
- Eine beispielsweise Ausführung eines nach diesem Verfahren arbeitenden Meßwerkzeuges ist in Bild I dargestellt. Diese Schiebelehre enthält den gebräuchlichen Führungsschenkel I mit dem Anlegeschenkel 2. Auf dem Führungsschenkel I befindet sich der Schieber 3 mit dem Läuferschenkel 4.
- Zwischen dem Anlegeschenkel 2 und dem Schie- ber 3 befindet sich gemaß der Erfindung ein Zusatzelement 5, welches schlittenförmig ausgebildet und mit dem gebräuchlichen Nonius versehen ist. Der Schieber 3 ist entsprechend der Länge des Schlittens 5 ausgespart und die Lage des ersten Teilstriches des Limbus auf dem Führungsschenkel der Lehre ist derart gewählt, daß bei geschlossener Lehre die Anfangs teil striche von Nonius und Limbus koinzidieren.
- Zur Durchführung einer Messung wird sowohl der Schieber 3 als auch der Schlitten 5 zurückgezogen, die Lehre über der zu messenden Strecke zusammengeschoben, der Schieber 3 wieder zurückgezogen und die Lehre vom Werkstück abgenommen. Die Ablesung kann dann ohne Behinderung durch Werkstückteile oder die Bearbeitungsmaschine erforderlichenfalls auch von mehreren Personen erfolgen.
- Die für den Raumbedarf des Schlittens 5 erforderliche Aussparung des Schiebers 3 kann auch zum Teil oder aber auch gänzlich in dem Anlegt schenkel 2 vorgesehen werden.
- In Bild 2 ist ein weiteres Meßwerkzeug dargestellt, welches die gleiche Meßmöglichkeit bietet, wie das in Bild I dargestellte. (Die Bezugszeichen sind sinngemäß die gleichen wie in Bild 1.) Darüberhinaus lassen sich aber mit diesem Meßwerkzeug auch Innen- und Tiefenmaße nach der angegebenen Methode ermitteln. Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein zweiter Schlitten 6 mit Nonius vorgesehen, welcher sich auf der anderen Seite des Schiebers 3 befindet. Die Arbeitsweise ist bei einer Innen- oder Tiefeninessung folgende: Der Schieber 3 und der Schlitten 6 werden in die geschlossene Endstellung geschoben, dann wird der Schieber 3 wieder zurückgezogen bis die Innenbacken 7 und 8 bzw. das Tiefenmaß 9 die zu messende Strecke erfaßt haben. Der Schlitten 6 wird hierbei zwangsweise- mitgenommen, verbleibt aber dann in der eingenommenen Stellung, wenn der Schieber 3 zum Zwecke des Herausnehmens der Lehre aus dem Innenraum des Werkstückes wieder in die geschlossene Endstellung gebracht wird. Die Ablesung kann dann anschließend erfolgen.
- Bei einer gemäß der Erfindung derart kombinierten Meßlehre wird für die Innen- undTiefenmessung auf dem Führungsschenkel eiiy zweiter Limbus vorgesehen, der gegenüber dem für Außenmessungen entsprechend versetzt ist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, den Limbus für Außenmessungen auch für die Innen- und Tiefenmessungen zu benutzen. Dann werden die Abmessungen der Lehrenteile derart gewählt, daß der Anfangsteilstrich des Nonius auf dem Schlitten 6 bei geschlossener Lehre mit einem bevorzugten Wert des Limbus, z. B. 30 mm, koinzidiert. Bei der Innen- und Tiefenmessung ist dann dieser Wert von dem abgelesenen Wert rechnerisch in Abzug zu bringen.
- Dieser Korrekturwert wird dann zweckmäßig auf dem Schlitten 6 vermerkt, z. B. 30 mm.
- Es ist bekannt, daß an dem Führungsschenkei haftende Verunreinigungen bei derartigen Schiebe; lehren sich leicht an den Einlaufflanken des Schiebers festsetzen. Der gleiche Mangel kann auch an den Einlauffianken der Schlitten 5 und 6 auftreten und zu Meßungenauigkeiten führen. Um diese zu vermeiden, sind gemäß der Erfindung örtlich eng begrenzte Erhöhungen an den zusammenstoß enden Stirnseiten des Schiebers mit den Schlitten vorgesehen, die nur eine näherungsweise punktförmige Berührung bewirken. Diese Beführungspunkte sind gemäß der Erfindung außerhalb des Bereiches angeordnet, in dem sich die Verunreinigungen durch die Schiebebewegung absetzen.
- - Neben den Lehren für Außen-, Innen- und Tiefenmessungen werden auf vielen Gebieten der Fertigungstechnik noch die verschiedensten Arten von Spezialschiebelehren verwendet, deren Abtastorgane dem jeweiligen Spezialzweck entsprechende Formen aufweisen, wie z. B. bei Profilmeßlehren.
- Auch für derartige Spezialschiebelehren ist die Erfindung anwendbar und nicht auf die in den beiden Bildern dargestellten Beispiele beschränkt.
Claims (9)
- PATENTANSPRUCHE: I. Meßlehre zur Ermittlung von Werkstückabmessungen an Stellen, die eine direkte Ablesung im angelegten Zustand der Meßlehre nicht gestatten, dadurch gekennzeichnet, daß für das Anzeigen und Ablesen des Meßwertes ein verschiebbares Zusatzelement vorgesehen ist, weiches beim Anlegen der Lehre mitgenommen wird, bei der rückläufigen Bewegung dagegen in der Stellung verbleibt, die dem abgetasteten Längenwert entspricht.
- 2. Meßiehre nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzelement als Schlitten mit justierbarem Gleitsitz ausgebildet ist und sich auf dem Führungsschenkel der Lehre befindet.
- 3. Meßlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitten zwischen dem feststehenden Anlegeschenkel und dem Läuferschenkel befindet.
- 4. Meßlehre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Anlegeschenkel oderlund der Schieber des Läuferschenkels derart ausgespart istlsind, daß sich die Lehre trotz des zwischen den beiden. Schenkeln befindlichen Schlittens schließen läßt.
- 5. Meßlehre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten einen Nonius besitzt, dessen Anfangsteilstrich mit dem des auf dem Führungsschenkel der Lehre befindlichem Limbus bei geschlossener Lehre l<oinzidiert.
- 6. Meßlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schlitten auf der Rückseite des Schiebers des Läuferschenkels befindet.
- 7. Meßlehre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Limbus auf dem Führungsschenkel der Lehre an der Stelle beginnt, die gegeben ist durch den ersten Teilstrich des Nonius, wenn der Schlitten bei geschlossener Lehre an dem Schieber des Läuferschenkels anliegt.
- 8. Meßlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten auf der dem Schieber gegenüberliegenden Stirnseite oder der Schieber auf der dem Schlitten gegenüberliegenden Stirnseite warzen- oder schneidenförmige Erhöhungen aufweist.
- 9. Meßlehre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit je einem Schlitten vor und hinter dem Schieber des Läuferschenkels ausgerüstet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7087A DE876006C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Messlehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW7087A DE876006C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Messlehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE876006C true DE876006C (de) | 1953-05-07 |
Family
ID=7593442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW7087A Expired DE876006C (de) | 1951-11-04 | 1951-11-04 | Messlehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE876006C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1180956B (de) * | 1961-05-27 | 1964-11-05 | Albrecht Becker | Bandmessgeraet |
-
1951
- 1951-11-04 DE DEW7087A patent/DE876006C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1180956B (de) * | 1961-05-27 | 1964-11-05 | Albrecht Becker | Bandmessgeraet |
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