DE3844230A1 - Verfahren und vorrichtung zur messung von mikroabstaenden - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur messung von mikroabstaendenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung handelt von einem Verfahren und
einer Vorrichtung zur Messung von Mikroabständen (Abstände
in der Größenordnung von 0,1 bis 300 µm oder mehr) mit hoher
Genauigkeit zwischen einem ersten und einem zweiten Objekt.
Bei der Herstellung von Glasfaseroptiksystemen ist es z.B.
wünschenswert, einen Ein- oder Mehrmoden-Lichtleiter in die
Nähe (2 bis 20 µm) eines Laserdiodenchips zu bringen, ohne
den Chip zu beschädigen, und zwar üblicherweise im Rahmen des
Anschließvorgangs. Der in die Nähe gebrachte Lichtleiter
kann gegenüber dem Laserdiodenchip in eine Lage gebracht
werden, bei der die größte Lichtmenge vom Laserdiodenchip
durch den Lichtleiter tritt. Der Laserdiodenchip und der
Lichtleiter werden dann mit Hilfe einer Laserschweißung oder
mit anderen Mitteln in dieser Lage fixiert.
Es ist bei einem solchen Prozeß absolut unerwünscht, daß das
Ende des Lichtleiters den Laserdiodenchip berührt, da sonst
eine Zerstörung stattfinden kann. Dementsprechend benötigt
man ein Hilfsmittel, um die beiden Teile zuverlässig in ein
dichtes Abstandsverhältnis in der Größenordnung von 1 oder
2 µm zu bringen, ohne daß eine Berührung stattfindet. Mit
dieser Erfindung wird ein System zum Erreichen des Obigen
vorgeschlagen, bei dem der Prozeß zuverlässig ist, das wenig
kostet und das zur Anwendung bei der Herstellung handelsüb
licher Mengen von Laserdiodenchips mit angesetzten Lichtlei
tern geeignet ist.
Außerdem kann das Verfahren gemäß der Erfindung genausogut
für andere Aufgaben angewandt werden, bei denen man zwei Ob
jekte in sehr dichte Nachbarschaft bringen will, ohne daß
sie sich gegenseitig berühren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Mes
sung des Mikroabstandes zwischen zwei Objekten zu schaffen.
Ein erster Halter dient zum Festhalten und Positionieren des
einen Objektes und ein zweiter Halter zum Festhalten und Po
sitionieren eines zweiten Objektes. Es ist ein Fühler vorge
sehen, der eine lichtaussendende Quelle enthält, die übli
cherweise einen Lichtleiter mit einem freien, lichtaussen
denden Ende aufweist. Eine lichtempfangende Faser befindet
sich in einem gewissen Abstand von der Quelle und empfängt
Licht von dieser, wobei die lichtempfangende Faser so ange
ordnet ist, daß sie Licht zum Lichtempfänger überträgt.
Außerdem sind Mittel vorgesehen, um diese Abtastvorrichtung
relativ und in Schritten von vorbestimmter Mikrobewegung von
der einen Lage, wo das eine von zwei Objekten das Licht der
Quelle daran hindert, die lichtempfangende Faser zu errei
chen, zu einer zweiten Lage, wo das andere von zwei Objekten
das Licht der Quelle daran hindert, die lichtempfangende Fa
ser zu erreichen, zu bewegen.
Jeder Schritt vorbestimmter Mikrobewegung kann charakteri
stischerweise in der Größenordnung von 1/10 µm sein. Die
Abtastvorrichtung kann von einer Verschiebeeinrichtung ge
tragen werden und die Abtastvorrichtung und der erste und
zweite Halter können in schrittweiser Mikrobewegung beweg
lich sein. Der Ausdruck "relativ beweglich" beinhaltet, daß
einige oder alle Teile beweglich sind. Es kann z.B. die Ab
tastvorrichtung stationär sein und nur der erste und zweite
Halter die jeweiligen Objekte nach Wunsch bewegen.
Die Verschiebeeinrichtung wird mit motorischen Mitteln zur
Bewegung in jeder Richtung betrieben, und der Motor wird
durch entsprechende Mittel gesteuert, um die schrittweise
Mikrobewegung zu ermöglichen.
Eine Kodiereinrichtung ist außerdem vorgesehen, um die Lage
der beweglichen Abtastvorrichtung und des ersten und zweiten
Halters in geeigneter Weise zu bestimmen, so daß der Abstand
zwischen den zwei Gegenständen als Funktion der Ab- oder Zu
nahme des von der lichtempfangenden Faser empfangenen Lichts
der lichtaussendenden Quelle bestimmt werden kann.
Der Lichtleiter mit einem freien, lichtaussendenden Ende und
die lichtempfangende Faser stehen nicht in koaxialer Lage,
sondern vorzugsweise in einem spitzwinkligen Verhältnis zu
einander, so daß die Enden nur einen sehr kurzen Abstand von
typischerweise 500 bis 1500 µm haben, der gerade so groß
ist, daß sich die zu messenden Gegenstände durch diesen hin
durch bewegen können, und die gleichzeitig infolge des spit
zen Winkelverhältnisses einen größeren Platz für Haltehülse
oder ähnliches vorsehen, um die jeweiligen Fasern an einem
von ihrem Ende entfernten Punkt zu halten.
Schließlich haben eine der Fasern und typischerweise beide
ein freies Ende, das eine angewinkelte, flache Oberfläche
besitzt, wobei das Licht von der lichtaussendenden Faser zur
lichtempfangenden Faser auf einem Weg verläuft, der die
Reflexion an einer solchen angewinkelten flachen Oberfläche
und typischerweise an den flachen Oberflächen beider Fasern
einschließt.
Es ist ferner wünschenswert, daß die lichtaussendende Quelle
Mittel enthält, um Licht von oszillierender Stärke zu erzeu
gen. Der Lichtdetektor ist dann in der Lage, das oszillie
rende Licht auch bei Anwesenheit von Hintergrundbeleuchtung
durch entsprechende Schaltungsanordnung und andere bekannte
Mittel zu empfangen.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann vorzugsweise dazu
benutzt werden, um den Mikroabstand zwischen einem ersten
und einem zweiten Objekt auf folgende Art und Weise zu mes
sen:
Man richtet die Enden der lichtaussendenden Faser und der
lichtempfangenden Faser auf das erste Objekt. Die lichtaus
sendende und die lichtempfangende Faser werden auf gegen
überliegenden Seiten des ersten Objektes so angeordnet, daß
das Licht unterbrochen ist, sie sind jedoch so ausgerichtet,
daß die lichtempfangende Faser von der lichtaussendenden
Faser Licht empfängt, wenn der Weg nicht behindert ist.
Dann bewegt man die aussendende und die empfangende Faser
gemeinsam in Richtung des zweiten Objektes, bis die Vorder
fläche des ersten Objektes die aussendende Faser passiert
und den Lichtdurchgang zwischen diesen ermöglicht und da
durch anzeigt, daß die Vorderfläche des ersten Objektes er
mittelt ist. Dann notiert man die Lage der Fasern und der
Vorderfläche.
Man kann dann die aussendende und die empfangende Faser in
ihrer festen Beziehung weiterbewegen, bis das Ende des zwei
ten Objektes zwischen die aussendende und die empfangende
Faser tritt und den Lichtdurchgang zwischen diesen beendet.
Man kann dann erneut die Lage der aussendenden und der emp
fangenden Faser und des zweiten Objektes notieren, um die
Lage des Endes des zweiten Objektes zu erhalten.
Aus den beiden oben beschriebenen notierten Lagen läßt sich
gewöhnlich leicht der Mikroabstand zwischen dem ersten und
dem zweiten Objekt errechnen. Dieser Abstand kann oft mit
einer Genauigkeit in der Größenordnung von 0,1 µm berechnet
werden. Mit dieser Information ist es möglich, das erste und
zweite Objekt auf vorsichtige und schrittweise Art einander
zu nähern, so daß beide, ohne sich direkt zu berühren, einen
genauen Mikroabstand von der Größe von 1 oder 2 µm voneinan
der haben.
Das erste Objekt kann typischerweise ein Laserdiodenchip
sein, der im allgemeinen einen rechteckigen Querschnitt mit
einer aktiven rechteckigen Fläche als Frontfläche hat, deren
Seitenlängen in der Größenordnung von 200 bis 300 µm liegen.
Das zweite Objekt kann der lichtleitende Teil des Endes
eines Lichtleiterkabels sein. Ein derartiges Lichtleiterka
bel ist typischerweise ein in einer Umhüllung eingeschlosse
ner Faserlichtleiter. Ein Einmoden-Faserlichtleiter hat einen
typischen Durchmesser von 8 bis 10 µm, ein Mehrmoden-Faser
lichtleiter einen Durchmesser in der Größenordnung von 50 µm.
Eine grobe Ausrichtung kann mit Hilfe eines Mikroskops oder
einer Lupe erfolgen, um die lichtaussendende und die licht
empfangende Faser auf gegenüberliegenden Seiten des zweiten
Objektes oder auch des ersten Objektes, wie oben beschrieben,
einzubringen, um eine Berührung zwischen der sendenden und
der empfangenden Faser und den Objekten zu vermeiden.
Verfolgt man die Ausrichtung und Anordnung der ersten und
der zweiten Objekte für den Fall, daß das eine Objekt ein
Laserdiodenchip und das andere das Ende eines Faserlichtlei
ters in einem Kabel ist, dann kann der Faserlichtleiter in
Richtung der Fläche des Laserdiodenchips bewegt werden, ohne
diesen zu berühren, bis er auf den Lichtquellenbereich des
Laserdiodenchips gut ausgerichtet ist. Anschließend kann das
Ende des optischen Kabels mittels Laser verschweißt oder auf
andere Weise mit dem Laserdiodenchip dauerhaft verbunden
werden. Dies kann gemäß den Ausführungen in der US-Patentan
meldung Nr. 1 15 860 vom 2. November 1987 mit dem Titel "Ver
fahren und Vorrichtung zur Ausrichtung einer Glasfaseroptik"
oder auf eine andere Art und Weise bewerkstelligt werden.
Es ist bei der Handhabung des Verfahrens nach der Erfindung
nicht erforderlich, daß das aus der lichtaussendenden an der
lichtempfangenden Faser empfangene Licht auf Null fällt oder
auf einen Höchstwert ansteigt, um brauchbare Daten zu erhal
ten. Die Erfindung kann z.B. mit hoher Genauigkeit unter
Verwendung einer empirisch ermittelten Lichtkurve, die aus
einer Kalibrierung des Gerätes gemäß der Erfindung abgelei
tet wird, verwendet werden, indem das bei der Messung spe
zieller Objekte empfangene Licht mit der genauen Lage der
Lichtquelle und der lichtempfindlichen Fasern korreliert
wird. Wenn das von der lichtempfangenden Faser erfaßte Licht
auf 50% des Normalwertes fällt, kann dies in idealer Weise
ein Anzeichen dafür sein, daß die Vorderseite des Chips den
Lichtweg genau halbiert, der typischerweise 8 oder 10 µm im
Durchmesser beträgt. Durch eine derartige quantitative Annä
herung wird es daher möglich, die Lage der jeweiligen Objek
te mit einem Grad von Genauigkeit bis hinab zu Bruchteilen
eines Mikrometers zu bestimmen.
Die Lösung der gestellten Aufgabe ist im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 bzw. 10 angegeben. Vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der folgenden Beschreibung von Ausführungsformen und aus der
Zeichnung, auf die Bezug genommen wird. Es zeigen:
Fig. 1 einen Aufriß eines Teils der Abstandsmeßvorrichtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte perspektivische Ansicht mit ge
schnittenen Teilen und Teilen der Abtastvorrichtung
nach Fig. 1 in Explosionsansicht,
Fig. 3 eine stark vergrößerte perspektivische Ansicht der
Lageverhältnisse zwischen der lichtaussendenden und
der lichtempfangenden Faser der Abtastvorrichtung
nach Fig. 2 und dem Laserdiodenchip und dem Licht
leiterkabel, die zusammengefügt werden müssen,
Fig. 4 einen vergrößerten Aufriß der lichtaussendenden und
der lichtempfangenden Faser nach Fig. 2 und ihre
gegenseitige Lage und
Fig. 5 einen Aufriß der Vorrichtung gemäß Fig. 1, um 90° um
ihre senkrechte Achse gedreht.
Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung 10 zur Messung des Abstandes
zwischen einem Laserdiodenchip 12 und dem Ende 13 eines
Lichtleiterkabels 14. Für diese Aufgabe ist eine Abtastvor
richtung 16 vorgesehen.
Die Abtastvorrichtung 16 besteht aus einer lichtaussendenden
Quelle 22 von herkömmlicher Art, die an einer optischen Fa
ser 24 mit einem freien, lichtaussendenden Ende 26 gekoppelt
ist, die mit einem Licht von einer Lichtquelle 22 und mit
Strom versorgt wird, der über ein Kabel 28 aus einer konven
tionellen Elektronikschaltung 29 zur Erzeugung eines oszil
lierenden Lichtstrahles kommt, und die eine Stromversorgung
31 und geeignete Melder und Statusanzeigen für die Licht
quelle besitzt.
Es ist dargestellt, daß das Ende 26 der optischen Faser 24
eine abgewinkelte Fläche 30 besitzt, die dafür sorgt, daß
das durch die optische Faser 24 herabkommende Licht von der
Fläche 30 seitwärts nach außen in einen Lichtstrahl 32 abge
lenkt wird (Fig. 4).
Die lichtempfangende Faser 34, die von einem konventionellen
Lichtdetektor 36 gehalten wird, ist außerdem an der Abtast
vorrichtung 16 befestigt. Der lichtempfangende Detektor 36
wiederum ist über ein Kabel 38 mit konventioneller Elektro
nik zur Verarbeitung von Lichtsignalen verbunden. Es gibt
einen Filterverstärker 37, einen angeschlossenen Monitor 39
und einen Zustandsanzeiger 51 sowie eine Stromversorgung,
einen angeschlossenen Monitor und einen Statusanzeiger 41,
so daß die Lichtsignale in erforderlicher Weise zur Daten
auswertung verarbeitet werden können.
Die lichtaussendende Quelle 22 und der lichtempfangende De
tektor 36 können in einem Gehäuse 40 angeordnet werden, wie
Fig. 2 zeigt, so daß die optischen Fasern 24 und 34 in spit
zem Winkel zueinander stehen. Das erlaubt, daß die jeweili
gen Enden 26 und 42 der optischen Fasern nahe beieinander in
einem Abstand in der Größenordnung von etwa 1000 µm stehen,
wobei die erforderliche große Lichtquelle 22 und der Licht
detektor 36 weiter auseinander stehen können.
Der Laserchip 12 kann von einem ersten Halter 44 und das
Lichtleiterkabel 14, das das abisolierte Teil des Lichtlei
terkabels 45 ist, von einem zweiten Halteteil 48 und 50 für
eine genaue und feste Positionierung getragen werden. Das
Halteteil 48 kann Greifarme 49 besitzen, um das Kabel 45 zu
halten.
Der Lichtstrahl 32 aus der optischen Faser 24 kann in das
Ende 42 der lichtempfangenden Faser 34 eindringen, dort auf
die Winkelfäche 47 treffen und in eine Richtung abgelenkt
werden, die parallel zur Achse der Faser 34 verläuft. Auf
diese Weise können die optischen Fasern 24 und 34 das Licht
auf effiziente und verlustarme Weise übertragen, obwohl sie
sich in einer spitzwinkligen, nicht parallelen Lage und im
gegenseitigen Abstand befinden. Die Winkelflächen 30 und 47
können mit Rücksicht auf die spitzwinklige Anordnung der
Fasern 24 und 34 auch andere Winkel als 45° zur Achse der
Fasern haben. So können z.B. der Winkel zwischen den Fasern
24 und 34 30° und die Winkel der Flächen 30 und 47 37,5° be
tragen.
Wie oben erwähnt, sollte das ausgesendete und durch die
optischen Fasern geleitete Licht vorzugsweise eine oszillie
rende Amplitude haben. Eine geeignete Schaltung 35 mit Fil
terverstärker 37 und Monitor 39 kann dann dazu verwendet
werden, um dieses Wechsellicht gegenüber dem Hintergrund
licht auszuwerten.
Die hier gezeigte Vorrichtung kann dazu benutzt werden, den
Abstand zwischen der Vorderfläche 46 der Laserdiode 12 und
dem vorderen Ende 13 des Lichtleiterkabels 14 zu messen. Das
kann dadurch erreicht werden, daß man die optischen Fasern
24 a und 34 a gemäß den Hilfslinien in Fig. 3 so ausrichtet,
daß sie sich in einer Ebene mit dem Ende des Lichtleiterka
bels 14 befinden. Das kann durch Bewegung der Abtastvorrich
tung 16 relativ zum Lichtleiterkabel 14 geschehen, bis der
Lichtstrahl 32 zwischen den optischen Fasern 24 und 34 durch
Anwesenheit des Endes 13 des Lichtleiterkabels 14 geschwächt
oder auf einen vorgegebenen Wert gesenkt wird. Ein charakte
ristisches Abblendverhalten des Lichtes sollte vorher empi
risch ermittelt werden, so daß die Lage der optischen Fasern
24 und 34 relativ zum Lichtleiterkabel 14 genau bestimmt
werden kann, und zwar durch Ermittlung eines charakteristi
schen optischen Intensitätsmusters, das durch den über Kabel
38 verbundenen Filterverstärker 37 und Monitor 39 bestimmt
wird. Eine genaue Lage wird z.B. erreicht, wenn in einer La
ge eine charakteristische Abschwächung notiert wurde, und
wenn sich der Strahl zwischen den Teilen 24 und 34 bei einer
Bewegung in Richtung zur Laserdiode 12 aufhellt.
Auf diese Weise kann die Lage des Endes des Lichtleiterka
bels 14 auf der Achse Z gemäß Fig. 3 bestimmt werden. In
ähnlicher Weise kann die Lage der Vorderseite 46 der Laser
diode 12 bestimmt werden, um die jeweilige Lage der beiden
Teile auf der Z-Achse zu lokalisieren und so deren Abstand
mit der Genauigkeit eines Bruchteils eines Mikrometers zu
messen.
Genauer ausgeführt kann die Vorrichtung gemäß der Erfindung
in folgenden Schritten verwendet werden:
Zuerst lädt man den Chip 12 und das Lichtleiterkabel 14 wie
gezeigt in ihre jeweiligen Haltevorrichtungen. Unter Verwen
dung eines Mikroskops, das an der Vorrichtung befestigt sein
kann, bewegt man sichtbar die Abtastvorrichtung 16, bis die
Fasern 24 und 34 das Ende vom Lichtleiterkabel 14 schneiden.
Die Lage des Lichtleiterkabels auf der Z-Achse ist damit an
hand der charakteristischen Lichtintensitätskurve des Licht
detektors 36 bestimmt, wenn die Abtastvorrichtung 16 in
Schritten von Bruchteilen eines Mikrometers entlang der
Z-Achse bewegt wird. Eine solche Bewegung kann durch eine
Führungsbahn und ein Gleichstrommotorsystem 50 bewerkstel
ligt werden, das ein konventionell entworfenes System zur
Fortbewegung eines Objektes in kleinsten Schritten entlang
einer Gleitfläche oder Führung sein kann, wobei die Position
mit konventionellen Meßverfahren dargestellt wird. Als eine
derartige konventionelle Verschiebeeinrichtung können z.B.
eine Gleitvorrichtung und Leitspindeln von Mitsubishi
Tsubaki Ltd. aus Japan dienen.
Die Abtastvorrichtung 16 kann auch vertikal entlang der Y-
Achse (Fig. 3) mit Hilfe einer zweiten Verschiebeeinrichtung
52, die mit Meßmitteln für die Lagebestimmung ausgestattet
ist, und die von gleicher herkömmlicher Konstruktion wie die
Verschiebeeinrichtung 50 ist, verschoben werden, um das Auf
finden des Lichtleiterkabels 14 zu unterstützen.
So läßt sich mindestens die horizontale Ebene des Lichtlei
terkabels 14 orten und, falls erwünscht, die genaue Lage des
Endes 13 auf der Z-Achse bestimmen. Andererseits kann die
Abtastvorrichtung 16 entlang der Z-Achse zurück zu einer
Ausgangslage gegenüber von Chip 12 fahren, nachdem er schon
die Lage auf der Y-Achse, jedoch noch nicht die Lage vom
Ende 13 auf der Z-Achse ermittelt hat.
Als nächsten Schritt bewegt man dann Chip 12 axial entlang
der Z-Achse und horizontal entlang einer X-Achse (Fig. 3) zu
der bereits registrierten Position, indem man die Markierung
unter den Spitzen der Fasern 24 und 34 benutzt. Dafür können
die Verschiebeeinrichtungen 54 und 56 benutzt werden, die
alle beide in ihrer Art den früheren Verschiebeeinrichtungen
50 und 52 generell ähnlich sind.
Danach bewegt man die Abtastvorrichtung 16 und die Lichtlei
terhalter 48 und 50 (die das Lichtleiterkabel 14 halten) zu
sammen als eine gemeinsame Stufe in vertikaler Weise entlang
der Y-Achse zu der gemerkten Position gerade über dem Ende
von Chip 12. Da das Lichtleiterkabel 14 und die Abtastvor
richtung 16 sich gemeinsam bewegen, ist die genaue Lage des
Lichtleiterkabels 14, bezogen auf die Abtastvorrichtung 16,
weiterhin bekannt. Typischerweise werden die Fasern 24 und
34 etwa 100 µm über dem Ende des Chips positioniert. Eine
fünfte Verschiebeeinrichtung 57 ist dafür vorgesehen, sowohl
die Abtastvorrichtung 16 als auch den Lichtleiterhalter 48
gemeinsam als ein Stück zu bewegen, sie kann auch von der
gleichen Ausführungsart wie die anderen Verschiebeeinrich
tungen sein. Die Verschiebeeinrichtung 57 sollte, wie auch
immer, in Aufwärtsrichtung mit Hilfe eines über Rollen lau
fenden Gegengewichtes 58 vorgespannt werden.
Danach bewegt man das Lichtleiterkabel 14 und die Abtastvor
richtung 16 langsam entlang der Y-Achse mit der Verschiebe
einrichtung 57 abwärts, bis die Abtastvorrichtung am Ende
des Chips 12 angekommen ist, was durch eine plötzliche Ver
minderung des vom Teil 36 erfaßten Lichtes angezeigt wird.
Diese Lage der Faserenden wird durch die Fasern 24 und 34 in
Fig. 3 angezeigt.
Dann bewegt man die Abtastvorrichtung 16 vorwärts entlang
der Z-Achse in Richtung Lichtleiterkabel 14 (unter Verwen
dung der Verschiebeeinrichtung 50), bis ein Anwachsen des
von Teil 36 erfaßten Lichtes die Lage der Vorderkante 46 des
Chips anzeigt. Diese Lage wird elektronisch oder auf andere
Weise als kritischer Parameter des Prozesses registriert.
Alsdann fährt man fort, die Abtastvorrichtung 16 entlang der
Z-Achse mit Hilfe der Verschiebeeinrichtung 50 zu bewegen,
bis man eine weitere Lichtverminderung mittels Teil 36 er
faßt, die die Anwesenheit des Endes 13 des Lichtleiterkabels
14 im Lichtpfad 32 a, ausgehend von Faser 24 a und 34 a, an
zeigt. Diese spezielle Position der Fasern 24 und 34 wird
ebenfalls elektronisch oder auf andere Weise registriert.
Aus diesen beiden registrierten Positionen kann man den Ab
stand der Vorderfläche 46 vom Ende 13 des Lichtleiterkabels
14 auf Bruchteile eines Mikrometers bestimmen. Man kann da
her den Chip 12 entlang der Z-Achse mit Hilfe der Verschie
beeinrichtung 56 näher zum Lichtleiterkabel 14 hin bewegen,
so daß die Lücke zwischen der Vorderfläche 46 des Chips 12
und dem Ende des Lichtleiterkabels 14 typischerweise etwa
100 µm beträgt. Dann betätigt man die Verschiebeeinrichtung
57, um die Abtastvorrichtung 16 und das Lichtleiterkabel 14
abwärts entlang der Y-Achse auf einen vorbestimmten Abstand
zu bewegen, der dem Feld 53 entspricht, auf dem die Licht
emission vom Laserchip 12 erwartet wird, wobei der aktuelle
lichtemittierende Fleck 53 vielleicht nur einen Durchmesser
von 10 µm hat. Dann tastet man mit der mit dem Lichtleiter
kabel 14 verbundenen Vorrichtung in typischen 3 µm-Schritten
ab, indem man das Lichtleiterkabel 14 mit Hilfe der Verschie
beeinrichtung 57 vertikal und den Chip 12 mit der Verschie
beeinrichtung 54 horizontal in X-Richtung bewegt, bis die
größte Lichtmenge von dem Lichtleiterkabel 14 erfaßt wird.
Anschließend bewegt man den Chip 12 entlang der Z-Achse mit
Hilfe der Verschiebeeinrichtung 56, um das Lichtleiterkabel
14 und die Vorderfläche 46 wunschgemäß in ihren endgültigen
Spaltabstand von nur wenigen µm zu bringen. Man kann dann
entlang der X- und der Y-Achsen wie vorher erneut lesen, um
sicher zu sein, daß das Lichtleiterkabel 14 auf den höchsten
Lichteinfall eingestellt ist. Nach diesem Vorgang kann das
Lichtleiterkabel 14 auf die Oberfläche 46 des Laserchips 12
mittels beliebigem Verfahren befestigt werden.
So können bei diesem Verfahren, das auch automatisch durch
Computersoftware gesteuert werden kann, Lichtleiterkabel
oder andere ähnliche Teile in extrem geringe Nähe zu einer
Oberfläche für eine gewünschte spätere Weiterverarbeitung
gebracht werden, ohne diese Oberfläche zu berühren.
Es sollte erwähnt werden, daß, nachdem die Enden der opti
schen Fasern 24 und 34 in eine fluchtende Lage zum Lichtlei
terkabel 14 gebracht wurden, die Verschiebeeinrichtung 52
nicht mehr bewegt wird, bis der Prozeß abgeschlossen ist, so
daß von dieser Zeit an die Fasern 24 und 34 in fluchtender
Lage zum Lichtleiterkabel 14 verbleiben, und zwar in einer
Ebene, die die zwischen den Fasern 24 und 34 gebildete Linie
und eine Linie enthält, die parallel zu einer Achse zwischen
Lichtleiterkabel 14 und Chip 12 verläuft.
Das Signal, das die gewünschte Lichtverminderung beinhaltet,
geht über Kabel 38 und wird über den Filterverstärker 37 und
Monitor 39 weiterverarbeitet, um die verschiedenen Einstel
lungen der Abtastvorrichtung 16 zu registrieren. Man erhält
ein einfaches Rechenverfahren, das von einem Mikrocomputer
im System durchgeführt werden kann, um den Abstand zwischen
einer ersten und einer zweiten Lage mit der Genauigkeit von
Bruchteilen eines Mikrometers zu bestimmen und den Abstand
zwischen den Flächen 46 und 13 zu erhalten. Dieser Abstand
kann dann auf dem Statusbildschirm 51 als Ablesewert darge
stellt werden.
Claims (23)
1. Verfahren zur Messung des Mikroabstandes zwischen einem
ersten Objekt und einem zweiten Objekt, gekennzeichnet durch
- - eine Ausrichtung der Enden einer lichtaussendenden Faser und einer lichtempfangenden Faser in einer koplanar fluch tenden Weise zur Vorderfläche des ersten Objektes, das dem zweiten Objekt gegenübersteht, wobei die lichtaussendende und die lichtempfangende Faser einen Abstand zueinander haben, jedoch so ausgerichtet sind, daß die lichtempfan gende Faser das Licht von der lichtaussendenden Faser emp fängt, und Registrieren der Lage der lichtaussendenden und der lichtempfangenden Faser sowie der Vorderfläche des ersten Objektes; und
- - eine gemeinsame Relativbewegung der aussendenden und der empfangenden Faser, bis das Stirnende des zweiten Objektes zwischen der aussendenden und der empfangenden Faser hin durchtritt und den Lichtübergang zwischen ihnen unter bricht, und Registrieren der Lage der Fasern und des Stirnendes, woraus der trennende Abstand zwischen der Vor derfläche des ersten Objektes und dem Stirnende des zwei ten Objektes bestimmt werden kann.
2. Verfahren zur Messung des Mikroabstandes zwischen einem
ersten Objekt und einem zweiten Objekt, gekennzeichnet durch
- - eine Ausrichtung der Enden einer lichtaussendenden Faser und einer lichtempfangenden Faser auf ein erstes Objekt, wobei die lichtaussendende und die lichtempfangende Faser auf gegenüberliegenden Seiten des ersten Objektes beab standet angeordnet sind und die lichtempfangende Faser je doch so ausgerichtet ist, daß diese das Licht von der lichtaussendenden Faser empfängt, wenn ein ununterbroche ner Pfad vorliegt,
- - eine gemeinsame Relativbewegung der aussendenden und der empfangenden Faser in Richtung auf das zweite Objekt, bis das Stirnende des ersten Objektes zwischen der aussenden den und der empfangenden Faser hindurchtritt und dem Licht ermöglicht, zwischen diesen hindurchzutreten, und Regi strieren der Lage der Fasern und des Stirnendes, und ferner
- - ein relatives Vorrücken der aussendenden und empfangenden Faser in ausgerichteter Weise, bis das Ende des zweiten Objektes zwischen der aussendenden und der empfangenden Faser hindurchtritt und das Licht zwischen diesen unter bricht, und erneutes Registrieren der Lage der aussenden den und der empfangenden Faser und des Endes des zweiten Objektes.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das erste Objekt ein Laserdiodenchip und das zweite Objekt
der lichtleitende Teil eines Endes eines Lichtleiterkabels
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Lichtleiterkabelende anschließend so ausgerichtet wird,
daß es die höchste Strahlung des Laserdiodenchips empfängt,
und in dieser Lage mit Hilfe eines Lasers verschweißt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
sich die lichtaussendende Faser und die lichtempfangende Fa
ser in einer spitzwinkligen Lage zueinander befinden und
sowohl die aussendende als auch die empfangende Faser ein
freies Ende hat, das eine abgewinkelte flache Oberfläche be
sitzt, so daß Licht von der aussendenden Faser zur empfan
genden Faser einen Weg nimmt, der eine Reflexion an diesen
abgewinkelten flachen Oberflächen einschließt.
6. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das von der lichtaussendenden Faser ausgesendete Licht eine
oszillierende Intensität aufweist und der lichtempfangenden
Faser Mittel zugeordnet sind, um das Licht oszillierender
Intensität bei Anwesenheit von Hintergrundbeleuchtung zu er
kennen.
7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die lichtaussendende und die lichtempfangende Faser in einer
festen Anordnung miteinander von einem Fühler getragen wer
den, wobei dieser Fühler und die Objekte in drei Dimensionen
relativ zueinander mit Hilfe von Verschiebeeinrichtungen be
weglich sind, die mit Kodiereinrichtungen und Antriebsein
richtungen versehen sind, um eine schrittweise Mikrobewegung
in diesen Dimensionen zu ermöglichen.
8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß,
noch bevor die Enden der lichtaussendenden Faser und der
lichtempfangenden Faser mit dem ersten Objekt ausgerichtet
werden, die Enden der lichtaussendenden Faser und der licht
empfangenden Faser in kolinear fluchtende Beziehung mit dem
Stirnende des zweiten Objektes gebracht werden und danach
das zweite Objekt mit der aussendenden und der empfangenden
Faser bewegt wird, um diese Fasern und das zweite Objekt in
ausgerichteter Beziehung in einer Ebene zu belassen, die die
zwischen den Enden der aussendenden und der empfangenden Fa
ser gebildete Linie und eine Linie enthält, die parallel zu
einer Achse zwischen dem ersten und dem zweiten Objekt ver
läuft.
9. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß,
nachdem die Lage der Vorderfläche des ersten Objektes und
des Endes des zweiten Objektes registriert sind, das erste
und das zweite Objekt relativ nahe zueinander in eine Lage
von geringem, vorher bestimmtem Abstand gebracht werden,
ohne sich zu berühren.
10. Vorrichtung zur Messung des Mikroabstandes zwischen
einem Paar von Objekten, gekennzeichnet durch eine erste
Haltevorrichtung zum Halten und Positionieren eines der Ob
jekte, eine zweite Haltevorrichtung zum Halten und Positio
nieren eines zweiten Objektes, eine Abtastvorrichtung mit
einer Lichtquelle und einem Lichtleiterempfänger in beab
standeter Lage zu dieser Quelle, um von ihr Licht zu empfan
gen, wobei die lichtempfangende Faser das Licht zu einem
Lichtdetektor leitet, und Mittel zum relativen Bewegen der
Abtastvorrichtung und der Objekte in Schritten vorgegebener
Mikrobewegung, und zwar von einer Lage, wo eines der zwei
Objekte das Licht von der Quelle daran hindert, die licht
empfangende Faser zu erreichen, bis zu einer zweiten Lage,
wo das andere der zwei Objekte das Licht von der Quelle
daran hindert, die lichtempfangende Faser zu erreichen, um
den Abstand dazwischen zu messen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtaussendende Quelle eine Lichtleiterfaser mit
einem freien lichtaussendenden Ende aufweist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die optische Faser und die lichtempfangende Faser sich
nicht in koaxialer Lage zueinander befinden und die Fasern
ein freies Ende besitzen, das eine angewinkelte ebene Ober
fläche besitzt, so daß das Licht von der optischen Faser zur
empfangenden Faser einen Weg durchläuft, der eine Reflexion
an den angewinkelten ebenen Oberflächen beinhaltet.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Glasfasern eine abgewinkelte, ebene und reflektie
rende Oberfläche besitzen.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtaussendende Quelle Mittel enthält, um Licht
wechselnder Intensität zu erzeugen, und daß der Lichtempfän
ger in der Lage ist, derartiges Wechsellicht bei Anwesenheit
von Umgebungslicht zu erkennen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung und die Objekte auf einer Ver
schiebeeinrichtung befestigt sind, um eine schrittweise Mi
krobewegung der Abtastvorrichtung und Objekte zu ermöglichen,
sowie Kodiermittel zur Bestimmung der Lage der Sensoren vor
gesehen sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung durch schrittweise Mikrobewegung
in mindestens zwei Dimensionen bewegt werden kann und das
erste Objekt in mindestens zwei Dimensionen bewegt werden
kann, wobei diese Dimensionen alle drei Dimensionen beinhal
ten, und daß das zweite Objekt zugleich mit der Abtastvor
richtung in mindestens einer Dimension quer zur Achse des
ersten und des zweiten Objektes bewegt werden kann.
17. Abtastvorrichtung zur Erfassung der Lage kleiner Ob
jekte, gekennzeichnet durch eine lichtaussendende Quelle,
eine lichtempfangende Faser, die sich in einer beabstandeten
Lage von der Quelle befindet, um von dieser Licht zu empfan
gen, lichtempfindliche Mittel, die optisch mit der lichtemp
fangenden Faser verbunden sind, und Mittel zur Bewegung des
Sensors in Schritten vorher festgelegter Mikrobewegung zu
einer Lage, wo ein kleines Objekt Licht von der Quelle daran
hindert, die lichtempfangende Faser zu erreichen.
18. Abtastvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß die lichtaussendende Quelle eine Lichtleiter
faser mit einem freien lichtaussendenden Ende aufweist.
19. Abtastvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die optische Faser und die lichtempfangende
Faser sich nicht in koaxialer Lage zueinander befinden und
die Fasern ein freies Ende besitzen, das eine angewinkelte,
ebene Oberfläche besitzt, so daß das Licht von der optischen
Faser zur empfangenden Faser einen Weg durchläuft, der eine
Reflexion an den angewinkelten, ebenen Oberflächen beinhal
tet.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß beide Fasern eine angewinkelte, ebene Oberfläche besit
zen.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die lichtaussendende Quelle Mittel enthält, um Licht
wechselnder Intensität zu erzeugen, und daß der Lichtempfän
ger in der Lage ist, derartiges Wechsellicht bei Anwesenheit
von Umgebungslicht zu erkennen.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung auf einer Verschiebeeinrichtung
befestigt ist, um eine schrittweise Mikrobewegung der Ab
tastvorrichtung zu erlauben, und Kodiermittel vorgesehen
sind, um die Lage der Abtastvorrichtung zu bestimmen.
23. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abtastvorrichtung in schrittweiser Mikrobewegung in
mindestens zwei Dimensionen bewegt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/178,123 US4914290A (en) | 1988-04-06 | 1988-04-06 | Method and apparatus for measuring of microdistances |
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ID=22651303
Family Applications (1)
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