DE3844119C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3844119C2 DE3844119C2 DE3844119A DE3844119A DE3844119C2 DE 3844119 C2 DE3844119 C2 DE 3844119C2 DE 3844119 A DE3844119 A DE 3844119A DE 3844119 A DE3844119 A DE 3844119A DE 3844119 C2 DE3844119 C2 DE 3844119C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- frequency
- output
- unit
- operational amplifier
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 8
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 53
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 11
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 7
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 6
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 230000004044 response Effects 0.000 description 3
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 2
- 230000006870 function Effects 0.000 description 2
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
- G11B7/08—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers
- G11B7/09—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam or focus plane for the purpose of maintaining alignment of the light beam relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following
- G11B7/0908—Disposition or mounting of heads or light sources relatively to record carriers with provision for moving the light beam or focus plane for the purpose of maintaining alignment of the light beam relative to the record carrier during transducing operation, e.g. to compensate for surface irregularities of the latter or for track following for focusing only
Landscapes
- Optical Recording Or Reproduction (AREA)
- Moving Of The Head For Recording And Reproducing By Optical Means (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Fokussieren eines
Lichtstrahls auf ein Objekt nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Ein herkömmliches optisches Plattengerät zeichnet Daten
in Form von Grübchen bzw. sog. Pits auf einer Spiralspur
einer optischen Platte mittels eines optischen Kopfes
auf, und es reproduziert die Daten aus den auf der Platte
aufgezeichneten Pits. Der Bereich zwischen den Pits wird
dabei als Flächenteil (Fleck) bezeichnet. Der optische
Kopf enthält eine Lichtquelle zum Richten eines Richtstrahls
auf die optische Platte, eine Objektivlinse und
eine Anzahl von photoelektrischen Wandlerelementen zum
Detektieren bzw. Abnehmen des von der optischen Platte
reflektierten Lichts. Ein durch ein entsprechendes photoelektrisches
Element detektierter Ausgangsstrom für jedes
Wandlerelement wird durch einen entsprechenden Strom-
Spannung-Wandler in eine Spannung umgewandelt. Ausgangsspannungen
der Strom-Spannung-Wandler werden Rechenoperationen,
wie Addition und Subtraktion, unterworfen, um
ein Fokussiersignal, ein Spurnachführsignal und ein
Wiedergabesignal für aufgezeichnete Daten zu erzeugen.
Ein Fokussiersteuersignal wird für Fokussteuerung benutzt,
wodurch der Abstand zwischen der Platte und der Ob
jektivlinse konstantgehalten wird, um einen von lotrechter
Bewegung (Schlag) der Oberfläche der Platte resultierenden
Fokussierfehler zu korrigieren. Das Spurnachführsignal
wird für Radialspur(nach)führung benutzt, wodurch der
Lichtstrahl so gesteuert wird, daß er während Aufzeichnung
oder Wiedergabe nicht von einer Spur abweicht. Fokussier-
und Spurnachführsignal decken einen Frequenzbereich von
Gleichspannung bis 20 kHz ab, während das reproduzierte Si
gnal der aufgezeichneten Daten einen weiten Frequenzbe
reich von Gleichspannung bis zu mehreren MHz abdeckt.
Ein derartiges optisches Plattengerät ist in US-PS 47 01 897
beschrieben.
Das vorstehend umrissene herkömmliche optische Plattengerät
ist mit den folgenden Mängeln behaftet.
Zunächst kann unabhängig von der Fokussiersteuerung ein
Fokussierfehler infolge eines von außen einwirkenden Schlags
od. dgl. eingeführt werden. Für die Feststellung eines der
artigen Fokussierfehlers wird herkömmlicherweise ein spe
zieller Sensor benutzt oder ein Mittelwert
der Ausgangsströme der photoelektrischen Elemente berechnet.
Dieser Mittelwert verkleinert sich, wenn ein Fokussierfehler
auftritt. Die Verwendung eines speziellen Sensors bedingt
allerdings eine Vergrößerung der Zahl der Bauteile und eine
Komplizierung des Aufbaus des Plattengeräts. Während der
Wiedergabe verringert sich, wie im Fall des Fokussier
fehlers, ebenfalls der Mittelwert
des von den Pits der optischen Platte reflektierten Lichts.
Anhand des Mittelwerts der Ausgangsströme der photoelek
trischen Elemente ist es daher schwierig, zwischen den auf
gezeichneten Daten und dem Fokussierfehler zu unterschei
den. Infolgedessen kann der Fokussierfehler nicht genau
festgestellt werden, so daß auch die Wiedergabe nicht ge
nau erfolgen kann.
Zur Erzeugung des Fokussiersteuersignals, des Spurnachführ
signals und des reproduzierten bzw. Wiedergabesignals wer
den als Strom-Spannungs-Wandler üblicherweise Operations
verstärker verwendet. Der Einsatz einer Anzahl von ver
gleichsweise breitbandigen Operationsverstärkern erhöht
aber die Gesamtkosten für das Gerät.
Als Lichtquelle des optischen Kopfes wird ein Halbleiter-
Laser eingesetzt. Der Ausgangspegel des Halbleiter-Lasers
ist während der Aufzeichnung höher eingestellt als bei der
Wiedergabe. Bei der Aufzeichnung erzeugt daher eine Photo
diode, die das von der optischen Platte reflektierte Licht
empfängt, einen größeren Ausgangsstrom. Wenn der Ausgangs
strom zur Normierung einer Divisionsschal
tung eingegeben wird, muß diese daher einen größeren Dyna
mikbereich aufweisen, um eine genaue Rechenoperation auszu
führen. Demzufolge erhöhen sich die Bauteilkosten.
Für Aufzeichnung und Wiedergabe muß durch
Verschieben des Lichtstrahls ein Zugriff zu einer gewünsch
ten Spur hergestellt werden. Für die Bestimmung der vom
Lichtstrahl zurückgelegten Strecke ist herkömmlicherweise
ein Spurzählkreis zum Zählen der vom Lichtstrahl über
strichenen Zahl von Spuren vorgesehen. Für das Zählen der
Spuren wird ein schmalbandiges Spurnachführsignal benutzt.
Wenn der Lichtstrahl eine Spur mit hoher Geschwindigkeit
kreuzt, wird daher die Amplitude des Spurnachführsignals
klein, so daß dann keine einwandfreie Zählung erreicht wer
den kann. Infolgedessen wird die Zugriffsoperation ungenau,
so daß keine genaue Aufzeichnung und Wiedergabe erreichbar
ist.
Im Hinblick auf diese geschilderten Mängel
besteht ein Bedarf nach einem optischen Gerät,
das bezüglich seiner Bauteile kostensparend ist und das
Daten genau aufzuzeichnen oder wiederzugeben vermag.
Aus der DE 37 34 163 A1 ist ein Gerät der eingangs
genannten Art bekannt. Dieses Gerät hat also eine Einheit
zum Richten eines Lichtstrahls auf ein Objekt, eine
Detektoreinheit zum Detektien des Lichtstrahls vom
Objekt zwecks Erzeugung eines elektrischen Signals und
eine Einheit zum Trennen der Hoch- und Niederfrequenzkomponenten
des durch die Detektoreinheit erzeugten elektrischen
Signals. Bei diesem Gerät werden Signale abgeleitet,
die von der Gestalt abhängen, welche ein Lichtfleck
jeweils annimmt. Hierzu ermitteln Addierer die Komponenten
des Lichtfleckes in y- und x-Richtung.
Weiterhin ist aus der DE 32 18 265 A1 eine Vorrichtung
zur Fokussierregelung bei Wiedergabegeräten für plattenförmige
Aufzeichnungsträger bekannt. Bei dieser Vorrichtung
wird die Differenz von Ausgangssignalen von Lichtempfangssektoren
gebildet. Ferner werden die Ausgangssignale
der Lichtempfangssektoren Hochpaßfiltern und Hüllkurvendetektoren
zugeführt, um zwei durch die Vertiefungen
der Informationsspur modulierte Hochfrequenz-Signalkomponenten
abzuleiten.
Schließlich beschreibt die DE 37 01 144 A1 eine Servoschaltung,
bei welcher einem Spannungswandler ein Verstärker
nachgeschaltet ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Gerät zum
Fokussieren eines Lichtstrahls auf ein Objekt zum Wiedergeben
von auf dem Objekt aufgezeichneten Daten zu schaffen,
das mit wenig kostenfaufwendigen Bauteilen auskommt
und dennoch Daten genau aufzuzeichnen und wiederzugeben
vermag.
Diese Aufgabe wird bei einem Gerät zum Fokussieren eines
Lichtstrahls nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
erfindungsgemäß durch die in dessen kennzeichnendem Teil
enthaltenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Patentansprüchen 2 bis 5.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Er
findung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines optischen Aufzeich
nungs/Wiedergabegeräts gemäß der Erfindung,
Fig. 2 ein detailliertes Schaltbild der Datenreprodu
zierschaltung nach Fig. 1,
Fig. 3 und 4 graphische Darstellungen von Leistungs
kennlinien von bei der Schaltung nach Fig. 2
eingesetzten Operationsverstärkern,
Fig. 5 eine graphische Darstellung zur Erläuterung
der Arbeitsweise der Operationsverstärker
(A1-A4) nach Fig. 2 bei Aufzeichnung und
Wiedergabe,
Fig. 6A und 6B den Verlauf von Signalen zur
Erläuterung der Kompensation bei einem
Spurnachführsignal,
Fig. 7 ein Schaltbild einer praktischen Ausgestaltung
einer Frequenzkompensierschaltung nach Fig. 2,
Fig. 8 eine graphische Darstellung von Kennlinien der
Frequenzkompensierschaltung nach Fig. 7 und
Fig. 9A bis 9C graphische Darstellungen zur Erläuterung
einer Fokussierfehlerdetektion.
Gemäß Fig. 1, die ein optisches Gerät gemäß der Erfindung
veranschaulicht, wird eine optische Platte 1 durch einen
Motor 2 mit konstanter Geschwindigkeit in Drehung versetzt.
Der Motor 2 wird durch eine Motorsteuereinheit
18 gesteuert. Die Datenaufzeichnung auf der opti
schen Platte 1 und die Datenreproduktion von ihr erfolgen
mittels eines optischen Kopfes 3, der mit einem Linearmotor
41 gekoppelt ist, welcher seinerseits eine Antriebsspule
13 als bewegbaren Teil und einen nicht dargestellten
Dauermagneten als feststehenden Teil aufweist. Die An
triebsspule 13 ist mit einer Linearmotorsteuerein
heit 17 verbunden. Wenn die Antriebsspule 13
durch die Steuereinheit 17 erregt wird, wird der optische
Kopf 3 für Bewegung in Richtung des Radius der optischen
Platte 1 angetrieben. Mit der Linearmotorsteuereinheit 17
ist ein Linearmotor-Lagendetektor 26
verbunden, der in Abhängigkeit von einer mit dem optischen
Kopf 3 verbundenen optischen Skala 25 ein Stellungssignal
erzeugt, das eine vom optischen Kopf 3 zurückgelegte
Strecke angibt.
Der optische Kopf 3 umfaßt eine durch nicht dargestellte
Blattfedern gehalterte Objektivlinse 6 sowie
Treiberspulen 4, 5. Die Objektivlinse 6 wird durch die
Treiberspule 5 in Richtung der optischen Achse der Linse 6
zur Aufrechterhaltung des Fokussierzustands und durch die
Treiberspule 4 in Richtung des Radius der optischen Platte
1 (senkrecht zur optischen Linsenachse) bewegt. Der opti
sche Kopf 3 umfaßt ferner einen Halbleiter-Laser 9, eine
Photodiode PD, eine Kollimatorlinse 11a, ein Halbprisma
11b, eine Kondensorlinse 10a, eine Zylinderlinse 10b und
einen Quadrantendetektor 8.
Der Halbleiter-Laser 9 wird durch eine außerhalb des opti
schen Kopfes 3 angeordnete Lasersteuereinheit 14 angesteu
ert. Die vom Laser 9 emittierte Lichtmenge wird durch die
in der Nähe des Lasers 9 angeordnete Photodiode PD detek
tiert. Die Lasersteuereinheit 14 spricht auf ein Ausgangs
signal von der Photodiode PD an, um die vom Laser 9 emit
tierte Lichtmenge konstant zu halten.
Das vom Halbleiter-Laser 9 emittierte Licht wird über die
Kollimatorlinse 11a, das Halbprisma 11b und die Objektiv
line 6 auf die optische Platte 1 geworfen. Das von der
Platte 1 reflektierte Licht wird über die Objektivlinse
6, das Halbprisma 11b, die Kondensorlinse 10a und die Zylin
derlinse 10b auf den Quadrantendetektor 8 gerichtet.
Letzterer besteht aus Photodioden D1-D4, deren Aus
gangssignale an eine Datenreproduzierschaltung 12 ange
legt werden. Letztere erzeugt ein Fokussiersignal Vfs,
ein Spurnachführsignal Vts und ein Spurzählsignal Vtc. Das
Fokussiersignal Vfs und das Spurnachführsignal Vts werden
einer Fokussiersteuereinheit 15 bzw. einer Spurnachführ
steuereinheit 16 eingespeist, um ein Fokussiersteuersi
gnal bzw. ein Spurnachführsteuersignal zu erzeugen. Das
Fokussiersteuersignal wird über einen Verstärker 28 an
die Treiberspule 5 für die Ansteuerung der Objektivlinse
6 zur Aufrechterhaltung des Fokussierzustands angelegt,
während das Spurnachführsteuersignal über einen Verstär
ker 27 an die Treiberspule 4 zum Ansteuern
der Objektivlinse 6 in Richtung des Radius der optischen
Platte 1 angelegt wird. Das Spurnachführsteuersignal dient
auch zum Bewegen bzw. Verschieben des optischen Kopfes 3,
und es wird daher der Linearmotorsteuereinheit 17 einge
speist.
Die Ausgangssignale der Photodioden D1-D4 werden in
der Datenreproduzierschaltung 12 zu einem Summensignal
addiert, das seinerseits einer Videoschaltung 19 einge
speist wird, in welcher das Summensignal in Form digita
ler Daten reproduziert wird. Die reproduzierten Daten
werden einem Datenleser 50 zugeführt, der aufgezeichnete
Daten VD demoduliert und ein
Zeittaktsignal T1 erzeugt, welches die
Strom-Spannung-Umwandlungsverstärkung der Datenreprodu
zierschaltung 12 bei Datenaufzeichnung ein
stellt. Die reproduzierten Daten werden auch an einen
Hüllkurvendetektor 54 angelegt, welcher die Hüllkurve
des Summensignals entsprechend dem von Flächen
teilen auf der optischen Platte 1 reflektierten Licht de
tektiert. Das Meßaus
gangssignal des Detektors 54 wird einem Fokussierfehler
detektor 55 eingespeist, welcher feststellt, ob sich der
Lichtstrahl auf der Platte außerhalb des Fokussierzustands
befindet oder nicht. Ein Defokussierzustand kann durch
Fehler der Platte selbst, Staubteilchen auf der Platte
usw. eingeführt werden. Das Detektionsergebnis wird einer
Zentraleinheit (CPU) 23 eingegeben.
Die Datenreproduzierschaltung 12, die Videoschaltung 19,
der Datenleser 50, der Hüllkurvendetektor 54 und der Fokus
sierfehlerdetektor 55 werden später noch näher erläutert
werden.
Die Lasersteuereinheit 14, die Fokussiersteuereinheit 15,
die Spurnachführsteuereinheit 16, die Linearmotorsteuerein
heit 17 und die Motorsteuereinheit 18 sind über eine Sam
melleitung bzw. einen Bus 20 mit der Zentraleinheit 23 ge
koppelt. Die Zentraleinheit 23 ist zur Ausführung vorbe
stimmter Operationen nach Maßgabe von in einem Speicher 24
abgespeicherten Programmen programmiert.
Ein Analog/Digital- bzw. A/D-Wandler 21 und ein Digital/-
Analog- bzw. D/A-Wandler 22 dienen für Datenübertragung bzw.
Datenaustausch zwischen Fokussiersteuereinheit 15,
Spurnachführsteuereinheit 16, Linearmotorsteuereinheit 17
und Zentraleinheit 23.
Fig. 2 veranschaulicht die Einzelheiten der Datenreprodu
zierschaltung 12. Die den Quadrantendetektor 8 bildenden
Photodioden D1-D4 sind mit ihren Kathoden an einer
Stromversorung -V zusammengeschaltet und an ihren Anoden
über Widerstände R1 eines Filterkreises FL1 an
die jeweiligen invertierenden Eingänge von Operations
verstärkern A1 bis A4 angeschlossen. Die nichtinver
tierenden Eingänge der Operationsverstärker A1 bis A4
liegen an Masse, während ihre Ausgänge über Widerstände
R3 mit ihren jeweiligen invertierenden Eingängen verbun
den sind. Eine Reihenschaltung aus einem Schalter S1 und
einem Widerstand R31 ist zwischen den Ausgang und den
invertierenden Eingang des Operationsverstärkers A1
geschaltet. Eine Reihenschaltung aus einem Schalter S2
und einem Widerstand R31 liegt zwischen dem Ausgang und
dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers A2.
Weiterhin ist eine Reihenschaltung aus einem Schalter S3
und einem Widerstand R31 zwischen Ausgang und invertie
renden Eingang des Operationsverstärkers A3 geschaltet.
Ebenso liegt eine Reihenschaltung aus einem Schalter S4
und einem Widerstand R31 zwischen Ausgang und invertie
rendem Eingang des Operationsverstärkers A4.
Der Ausgang des Operationsverstärkers A1 ist mit dem in
vertierenden Eingang eines Operationsverstärkers A5 über
einen Widerstand R4 verbunden, zu dem eine Reihenschal
tung aus einem Widerstand R41 und einem Schalter S5
parallelgeschaltet ist. Der Ausgang des Operationsverstär
kers A2 ist mit dem invertierenden Eingang des Operations
verstärkers A5 über einen Widerstand R4 verbunden, zu
dem eine Reihenschaltung aus einem Widerstand R41 und
einem Schalter S6 parallelgeschaltet ist. Weiterhin ist
der Ausgang des Operationsverstärkers A3 mit dem inver
tierenden Eingang des Operationsverstärkers A5 über einen
Widerstand R4 verbunden, zu dem eine Reihenschaltung aus
einem Widerstand R41 und einem Schalter S7 parallelge
schaltet ist. Auf ähnliche Weise ist der Ausgang des Ope
rationsverstärkers A4 an den invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers A5 über einen Widerstand R4 ange
schlossen, zu dem eine Reihenschaltung aus einem Wider
stand R41 und einem Schalter S8 parallelgeschaltet ist.
Der nichtinvertierende Eingang des Operationsverstärkers
A5 liegt an Masse, während sein Ausgang über einen Wider
stand R5 mit seinem invertierenden Eingang verbunden ist.
Die Schalter S1 bis S8 werden durch das vom noch näher zu
beschreibenden Datenleser 50 ausgegebene
Zeittaktsignal T1 so geschaltet, daß sie beim Aufzeichnen
von Daten auf der optischen Platte 1 geschlossen und bei
der Wiedergabe bzw. Auslesung von Daten aus der optischen
Platte 1 offen sind.
Andererseits sind die Anoden der Photodioden D1-D4 mit
dem invertierenden Eingang eines als Videoschaltung 19
dienenden Operationsverstärkers A6 über Reihenschaltungen
aus jeweils einem Widerstand R2 und einem Kondensator C,
welche den Filterkreis FL1 bilden, verbunden. Der nicht
invertierende Eingang des Operationsverstärkers A6 liegt
an Masse, während sein invertierender Eingang über einen
Widerstand R6 an den Ausgang des Operationsverstärkers
A5 und über einen Widerstand R7 an seinen eigenen Aus
gang angeschlossen ist. Der Ausgang des Operationsverstär
kers A6 ist mit dem Eingang einer Binärisierschaltung 19a
verbunden, welche binäre Aufzeichnungsdaten liefert.
Die Größen der Widerstände R1, R2 und des Kondensators
C des Filters bzw. Filterkreises FL1 sind so gewählt, daß
die Bandteilfrequenz des Filters oberhalb des Frequenzbe
reichs von Fokussiersteuersignal und Spurnachführsteuer
signal, aber unterhalb des Bereichs der Frequenzen liegt,
die durch die Operationsverstärker A1 bis A5 behandelt
werden.
Die angestrebten Kennlinien der Ope
rationsverstärker A1 bis A5 sind nachstehend beschrieben.
Bei der beschriebenen Anordnung fällt das von der opti
schen Platte 1 reflektierte Licht auf den Quadrantende
tektor 8, so daß die Photodioden D1-D4 jeweils Ströme
I1-I4 erzeugen.
Wenn die über die Widerstände R1 fließenden Ströme zu
I11-I14 und die durch die Reihenschaltungen aus Konden
sator C und Widerstand R2 fließenden Ströme zu I21-I24
vorausgesetzt werden, bestimmen sich Strömung I1n (I11-I14) und
I2n (I21-I24) wie folgt:
I1n = (1 + jωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} × In
I2n = jωCR1/{1 + jωC(R1 + R2)} × In
I2n = jωCR1/{1 + jωC(R1 + R2)} × In
In obigen Gleichungen bedeutet: n = 1-4.
Die Ausgangsspannungen V1-V4 der Operationsverstärker
A1-A4 lassen sich daher wie folgt darstellen:
Vn = -(1 + jωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} InR3
Die Operationsverstärker A1-A4 arbeiten somit als
Strom-Spannungs-Wandler mit den Kenn
linien gemäß Fig. 3.
Unter der Voraussetzung von R3 = R4 läßt sich die Aus
gangsspannung V5 des Operationsverstärkers A5 ausdrücken
zu:
V5 = -R5(V1 + V2 + V3 + V4)/R4
= (1 + ωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2 + I3 + I4)R5
= (1 + ωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2 + I3 + I4)R5
Unter der Voraussetzung von R5 = R6 bestimmt sich die
Ausgangsspannung V6 des Operationsverstärkers A6 zu:
V6 = -R7⟨(I21 + I22 + I23 + I24) + V3/R6}
= -R7[jωCR1/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2 + I3 + I4) + (1 + jωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2)]
= -R7(I1 + I2 + I3 + I4)
= -R7[jωCR1/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2 + I3 + I4) + (1 + jωCR2)/{1 + jωC(R1 + R2)} × (I1 + I2)]
= -R7(I1 + I2 + I3 + I4)
Die Ausgangsspannung V6 des Operationsverstärkers A6 bein
haltet eine Strom-Spannungs-Umwandlungsgröße aus der Summe
der Eingangsströme über den Gesamtfrequenzbereich hinweg.
Der Operationsverstärker A6 muß daher die Kennlinie gemäß
Fig. 4 aufweisen. Bei der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2
kann R2 gleich 0 sein, wobei in diesem Falle gilt ω2 = ∞.
Da die Operationsverstärker A1-A5 einfach benötigt wer
den, um die Strom-Spannungs-Umwandlung entsprechend den
Kennlinien gemäß Fig. 3 durchzuführen, kann durch ent
sprechende Wahl von R1, R2, C die Verwendung schmalbandiger
Operationsverstärker möglich werden. Ein breitbandiger Ope
rationsverstärker mit der Kennlinie gemäß Fig. 4 braucht
lediglich für den Operationsverstärker A6 verwendet zu
werden. Infolgedessen kann die gesamte Schaltung kosten
sparend aufgebaut werden.
Wenn die Ausgangsströme der Photodioden D1-D4 - wie be
schrieben - durch die Operationsverstärker A1-A4, A6
verarbeitet werden, repräsentieren die Ausgangsspannun
gen V1-V4 der Operationsverstärker A1-A4 einen Mittel
wert der von der optischen Platte 1 reflektierten Lichtmen
ge, während die Ausgangsspannung V6 des Operationsver
stärkers A6 ein auf der optischen Platte 1 aufgezeichnetes
Datensignal darstellt. Wenn somit ω1 in Fig. 3 auf 10-
20 kHz eingestellt ist, können
Rechenoperationen, wie Addition und Subtraktion, an
den Ausgangsspannungen V1-V4 ein Fokussteuersignal oder
ein Spurnachführsteuersignal liefern.
Dies bedeutet, daß die Ausgangssignale V1 und V2 der
Operationsverstärker A1 bzw. A2 über Verstärker 41
bzw. 42 einer Addierstufe AD1 eingespeist werden, wäh
rend Ausgangssignale V3 und V4 der Operationsverstärker
A3 bzw. A4 über Verstärker 43 bzw. 44 einer Addierstufe
AD2 eingespeist werden. Die Ausgangssignale der Addier
stufen AD1 und AD2 werden einer Subtrahierstufe DV1
eingegeben, um das Fokussiersignal Vf zu erzeugen, das
seinerseits über einen Verstärker 45 einem
Teilerkreis 46 eingespeist wird.
Die Ausgangssignale der Verstärker 41 und 43 werden
einer Addierstufe AD3, die Ausgangssignale der Verstär
ker 42 und 44 einer Addierstufe AD4 eingespeist. Die
Ausgangssignale der Addierstufen AD3 und AD4 werden
einer Subtrahierstufe DV2 eingegeben, um das Spurnach
führsignal Vt zu erzeugen, das seinerseits über einen
Verstärker 47 einem Teilerkreis 48 eingegeben wird. Wei
terhin werden die Ausgangssignale der Verstärker 41 bis
44 einer Addierstufe AD5 eingegeben, in welcher sie zu
einem Summensignal Vs addiert werden. Das Summensignal
Vs wird an die Teilerkreise 46 und 48 über einen Ver
stärker 49 angelegt. In den Teilerkreisen 46 und 48 wer
den das Fokussiersignal Vf und das Spurnachführ
signal Vt durch das Summensignal Vs dividiert, um ein
normiertes Fokussiersignal Vfs
und ein normiertes Spurnachführsignal Vts zu er
zeugen, die der Fokussiersteuereinheit 15 bzw. der Spur
nachführsteuereinheit 16 eingespeist werden.
Wie vorstehend beschrieben, ist die Ausgangsspannung V6
des Operationsverstärkers A6 ein reproduziertes Signal
für auf der optischen Platte aufgezeichnete Daten. Dieses
Signal wird durch die Binärisierschaltung 19a zu einem
zweiwertigen Signal codiert und somit als Digitalsignal
behandelt. Das von der Binärisierschal
tung 19a ausgegebene Digitalsignal wird dem einen Demodu
lator, einen Taktsteuerkreis usw. enthalten
den Datenleser 50 eingespeist, in welchem die Aufzeich
nungsdaten rückgewonnen werden. Die rückgewonnenen Auf
zeichnungsdaten Vd, welche Adreßdaten enthalten, werden
zur Zentraleinheit 23 übertragen. Die Zentraleinheit 23
liefert ein Steuersignal für die Führung des optischen
Kopfes 3 zu einer Bestimmungsadresse nach Maßgabe der
ihr eingegebenen Adreßdaten.
Bei Datenaufzeichnung auf der optischen Platte 1 liefert
der Datenleser 50 ein Taktsteuersignal T1,
welches angibt, daß sich die optische Platte nunmehr in
einem Aufzeichnungsmodus befindet.
Die Funktion des Taktsteuersignals T1 ist im folgenden
erläutert.
Bei der Aufzeichnung ist die Ausgangsleistung des Halb
leiter-Lasers 9 größer eingestellt als während der Wie
dergabe. Die Ausgangsströme I1-I4 der
Photodioden D1-D4 sind somit im Vergleich zu den ent
sprechenden Strömen bei Wiedergabe groß. Die Ausgangs
spannungen V1-V4 der Operationsverstärker A1-A4 und
deren Summenspannung Vs wird daher entsprechend hoch. Wenn
die Pegel der Signale stark variieren, benötigen die mit
diesen Signalen gespeisten Teilerkreise 46, 48 einen großen
Dynamikbereich. Ein Teilerkreis eines großen
Dynamikbereiches ist jedoch kostenaufwendig.
Aus diesem Grund werden bei dieser Ausführungsform die
Schalter S1-S4 in einem Aufzeichnungsmodus gemäß Fig.
5 durch das Taktsteuersignal T1 geschlossen, um damit die
Strom-Spannungs-Umwandlungsverstärkung jedes Operations
verstärkers A1-A4 zu verringern. Infolgedessen werden
die Absolutgrößen der Ausgangsspannungen V1-V4 unter den durch eine ge
strichelte Linie in Fig. 5 angegebenen Pegel gesenkt, so
daß die Ausgangsspannungen zwischen Aufzeichnung und
Wiedergabe keine große Pegeldifferenz zeigen.
Der vorstehend beschriebene Plan der Steuerung bzw. Rege
lung der Strom-Spannungs-Umwandlungsverstärkung der Opera
tionsverstärker A1-A4 bietet die im folgenden angegebenen
Vorteile gegenüber einem Plan des Umschaltens der Ver
stärkung jedes der mit den Ausgangsspannungen V1-
V4 der Operationsverstärker A1-A4 gespeisten Verstär
ker 41 bis 44 entsprechend einem Aufzeichnungs- oder Wie
dergabemodus.
Der zuletzt genannte Fall ist nämlich mit dem Problem be
haftet, daß die Ausgangsspannungen V1-V4 einer Verzerrung
unterliegen können, wenn die Stromversorgungsspannung der
Operationsverstärker A1-A4 einer Beschränkung unterliegt.
Beim Umschalten der Verstärkungen der Verstärker 41 bis 44
müssen nämlich die Ausgangsspannungen V1-V4 für die Ge
währleistung der erforderlichen Verstärkungsregelung wei
ter verstärkt werden. In diesem Fall werden auch Abweich-
oder Versatzspannungen der Operationsverstärker A1-A4
verstärkt, wodurch die Regelung instabil wird und Ver
zerrung eingeführt wird. Dieses Problem kann je
doch dadurch vermieden werden, daß die Verstärkungsrege
lung durch Operationsverstärker A1-A4, wie bei der be
schriebenen Ausführungsform, durchgeführt wird.
Weiterhin werden die den Operationsverstärkern A1-A4
zugeordneten Schalter S1-S4 sowie die Schalter S5-S8
durch das Zeitsteuersignal T1 geschlossen, mit dem Ergeb
nis, daß die Verstärkungen der Operationsverstärker A1-
A4 herabgesetzt werden, die Verstärkung des Operations
verstärkers A6 dagegen entsprechend angehoben wird. Aus
diesem Grund entspricht unabhängig von Aufzeichnung oder
Wiedergabe die Ausgangsspannung V6 des Verstärkers A6
einem Ausgangssignal, das erhalten wird durch Umwandeln
der Summe I1 + I2 + I3 + I4 der Ausgangsströme der Photo
dioden D1-D4 mit einer konstanten Umwandlungsverstär
kung. Demzufolge tritt beim Umschalten
zwischen Aufzeichnung und Wiedergabe keine Übergangs-
oder Einschwingerscheinung auf, so daß die Aufzeichnungs
daten stabil bzw. zuverlässig reproduziert werden können.
Eine verbesserte Methode zum Zählen der Anzahl der von einem
Lichtstrahl überstrichenen Spuren ist nachstehend im ein
zelnen beschrieben.
Nach der Umwandlung des re
produzierten Signals in ein Digitalsignal durch die Video
schaltung 19 werden Adreßdaten, welche die augenblickliche Stel
lung des Lichtstrahls angeben, im Datenleser 50 rückge
wonnen. Zum Bewegen des Lichtstrahls von der augenblick
lichen Adresse zu einer anderen Adresse über die optische
Platte 1 für die Aufzeichnung oder Wiedergabe von Daten
muß die Lagensteuerung des Lichtstrahls
durch die Zentraleinheit 23 durchgeführt werden. Dabei ist
es nötig, eine vom Lichtstrahl zurückgelegte Strecke zu
bestimmen. Mit anderen Worten: es ist nötig, die Anzahl der
vom Lichtstrahl überstrichenen oder gekreuzten Spuren zu
zählen. Da das Spurnachführsignal Vt von dem reflektier
ten Licht des die Spuren der optischen Platte 1 über
streichenden Lichtstrahls herrührt, kann durch Zählen des
binären Signals des Spurnachführsignals Vt die Anzahl der
vom Lichtstrahl überstrichenen Spuren bestimmt werden.
Das Spurnachführsignal Vt ist jedoch ein schmalbandiges
Signal, weil es aus den Ausgangsspannungen V1-V4 der
Operationsverstärker A1-A4 gebildet ist. Wenn daher der
Lichtstrahl die Spuren mit hoher Geschwindigkeit über
streicht, wird die Amplitude des Spurnachführsignals,
wie in Fig. 6A gezeigt, klein, so daß die Spuren nicht
gezählt werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird das von der
Subtrahierstufe DV2 gemäß Fig. 2 ausgegebene Spurnach
führsignal Vt einer Frequenzkompensier
schaltung 51 eingespeist. Gemäß Fig. 7 besteht die Fre
quenzkompensierschaltung 51
aus einem aus Widerständen R3, R4 und einem
Kondensator C gebildeten Filterkreis FL2 und einem zum
Abnehmen eines Ausgangssignals des Filterkreises FL2
geschalteten Verstärker A7. Wie bei 51a in Fig. 8 gezeigt,
besitzt die Frequenzkompensierschaltung 51 einen solchen
Frequenzgang, daß die Verstärkung bei der Band
teilungsfrequenz ω1 des Bandteilungsfilterkreises FL1
anzusteigen beginnt und ihren Anstieg bei einer Frequenz
ω4 beendet, die niedriger ist als die Frequenzen des re
produzierten Signals für die Aufzeichnungsdaten. Der Fre
quenzgang des die Frequenzkompensierschaltung 51 durch
laufenden Spurnachführsignals ist daher, wie bei 51b in
Fig. 8 gezeigt, verbessert. Infolgedessen ist es auf
grund der Frequenzkompensierschaltung 51 möglich, ein
Signal rückzugewinnen, das erhalten wird, wenn der Licht
strahl die Spuren mit hoher Geschwindigkeit kreuzt (vgl.
Fig. 6b). Durch Umwandlung eines Ausgangssignals der
Frequenzkompensierschaltung 51 in ein binäres Signal
(Zweipegelsignal) in der Binärisierschaltung 52 und Zäh
len des Binärsignals (bzw. der Binärsignale) in einer
Spurzählschaltung 53 ist es möglich, die Anzahl der vom
Lichtstrahl überstrichenen Spuren sicher zu zählen bzw.
zu bestimmen.
Die Ausgangssignale I11-I14 des Filterkreises FL1 be
sitzen aufgrund der Widerstände R1, R2 und des Konden
sators C reduzierte Hochfrequenzkomponenten.
Auch wenn die Frequenzgänge der Operationsverstärker A1-
A4 nicht besonders gut sind, werden daher die kleinen
Hochfrequenzkomponenten in den Operationsverstärkern nur
wenig verzerrt. Dasselbe gilt für die Verstärker 41 bis 44
und die nachgeschalteten Schaltungen, und die Frequenz
kompensierschaltung 51 kann somit ohne weiteres ein Signal
rückgewinnen, das beim Überstreichen einer Spur durch den
Lichtstrahl erhalten wird.
Bei der beschriebenen Anordnung wird das Ausgangssignal
Vt der Subtrahierstufe DV2 der Frequenzkompensierschal
tung 51 eingespeist. Wahlweise kann - wie durch eine ge
strichelte Linie in Fig. 2 angegeben - das Ausgangssignal
Vts des Teilerkreises 48 der Frequenzkompensierschaltung
51 eingespeist werden. Da in diesem Fall das in ein Binär
signal umzuwandelnde Spurnachführsignal mittels des Sum
mensignals Vs normiert ist, wird die Amplitude des Spur
nachführsignals durch das Vorhandensein oder Fehlen von
Daten und unterschiedliche Reflexionsgrade wenig ver
ändert, so daß das Spurnachführsignal stabiler bzw. zu
verlässiger in ein Binärsignal umgesetzt werden kann.
Im folgenden ist die Erfassung eines Fokussierfehlers be
schrieben.
Fig. 9A veranschaulicht eine Beziehung zwischen dem Ab
stand zwischen optischer Platte 1 und Objektivlinse 6 und
dem Ausgangssignal V6 des Operationsverstärkers A6. Dabei
ist mit 0 eine Stellung bezeichnet, in welcher auf die
Platte 1 fokussiert ist. Mit dem Symbol (+) ist die Rich
tung bezeichnet, in welcher sich die Objektivlinse 6 von
der optischen Platte 1 wegbewegt, während mit (-) die
Richtung bezeichnet ist, in welcher sich die Objektiv
linse 6 an die optische Platte 1 heranbewegt. Mit a ist
ein elektrisches Signal entsprechend dem von Flächenteilen,
in denen keine Bits ausgebildet sind, reflektierten Licht
bezeichnet, während b für ein elektrisches Signal ent
sprechend dem von den Bits der optischen Platte 1 reflek
tierten Licht steht. Wie aus Fig. 9A deutlich hervorgeht,
nimmt der Pegel der Ausgangsspannung V6 des Operationsver
stärkers A6 mit sich vergrößerndem Defokussierzustand auf
der optischen Platte (fortlaufend) ab.
Wenn beim herkömmlichen Gerät während der Aufzeichnung oder
Wiedergabe ein Fokussierfehler aufgrund eines von außen
her einwirkenden Schlags oder von Fehlern der optischen
Platte 1 auftritt, wird der Fokussierfehler aufgrund der
Tatsache erfaßt, daß sich der Mittelwert der elektrischen
Signale von den Photodioden D1- D4 verkleinert. Auch wenn
die Photodioden D1-D4 das von den Bits der optischen
Platte 1 reflektierte Licht empfangen, verringern sich
jedoch die Ausgangsströme der Dioden D1-D4 in gleichem Maße, so
daß auf diese Weise der Defokussierzustand nicht genau be
stimmt werden kann. Andererseits könnte ein Fokussierfeh
ler aufgrund der Tatsache erfaßt werden,
daß sich der Pegel des Ausgangsspannungssignals V6 des
Operationsverstärkers A6 beim Auftreten des Fokussierfeh
lers verkleinert. Wie bei c in Fig. 9A angegeben, verrin
gert sich jedoch der Pegel des Ausgangsspannungssignals
V6 entsprechend dem von einem Bit reflektierten Licht im
gleichen Ausmaß, wie sich das Ausgangssignal beim Auftre
ten eines Fokussierfehlers verkleinert. Es ist daher schwie
rig, zwischen dem Fokussierzustand und dem Defokussierzu
stand zu unterscheiden.
Zur Feststellung des Fokussierfehlers muß daher der Pegel bzw.
die Hüllkurve des Ausgangsspannungssignals V6 des Ope
rationsverstärkers A6 entsprechend dem von Flächenteilen
der optischen Platte 1 reflektierten Licht
erfaßt werden. Fig. 9B veranschaulicht den Verlauf der
Ausgangsspannung V6 des Operationsverstärkers A6 für den
Fall des Auftretens eines Fokussierfehlers. Wenn die Aus
gangsspannung V6 des Operationsverstärkers A6 dem aus
einem Widerstand R8, einer Diode D5, einem Kondensator
C1 und einem Verstärker A8 bestehenden Hüllkurvendetektor
54 eingegeben wird, wird eine in Fig. 9C gezeigte Span
nungswellenform V7 erhalten. Wie aus einem Vergleich der
Spannungswellenform V7 mit einem Spannungspegel (LPF ge
mäß Fig. 9B), der durch Anlegung des Ausgangsspannungs
signals V6 vom Operationsverstärker A6 an ein Tiefpaß
filter erhalten wird, hervorgeht, kann die Spannungswel
lenform V7 vom Pegel des Signals V6 im Defokussierzustand
unterschieden werden, wie dies in Fig. 9A dargestellt ist.
Durch Vergleichen der Wellenform V7 mit einer Bezugsspannung im Fo
kussierfehlerdetektor 55 aus z.B. einem Spannungskompara
tor wird es daher möglich, einen Fokussierfehler genau
festzustellen.
Bei Verwendung einer optischen Platte des Typs, bei wel
cher die Menge des von Flächenteilen reflek
tierten Lichts verkleinert ist, kann die Hüllkurve des Aus
gangssignals V6 des Operationsverstärkers A6 entspre
chend dem von den Bits reflektierten Licht erfaßt werden.
Bei der beschriebenen Ausführungsform werden die Ausgangs
ströme der Photodioden D1-D4 durch den Bandteilungs-
Filterkreis FL1 aus den Widerständen R1, R2 und dem Konden
sator C in eine niederfrequente Signalkomponente und eine
hochfrequente Signalkomponente geteilt. Die
niederfrequente Signalkomponente wird der Strom-Spannungs-
Umwandlung durch die Operationsverstärker A1-A4 unter
worfen, während die hochfrequente Signalkomponente der
Strom-Spannungs-Umwandlung durch den eine Breitbandcharak
teristik aufweisenden Operationsverstärker A6 unterworfen
wird. Da hierbei keine Breitband-Operationsverstärker in
einer Zahl entsprechend derjenigen der Photodioden benötigt
werden, kann die Zahl der breitbandigen Operationsver
stärker herabgesetzt sein, so daß die Fertigungskosten
für die Schaltung entsprechend gesenkt werden können.
Weiterhin wird die Strom-Spannungs-Umwandlungsverstärkung
jedes Operationsverstärkers A1-A4 bei der Datenaufzeich
nung herabgesetzt. Es ist daher möglich, eine große Varia
tion oder Schwankung im Signalpegel für Aufzeichnungs-
und Wiedergabemodus zu unterdrücken und damit zuverläs
sige Fokussier- und Spurnachführsteuerung zu gewährlei
sten. Darüber hinaus wird die Verstärkung des mit dem Aus
gangssignal V1-V4 der Operationsverstärker A1-A4 ge
speisten Operationsverstärkers A5 zum Zeitpunkt der Daten
aufzeichnung angehoben. Auf diese Weise ist es möglich,
den Pegel des vom Operationsverstärker A6 abgegebenen Da
tenreproduktionssignals V6 sowohl im Aufzeichnungsmodus
als auch im Wiedergabemodus konstant zu halten.
Um weiterhin die Anzahl der vom Lichtstrahl überstrichenen
Spuren zu zählen, wird das Spurnachführsignal einer Fre
quenzkompensation durch die Fre
quenzkompensierschaltung 51 unterworfen, deren Verstär
kungsanstieg bei einer Frequenz anhält, die niedriger ist
als die Frequenzen des Datenreproduktionssignals.
Anschließend wird das Ausgangssignal
der Frequenzkompensierschaltung 51 durch die Binärisier
schaltung 52 digitalisiert, und die so erzeugten Digital
signale werden durch die Spurzählschaltung 53 gezählt. Die
Zahl der Spuren kann daher zuverlässig gezählt werden,
auch wenn der Lichtstrahl die Spuren mit hoher Geschwin
digkeit überstreicht.
Für die Feststellung eines Fokussier
fehlers wird weiterhin das vom Operationsverstärker A6
ausgegebene Datenreproduktionssignal V6 dem Hüllkurven
detektor 54 eingespeist. Dieser erfaßt
anschließend eine Hüllkurve des Datenreproduktionssignals
V6, welche dem von Flächenteilen der optischen Platte
reflektierten Licht entspricht. Auf diese Weise kann ein
Fokussierfehler zuverlässig festgestellt werden.
Vorstehend ist die Erfindung in Verbindung mit einer Aus
führungsform unter Verwendung eines Quadrantendetektors
beschrieben. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf be
schränkt. Wenn die Zahl der verwendeten Photodioden
größer ist als zwei oder dieser Zahl gleich ist, kann
eine beliebige andere Anordnung des Detektors verwen
det werden.
Claims (6)
1. Gerät zum Fokussieren eines Lichtstrahls auf ein Objekt
(1) zum Wiedergeben von auf dem Objekt (1) aufgezeichneten
Daten, umfassend
- - eine Einheit (6) zum Richten des Lichtstrahls auf das Objekt (1),
- - eine Einheit (8) zum Detektieren oder Abnehmen des Lichtstrahls vom Objekt (1) zwecks Erzeugung eines elektrischen Signals mit einer Hochfrequenz- und einer Niederfrequenzkomponente, und
- - eine Einheit (FL1) zum Trennen der Hoch- und Niederfrequenzkomponenten des durch die Detektoreinheit (8) erzeugten elektrischen Signals
gekennzeichnet durch
- - eine Einrichtung (A1-A4) zum Verstärken der durch die Trenneinheit (FL1) getrennten Niederfrequenzkomponente zwecks Einstellung einer Lage der Richteinheit (6) relativ zum Objekt (1), wobei die Niederfrequenz- Verstärkereinrichtung ein der Niederfrequenzkomponente entsprechendes schmales Frequenzband aufweist, und
- - eine Einheit (A6) zum Verstärken der durch die Trenneinheit (FL1) getrennten Hochfrequenzkomponente zwecks Reproduzierens der Daten vom Objekt (1), wobei die Hochfrequenz-Verstärkereinheit (A6) ein der Hochfrequenzkomponente entsprechendes breites Frequenzband aufweist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trenneinheit (FL1) ein Bandteilfilter (FL1) zum
Trennen des elektrischen Signals in die Hochfrequenzkomponente
und die Niederfrequenzkomponente umfaßt.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Bandteilfilter (FL1) Kondensatoren und Widerstände zum
Festlegen einer Bandteilungsfrequenz aufweist.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hochfrequenz-Verstärkereinheit (A6) einen Strom-Spannungs-
Wandler für das elektrische Signal umfaßt.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Niederfrequenz-Verstärkereinrichtung (A1-A4) Strom-
Spannungs-Wandler für das elektrische Signals umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP62334738A JPH01173441A (ja) | 1987-12-28 | 1987-12-28 | 情報記録再生装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3844119A1 DE3844119A1 (de) | 1989-07-13 |
| DE3844119C2 true DE3844119C2 (de) | 1992-03-26 |
Family
ID=18280667
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3844119A Granted DE3844119A1 (de) | 1987-12-28 | 1988-12-28 | Optisches aufzeichnungs/wiedergabegeraet |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5018121A (de) |
| JP (1) | JPH01173441A (de) |
| DE (1) | DE3844119A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2646825B2 (ja) * | 1990-10-01 | 1997-08-27 | 三菱電機株式会社 | 光ディスク装置 |
| JP2716610B2 (ja) * | 1991-10-16 | 1998-02-18 | 三菱電機株式会社 | フォーカス制御装置 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| NL7708200A (nl) * | 1976-07-28 | 1978-01-31 | Hitachi Ltd | Automatische scherpstellingsinrichting. |
| JPS54124705A (en) * | 1978-03-20 | 1979-09-27 | Teac Corp | Optical reproducer |
| JPS57189348A (en) * | 1981-05-14 | 1982-11-20 | Olympus Optical Co Ltd | Auto-focus system of optical disk |
| JPS6010429A (ja) * | 1983-06-30 | 1985-01-19 | Toshiba Corp | 光デイスク装置 |
| NL194811C (nl) * | 1986-01-16 | 2003-03-04 | Mitsubishi Electric Corp | Servoschakeling. |
-
1987
- 1987-12-28 JP JP62334738A patent/JPH01173441A/ja active Pending
-
1988
- 1988-12-27 US US07/290,339 patent/US5018121A/en not_active Expired - Lifetime
- 1988-12-28 DE DE3844119A patent/DE3844119A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH01173441A (ja) | 1989-07-10 |
| DE3844119A1 (de) | 1989-07-13 |
| US5018121A (en) | 1991-05-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19649970C2 (de) | Optische Scheibe und Antriebsvorrichtung für diese | |
| DE69224717T2 (de) | Informationsaufzeichnungsverfahren und Gerät | |
| DE3618720C2 (de) | ||
| DE2831504C2 (de) | ||
| DE3043378A1 (de) | "verfahren zum steuern der verschiebung eines informationsabnehmers bezueglich einer abgetasteten aufzeichnungsplatte und rillenfuehrungsservosteuervorrichtung" | |
| DE69024769T2 (de) | Optomagnetisches Signalwiedergabegerät | |
| DE69431638T2 (de) | Automatische Fokusausgleicheinstellvorrichtung und Verfahren | |
| DE69715526T2 (de) | Signalrückgewinnung und Fehlerdetektor für ein Informations-Aufzeichnungsmedium | |
| DE60127065T2 (de) | Optisches Plattenwiedergabegerät und Verfahren zur Plattentypenunterscheidung | |
| DE68920250T2 (de) | Spursignal in einem optischen Informationsaufzeichnungs- und/oder -wiedergabegerät. | |
| DE3214950C2 (de) | ||
| DE19961066C2 (de) | Schaltung zum Detektieren des Spiegelsignals aus dem Ausgangssignal eines RF-Verstärkers, Verfahren sowie optisches Plattenlaufwerk | |
| DE69613337T2 (de) | Eine Grundliniekorrekturschaltung für Wiedergabesysteme von pulsbreitenmodulierten Daten | |
| DE60209946T2 (de) | Schwankungserfassungsschaltung und optische Plattenvorrichtung | |
| DE3885045T3 (de) | System zur Wiedergabe mit hoher Geschwindigkeit für digitale Platten. | |
| DE3501609C2 (de) | ||
| EP0211912B1 (de) | Fokus-regelung für ein gerät für plattenförmige, rotierende informationsträger | |
| DE19839026C2 (de) | Spurregelungsverfahren und Spurregelungsvorrichtung, sowie dabei verwendbarer optischer Aufzeichnungsträger | |
| DE69321054T2 (de) | Gerät für optische Scheibe | |
| DE19637922C5 (de) | Aufnahme/Wiedergabegerät für optische Platte | |
| DE3844119C2 (de) | ||
| DE3218614C2 (de) | Adressensignal-Wiedergabesystem in einem Wiedergabegerät | |
| WO1988006336A1 (fr) | Instrument permettant la restitution de donnees | |
| DE3821811C2 (de) | ||
| DE3612829C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8380 | Miscellaneous part iii |
Free format text: PATENTSCHRIFT UNBESCHRAENKT AUFRECHTERHALTEN ES WIRD EINE NEUE PATENTSCHRIFT GEDRUCKT |
|
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |