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DE384301C - Zylindrischer Seiher, insbesondere fuer OElpressen - Google Patents

Zylindrischer Seiher, insbesondere fuer OElpressen

Info

Publication number
DE384301C
DE384301C DEL54849D DEL0054849D DE384301C DE 384301 C DE384301 C DE 384301C DE L54849 D DEL54849 D DE L54849D DE L0054849 D DEL0054849 D DE L0054849D DE 384301 C DE384301 C DE 384301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylindrical
colander
rings
wedge
oil presses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL54849D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARLO LEVI
Original Assignee
CARLO LEVI
Publication date
Priority to DEL54849D priority Critical patent/DE384301C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE384301C publication Critical patent/DE384301C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/26Permeable casings or strainers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Zylindrischer Seiher, insbesondere für Ölpressen. Die Erfindung betrifft einen zylindrischen Seiher, der aus zwei Mantelhälften besteht, die durch Längsstäbe und umgelegte Ringe zusammengehalten werden. Solche Seiher werden zur Gewinnung des Saftes aus Früchten oder Körnern benutzt und eignen sich besonders zum Auspressen ölhaltigen Gutes, wobei Preßkuchen von runder Form erhalten werden.
  • Bei den bekannten Seihern war entweder die Gefahr der Verstopfung sehr groß oder die Verbindung der beiden Mantelhälften unvollkommen, so daß die Preßrückstände zum Teil mit dem Saft oder 01 durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Teilen austraten.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß durch Keilpaare mit annähernd radialen Gleitflächen die Mantelhälften gegen die Längsstäbe und Ringe gepreßt und die Fugen zwischen den beiden Mantelhälften abgeschlossen werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar stellen Abb. i einen Querschnitt durch den Seiher entsprechend der Linie A -A in Abb. 2 und 3, Abb. 2 und 3 die linke und die rechte Hälfte des achsialen Querschnitts gemäß Linie B-B in Abb. i dar.
  • Der Seiher besteht aus einem inneren Mantel, der in bekannter Weise aus zwei halbzylindrischen Mantelteilen i, il zusammengesetzt und mit Löchern versehen ist, um dem ausgepreßten Saft oder 01 den Abfluß zu ermöglichen. Über den Umfang der Mantelhälften i, il sind Längsstäbe oder Schienen 2 verteilt, die durch Ringe 3 zusammengehalten werden. Die Teile i, 11, 2, 3 werden meist unter Spannung miteinander verbunden, so daß sie im ganzen ein Gehäuse von hoher Widerstandsfähigkeit bilden. Diese Spannungsverbindung wird nun gemäß der Erfindung durch zwei Keilpaare erreicht, die im Durchmesser des Seihers einander gegenüberliegen und zwischen den beiden Mantelhälften angebracht sind. Die Keilpaare werden vorzugsweise nach Art der Keile .f, .41 ausgebildet, die aus der Abb. i und aus Abb. 2 und 3 ersichtlich sind. Die beiden Keile 4. und 41 liegen mit ihren Gleitflächen so gegeneinander, daß sie im wesentlichen radial liegen. Wird also das Keilpaar 4, 4' zwischen die äußeren Ringe 3 und die Mantelhälften i, i1 gebracht, und nun der eine Keil gegen den anderen Keil verschoben, se entsteht eine Beanspruchung, die sich auf die Mantelflächen i, il, die Längsstäbe 2 und die Ringe 3 verteilt und hierdurch eine gleichmäßige Verspannung des Siebmantels gegen die Schienen 2 und 3 in jeder Richtung erzielt. Zugleich wird durch die Keilfläche ein vollkommener #lerschluß der Fugen und Verbindungsteile zwischen den beiden Mantelhälften i und il erzielt.
  • Beim Zusammenbau des Seihers werden die Keile .1, 41 so eingebracht, daß das Keilpaar zunächst eine geringe Breite hat. Dann wird ein Keil, z. B. .4, durch eine Schraube 6 in das Gehäuse eingepreßt, welche sich gegen einen Bügel? mit einer Mutter 8 legt, die in diesem Fall unterhalb des Bügels 7 angeordnet ist. Durch Drehen der Mutter 8 wird die Schraube 6 abwärts bewegt, und drückt dabei den Keil .4 nach unten, wodurch die Mantelhälften i, i 1 gegen die Schiene 2 und weiterhin gegen die Ringe 3 gespannt werden. Der Bügel 7 wird hierbei mittels der Haken io an dem obersten Ring ; festgehalten.
  • Das Auseinandernehmen erfolgt mittels des gleichen Bügels 7 und der Schraubenspindel 6 unter Zuhilfenahme einer Zwischenlage 9 zwischen dem Bügel und dem obersten Ring 3. Hierbei wird die Mutter 8, wie aus der Abb. 3 ersichtlich ist, über dem Bügel angeordnet, so daß die Schraubenspindel aufwärts bewegt wird und den vorher niedergepreßten Keil jetzt aufwärts zieht. Das Herausziehen des Keils lockert alle übrigen Verbindungen in der Weise, daß das Auseinandernehmen der anderen Teile sehr einfach und leicht vonstatten geht.
  • Die Keile .4, .41 weisen nach innen einen Schwalbenschwanz auf, der sich gegen die entsprechend geformten Enden der Mantelhälften legt, so daß hier eine vollständige Abdichtung und gute Anlage unter allen Umstanden erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Zylindrischer Seiher, insbesondere für Ölpressen, bestehend aus zwei durch Längsstäbe und umgelegte Ringe zusammengehaltenen Mantelhälften, dadurch gekennzeichnet, daß durch Keilpaare (.4, 41) mit im wesentlichen radialen Gleitflächen die Mantelhälften (i, i') gegen die Längsstäbe (2) und die Ringe (3) gepreßt und die Fugen zwischen beiden Mantelhälften abgeschlossen werden.
DEL54849D Zylindrischer Seiher, insbesondere fuer OElpressen Expired DE384301C (de)

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DE384301C true DE384301C (de) 1923-10-31

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