DE3842783A1 - Aufwaerts-zwirnmaschine, insbesondere doppeldrahtzwirnmaschine - Google Patents
Aufwaerts-zwirnmaschine, insbesondere doppeldrahtzwirnmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Aufwärts-Zwirnmaschine, ins
besondere Doppeldrahtzwirnmaschine, mit je einem pro
Zwirnstelle vorgesehenen Spulenrahmen und einem zugeord
neten Aufwickelzylinder, mit je einem Tragarm, dessen
eines Ende um eine, zumindest in der Nähe der vertikalen
Längsmittelebene angeordnete und parallel zu dieser ver
laufende Schwenkachse schwenkbar und dessen anderes Ende
mit dem Spulenrahmen verbunden ist, und mit einer Über
gabeeinrichtung zur Übergabe voller Spulen vom Spulenrah
men auf ein sich in der Längsmittelebene erstreckendes,
endloses Förderband.
Bei Doppeldrahtzwirnmaschinen ist man bemüht, größere
Aufwickelspulen zu produzieren, die auch ein entsprechend
höheres Gewicht aufweisen. Diese schweren Aufwickelspulen
sind schwer zu handhaben, weshalb man bemüht ist, die
Aufwickelspulen mittels einer Übergabeeinrichtung vom
Spulenrahmen auf das in der Maschinenmitte verlaufende
Förderband zu übergeben. Bei einer Aufwärts-Zwirnmaschine
der eingangs erwähnten Art (DE-PS 16 85 944) ist der
eigentliche, die Aufwickelspule aufnehmende Spulenrahmen
mit dem Ende des Tragarmes gelenkig verbunden. Während
des Aufwickelns ist der Spulenrahmen gegenüber dem Trag
arm über eine Arretiervorrichtung in bestimmter Winkel
stellung arretierbar. Diese Arretiervorrichtung kann bei
voller Spule gelöst werden, wonach der Tragarm in Rich
tung zum Förderband verschwenkt wird. Die Aufwickelspule
überrollt hierbei den Aufwickelzylinder, oder die Bewe
gung des Spulenrahmens kann über ein Viergelenk auch so
gesteuert werden, daß die Aufwickelspule berührungsfrei
über den Aufwickelzylinder gehoben wird. Nach Öffnen des
Spulenrahmens kann die volle Aufwickelspule auf das
Förderband fallen. Bei einer Ausgestaltung dieser bekann
ten Aufwärts-Zwirnmaschine ist die Schwenkachse des Trag
armes oberhalb der Voreilrolle angeordnet und der Spulen
rahmen befindet sich im Bereich zwischen der Voreilrolle
und dem Aufwickelzylinder. Nicht nur durch den Tragarm
und den Spulenrahmen, sondern auch durch die sich während
des Aufwickelvorganges im Durchmesser vergrößernde Auf
wickelspule wird der freie Zugang zu den fadenführenden
Teilen behindert. Außerdem ist bei dieser Ausgestaltung
der Schwenkradius der Spulenachse einer im Spulenrahmen
gehaltenen Aufwickelspule bezüglich der Schwenkachse des
Tragarmes verhältnismäßig klein. Dieser Schwenkradius
sollte jedoch erfahrungsgemäß möglichst groß sein. Bei
einer anderen Ausführungsform dieser bekannten Aufwärts-
Zwirnmaschine ist die Schwenkachse des Tragarmes in
größerer Höhe oberhalb des Förderbandes in der vertikalen
Längsmittelebene der Maschine angeordnet. Hierdurch wird
die Bauhöhe der Maschine verhältnismäßig groß und die
Bedienbarkeit der Maschine erschwert. Außerdem ist es bei
dieser Ausgestaltung schwierig, eine oberhalb der Maschi
ne angeordnete Fördereinrichtung zur Zufuhr von Vorlage
spulen vorzusehen. Beide Ausführungsformen haben darüber
hinaus den Nachteil, daß der Spulenrahmen gelenkig mit
dem Tragarm verbunden sein muß und außerdem zumindest
noch eine Arretierungsvorrichtung vorhanden sein muß.
Diese zusätzlichen Konstruktionselemente verteuern die
Maschine.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermei
dung obiger Nachteile eine Aufwärts-Zwirnmaschine, ins
besondere Doppeldrahtzwirnmaschine, der eingangs erwähn
ten Art zu schaffen, bei der ein freier Zugriff zu den
fadenführenden Teilen gewährleistet ist und bei der über
die Aufwickelspule keine Teile vorstehen, so daß sie
eine geringe Bauhöhe aufweist.
Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die
Schwenkachse des Tragarmes im Bereich unterhalb des För
derbandes vorgesehen ist und daß der Schwenkradius der
Spulenachse einer im Spulenrahmen gehaltenen Aufwickel
spule bezüglich der Schwenkachse so bemessen ist, daß die
Berührungslinie zwischen der Spulenwicklung und dem Auf
wickelzylinder stets auf der der vertikalen Längsmittel
ebene zugekehrten Seite einer durch die Achse des Auf
wickelzylinders verlaufenden Vertikalebene liegt.
Durch die Anordnung der Schwenkachse des Tragarmes im Be
reich unterhalb des Förderbandes, also im Zentrum der
Maschine, wird eine besonders niedrige Bauhöhe erzielt.
Kein Teil des Tragarmes oder des Spulenrahmens ragt über
die Aufwickelspule hinaus. Es kann infolgedessen problem
los eine Zufuhreinrichtung für Vorlagespulen oberhalb
der Zwirnmaschine in verhältnismäßig geringer und damit
auch noch bequem erreichbarer Höhe angeordnet werden.
Da der Tragarm und der Spulenrahmen im Bereich zwischen
dem Aufwickelzylinder und der vertikalen Längsmittelebene
der Maschine angeordnet sind, ist der freie Zugriff zu
den fadenführenden Teilen von der Bedienungsseite der
Maschine aus jeder Zeit gewährleistet.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Aufwärts-
Zwirnmaschine besteht darin, daß die Achse des Aufwickel
zylinders oberhalb einer durch das Förderband verlaufen
den horizontalen Förderebene liegt und daß als Übergabe
vorrichtung zwischen dem Aufwickelzylinder und dem För
derband eine zu diesem hin schräg nach unten geneigtes
Abdeckblech vorgesehen ist.
Eine ähnliche Konstruktion ist zwar durch die eingangs er
wähnte DE-PS 16 85 944 bekannt. Jedoch ergeben sich in
Kombination mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
der erfindungsgemäßen Aufwärts-Zwirnmaschine besondere
Vorteile. Der Spulenrahmen kann nämlich starr mit dem
Tragarm verbunden sein, wodurch ein Gelenk und eine Arre
tierungsvorrichtung eingespart werden. Da sich die Spulen
achse der Aufwickelspule bei der erfindungsgemäßen Vorrich
tung stets zwischen einer durch die Achse des Aufwickel
zylinders verlaufenden vertikalen Ebene und der vertikalen
Längsmittelebene der Maschine befindet, liegt die Spulen
achse der vollen Aufwickelspule oberhalb des schräg geneig
ten Abdeckbleches. Beim Öffnen des Spulenrahmens fällt die
Aufwickelspule auf das Abdeckblech und rollt dann automa
tisch auf das Förderband. Durch den Wegfall der Gelenkver
bindung und der Arretierungsvorrichtung werden die Herstel
lungskosten der Maschine gesenkt.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Erfindung ist in folgendem, anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Querschnitt eines ersten Ausführungsbeispieles
einer Doppeldrahtzwirnmaschine,
Fig. 2 Einzelheiten der Aufwickelvorrichtung derselben in
größerem Maßstab,
Fig. 3 die Vorderansicht des Spulenrahmens in Richtung
der Fig. 2,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel im Querschnitt.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Doppeldrahtzwirnmaschine
bezeichnet, die in ihrem oberen Bereich ein endloses För
derband 2 oder eine ähnliche Fördereinrichtung aufweist.
Das endlose Förderband 2 erstreckt sich in der verti
kalen Längsmittelebene M der Maschine, die einen zu der
Längsmittelebene M symmetrischen Aufbau aufweist. Da die
Konstruktionselemente einer Doppeldrahtzwirnmaschine be
kannt sind, ist nachfolgend nur die bei der erfindungsge
mäßen Doppeldrahtzwirnmaschine besonders ausgestaltete
Aufwickelvorrichtung näher beschrieben. Diese weist an
jeder Zwirnstelle einen Spulenrahmen 3 und einen Tragarm 4
hierfür auf. Das eine Ende 4 a des Tragarmes ist um eine
zweckmäßig in der vertikalen Längsmittelebene M angeord
nete Schwenkachse 5 schwenkbar gelagert. Das Wesentliche
hierbei ist, daß diese Schwenkachse 5 unterhalb des Berei
ches des Förderbandes 2 vorgesehen ist. Das andere Ende 4 b
des Tragarmes 4 ist bei diesem Ausführungsbeispiel starr
mit dem Spulenrahmen 3 verbunden. Jedem Spulenrahmen 3
ist ferner ein Aufwickelzylinder 6 zugeordnet. Eine im
Spulenrahmen drehbar gehaltene Aufwickelspule 7 stützt
sich mit ihrer Spulenwicklung auf dem Aufwickelzylinder 6
ab. Der von der Doppeldrahtzwirnspindel 8 kommende Zwirn Z
ist über die Voreilrolle 11 geführt und wird während des
Aufwickelvorganges durch den in Maschinenlängsrichtung
hin- und hergehenden Changierfadenführer 10 ebenfalls in
Maschinenlängsrichtung hin- und herbewegt. Die Aufwickel
spule 7 wird von dem Aufwickelzylinder 6 in Pfeilrichtung
angetrieben, wobei sie sich um die Spulenachse S dreht.
Der Schwenkradius R der Spulenachse S einer im Spulen
rahmen 3 gehaltenen Aufwickelspule 7 bezüglich der Schwenk
achse 5 ist so bemessen, daß die Berührungslinie B zwi
schen der Spulenwicklung und dem Aufwickelzylinder 6 stets
auf der der vertikalen Längsmittelebene M zugekehrten Seite
einer durch die Achse A des Aufwickelzylinders 6 verlaufen
den Vertikalebene V liegt.
Ferner ist die Achse A des Aufwickelzylinders 6 oberhalb
einer durch das Förderband 2 verlaufenden, bzw. dieses
tangierenden, Förderebene E angeordnet. Auf diese Weise
liegt der Umfang des Aufwickelzylinders 6 höher als die
Ebene E. Zwischen dem Aufwickelzylinder 6 und dem För
derband 2 ist ein zu diesem hin, schräg nach unten ge
neigtes Abdeckblech 9 vorgesehen. Das Abdeckblech dient,
wie nachstehend noch näher beschrieben wird, als Über
gabevorrichtung zur Übergabe einer vollen Aufwickelspule 7
vom Spulenrahmen 3 zum Förderband 2.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist der Spulenrahmen 3
in bekannter Weise einen starren Spulenrahmenarm 3 a und einen
um die Achse 3 c schwenkbaren Spulenrahmenarm 3 b auf. Dieser
Spulenarm 3 b wird durch die Feder 13 in Richtung zur Auf
wickelspule 7 gedrückt. Es ist zweckmäßig ein Pneumatik
zylinder 12 vorgesehen, der entgegen der Kraft der Feder 13
den schwenkbaren Spulenarm 3 b in Richtung C von der Auf
wickelspule 7 weg verschwenkt, damit den Spulenrahmen 3
öffnet und die Aufwickelspule 7 freigibt.
Der Tragarm 4 verbleibt in jeder seiner Schwenkstellungen
unterhalb des Abdeckbleches 9. Die Spulenarme 3 a, 3 b
schließen mit dem Tragarm 4 einen Winkel µ von etwa
90 bis 130° ein, so daß sich ihre freien Enden in einen
Bereich oberhalb des Abdeckbleches 9 erstrecken. Das Ab
deckblech 9 weist zum Durchtritt der Spulenrahmenarme
3 a, 3 b je einen Schlitz 9 a auf. Ferner soll zum Abheben
der Aufwickelspule 7 von dem Aufwickelzylinder 6 ein
Pneumatikzylinder 14 vorgesehen sein. Dieser Pneumatik
zylinder 14 wird von einem nicht dargestellten Fadenwäch
ter bzw. Meterzähler gesteuert. Entsteht während des
Zwirnens ein Fadenbruch, so bewirkt der Fadenwächter die
Einleitung von Druckluft in den Pneumatikzylinder 14.
Dieser hebt den Tragarm 4 und damit auch den Spulenrahmen 3
in die strichpunktierte Stellung an, wodurch die Aufwickel
spule 7 von dem Aufwickelzylinder 6 abgehoben und damit
stillgesetzt wird. Desselbe passiert, wenn auf der Auf
wickelspule 7 die voreingestellte Meterzahl erreicht ist
und der Meterzähler den Befehl zur Druckluftzuführung
zum Pneumatikzylinder 14 gibt. Nachdem der Spulenrahmen 3
und die Aufwickelspule 7 die strichpunktierte Stellung er
reicht haben, wird mittels des Pneumatikzylinders 12 der
Spulenrahmen geöffnet und damit die Aufwickelspule frei
gegeben. Die Aufwickelspule 7 fällt auf das Abdeckblech 9
und rollt dann selbsttätig auf das Förderband 2. Dieses
fördert die volle Aufwickelspule zu einem Ende der Maschine.
Anstelle des Pneumatikzylinders 12 könnte der bewegliche
Spulenrahmen 3 auch in bekannten Weise mit einem nicht
dargestellten Betätigungshebel versehen sein, mit dem
dann der Spulenrahmen 3 von Hand zu öffnen wäre.
Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind
Teile gleicher Funktion mit den beim vorhergehend be
schriebenen Ausführungsbeispiel verwendeten Bezugszeichen
bezeichnet und obige Beschreibung trifft sinngemäß auch
auf das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel zu.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Ende 4 b des Trag
armes 4 über eine parallel zur Schwenkachse 5 verlaufen
de Gelenkachse 15 mit dem Spulenrahmen 3 verbunden. Zwi
schen dem Tragarm 4 und dem Spulenrahmen 3 ist ferner
ein Pneumatikzylinder 16 angeordnet. Bei diesem Ausfüh
rungsbeispiel kann die Achse A des Aufwickelzylinders 6
unterhalb der Förderebene E angeordnet sein und ein Ab
deckblech kann entfallen. Während des Aufwickelvorganges
und auch bei Fadenbrüchen hält der Pneumatikzylinder 16 den
Spulenrahmen 3 gegenüber dem Tragarm 4 in einer vorbestimm
ten Winkelstellung. Zur Übergabe einer vollen Aufwickel
spule 7 auf das Förderband 2 wird der Tragarm 4 mittels
des Pneumatikzylinders 14 zunächst unter Beibehaltung der
vorbestimmten Winkelstellung zwischen Spulenrahmen 3 und
Tragarm 4 in die strichpunktierte Stellung nach oben ge
schwenkt. Anschließend senkt der Pneumatikzylinder 16 den
Spulenrahmen 3 in Richtung zum Förderband 2 in die strich
doppelpunktierte Stellung ab, worauf der Spulenrahmen mit
tels des Pneumatikzylinders 12 geöffnet wird. Hierdurch
kann die volle Aufwickelspule direkt auf das Förderband 2
fallen und von diesem dann zu dem einen Ende der Maschine
transportiert werden.
Claims (7)
1. Aufwärts-Zwirnmaschine, insbesondere Doppeldrahtzwirn
maschine, mit je einem pro Zwirnstelle vorgesehenen
Spulenrahmen und einem zugeordneten Aufwickelzylinder,
mit je einem Tragarm, dessen eines Ende um eine, zumin
dest in der Nähe der vertikalen Längsmittelebene ange
ordnete und parallel zu dieser verlaufende Schwenkachse
schwenkbar und dessen anderes Ende mit dem Spulenrahmen
verbunden ist, und mit einer Übergabeeinrichtung zur
Übergabe voller Spulen vom Spulenrahmen auf ein sich in
der Längsmittelebene erstreckendes, endloses Förderband,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (5) des
Tragarmes (4) im Bereich unterhalb des Förderbandes (2)
vorgesehen ist und daß der Schwenkradius (R) der Spulen
achse (S) einer im Spulenrahmen (3) gehaltenen Auf
wickelspule (7) bezüglich der Schwenkachse (5) so be
messen ist, daß die Berührungslinie (B) zwischen der
Spulenwicklung und dem Aufwickelzylinder (6) stets auf
der der vertikalen Längsmittelebene (M) zugekehrten
Seite einer durch die Achse (A) des Aufwickelzylinders
(6) verlaufenden Vertikalebene (V) liegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwenkachse (5) in der vertikalen Längsmittel
ebene (M) angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Achse (A) des Aufwickelzylinders (6) oberhalb
einer durch das Förderband (2) verlaufenden horizonta
len Förderebene (E) liegt und daß als Übergabevorrich
tung zwischen dem Aufwickelzylinder (6) und dem Förder
band (2) ein zu diesem hin schräg nach unten geneigtes
Abdeckblech (9) vorgesehen ist.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Tragarm (4) in jeder seiner Schwenkstellungen unter
halb des Abdeckbleches (9) verbleibt, daß die Spulen
rahmenarme (3 a, 3 b) mit dem Tragarm (4) einen Winkel (µ)
von etwa 90 bis 130° einschließen und daß das Abdeck
blech (9) je einen Schlitz (9 a) zum Durchtritt der
Spulenrahmenarme (3 a, 3 b) aufweist.
5. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1-4, da
durch gekennzeichnet, daß zwischen dem Maschinengestell
und dem Tragarm (4) ein erster Pneumatikzylinder (14)
vorgesehen ist.
6. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1-4 und
Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenrahmen
(3) über eine parallel zur Schwenkachse (5) verlaufende
Gelenkachse (15) mit dem Tragarm (4) verbunden ist und
daß zwischen dem Tragarm (4) und dem Spulenrahmen (3)
ein zweiter Pneumatikzylinder (15) vorgesehen ist.
7. Maschine nach mindestens einem der Ansprüche 1-5, da
durch gekennzeichnet, daß zum Öffnen des einen Spulen
rahmenarmes (3 b) ein Pneumatikzylinder (12) vorgesehen
ist.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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