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DE3840782A1 - Brutapparat - Google Patents

Brutapparat

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DE3840782A1
DE3840782A1 DE19883840782 DE3840782A DE3840782A1 DE 3840782 A1 DE3840782 A1 DE 3840782A1 DE 19883840782 DE19883840782 DE 19883840782 DE 3840782 A DE3840782 A DE 3840782A DE 3840782 A1 DE3840782 A1 DE 3840782A1
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DE
Germany
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air
chamber
devices
incubator
brood
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Application number
DE19883840782
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English (en)
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DE3840782C2 (de
Inventor
Matthew R Foster
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Marmon Corp
Original Assignee
Marmon Corp
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K41/00Incubators for poultry
    • A01K41/02Heating arrangements
    • A01K41/023Devices for regulating temperature

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Brutapparat.
Speziell befaßt sich die Erfindung mit einem verbesserten Brutapparat, in dem das in der Brutkamner herrschende Klima zuverlässig aufrechterhalten wird, um bei jeder Charge von Eiern das Schlüpfen einer möglichst großen Zahl von Küken zu gewährleisten. Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einer Brutkammerkonstruktion, bei der das Abblasen von Abluft aus der Brutkammer exakt so steuer­ bar ist, daß Temperatur, Feuchtigkeit und Frischluftanteil in der Brutkammer auf vorgegebenen konstanten Pegeln ge­ halten werden, um das Reifen und Heranwachsen von Geflügel­ embryos zu fördern und gesunde Küken zu erhalten.
Im Hinblick auf die Zunahme der Weltbevölkerung besteht derzeit ein erhöhter Nahrungsbedarf. Genaue Untersuchungen haben ergeben, daß es günstig ist, wenn der Nahrungsbedarf stärker durch Geflügelfleisch als durch das Fleisch anderer Haustiere gedeckt wird. Eine gangbare Lösung für die an­ stehenden Probleme liegt in der Massenerzeugung von Geflügel wie Hühnern, Truthühnern oder Enten als Nahrungs­ mittel. In Verbindung mit diesem Lösungsansatz ist es erforderlich, große Mengen von Eiern auszubrüten. Während entsprechende Brutapparate zu diesem Zweck seit vielen Jahren im Einsatz sind, liefern die bekannten Brut­ apparate keine so konstanten klimatischen Bedingungen, wie dies erforderlich wäre, und sind daher nicht so wirksam und produktiv, wie dies theoretisch möglich wäre.
Alle Geflügelbrütereien verfolgen das Ziel, daß sich alle Eier einer Charge in derselben Zeit entwickeln und daß die Küken im gleichen Zeitraum schlüpfen. Um dies zu bewirken, müssen Temperatur-, Feuchtigkeits- und Frischluftpegel ständig auf den gewünschten Werten gehalten werden. Kleinere Abweichungen von den vorgegebenen Sollwerten können nämlich einen hohen Prozentsatz der Eier bzw. der Küken nachteilig beeinflussen oder beim Brutvorgang zum Ausfall einer ganzen Charge von Eiern führen. Es ist nämlich nicht möglich, beim Bebrüten einer Charge von Eiern nach Ablauf der normalen Brutzeit noch länger abzuwarten bzw. die Eier weiter aufzu­ heben. Wenn eine Charge zu früh aus dem Brutapparat ent­ nommen wird, dann gibt es einige Vögel, die noch in der Schale sind sowie Vögel, die noch feucht sind oder noch nicht stehen. Das zu späte Herausnehmen einer Charge aus dem Brutapparat führt dagegen dazu, daß die Küken ausge­ trocknet bzw. verdurstet sind. In beiden Fällen erhält man viele Küken, die für die weitere Zucht nicht geeignet sind und aussortiert werden müssen. Da in einem Brutapparat über 15 000 Eier untergebracht werden können, kann der Verlust für den Brütereibetrieb, der sich bei Störungen des Klimas im Brutapparat ergibt, beträchtlich sein. Es ist daher sehr wesentlich, daß in dem Brutapparat zuverlässig das richtige Klima aufrechterhalten wird.
Das Klima im Inneren eines Brutapparates ändert sich ständig. Während des Brutprozesses verbrauchen die heran­ wachsenden Vögel (Hühner, Gänse, Enten oder anderes Ge­ flügel) Sauerstoff und erzeugen Kohlendioxyd. Außerdem erzeugen die größer werdenden Embryos und schließlich die Küken mehr und mehr Körperwärme. Folglich muß der Sauerstoff in der Brutkammer kontinuierlich ergänzt werden, wodurch Außenluft in die Kammer gelangt, die nicht richtig temperiert und/oder befeuchtet ist. Andererseits muß die abgestandene Luft als Abluft aus der Kammer entfernt werden, wobei Temperatur- und Feuchtigkeitspegel überwacht und auf vorgegebenen Werten gehalten werden müssen. Die Abweichung eines der genannten Werte für die Temperatur, die Feuchtig­ keit oder das Kohlendioxyd von dem angestrebten Sollwert kann sehr gravierende Auswirkungen auf die Entwicklung der Küken haben. Wenn das Bebrüten beispielsweise bei verringerten Temperaturen erfolgt, die nur zwei bis drei Grad Fahrenheit niedriger sind als die vorgegebene Temperatur, können die Küken den Pips kriegen (krank werden) und am Ende des nor­ malen Brutzeitraums die Schalen nicht verlassen. Selbst eine nur um etwa ein Grad Celsius verringerte Temperatur führt zu einer verlängerten Brutzeit und kann dazu führen, daß die Küken bei dem Herausnehmen der Charge aus dem Brutapparat noch naß sind. Dies führt wieder dazu, daß einige Küken für die weitere Zucht nicht geeignet sind. Im Gegensatz dazu führt eine Temperatur, die zwei oder drei Grad Fahrenheit zu hoch ist, zu einem verkürzten Brutzeitraum und die Vögel leiden in unterschiedlichem Maße an Austrocknung oder Ver­ dursten, so daß aufgrund dieser und anderer Probleme wieder eine große Zahl unbrauchbarer Küken erhalten wird.
Obwohl es sich versteht, daß eine übermäßige oder zu geringe Feuchtigkeit bereits die befruchteten Eier beein­ trächtigen kann, ist es wichtig, während des Brütens auch bezüglich der Feuchtigkeit optimale Bedingungen aufrechtzu­ erhalten. Wenn beispielsweise die Feuchtigkeit zu hoch ge­ halten wird, dann bleiben die Vögel zu groß und haben Schwierigkeiten, sich im Inneren der Eischale zu bewegen und diese schließlich zu verlassen. Andererseits haben zu große Feuchtigkeitsverluste zur Folge, daß die Küken bzw. die Embryos verkümmern und austrocknen. Außerdem führt eine zu geringe Feuchtigkeit in der Brutkammer dazu, daß die an die Eischale angrenzende Membran austrocknet und an den Vögeln kleben bleibt. Die davon betroffenen Küken sterben häufig, ehe sie eine Geflügelform erreichen oder erreichen später nicht ihr normales Gewicht, falls sie überhaupt zur Aufzucht verwen­ det werden können.
Schwankungen im Kohlendioxydgehalt können gleichermaßen schädlich sein. Wenn die Kohlendioxydpegel beispielsweise ausreichend überhöht sind, dann schlüpfen die Küken vorzeitig aus der Schale und schnappen nach Luft. Bei noch höherem Kohlendioxydpegel gehen die Küken sogar ein.
Ganz allgemein wird bei Brutapparaten der Brutkammer Frisch­ luft zugeführt, um die Sauerstoffversorgung für die Embryos bzw. die heranwachsenden Küken zu ergänzen, um verbrauchte Luft mit hohem Kohlendioxyd abzuführen und um für die Luft im Inneren der Brutkammer eine Regelung von Feuchtigkeit und Temperatur zu ermöglichen. In einigen konventionellen Brut­ apparaten wird die Außenluft über einen Schlitz bzw. eine Einlaßöffnung im Dach oder in der Vorderwand angesaugt. Indem man den Druck im Inneren der Brutkammer auf niedrigem Niveau hält, d.h. indem man einen Unterdruck bezüglich des Luft­ drucks außerhalb des Brutapparates erzeugt, wird die Außen­ luft in die Kammer eingesaugt. Bei anderen bekannten Brut­ apparaten wird die Luft in einigen Fällen in die Brutkammer gedrückt, und zwar mittels motorisierter Gebläseanordnungen oder anderer mechanischer Einrichtungen zum Steuern der Größe der Lufteinlaßöffnung.
Bei konventionellen Brutapparaten werden die Strömungsver­ hältnisse der in die Brutkammer eintretenden Luft durch die Art und Weise beeinflußt, in der die Frischluft in die Brut­ kammer eintritt. Beispielsweise ändern sich die Strömungs­ verhältnisse aufgrund des Einschaltens von Gebläsen und der Betätigung von Abluft-Drosseleinrichtungen. Typischerweise ergeben sich Strömungsmuster, bei denen die Luft in allen möglichen Richtungen strömt, so daß sich in der gesamten Brutkammer eine unvorteilhafte Luftumwälzung ergibt. Klima­ einstelleinrichtungen, wie z.B. Heizeinrichtungen zum Er­ wärmen der Luft, und Sprüheinrichtungen zum Befeuchten der Luft sowie Gebläse zum Umwälzen der Luft sind in der Brut­ kammer angeordnet, um ein gutes Klima aufrechtzuerhalten. Da jedoch die von außen zugeführte Luft in alle Richtungen strömt, sind die Klimaeinstelleinrichtungen nicht in der Lage, die zuströmende Luft hinreichend zu konditionieren, um das Klima in der Brutkammer stabil auf dem gewünschten Niveau zu halten bzw. die gesamte einströmende Frischluft auf einmal zu konditionieren bzw. zu behandeln. Die einströmende Frisch­ luft kann ferner die Meßsonden für Temperatur und Feuchtigkeit in unzulässiger Weise beeinflussen, so daß die richtigen klimatischen Bedingungen folglich nicht aufrechterhalten werden können. Außerdem kann unbehandelte Frischluft in der Brutkamner zu Zonen mit ungünstiger Temperatur und/oder Feuchtigkeit führen, die den Ablauf des Brutvorganges beein­ trächtigen.
Ausgehend vom Stand der Technik und der vorstehend aufgezeig­ ten Problematik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten Brutapparat anzugeben, bei dem im Inneren der Brutkammer die klimatischen Bedingungen hinsichtlich der einzelnen Parameter auf optimalen Pegeln gehalten werden, wo­ bei insbesondere die Abführung von verbrauchter Abluft aus dem Inneren der Kammer derart gesteuert werden soll, daß in der Brutkammer ein optimales Klima für die zu bebrütenden Eier aufrechterhalten wird.
Diese Aufgabe wird durch einen erfindungsgemäßen Brutapparat gelöst, der durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist: Es sind Luftströmungssteuereinrichtungen vorgesehen, um das Strömen von frischer Außenluft in die Brutkammer zu steuern und um die Luft im Inneren der Brutkammer zu lenken und den Abluftstrom aus der Brutkammer zu steuern; es sind Klimaeinstelleinrichtungen vorgesehen, um die Luft in der Brutkammer zu beheizen, zu befeuchten und umzuwälzen; es sind Steuer- bzw. Regeleinrichtungen für die Klimaein­ stelleinrichtungen vorgesehen, um den Temperaturpegel, den Feuchtigkeitspegel und die Luftzirkulation in der Kammer zu überwachen und um die Klimaeinstelleinrichtungen und die Luftströmungssteuereinrichtungen derart zu steuern bzw. zu regeln, daß Temperatur und Feuchtigkeit auf vorgegebenen Pegeln gehalten werden und daß eine vorgegebene Luftzirku­ lation aufrechterhalten wird.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform eines Brutapparates gemäß der Erfindung wird die Abführung von verbrauchter Luft aus der Brutkammer sehr genau gesteuert, wodurch zwangs­ läufig auch die Menge der in die Brutkammer eintretenden, von außen zugeführten Frischluft gesteuert wird. Weiterhin wird die Luft gemäß der Erfindung in der Brutkammer wirksam erwärmt, befeuchtet und umgewälzt, wobei die neu zugeführte Frischluft wirksam mit der bereits in der Brutkammer vor­ handenen Luft gemischt wird, um stabile klimatische Bedingungen einzustellen, ehe Ströme neu zugeführter Frisch­ luft den Brutvorgang an einigen Stellen der Brutkammer nach­ teilig beeinflussen könnten.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist der Brut­ apparat erfindungsgemäß ferner so konzipiert, daß er einfacher aufgebaut und leichter zu bedienen ist. Im Vergleich zu vor­ bekannten Brutapparaten ist der erfindungsgemäße Brutapparat ferner effektiver zu betreiben und zu bedienen, da die Heiz-, Befeuchtungs- und Umwälzeinrichtungen an einen beweglichen Rahmen bzw. Gestell montiert sind, welches im Betrieb in der Brutkammer exakt positioniert ist und zum Zwecke der Reini­ gung und Wartung leicht aus der Brutkammer heraus bewegt werden kann. Da die Luftbewegung und -zirkulation in der Brutkammer besonders kritisch ist, wird erfindungsgemäß eine exakte Steuerung der Entlüftung herbeigeführt, während gleich­ zeitig die Beeinflussung und Steuerung der Frischluftzufuhr und deren Mischung mit der Luft in der Brutkammer dadurch erfolgt, daß angrenzend an die Abluftöffnungen in der Brut­ kammer eine Hochdruckzone geschaffen wird. Da eine ungenaue Anordnung des Montagegestells und der Luftumwälzeinrichtungen nicht nur die Schaffung der gewünschten Hochdruckzone ver­ eiteln könnte, sondern auch das beabsichtigte Strömungs­ muster in der Brutkammer beeinträchtigen und zu ungünstigen Temperatur- und Feuchtigkeitsbereichen führen könnte, wird in Ausgestaltung der Erfindung ferner für eine exakte Aus­ richtung des Montagegestells bezüglich der angrenzenden Teile der Brutkammer gesorgt, derart, daß das Montagegestell mit den Heiz-, Befeuchtungs- und Umwälzeinrichtungen problemlos in die korrekte Lage gebracht werden kann, ohne daß selbst bei einem unebenen Boden, auf dem die Kabine des Brutapparates steht, Umbau- und Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird ferner eine verbesserte Türdichtung angegeben, welche den effektiven Betrieb des Brutapparates und dessen Wartung fördert und das exakte Aufrechterhalten der gewünschten klimatischen Be­ dingungen in der Brutkammer unterstützt. Dabei verhindert die erfindungsgemäße Türdichtung nicht nur das Eindringen von Außenluft in die Brutkammer, sondern paßt sich auch an einen unebenen Boden an. Die erfindungsgemäße Türdichtung kann ferner einfach angebracht und für das Beschicken und Ent­ leeren der Brutkammer, welches mit Hilfe von Wagen erfolgt, bequem entfernt werden. Außerdem ist die erfindungsgemäße Türdichtung so aufgebaut, daß sie leicht gereinigt werden kann. Dabei ist anzumerken, daß eine einfache Reinigung der Konstruktionselemente eines Brutapparates ein kritisches Merkmal ist, da in dem Brutapparat große Mengen von Flaum und Staub anfallen, die von den heranwachsenden Küken verursacht werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird ferner eine neuartige Pfostenkonstruktion vorgeschlagen. Konventionelle Türrahmenpfosten sind typischerweise einfach rechteckige Pfosten. Zum Anbringen von Kappen an den Enden der Pfosten oder zum Anbringen anderer Rahmenelemente an den Pfosten müssen dabei an der Innenseite der Pfosten erst Befestigungselemente angebracht werden. Die Kappen oder andere Rahmenelemente werden dann an den Befestigungsele­ menten angebracht. Der in Ausgestaltung der Erfindung ent­ wickelte Rahmenpfosten vermeidet dabei den mittleren Schritt der Anbringung von Montageelementen und weist stattdessen längs jeder seiner Ecken ein kontinuierliches Auge auf. Folglich können Kappen und andere Rahmenelemente an dem Pfosten angebracht werden, ohne daß an diesem zunächst Befestigungselemente angebracht werden müßten.
Es ist ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Brut­ apparates, daß in diesem die Temperatur, die Feuchtigkeit und die Frischluftzufuhr auf konstanten, vorgegebenen Werten gehalten werden können.
Es ist ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung, daß der konstruktive Aufbau, der Betrieb und die Wartung des Brutapparates deutlich verbessert sind.
Es ist auch ein Vorteil der Erfindung, daß die Klimaein­ stelleinrichtungen problemlos exakt positioniert und trotz­ dem für die Wartung und Reinigung schnell und bequem aus dem Brutraum herausbewegt werden können.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nachstehend anhand von Zeichnungen noch näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Aus­ führungsform eines Brutapparates gemäß der Er­ findung, wobei einige Teile im Schnitt darge­ stellt und andere weggebrochen sind;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung der Kammer­ rückwand des Brutapparates gemäß der Erfindung mit Zu- und Abluftkanälen und einer Stütz- und Positioniereinrichtung;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Stütz- und Positionier­ einrichtung bei noch nicht positioniertem Mon­ tagegestell;
Fig. 4 eine Vorderansicht des Montagegestells mit den daran montierten Klimatisierungseinrichtungen;
Fig. 5 eine Rückansicht des Montagegestells;
Fig. 6 einen Querschnitt durch die Anordnung gemäß Fig. 1 längs der Linie 6-6 in dieser Figur;
Fig. 7 eine perspektivische Explosionsdarstellung des kompletten Montagegestells, gesehen von dessen Rückseite;
Fig. 8 eine perspektivische Draufsicht auf die Steuer- bzw. Regeleinrichtungen eines Brutapparates gemäß der Erfindung;
Fig. 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung zur Erläuterung des konstruktiven Aufbaus der Ka­ bine eines erfindungsgemäßen Brutapparates;
Fig. 10 eine Stirnansicht einer bevorzugten Ausführungs­ form einer Türdichtung gemäß der Erfindung;
Fig. 11 eine perspektivische Stirnansicht einer bevor­ zugten Ausführungsform eines Rahmenpfostens gemäß der Erfindung und
Fig. 12 eine Seitenansicht eines mit einer Kappe ver­ sehenen Pfostens gemäß Fig. 11, wobei einige Teile weggebrochen und andere im Schnitt dar­ gestellt sind.
Ehe nachstehend im einzelnen auf die Zeichnungsfiguren ein­ gegangen wird, sei vorausgeschickt, daß die einzelnen Zeich­ nungsfiguren nicht notwendigerweise maßstäblich gezeichnet sind. In einzelnen Fällen sind ferner Details, die für ein Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind oder die Zeichnung hinsichtlich anderer Einzelheiten unübersichtlich machen, weggelassen. Außerdem versteht es sich, daß die Er­ findung nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten Aus­ führungsbeispiele beschränkt ist.
Wie aus Fig. 9 deutlich wird, ist die bevorzugte Ausführungs­ form eines Brutapparats 10 gemäß der Erfindung im wesent­ lichen würfelförmig und besitzt drei Eingangstüren 12, wel­ che das Ein- und Ausfahren von drei Wagen bzw. Eiergestel­ len 14 (Fig. 1) gestatten. Auf einem Wagen bzw. Gestell 14 befinden sich typischerweise zwei Stapel von Eierfächern, wobei jeder Stapel 15 Fächer umfaßt. Die Gesamtkapazität je­ des Gestells bzw. Wagens beträgt damit etwa 5000 Eier, so daß der Brutapparat 10 insgesamt etwa 15 000 Eier aufnehmen kann.
Der Brutapparat besitzt keinen eigenen Boden, sondern benutzt den Boden des Brütereigebäudes, in dem er aufgestellt ist. Zum Ausgleich von Unebenheiten des Bodens sind die Wandta­ feln in einem Bodenkanal 20 montiert, welcher in bekannter Weise mit Nivellierschrauben (Fig. 9) versehen ist. Außerdem kann der Boden des Brutapparates - was in der Zeichnung nicht dargestellt ist - mit Kanälen oder Führungen versehen sein, die das Ein- und Ausfahren der Wagen bzw. Gestelle erleich­ tern.
Der Brutapparat besitzt zwei Seitenwände 16, eine Rückwand 18, ein Dach bzw. eine Deckplatte 21 sowie drei Eingangs­ türen 12. Die Wände und die Deckplatte bestehen aus geeig­ neten isolierenden Tafeln P, die durch verschiedene bekann­ te Ansätze E verbunden sind. Beim bevorzugten Ausführungs­ beispiel sollten zumindest die Innenseiten der Wand- und Deckplattentafeln aus einem Material bestehen, welches ab­ riebfest und rostfrei ist und leicht gereinigt werden kann.
Außer zur Verbindung benachbarter Tafeln zur Herstellung der Seitenwände und der Deckplatte können die Ansätze E so ausgebildet sein, daß ein später aufgebauter Brut­ apparat mit einem bereits vorhandenen Brutapparat eine ge­ meinsame Seitenwand besitzen kann. Insbesondere können die Ansätze C an den Ecken, welche die Seitenwandtafeln und die Abdeckplattentafeln verbinden, geeignet sein, die Ab­ deckplattentafeln eines benachbarten zweiten Brutapparats aufzunehmen und abzustützen. Auf diese Weise kann die zwei­ te Einheit ohne Materialkosten für die überflüssige Seiten­ wand aufgebaut werden. Abdeckkappen S können verwendet wer­ den, um überstehende Teile der Eckansätze abzudecken, bis später ein zusätzlicher Brutapparat angebaut wird.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind an der Rück­ wand 18 des Brutapparates drei Luftkanäle angeordnet (Fig. 2). Der mittlere Luftkanal ist dabei ein Abluftkanal 22 zum Abführen von Luft aus der durch den Brutapparat ge­ bildeten Kammer, während die zwei zu beiden Seiten des Abluftkanals 22 angeordneten Kanäle Zuluftkanäle 24 sind. Der Abluftkanal 22 besitzt eine vordere Wand 26, in der zwei Öffnungen 28 ausgebildet sind, über die Abluft aus der Kammer abgesaugt werden kann, sowie zwei Seitenwände 30. Die Größe der Öffnungen 28 ist automatisch durch Ver­ stellen zweier Drosselelemente 32 einstellbar, die gleit­ verschieblich in Führungen 34 an der Vorderwand 26 ge­ führt sind und die in Abhängigkeit von Überwachungs- und Steuereinrichtungen auf der Decke des Brutapparates be­ tätigt werden.
Wie man am besten in Fig. 2 und 8 erkennt, sind die beiden Klappen- bzw. Drosselelemente 32 über eine Stange 36 mit­ einander verbunden, welche über ein Kabel, eine Kette oder andere Verbindungseinrichtungen 40 mit einem Antriebsmotor 38 verbunden ist. Der Motor 38 liefert eine konstante lineare Ausgangsleistung zum Verstellen der Drosselelemente 32 nach oben oder unten im Zuge einer linearen Bewegung derselben. Ein nicht lineares Verhalten kann erreicht wer­ den, indem man die Form der Abluftöffnungen 28 entsprechend wählt, statt einen komplizierten Motor mit variablen Ge­ schwindigkeiten einzusetzen. Beim bevorzugten Ausführungs­ beispiel nimmt die Breite der Abluftöffnungen 28, wie dies aus Fig. 2 deutlich wird, von oben nach unten zu, so daß sich der freie Querschnitt der Abluftöffnungen bei einer linearen Abwärtsbewegung der Drosselelemente logarithmisch ändert. Größe und Form der Abluftöffnungen werden im übrigen ent­ sprechend der zu fördernden Abluftmenge gewählt.
Die Rückwand 18 des Brutapparates 10 wird als Rückwand des Abluftkanals 22 und der Zuluftkanäle 24 verwendet, während die Seitenwände 30 des Abluftkanals gleichzeitig als Innen­ wände für die beiden Zuluftkanäle 24 dienen. Die Zuluft­ kanäle 24 besitzen ferner eine zweite Seitenwand 42, die an der Rückwand der Kammer mit einem angeformten Flansch 44 (Fig. 6) befestigt sind, sowie eine Vorderwand 46, die mit der Seitenwand 42 über Scharniere 48 verbunden ist, so daß die Vorderwand 46 von dem Abluftkanal zur Reinigung weggeschwenkt werden kann. Wie aus Fig. 2 deutlich wird, sind die Vorderwände 46 der Zuluftkanäle 24 durch bekannte Riegelelemente 50 in ihrer Schließstellung gehalten. Die äußeren Seitenwände 42 der Zuluftkanäle 24 sind ferner mit einer Vielzahl von Öffnungen 52 versehen, über die die Außenluft in die Kammer des Brutapparates 10 eintre­ ten kann. Form, Größe und Anzahl der Öffnungen 58 werden durch die erforderliche Luftzirkulation bestimmt, welche ihrerseits von der Art der im Brutapparat verwendeten Luft­ zirkulation abhängig ist.
Ein in Fig. 2 und 3 gezeigtes Stützelement 54 stützt den Abluftkanal 22 und dient der genauen Ausrichtung desselben für eine wirksame Entlüftung. Das Stützelement 54 ist an dem Kanal 20 des Brutapparates befestigt. Der Kanal 20 liegt seinerseits auf dem Gebäudeboden auf und bildet eine Aufnahme für die Wandtafeln. Durch Befestigen des Stützelements 54 an dem Kanal 20 wird das Stützelement in dem Brutapparat dauerhaft positioniert.
Das Stützelement 54 besitzt einen Boden 56 und zwei Seiten­ wände 58, von denen jede einen einstückig angeformten Flansch 60 aufweist, der der Verbindung des Stützelements 54 mit der Rückwand des Brutapparates 10 dient. Jede Sei­ tenwand 58 besitzt ferner einen rechteckigen Ausschnitt 62, und zwei Rollen 64 sind senkrecht übereinander fluchtend am oberen und unteren Rand des Ausschnitts 62 befestigt, um eine automatische Führungs- und Ausrichtanordnung 65 für ein Montagegestell 66 zu bilden, an dem die erforderlichen Heiz-, Befeuchtungs- und Umwälzeinrichtungen montiert sind. Wie Fig. 2 zeigt, ist der Abluftkanal 22 an dem Stützele­ ment 54 mittels eines Schwenkzapfens (nicht gezeigt), der die Seitenwände des Stützelements 54 und die Seitenwände des Abluftkanals 22 durchgreift, schwenkbar befestigt. Dies ermöglicht ein Umlegen des Abluftkanals in eine flache Lage zur Reinigung des Abluftkanals 22.
Wie Fig. 2 und 8 zeigen, ist in einer Entlüftungsöffnung der Abdeckplatte des Brutapparats 10 ein Kanal-Verlän­ gerungselement 68 montiert. Das Verlängerungselement ragt in die Kammer des Brutapparats 10 hinein und besitzt drei Abschnitte 70, welche mit den oberen Enden des Abluftkanals 22 und der Zuluftkanäle 24 verbindbar sind, um diese Kanäle aus der Kammer herauszuführen. Zum Verbinden der einzelnen Kanäle mit der Verlängerung 68 wird ein Verriegelungs­ mechanismus 50 bekannter Bauart verwendet.
Zur Regelung des Klimas in der Kammer des Brutapparates werden erfindungsgemäß Heiz-, Befeuchtungs- und Umwälzein­ richtungen verwendet, die beim Ausführungsbeispiel an einem mobilen Montagegestell 66 montiert sind (Fig. 4, 5 und 7). Das Montagegestell 66 besitzt eine Basis bzw. eine Platt­ form 74, welche durch drei Rollen 76 abgestützt ist. Die Vorderkante der Plattform 74 ist mit einer schräg nach oben abgewinkelten Führung 78 versehen, welche mit der automati­ schen Führungs- und Ausrichteinrichtung 65 des Stützelements 54 zusammenwirkt, um das Montagegestell 66 exakt zu posi­ tionieren und damit die Heiz-, Befeuchtungs- und Umwälz­ einrichtungen bezüglich der Zu- und Abluftleitungen auszu­ richten. Besonders kritisch ist es, sicherzustellen, daß die Umwälzeinrichtungen bezüglich der Abluftöffnungen 28 in der Vorderwand des Abluftkanals 22 ausgerichtet sind. Eine Fehlausrichtung an dieser Stelle führt zu einem ins­ gesamt geringeren Wirkungsgrad des Brutapparates 10. Wie Fig. 7 zeigt, ist die Vorderkante der abgewinkelten Führung 78 mit zwei Einschnitten 80 versehen, deren Ab­ stand voneinander gleich dem Abstand zwischen den senk­ rechten Seitenwänden 58 des Stützelements 54 ist. Die Einschnitte wirken mit den Seitenwänden 58 des Stützele­ ments 54 zusammen und sorgen für eine exakte seitliche Positionierung des Montagegestells 66. Die Hinterkante 82 der Einschnitte 80 bildet einen Anschlag für die Positio­ nierung des Montagegestells vor den Zu- und Abluftkanälen. Die beiden unteren Rollen 64 erfassen die abgewinkelte Führung 78 und heben das vordere Ende des Montagegestells vom Gebäudeboden in die richtige Position an. Dabei glei­ tet die Führung 78 hinter das obere Paar von Rollen 64, um das Montagegestell 66 in der gewünschten Lage zu sichern. Wie aus Fig. 1 deutlich wird, sichern die Rollen 64 die Basis 74 des Montagegestells 66 in der gewünschten Lage. Dabei bestehen die Rollen 64 aus einem synthetischen Gummimaterial, welches Vibrationen des Montagegestells 66 aufgrund des Arbeitens der Umwälzeinrichtungen im Betrieb dämpft.
Die Plattform 74 ist ferner mit zwei Klappständern 84 ver­ sehen, die an der Hinterkante der Plattform angelenkt sind. Jeder der Ständer 84 umfaßt einen Schenkel 86 und eine Ba­ sis 88. Im Gebrauch werden die Klappständer 84 nach unten geschwenkt, wobei die Basisteile 88 sich am Boden abstüt­ zen, während die Schenkel 86 gegen die benachbarten Rollen 76 drücken. Die Basisteile 88 sind dabei mit Nivellier­ schrauben 90 versehen, denen Kontermuttern 92 zugeordnet sind, so daß die Plattform 74 in der gewünschten horizon­ talen Lage positioniert werden kann. Die Positionierung muß dabei nur bei der ersten Installation durchgeführt werden. Später nimmt das Montagegestell durch die beschrie­ benen automatisch wirkenden Positioniereinrichtungen immer wieder genau die gewünschte Lage ein.
Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel hat das Montage­ gestell 66 einen vertikalen Teil, der von der Plattform 74 nach oben absteht und, wie Fig. 4 und 5 zeigen, die Heiz-, Befeuchtungs- und Luftumwälzeinrichtungen trägt. Der senkrechte Teil 94 ist an der Plattform 74 mittels zweier Paare von Stützteilen 95, 97 (eines dieser Paare ist in Fig. 7 gezeigt) in einer senkrechten Position ge­ haltert und mit zwei kreisrunden Ausschnitten 96 versehen, in denen Ventilatoren bzw. Gebläse 98 montiert sind. Die Luftumwälzeinrichtungen sind also beim bevorzugten Aus­ führungsbeispiel typische Ventilatoren mit einer einzigen Geschwindigkeit. An der Vorderseite 100 des vertikalen Teils 94 ist rings um das Flügelrad 102 des einen Ventila­ tors 98 ein Heizelement 104 angeordnet, welches für die erforderliche Erwärmung der Luft sorgt, die man mit Hilfe der Gebläse 98 durch die Kammer zirkulieren läßt. Wie gleichfalls aus Fig. 4 und 7 deutlich wird, sind an der Vorderseite des vertikalen Teils 94 ferner Sprühdüsen 106 montiert, welche für die erforderliche Feuchtigkeit der zirkulierenden Luft sorgen. Entsprechende elektrische Anschlüsse 108 und Wasseranschlüsse 110 sind für das Heiz­ element 104, die als Befeuchtungseinrichtungen dienenden Sprühdüsen 106 und die Gebläse 98 vorgesehen und durch die Abdeckplatte der Kammer geführt (Fig. 8).
Beim Ausführungsbeispiel ist auf der Abdeckplatte ein Mikroprozessor 112 montiert, welcher mittels entsprechen­ der Sonden im Inneren der Kammer die Temperatur- und Feuch­ tigkeitspegel überwacht und den Querschnitt der Auslaßöff­ nungen, die Heizeinrichtungen und die Befeuchtungseinrich­ tungen in Abhängigkeit von den über die Sonden rückgekoppel­ ten Werte einstellt. Im einzelnen aktiviert der Mikropro­ zessor 112, wenn der Feuchtigkeitspegel zu niedrig ist, eine Magnetspule 114, welche ein Ventil zwischen den Sprühdüsen 106 und einem Wasservorrat W öffnet. In ent­ sprechender Weise kann der Mikroprozessor 112 die elek­ trischen Heizelemente 104 ein- und ausschalten. Wenn die Temperatur ansteigt, betätigt der Mikroprozessor ferner den Antriebsmotor 38, über dessen elektrischen Anschluß 116, so daß die Drosselelemente 32 langsam abgesenkt wer­ den, so daß der freie Querschnitt der Öffnungen 28 zunimmt und eine größere Abluftmenge die Kammer verlassen kann. Wenn die Temperatur dagegen abnimmt, werden die Drossel­ elemente langsam in ihre Schließstellung bewegt, um das Entweichen warmer Luft aus dem Inneren der Kammer zu drosseln.
Der vertikale Teil 94 des Montagegestells 66 ist ferner mit zwei nach außen divergierenden Seitenwänden 118 und einer schräg nach oben verlaufenden Wand 120 versehen (Fig. 4 und 5). Wenn das Montagegestell 66 beim Ausführungs­ beispiel in der Kammer richtig positioniert ist, befindet sich die Vorderseite 100 des vertikalen Teils 94 etwa in einem Abstand von 15 cm (6 Zoll) von der vorderen Wand 26 des Abluftkanals, und der Mittelpunkt der Ventilatoren liegt den Auslaßöffnungen 28 in der Vorderwand 26 des Abluftkanals 22 direkt gegenüber. Zwischen den Vorderkanten der divergie­ renden Seitenwände 118 und den Vorderwänden der Zuluftkanäle 24 ist dabei ein enger Spalt mit einer Breite von etwa 7,5 cm (3 Zoll) vorhanden. Die Anordnung des Montagegestells 66 in dieser Weise schafft eine begrenzte Hochdruckzone 122 zwischen dem Montagegestell 66 und den Vorderseiten der Zu- und Abluftkanäle (Fig. 1). Die seitlich auseinanderlaufenden Wände 118 und 120 des Montagegestells 66 schaffen ferner einen begrenzten Strömungsquerschnitt und sorgen dafür, daß die Luft in der Zone 122 unter einem erhöhten Druck gehalten wird, da die von den Ventilatoren geförderte Luftmenge schneller zuströmt als sie die Zone 122 wieder verlassen kann. Wenn die Öffnungen 28 frei sind, kann ein Teil der Luft aus der Kammer über den Abluftkanal auströmen. Durch Steuerung des freien Querschnitts der Öffnungen 28 kann somit die Abluftmenge gesteuert werden.
Wenn die Ventilatoren bzw. Gebläse 98 arbeiten, wirkt die beschränkte Öffnung zwischen dem Montagegestell 66 und den vorderen Wänden 46 der Zuluftkanäle 24 ferner als Venturi- Anordnung. Die Ventilatoren 98 saugen Luft aus dem Inneren der Kammer des Brutapparats und drücken diese gegen die vorderen Wände 46 der Zuluftkanäle 24. Diese Luft wird nach außen und oben umgelenkt. Der Venturi-Effekt, der durch die Luftströmung im Bereich der begrenzten Öffnungen zwischen den Vorderwänden 46 und den divergierenden Seitenwänden 118 sowie längs der Rückwand der Kammer geschaffen wird, erzeugt dabei einen Unterdruck längs der Seitenwände 42 der Zuluft­ kanäle 24. Hierdurch wird Luft von außen über die Einlaß­ stutzen in der Abdeckung der Kammer angesaugt und gelangt schließlich durch die Öffnungen 52 in den Seitenwänden 42 der Zuluftkanäle 24 in die Kammer des Brutapparates 10.
Wenn kühlere Außenluft in die Kammer gezogen wird, mischt sie sich intensiv mit der Innenluft, die aus dem Hochdruck­ bereich 122 austritt, wenn sich die beiden Luftströmungen an der Rückwand 18 der Kammer vermischen. Die Mischluft zirkuliert dann um die Seitenwände 16 der Kammer und wird zwischen den zu bebrütenden Eiern hindurch von den Ventila­ toren 98 angesaugt. Temperatur- und Feuchtigkeitssonden (nicht gezeigt), die im Inneren der Kammer an den richtigen Stellen angeordnet sind, können dann die Temperatur- und Feuchtigkeitspegel in der Kammer genau messen. In Abhängig­ keit von den Meßsignalen steuert der Mikroprozessor 112 das Öffnen und Schließen der Öffnungen 28 des Abluftkanals 22 sowie die Heiz- und Befeuchtungseinrichtungen 104 bzw. 106.
Wenn der Temperaturbedarf im Inneren der Kammer durch die elektrische Heizung 104 und die von den heranwachsenden Vogelembryos erzeugte Wärme gedeckt ist, beginnen die Drosselelemente 32 zu öffnen, um zu verhindern, daß die Brutkammer zu warm wird. Die Brutkammer stellt jedoch eine dynamische Umgebung dar. Je mehr Embryos heranwachsen, desto mehr Wärme wird entwickelt und desto mehr Sauerstoff wird verbraucht, während gleichzeitig entsprechend mehr Kohlen­ dioxyd entsteht. Um den sich ändernden Umgebungsbedingungen entgegenzuwirken und ausgeglichene Bedingungen aufrechtzuer­ halten, müssen die Drosselelemente daraufhin weiter geöffnet werden, um mehr Innenluft entweichen zu lassen, die dann durch kühlere Außenluft ersetzt wird.
Zusätzlich sind außerdem Hilfskühlsysteme A vorgesehen, wel­ che im Notfall die Drosselelemente noch weiter öffnen. Soll­ te die Temperatur auf ein Niveau ansteigen, welches oberhalb eines Niveaus liegt, dem durch kontinuierliche Betätigung des Antriebsmotors 38 noch entgegengewirkt werden kann, wer­ den pneumatische Zylinder 124 und 126 betätigt, welche durch den Mikroprozessor angesteuert werden und ein sofortiges Öffnen der Drosselelemente zur Freigabe eines vorgegebenen Öffnungsquerschnitts bewirken. Die pneumatischen Zylinder werden in bekannter Weise aus einer Druckluftquelle 128 ge­ speist. Wenn also der Mikroprozessor einen Zustand erfaßt, der durch Betätigen des Antriebsmotors nicht ausgeglichen werden kann, wird das Hilfskühlsystem aktiviert, und die Öffnungen 28 werden um einen vorgegebenen Betrag weiter geöffnet. Dies ermöglicht ein schnelleres Abblasen der Ab­ luft und ein Stabilisieren der Innentemperaturen vor einer Beeinträchtigung der auszubrütenden Eier.
Ein weiteres konstruktives Merkmal des erfindungsgemäßen Brutapparates zur Förderung stabiler Umgebungsbedingungen besteht in der Türdichtung gemäß Fig. 10. Eine Schwel­ lenanordnung 130 ist ein im Prinzip U-förmiges Profil mit einem Boden 132 und zwei senkrechten Seitenwandbereichen 134, wobei an der Unterseite des Bodens 132 eine Nut 136 vorgesehen ist, die eine Gummidichtung 138 aufnehmen kann, welche sich der Form des Bodens anpassen kann, auf dem der Brutapparat 10 errichtet wird. Bei den meisten Brutapparaten sind die Türen absichtlich im Abstand vom Boden angeordnet, so daß sie ungeachtet gewisser Unebenheiten des Bodens leicht geöffnet und geschlossen werden können. Folglich ergibt sich unter jeder Türe ein Spalt, welcher die Atmosphäre im Inneren der Kammer beeinträchtigen kann. An den einzelnen Türen der Kammer können verschiedene Dichtungen und dgl. angebracht werden. Dies ist jedoch zeit- und arbeitsaufwendig, wenn man jede Türe der betreffenden Montageposition anpassen möchte. Bei dem erfindungsgemäßen Schwellenelement handelt es sich dagegen um ein freitragendes Element, welches zwei Winkel­ eisen abstützt, die am Boden befestigt sind.
Wie Fig. 10 zeigt, besitzt die Gummidichtung 138 zwei nach außen auseinanderlaufende Teile 140 mit nach oben gerichteten Lippen bzw. Flanschen 142 an ihren äußeren Enden. Zusätz­ lich ist die Unterseite der schräg nach außen verlaufenden Teile 140 mit Rippen 144 versehen, die bezüglich einer Brut­ raumtüre eine angemessene Abdichtung bewirken können. Wie Fig. 9 zeigt, liegt bei montiertem Schwellenelement 130 eine Seitenwand 134 des Schwellenelements an einem Montagebügel 146 an, und die Brutraumtür wird dann geschlossen, um sich an der anderen Seitenwand 134 des U-förmigen Elements abzu­ stützen. Hierdurch wird eine Dichtung geschaffen, um Außen­ luft vom Eintreten in die Kammer abzuhalten, wo sie die Kammeratmosphäre in unkontrollierter Weise beeinträchtigen könnte. Wenn die Kammertüren offen sind, werden die Schwel­ lenelemente entfernt, um das Ein- und Ausfahren der Eierge­ stelle in die Kammer bzw. aus derselben zu ermöglichen. Die offene bzw. U-förmige Gestalt gestattet dabei eine leichte Reinigung.
Eine weitere konstruktive Verbesserung des erfindungsgemäßen Brutapparates besteht in einem Rahmenpfosten 148 (Fig. 11 und 12). Der Rahmenpfosten 148 besitzt bei dem bevorzugten Aus­ führungsbeispiel einen rechteckigen Querschnitt und wird durch zwei im Abstand voneinander angeordnete Seitenwände 150 und zwei im Abstand voneinander angeordnete Stirnwände 152 definiert. In jeder Ecke des Pfostens 148 ist ein durch­ gehendes Auge 154 einstückig angeformt. Das Auge 154 dient der Aufnahme einer Gewindeschraube 156, wodurch das Befe­ stigen einer Kappe 158 auf dem Pfostenende erleichtert wird oder das stirnseitige Verbinden zweier Pfosten miteinander ohne die Verwendung eines besonderen Montagebügels. Wie aus Fig. 11 deutlich wird, besitzt das Auge 154 eine kontinuier­ liche Nut bzw. einen Schlitz, durch den ein Bolzen bzw. eine Schraube eingefädelt werden kann. Zusätzlich besteht die Mög­ lichkeit zur Förderung der Wirksamkeit des Brutapparates, die Pfosten mit Isolationsmaterial zu füllen.
Aus der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß gemäß der Erfindung die gestellte Aufgabe gelöst wird. Ferner er­ geben sich für den Fachmann aufgrund des beschriebenen Aus­ führungsbeispiels zahlreiche Möglichkeiten für Änderungen oder Ergänzungen im Rahmen der Erfindung. Insbesondere kann die Luftzirkulation, die beim Ausführungsbeispiel durch be­ grenzte Öffnungen einer Hochdruckzone erreicht wird, auch durch Modifikation oder Änderung anderer Bauteile er­ reicht werden. Beispielsweise erkennt man ohne weiteres, daß die Luftströmung und eine wirksame Klimatisierung auf­ rechterhalten werden können, wenn man den Anstellwinkel oder die Form der divergierenden Wände des Montagegestells, die Größe und Form der Abluftöffnungen, die Anzahl der Gebläse, die Gebläsegeschwindigkeit, den Anstellwinkel der Ventilator­ flügel, die Größe und Form der Öffnungen in den Seitenwänden der Zuluftkanäle, die Anzahl und Form der Zuluft- und Abluft­ kanäle und die gesamte Größe und Form des Brutapparates än­ dert. Derartige Abwandlungen fallen unter den beanspruchten Grundgedanken der Erfindung.

Claims (16)

1. Brutapparat mit einer Brutkammer, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Es sind Luftströmungssteuereinrichtungen (22, 24, 28, 32, 94, 118, 120) vorgesehen, um das Strömen von frischer Außenluft in die Brutkammer zu steuern und um die Luft im Inneren der Brutkammer zu lenken und den Abluftstrom aus der Brutkammer zu steuern;
es sind Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) vorge­ sehen, um die Luft in der Brutkammer zu beheizen, zu be­ feuchten und umzuwälzen;
es sind Steuer- bzw. Regeleinrichtungen (112, 114, 38, 116) für die Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) vorge­ sehen, um den Temperaturpegel, den Feuchtigkeitspegel und die Luftzirkulation in der Kammer zu überwachen und um die Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) und die Luftströmungssteuereinrichtungen (22, 24, 28, 32, 94, 118, 120) derart zu steuern bzw. zu regeln, daß Temperatur und Feuchtigkeit auf vorgegebenen Pegeln gehalten werden und daß eine vorgegebene Luftzirkulation aufrechterhalten wird.
2. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimaeinstelleinrichtungen Luftumwälzeinrichtungen (98) umfassen, um die Luft in der Brutkammer zirkulieren zu lassen sowie Heizeinrichtungen (104) zum Beheizen der in der Brutkammer zirkulierenden Luft und Befeuchtungsein­ richtungen (106) zum Befeuchten der in der Brutkammer zirkulierenden Luft.
3. Brutapparat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimaeinstelleinrichtungen an einem mobilen Montage­ gestell (66) montiert und in die Brutkammer hinein und aus dieser heraus bewegbar sind.
4. Brutapparat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeich­ net, daß die Luftumwälzeinrichtungen mindestens ein Gebläse (98) umfassen, daß die Heizeinrichtungen mindestens eine elektrische Heizspirale (104) unfassen, die angren­ zend an die Flügel (102) des Gebläses (98) angeordnet ist, und daß die Befeuchtungseinrichtungen mindestens eine Sprühdüse (106) umfassen, welche mit einem Wasservorrat (W) verbindbar und derart angeordnet ist, daß versprühtes Wasser in die von den Umwälzeinrichtungen (98) ausgehende Luft­ strömung einführbar ist.
5. Brutapparat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mobile Montagegestell (66) Begrenzungseinrichtungen (94, 118, 120) umfaßt, welche mit den Luftströmungssteuerein­ richtungen und den Einrichtungen zum Herbeiführen der Luft­ zirkulation zusammenwirken, um in der Brutkammer eine begrenzte Hochdruckzone (122) für die Luft zu schaffen, um das Abblasen von Abluft aus der Kammer und das Zuführen von Frischluft in die Kammer zu steuern.
6. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Luftströmungssteuereinrichtungen einen Abluftkanal (22) umfassen, der an der Rückwand (18) der Brutkammer vertikal angeordnet ist, mit der Außenluft außerhalb der Kammer in Verbindung steht und eine Vorderwand (26) und zwei damit verbundene Seitenwände (30) besitzt, wobei die Vorderwand (26) im Abstand von der Kammerrückwand (18) angeordnet ist und mindestens eine Öffnung (28) aufweist, über die Abluft aus dem Inneren der Kammer nach außen abführbar ist,
wobei der Öffnung (28) ein Drosselelement (32) zugeordnet ist, welches gleitverschieblich an der Vorderwand (26) des Abluftkanals (22) montiert ist, und mit dessen Hilfe der freie Querschnitt der Öffnung (28) veränderbar ist, daß an der Rückwand (18) der Kammer mindestens ein Zuluft­ kanal (24) vertikal und angrenzend an den Abluftkanal (22) angeordnet ist, daß der Zuluftkanal (24) mit der Außen­ luft außerhalb der Kammer in Verbindung steht und eine Seitenwand (42) aufweist, die seitlich im Abstand von der einen Seitenwand (30) des Abluftkanals (22) an der Kammerrückwand (18) montiert ist sowie eine Vorderwand (46), die schwenkbar an dieser Seitenwand (30) angelenkt und lösbar mit der Vorderwand (26) des Abluftkanals (22) ver­ bindbar ist
und daß die Seitenwand (42) des Zuluftkanals (24) mindestens eine Öffnung (52) aufweist, über die der Brutkammer Frisch­ luft von außerhalb der Kammer zuführbar ist.
7. Brutapparat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Kammerrückwand (18) Ausrichteinrich­ tungen (65) vorgesehen sind, um den Abluftkanal (22) abzu­ stützen und zu positionieren, und um die Klimaeinstell­ einrichtungen (98, 104, 106) bezüglich der Luftströmungs­ steuereinrichtungen (22, 24, 28, 32, 94, 118, 120) auszu­ richten.
8. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende der Kammerrückwand (18) Ausrichteinrich­ tungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe die Klimaeinstell­ einrichtungen (98, 104, 106) bezüglich der Luftströmungs­ steuereinrichtungen (22, 24, 28, 32, 94, 118, 120) exakt positionierbar sind.
9. Brutapparat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Positioniereinrichtungen (65) einen Montagebügel mit zwei senkrechten Seitenwänden (58) umfassen, die durch einen horizontalen Bodenteil (56, 60) miteinander ver­ bunden sind und jeweils einen Ausschnitt (62) aufweisen, und daß am oberen und unteren Ende der Ausschnitte (62) jeweils eine Rolle (64) zum sicheren Erfassen des beweg­ lichen Montagegestells (66) vorgesehen ist.
10. Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- bzw. Regeleinrichtungen für die Klimaeinstell­ einrichtungen (98, 104, 106) eine Mikroprozessoranordnung umfassen, die mit Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren im Inneren der Brutkammer verbunden ist, um die Temperatur- und Feuchtigkeitspegel in der Brutkammer zu überwachen, und die außerdem mit den Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) und den Luftströmungssteuereinrichtungen (22, 24, 28, 32, 94, 118, 120) verbunden ist, um die Temperatur-, Feuchtigkeits- und Frischluftpegel in der Brutkammer da­ durch auf vorgegebenen Werten zu halten, daß die Klima­ einstelleinrichtungen und die Luftströmungssteuerein­ richtungen entsprechend eingestellt werden.
11. Brutkammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) Luftumwälz­ einrichtungen (98) umfassen, mit deren Hilfe die Luft in der Brutkammer umwälzbar ist, sowie Heizeinrichtungen (104), welche mit der Mikroprozessoranordnung (112) verbunden und durch diese steuerbar sind, und die den Luftumwälzeinrich­ tungen (98) zugeordnet sind, um die umgewälzte Luft zu erwärmen, und daß die Klimaeinstelleinrichtungen (98, 104, 106) ferner Befeuchtungseinrichtungen (106) umfassen, die durch die Mikroprozessoranordnung (112) steuerbar sind, um der umgewälzten Luft Feuchtigkeit zuzuführen, sowie Luftauslaßeinrichtungen (28, 32, 36, 38, 40, 124, 126, 128), welche durch die Mikroprozessoranordnung (112) steuerbar sind, um den Abluftstrom aus der Brutkammer zu steuern.
12. Brutapparat nach Anspruch 6 und 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Mikroprozessoranordnung mit den Betätigungs­ einrichtungen (36, 38, 40) für das Drosselelement (34) verbunden ist, um den freien Querschnitt der Öffnung (28) des Abluftkanals (22) zu steuern.
13. Türdichtung, insbesondere für einen Brutapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein oberes kanalartiges Element (130) mit zwei nach oben abstehenden, im Abstand voneinander angeordneten senk­ rechten Seitenwänden (134) aufweist, die durch einen Bodenteil (132) miteinander verbunden sind, und daß sie ein unteres flexibles Dichtungselement (138) aufweist, welches an die Form einer Türschwelle anpaßbar ist, und daß das obere Element (130) an seinem Bodenteil (132) Aufnahmeeinrichtungen (136) aufweist, über die das untere flexible Dichtungselement (138) mit dem oberen Element (130) verbindbar ist.
14. Türdichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungselement (138) einen langgestreckten Mittel­ teil aufweist, welcher passend in die Aufnahmeeinrich­ tungen (136) des oberen Elements (130) einsetzbar ist, sowie zwei Schenkel (140), welche von dem mittleren Teil in entgegengesetzten Richtungen schräg nach unten und außen verlaufen und jeweils in einem nach oben gerich­ teten Flansch (142) enden, wobei an den Unterseiten der Schenkel (140) längliche Rippen (144) zum Herstellen einer luftdichten Abdichtung zwischen dem unteren Dichtungs­ element (138) und der Türschwelle vorgesehen sind.
15. Rahmenelement, insbesondere für einen Brutapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander verlaufende Seitenwände (150) aufweist, die über zwei im Abstand von­ einander und parallel zueinander verlaufende Stirnwände (152) derart verbunden sind, daß sie einen länglichen, im Querschnitt rechteckigen Mantel bilden, dessen offene Enden durch Kappen verschließbar sind, und daß im Inneren dieses Rahmenelements in jeder Ecke über die gesamte Länge durchgehend Aufnahmeeinrichtungen (154) zum sicheren Auf­ nehmen und Erfassen von Gewindeschrauben zum lösbaren Befestigen der Kappen an dem Rahmenelement vorgesehen sind.
16. Brutapparat nach Anspruch 1 mit einer ein Dach bildenden Abdecktafelanordnung mit Seitenwandtafelanordnungen, mit einer Vorderwandtafelanordnung, welche mindestens eine Türe umfaßt, mit einer Rückwandtafelanordnung und mit Ver­ bindungseinrichtungen zum Verbinden der Abdecktafelanord­ nung, der Seitenwandtafelanordnungen und der Vorder- und Rückwandtafelanordnungen zur Bildung einer Brutkammer, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
In der Abdecktafelanordnung (21) ist eine Lufteinlaß- und Auslaßanordnung (68) montiert, über die Luft von außen in die Brutkammer einfließen und Luft von innen aus der Brutkamner austreten kann;
die Luftströmungssteuereinrichtungen umfassen einen ersten senkrecht angeordneten Kanal (22), der senkrecht an der Rückwandtafelanordnung (18) angebracht ist und mit der Lufteinlaß- und Auslaßanordnung (68) in Verbindung steht, um das Abströmen von Abluft aus dem Inneren der Brutkammer zu steuern, sowie mindestens einen weiteren vertikal angeordneten Kanal (24), der angrenzend an den ersten Kanal (22) angeordnet ist und mit der Lufteinlaß- und Auslaßanordnung (68) in Verbindung steht, um das Ein­ strömen von Frischluft in die Brutkamner zu steuern;
die Klimaeinstelleinrichtungen sind in der Brutkammer in der Nähe der vertikal angeordneten Kanäle (22, 24) angeordnet, um die Luft in der Brutkammer zu befeuchten, zu beheizen und umzuwälzen, wobei die Klimaeinstell­ einrichtungen ein Montagegestell (66), zwei an dem Gestell (66) befestigte Gebläse (98), mindestens ein an dem Gestell (66) montiertes Heizelement, welches zwischen den senkrecht angeordneten Kanälen (22, 24) und den Gebläsen (98) angeordnet ist, und Befeuchtungseinrich­ tungen umfassen, die zwischen den Gebläsen (98) und den senkrecht angeordneten Kanälen (22, 24) angeordnet sind, und wobei das Montagegestell (66) mit den vertikalen Kanälen (22, 24) und den Gebläsen (98) zusamnenwirkt, um eine begrenzte Hochdruckzone (122) für die Luft zu schaffen, um das Abströmen von Abluft, das Zuströmen von Frischluft und das Mischen von in der Brutkamner befind­ licher Luft mit der zuströmenden Frischluft zu steuern.
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