DE3739396A1 - Sauerstoff-sensor - Google Patents
Sauerstoff-sensorInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft strombegrenzte Sauerstoff
sensoren, insbesondere solche, die wirksam als Sauerstoff
mangel-Überwachungsgeräte zur Verwendung in Kraftfahrzeugen
und Kesseln eingesetzt werden können.
In der U.S.-Patentanmeldung Nr. 0 08 655, eingereicht am 30.
Januar 1987 und übertragen auf die Anmelderin, Fuji Electric
Co., Ltd., welche Anmeldung durch Bezugnahme eingeschlossen
sein soll, beschreibt eine Erfindung von Erfindern, die sämt
liche Erfinder der vorliegenden Anmeldung einschließen: einen
strombegrenzten Sauerstoffsensor, der aus einem Sauerstoff
ionen leitenden Feststoffelektrolyten aus Zirkonerde (Zirkon
dioxid) hergestellt wird, wie in Fig. 5(A) und 5(B) all
gemein unter der Bezugsziffer 100 gezeigt ist. Die Form und
Fläche eines Nachweiselements 11 im Sauerstoffsensor 100
sind gleich wie oder geringfügig geringer als die Form und
die Fläche eines Raums 3, um eine elektrische Wechselwirkung
zwischen dem Nachweiselement 11, in welchem ein Ionenstrom
zwischen in einen festen Elektrolyten eingebetteten Elektroden
1, 2 fließt, und einem Heizelement 12 zu verhindern, welches
mit in einem festen Elektrolyten eingebetteten Heizungen
5 versehen ist. Der in Sandwichanordnung zwischen Nachweis
element 11 und Heizelement 12 angeordnete Raum 3 steht mit
einem kleinen Loch oder einer Diffusionsöffnung 4 in Verbin
dung, damit Gas aus der Umgebung in den Raum 3 eindringen
kann. Zuführungen 6, 7 der Elektroden 1, 2 sind mit Anschlüssen
10 A beziehungsweise 10 D verbunden, während die Heizung 5
mit Anschlüssen 10 B beziehungsweise 10 C verbunden ist.
Bei diesem Sauerstoffsensor 100 sollte das Heizelement 12
genügend hoch erhitzt werden, um den thermischen Widerstand
zu überwinden, der durch den zwischen dem Nachweiselement
11 und dem Heizelement 12 angeordneten Raum 3 erzeugt wird,
um das Nachweiselement 11 auf eine vorher festlegbare Betriebs
temperatur des Sensors 100 aufzuheizen. Da entsprechend die
für den Betrieb des Sensors 100 benötigte Leistung steigt,
wird das Heizelement 12 auf eine hohe Temperatur erhitzt,
zum Nachteil der Langzeitstabilität des Heizelements 12.
Zusätzlich zu diesem Nachteil können in dem Sensor 100 auftre
tende thermische Spannungen schließlich den Sensor 100 selbst
zerstören (wenn die Temperaturdifferenz zwischen der Umgebung
des Heizelements 12 und den übrigen Abschnitten des Sensors
100 zunimmt).
Die vorliegende Erfindung ist auf die wirksame Beseitigung
der voranstehend angegebenen Nachteile beim Stand der Technik
gerichtet. Daher wird in vorteilhafter Weise ein strombegrenz
ter Sauerstoffsensor zur Verfügung gestellt, der infolge
einer Verringerung des thermischen Widerstands zwischen dem
Heiz- und dem Nachweiselement mit geringerer Leistung arbeiten
kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der Bereit
stellung eines Sauerstoffsensors, der wirksam Wärme zu einem
Nachweiselement leitet, welches ein Paar von Elektroden umfaßt,
um einen Sauerstoffionen leitenden Feststoffelektrolyten
in einen ionenleitenden Zustand zu versetzen.
Ein weiterer Vorteil ist die Minimalisierung thermischer
Spannungen innerhalb des Sensors. In der Bereitstellung eines
Sensors mit stabilen Betriebseigenschaften, der zugleich
verläßlich ist und einfach herzustellen, liegt ein weiterer
Vorteil. Es ist weiterhin vorteilhaft, daß eine poröse posi
tive Elektrode eines Nachweiselements und eine Heizung eines
Heizelements in dem Sauerstoffsensor zur Verfügung gestellt
wird, die in einer derartigen Anordnung in einen Sauerstoff
ionen leitenden Feststoffelektrolyten eingebettet ist, daß
die von den Heizungen erzeugte Wärme direkt durch den Sauer
stoff leitenden Feststoffelektrolyten zum Nachweiselement
geleitet wird.
Auf der Grundlage ihrer Untersuchungen und mehrerer Versuche,
die zur Lösung der voranstehenden Probleme unternommen wurden,
haben die Erfinder erkannt, daß zwar bei bekannten Anordnungen
durch Bereitstellung einer negativen Elektrode eines Nachweis
elements und Aussetzen der positiven Elektrode gegenüber
der Umgebung der durch die positive Elektrode erzeugte Sauer
stoff zur einfachen Diffusion nach außen veranlaßt wird,
jedoch keine positive Elektrode zwischen Schichten aus Zirkon
erde in einem Sauerstoffsensor bereitgestellt wird. Andererseits
sollten die Elektroden des Sauerstoffsensors eher porös als
vollständig dicht sein. Daher kann der von der positiven
Elektrode erzeugte Sauerstoff einfach nach außen diffundieren,
wenn ein Teil der zwischen den Zirkonerdeschichten angeordneten
positiven Elektrode der äußeren Umgebung ausgesetzt wird.
Weiterhin haben die Erfinder bewiesen, daß die durch das
Elektrodenherstellungsverfahren, welches in der voranstehend
angegebenen U.S.-Patentanmeldung Nr. 0 08 655 beschrieben
ist, hergestellte Elektrode als eine derartige poröse Elektrode
verwendet werden kann.
Zur Lösung der Aufgabe und in Übereinstimmung mit der nachste
hend ausführlich beschriebenen Erfindung wird ein Sauerstoff
sensor bereitgestellt mit einem Sauerstoffionen leitenden
Feststoffelektrolyten, einem Nachweiselement mit darin einge
betteter positiver und negativer Elektrode, einem Heizelement
mit darin eingebetteter Heizung, und mit einem Raum, der
von Wänden begrenzt ist, von denen eine Wand mit einer Diffu
sionsöffnung zur Begrenzung des diffundierenden Sauerstoffs
versehen ist und eine andere Wand benachbart der negativen
Elektrode angeordnet ist. Bei einer Ausführungsform der Erfin
dung ist eine Abschirmelektrode zwischen dem Nachweiselement
und dem Heizelement vorgesehen. Gemäß einer weiteren Ausfüh
rungsform wird die positive Elektrode des Nachweiselements
ebenfalls als Heizelement verwendet.
Weitere Vorteile der Erfindung werden in der nachstehenden
Beschreibung erläutert und sind im Lichte dieser Beschreibung
offensichtlich oder ergeben sich aus der praktischen Reali
sierung der Erfindung. Die Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus den eingesetzten Mitteln und Kombinationen, wie
sie insbesondere in den Patentansprüchen angegeben
sind.
Die Zeichnungen sind in die Erfindung eingeschlossen
und bilden einen Teil der Erfindung, sie erläutern bevorzugte
Ausführungsbeispiele der Erfindung und dienen zur Erläuterung
der Grundlagen der Erfindung, zusammen mit der voranstehenden
summarischen Beschreibung und mit der nachstehenden Beschrei
bung der bevorzugten Ausführungsbeispiele unter Einschluß
der Patentansprüche.
Es zeigen:
Fig. 1(A) und 1(B) eine Auf- beziehungsweise Schnittansicht
eines strombegrenzten Sauerstoffsensors, bei welchem
die technische Lehre der bevorzugten Ausführungs
beispiele der vorliegenden Erfindung verwendet
werden;
Fig. 2(A) und 2(B) schematische Auf- beziehungsweise Schnitt
ansichten einer zweiten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung;
Fig. 3(A) und 3(B) eine Auf- beziehungsweise Schnittansicht
(im wesentlichen) einer dritten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 4 ein charakteristisches Diagramm des Sauerstoff
sensors gemäß Fig. 3(A) und 3(B); und
Fig. 5(A) und 5(B) eine schematische Aufsicht beziehungs
weise Schnittansicht eines konventionellen strom
begrenzten Sauerstoffsensors.
Nachstehend werden unter Bezug auf die Zeichnungen
Ausführungsformen der Erfindung näher beschrieben. In den
Figuren - abgesehen von Fig. 4 - bezeichnen gleiche Bezugs
ziffern gleiche Teile.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel für einen Sauerstoffsensor
ist in Fig. 1(A) und 1(B) dargestellt und allgemein durch
die Bezugsziffer 110 bezeichnet. Der Sauerstoffsensor 110
kann beispielsweise so hergestellt werden, daß die erforder
lichen Elektroden 1, 2, eine Heizung 5 und Zuführungen 6,
7 auf blattförmige Grünkörper aus einem Feststoffelektrolyten,
beispielsweise Zirkonerde, mittels Siebdruckverfahren aufge
druckt werden, dann die blattförmigen Grünkörper gepreßt
und zu einem Körper vereinigt werden, und schließlich die
Kombination kalziniert wird. Wie aus Fig. 1(A) und 1(B)
hervorgeht, wird auf einer Wand 3 a der Wände, die einen Raum
3 bilden, ein Nachweiselement 11 erzeugt. Eine andere Wand
3 b des Raums 3 steht mit der äußeren Atmosphäre über eine
kleine Diffusionsöffnung 4 zur Begrenzung der Sauerstoff
diffusion in Verbindung. Die negative Elektrode 2 des Nachweis
elements 11 steht ebenfalls mit dem Raum 3 in Verbindung,
wogegen die positive Elektrode 1 und die negative Elektrode
2 auf zugehörigen Seiten einer Schicht 11 A aus Zirkonerde
erzeugt werden, die eine geeignete Stärke von beispielsweise
etwa 100 µm aufweist.
Ein Heizelement 12 wird sehr nahe zum Nachweiselement 11
gebildet und weist eine Heizung 5 auf, die zwischen einer
Schicht 12 A aus Zirkonerde geeigneter Stärke von beispiels
weise etwa 100 µm und einer Schicht aus Zirkonerde 12 B einge
bettet ist. Die Elektroden 1, 2 sind über die Zuführungen
6, 7 mit Anschlüssen 10 A, 10 D verbunden und die Heizungen
5 über Zuführungen 6 A, 7 A mit Anschlüssen 10 B, 10 C.
Vorzugsweise wird, um den Sauerstoffsensor 110 in der voran
stehend beschriebenen Anordnung zu betreiben, eine geeignete
Leistung der Heizung 5 zugeführt, um das Nachweiselement
11 auf eine vorher festlegbare Temperatur von beispielsweise
450°C aufzuheizen. Eine Spannung von beispielsweise 1,5
V wird über den Elektroden 1, 2 angelegt, wobei die Elektrode
1 auf positives und die Elektrode 2 auf negatives Potential
gelegt wird. Dann kann der Sauerstoffgehalt der Außenluft
durch Messung des durch die Elektrode 2 fließenden Stroms
bestimmt werden. Das Nachweiselement 11 und das Heizelement
12 sind daher geschichtet ausgebildet ohne Luftspalt dazwischen,
der zusätzlichen thermischen Widerstand erzeugen würde. Die
durch das Heizelement 12 aufrechtzuerhaltende erforderliche
Betriebstemperatur und korrespondierende thermische Spannungen
und Schwankungen der Eigenschaften des Sensors 110 werden
daher auf diese Weise verringert.
Fig. 2(A) und 2(B) stellen eine Aufsicht beziehungsweise
Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung dar. Wie dort dargestellt ist ein Sauerstoffsensor
120 mit einer Abschirmelektrode 8 versehen, die zwischen
der Elektrode 1 des Nachweiselements 11 und der Heizung 5
des Heizelements 12 angeordnet ist. Daher sind das Nachweis
element 11 und das Heizelement 12 daran gehindert, elektrisch
miteinander in Wechselwirkung zu treten, wenn eine geeignete
Spannung an die Abschirmelektrode 8 angelegt wird.
Fig. 3(A) und 3(B) sind eine Aufsicht beziehungsweise
Schnittansicht einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Ein Sauerstoffsensor 130 umfaßt das Nachweiselement
11, welches auf einer Seite des Raums 3 ausgebildet ist,
der über die kleine Diffusionsöffnung 4, die die Sauerstoff
diffusion begrenzt, in Verbindung mit der äußeren Umgebungs
atmosphäre steht. Eine negative Elektrode 2 ist dem Raum
3 zugewandt. Die Anordnung positive Elektrode/Heizung 15
ist eine positive Elektrode, die ebenfalls als Heizung verwen
det wird. Die negative Elektrode 2 ist über eine Zuführung
7 mit einem Anschluß 10 D verbunden, während die positive
Elektrode/Heizung 15 mit Anschlüssen 10 B, 10 C verbunden ist.
Eine Stromversorgung 8 für die positive Elektrode/Heizung
15 ist so an die Heizungsanschlüsse 10 B, 10 C angeschlossen,
daß Anschluß 10 B auf positivem und Anschluß 10 C auf negativem
Potential liegt. Ein Anschluß 10 D ist mit dem Anschluß 10 C
über einen Widerstand 9 verbunden, um einen Signalstrom nach
zuweisen, und über eine Vorspannungsquelle 13.
Fig. 4 zeigt eine charakteristische Kurve eines strombegrenz
ten Sauerstoffsensors gemäß Fig. 3(A) und 3(B), der von
Umgebungsluft umgeben ist. Die in Fig. 4 gezeigte charakte
ristische Kurve wurde erhalten mit einem Raum 3 mit einer
Fläche von etwa 2 × 2 mm2, mit einer negativen Elektrode
mit einer Fläche von etwa 2 × 2 mm2, einer Betriebsleistung
für die positive Elektrode/Heizung 15 von etwa 1,0 W, und
mit einem Widerstandswert des Widerstands 9 zum Nachweis
eines Signalstroms von etwa 100 Ohm. Vorzugsweise besteht
die Elektrode 2 aus Platin, während die positive Elektrode/Hei
zung 15 aus Platin oder Rhodium besteht. Die Abszissen- bezie
hungsweise Ordinatenachse in dem charakteristischen Diagramm
stellen die Spannung der Vorspannungsquelle 13 beziehungs
weise den Signalstrom dar. Zwar ist der Nullpunkt des Signal
stroms zur Seite negativen Potentials verschoben, wie aus
der Kurve deutlich wird, wenn die Vorspannung über die als
positive Elektrode dienende positive Elektrode/Heizung 15
und die negative Elektrode 2 angelegt wird, jedoch zeigt
dieser Sauerstoffsensor 130 immer noch Charakteristiken ähnlich
wie ein konventioneller Sauerstoffsensor 100 (Fig. 5) und
gestattet die Messung des Sauerstoffgehalts der äußeren Umge
bungsluft. Da in Fig. 4 der Stromwert bei einer Vorspannung
von null Volt dem Stromwert am Plateau entspricht, kann der
Plateaustrom und so der Sauerstoffgehalt gemessen werden,
ohne daß die Vorspannungsquelle verwendet wird. Gemäß dieser
Ausführungsform kann der Sauerstoffgehalt allein mittels
der Stromversorgung 8 für die positive Elektrode/Heizung
15 gemessen werden. Die Erfordernisse für die Messung des
Sauerstoffgehalts allein mittels der Stromversorgung 8 für
die positive Elektrode/Heizung 15 sind wie folgt: je höher
die Sensortemperatur ist, desto weiter verschiebt sich die
Spannung der Stromversorgungsquelle 8 für die positive Elek
trode/Heizung 15 zur Niederspannungsseite; und daher verschiebt
sich die Spannung der Stromversorgung 8 zur Seite höherer
Spannung, wenn die Temperatur des Sensors 100 gering ist.
Die Ergebnisse der voranstehend angeführten Versuche haben
ergeben, daß bei einem Temperaturbereich des Sensors 100
von etwa 400 bis 500° die passende Spannung für die Strom
versorgung 8 der positiven Elektrode/Heizung 15 etwa 1 bis
3 V betrug.
Zusammenfassend und wie voranstehend ausgeführt besteht die
positive Elektrode des Nachweiselements aus porösem Material
und ist, zusammen mit der Heizung, in den erfindungsgemäßen
Sauerstoffionenleiter eingebettet, um wirksam die von der
Heizung an das Nachweiselement gelieferte Wärme ohne Mithilfe
des Raumes zu leiten. Daher wird auf einfache Weise eine
Lösung für die beim Stand der Technik gegebenen Probleme
erreicht, indem der verringerte thermische Widerstand zwischen
dem Nachweis- und dem Heizelement die Temperatur des Heizele
ments senkt und so dessen Lebensdauer verlängert. Weiterhin
führt die Verringerung der Temperaturdifferenz zwischen dem
Heizelement und dem übrigen Abschnitt einschließlich des
Nachweiselements zu einer Verringerung thermischer Spannungen
und schließt so die Möglichkeit einer Beschädigung des Sauer
stoffsensors und des Auftretens von Schwankungen der Charakte
ristik aus, und daher können derartige Sauerstoffsensoren
einfach hergestellt werden.
Falls die elektrische Wechselwirkung des Nachweiselements
mit dem Heizelement zu einem Problem führt, kann einfach
die voranstehend genannte Abschirmelektrode dazwischen ange
bracht werden.
Die negative Elektrode 2 kann über den Widerstand 9 zum Nach
weis eines Signalstroms an die negative Seite der Stromversor
gung 8 für die positive Elektrode/Heizung 15 angeschlossen
werden, so daß der Sauerstoffsensor 130 mit geringerer Leistung
von der Stromversorgung 8 betrieben wird.
Fachleuten auf diesem Gebiet ist gegenwärtig, daß zahlreiche
Modifikationen, Variationen und zusätzliche Maßnahmen bei
der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne
vom Schutzumfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Die vorliegende Erfindung soll daher diese Modifikationen
und Variationen abdecken, sofern sie innerhalb des allgemeinen
Rahmens der Patentansprüche und deren Äquivalente liegen.
Claims (7)
1. Strombegrenzter Sauerstoffsensor, gekennzeich
net durch
einen Körper mit einem darin durch gegenüberliegende
Wände (3 a, 3 b) ausgebildeten Raum (3), wobei eine der
gegenüberliegenden Wände (3 b) mit einer Diffusionsöffnung
(4) zur Begrenzung der diffundierenden Sauerstoffmenge
und zur Herstellung einer Verbindung des inneren Raums
(3) mit der Außenseite des Körpers versehen ist, und
ein Nachweiselement (11), welches eine Heizvorrichtung
(12) und voneinander beabstandete positive und negative
Elektroden (1, 2), die eine vorher festlegbare Fläche
aufweisen und innerhalb des Körpers eingebettet sind,
umfaßt, wobei die positive Elektrode (1) porös ist und
die negative Elektrode (2) in Verbindung mit dem inneren
Raum (3) steht und benachbart einer anderen der gegenüber
liegenden Wände (3 a, 3 b) angeordnet ist.
2. Sauerstoffsensor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Körper aus mehreren benachbarten
Schichten (11 A, 12 A, 12 B) aus Zirkonerde einer Stärke
von etwa 100 µm gebildet ist.
3. Sauerstoffsensor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Heizelement (12) in den Körper
benachbart zur positiven Elektrode (1), jedoch von dieser
beabstandet, eingebettet ist.
4. Sauerstoffsensor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß weiterhin eine Abschirmelektrode
(8) vorgeshen ist, welche in dem Körper zwischen dem
Nachweiselement (11) und dem Heizelement (12) angeordnet
ist.
5. Sauerstoffsensor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß weiterhin eine positive und nega
tive Spannungsquelle vorgesehen ist und die positive
Elektrode und die Heizvorrichtung integral in einer
einzigen Struktur (15) vereinigt sind, die an die posi
tive Spannungsquelle angeschlossen ist, und daß die
negative Elektrode (2) an die negative Spannungsquelle
angeschlossen ist.
6. Sauerstoffsensor nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß weiterhin ein Widerstand (9) zum
Nachweis eines Signalstroms vorgesehen und in Reihe
mit der negativen Elektrode (2) und der Seite negativen
Potentials der Stromquelle (8) angeschlossen ist.
7. Sauerstoffsensor nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß weiterhin ein Widerstand (9) zum
Nachweis eines Signalstroms vorgesehen und zwischen
der negativen Elektrode (2) und der Stromversorgung
(8) angeschlossen ist.
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1987
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