DE3739395A1 - Grubendachstuetzen - Google Patents
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit Grubendachstützen und insbe
sondere mit Grubendachstützen zur Verwendung bei dem
Strebbau-Bergbauverfahren. Hierbei handelt es sich um ein
Verfahren zur Bearbeitung von Kohleflözen, bei dem die
Kohleschicht in einer Reihe von Arbeitsgängen unter Ver
wendung einer langen Arbeitsfläche oder -wand abgetragen
wird.
Der Strebbauvorbau oder der Strebbaurückbau kann über einen
Weg hinweg durchgeführt werden, der einige hundert Meter
lang sein kann. Die Stelle, von der die Kohle abgetragen
worden ist, die als Bergeversatz, Versatzstrecke oder Ab
raum bezeichnet wird, kann entweder zusammenbrechen, was
als Bruchbau bezeichnet wird oder sie kann mit Steinen und
Schutt ausgefüllt werden. Das Bergbaulexikon von Nelson
gibt hierüber nähere Beschreibungen und Definitionen.
Die Stelle, von der die Kohle abgetragen wurde, wird vor
der Abnahme des Dachs während des Abbaus der Kohle mit
Hilfe einer Reihe von selbst-vorbauenden Grubendachstützen
abgestützt. Zwischen den Stützen und der langen Arbeits
fläche ist ein Kratzkettenförderer vorgesehen, der sowohl
als Einrichtung zum Abtransport der abgetragenen Kohle von
den Arbeitsstellen als auch als eine Bahn dient, längs der
die Schrämmaschinen während des Abbauvorganges bewegt wer
den. Die Grubendachstützen sind üblicherweise jeweils mit
einem vorderen, vorspringenden Ausleger und einem Dachein
griffsteil versehen, um das Grubendach über den Förderer
zu stützen. Auf diese Weise kann das Dach vollständig von
der Kohleschicht zu der Seite des Abraums an den Arbeits
stellen abgestützt werden. Unter idealen Abbaubedingungen,
die in Fig. 1 der beigefügten Zeichnung gezeigt sind, reicht
eine einfache Form einer Stütze während der Ausführung der
Arbeiten beim Abbau aus, die das Abtragen einer Kohleschicht
von der Oberfläche, den Abtransport mit Hilfe eines För
derers 10 a und das Absenken und Vortreiben sowie Wiederfest
setzen der Stütze 11 a umfassen, um eine nächste Kohleschicht
abzutragen. Wenn die Dach- und Flächenzustände nicht dauer
haft sind, muß eine zusätzliche Abstützung, wie eine Tunnel
deckenabstützung, vorgesehen sein, die von dem Ausleger aus
gefahren werden kann, um eine Zwischenabstützung für das
neue freigelegte Dach zu haben, bis die Dachstütze selbst
vorgebaut werden kann. Wenn die Dachstütze vorgetrieben wird,
wird die Tunneldeckenabstützung eingefahren, wenn der Ausle
gerteil des Dacheingriffsteiles sich vorwärts bewegt, um
die Aufgabe der Abstützung des Dachs gegen die Abbaufläche
zu übernehmen. Eine solche Tunneldeckenabstützung ist in
unserer schwebenden britischen Patentanmeldung No. 86 24 745
beschrieben.
Weitere Schwierigkeiten kann man erwarten, wenn das Dach
stabil ist, aber die Kohle selbst instabil und bröckelig
ist. Die Kohle kann zusammenbrechen oder längs Treibkeilen
in der Kohleschicht zerbrechen und es kann notwendig sein,
Flächenstrebstempel zu verwenden, die beispielsweise mit 12 a
in Fig. 2 gezeigt sind.
Besonders komplizierte Kombinationen von Bedingungen können
sich ergeben, wenn das Dach und die Kohleschicht beide in
stabil sind. Wenn die Instabilität nicht überprüft wird,
kann sich ein in Fig. 3 gezeigter Zustand ergeben, bei dem
die Fläche 13 a vor der normalen Flächenlinie (siehe Fig. 1
zu Vergleichszwecken) abgebrochen ist. Ferner bricht das
instabile Dach und es wird schwierig, die Stütze zu einer
Dacheingriffsposition vorzutreiben, ohne Holzstreben oder
dergleichen oberhalb der normalen Dacheingriffskonstruktion
zu verwenden. Es ist nicht unbekannt, die Fläche und das
Dach zu bohren und hölzerne Flöcke bzw. Streben einzusetzen,
um die Fläche und das Dach zu halten, so daß der Abbau fort
gesetzt werden kann. Dies ist jedoch sowohl teuer als auch
zeitraubend und es ist bei der heutigen Bergbaupraxis un
erwünscht.
Die Erfindung gibt eine Grubendachstütze an, die ein Dach
eingriffselement hat, wobei wenigstens zwei untereinander
verbundene lastaufnehmende Teile vorgesehen sind, von denen
eines schwenkbar mit dem Dacheingriffselement verbunden ist.
Die Verwendung derartiger untereinander verbundener Lastauf
nahmeelementen ermöglicht die Anwendung dieser Einrichtung
auf äußerst effektive und vielseitige Weise in Verbindung
mit Abstütztechniken, wie den Tunnelvortrieb und den Streb
stempelbau in einer solchen Weise, daß es möglich ist, auch
ungünstige Bedingungen zu beherrschen, bei denen die sonst
erforderliche Flözüberwachung ohne ein nochmaliges Anwenden
von Bohren und Streben nicht möglich wäre.
Mit der Erfindung wird ermöglicht, eine horizontale Streb
stempelstütze oder eine vertikale Tunneldeckenabstützung
und/oder eine Kombination von beiden bereitzustellen, wobei
unterschiedliche Ausbildungsformen möglich sind, und je
weils eine Anpassung an die Abbaubedingungen möglich ist, die
an der Grubendachabstützungsstelle vorhanden sind.
Da die Teile an dem Dacheingriffsteil schwenkbar angebracht
sind, ist es möglich, für das Flöz die notwendige Abstützung
zu erreichen, ohne daß die Abbauarbeiten behindert werden,
so daß beispielsweise der freie Durchgang der Abbauma
schinen längs eines Förderers nicht behindert wird, der
vor der Stütze angeordnet ist.
Zweckmäßigerweise sind die beiden untereinander verbundenen,
lastaufnehmenden Teile mit einem ausfahrbaren Teil der
Dacheingriffskonstruktion der Grubendachstütze verbunden.
Vorzugsweise ist wenigstens ein hydraulischer Hubzylinder
vorgesehen, der die lastaufnehmenden Teile von einer un
wirksamen Position zu einer lastaufnehmenden Position be
wegt.
Jedes lastaufnehmende Teil kann einen jeweils zugeordneten
hydraulischen Hubzylinder aufweisen.
Die lastaufnehmenden Teile sind zusammen mit den zugeordne
ten Hubzylindern vorzugsweise in eine kompakte eingefahrene
Stellung auf der Unterseite der Dacheingriffskonstruktion
verfahrbar.
Jedes Teil kann in jeglicher Position eine Last aufnehmen,
wobei hierbei eine horizontale Position, eine vertikale
Position oder irgendeine dazwischenliegende schräge Posi
tion mitumfaßt wird.
Die lastaufnehmenden Teile können mit einer Reihe von Verbin
dungen versehen sein, die derart ausgelegt sind, daß die
Belastungen auf die hydraulischen Hubzylinder reduziert
werden.
Vorzugsweise hat das Dacheingriffsteil der Grubendachstütze
eine ausfahrbare Tunneldeckenabstützung, eine erste lastauf
nehmende Platte, die schwenkbar mit der Tunneldeckenabstützung
verbunden ist, und eine zweite lastaufnehmende Platte, die
schwenkbar mit der ersten lastaufnehmenden Platte verbunden
ist, wobei hydraulische Hubzylinder vorgesehen sind, die
die Platten derart bei der Beaufschlagung bewegen, daß jede
als ein Flächenstrebstempel und/oder als eine Verlängerung
der Tunneldeckenabstützung wirken kann.
Vorzugsweise sind Einrichtungen vorgesehen, um die Tunnel
deckenabstützung zusammen mit den lastaufnehmenden Platten
bezüglich des Dacheingriffselementes zu verschwenken, um
beispielsweise die Tunneldeckenabstützung und die lastauf
nehmenden Teile in Eingriff mit einem konkaven Teil des Gru
bendachs zu bringen.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung er
geben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevor
zugten Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beige
fügte Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 bis 3 schematische Ansichten von drei üblichen
Grubenzuständen,
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht mit Teilschnitt
darstellung eines Teils der Dacheingriffskon
struktion in einer üblichen Ausbildungsform einer
Grubendachstütze,
Fig. 5 eine Fig. 4 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung
einer Dacheingriffskonstruktion gemäß einer be
vorzugten Ausbildungsform der Grubendachstütze
nach der Erfindung in der eingefahrenen Posi
tion,
Fig. 6 eine Ansicht eines Teils von Fig. 5 in vergrößer
tem Maßstab,
Fig. 7 eine Fig. 5 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung
der ausgefahrenen Grubendeckenabstützung,
Fig. 8 eine Fig. 7 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung
eines Teils der Abstützung, die als ein Flächen
strebstempel dient, und
Fig. 9 eine Fig. 5 ähnliche Ansicht zur Verdeutlichung
einer Dacheingriffskonstruktion in ihrer voll
ständig ausgefahrenen Position.
Auf die Fig. 1 bis 3 wurde bereits in der Beschreibungsein
leitung Bezug genommen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 4 ist mit der Bezugsziffer 10 ein
Vordachteil einer Dacheingriffskonstruktion gezeigt, das
im Gebrauchszustand an hydraulischen Dachstütz-Hubzylindern
(nicht gezeigt) an den Stellen 11 und 12 angebracht ist.
Am vorderen Ende des Vordachteils 10 ist eine gelenkige Ver
längerung 13 vorgesehen, die schwenkbar an dem Vordachteil 10
bei 14 angebracht ist. Eine Relativbewegung zwischen dem Vor
dachteil 10 und der Verlängerung 13 wird mit Hilfe eines
Gleitkeiles 15 reguliert, der an einer hydraulischen Betä
tigungseinrichtung (nicht gezeigt) bei 16 angebracht ist.
Innerhalb der Verlängerung 13 ist ein Grubendeckenabstütz
teil 16 vorgesehen, das mit Hilfe eines hydraulischen Hub
zylinders 17 verschiebbar ist. Wenn das Grubendeckenabstütz
teil 16 wenigstens teilweise von der Verlängerung 13 ausge
fahren ist, kann es geringfügig nach oben geschwenkt werden,
um es gegen das Grubendach mit Hilfe einer hydraulisch be
triebenen Druckkapsel 18 anzulegen, die an dem Grubendecken
abstützteil 16 angebracht ist.
Die Unterseite der Verlängerung 13 ist bei 18 offen, so
daß ein freier Zugang zu der Unterseite des Grubendecken
abstützteils 16 vorhanden ist.
Nach der Erfindung ist eine lastaufnehmende Anordnung, die
insgesamt mit der Bezugsziffer 9 versehen ist, schwenkbar
mit einem ansonsten üblichen Grubendeckenabstützteil 16 bei
20 verbunden.
Diese Auslegungsform ist detailliert in Fig. 6 gezeigt. Ein
erstes lastaufnehmendes Teil weist ein plattenähnliches Teil
19 auf, das schwenkbeweglich an der Grubendachstütze 16 bei
20 angebracht ist. Ein weiteres lastaufnehmendes Teil in Form
eines zweiten plattenähnlichen Teiles 21 ist gelenkig an der
Platte 19 bei 22 angebracht. Beide plattenähnlichen Teile
haben im wesentlichen dieselbe Breite wie das Vordachteil 10.
Eine erste Verbindung 24 ist schwenkbar mit der Unterseite
der Grubendachabstützung 16 bei 23 verbunden. Eine zweite
Verbindung 25 ist schwenkbar bei 26 mit der ersten Verbin
dung verbunden und sie ist schwenkbar mit der Platte 19
bei 27 verbunden, sowie ferner schwenkbar bei 28 mit dem Kol
ben eines hydraulischen Hubzylinders 29 verbunden. Der
Zylinder 30 des hydraulischen Hubzylinders ist mit dem Gruben
dachabstützteil 16 mit Hilfe eines Schwenklagers 31 verbun
den.
Ein weiterer hydraulischer Hubzylinder 32 hat einen Zylinder,
der mit der ersten Platte bei 33 verbunden ist und mit ei
ner Kolbenstange, die mit der zweiten Platte 21 bei 34 mit
Hilfe einer Stütze 35 verbunden ist.
Die Platten 19 und 21 können in die verschiedenen Positionen
mit Hilfe der Hubzylinder 30 und 32 bewegt werden, so daß man
eine Vielseitigkeit hinsichtlich der Anpassung bei der Gru
bendachstütze erhält.
Fig. 7 zeigt, daß die Verlängerung 13 und das Grubendach
abstützteil 17 gegebenenfalls auf eine übliche Weise ver
wendet werden können, wobei die Platten 19 und 21 in einer
eingefahrenen Position unter dem Grubendeckenabstützteil 16
bleiben.
Alternativ, wie dies in Fig. 8 gezeigt ist, können die Hy
draulikzylinder 29 und 32 betätigt werden, so daß die Platte
19 als eine Verlängerung des Grubendeckenabstützteils 16
dient, während die Platte 21 als ein Seitenstrebstempel
dient.
In der vollständig ausgefahrenen Position, die in Fig. 9
gezeigt ist, dienen beide Platten 19 und 21 als in Vorwärts
richtung weisende Verlängerungen des Grubendachabstützteils
16.
Die Grubendachstütze gemäß dieser Ausbildungsform ermöglicht
die Beherrschung aller Abbaubedingungen, die in den Fig. 1
bis 3 gezeigt sind. Beispielsweise kann die Platte 19 in eine
vertikale Position bewegt werden, um als Seitenstrebstempel
auf ähnliche Art und Weise wie das Teil 12 a nach Fig. 2
zu wirken. Wenn eine Abstützung in einer Situation notwen
dig ist, die beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist, kann die
Platte 19 in eine im wesentlichen horizontale Position be
wegt werden, und die Platte 21 wird in eine Position be
wegt, in der sie beispielsweise einen Winkel von 70° zur
Platte 19 einschließt. Nach dem Abbau einer Kohleschicht
wird das Grubendachabstützteil 16 ausgefahren, wobei gege
benenfalls die Platten 19 und 21 in entsprechender Weise
eingestellt werden, um eine ähnliche Abstützung für die neue
zu berarbeitende Fläche und das Dach zu haben.
Die Position der in Fig. 9 gezeigten Stütze führt natürlich
zu einem maximalen Bearbeitungsbereich, der unter gewissen
Umständen erforderlich sein kann.
Nachstehend wird ein Arbeitsablauf zur Grubendachabstützung
unter Verwendung der Grubendachstütze nach der Erfindung
insbesondere in Verbindung mit ungünstigen Abbaubedingungen
beschrieben.
In der ersten Stufe geht die Abbaumaschine an einer vorhan
denen Grubendachstütze nach der Erfindung vorbei und das
Grubendeckenabstützteil 16 ist mit Hilfe des zugeordneten
hydraulischen Hubzylinders ausgefahren. (Hierbei kann es
sich um einfache oder doppelte Teleskopzylinder handeln,
um gegebenenfalls die Abstände erreichen zu können). Dann
wird eine Druckkapsel, wie die Kapsel 18 beaufschlagt, um
das Grubendeckenabstützteil 16 in Kontakt mit dem Grubendach
zu bringen.
Im Verlauf einer zweiten Stufe wird der hydraulische Hub
zylinder 29 betätigt und beaufschlagt die Verbindungen 25
und 24, um eine Bewegung um den Schwenkpunkt 20 auszuführen.
Bei diesem Arbeiten wird die Kraft auf den Bolzen 27 über
tragen, der die Platte 29 und den Bolzen 23 schwenkt. Auf
diese Weise kann die Platte 19 in eine vertikale Position
überführt werden. Anschließend wird der hydraulische Hub
zylinder 32 ausgefahren und wenn die Kohleschicht vertikal
ist, dann bringen beide Platten 19 und 21 eine Stützkraft ge
gen die Fläche bzw. die Schicht auf. In anderen Worten bedeutet
dies, daß sie in der vertikalen Ebene fluchten.
In einer dritten Stufe, wenn die Abbaufläche nicht vertikal
ist, dann geht die Platte 19 durch die vertikale Ebene und
wenn kein Widerstand vorhanden ist, setzt sie ihre Bewegung
zu einer horizontalen Ebene fort, sie stützt dann das Gruben
dach. Wenn die Platte 19 auf ein Hindernis trifft, das bei
spielsweise von einer Gesteinsfläche gebildet werden kann,
beispielsweise unter einem Winkel von 45°, wird die Platte
21 wiederum gegen die Fläche angelegt, indem der hydraulische
Druckzylinder 42, ausgehend von seiner vorangehenden Posi
tion, eingefahren wird. Wenn andererseits die Platte 19 in
Eingriff mit dem Dach kommt, dann wird der hydraulische Hub
zylinder 32 weiter eingefahren, und zwar so ausreichend, daß
die Platte 21 als eine Flächenstützstrebe dienen kann.
In einer vierten Stufe unter extremen Bedingungen, bei denen
weder die Platte 19 noch die Platte 21 in Eingriff mit einer
nach oben verlaufenden Kohleschicht kommt, dann werden beide
hydraulischen Hubzylinder 30 und 31 fortgesetzt ausgefahren,
bis beide Platten 19 und 21 in Eingriff mit dem Dach kommen.
Die Kräfte von den hydraulischen Hubzylindern 29 und 32 wer
den über Gelenke bzw. Verbindungen übertragen, die eine Hebel
wirkung haben, wobei einige der Verbindung selbstsperrend
sind, wodurch die Belastung auf die hydraulischen Hubzylinder
29 und 30 herabgesetzt wird. Es kann aber die Belastung auf
die Druckkapsel 18 übertragen werden.
Die Erfindung ist nicht auf die Einzelheiten des vorangehend
erläuterten Beispiels beschränkt. Beispielsweise kann ein ein
ziger, zentral angeordneter Hubzylinder 29 oder es können
zwei Hubzylinder 32 vorgesehen sein, wobei auf jeder Seite
des Hubzylinders 29 ein solcher angeordnet ist.
Obgleich dargestellt ist, daß die lastaufnehmenden Teile an dem
Grubendeckenabstützteil 16 angebracht sind, ist es bei schma
leren Schichten möglich, eine Grubendachstütze zu verwenden,
die eine Verlängerung 13 hat, die nichtpassend zu dem Gruben
deckenabstützteil ausgelegt ist. In einem solchen Fall können
die lastaufnehmenden Teile direkt an der Verlängerung 13
angebracht werden.
Claims (9)
1. Grubendachstütze mit einem Dacheingriffsteil (10),
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei
untereinander verbundene lastberührende und lastaufnehmende
Elemente (19, 21) vorgesehen sind, von denen eines (19) schwenk
bar mit dem Dacheingriffsteil (10) verbunden ist.
2. Grubendachstütze nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden untereinander verbundenen Lastauf
nahmeteile (19, 21) mit einem ausfahrbaren Teil (13) der Dach
eingriffskonstruktion (19) der Grubendachstütze verbunden
sind.
3. Grubendachstütze nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß wenigstens ein hydraulischer Hubzylinder (29,
32) vorgesehen ist, der die lastaufnehmenden Teile (19, 21)
von einer unwirksamen Position zu einer lastaufnehmenden
Position bewegt.
4. Grubendachstütze nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes lastaufnehmende Teil (19, 21) mit einem
jeweils zugeordneten eigenen Hubzylinder (32) versehen ist.
5. Grubendachstütze nach Anspruch 3 oder Anspruch 4, da
durch gekennzeichnet, daß die lastaufnehmenden Teile (9, 21)
zusammen mit den jeweils zugeordneten hydraulischen Hubzylin
dern (32) in eine kompakte eingefahrene Position auf der
Unterseite der Dacheingriffskonstruktion (16) einfahrbar
sind.
6. Grubendachstütze nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die lastaufnehmenden Teile (19,
21) mit einer Reihe von Verbindungen (25, 26) versehen ist,
die derart angeordnet und ausgelegt sind, um die Belastungen
auf die hydraulischen Hubzylinder (29, 32) zu reduzieren.
7. Grubendachstütze nach einem der vorangehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teil (19, 21) in
jeder Position eine Last aufnehmen kann, wobei eine hori
zontale Position, eine vertikale Position oder irgendeine
dazwischenliegende geneigte Position mitumschlossen ist.
8. Grubendachstütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dacheingriffsteil (10, 16) der Grubendachstütze ein
verlängerbares Grubendeckenabstützteil (16) hat, daß eine
erste lastaufnehmende Platte (19) schwenkbar mit dem Gruben
dachabstützteil (16) verbunden ist, und daß eine zweite last
aufnehmende Platte (21) schwenkbar mit der ersten lastauf
nehmenden Platte (19) verbunden ist, wobei hydraulische Hub
zylinder (29, 32) vorgesehen sind, die derart arbeiten, daß
sie die Platten (19, 21) derart bewegen, daß jede Platte (19,
21) als ein Flächenstrebstempel und/oder eine Verlängerung
des Grubendachabstützteils (16) dienen kann.
9. Grubendachstütze nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß Einrichtungen vorgesehen sind, um das
Grubendeckenabstützteil (16) zusammen mit den lastaufnehmen
den Platten (19, 21) bezüglich des Dacheingriffsteils (10)
zu verschwenken, um beispielsweise das Grubendeckenabstütz
teil (16) und die lastaufnehmenden Teile (19, 21) in Eingriff
mit einem konkaven Teil in einer Grubendecke zu bringen.
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