DE3739061C2 - - Google Patents
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- DE3739061C2 DE3739061C2 DE3739061A DE3739061A DE3739061C2 DE 3739061 C2 DE3739061 C2 DE 3739061C2 DE 3739061 A DE3739061 A DE 3739061A DE 3739061 A DE3739061 A DE 3739061A DE 3739061 C2 DE3739061 C2 DE 3739061C2
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- plate
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- shaft
- angle
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C11/00—Accessories for skiing or snowboarding
- A63C11/22—Ski-sticks
- A63C11/24—Rings for ski-sticks
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C11/00—Accessories for skiing or snowboarding
- A63C11/22—Ski-sticks
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- Road Signs Or Road Markings (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
- Road Paving Structures (AREA)
- Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
- Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
- Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
- Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen für die
freie Fahrweise geeigneten
Skistock mit einem Schaft, an dessen unterem Ende mit
Hilfe einer Hülse ein scheibenförmiger Stockteller aus
Kunststoff befestigt ist, der im Bereich seines vorde
ren Randes mit einer Spitzenbefestigungshülse versehen
ist, an der die Stockspitze befestigt ist.
Ein derartiger Skistock für die klassi
sche Fahrweise ist aus der FI-AS 52 816 (entspricht der DE 25 10 377 B2)
bekannt. Dieser bekannte Skistock hat den Vorteil, daß
sich der vordere Rand des Schneetellers in der Nähe
des hülsenförmigen Teils des Schneetellers befindet, so
daß selbst eine kurze Skistockspitze zuverlässig in den
Schnee eingreift und der Vorwärtsbewegung des Stockes
nur schwache Kräfte entgegenwirken. Durch das Abwärts
stoßen des Stockes wird ein Drehmoment erzeugt, das den
Stock vorwärtszuschwenken trachtet, wenn der Stock mit
der hinter seiner Schwenkachse liegenden Lagerfläche auf
dem Schnee abgestützt ist.
Die Erfindung hat nun die Aufgabe, diesen
Skistock derart zu verbessern, daß er auch für die freie
Fahrweise geeignet ist.
Bei der freien Fahrweise handelt es sich um eine neue Fahrtechnik
des Skilanglaufs, die auf einer vom Eislaufen her bekannten
Schrittechnik basiert.
Bei der freien Fahrweise ist der Skistock
beim Abstoßen seitwärtsgeneigt, so daß das untere Ende des
Stockes vom Skiläufer seitwärts absteht. Wenn bei vertikal
gehaltenem Skistock die beiden Seitenränder des Stocktellers
sich auf demselben Niveau befinden, wirkt auf den inneren Rand
des Stocktellers eine größere Stützkraft ein, so daß der innere
Rand des Stocktellers tiefer in den Schnee eindringt und der
äußere Rand des Stocktellers nur eine minimale Wirkung hat.
Ferner ist dann die Stellung der Stockspitze für den Eingriff
nicht optimal. Dabei ist die obere Fläche der bekannten
Stockteller gewöhnlich so ausgebildet, daß es schwierig ist, den
Stockteller herauszuziehen, wenn er sich unter dem Vorderteil
eines Skis verfangen hat, wie dies bei der freien Fahrweise
häufig vorkommt.
Gemäß der Erfindung ist ein für die
freie Fahrweise geeigneter Skistock dadurch gekennzeichnet, daß
von vorn gesehen die Längsachse des Schaftes mit der Richtung
der Stockspitze einen Winkel von etwa 5 bis 15° einschließt und
daß bei vertikal angeordneter Achse des Schaftes die einander
entgegengesetzten Seitenränder des Stocktellers verschieden hoch
liegen, während in einer Stellung des Skistockes, in der dessen
Schaft seitwärtsgeneigt und die Stockspitze vertikal ist, die
Seitenränder des Stocktellers sich im wesentlichen in derselben
Höhe über dem Untergrund befinden.
Nachstehend wird eine Ausführungsform
der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. In
diesen zeigt
Fig. 1 in einer Vorderansicht einen für
die freie Fahrweise geeigneten Skistock gemäß der
Erfindung für die rechte Hand,
Fig. 2 in einer Vorderansicht den unteren
Teil desselben Skistockes,
Fig. 3 den in Fig. 2 dargestellten unteren
Teil des Skistockes von der dem Skiläufer zugekehrten
Seite her gesehen und
Fig. 4 in Draufsicht den für die freie
Fahrweise geeigneten Skistock gemäß der Erfindung.
Der insgesamt mit 1 bezeichnete Skistock
besitzt einen Schaft 2, der mit einer Befestigungshülse 5 an
dem scheibenförmigen Stockteller 3 befestigt ist. Dieser
ist einstückig aus einem relativ starren Kunststoff her
gestellt, der im Gebrauch seine Form im wesentlichen
beibehält.
Der Stockteller 3 ist mit einem hülsenförmigen
Teil 4 ausgebildet, an dessen oberem Ende die Befesti
gungshülse 5 vorgesehen ist und der an seinem unteren
Ende eine Hülse 6 zum Befestigen der Stockspitze bildet.
Man kann den hülsenförmigen Teil 4 natürlich auch so
ausbilden, daß die Befestigungshülse 5 für den Schaft
und die Befestigungshülse 6 für die Stockspitze nicht
axial miteinander fluchten. Diese Hülsen sind mit dem
Stockteller einstückig. In dem vorliegenden Ausführungs
beispiel sind in einer Vorderansicht des Skistockes wie
in den Fig. 1 und 2 die Befestigungshülse 6 und die
daran befestigte Stockspitze 7 unter einem Winkel von
7° zu der Achse des Schaftes 2 angeordnet. Dabei ist
der Winkel von 7° nur ein Beispiel eines in dem Bereich
von etwa 5 bis 15° gewählten Wertes. Verschiedene Ski
fahrer halten die Skistöcke bei der freien Fahrweise
unter verschiedenen Neigungswinkeln.
Der klauenartig abwärtsgekrümmte Vorder
teil des Stocktellers geht an seinem vorderen Rand direkt
in den vorderen Rand des hülsenförmigen Teils 4 über.
Da der Vorderteil des Stocktellers 3 steil abwärtsgerichtet
ist, bildet er keine Lagerfläche des Stocktellers, son
dern er dringt in den Schnee ein, so daß er den Eingriff
des Stocktellers verbessert. Jene Hälfte 8 des Vorderteils,
die sich auf der Seite befindet, zu der hin die Stock
spitze 7 geneigt ist, ist stärker aufwärtsgeneigt als
die benachbarte Hälfte 9 des Vorderteils. Der innere Seiten
rand 10 des Stocktellers stellt eine Verlängerung der
steiler aufwärtsgeneigten Hälfte 8 des Vorderteils
dar und ist daher höher angeordnet als der äußere Seiten
rand 11 des Stocktellers. Dieser Höhenunterschied ist so
gewählt, daß bei vertikaler Stockspitze 7 und gegenüber
der Vertikalen beispielsweise um 7° geneigtem Schaft
die Seitenränder 10 und 11 im wesentlichen niveaugleich
sind. Dagegen ist bei vertikaler Achse des Schaftes
der Winkel zwischen der mit an den oberen Seitenrand
10 des Stocktellers anschließenden Lagerfläche 12 und
der Horizontalebene kleiner als der Winkel zwischen der
an den unteren Seitenrand 11 des Stocktellers anschlie
ßenden Lagerfläche 13 und der Horizontalebene. Die beiden
Lagerflächen 12 und 13 gehen an der in Fig. 4 gezeigten
Begrenzungslinie 14 ineinander über.
Wenn bei einem Skistock die Ausbildung
des Stocktellers 3 und die Orientierung der Stockspitze 7
wie vorstehend beschrieben gewählt sind, dringt bei der
freien Fahrweise die Stockspitze 7 im wesentlichen ver
tikal in den Schnee ein, so daß der Stockteller 3 auf
seinen Seitenrändern 10, 11 gleichmäßiger abgestützt
ist. Infolgedessen kann der Skistock sicherer gehalten
werden und dringt weniger tief in den Schnee ein.
Ferner wird die Belastung gleichmäßiger über den Stock
teller verteilt und dieser hat eine längere Lebensdauer.
Beim Skilauf in der freien Fahrweise
kommt es häufig vor, daß die Skier eines in der Nähe
fahrenden Skiläufers den Stockteller an seiner Oberseite
berühren. Damit der Skistock auch
in diesem Fall herausgezogen werden kann, ist die an
den Seitenrand 11 des Stocktellers anschließende Lager
fläche 13 so steil aufwärtsgeneigt, daß sie mit der
Horizontalebene einen Winkel von mehr als 40° ein
schließt.
Zur Gewichtseinsparung ist der Stock
teller 3 mit Ausnehmungen 15 ausgebildet, die aber nur auf
der äußeren Lagerfläche 13 vorgesehen sind und daher
anzeigen, für welche Hand der Skistock bestimmt ist.
Diese Anzeige könnte jedoch auch aus einer Beschriftung
bestehen.
Claims (7)
1. Skistock für die freie Fahrweise mit
einem Schaft, an dessen unterem Ende mit Hilfe einer
Hülse ein scheibenförmiger Stockteller aus Kunststoff
befestigt ist, der im Bereich seines vorderen Randes
mit einer Spitzenbefestigungshülse versehen ist, an
der die Stockspitze befestigt ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß von vorn gesehen die Längsachse des
Schaftes (2) mit der Richtung der Stockspitze (7) einen
Winkel von etwa 5 bis 15° einschließt und daß bei ver
tikal angeordneter Achse des Schaftes die einander ent
gegengesetzten Seitenränder (10 und 11) des Stocktellers
(3) verschieden hoch liegen, während in einer Stellung
des Skistockes, in der dessen Schaft seitwärtsgeneigt
und die Stockspitze vertikal ist, die Seitenränder
(10 und 11) des Stocktellers sich im wesentlichen in
derselben Höhe über dem Untergrund befinden.
2. Skistock für die freie Fahrweise nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei vertikal
angeordneter Längsachse des Schaftes der Winkel der an
den höherliegenden Seitenrand (10) des Stocktellers an
grenzenden Lagerfläche (12) und der Horizontalebene
kleiner ist als der Winkel zwischen der an den tiefer
liegenden Seitenrand (11) des Stocktellers anschließenden
Lagerfläche (13) und der Horizontalebene.
3. Skistock für die freie Fahrweise nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jene
Hälfte (8) des klauenartig abwärtsgekrümmten Vorderteils
des Stocktellers (3), die sich auf der Seite befindet, zu
der hin die Stockspitze (7) geneigt ist, steiler auf
wärtsgeneigt ist als die andere Hälfte (9) des Vorderteils.
4. Skistock für die freie Fahrweise
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spitzenbefestigungshülse (6) unter einem Winkel
von 5 bis 15° zu der Längsachse des Schaftes
(2) angeordnet ist.
5. Skistock nach Anspruch 1 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der
Längsachse des Schaftes (2) und der Richtung der Stock
spitze (7) etwa 7° beträgt.
6. Skistock für die freie Fahrweise
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den
Seitenrand (11) des Stocktellers anschließende Lager
fläche (13) unter einem Winkel von mehr als 40° zu der
Horizontalebene angeordnet ist.
7. Skistock für die freie Fahrweise
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stock
teller (3) in der äußeren Lagerfläche (13) mit zur Gewichtseinsparung dienenden Ausnehmungen
(15) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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