DE3738688A1 - Eckpositionsstangeneinrichtung fuer fahrzeuge - Google Patents
Eckpositionsstangeneinrichtung fuer fahrzeugeInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Eckpositi
onsstangeneinrichtung, die in den vorderen oder hinteren
Teil eines Fahrzeugkörpers einzubauen ist.
Die Eckpositionsstange eines Fahrzeugs wird im allgemeinen
dazu benutzt, von der Innenseite des Fahrzeugs aus die Po
sition eines Eckbereichs des Fahrzeugkörpers, beispiels
weise bei einem Einfahren in eine Garage, bei einem Ein
parkmanöver oder wenn mit einer niedrigen Geschwindigkeit
längs einer kurvigen und/oder engen Straße gefahren wird,
die auf beiden Seiten von Zäunen oder Mauern an beiden Sei
ten begrenzt ist, abzuschätzen. Wenn die Fahrzeuggeschwin
digkeit indessen hoch ist, wird die Eckpositionsstange
starken Winddrücken ausgesetzt, wobei sich ein erhöhter
aerodynamischer Widerstand des Fahrzeugs insgesamt ergibt
und ein störendes Windgeräusch durch das Durchschneiden der
Luft erzeugt wird. Um dieses Problem zu lösen, ist von der
Anmelderin bereits eine Eckpositionsstangeneinrichtung vor
geschlagen worden, die eine Eckpositionsstange hat, welche
teleskopartig ausgestreckt und zusammengezogen werden kann,
um sie in einen Eckbereich des Fahrzeugkörpers einzufahren,
wie dies in dem Japanischen Gebrauchsmusteranmeldungs-Of
fenlegungsblatt 61-3137, veröffentlicht am 10. Januar 1986,
offenbart ist. In der Eckpositionsstangeneinrichtung, die
in dem Blatt offenbart ist, wird die Eckpositionsstange zum
Zwecke einer teleskopartigen Betätigung durch einen Fern
steuervorgang, für den ein von Hand zu betätigender Schalter
benutzt wird, angetrieben, damit sie eine ausgefahrene
Stellung einnimmt, in der sie vollständig sichtbar ist, und
damit sie eine eingefahrene Stellung einnimmt, in der sie so
gut wie vollständig in den Eckbereich des Fahrzeugkörpers
eingefahren ist. Die Eckpositionsstangeneinrichtung ist bei
spielsweise deswegen vorteilhaft, weil sich die Eckpositi
onsstange aufgrund eines durch den Fahrer bewirkten Fern
steuervorgangs in die eingefahrene Stellung zurückziehen
kann, so daß der aerodynamische Widerstand, der dem des
Fahrzeugkörpers zuzuschlagen ist, verringert wird und die
Erzeugung von Windgeräuschen verhindert wird, wenn das
Fahrzeug bei einer hohen Geschwindigkeit fährt.
Für diese Eckpositionsstangeneinrichtung ist der von Hand zu
betätigende Schalter für die Fernsteuerung der Eckpositi
onsstange innerhalb des Fahrgastraums angeordnet, um ihn
durch den Fahrer bedienen zu können. Eine derartige Eckpo
sitionsstangeneinrichtung kann indessen vorteilhafter sein,
wenn sie eine automatisch steuerbare Eckpositionsstange in
Verbindung mit der Betätigungsmöglichkeit durch den Fahrer,
beispielsweise mittels eines Lenkrad- und/oder Lampen
schalthebels, aufweist.
Die vorliegende Erfindung ist bei dem Bemühen entstanden,
ein derartig wünschenswertes Konzept wirksam auf der Grund
lage einer herkömmlichen Eckpositionsstangeneinrichtung für
Fahrzeuge zu realisieren.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge zu schaffen,
mittels derer eine Eckpositionsstange in geeigneter Weise
automatisch entweder eine ausgefahrene oder eine eingefah
rene Stellung in Abhängigkeit von dem Fahrzustand des Fahr
zeugs einnehmen kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Eckpositionsstangenein
richtung für Fahrzeuge, mit einem vertikal ausstreckbaren
und zusammenziehbaren Eckpositionsstangenaufbau, der in
einem Eckbereich eines Fahrzeugkörpers angeordnet ist, und
einem Antriebsmechanismus zum Antreiben des Eckpositions
stangenaufbaus, um denselben zwischen einer ausgefahrenen
Stellung und einer eingefahrenen Stellung auszustrecken
oder zusammenzuziehen, vorgeschlagen, die erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet ist, daß die Eckpositionsstangenein
richtung Mittel zum Erfassen des Fahrzustands des Fahrzeugs
und Steuermittel zum automatischen Starten des Antriebsme
chanismus, um den Eckpositionsstangenaufbau in Abhängigkeit
von einem Erfassungssignal aus den Mitteln zum Erfassen des
Fahrzustands des Fahrzeugs auszustrecken oder zusammen
zuziehen, enthält.
Die zuvor genannten und weiteren Merkmale, Aufgaben und
Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der im fol
genden im einzelnen anhand mehrerer Figuren gegebenen Be
schreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele für die vorlie
gende Erfindung ersichtlich.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Eckpositi
onsstange und eines Gehäuses einer Eckpositions
stangeneinrichtung für Fahrzeuge gemäß einem bevor
zugten Ausführungsbeispiel für die vorliegende Er
findung, wobei die Einrichtung in einem vorderen
Eckbereich eines Fahrzeugs angeordnet ist.
Fig. 2A zeigt eine Schnittansicht längs der Linie II-II in
Fig. 1 zur Beschreibung des Gehäuses.
Fig. 2B zeigt eine Schnittansicht einer Reibungskupplung
eines Eckpositionsstangen-Antriebsmechanismus in dem
Gehäuse.
Fig. 3A u. Fig. 3B zeigen ein Blockschaltbild bzw. eine
Funktionstabelle entsprechend einem ersten Ausfüh
rungsbeispiels eines Steuerteils für die Eckposi
tionsstangeneinrichtung.
Fig. 3C zeigt ein schematisches Flußdiagramm von Vorgängen,
die in einer CPU innerhalb einer Schaltungsanordnung
des Steuerteils gemäß Fig. 3A auszuführen sind.
Fig. 4A u. Fig. 4B zeigen ein Blockschaltbild bzw. eine
Funktionstabelle entsprechend einem ersten modifi
zierten Beispiel für das erste Ausführungsbeispiel.
Fig. 5A u. Fig. 5B zeigen ein Blockschaltbild bzw. eine
Funktionstabelle entsprechend einem zweiten modifi
zierten Beispiel für das erste Ausführungsbeispiel.
Fig. 6A u. Fig. 6B zeigen ein Blockschaltbild bzw. eine
Funktionstabelle entsprechend einem dritten modifi
zierten Beispiel für das erste Ausführungsbeispiel.
Fig. 7A u. Fig. 7B zeigen ein Blockschaltbild bzw. eine
Funktionstabelle entsprechend einem zweiten Ausfüh
rungsbeispiel für den Steuerteil der Eckpositions
stangeneinrichtung.
Gemäß Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Eckpositi
onsstangeneinrichtung für Fahrzeuge gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung, wobei die
Einrichtung in dem gezeigten Ausführungsbeispiel in dem
linken Eckbereich einer vorderen Stoßstange 3 eines Automo
bils 2 gerade vor einem Frontscheinwerfer 5 angeordnet dar
gestellt ist. Die Eckpositionsstangeneinrichtung 1 enthält
ein Kunstharz-Gehäuse 7, das an der Innenwand der Stoßstange
3 befestigt ist, einen vertikal ausgerichteten teleskopar
tigen Eckpositionsstangenaufbau 9, der mittels des Gehäuses
7 durch einen Wandabschnitt 3 a der Stoßstange 3 aufrecht
stehend gehalten wird, und einen Antriebsmechanismus (Fig.
2A), der in dem Gehäuse 7 untergebracht ist, um den Eckpo
sitionsstangenaufbau 9 teleskopartig zwischen einer ausge
fahrenen Stellung und einer eingefahrenen Stellung bewegen
zu können. Mit dem Bezugszeichen 6 ist eine Positionslampe
und mit dem Bezugszeichen 7 a eine Führungsnase für einen
flexiblen Antriebsriemen 19 bezeichnet.
Fig. 2A zeigt eine Schnittansicht längs einer Linie II-II
in Fig. 1, die das Innere des Gehäuses 7 darstellt. Das
Bezugszeichen 13 bezeichnet den Antriebsmechanismus, der in
dem Gehäuse 7 für eine vertikale teleskopartige Betätigung
des Eckpositionsstangenaufbaus 9 untergebracht ist. An dem
vorderen Ende des Gehäuses 7 ist integral mit diesem eine
hohle rohrförmige Halterung 15 ausgebildet, die sich nach
oben durch den oberen Wandabschnitt 3 a der Stoßstange 3
erstreckt und eine nach oben gerichtete Öffnung über der
Stoßstange 3 aufweist.
Der Eckpositionsstangenaufbau 9 ist in vertikaler Richtung
in die nach oben gerichtete Öffnung der rohrförmigen Halte
rung 15 eingesetzt. Der Eckpositionsstangenaufbau 9 besteht
aus einer Teleskop-Eckpositionsstange 17 und dem Antriebs
riemen 19, der aus einem Kunstharz hergestellt ist. Der
Antriebsriemen 19 ist in die Eckpositionsstange 17 einge
führt, die aus einer Anzahl von rohrförmigen Stangenteilen
besteht, die eines auf das andere nach Art eines Teleskops
gesetzt sind, um eine vertikales Ausstrecken und Zusammen
ziehen zu gestatten. Das oberste Stangenteil 17 a der Stan
genteile weist einen an ihm befestigten durchsichtigen Ver
schlußstopfen 17 b auf.
Der eingeführte Antriebsriemen 19 ist an dem oberen Ende mit
dem obersten Stangenteil 17 a verbunden. Der restliche Teil
des Antriebsriemens 19 erstreckt sich im wesentlichen ab
wärts, bis er die Oberseite eines Bodenteils des Gehäuses 7
erreicht, wo er nach hinten umgelenkt ist, um sich in einem
Führungsrohr 21 zu erstrecken, das an der Hinterseite eines
unteren Teils des Gehäuses 7 befestigt ist. Der Antriebs
riemen 19 ist an einer seiner Seiten über die gesamte Länge
mit Zahnstangenzähnen 19 a ausgebildet, die mit einem Aus
gangszahnrad 33 i des Antriebsmechanismus 13 kämmen. Wenn
sich das Ausgangszahnrad 33 i dreht, wird der flexible An
triebsriemen 19 in einer krummlinigen Bewegung längs seiner
eigenen Achse angetrieben, so daß sich das oberste Stangen
teil 17 a, welches mit dem oberen Ende des Antriebsriemens 19
verbunden ist, auf und ab bewegt, um auf diese Weise die
Gesamtheit der Eckpositionsstange 17 mit einer vertikalen
teleskopartigen Betätigung anzutreiben. Der Antriebsriemen
19 weist in sich über die gesamte Länge einen elektrischen
Leitungsdraht 23 auf, der sich durch diesen erstreckt. Der
Leitungsdraht 23 ist an seinem oberen Ende mit einer Lampe
25 verbunden, die innerhalb des obersten Stangenteils 17 a
angeordnet ist. Das hintere Ende des Leitungsdrahts 23 weist
ein bewegliches Kontaktstück 29, das daran befestigt ist,
auf. In einen Übergangsbereich zwischen dem Gehäuse 7 und
dem Führungsrohr 21 ist ein Isolationsrohr 27 eingesetzt,
durch welches sich der Antriebsriemen 19 nach hinten er
streckt. Das Isolationsrohr 27 weist ein (nicht gezeigtes)
stationäres Kontaktstück auf, das darin eingesetzt ist und
mit den betreffenden Ein/Aus-Schaltern eines Scheinwerfers
und einer kleinen Lampe durch einen ummantelten Leitungs
draht 27 a verbunden ist, der eine Zuführung eines elektri
schen Stroms ermöglicht, wenn entweder der Scheinwerfer oder
die Lampe oder beide eingeschaltet sind. Wenn der Antriebs
riemen 19 vorwärts um einen vorgegebenen Hub aus einer
rückwärtigen, zurückgezogenen Position desselben heraus
angetrieben wird, wird das bewegliche Kontaktstück 29 an dem
hinteren Ende des Antriebsriemens 19 in Berührung mit dem
stationären Kontaktstück in dem Isolationsrohr 27 gebracht,
wodurch die Lampe 25 eingeschaltet wird.
Der Antriebsmechanismus 13 enthält einen Elektromotor 31,
der in dem hinteren Teil des Gehäuses 7 angeordnet ist, und
ein erstes bis achtes Zahnrad 33 a . . . 33 h zum Übertragen der
Antriebsleistung von dem Elektromotor 31 zu dem Ausgangs
zahnrad 33 i. Das erste Zahnrad 33 a ist ein Schneckenrad, das
auf einer sich horizontal erstreckenden Antriebswelle 31 a
des Elektromotors 31 befestigt ist. Das vierte und das
fünfte Zahnrad 33 d, 33 e bilden zusammenwirkend ein Unterset
zungsgetriebe mit einer zwischengefügten Reibungskupplung
35. Wie in Fig. 2B gezeigt, wird das vierte Zahnrad 33 d an
dem Antriebsende auf das fünfte Zahnrad 33 e mit einer vor
bestimmten Kraft gedrückt, die durch ein Druckteil 37 aus
geübt wird, das mittels einer Feder 36 vorgespannt ist. Die
Reibungskupplung 35 ist aus der Feder 36, dem Druckteil 37
und zugeordneten Teilen des vierten und des fünften Zahnra
des 33 d, 33 e gebildet, so daß die Antriebskraft von dem
vierten Zahnrad 33 d zu dem fünften Zahnrad 33 e übertragen
wird, während dieses Zahnrad 33 e mit einer kleineren Dreh
last als der Reibungskraft entsprechend beaufschlagt wird,
die dazwischen unter dem Druck, der durch das Druckteil 37
ausgeübt wird, erzeugt werden kann. Wenn die Reibungskraft
von der Drehlast, die auf das fünfte Zahnrad 33 e ausgeübt
wird, überwunden wird, schlupft das vierte Zahnrad 33 d re
lativ zu dem Zahnrad 33 e, wodurch eine Übertragung der An
triebskraft zu den nachfolgenden Zahnrädern unterbleibt. Die
Reibungskupplung 35 wird dadurch in die Lage versetzt, die
Ausgangsdrehkraft des Elektromotors 31 in dem Fall abzukup
peln, in dem dieser in Betrieb gesetzt wird, während die
Eckpositionsstange 17 bis zu ihrem Ende ausgefahren oder
vollständig eingefahren ist.
Im folgenden werden anhand von Fig. 3A, Fig. 3B u. Fig. 3C
sowohl der Aufbau als auch die Funktion eines Steuerteils 50
beschrieben, das den Elektromotor 31 des Antriebsmechanismus
treibt, um dadurch die teleskopartige Eckpositionsstange 17
auszufahren oder einzufahren.
Der Steuerteil 50 enthält eine Steuerschaltung 40, der Er
fassungssignale direkt von einem Zündschalter 41 und einem
Fernsteuer-Betätigungsschalter 42 und indirekt von einem
Fahrzeuggeschwindigkeits-Sensor 43 durch einen manuell betä
tigbaren Auswahlschalter 43 a eingegeben werden. Die Steuer
schaltung 40 enthält eine (nicht gezeigte) Mikrocomputer
einheit, deren Arbeitsweise einer Funktionstabelle gemäß
Fig. 3B folgt, um den Elektromotor 31 derart zu treiben, daß
er mit einer relativ niedrigen Drehzahl in einer der beiden
Drehrichtungen dreht. Die Antriebsperiode, in welcher der
Elektromotor 31 in Betrieb gesetzt ist, ist etwas länger als
die für die Eckpositionsstange 17 erforderliche Antriebszeit
voreingestellt, um diese aus der ausgefahrenen Stellung in
die eingefahrene Stellung oder umgekehrt zu bewegen. Der
Betätigungsschalter 42 wird selektiv in eine EIN-Stellung
oder eine AUS-Stellung durch Betätigung durch den Fahrer
gebracht, und der eingestellte Zustand wird durch die Steu
erschaltung 40 erfaßt. Sowohl der manuell betätigbare Aus
wahlschalter 43 a als auch der Betätigungsschalter 42 können
durch den Fahrer nach dessen freiem Ermessen in deren EIN-
u. AUS-Stellungen gebracht werden.
Die Funktion der Steuerschaltung 40 ist in Fig. 3B gezeigt.
In der dargestellten Tabelle ist durch das Wort "AUF" eine
derartige Phase oder ein derartiger Zustand repräsentiert,
bei dem der Eckpositionsstangenaufbau 9 ausgefahren wird, um
in der ausgefahrenen Stellung durch Treiben des Elektromo
tors 31 gehalten zu werden, und durch das Wort "AB" ein
derartiger Zustand, bei dem er eingefahren wird, um in sei
nem eingefahrenen Zustand gehalten zu werden. Wenn einer der
beiden Zustände "AUF" oder "AB" durch irgendeine Kombination
von Schalterbetätigungen auftritt, wird - wenn dieser Zu
stand derselbe wie zuvor ist - der Eckpositionsstangenaufbau
9 in seiner eingenommenen Stellung belassen, d. h. er wird
nicht ausgefahren oder eingefahren. Beispielsweise verbleibt
der Eckpositionsstangenaufbau 9 in dem "AB"-Zustand, wenn
der Zündschalter 41 von der AUS-Stellung in eine ACC-Stel
lung (Zubehör-Einschaltstellung) unter der Bedingung ge
stellt wird, daß der Betätigungsschalter 42 in die EIN-
Stellung gebracht ist.
In einem Zustand, in dem der Betätigungsschalter 42 in sei
ner AUS-Stellung belassen oder in diese gebracht wird, wird
der Eckpositionsstangenaufbau 9 ohne Rücksicht auf andere
Bedingungen in die Stellung AB gebracht.
In dem Fall, in dem der Betätigungsschalter 42 in seiner
Stellung EIN gehalten wird, hat der manuell betätigbare
Auswahlschalter 43 a des Fahrzeuggeschwindigkeits-Sensors 43
Vorrang vor dem Zündschalter 41. Während der Betätigungs
schalter 42 in der Stellung EIN steht und der manuell betä
tigbare Auswahlschalter 43 a geschlossen ist, wird daher der
Eckpositionsstangenaufbau 9 so gesteuert, daß er in Abhän
gigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit ohne Rücksicht auf
die Stellung des Zündschalters 41 ausgefahren oder ein
gefahren wird, obgleich der Zündschalter 41 praktisch wie er
eingestellt ist, belassen wird, wenn das Fahrzeug fährt. Der
Eckpositionsstangenaufbau 9 wird in die Stellung AUF ge
bracht, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit V kleiner als ein
vorbestimmter Wert V 1, beispielsweise 60 km/h, ist, und in
die Stellung AB gebracht, wenn diese größer als der Wert V 1
ist. Der Erfassungsmodus der Fahrzeuggeschwindigkeit V ist
indessen durch eine Hysterese zur Verhinderung eines
Schwingvorgangs, nämlich eines ständigen Ein- u. Ausschal
tens gegeben, das der Elektromotor 31 anderenfalls in Nach
barschaft des kritischen Wertes V 1 erfahren würde.
Unter der Bedingung, daß der Betätigungsschalter 42 in der
Stellung EIN steht und im Gegensatz dazu der manuell be
tätigbare Auswahlschalter 43 a des Fahrzeuggeschwindigkeits-
Sensors 43 geöffnet ist, fährt der Eckpositionsstangenaufbau
9 abhängig von der Stellung des Zündschalters 41 aus oder
ein. Wenn der Zündschalter 41 aus der Stellung AUS oder ACC
in die Stellung EIN gebracht wird, tritt für den Eckpositi
onsstangenaufbau 9 eine AUF-Phase für eine vorbestimmte
Zeitperiode, die beispielsweise 3 min betragen kann, ein,
bevor er die AB-Stellung einnimmt. In dem Fall, in dem der
Zündschalter 41 in die Stellung AUS oder ACC gebracht ist,
wird der Eckpositionsstangenaufbau 9 in die Stellung AB
gebracht.
Die zuvor beschriebene Funktion der Steuerschaltung 40 er
laubt, daß der Eckpositionsstangenaufbau 9 automatisch die
ausgefahrene oder die eingefahrene Stellung einnimmt, wäh
rend der Fernsteuer-Betätigungsschalter 42 in die EIN-Stel
lung versetzt ist. Wenn der Zündschalter 41 in die EIN-
Stellung versetzt wird, um das Fahrzeug zu starten, wird der
Eckpositionsstangenaufbau 9 auf diese Weise zunächst für die
vorbestimmte Zeitperiode ausgefahren und danach automatisch
eingefahren. In dem Fall, in dem der Betätigungsschalter 42
in die Stellung EIN gebracht ist und der manuell betätigbare
Auswahlschalter 43 a geschlossen ist, wird der Eckpositions
stangenaufbau 9 ausgefahren, wenn die Fahrzeuggeschwindig
keit V kleiner als der Wert V 1 ist, und eingefahren, wenn
diese größer als der Wert V 1 ist. Der Eckpositionsstangen
aufbau 9 wird daher automatisch angetrieben, um ihn eine
geeignete Stellung, d. h. die ausgefahrene oder die einge
fahrene Stellung, in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand des
Fahrzeugs einnehmen zu lassen. Unter der Bedingung, daß die
Fahrzeuggeschwindigkeit relativ hoch ist, wird der Eck
positionsstangenaufbau 9 automatisch eingefahren, wodurch
der aerodynamische Widerstand, den der Fahrzeugkörper bil
det, herabgesetzt wird und das Windgeräusch, das wahrzuneh
men ist, wenn ein Objekt die Luft durchschneidet, wirksam
verhindert wird.
Fig. 3C zeigt ein Flußdiagramm der Abläufe, die in der CPU
in der Steuerschaltung 40 auszuführen sind. Die CPU ist
normalerweise mit einer Batterie in dem Fahrzeug verbunden
und wird auf diese Weise mit Strom versorgt.
Wenn die CPU durch einen Rücksetzvorgang der Steuerschaltung
40 oder durch eine anfängliche Verbindung mit der Batterie
rückgesetzt ist, beginnt ein Steuerablauf in einem Schritt
60.
In einem Schritt 61 werden die Schaltkreise, Speicher,
Kennzeichnungsbits u. dergl. in der CPU initialisiert. Ins
besondere wird ein Kennzeichnungsbit F, das in späteren
Schritten 71 u. 76 benutzt wird, auf "0" gesetzt.
In einem Entscheidungsschritt 62 wird eine Entscheidung
darüber getroffen, ob der Betätigungsschalter 42 die Stel
lung EIN einnimmt oder nicht. Wenn der Betätigungsschalter
42 die Stellung EIN einnimmt, setzt sich der Ablauf zu einem
Schritt 63 fort, und wenn er die Stellung AUS einnimmt,
setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 75 fort.
In dem Schritt 63 wird geprüft, ob der manuell betätigbare
Auswahlschalter 43 a des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 43
die Stellung EIN einnimmt oder nicht. Wenn der Auswahl
schalter 43 a die Stellung EIN einnimmt, setzt sich der Ab
lauf zu einem Schritt 64 fort, wenn dies nicht der Fall ist,
setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 68 fort.
In dem Schritt 64 wird entschieden, ob die Fahrzeugge
schwindigkeit V kleiner als der vorbestimmte Wert V 1, z. B.
60 km/h, ist oder nicht. Wenn sie kleiner ist, setzt sich
der Ablauf zu einem Schritt 65 fort. Wenn dies nicht der
Fall ist, setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 66 fort.
In dem Schritt 65 wird eine Subroutine aufgerufen, um zu
veranlassen, daß der Eckpositionsstangenaufbau 9 aus der
eingefahrenen Stellung in die ausgefahrene Stellung bewegt
wird. Wenn der Eckpositionsstangenaufbau 9 bereits in die
ausgefahrene Stellung gebracht worden ist, wird kein Vorgang
in der Subroutine ausgeführt. Nach dem Schritt 65 setzt sich
der Ablauf zu dem Schritt 62 fort.
In dem Schritt 66 wird entschieden, ob die Fahrzeugge
schwindigkeit V größer als ein weiterer vorbestimmter Wert
V 2, beispielsweise 70 km/h, ist oder nicht ist. Wenn sie
größer ist, setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 67 fort.
Wenn dies nicht der Fall ist, setzt sich der Ablauf zu dem
Schritt 62 ohne Änderung der Stellung fort. In dem Schritt
67 wird eine Subroutine aufgerufen, um zu veranlassen, daß
der Eckpositionsstangenaufbau 9 von der ausgefahrenen Stel
lung in die eingefahrene Stellung bewegt wird. Wenn der
Eckpositionsstangenaubau 9 bereits in die eingefahrene
Stellung gebracht worden ist, wird kein Vorgang in der Sub
routine durchgeführt. Nach dem Schritt 67 kehrt der Ablauf
wieder zu dem Schritt 62 zurück.
Die Werte V 1, V 2 sind derart vorbestimmt, daß sie eine aus
reichende Differenz - im vorliegenden Fall 10 km/h - als
Hysterese haben, um ein Schwingen des Elektromotors 31 in
Nachbarschaft des Wertes V 1 zu verhindern. Ein derartiger
Hysteresebereich (60 km/h bis 70 km/h) kann auf geeignete
Weise verschoben werden, vorausgesetzt, daß der Wert V 1
darin enthalten ist.
In einem Fall, in dem das Fahrzeug mit einer automatischen
Geschwindigkeitseinrichtung (Tempostat) ausgestattet ist,
kann der Hysteresebereich (10 km/h) vorzugsweise breiter als
ein Fahrzeuggeschwindigkeitsband (Totzone) für eine Kon
stantgeschwindigkeits-Fahrt durch die Geschwindigkeitshal
teeinrichtung eingestellt werden.
In dem Schritt 68 wird eine Entscheidung getroffen, ob sich
der Zündschalter 41 in der EIN-Stellung befindet oder nicht.
Wenn sich der Zündschalter 41 in seiner Stellung EIN befin
det, setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 69 fort. Wenn
dies nicht der Fall ist, setzt sich der Ablauf zu einem
Schritt 76 fort.
In dem Schritt 69 wird das Kennzeichnungsbit F daraufhin
untersucht, ob es "0" ist oder nicht. Wenn F = "0" ist,
setzt sich der Ablauf zu einem Schritt 70 fort. Wenn dies
nicht der Fall ist, setzt sich der Ablauf zu dem Schritt 75
fort. In dem Schritt 70 wird eine ähnliche Subroutine wie
die für den Fall des Schritts 65 aufgerufen, um den Eckpo
sitionsstangenaufbau 9 ausfahren zu können.
In einem Schritt 71 wird das Kennzeichnungsbit F auf "1"
gesetzt. Dann wird in einem Schritt 72 ein Software-Zeitge
ber auf eine vorbestimmte Verzögerungszeit, beispielsweise 3
min, eingestellt.
Anschließend geht der Ablauf zwischen den Schritten 73 u. 74
in eine Warteschleife, bis die eingestellte Zeit des Zeit
gebers abgelaufen ist. In dem Schritt 73 wird eine Ent
scheidung darüber getroffen, ob der Betätigungsschalter 42
nach wie vor in seiner Stellung EIN steht oder nicht. Wenn
er in seiner Stellung EIN steht, setzt sich der Ablauf zu
dem Schritt 74 fort, wo geprüft wird, ob die eingestellte
Zeit abgelaufen ist oder nicht. Wenn die eingestellte Zeit
nicht abgelaufen ist, kehrt der Ablauf wieder zu dem Schritt
73 zurück, so daß der Ablauf weiterhin die Warteschleife
durchläuft, bis die eingestellte Zeit abgelaufen ist.
Wenn der Betätigungsschalter 72 während dieses Wartezustands
in seine Stellung AUS gebracht wird, d. h. unter der Bedin
gung, daß sich der Eckpositionsstangenaufbau 9 in der aus
gefahrenen Stellung befindet, verzweigt sich der Ablauf zu
dem Schritt 75.
In dem Schritt 75 wird eine ähnliche Subroutine wie dieje
nige in dem Fall des Schritts 67 aufgerufen, um den Eckpo
sitionsstangenaufbau 9 einfahren zu können. Danach kehrt der
Ablauf zu dem Schritt 62 zurück.
Nach Ablauf der Zeit, die in dem Schritt 72 eingestellt
wurde, setzt sich der Ablauf von dem Schritt 74 zu dem
Schritt 75 fort, wo der Eckpositionsstangenaufbau 9 einge
fahren wird.
Andererseits wird in dem Schritt 76 das Kennzeichnungsbit F
auf "0" rückgesetzt. Dann setzt sich der Ablauf zu dem
Schritt 75 fort, wo der Eckpositionsstangenaufbau 9 einge
fahren wird.
Das Kennzeichnungsbit F wird auf "1" gesetzt, wenn der Eck
positionstangenaufbau 9 einmal mit Zündschalter 41 in Stel
lung EIN unter der Bedingung ausgefahren ist, daß der Be
tätigungsschalter 42 in der Stellung EIN gehalten wird, und
auf "0" rückgesetzt, wenn der Zündschalter 41 einmal in die
Stellung AUS gebracht ist.
Der manuell betätigbare Auswahlschalter 43 a des Fahrzeugge
schwindigkeits-Sensors 43 kann vorzugsweise mit dem Betäti
gungsschalter 42 gekoppelt sein, um letzterem, nämlich dem
Betätigungsschalter 42, die Rolle eines gemeinsamen Schal
ters zuzuweisen, oder der Fahrzeuggeschwindkeits-Sensor 43
kann mit der Steuerschaltung 40 durch den Betätigungsschal
ter 42 verbunden sein. Entsprechend der Funktionstabelle
gemäß Fig. 3B und dem Flußdiagramm gemäß Fig. 3C bleibt der
Eckpositionsstangenaufbau 9 ausgefahren, wenn die Fahrzeug
geschwindigkeit V Null ist, und zwar unter der Bedingung,
daß die Schalter 42 u. 43 a beide geschlossen sind. In diesem
Fall wird die Stellung des Zündschalters 41 nicht in Be
tracht gezogen. Es kann indessen eine bevorzugte Maßnahme
darstellen, einen zwischengeschalteten Ablauf zwischen den
Schritten 64 u. 65 auszuführen, und zwar derart, daß der
Eckpositionsstangenaufbau 9 in dem Fall eingefahren werden
kann, in dem die Bedingung V = 0 über eine vorbestimmte
Zeitperiode, beispielsweise 3 min, ausgedehnt wird. Es ist
auch möglich, zwischen dem Fahrzeuggeschwindigkeits-Sensor
43 und der Steuerschaltung 40 einen integralen Zeitgeber,
der aus einem RC-Glied oder dergl. besteht, anstelle der
Hysterese-Einstellung in den Schritten 64 u. 66 anzuordnen,
um dadurch ein verzögertes Erfassungssignal von dem Fahr
zeuggeschwindigkeits-Sensor 43 einzugeben, wenn das Fahrzeug
mit einer Geschwindigkeit in Nachbarschaft des vorbestimmten
Wertes V 1 fährt.
Fig. 4A u. Fig. 4B zeigen den Aufbau bzw. die Funktion eines
Steuerteils 100 als einem ersten modifizierten Beispiel des
Steuerteils 50 in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbei
spiel mit einer Steuerschaltung 140. Gleiche Teile sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
In dem Steuerteil 100 wird ein Lenkwinkel-Sensor 101 zum
Erfassen des Lenkwinkels As eines (nicht gezeigten) Lenkra
des benutzt. Der Lenkwinkel-Sensor 101 tritt an die Stelle
des Fahrzeuggeschwindigkeits-Sensors 43.
Wie aus der Funktionstabelle gemäß Fig. 4B ersichtlich, wird
in diesem modifizierten Beispiel ein Eckpositionsstangen
aufbau 9 ohne Rücksicht auf die Stellung eines Fernsteuer-
Betätigungsschalters 42 eingefahren, wenn der Lenkwinkel As
kleiner als ein vorbestimmter Wert A 1 ist, d. h. allgemein
in solchen Fällen, in denen das Fahrzeug mit einer relativ
hohen Geschwindigkeit fährt. Im Gegensatz dazu wird der
Eckpositionsstangenaufbau 9 ausgefahren, wenn der der Lenk
winkel As größer als der Wert A 1 ist, d. h. allgemein in
Fällen, in denen das Fahrzeug mit einer relativ niedrigen
Geschwindigkeit fährt, während es in irgendeine Richtung
gelenkt wird. In dem Fall, in dem der Betätigungsschalter 42
geschlossen ist, hat indessen nur eine Stellung EIN eines
Zündschalters 41 Vorrang vor dem Lenkwinkel As. Wenn der
Zündschalter 41 in die Stellung EIN gedreht wird, um das
Fahrzeug zu starten, bleibt daher der Eckpositionsstangen
aufbau 9 für eine vorbestimmte Zeitperiode ausgefahren,
während er danach eine gesteuerte Stellung abhängig von der
Größe des Lenkwinkels As hat, und zwar ohne Rücksicht auf
die Stellung des Betätigungsschalters 42. Wenn der Lenkwin
kel As kleiner als der Wert A 1 ist, wird das Erfassungssi
gnal verarbeitet, um es zu verzögern. Ein Schwingen eines
Elektromotors 31 wird auf diese Weise verhindert, wenn der
Lenkwinkel As in Nähe des Werts A 1 liegt. Beispielsweise
wird der Eckpositionsstangenaufbau 9 ausgefahren gehalten,
wenn das Fahrzeug längs einer Straße mit aufeinanderfolgen
den Kurven fährt, deren Krümmungsradius relativ groß ist.
Entsprechend dem ersten modifizierten Beispiel des Steuer
teils wird dem Eckpositionsstangenaufbau 9 gestattet, auto
matisch auszufahren, wenn das Fahrzeug längs einer engen
Straße fährt oder wenn es eine scharfe Kurve fährt.
Der Steuerteil 100 kann vorzugsweise derart durch Verwendung
eines Lenkwinkelbeschleunigungs-Sensors modifiziert werden,
der anstelle des Lenkwinkel-Sensors 101 tritt, daß der Eck
positionsstangenaufbau 9 ausgefahren wird, wenn die Lenk
winkelbeschleunigung größer als ein vorbestimmter Wert ist.
Es ist auch möglich, den Steuerteil 100 derart zu modifi
zieren, daß der Eckpositionsstangenaufbau 9 mit einem Signal
aus einem Sensor ausgefahren wird, das die Betätigung eines
Blinklichtschalthebels erfaßt.
Fig. 5A u. Fig. 5B zeigen den Aufbau bzw. die Funktion eines
Steuerteils 200 als ein zweites modifiziertes Beispiel des
Steuerteils 50 in dem zuvor beschriebenen Ausführungsbei
spiel. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen verse
hen.
In dem Steuerteil 200 wird ein Verzögerungs-Zeitgeber 201
verwendet, durch welchen ein verzögertes Signal von dem
Zündschalter 41 in eine Steuerschaltung 240 zusätzlich zu
einem direkten Erfassungssignal aus dem Zündschalter 41
eingegeben wird. Wie aus der Funktionstabelle gemäß Fig. 5B
ersichtlich, wird in diesem modifizierten Beispiel der Eck
positionsstangenaufbau 9 nicht eingefahren, bis eine vorbe
stimmte Zeitperiode, beispielsweise 2 oder 3 min, verstri
chen ist, nachdem der Zündschalter 41 in seine Stellung AUS
oder seine Stellung ACC unter der Bedingung gestellt ist,
daß der Fernsteuer-Betätigungsschalter 42 geschlossen ist.
In dem Fall, in dem der Eckpositionsstangenaufbau 9 bereits
eingefahren worden ist, bleibt er indessen eingefahren. Der
in der Funktionstabelle gemäß Fig. 5B fortgelassene Teil ist
dem korrespondierenden Teil in dem Fall der Steuerschaltung
40 ähnlich.
Entsprechend dem zweiten modifizierten Beispiel des Steuer
teils wird verhindert, daß der Eckpositionsstangenaufbau 9
eine wiederholte Ausfahr-/Einfahr-Betätigung erfährt, und
zwar sogar dann, wenn eine Ein/Aus-Betätigung des Zünd
schalters 41 innerhalb eines relativ kurzen Intervalls wie
derholt wird. Die Eckpositionsstangeneinrichtung 1 ist da
durch in ihrer Lebensdauer betreffend deren bewegliche Tei
le, die den Eckpositionsstangenaufbau 9 und den Antriebsme
chanismus 13 umfassen, verbessert. Anstelle des Zeitgebers
201 kann vorzugsweise ein Software-Zeitgeber verwendet wer
den. Es ist auch möglich, einen dem Zeitgeber 201 gemäß Fig.
5A ähnlichen Zeitgeber zum Zwecke einer Modifizierung des
Steuerteils 100, wie es in Fig. 4A u. Fig. 4B gezeigt bzw.
erläutert ist, zu verwenden.
Fig. 6A u. Fig. 6B zeigen den Aufbau bzw. die Funktion eines
Steuerteils 300 als ein drittes modifiziertes Beispiel für
den Steuerteil 50 in dem zuvor beschriebenen Ausführungs
beispiel. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen.
In dem Steuerteil 300 ist zusätzlich ein Sensor 301 zum
Prüfen, ob der Schlüssel des Zündschalters 41 in einen
(nicht gezeigten) Schlüsselschlitz eingeführt ist oder
nicht, vorgesehen. Wie aus der Funktionstabelle gemäß Fig.
6B ersichtlich, wird in diesem modifzierten Beispiel der
Eckpositionsstangenaufbau 9 bedingt in die Stellung AB ge
bracht, wenn der Zündschalter 41 in seine Stellung AUS oder
seine Stellung ACC unter der Bedingung gebracht ist, daß der
Fernsteuer-Betätigungsschalter 42 geschlossen ist. In ande
ren Worten ausgedrückt heißt dies, daß der Eckpositions
stangenaufbau 9 in derselben Stellung gehalten wird, wenn
der Schlüssel des Zündschalters 41 nach wie vor eingesteckt
bleibt, nachdem der Zündschalter 41 in seine Stellung AUS
oder seine Stellung ACC gebracht ist. Das bedeutet, daß der
Eckpositionsstangenaufbau so in seiner Stellung belassen
bleibt, wie er sie bis dahin - ausgefahren oder eingefah
ren - eingenommen hat. Er wird eingefahren, wenn der
Schlüssel aus dem Schlüsselschlitz unter der Bedingung her
ausgezogen wird, daß der Zündschalter 41 in seine Stellung
AUS oder seine Stellung ACC gebracht ist. Der fortgelassene
Teil der Funktionstabelle gemäß Fig. 6B ist ähnlich dem
korrespondierenden Teil in dem Fall der Steuerschaltung 40.
Entsprechend dem dritten modifizierten Beispiel des Steuer
teils wird der Eckpositionsstangenaufbau 9 ausgefahren oder
eingefahren belassen, wenn der Schlüssel wirksam eingesteckt
ist, und zwar selbst dann, wenn eine Ein/Aus-Betätigung des
Zündschalters 41 mehrmals innerhalb eines relativ kurzen
Intervalls wiederholt wird. Die Eckpositionsstangenein
richtung 1 ist daher in bezug auf die Lebensdauer von deren
beweglichen Teilen, die den Eckpositionsstangenaufbau 9 und
den Antriebsmechanismus 13 umfassen, verbessert. Es ist
außerdem möglich, den Steuerteil 100, der in Fig. 4A u. Fig.
4B gezeigt bzw. erläutert ist, in gleicher Weise zu modifi
zieren.
Fig. 7A u. Fig. 7B zeigen den Aufbau bzw. die Funktion eines
Steuerteils 400 in einer Eckpositionsstangeneinrichtung
gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel für die vorliegende
Erfindung. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Die Eckpositionsstangeneinrichtung des zweiten
Ausführungsbeispiels ist ähnlich derjenigen gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel in bezug auf den Aufbau, wie er in Fig.
1, Fig. 2A u. Fig. 2B gezeigt ist, während er jedoch in
einem Eckbereich einer hinteren Stoßstange eines Automobils
angeordnet ist.
Der Steuerteil 400 enthält eine Steuerschaltung 440, in die
Erfassungssignale aus dem Zündschalter 41, dem Fernsteuer-
Betätigungsschalter 42 und einem Rückwärtsbereichs-Detektor
401 zum Prüfen, ob ein Schaltgetriebe in einen Rückwärtsgang
geschaltet ist oder nicht, eingegeben werden.
Die Funktion des Steuerteils 400 zeigt Fig. 7B.
Unter der Bedingung, daß der Betätigungsschalter 42 ausge
schaltet bleibt, wird ein (nicht gezeigter) hinterer Eck
positionsstangenaufbau ohne Rücksicht auf andere Bedingungen
in die Stellung AB gebracht.
In dem Fall, in dem der Betätigungsschalter 42 eingeschaltet
gehalten wird, hat die Stellung EIN des Zündschalters 41 nur
dann Vorrang, wenn das Fahrzeug gestartet wird. In anderen
Worten ausgedrückt heißt dies, daß der hintere Eckpositions
stangenaufbau für eine vorbestimmte Zeitperiode eine AUF-
Phase erfährt, bevor er in eine AB-Phase eintritt, wie dies
auch in dem Fall gemäß Fig. 3B gegeben ist, und zwar ohne
Rücksicht auf die Schaltstellung des Schaltgetriebes, wenn
der Zündschalter 41 von seiner AUS- oder ACC-Stellung in die
Stellung EIN gebracht ist.
Nach dem Ausführen einer Folge von Schritten für das Starten
des Fahrzeugs wird der hintere Eckpositionsstangenaufbau in
Übereinstimmung mit dem Bereich, in welchen das Schaltge
triebe geschaltet ist, ausgefahren oder eingefahren. In dem
Fall des Rückwärtsbereiches R wird der hintere Eckpositi
onsstangenaufbau in die Stellung AUF gebracht. Indessen wird
ein Erfassungssignal, welches angibt, daß das Schaltgetriebe
in irgendeinen anderen als den Rückwärtsbereich R geschaltet
ist, verarbeitet, um es zum Zwecke des Verhinderns eines
Schwingens eines Elektromotors 31 zu verzögern, wenn häufig
in den und aus dem Rückwärtsbereich R geschaltet wird.
Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel kann der Eckpositi
onsstangenaufbau in dem hinteren Eckbereich des Fahrzeugs
automatisch in einer teleskopartigen Betätigung angetrieben
werden, wenn sich das Fahrzeug mit eingeschaltetem Rück
wärtsgang nach hinten bewegt. Der hintere Eckpositionsstan
genaufbau wird automatisch eingefahren, wenn der Rückwärts
fahrzustand aufgehoben ist. Der Eckpositionsstangenaufbau
wird dadurch gesteuert, um ihn in geeigneter Weise entweder
eine ausgefahrene oder eine eingefahrene Stellung in Abhän
gigkeit von dem Fahrzustand des Fahrzeugs einnehmen zu las
sen.
Die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele und die modi
fizierten Ausführungsformen derselben können vorzugsweise
miteinander kombiniert sein.
Aus der zuvor gegebenen Beschreibung ist ersichtlich, daß
gemäß der vorliegenden Erfindung eine Eckpositionsstange,
die an dem vorderen oder dem hinteren Ende eines Fahrzeugs
angeordnet ist, automatisch angetrieben wird, um in geeig
neter Weise entweder eine ausgefahrene Stellung oder eine
eingefahrene Stellung in Übereinstimmung mit dem Fahrzustand
des Fahrzeugs einzunehmen.
Für den Fachmann ist ersichtlich, daß zahlreiche Änderungen
und Modifikationen der bevorzugten Ausführungsbeispiele
ausgeführt werden können, ohne daß dazu der allgemeine Er
findungsgedanke oder der Schutzumfang, der durch die An
sprüche bestimmt ist, verlassen werden müßte.
Claims (9)
1. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge, mit einem
vertikal ausstreckbaren und zusammenziehbaren Eckpositi
onsstangenaufbau, der in einem Eckbereich eines Fahr
zeugkörpers angeordnet ist, und einem Antriebsmechanismus
zum Antreiben des Eckpositionsstangenaufbaus, um densel
ben zwischen einer ausgefahrenen Stellung und einer ein
gefahrenen Stellung auszustrecken oder zusammenzuziehen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eckposi
tionsstangeneinrichtung
- - Mittel (41, 43, 43 a; 41, 101; 41, 43, 43 a, 201; 41, 43, 43 a, 301; 41, 401) zum Erfassen des Fahrzustands des Fahrzeugs und
- - Steuermittel (40, 60-76; 140; 240; 340; 440) zum au tomatischen Starten des Antriebsmechanismus (13), um den Eckpositionsstangenaufbau (9) in Abhängigkeit von einem Erfassungssignal aus den Mitteln zum Erfassen des Fahrzustands des Fahrzeugs auszustrecken oder zusammen zuziehen,
enthält.
2. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Mittel (41, 43, 43 a) zum Erfassen des Fahrzu stands des Fahrzeugs ein erstes Erfassungsmittel zum Erfassen der Betätigungsstellung eines Zündschalters (41) enthalten und
- - daß die Steuermittel (40; 140; 240; 340; 440) den An triebsmechanismus (13) in Abhängigkeit von dem Erfas sungssignal aus dem ersten Erfassungsmittel derart steuern, daß wenn der Zündschalter (41) in eine seiner EIN-Stellungen gebracht ist, der Eckpositionsstangen aufbau (9) zunächst für eine vorbestimmte Zeitperiode in dessen ausgefahrene Stellung und danach in dessen eingefahrene Stellung bewegt wird.
3. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Mittel (41, 43, 43 a) zum Erfassen des Fahrzu stands des Fahrzeugs ein zweites Erfassungsmittel (43) zum Erfassen der Fahrzeuggeschwindigkeit (V) und ein Schaltmittel (43 a) zum selektiven Verbinden des zweiten Erfassungsmittels (43) mit dem Steuermittel (40) ent halten,
- - daß das Steuermittel (40) das Erfassungssignal aus dem zweiten Erfassungsmittel (43) mit Vorrang vor dem Er fassungssignal aus dem ersten Erfassungsmittel unter der Bedingung verarbeitet, daß das zweite Erfassungs mittel (43) durch das Schaltmittel (43 a) mit dem Steu ermittel (40) verbunden ist, und
- - daß das Steuermittel (40) den Antriebsmechanismus (13) derart steuert, daß der Eckpositionsstangenaufbau (9) eingefahren wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) größer als ein vorbestimmter Wert (V 1) ist, und ausge fahren wird, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit (V) kleiner als der vorbestimmte Wert (V 1) ist.
4. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Mittel (41, 101) zum Erfassen des Fahrzustands des Fahrzeugs ein drittes Erfassungsmittel (101) zum Erfassen des Lenkwinkels (As) enthalten,
- - daß das Steuermittel (140) das Erfassungssignal aus dem ersten Erfassungsmittel (41) mit Vorrang vor dem Er fassungssignal aus dem dritten Erfassungsmittel (101) verarbeitet und
- - daß das Steuermittel (40) den Antriebsmechanismus (13) derart steuert, daß der Eckpositionsstangenaufbau (9) eingefahren wird, wenn der Lenkwinkel (As) kleiner als ein vorbestimmter Wert (A 1) ist, und ausgefahren wird, wenn der Lenkwinkel (As) größer als der vorbestimmte Wert (A 1) ist.
5. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Eckpositionsstangeneinrichtung (1) desweiteren ein Verzögerungsmittel (201) zum Verzögern des Erfas sungssignals aus dem ersten Erfassungsmittel (41) vor dessen Eingabe in das Steuermittel (240) enthält, und
- - daß das Steuermittel (240) den Antriebsmechanismus (13) in Abhängigkeit von den Erfassungssignalen aus dem er sten Erfassungsmittel und dem Verzögerungsmittel derart steuert, daß wenn der Zündschalter (41) aus der EIN- Stellung in eine andere Stellung (AUS, ACC) gebracht ist, der Eckpositionsstangenaufbau (9) zunächst auf den Ablauf einer vorbestimmten Zeitperiode hin ausge fahren wird.
6. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Eckpositionsstangeneinrichtung (1) desweiteren ein viertes Erfassungsmittel (301) zum Erfassen der Tatsache, daß ein Zündschlüssel in den Schlüsselschlitz des Zündschalters (41) eingesteckt ist oder nicht ein gesteckt ist, enthält, und
- - daß das Steuermittel (340) den Antriebsmechanismus (13) in Abhängigkeit von den Erfassungssignalen aus dem er sten Erfassungsmittel und dem vierten Erfassungsmittel derart steuert, daß wenn der Zündschalter (41) aus der EIN-Stellung in eine andere Stellung (AUS, ACC) ge bracht ist, der Eckpositionsstangenaufbau (9) in dem Fall, in dem der Zündschlüssel in den Schlüsselschlitz eingesteckt ist, in seiner Stellung gehalten wird und in dem Fall, in dem der Zündschlüssel nicht in den Schlüsselschlitz eingesteckt ist, in eine eingefahrene Stellung gebracht wird.
7. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet,
- - daß der Eckbereich des Fahrzeugkörpers ein hinterer Eckbereich ist,
- - daß die Mittel (41, 401) zum Erfassen des Fahrzustands des Fahrzeugs desweiteren ein fünftes Erfassungsmittel (401) zum Erfassen der Tatsache, daß ein Schaltgetriebe in einen Rückwärtsgang geschaltet ist oder nicht, ent halten,
- - daß das Steuermittel (440) das Erfassungssignal aus dem ersten Erfassungsmittel mit Vorrang vor dem Erfas sungssignal aus dem fünften Erfassungsmittel verarbei tet und
- - daß das Steuermittel (440) den Antriebsmechanismus (13) derart steuert, daß der Eckpositionsstangenaufbau (9) in dem Fall ausgefahren wird, in dem das Schaltgetriebe in den Rückwärtsgang geschaltet ist, und in dem Fall eingefahren wird, in dem das Schaltgetriebe in irgend einen der anderen Gänge als dem Rückwärtsgang ge schaltet ist.
8. Eckpositionsstangeneinrichtung für Fahrzeuge nach An
spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Betätigungsschaltmittel (42) zum Ausgeben eines Befehls
signals an das Steuermittel (40; 140; 240; 340; 440), um
den Antriebsmechanismus (13) zwangsweise derart zu betä
tigen, daß der Eckpositionsstangenaufbau (9) in die ein
gefahrene Stellung gebracht wird, vorgesehen ist.
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