DE3738678A1 - Fluessigkeitsapplikator, beispielsweise kosmetikinstrument, schreibgeraet und dergl. - Google Patents
Fluessigkeitsapplikator, beispielsweise kosmetikinstrument, schreibgeraet und dergl.Info
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsapplikator,
beispielsweise Kosmetikinstrumente zum Aufbringen von Kosmetik
flüssigkeit, wie beispielsweise Lidstrichfarbe, Wimperntusche,
Nagellack und dergl., Schreibgeräte zum Aufbringen von Tinte,
beispielsweise einen Markierungsstift, Filzschreiber und dergl.,
und andere Applikatoren zum Aufbringen anderer Auftragsflüssig
keit, sowie insbesondere einen Flüssigkeitsapplikator, bei dem
die aufzubringende Flüssigkeit einem Flüssigkeitsaufbringab
schnitt des Instruments zwangszugeführt ist.
Bislang ist eine Vorrichtung zum Aufbringen von Flüssigkeit
bzw. ein Flüssigkeitsapplikator vorgesehen gewesen, wobei ein
Reservoirabschnitt zur Aufnahme der aufzubringenden Flüssig
keit im Inneren einer Schaft- bzw. Stielbuchse des Applika
tors vorgesehen ist, wobei der Reservoirabschnitt mit dem
Flüssigkeitsaufbringabschnitt des Applikators in Verbindung
steht, wobei ein axial bewegbares Teil, wie beispielsweise ein
Kolben, in dem Reservoirabschnitt des Applikators angeordnet
ist, wobei in einem hinteren Endabschnitt der Schaftbuchse des
Applikators ein drehbares Steuerteil vorgesehen ist, das zum
zum Bewegen des axial bewegbaren Teils, wie beispielsweise des
Kolbens, in Vorwärtsrichtung durch Gewindeantrieb gedreht wird,
so daß die aufzubringende Flüssigkeit dem Flüssigkeitsaufbring
abschnitt aus dem Reservoirabschnitt des Applikators zwangs
zugeführt wird. Ein solcher herkömmlicher Flüssigkeitsapplika
tor ist beispielsweise in der veröffentlichten japanischen
Gebrauchsmusteranmeldung Nr. 50-10 925 offenbart.
Bei einem solchen herkömmlichen Flüssigkeitsapplikator ist es
jedoch in dem Fall, daß es erforderlich ist, eine Zufuhrrate
der aufzubringenden Flüssigkeit auf einem gewissen Niveau zu
halten, nämlich in dem Fall, daß das axial bewegbare Teil, bei
spielsweise der Kolben, des Applikators mit einer gewissen Ge
schwindigkeit bzw. Rate vorwärtsbewegt wird, notwendig, das
drehbare Steuerteil des Applikators in seiner Rotation prä
zise zu steuern. Es ist für den Anwender jedoch sehr unbe
quem, die Drehung des Steuerteils des Applikators präzise zu
steuern, selbst wenn eine graduierte Skala an einem Drehkopf
des rotierenden Steuerteils des Applikators vorgesehen ist,
weil die Ablesung einer solchen Skala den Anwender ermüdet
und zu einer Fehlablesung führt. Eine solche Fehlablesung ver
ursacht oft, daß das rotierende Steuerteil umgekehrt zu drehen
ist, so daß Luft in den Reservoirabschnitt des Applikators
gesaugt wird, die sich ausdehnt, wenn die Temperatur des Appli
kators zunimmt. Eine solche Ausdehnung der Luft in dem Reser
voirabschnitt verursacht ein Austropfen der aufzubringenden
Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsaufbringabschnitt bzw. -teil
des Applikators. Diese Probleme wohnen dem herkömmlichen
Flüssigkeitsapplikator inne. Deshalb ist es Ziel der vorlie
genden Erfindung, einen neuen Flüssigkeitsapplikator anzugeben,
welcher die obigen Probleme lösen kann.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen neuen Flüs
sigkeitsapplikator, wie beispielsweise ein Kosmetikinstrument,
ein Schreibgerät oder ähnliche Instrumente anzugeben, die eine
rohrförmige Schaftbuchse, ein Flüssigkeitsaufbringteil, das mit
einem vorderen Endabschnitt der Schaftbuchse verbunden ist,
einen Flüssigkeitsreservoirabschnitt, der mit dem Flüssigkeits
aufbringteil in Verbindung steht und der in der Schaftbuchse
vorgesehen ist, einen Kolben, der in dem Reservoirabschnitt
axial verschiebbar angeordnet und in wasserdichten Kontakt mit
dem Reservoirabschnitt gebracht ist, eine mit dem Kolben ver
bundene Gewindestange, die wenigstens an einem Endabschnitt mit
einem Gewindeabschnitt versehen ist, eine Hemmeinrichtung zum
Verhindern einer Drehung der Gewindestange, eine drehbare bzw.
rotierende Steuerbuchse, die in einem hinteren Endabschnitt der
Schaftbuchse drehbar eingesetzt, an einer Bewegung in der axia
len Richtung der Schaftbuchse gehindert und mit einem Nocken
vorsprung mit einer schrägen vorderen Endfläche versehen ist,
einen zylindrischen Nockenstößel, der zwischen dem Flüssig
keitsreservoirabschnitt und der drehbaren Steuerbuchse ange
ordnet und mit einem hinteren Endvorsprung versehen ist, der
aus einer sich im wesentlichen parallel zur längsaxialen
Richtung der Schaftbuchse sich erstreckenden vertikalen Wand
und aus einer von der vertikalen Wand unter einem scharfen oder
spitzen Winkel schräg abgehenden schrägen Wand besteht, wobei
der zylindrische Nockenstößel mit dem Nockenvorsprung der
drehbaren Steuerbuchse in Eingriff steht, eine Führungsein
richtung zum Führen des zylindrischen Nockenstößels, der durch
die Führungseinrichtung, die eine Bewegung des Nockenstößels in
Längsrichtung der Schaftbuchse erlaubt, an einer Drehbewegung
um seine Längsachse gehindert ist, wobei die Führungseinrich
tung aus Komponenten gebildet ist, die sowohl an einer inneren
Wand der Schaftbuchse als auch an dem Nockenstößel vorgesehen
sind, eine Schraubenfeder, die den Nockenstößel ständig nach
rückwärts drückt und die an einer Stelle vor dem zylindrischen
Nockenstößel vorgesehen ist, und eine im Inneren der drehbaren
Steuerbuchse vorgesehene Antriebseinrichtung zum Antreiben der
Gewindestange aufweist.
Bei dem erfindungsgemäßen Flüssigkeitsapplikator ist es
möglich, mehrere der hinteren Endvorsprünge des zylindrischen
Nockenstößels und mehrere der Nockenvorsprünge vorzusehen.
Die Antriebseinrichtung zum Antreiben der Gewindestange des
Applikators nach der vorliegenden Erfindung kann ein Gewinde
loch sein, das im Inneren der drehbaren Steuerbuchse vorgesehen
ist, oder sie kann ein separates Teil sein, das mit einem
aufzunehmenden Gewinde bzw. Außengewinde versehen ist, das in
einem zentralen Abschnitt des separaten Teils angeordnet ist
und in das der Gewindeabschnitt der Gewindestange eingeschraubt
ist, wobei das separate Teil fest im Inneren der drehbaren
Steuerbuchse fixiert ist.
Vorzugsweise ist die Führungseinrichtung zum Führen des zylin
drischen Nockenstößels aus einer in einer Innenwand der Schaft
buchse vorgesehenen Nut und aus einem an einer äußeren Umfangs
fläche des zylindrischen Nockenstößels vorgesehenen Vorsprung
gebildet, oder sie ist aus einem an der Innenwand der Schaft
buchse vorgesehenen Vorsprung und aus einer in der äußeren
Umfangsfläche des zylindrischen Nockenstößels vorgesehenen Nut
gebildet.
Im folgenden wird eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Flüssigkeitsapplikators in Form eines Lidstrich-Auftraginstru
ments anhand der Figur detailliert beschrieben.
Die Figur zeigt einen Längsschnitt durch die Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsapplikators.
In der Figur bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine rohrförmige
Schaftbuchse des erfindungsgemäßen Flüssigkeitsapplikators. In
einem vorderen Endabschnitt der Schaftbuchse 1 des Applikators
ist ein Vorsprung 2 kleinen Durchmessers vorgesehen, und mit
einem vorderen Endabschnitt dieses Vorsprungs 2 ist eine
Pinselspitze 11 verbunden, die an ihrem Basisabschnitt mit
einem hinteren Endflansch 13 versehen ist. Auf den Vorsprung 2
kleinen Durchmessers der Schaftbuchse 1 ist ein vorderer Schaft
12 geschraubt, der den hinteren Endflansch 13 der Pinselspitze
11 an der Schaftbuchse 1 fixiert.
Das Bezugszeichen 10 bezeichnet einen Flüssigkeitskanal, durch
den ein Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 der Schaftbuchse 1
zur Aufnahme einer aufzubringenden Flüssigkeit mit der Pinsel
spitze 11 verbunden ist. Der Flüssigkeitskanal 10 ist in einem
Bohrungsabschnitt des Vorsprungs 2 kleinen Durchmessers der
Schaftbuchse 1 so eingesetzt und darin fixiert, daß ein vorde
rer Endabschnitt des Flüssigkeitskanals 10 aus dem vorderen
Ende des Vorsprungs 2 kleinen Durchmessers der Schaftbuchse und
in das Innere der Pinselspitze 11 ragt.
Die Bürsten- bzw. Pinselspitze 11 steht mit dem Flüssigkeits
reservoirabschnitt 14 der Schaftbuchse 11 durch diesen Flüssig
keitskanal 10 so in Verbindung, daß die aufzubringende Flüssig
keit aus dem Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 der Schaftbuchse
1 durch den Flüssigkeitskanal 10 der Pinselspitze 11 zugeführt
wird.
Der Innendurchmesser der rohrförmigen Schaftbuchse 1 nimmt
stufenweise derart zu, daß ein die Bohrung des Vorsprungs 2
kleinen Durchmessers bildender erster innerer Teil, ein hinter
dem ersten inneren Teil angeordneter, den Flüssigkeitsreser
voirabschnitt 14 der Schaftbuchse 1 bildender zweiter innerer
Teil mit im Vergleich zum Innendurchmesser des ersten inneren
Teils oder der Bohrung des Vorsprungs 2 kleinen Durchmessers
größeren Innendurchmesser, ein hinter dem zweiten inneren Teil
5 angeordneter dritter innerer Teil 6 mit im Vergleich zum
Innendurchmesser des zweiten inneren Teils größeren Innendurch
messer, und ein vierter innerer Teil 7 ausgebildet ist, der
hinter dem dritten inneren Teil 6 angeordnet ist und einen
größeren Innendurchmesser als der dritte innere Teil 6
aufweist. An einer Stelle zwischen dem zweiten inneren Teil 5
und dem dritten inneren Teil 6 und an einer Stelle zwischen dem
dritten inneren Teil 6 und dem vierten inneren Teil 7 sind je
weils ein Schulterabschnitt 4 bzw. 4′ vorgesehen.
Mehrere Führungsnuten 8, die sich in den Schulterabschnitt 4′
der Schaftbuchse 1 öffnen, sind an einer Innenwand eines hin
teren Halb- bzw. Teilabschnitts des dritten inneren Teils 6 der
Schaftbuchse 1 in Intervallen einer gewissen Distanz und in Um
fangsrichtung der Schaftbuchse 1 vorgesehen, welche Führungs
nuten 8 sich in Längsrichtung der Schaftbuchse 1 erstrecken.
An einer vorbestimmten Stelle eines Umfangsabschnitts einer
vorderen Endfläche der drehbaren Steuerbuchse 21 ist ein vor
springender Nockenvorsprung 25 vorgesehen, der an seinem
vorderen Ende mit einer schrägen Fläche versehen ist.
Das Bezugszeichen 29 bezeichnet einen zylindrischen Nocken
stößel, der an einer Stelle vor der drehbaren Steuerbuchse 21
vorgesehen ist. An einer äußeren Umfangsfläche eines hinteren
Endabschnitts des zylindrischen Nockenstößels 29 sind mehrere
längliche Vorsprünge ausgebildet, die sich in Längsrichtung der
Schaftbuchse an Stellen erstrecken, die den Führungsnuten 8 der
Schaftbuchse 1 zugeordnet sind. Es ist nicht unbedingt erfor
derlich, daß die Zahl der Vorsprünge 30 der Zahl der Führungs
nuten 8 entspricht. Die Zahl der Vorsprünge 30 kann kleiner
sein als die Zahl der Führungsnuten 8. Die Führungsnuten 8
wirken mit den Vorsprüngen 30 so zusammen, daß sie den zylin
drischen Nockenstößel 29 führen. Alternativ dazu ist es
möglich, die Vorsprünge 30 an der Innenwand der Schaftbuchse
und die Führungsnuten 8 in der äußeren Umfangsfläche des
zylindrischen Nockenstößels 29 vorzusehen.
Die mehreren Vorsprünge 30, die in Umfangsrichtung des zylin
drischen Nockenstößels 29 im gleichen Abstand voneinander ange
ordnet sind, sind in einer hinteren Endfläche des zylindrischen
Nockenstößels 29 vorgesehen, wobei jeder Vorsprung 30 aus einer
vertikalen Wand, die sich im wesentlichen parallel zur Längs
achse der Schaftbuchse 1 erstreckt, und aus einer schrägen Wand
gebildet, die schräg von der vertikalen Wand unter einem schar
fen oder spitzen Winkel abgeht. Ein äußerer Durchmesser des
zylindrischen Nockenstößels 29 ist so bestimmt, daß der zylin
drische Nockenstößel 29 im Paßsitz in den dritten inneren Teil
6 der Schaftbuchse 1 eingesetzt ist. Gleichzeitig sind die Vor
sprünge 30 des zylindrischen Nockenstößels 29 in die Führungs
nuten der Schaftbuchse 1 eingesetzt. Folglich verhindert die
Schaftbuchse 1, daß der sich zylindrische Nockenstößel um seine
Längsachse drehen kann, ermöglicht es dem zylindrischen Nocken
stößel 29 jedoch, daß er sich in Längsrichtung der Schaftbuchse
29 bewegen kann.
Zwischen dem zylindrischen Nockenstößel 29 und einer Hemmein
richtung 19 zum Verhindern einer Drehung der Gewindestange um
ihre Längsachse ist eine Schraubenfeder 33 so angeordnet, daß
der zylindrische Nockenstößel 29 unter einem Einfluß einer
elastischen Kraft der Schraubenfeder 33 nach rückwärts ge
drückt wird, wodurch die Vorsprünge 30 des zylindrischen
Nockenstößels 29 ständig in Eingriff mit dem Nockenvorsprung 25
der drehbaren Steuerbuchse 21 stehen.
In einer Innenwand der Schaftbuchse 1 ist an einer Stelle in
der Nähe des hinteren Endes der Schaftbuchse 1 eine Nut 9
vorgesehen, die sich in Umfangsrichtung der inneren Wand der
Schaftbuchse 1 erstreckt.
In den Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 der Schaftbuchse 1 ist
ein Kolben 16 axial gleitend eingesetzt. Die aufzubringende
Flüssigkeit ist in dem Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 vor
dem Kolben 16 aufgenommen. An einer äußeren Umfangsfläche des
Kolbens 16 sind O-Ringe 15 so befestigt, daß der Kolben 16
durch die O-Ringe 15 in wasserdichten Kontakt mit der Innen
fläche des Flüssigkeitsreservoirabschnitts 14 gebracht ist und
dadurch verhindert ist, daß die aufzubringende Flüssigkeit aus
dem Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 leckt. Es ist möglich,
die O-Ringe 15 durch andere geeignete Mittel zu ersetzen, die
verhindern, daß die aufzubringende Flüssigkeit aus dem Flüs
sigkeitsreservoirabschnitt 14 leckt.
An einer Hinterseite des Kolbens 16 ist eine Gewindestange 18
fixiert, die durch den dritten inneren Teil 6 der Schaftbuchse
1 hindurchgeht und in den vierten inneren Teil 7 der Schaft
buchse 1 ragt. Ein hinterer Halb- oder Teilabschnitt der Ge
windestange 18 bildet ein aufzunehmendes Gewinde bzw. Außen
gewinde, während ein vorderer Halb- bzw. Teilabschnitt der Ge
windestange 18 kein Gewinde aufweist und einen quadratischen
Säulenabschnitt bildet.
Es ist möglich, daß die Gewindestange 18 als Ganzes eine
quadratische Säulenform einnimmt. In diesem Fall weisen Längs
kanten der Stange 18 mit der quadratischen Säulenform ein Ge
winde auf.
Es ist auch möglich, daß die Gewindestange 18 als Ganzes eine
Kreissäulenform einnimmt.
Das Bezugszeichen 19 bezeichnet eine Hemmeinrichtung zur Ver
hinderung einer Drehung der Gewindestange 18 um ihre Längs
achse, vorausgesetzt, daß die Hemmeinrichtung 19 der Gewinde
stange 18 eine axiale Bewegung relativ zur Schaftbuchse 1 er
laubt.
Die Hemmeinrichtung 19 ist mit einem zentralen Loch 20 ver
sehen, dessen Form dem Querschnitt des vorderen Halb- bzw.
Teilabschnitts der Gewindestange 18 entspricht, derart, daß die
Gewindestange 18 gleitend in das zentrale Loch 20 der Hemm
einrichtung 19 einsetzbar ist. Folglich kann sich die Gewinde
stange 18 relativ zur Hemmeinrichtung 19 axial bewegen, sich
jedoch nicht um ihre Längsachse drehen. In dem Fall, daß die
Gewindestange 18 als Ganzes eine Kreissäulenform einnimmt, ist
eine andere Anschlageinrichtung erforderlich. Beispielsweise
kann zur Bildung einer solchen Hemmeinrichtung eine an der
äußeren Umfangsfläche der Gewindestange 18 ausgebildete Rippe
sich in Längsrichtung der Schaftbuchse 1 erstrecken, voraus
gesetzt, daß das zentrale Loch 20 eine den Querschnitt der
Gewindestange 18 mit der Rippe entsprechende Form einnimmt.
Das Bezugszeichen 21 bezeichnet eine drehbare Steuerbuchse,
von der ein vorderer Halb- bzw. Teilabschnitt 22 drehbar in dem
vierten inneren Teil 7 der Schaftbuchse 1 angeordnet ist. Ein
äußerer Durchmesser des vorderen Halb- bzw. Teilabschnitts 22
der drehbaren Steuerbuchse 21 ist etwas kleiner als der Innen
durchmesser des vierten inneren Teils 7 der Schaftbuchse 1, um
zu ermöglichen, daß der vordere Halb- bzw. Teilabschnitt 22 der
drehbaren Steuerbuchse 21 in den vierten inneren Teil 7 der
Schaftbuchse 1 paßt. Ein äußerer Durchmesser eines hinteren
Halb- bzw. Teilabschnitts 23 der drehbaren Steuerbuchse 21
entspricht im wesentlichen dem äußeren Durchmesser des hinteren
Endabschnitts der Schaftbuchse 1.
An der äußeren Umfangsfläche des vorderen Halb- bzw. Teilab
schnitts 22 der drehbaren Steuerbuchse 21 ist an einer Stelle,
die der Nut 9 zugeordnet ist bzw. dieser Nut entspricht, wenn
die drehbare Steuerbuchse 21 in dem vierten inneren Teil 7 der
Schaftbuchse 1 befestigt ist, eine der Nut 9 der Schaftbuchse 1
zugeordnete ringförmige Rippe 24 an der äußeren Umfangsfläche
des vorderen Halb- bzw. Teilabschnitts 22 der drehbaren Steuer
buchse 21 vorgesehen. Diese Rippe 24 der drehbaren Steuerbuchse
21 greift in die Nut 9 der Schaftbuchse 1 ein, so daß die dreh
bare Steuerbuchse 21 drehbar in dem hinteren Endabschnitt der
Schaftbuchse 1 gehalten und an einer axialen Bewegung gehindert
ist.
Der Nockenvorsprung 25, der steif oder fest ist, ist an der
vorderen Endfläche der drehbaren Steuerbuchse 21 vorgesehen.
Ein vorderes Ende des Nockenvorsprungs 25 ist durch die schräge
Wand derart definiert, daß der Nockenvorsprung 25 als Ganzes
eine Trapezoidform einnimmt. Bei der in der Figur dargestellten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist nur ein Nocken
vorsprung 25 vorgesehen. Es ist auch möglich, in der drehbaren
Steuerbuchse 21 mehrere Nockenvorsprünge 25 vorzusehen. In
einem Zustand, in dem die drehbare Steuerbuchse 21 in der
Schaftbuchse 1 montiert ist, steht der vordere Endabschnitt des
Nockenvorsprungs 25 mit einem hinteren Endvorsprung 31 des
zylindrischen Nockenstößels 29 in Eingriff. Wenn der Anwender
die drehbare Steuerbuchse 21 dreht, kann die drehbare Steuer
buchse 21 in bezug auf eine hintere Endansicht des in der Figur
dargestellten Flüssigkeitsapplikators sich im Gegenuhrzeiger
drehen, da der zylindrische Nockenstößel 29 gegen die ela
stische Kraft einer Schraubenfeder 33 vorwärts bewegt wird,
und zwar durch den festen Nockenstößel 25, der zu diesem Zeit
punkt an der schrägen Wand des hinteren Endvorsprungs 31 des
zylindrischen Nockenstößels 29 anliegt, um diesen Stößel 29
vorwärts zu drücken. Im Gegensatz dazu ist es dem Anwender
nicht möglich, die drehbare Steuerbuchse 21 in bezug auf die
hintere Endansicht des in der Figur dargestellten Flüssigkeits
applikators im Uhrzeigersinn zu drehen, da der feste Nockenvor
sprung 25 der drehbaren Steuerbuchse 21 an der vertikalen Wand
des hinteren Endvorsprungs 31 des zylindrischen Nockenstößels
29 anliegt und als Sperrhaken wirkt. Folglich und wie es klar
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, ist es dem An
wender möglich, die drehbare Steuerbuchse 21 in bezug auf die
hintere Endansicht des in der Figur dargestellten Flüssigkeits
applikators nur im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Während der
Drehoperation der drehbaren Steuerbuchse 21 wird jedesmal, wenn
der feste Nockenvorsprung 25 der drehbaren Steuerbuchse 21 den
hinteren Endvorsprung 31 des zylindrischen Nockenstößels 29
passiert, ein Klicken erzeugt, weil der feste Nockenvorsprung
25 der drehbaren Steuerbuchse 21 von einer flachen hinteren
Endfläche des zylindrischen Nockenstößels 29 unter dem Einfluß
der elastischen Kraft der Schraubenfeder 33 getroffen wird,
nachdem der hintere Endvorsprung 31 des zylindrischen Nocken
stößels 29 gegen die elastische Kraft der Schraubenfeder 33
vorwärts bewegt wird, um den festen Nockenvorsprung 25 der
drehbaren Steuerbuchse 21 zu passieren.
Auf der Innenseite der drehbaren Steuerbuchse 21 ist ein
Antriebsteil 27 vorgesehen, das in der drehbaren Steuer
buchse 21 fest fixiert ist, während es in seinem zentralen
Abschnitt mit einem aufnehmenden Gewinde bzw. Innengewinde
versehen ist, in das der Gewindeabschnitt der Gewindestange 18
geschraubt ist. Das Antriebsteil 27 kann durch geeignete Mittel
an der drehbaren Steuerbuchse 21 fixiert sein. Es ist auch
möglich, eine solche separate Antriebseinrichtung 27 durch ein
Gewindeloch zu ersetzen, das in der drehbaren Steuerbuchse 21
ausgebildet ist.
Der Gewindeabschnitt oder Außengewindeabschnitt der Gewinde
stange 18 ist in das Innengewinde des Antriebsteils 27 ge
schraubt und bewegt die Gewindestange 18 in Vorwärtsrich
tung, wenn die drehbare Steuerbuchse 21 durch den Anwender in
der einzigen Richtung gedreht, die oben erwähnt wurde.
Die Gewindestange 18 hat eine ausreichende Länge, so daß es
möglich ist, den Kolben 16 in die vorderste Position des
Flüssigkeitsreservoirabschnitts 14 der Schaftbuchse 1 zu
bewegen.
Die obengenannten Komponenten des Flüssigkeitsapplikators nach
der vorliegenden Erfindung können aus herkömmlichen Materialien
gefertigt sein. Es ist auch möglich, die Pinselspitze 11 mit
einer nicht dargestellten Kappe abzudecken, um die Pinselspitze
11 gegen Beschädigung zu schützen.
Beim Betrieb wird die drehbare Steuerbuchse 21 durch den An
wender gedreht, so daß der Kolben 16 durch die Gewindestange 18
in Vorwärtsrichtung bewegt wird. Unter diesen Umständen wird
der zylindrische Nockenstößel 29 durch den festen Nockenvor
sprung 25 der drehbaren Steuerbuchse 21 gegen die elastische
Kraft der Schraubenfeder 33 in Vorwärtsrichtung bewegt, da die
drehbare Steuerbuchse 21 in der axialen Richtung der Schaft
buchse 1 stationär gehalten ist und er kehrt in seine anfäng
liche Stellung zurück, wenn sein hinterer Endvorsprung 31 den
festen Nockenvorsprung 25 der drehbaren Steuerbuchse 21 pas
siert, um den festen Nockenvorsprung 25 zu treffen, wodurch
jedesmal das Klicken erzeugt wird, wenn der hintere Endvor
sprung 31 des zylindrischen Nockenstößels 29 des festen Nocken
vorsprung 25 der drehbaren Steuerbuchse 21 passiert.
Bei der Anwendung ist es für den Anwender möglich, das auf
diese Weise erzeugte Klicken durch Hören und Fühlen abzutasten.
Folglich ist es für den Anwender sehr leicht, die drehbare
Steuerbuchse 21 bei der Zufuhr der aufzubringenden Flüssigkeit
aus dem Flüssigkeitsreservoirabschnitt 14 durch die Verwendung
des Kolbens 16 zu der Pinselspitze 11 zu steuern.
In diesem Fall besteht keine Gefahr, daß der Kolben nach rück
wärts bewegt wird, um das Eintreten von Luft in den Flüssig
keitsreservoirabschnitt 14 der Schaftbuchse 1 zu verursachen,
da keine Gefahr besteht, daß die drehbare Steuerbuchse 21
umgekehrt gedreht wird.
Ein erfindungsgemäßer Flüssigkeitsapplikator, beispielsweise
ein kosmetisches Instrument, ein Schreibgerät und dergl. ist
mit einem Kolben zum Zwangszuführen von Tinte zu einem Flüs
sigkeitsaufbringteil des Applikators aus einem Flüssigkeits
reservoir versehen, das im Inneren des Applikators vorgesehen
ist. Der Kolben ist an einem vorderen Ende einer Gewindestange
fest fixiert und wird von der im Inneren des Applikators vor
gesehenen Gewindestange angetrieben, wenn die Gewindestange
durch den Anwender mittels einer drehbaren Steuerbuchse ange
dreht wird, die an einem hinteren Ende des Applikators vorge
sehen ist. Während der Drehung der Steuerbuchse wird die Ge
windestange aufgrund des Eingeschraubtseins in das in Längs
richtung des Applikators stationär gehaltene Außengewinde
vorwärts bewegt. Wenn die drehbare Steuerbuchse gedreht wird,
wirkt ein fester Nockenvorsprung der an einer vorderen End
fläche der drehbaren Steuerbuchse vorgesehen ist, als ein
Sperrhaken in Bezug auf einen zylindrischen Nockenstößel, der
elastisch gegen den festen Nockenvorsprung gedrückt ist und
jedesmal ein Klicken erzeugt, wenn der feste Nockenvorsprung
den hinteren Endvorsprung des Nockenstößels passiert.
Claims (7)
1. Flüssigkeitsapplikator, beispielsweise Kosmetikinstrument,
Schreibgerät oder dergl.,
mit einer rohrförmigen Buchse (1),
mit einem Flüssigkeitsaufbringteil (11), das mit einem vorderen Endabschnitt der Schaftbuchse (1) verbunden ist,
mit einem Flüssigkeitsreservoirabschnitt (14), der mit dem Flüssigkeitsaufbringteil (11) in Verbindung steht und in der Schaftbuchse (1) vorgesehen ist,
mit einem Kolben (16), der in dem Reservoirabschnitt (14) axial verschiebbar angeordnet und in wasserdichten Kontakt mit dem Reservoirabschnitt (14) gebracht ist, und
mit einer Steuereinrichtung zum Bewegen des Kolbens (16), die an einem hinteren Endabschnitt (1) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch
mit einer rohrförmigen Buchse (1),
mit einem Flüssigkeitsaufbringteil (11), das mit einem vorderen Endabschnitt der Schaftbuchse (1) verbunden ist,
mit einem Flüssigkeitsreservoirabschnitt (14), der mit dem Flüssigkeitsaufbringteil (11) in Verbindung steht und in der Schaftbuchse (1) vorgesehen ist,
mit einem Kolben (16), der in dem Reservoirabschnitt (14) axial verschiebbar angeordnet und in wasserdichten Kontakt mit dem Reservoirabschnitt (14) gebracht ist, und
mit einer Steuereinrichtung zum Bewegen des Kolbens (16), die an einem hinteren Endabschnitt (1) vorgesehen ist, gekennzeichnet durch
- - eine mit dem Kolben (16) verbundene Gewindestange (18), die wenigstens an einem hinteren Abschnitt mit einem Gewindeab schnitt versehen ist,
- - eine Hemmeinrichtung (19) zum Verhindern einer Drehung der Gewindestange (18),
- - eine Steuereinrichtung in Form einer drehbaren Steuerbuchse (21), die in dem hinteren Endabschnitt der Schaftbuchse (1) drehbar eingesetzt, an einer Bewegung in axialer Richtung der Schaftbuchse (1) gehindert und mit einem festen Nocken vorsprung (25) mit einer schrägen vorderen Endfläche ver sehen ist,
- - einen zylindrischen Nockenstößel (29), der zwischen dem Flüssigkeitsreservoirabschnitt (14) und der drehbaren Steuer buchse (21) angeordnet und mit einem hinteren Endvorsprung (31) versehen ist, der aus einer sich im wesentlichen parallel zur längsaxialen Richtung der Schaftbuchse (1) erstreckenden vertikalen Wand und aus einer von der verti kalen Wand unter einem scharfen oder spitzen Winkel schräg abgehenden schrägen Wand besteht, wobei der zylindrische Nockenstößel (29) mit dem Nockenvorsprung (25) der drehbaren Steuerbuchse (21) in Eingriff steht,
- - eine Führungseinrichtung (8, 30) zum Führen des zylindrischen Nockenstößels (29), der durch die Führungseinrichtung (8, 30), die eine Bewegung des Nockenstößels (29) in Längsrich tung der Schaftbuchse (1) erlaubt, an einer Drehung um seine Längsachse gehindert ist, wobei die Führungseinrichtung (8, 30) aus Komponenten gebildet ist, die sowohl an einer Innenwand der Schaftbuchse (1) als auch an dem zylindrischen Nockenstößel (29) vorgesehen sind,
- -eine Schraubenfeder (33) zum ständigen Drücken des Nocken stößels (29) nach rückwärts, wobei die Schraubenfeder (33) an einer Stelle vor dem zylindrischen Nockenstößel (29) vor gesehen ist, und durch
- - eine in der drehbaren Steuerbuchse (21) vorgesehene An triebseinrichtung (27) zum Antreiben der Gewindestange (18).
2. Applikator nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere hintere Endvorsprünge (31) des
zylindrischen Nockenstößels (29) vorgesehen sind.
3. Applikator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (27)
zum Antreiben der Gewindestange (18) aus einem Gewindeloch
gebildet ist, das in der sich drehenden Steuerbuchse (21)
vorgesehen und ein durchgehendes Loch ist.
4. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet , daß die Antriebs
einrichtung (27) zum Antreiben der Gewindestange (18) aus einem
separaten Teil gebildet ist, in dem ein Innengewinde vorgesehen
ist, in welches das Außengewinde der Gewindestange (18) ge
schraubt ist, wobei das separate Teil fest in der drehbaren
Steuerbuchse (21) fixiert ist.
5. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß mehrere feste
Nockenvorsprünge (25) der drehbaren Steuerbuchse (21)
vorgesehen sind.
6. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Führungs
einrichtung (8, 30) zum Führen des zylindrischen Nocken
stößels (29) aus einer an einer Innenwand der Schaftbuchse (1)
vorgesehenen Nut (8) und aus einem in einer äußeren Umfangs
fläche des zylindrischen Nockenstößels (29) vorgesehenen Vor
sprung (30) gebildet ist.
7. Applikator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Führungs
einrichtung (8, 30) zum Führen des zylindrischen Nocken
stößels (29) aus einem an einer Innenwand der Schaftbuchse (1)
vorgesehenen Vorsprung und aus einer an einer äußeren Umfangs
fläche des zylindrischen Nockenstößels (29) vorgesehenen Vor
sprung besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1986174288U JPS6382480U (de) | 1986-11-13 | 1986-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3738678A1 true DE3738678A1 (de) | 1988-05-26 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873738678 Withdrawn DE3738678A1 (de) | 1986-11-13 | 1987-11-13 | Fluessigkeitsapplikator, beispielsweise kosmetikinstrument, schreibgeraet und dergl. |
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| DE (1) | DE3738678A1 (de) |
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| GB (1) | GB2198037B (de) |
| IT (1) | IT1223110B (de) |
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- 1987-11-13 FR FR878715700A patent/FR2606676B1/fr not_active Expired
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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