DE3738147C2 - - Google Patents
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/20—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren der im Oberbegriff des
Anspruches 1 angegebenen Art.
Bei einem bekannten derartigen Verfahren (DE-OS
32 29 049) wird der Abstandhalter durch Ablängen des einen dreieckigen
Querschnitt aufweisenden Profilstrangs hergestellt. Im Benutzungsfall dient
eine Längskante als Auflage für die Bewehrung. Um die Standfestigkeit des
Abstandhalters zu erhöhen, wird vorausgehend der Strangabschnitt in
seinem Längsverlauf mit einem Knick oder einer Krümmung versehen. Der
Abstandhalter kommt mit einer seiner drei Längsseiten an der Schalungsfläche
zur Anlage.
Bei Abstandhaltern mit gerundete Kanten aufweisendem dreieckigem
Querschnitt (DE-GM 86 21 416) ist es bekannt, solche Krümmungen im
Längsverlauf des Abstandhalters auch mehrfach anzubringen, wodurch sich
S-förmige Formen ergeben. Im Benutzungsfall stützt sich der Abstandhalter
mit der Längskante seines dreieckförmigen Querschnitts an der
Schalungsfläche ab. Die der Schalungsfläche abgekehrte Dreieckseite
erzeugt eine besonders breite Stützfläche für Baustahleinlagen. Im Falle
von Bewehrungsmatten erstreckte sich ein solcher Abstandhalter über
mehrere Maschen und stützt somit zugleich mehrere Bewehrungsstäbe ab.
Mit dem Strangpreßverfahren läßt sich zwar ein Abstandhalter mit
Dreieckprofil schnell und materialsparend herstellen, der mit seiner
Längskantenabstützung eine kleine Standfläche auf der Schalung erzeugt, doch läßt
sich diese Kante vom flüssigen Beton nicht zuverlässig unterfließen. Die
Längskante wirkt als Hindernis für den Betonfluß. Nach Abnehmen der
Schalung bleibt wenigstens bereichsweise die Längskante des Abstandhalters
an der Außenfläche der erzeugten Stahlbetonteile sichtbar.
Anstelle eines mit einer Strangpresse auszuführenden Extrusionsverfahrens
zur Herstellung von Abstandhaltern ist es auch bekannt, Abstandhalter
durch ein Gießverfahren in Gußformen herzustellen (DE-GM 19 96 751). Ein
solches Gußformprodukt ist in seiner Dimension von vorneherein festgelegt
und kann nicht, wie ein extrudierter Abstandhalter, aus einem Profilstrang
durch Abschnitte wählbarer Länge in individuell unterschiedlichen, bedarfsgemäßen
Dimensionen hergestellt werden. Der bekannte Abstandhalter hat
Quaderform und an seiner Unterseite zwar im Gebrauchsfall an der
Schalungsfläche sich abstützende Nocken, um den Betonfluß zu erleichtern,
doch behindern die paarweise nebeneinanderliegenden Nocken gegenseitig
die sich zwischen ihnen abspielende Strömung. Diese Nocken entstehen
sogleich beim Gießvorgang des Abstandhalters durch entsprechende
Ausformungen der Gußform und sind in ihrem Abstand sowie in ihrer Größe
ebenfalls nicht variierbar. Für Abstandhalter anderer Dimension ist ein
umfangreicher Satz entsprechender Gußformen erforderlich. Eine solche
gießtechnische Herstellung der Abstandhalter ist gegenüber dem Extrusionsverfahren
verhältnismäßig zeitaufwendig und kostspielig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Herstellen von Abstandhaltern der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art anzugeben, mit dem Abstandhalter herstellbar sind,
die trotz der Anlage ihrer Längskante gegen die Schalungsfläche zuverlässig
vom flüssigen Beton untergriffen werden. Dies wird erfindungsgemäß
durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angeführten Maßnahmen
erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
Zwischen den Einprägungen der Längskante des Profilstrangs bleiben, wegen
des Dreieck-Querschnitts, sich zur Dreieckspitze verjüngende Vorsprünge
stehen. Der nach dem Ablängen und Krümmen daraus erzeugte Abstandhalter
weist an diesen Stellen das ursprüngliche Dreieck-Profil auf. Bei der
Erfindung entstehen also die Vorsprünge dadurch, daß an diesen Stellen
gerade nichts geschieht und folglich die ursprüngliche Stranglängskante dort
erhalten bleibt. Diese Vorsprünge dienen im Gebrauchsfall des Abstandhalters
als Standfüße, die an der Schalungsfläche zu liegen kommen. Die
verbliebenen Seiten der Längskanten sorgen für eine Punktberührung mit
der Schalungsfläche, denn die durch die Einprägungen erzeugten Werkstoffverdrängungen
im Strangquerschnitt liegen von der Schalungsfläche entfernt
und tragen folglich nicht zu einer Vergrößerung der Standfläche und damit
zu einer Sichtbarkeit im fertigen Stahlbetonbauteil bei. Im Bereich der
Einprägungen kann der zur Bildung des Stahlbetonbauteils einzugießende
Beton bequem von einer Seite des Abstandhalters zur anderen hindurchfließen
und dabei auch die spitzen verbliebenen Vorsprünge unterwandern.
Nach dem Abnehmen der Schalungsflächen ist der erfindungsgemäße
Abstandhalter praktisch unsichtbar im Stahlbetonbauteil eingebettet. Die Tiefe der
Einprägungen sowie der Abstand zwischen benachbarten Einprägungen bzw.
Vorsprüngen lassen sich bedarfsweise leicht verändern. Dies geschieht z. B.
indem man den Abstand der Prägewalze gegenüber dem aus der
Strangpresse austretenden Profilstrang verändert und/oder die Abwälzgeschwindigkeit
der Prägewalze erhöht bzw. erniedrigt. Für eine ganze Serie
von Abstandhaltern mit anders dimensionierten Einprägungen und Vorsprungs-Abständen
braucht lediglich eine einzige Prägewalze am Ausgang
der Strangpresse durch eine solche mit entsprechend anders angeordneten
und dimensionierten Nuten ausgetauscht zu werden. Damit läßt sich im
Gebrauchsfall die von den Baustahleinlagen auf die Abstandhalter einwirkende
Last auf entsprechend zahlreiche Standfüße in linearer Anordnung
aufteilen. Der Abstandhalter erhält ein zahnstangenartiges Profil an seiner
zur Standfläche hingerichteten Längskante.
Obwohl die Einprägungen auch auf andere Weise zustande kommen könnten,
empfiehlt es sich bei Verwendung einer Prägewalze auf der zu bearbeitenden
Längskante des Profilstrangs die Walze entsprechend der Austrittsgeschwindigkeit
des Profilstrangs an der Strangpresse abzurollen. Dadurch
ergibt sich eine besonders präzise Form der Einprägungen bzw. der durch
sie entstehenden Vorsprünge.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
beim Herstellen von Abstandhaltern in schematischer Darstellung und
Fig. 2 einen Schnitt durch den dabei erzeugten Profilstrang nach der
Schnittlinie II-II von Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zur
Herstellung von Abstandhaltern 10. Solche Abstandhalter
dienen zum Halten von nicht näher dargestellten Baustahl
einlagen in einem vorbestimmten Abstand von einer ebenfalls
nicht näher dargestellten Schalungsfläche bei Stahlbeton
bauteilen. Die Abstandhalter haben die Form eines aus massivem Faserbeton bestehenden
Distanzkörpers, der stangenförmig ausgebildet ist und vor
zugsweise, wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich,
einen dreieckigen Querschnitt aufweist. Bei der Herstellung
der Abstandhalter wird zunächst mit einer Strangpresse 11
aus einer feuchten, zementhaltigen Masse ein Profilstrang 12
geformt. Der Profilstrang 12 wird dann in nicht näher dar
gestellter Weise in die Abstandhalter 10 bildende Abschnitte
mit vorbestimmter Länge unterteilt. Das Unterteilen kann
dabei vor oder nach dem endgültigen Aushärten des Zements
des Profilstranges vorgenommen werden.
In dem feuchten Profilstrang 12, unmittelbar nach dem Aus
treten aus der Strangpresse 11, werden in Längsrichtung des
Profilstranges 12 hintereinanderliegende Einprägungen 13
eingeformt, wodurch zwischen jeweils zwei benachbarten
Einprägungen 13 Vorsprünge 14 stehenbleiben. Wie insbesondere
aus der Fig. 2 ersichtlich, werden die Einprägungen 13 in
der Längskante des einen dreieckigen Querschnitt auf
weisenden Profilstranges 12 eingeformt, so daß die Ab
standhalter 10 derart an den nicht näher dargestellten
Baustahleinlagen angeordnet werden können, daß die Abstand
halter 10 mit den zwischen den Einprägungen 13 vorgesehenen
Vorsprüngen 14 gegen die nicht näher dargestellte Schalungs
fläche zur Anlage kommen. Die Abstandhalter liegen somit
lediglich mit den Vorsprüngen 14
gegen die Schalungsfläche an, so
daß der zur Bildung des Stahlbetonbauteiles einzugießende
Beton in zuverlässiger Weise den Abstandhalter 10 unter
fließen kann, so daß der Abstandhalter 10 nach dem Abnehmen
der Schalungsfläche unsichtbar im Stahlbetonbauteil ange
ordnet ist.
Die Einprägungen 13 werden mit einer Prägewalze 15 einge
bracht, die mit einer Gegenwalze 16 zusammenwirkt. Der
aus der Strangpresse 11 austretende Profilstrang 12 wird
dabei zwischen der Prägewalze 15 und der Gegenwalze 16
hindurchgeführt, so daß die Gegenwalze 16 beim Einprägen
der Einprägungen 13 mit der Prägewalze 15 abgestützt wird.
Das Weiterführen des Profilstranges 12 erfolgt dabei auf
einer Platte 17.
Die Prägewalze 15 führt mit ihrer äußeren Mantelfläche 18
die Prägungen durch und weist in der äußeren Mantelfläche 18
Nuten 19 auf, so daß durch den Eingriff von Teilen des
Profilstranges 12 in die Nuten 19 zwischen jeweils zwei
benachbarten Einprägungen 13 Vorsprünge 14 stehenbleiben, mit denen
der Abstandhalter 10 auf der
Schalungsfläche aufliegt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Herstellen von Abstandhaltern für das Abstützen von
Baustahleinlagen in einem vorbestimmten Abstand über der Schalungsfläche
bei Stahlbetonteilen,
bei dem zunächst mit einer Strangpresse ein Längskanten aufweisender Profilstrang, vorzugsweise mit dreieckigem Querschnitt, aus Faserbeton geformt und dieser dann in Abstände entsprechend der gewünschten Abstandhalter-Länge unterteilt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar nach dem Austreten aus der Strangpresse (11) lediglich in die eine Längskante des noch feuchten Profilstrangs (12) hintereinanderliegende Einprägungen (13) eingeformt werden, wodurch zwischen jeweils zwei benachbarten Einprägungen (13) Vorsprünge (14) der ursprünglichen Längskante stehen bleiben,
und daß die Einprägungen (13) durch Abwälzen einer Prägewalze (15) erzeugt werden, die auf ihrer äußeren Mantelfläche (18) Nuten (19) aufweist, welche die Vorsprünge auf der Längskante des Profilstrangs stehen lassen.
bei dem zunächst mit einer Strangpresse ein Längskanten aufweisender Profilstrang, vorzugsweise mit dreieckigem Querschnitt, aus Faserbeton geformt und dieser dann in Abstände entsprechend der gewünschten Abstandhalter-Länge unterteilt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß unmittelbar nach dem Austreten aus der Strangpresse (11) lediglich in die eine Längskante des noch feuchten Profilstrangs (12) hintereinanderliegende Einprägungen (13) eingeformt werden, wodurch zwischen jeweils zwei benachbarten Einprägungen (13) Vorsprünge (14) der ursprünglichen Längskante stehen bleiben,
und daß die Einprägungen (13) durch Abwälzen einer Prägewalze (15) erzeugt werden, die auf ihrer äußeren Mantelfläche (18) Nuten (19) aufweist, welche die Vorsprünge auf der Längskante des Profilstrangs stehen lassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Prägewalze (15) sich entsprechend der Austrittsgeschwindigkeit des
Profilstrangs (12) aus der Strangpresse (11) auf der zu bearbeitenden
Längskante abrollt.
Priority Applications (3)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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