DE3736167A1 - Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennung - Google Patents
Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennungInfo
- Publication number
- DE3736167A1 DE3736167A1 DE19873736167 DE3736167A DE3736167A1 DE 3736167 A1 DE3736167 A1 DE 3736167A1 DE 19873736167 DE19873736167 DE 19873736167 DE 3736167 A DE3736167 A DE 3736167A DE 3736167 A1 DE3736167 A1 DE 3736167A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- projectile
- conical
- cone
- discarding sabot
- missile
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000926 separation method Methods 0.000 title claims abstract description 10
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims abstract description 5
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims description 10
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 3
- 239000000567 combustion gas Substances 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 3
- 239000004677 Nylon Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000003628 erosive effect Effects 0.000 description 2
- 229910001385 heavy metal Inorganic materials 0.000 description 2
- 229920001778 nylon Polymers 0.000 description 2
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 2
- FCSSPCOFDUKHPV-UHFFFAOYSA-N 2-Propenyl propyl disulfide Chemical compound CCCSSCC=C FCSSPCOFDUKHPV-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910000851 Alloy steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 238000007664 blowing Methods 0.000 description 1
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 229920001296 polysiloxane Polymers 0.000 description 1
- 239000000700 radioactive tracer Substances 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/04—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
- F42B12/06—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with hard or heavy core; Kinetic energy penetrators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/06—Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
- F42B14/061—Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B14/00—Projectiles or missiles characterised by arrangements for guiding or sealing them inside barrels, or for lubricating or cleaning barrels
- F42B14/06—Sub-calibre projectiles having sabots; Sabots therefor
- F42B14/061—Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile
- F42B14/062—Sabots for long rod fin stabilised kinetic energy projectiles, i.e. multisegment sabots attached midway on the projectile characterised by contact surfaces between projectile and sabot
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
Bei dem "Treibkonus-Pfeilgeschoß mit fliehkraftbetätigter Treibkonustrennung;
handelt es sich um ein Unterkaliber-Pfeil- oder auch Stabgeschoß (Kaliber =
Durchmesser), das aus einem gezogenen Rohr (gezogen, weil im Rohr Züge an
gebracht sind zur Einleitung des Dralles auf das Geschoß) verschossen wird.
Die wegen des kleineren Geschoßdurchmessers, gegenüber dem Rohrinnendurch
messer, erforderliche Abdichtung des Geschosses (1) im Abschußrohr gegen
die Verbrennungsgase der Treibladung beim Abschuß wird durch ein Bauteil
herbeigeführt, das je nach Form der Ausführung: Treibspiegel, Treibscheibe,
Treibkäfig etc. bezeichnet wird. Bei dem erfindungsgemäßen Geschoß schien
die Bezeichnung "Treibkonus" die treffendere zu sein. Solche Geschoßkon
zepte sind bekannt und z. T. in großen Stückzahlen gefertigt worden. Bei
der Entwicklung der Unterkalibergeschosse wurde von der Tatsache ausge
gangen, daß eine Steigerung der Durchschlagsleistung bei gesteigerter Ziel
entfernung bei den bekannten Rohrwaffensystemen nur möglich ist bei Er
höhung der Geschoßgeschwindigkeit und durch die Erhöhung der Geschoßmasse
pro Flächeneinheit des Geschoßquerschnittes. Bei der Geschoßgeschwindig
keit steht in erster Linie die Geschwindigkeit beim Zielaufschlag zur
Diskussion, denn die Durchschlagsleistung eines Geschosses durch ein
Plattenziel variiert neben der Geschoßmasse mit der Geschoßgeschwindig
keit, wobei der Exponent der Variablen (Geschwindigkeit) in dem Bereich
zwischen 1,5 ./. 1,8 anzusetzen ist.
Die Steigerung der Geschoßgeschwindigkeit ist nur durch eine Reduzierung
der Geschoßmasse möglich (wenn die Entwicklung bei den Treibladungspulvern
unberücksichtigt bleibt). Eine deutliche Reduzierung der Geschoßmasse be
dingt auch eine entsprechende Reduzierung der Geschoßdurchmessers, da das
Geschoßgewicht mit der dritten Potenz des Geschoßdurchmessers variiert. Die
andere Möglichkeit zur Steigerung der Durchschlagsleistung ist die Erhöhung
der Masse pro Flächeneinheit des Querschnittes. Sie kann durch verschiedene
konstruktive Maßnahmen herbeigeführt werden.
Die einfachste Methode ist das Vollgeschoß. Danach kommt das Vollgeschoß,
das aus einem Werkstoff mit einem hohen spezifischen Gewicht gefertigt
ist. Die dominierende Steigerung ist die Verlängerung des Geschosses (Stab-
oder Pfeilgeschoß). Dieses kann aus legiertem Stahl bestehen oder auch als
ein Stahlgeschoß mit einem Hart- oder Schwermetallkern oder auch als Schwer
metallgeschoß in Monoblockbauweise ausgelegt sein.
Geschoßentwicklung im historischen Ablauf:
Als erstes wurde ein drallstabilisiertes Unterkalibergeschoß mit Hartmetall
kern eingeführt. Der Fluggeschoßdurchmesser betrug ca. den halben Rohr durch
messer. Der Drallwinkel im Abschußrohr lag bei 10° (ca. den doppelten
Wert wie bei einem Vollkalibergeschoß). Der eine Nachteil des drallstabili
sierten Unterkalibergeschosses ist, daß die Drallgeschwindigkeit mit fallen
dem Rohrdurchmesser steigt bei gleichem Drallwinkel und gleicher Geschoß
geschwindigkeit. Das bedeutet, daß ein kleines Verhältnis: Geschoß- zum
Rohrdurchmesser einen Drallwinkel mit größerer Steigung erfordert.
Der andere aber gravierende Nachteil von drallstabilisierten Geschossen ist,
daß diese Geschosse nur bis zu einer Geschoßlänge bis ca. 5,8 Kaliber durch
den Drall stabilisierbar sind. Demnach ist damit der andere Parameter für
die Durchschlagsleistung, große Masse pro Geschoßquerschnitt, Grenzen ge
setzt.
Diese Erkenntnis und die Zunahme der Panzerstärken führten zu der Entwicklung
der unterkalibrigen Stab- oder Pfeilgeschosse, die aus glatten (nicht ge
zogenen) Abschußrohren verschossen werden. Das glatte Rohr ist erforderlich,
daß die Geschoßrotation um seine Längsachse die Treffleistung negativ beein
flußt.
In Anbetracht der wesentlich besseren Durchschlagsleistung unterkalibriger
Pfeilgeschosse gegenüber den drallstabilisierten Unterkalibergeschossen, den
sogenannten APDS-Geschossen, wurden jetzt auch Pfeilgeschosse entwickelt
und in großen Stückzahlen gefertigt, die aus gezogenen Abschußrohren ver
schossen wurden. Dieses Geschoß ist wie folgt konzipiert:
Der Geschoßkörper (Penetrator) ist an ca. zwei Drittel seiner Länge mit um
laufenden Nuten versehen. In der Bohrung des dreiteilig ausgeführten Treib
käfigs sind ebenfalls Nuten angeordnet, die in die Nuten am Penetrator grei
fen und dadurch eine starre Verbindung in axialer Richtung zwischen Treib
käfig und Penetrator herstellen. Der dreigeteilte Treibkäfig wird durch
einen Haltering arretiert. Parallel zum Haltering ist am Umfang des Treib
käfigs ein Führungsband aus Nylon oder einem ähnlichen Kunststoff ange
ordnet. Die Aufgabe des Führungsbandes ist es, die Züge im Abschußrohr
gegen die heißen Pulvergase abzudichten und wegen der drehbaren und reibungs
armen Anordnung zu verhindern, daß beim Abschuß der Treibkäfig, wegen des
gezogenen Rohres, nicht in Rotation versetzt wird. Nach dem Geschoßaustritt
reißen der Haltering und das Führungsband und der Luftwiderstand trennt
dann die Treibkäfigsegmente von dem Penetrator, der dann auf der vorgegebe
nen Flugbahn ins Ziel fliegt, während die einzelnen Treibkäfigsegmente
vorher in verschiedenen Abgangsrichtungen und in erheblich kürzerer Entfer
nung zur Rohrmündung auf dem Boden aufschlagen. Bei diesem Konzept ist es
öfter vorgekommen, daß das Führungsband nicht wie vorgesehen im Nut am
Treibkäfig durchrutschte und dabei das Geschoß in Rotation versetzte. Eine
Beeinträchtigung der Treffleistung ist dann die Folge. Auch ist bei dem
Nylonführungsband die Abdichtung gegen die Verbrennungsgase nicht immer ge
währleistet. Der dadurch entstehende Gasschlupf erhöht die Erosion im Ab
schußrohr. Auch die Trennung der Segmente vom Penetrator nach dem Geschoß
austritt verläuft nicht immer störungsfrei.
Die Aufgabe der Erfindung ist deshalb ein Geschoß zu schaffen, bei dem:
- - die Trennung des Treibkonus vom Penetrator nach dem Geschoßaustritt ohne Störung der Geschoßflugbahn verläuft,
- - die Abdichtung des Geschosses im Abschußrohr gegen die heißen Pulver- oder Verbrennungsgase gewährleistet ist.
Erfindungsgemäß wird das wie folgt gelöst. Das wegen der verschiedenen
Durchmesser vom Fluggeschoß und Abschußrohr zur Abdichtung des Fluggeschosses
gegen den Ladungsraum erforderliche Konstruktionsteil - Treibvorrichtung -
ist als Teil gleicher Festigkeit, rotationssymmetrisch, mit etwa trapez
förmigem Querschnitt und zentraler Bohrung konzipiert. Die äußeren Konturen
sind einem Konus ähnlich, darum die Bezeichnung "Treibkonus". Dieser Treib
konus ist in mehreren Segmenten von gleicher Größe unterteilt. Um die Seg
mente herum ist der Führungsring angeordnet und mit den Segmenten kraft
schlüssig verbunden. Beim Abschuß des Geschosses schneiden sich die Züge
des Abschußrohres in den Führungsring und der Treibkonus wird beim Rohr
durchlauf des Geschosses (hier: Geschoß = Fluggeschoß und Treibkonus) in
Rotation versetzt. Die durch die Geschoßrotation entstehenden Flieh- oder
Zentrifugalkräfte wirken in radialer Richtung auf die einzelnen Treibkonus-
Segmente und somit auch auf das Führungsband. Da die Geschoßgeschwindigkeit
beim Rohrdurchlauf ständig zunimmt, steigt damit auch die Geschoßrotation
und in Abhängigkeit davon die Zentrifugalkraft im Quadrat. Das heißt, je
näher sich das Geschoß an der Mündung des Abschußrohres befindet, um so
größer ist die Anpreßkraft der Segmente auf das Führungsband und somit auch
auf die Rohrwand. Es findet dadurch ein ständiges Nachdichten der Züge beim
Rohrdurchlauf statt.
Nach dem Geschoßaustritt bietet die Rohrinnenwand dem Führungsring keinen
Widerstand mehr, und die auf die Treibkonus-Segmente und den Führungsring
wirkende Zentrifugalkraft zerreißt den Führungsring und erzeugt eine Radial
beschleunigung der Segmente und der Einzelteile des Führungsringes und
trennt diese dadurch vom Fluggeschoß. Das Fluggeschoß fliegt danach auf der
vorgegebenen Flugbahn ins Ziel, während die Segmente auf unkontrollierten
Flugbahnen bedeutend früher vor der Rohrmündung aufschlagen.
Der Schaft des Fluggeschosses ist in einem Bereich mit umlaufenden Rillen
oder Nuten versehen. In der zentralen Bohrung des Treibkonus sind ebenfalls
Nuten von gleichem Querschnitt angebracht. Das Fluggeschoß ist dadurch in
axialer Richtung mit dem Treibkonus fixiert, während es in tangentialer
Richtung frei beweglich ist. Es ist damit drehbar im Treibkonus gelagert.
Bei einer reibungsarmen Lagerung des Fluggeschosses im Treibkonus durch
eine zwischen den Nuten von Treibkonus und Fluggeschoß angebrachte Silikon
schicht oder, wenn zwischen den Nuten von Fluggeschoß und Treibkonus Wälz
körper-Kugel oder Rollen angeordnet sind, dann wird von dem rotierenden
Treibkonus kein gravierender Betrag an Drehgeschwindigkeit auf das Flugge
schoß beim Rohrdurchlauf übertragen.
Nach einem weiteren Merkmal des erfindungsgemäßen Geschosses können die
umlaufenden Nuten am Fluggeschoß und am Treibkonus mit einem Steigungswinkel
in axialer Richtung versehen sein. Das Fluggeschoß stellt dann die Schraube
und der Treibkonus das Mutterstück dar. Der Steigungswinkel am Fluggeschoß
weist in die gleiche Richtung wie der Drallwinkel im Abschußrohr. Ist der
Tangens des Winkels gleich dem Reibungskoeffizienten zwischen Fluggeschoß
und Treibkonus, dann erzeugt die Komponente in Umfangsrichtung aus der während
der Beschichtungsphase des Geschosses auf dem Fluggeschoß wirkende Reak
tionskraft ein Drehmoment auf das Fluggeschoß von der gleichen Größe, aber
in entgegengesetzter Richtung, wie das Moment, das aus der Reibung zwischen
Fluggeschoß und Treibkonus durch die Reaktionskraft beim Abschuß entsteht.
Das bedeutet, daß beim Rohrdurchlauf des Geschosses das Fluggeschoß keine
Drehgeschwindigkeit um die Längsachse vollführt und die Drehgeschwindigkeit
des Treibkonus nicht auf das Fluggeschoß übertragen wird. Ist der Steigungs
winkel größer ausgelegt, dann erfährt das Fluggeschoß eine Drehgeschwindig
keit entgegen der Drehrichtung des Treibkonus. Wenn der Tangens des Steigungs
winkels die Größe des Reibungskoeffizienten nicht erreicht, dann erfährt
das Fluggeschoß eine Drehgeschwindigkeit in Drehrichtung des Treibkonus
beim Rohrdurchlauf.
Vorteile:
- - Bessere Treffleistung, da beim Trennvorgang des Treibkonus vom Fluggeschoß keine Störmomente auf das Fluggeschoß übertragen werden. Dieses Konstruk tionsprinzip hat sich bei drallstabilisierten Unterkalibergeschossen millionenfach bewährt.
- - Niedrigeres Treibkonusgewicht
Dieser Vorteil kann genutzt werden zur Steigerung der Geschwindigkeit des Fluggeschosses oder zur Erhöhung des Gewichtes des Fluggeschosses. - - Bessere Abdichtung des Geschosses im Abschußrohr
Das hat kleineren Gasschlupf in Verbindung mit weniger Erosion im Abschuß rohr und gesteigerter Geschwindigkeit des Geschosses zur Folge.
Imaginäre Nachteile:
- - Durch die Schraubbewegung in Schußrichtung des Treibkonus auf dem Geschoß körper beim Rohrdurchlauf verkürzt sich die wirksame Länge des Abschuß rohres um den Betrag "3".
- - Durch die Drehgeschwindigkeit des Treibkonus wird in ihm kinetische Energie gespeichert, die sich nicht in Geschwindigkeit des Fluggeschosses umsetzt.
Diese Nachteile werden aber von den Vorteilen eleminiert und sind deshalb
imaginär. Das erfindungsgemäße Geschoß ist in Fig. 1 bis Fig. 5 beispielhaft
veranschaulicht.
Fig. 1 und Fig. 2 - Seitenansicht auf das Fluggeschoß mit Treibkonus
Fig. 3 - Seitenansicht auf das Fluggeschoß (Penetrator)
Fig. 4 - Frontansicht auf den Treibkonus
Fig. 5 - Seitenansicht auf den Treibkonus
Zu Fig. 1
Hier ist das Fluggeschoß 1 mit Treibkonus 2 in der Seitenansicht dargestellt. Der Konus 2 im Schnitt und das Leitwerk 7 im Teilschnitt. Der Treibkonus 2 befindet sich in der Anfangsstellung.
Hier ist das Fluggeschoß 1 mit Treibkonus 2 in der Seitenansicht dargestellt. Der Konus 2 im Schnitt und das Leitwerk 7 im Teilschnitt. Der Treibkonus 2 befindet sich in der Anfangsstellung.
Zu Fig. 2
Das Fluggeschoß 1 mit Treibkonus 2 ist hier in der Seitenansicht gezeichnet. Der Treibkonus 1 ist um den Betrag 3 durch die Schraubbewegung des Treib konus 2 beim Rohrdurchlauf nach vorne verlagert und befindet sich kurz vor dem Trennvorgang nach dem Austritt aus der Mündung des Abschußrohres.
Das Fluggeschoß 1 mit Treibkonus 2 ist hier in der Seitenansicht gezeichnet. Der Treibkonus 1 ist um den Betrag 3 durch die Schraubbewegung des Treib konus 2 beim Rohrdurchlauf nach vorne verlagert und befindet sich kurz vor dem Trennvorgang nach dem Austritt aus der Mündung des Abschußrohres.
Zu Fig. 3
Das Fluggeschoß 1ist hier in der Seitenansicht im Teilschnitt dargestellt.
Das Fluggeschoß 1ist hier in der Seitenansicht im Teilschnitt dargestellt.
Zu Fig. 4 und Fig. 5
Der Treibkonus 2 wird hier in Front- und Seitenansicht gezeigt.
Verzeichnis der Bezugszahlen
Der Treibkonus 2 wird hier in Front- und Seitenansicht gezeigt.
Verzeichnis der Bezugszahlen
1 - Fluggeschoß
2 - Treibkonus
3 - Vorlaufstrecke des Treibkonus
4 - Führungsring
5 - Würgenut
6 - Zentrierrippe
7 - Leitwerk
8 - Leuchtspur
9 - Geschoßhaube
10 - Durchschlagblock
11 - Vorpenetrator
12 - Sollbruchstelle im Führungsring
13 - Sollbruchstelle im Treibkonus
14 - Schnittstellen der Treibkonussegmente
15 - Treibkonussegment
16 - Richtung der Reaktionskraft beim Abschuß
17 - Komponente der Reaktionskraft in Umfangsrichtung
2 - Treibkonus
3 - Vorlaufstrecke des Treibkonus
4 - Führungsring
5 - Würgenut
6 - Zentrierrippe
7 - Leitwerk
8 - Leuchtspur
9 - Geschoßhaube
10 - Durchschlagblock
11 - Vorpenetrator
12 - Sollbruchstelle im Führungsring
13 - Sollbruchstelle im Treibkonus
14 - Schnittstellen der Treibkonussegmente
15 - Treibkonussegment
16 - Richtung der Reaktionskraft beim Abschuß
17 - Komponente der Reaktionskraft in Umfangsrichtung
Claims (5)
1. "Treibkonus-Pfeilgeschoß mit fliehkraftbetätigter Treibkonustrennung",
bestehend aus dem unterkalibrigen (Kaliber = Durchmesser), leitwerksta
bilisierten Fluggeschoß (1) (Penetrator) und dem Treibkonus (2) mit
Führungsring (4),
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Abschuß - beim Durchlaufen des Geschosses (1) durch das ge
zogene Abschußrohr - der Führungsring (4) in Rotation um seine Längs
achse (Drall) versetzt wird und er diese voll auf den Treibkonus (2)
überträgt, daß nach dem Austritt des Geschosses (1) aus der Mündung
des Abschußrohres die durch die Rotation des Treibkonus (2), der in
mehrere Segmente (15) unterteilt ist, entstehenden Flieh- oder Zentri
fugalkräfte, die einzelnen Treibkonussegmente (15) in radialer Richtung
vom Fluggeschoß (1), gegen den Widerstand des Führungsringes (4),
entfernen, daß danach das Fluggeschoß (1) alleine auf die vorgegebene
Flugbahn ins Ziel fliegt und die einzelnen Segmente (15) des Treib
konus (2) sowie der zerrissene Führungsring (4) sich auf Flugbahnen
in verschiedenen Richtungen mit erheblich kürzeren Reichweiten von
der Mündung des Abschußrohres entfernen.
2. Treibkonus-Pfeilgeschoß mit fliehkraftbetätigter Treibkonustrennung
nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fluggeschoß (1) beim Rohrdurchlauf eine wesentlich niedrigere
Drehgeschwindigkeit um seine Längsachse, in gleicher Drehrichtung, er
fährt als der Treibkonus (2).
3. Treibkonus-Pfeilgeschoß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fluggeschoß (1) beim Rohrdurchlauf eine wesentlich niedrigere
Drehgeschwindigkeit in gleicher Richtung als der Treibkonus (2) erfährt
und daß Fluggeschoß (1) und Treibkonus (2) dabei eine relative Transla
tionsbewegung zueinander vollführen.
4. Treibkonus-Pfeilgeschoß nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet
daß die Drehrichtung von Fluggeschoß (1) und Treibkonus (2) entgegenge
setzt verlaufen.
5. Treibkonus-Pfeilgeschoß nach Anspruch 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Fluggeschoß (1) beim Rohrdurchlauf mit der Drehgeschwindigkeit
= 0 um die Längsachse rotiert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873736167 DE3736167A1 (de) | 1987-10-26 | 1987-10-26 | Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873736167 DE3736167A1 (de) | 1987-10-26 | 1987-10-26 | Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3736167A1 true DE3736167A1 (de) | 1989-05-03 |
Family
ID=6339079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873736167 Withdrawn DE3736167A1 (de) | 1987-10-26 | 1987-10-26 | Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3736167A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5909003A (en) * | 1997-01-13 | 1999-06-01 | Oerlikon Contraves Pyrotec Ag | Projectile rotating band |
| US20130340646A1 (en) * | 2012-03-06 | 2013-12-26 | Nexter Munitions | Sub-caliber projectile with a fitted head structure |
| DE102020004709A1 (de) | 2020-08-04 | 2021-08-05 | Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertr. durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr | Penetrator für ein unterkalibriges Wuchtgeschoss |
| WO2022028795A1 (de) | 2020-08-06 | 2022-02-10 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Penetrator, verwendung eines penetrators und geschoss |
| RU2805664C1 (ru) * | 2022-11-03 | 2023-10-23 | Российская Федерация, от имени которой выступает Министерство обороны Российской Федерации | Артиллерийский бронебойный снаряд стреловидной формы |
-
1987
- 1987-10-26 DE DE19873736167 patent/DE3736167A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5909003A (en) * | 1997-01-13 | 1999-06-01 | Oerlikon Contraves Pyrotec Ag | Projectile rotating band |
| US20130340646A1 (en) * | 2012-03-06 | 2013-12-26 | Nexter Munitions | Sub-caliber projectile with a fitted head structure |
| US8869704B2 (en) * | 2012-03-06 | 2014-10-28 | Nexter Munitions | Sub-caliber projectile with a fitted head structure |
| DE102020004709A1 (de) | 2020-08-04 | 2021-08-05 | Bundesrepublik Deutschland, vertr. durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertr. durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr | Penetrator für ein unterkalibriges Wuchtgeschoss |
| WO2022028795A1 (de) | 2020-08-06 | 2022-02-10 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Penetrator, verwendung eines penetrators und geschoss |
| DE102020120747A1 (de) | 2020-08-06 | 2022-02-10 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Penetrator, Verwendung eines Penetrators und Geschoss |
| US12123688B2 (en) | 2020-08-06 | 2024-10-22 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Penetrator, use of a penetrator, and projectile |
| RU2805664C1 (ru) * | 2022-11-03 | 2023-10-23 | Российская Федерация, от имени которой выступает Министерство обороны Российской Федерации | Артиллерийский бронебойный снаряд стреловидной формы |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2630830A1 (de) | Treibspiegelgeschoss | |
| EP0066715B1 (de) | Drallstabilisierter Übungsflugkörper | |
| EP3028002B1 (de) | Verfahren zur steigerung der reichweite von drallstabilisierten projektilen und ebensolches projektil | |
| CH629892A5 (de) | Flossenstabilisierter flugkoerper. | |
| DE3332023A1 (de) | Treibspiegel fuer unterkalibrige geschosse | |
| EP0314875A2 (de) | Übungsgeschoss mit verkürzter Reichweite | |
| CH628977A5 (de) | Flossenstabilisierter flugkoerper mit aufweitbaren steuerflossen. | |
| DE2229443A1 (de) | Rohrfoermiges geschoss | |
| DE3736167A1 (de) | Treibkonus-pfeilgeschoss mit fliehkraftbetaetigter treibkonustrennung | |
| CH662646A5 (de) | Geschoss mit einem rohrfoermigen koerper. | |
| DE102007052938B3 (de) | Geschoss mit einen Drall erzeugenden Strömungskanälen | |
| DE1043152B (de) | Drallgeschoss, vorzugsweise Hohlladungs-Geschoss | |
| DE3785844T2 (de) | Loesbarer treibkaefig. | |
| EP0255570B1 (de) | Treibspiegelgeschoss, insbesondere Pfeilgeschoss | |
| EP3317607B1 (de) | Aus einem gezogenen waffenrohr verschiessbares, flügelstabilisiertes unterkalibergeschoss und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE2227655A1 (de) | Unterkalibergeschoss | |
| DE3919631C2 (de) | Überschallgeschoß | |
| DE2856286A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum stabilisieren und vermindern der pendelung eines mit ueberschallgeschwindigkeit fliegenden, laenglichen flugkoerpers | |
| DE2454584A1 (de) | Rohrfoermiges geschoss | |
| DE2718557C2 (de) | ||
| DE20317717U1 (de) | Reibungsarmes Führbandvollgeschoß | |
| EP4031829A1 (de) | Treibkäfig vom push-pull-typ mit von einander getrennten teilen für die push- und pull-funktion | |
| DE202007015421U1 (de) | Geschoss mit einen Drall erzeugenden Strömungskanälen | |
| DE916933C (de) | Durch den Wind- und Gasdruck rotierendes Flintenlaufgeschoss | |
| DE202007015422U1 (de) | Munition zum Verschießen aus einem glatten Rohr |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |