DE3734989C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/59—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle
- H01H33/596—Circuit arrangements not adapted to a particular application of the switch and not otherwise provided for, e.g. for ensuring operation of the switch at a predetermined point in the AC cycle for interrupting DC
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Unterbrechung von
Gleichströmen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine solche Anordnung ist aus der DE-OS 19 33 218 bekannt.
Allgemein wird bei bekannten Unterbrecheranordnungen zur
Unterbrechung von Gleichströmen die Ladung eines von der
Hauptgleichstromleitung aufgeladenen Kondensators zum Ein
leiten des Unterbrechungsvorgangs verwendet. Um die Konden
satorentladung in Gang zu setzen, ist dieser üblicherweise
über eine Drosselspule und eine Triggervorrichtung, die z. B.
ein Thyristor oder eine Funkenentladungsstrecke sein kann,
parallel zur Unterbrechereinheit, die in der stromzuführen
den Hauptgleichstromleitung liegt, geschaltet. Aufgeladen
wird dieser Kommutierungskondensator über einen Ladewider
stand und die bereits genannte Drosselspule. Es ist auch
möglich, den Kommutierungskondensator durch eine separate
Ladeeinheit aufzuladen.
Aus der DE-OS 19 33 218 ist ein gattungsgemäßer Hochspan
nungsgleichstromtrennschalter bekannt, bei dem ein Kommutie
rungskondensator über einen mit der negativen Sammelleitung
verbundenen Ladewiderstand aufladbar ist. Das Ausschalten
der Unterbrechereinheit wird durch eine in der Hauptgleich
stromleitung liegende Rückschlagspule bewirkt. Kommutie
rungskondensator und Drosselspule bilden einen Schwingkreis,
wodurch der Entladestrom ein oszillierender Strom mit einer
relativ hohen Frequenz ist, der dem durch die Hauptgleich
stromleitung fließenden Gleichstrom überlagert wird. Nach
der einen durch die anfängliche Kondensatorentladung bewirk
ten ersten Halbschwingung des Schwingkreises, durch die die
Rückschlagspule betätigt wird, wird zunächst die Kondensa
torentladung unterbrochen und die Laderichtung auf dem Kom
mutierungskondensator umgekehrt.
Der tatsächliche Unterbrechungsvorgang wird durch die der
anfänglichen ersten Entladehalbschwingung entgegengesetzte
zweite Halbschwingung dadurch bewirkt, daß dieser entgegen
gesetzt zur ersten Stromrichtung fließende Entladestrom dem
durch die Hauptgleichstromleitung noch fließenden Haupt
gleichstrom überlagert wird, so daß dann der Hauptgleich
strom gegen den Nullwert gedrückt wird.
Die bekannte Unterbrecheranordnung benötigt zum zwischen
zeitlichen Umschalten der Ladepolarität am Kommutierungskon
densator eine verhältnismäßig komplizierte elektromechani
sche Einrichtung, bestehend aus einer Vakuumschaltvorrich
tung mit Triggerentladungsstrecke und zugehöriger Impuls
quelle.
Auch aus der DE-AS 18 00 205 ist ein Stromunterbrecher für
hohe Gleichspannungen bekannt, bei dem die Funktion des aus
Kommutierungskondensator und Drosselspule bestehenden
Schwingkreises nicht nur zur Unterbrechung des Hauptstroms
in der zuvor beschriebenen Weise genützt wird, sondern auch
durch eine zweckmäßige Einschaltung mehrerer solcher Trig
gerbausteine ohne Vergrößerung des Kommutierungskondensators
den Maximalwert der Spannung herabsetzt, der durch die Ent
ladeschwingungen hervorgerufen wird.
Die DE-PS 9 70 945 beschreibt einen Hochspannungsschalter für
Kondensatorentladungskreise von Impulsschweißmaschinen, wo
bei der Hochspannungsschalter als in Luft arbeitender Prell
schlagschalter ausgebildet ist und seine beweglichen Kontak
te mit einer dem Schweißtakt entsprechenden Frequenz durch
die Wirkung von in einem Hilfsstromkreis erzeugten Strom
stößen derart schnell gegen die festen Gegenkontakte bewegt
werden, daß vor der Kontaktgabe kein Überschlag erfolgt und
daß sie durch eine Feder mit vorgegebener Geschwindigkeit
zurückgeschnellt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Unterbre
chen von Gleichströmen so zu ermöglichen, daß die Anordnung
einen einfachen Aufbau hat und kostengünstig herstellbar ist.
Gemäß Anspruch 1 ist eine Anordnung zum Unterbrechen von
Gleichströmen mit einer in einer Hauptgleichstromleitung
eingefügten Unterbrechereinheit, deren Öffnen durch eine
magnetische Rückschlagspule einleitbar ist, einem parallel
zur Unterbrechereinheit geschalteten Schwingkreis, bestehend
aus einer Reihenschaltung eines mit der Hauptgleichstromlei
tung verbundenen Kommutierungskondensators, einer Drossel
spule und einer ersten Schalteinrichtung, wobei ein Ende des
Kommutierungskondensators mit dem speiseseitigen Anschluß
der Hauptgleichstromleitung und das andere Ende des Kommu
tierungskondensators über einen Ladewiderstand mit einer
negativen Sammelleitung der Hauptgleichstromleitung verbun
den ist und die Anordnung so getroffen ist, daß die erste
Halbschwingung des Resonanzstromes in der Rückschlagspule
eine magnetische Rückschlagkraft erzeugt und die zweite
gegenpolige Halbschwingung des Resonanzstromes einen Gegen
strom in der Unterbrechereinheit erzeugt,
die die obige Aufgabe löst,
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß
eine Reihenschaltung aus der magnetischen Rückschlagspule
und einer zweiten Schalteinrichtung unmittelbar parallel zum
Kommutierungskondensator geschaltet ist, wobei die zweite
Schalteinrichtung so ausgebildet ist, daß sie den Resonanz
strom durch den Schwingkreis nach einer Halbschwingung des
Resonanzstromes blockiert.
Die Patentansprüche 2 bis 7 kennzeichnen jeweils eine vor
teilhafte Ausbildung davon.
Die anspruchsgemäß vorgeschlagene Unterbrecheranordnung er
möglicht eine kostengünstige Lösung, die vorteilhafterweise
einfach aufgebaut ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung in
Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein Schaltbild eines vorgeschlagenen Aus
führungsbeispiels eines Gleichstromunter
brechers;
und
Fig. 2 und 3 Schaltbilder weiterer vorteilhafter Aus
führungsbeispiele.
In der ein erstes Ausführungsbeispiel der Gleichstromunter
brecheranordnung darstellenden Fig. 1 liegt eine Unterbre
chereinheit 2 in Reihe zu einer Hauptgleichstromleitung 1,
und parallel zur Unterbrechereinheit 2 eine Reihenschaltung
aus einem Kommutierkondensator 3, einer Drosselspule 4 und
einem ersten Schalter 5, der einen Thyristor oder eine
Triggerfunkenstrecke aufweisen kann.
1 a bezeichnet einen speiseseitigen Anschluß der Hauptgleich
stromleitung 1 und 1 b einen lastseitigen Anschluß der Haupt
gleichstromleitung 1. 7 a bezeichnet einen speiseseitigen
Anschluß und 7 b einen lastseitigen Anschluß einer negativen
Sammelleitung 7. Außerdem ist zwischen den lastseitigen
Anschlüssen 1 b und 7 b eine Last 8 geschaltet. Zwischen den
speiseseitigen Anschlüssen 1 a und 7 a ist eine Gleichstrom
speisequelle V eingeschaltet.
Der Kommutierungskondensator 3 liegt mit einem Ende direkt
am speiseseitigen Anschluß 1 a einer Hauptgleichstromleitung
1 und ist mit seinem anderen Ende über einen Ladewiderstand
9 und eine Diode 10 mit einer negativen Sammelleitung 7 der
Hauptgleichstromleitung 1 verbunden. Außerdem ist der Kommu
tierungskondensator 3 parallel zu einer eine magnetische
Rückschlagspule 11 und einen weiteren Thyristorschalter 12,
der einen zweiten Schalter bildet, aufweisende Reihenschal
tung geschaltet.
Nun werden die Umschaltvorgänge des Gleichstromunterbrechers
gemäß der Erfindung anhand der Fig. 1 näher erläutert.
- I. Der Kommutierungskondensator 3 wird normalerweise direkt von der Gleichstromspeisequelle V der Hauptgleichstromlei tung 1 durch den Ladewiderstand 9 und die Diode 10 geladen, wie das Symbol + am Kommutierungskondensator zeigt (Lade strom ).
- II. Dann wird der zweite Thyristorschalter 12 eingeschaltet, mit dem Ergebnis, daß der Kommutierungskondensator 3 durch eine Stromschwingung über die magnetische Rückschlagspule 11 und den zweiten Thyristorschalter 12 entladen wird. Wenn die Stromschwingung durch die magnetische Rückschlagspule 11 fließt, wird eine magnetische Gegenkraft erzeugt, die die Öffnung der Unterbrechereinheit 2 startet. Die Stromschwin gung wird zum Zeitpunkt des Nulldurch gangs der Halbschwingung des Stroms durch den zweiten Thyristor schalter 12 blockiert, wodurch die Laderichtung des Kommutierungs kondensators 3 umgekehrt wird, wie das Symbol (+) darstellt.
- III. Wenn der erste Thyristorschalter 5 mit dem Öffnen der Leitungsunterbrechereinheit 2 einschaltet, fließt ein Entladestrom entgegengesetzt zum Hauptstrom in der Unterbrechereinheit 2 vom Kommutierungskondensator 3 durch die Drosselspule 4 und den ersten Thyristorschalter 5, so daß der in der Unterbrechereinheit 2 fließende Strom zu Null wird, mit dem Ergebnis, daß der Bogen der Unter brechereinheit 2 gelöscht wird.
- IV. Sobald der Bogen der Unterbrechereinheit 2 vollständig gelöscht und der Stromkreis unterbrochen ist, fließt der Kommutierungsstrom durch die Gleichstromspeisequelle V, den Kommutierungskondensator 3, die Drosselspule 4, den ersten Thyristorschalter 5, die Last 8 und die negative Sammel leitung 7 in dieser Reihenfolge.
Vorschlagsgemäß ist eine die magnetische
Rückschlagspule 11 und den Thyristorschalter 12 aufweisende
Reihenschaltung parallel zum Kommutierungskondensator 3 ge
schaltet, und letzterer ist über den Ladewiderstand 9
und die Diode 10 mit der negativen Sammelleitung 7 und
der Speiseseite der Leitung 1 verbunden. Auf diese Weise
wird der Kommutierungskondensator 3 auf seiner linken Seite
in Fig. 1 von der Gleichstromleitung 1 positiv durch den
Ladewiderstand 9 und die Diode 10 unabhängig von dem offenen
oder geschlossenen Zustand der Unterbrechereinheit 2 aufge
laden. Nach Ausgabe eines Unterbrecherbefehls für die
Unterbrechereinheit 2 wird der zweite Thyristorschalter
12 eingeschaltet, und der Kommutierungskondensator 3 durch
Resonanz durch die magnetische Rückschlagspule 11 und
den zweiten Thyristorschalter 12 entladen. Wenn die Strom
schwingung durch die magnetische Rückschlagspule
11 fließt, wird dadurch eine magnetische Rückschlagkraft
erzeugt, die das Öffnen der Unterbrechereinheit
2 startet. Diese Stromschwingung wird durch den zweiten
Thyristorschalter 12 beim Nulldurchgang des Stroms nach
der ersten Halbwelle blockiert, und die Laderichtung des Kommutierungs
kondensators 3 dreht sich um, wobei dann die in Fig. 1
rechts dargestellte Seite des Kommutierungskondensators positiv wird.
Wenn die Unterbrechereinheit 2 ganz geöffnet ist, schaltet
der erste Thyristorschalter 5 ein, so daß der Kommutierungskon
densator 3 über die Drosselspule 4, den ersten Thyristor
schalter und die Unterbrechereinheit 2 durch den Resonanz
vorgang des Schwingkreises entladen wird. Als Ergebnis wird der Unterbrecherein
heit 2 ein Strom zugeführt, der in umgekehrter Richtung
zum Hauptstrom fließt,
der somit einen Punkt mit der Stromstärke Null
erreicht. Die Unterbrechereinheit 2 wird deshalb gelöscht,
und der Leitungsstrom kommutiert zum Kommutierungskondensator
3, wodurch der Unterbrechungsvorgang beendet ist.
Allgemein hat das Ausgangssignal der
zum Umkehren der Laderichtung des Kommutierungskondensators
3 dienenden magnetischen Rückschlagspule 11 einen mit
der Erhöhung des Abstandes von dem entgegengesetzt dazu
angeordneten leitenden Kurzschlußring scharf abfallenden
Verlauf, und der Hauptteil des wirksamen Ausgangssignals
der magnetischen Rückschlagspule 11 wird während der Halbschwingung
des Stroms erzeugt. Deshalb verringert sich
das Ausgangssignal nicht wesentlich, falls der Resonanz
strom der magnetischen Rückschlagspule 11 in der Halbschwingung
blockiert ist. Durch dieses Blockieren des Stroms in der
Halbschwingung läßt sich somit die Energie, die sonst von dem Wirk-
Widerstand der folgenden Schaltungsteile verbraucht würde,
als Kommutierungsenergie verwenden. Dadurch ist die Verringerung
der Gesamtladeenergie für den Kommutierungskondensator möglich.
Fig. 2 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Unterbrecher
anordnung dar, bei der die Drosselspule 4 von Fig. 1 an
anderer Stelle angeordnet ist. Genauer kann in Fig. 2
die Drosselspule 4 an jeder der eingezeichneten Stellen
4 a oder 4 b angeordnet sein und hat trotzdem dieselbe
Wirkung wie bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungs
beispiel.
Weiterhin kann die Drosselspule 4 auch durch die Reaktanz
L des Drahts gebildet sein.
Fig. 3 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel
dar. Hierbei wird anstatt der den ersten und
zweiten Schalter in Fig. 1 bildenden Thyristoren eine Trigger
funkenstrecke eingesetzt, die dieselbe Wirkung wie
die Thyristorschalter 5 und 12 beim ersten Ausführungs
beispiel gemäß Fig. 1 hat.
Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Kommutierungskondensator
3 direkt von der Speiseseite der Hauptgleichstromleitung 1
geladen werden, und deshalb läßt sich eine vorgegebene
Ladespannung und Richtung unabhängig vom offenen oder
geschlossenen Zustand der Unterbrechereinheit 2 erreichen,
wodurch eine eigene Ladeeinheit entfallen kann. Die Zuver
lässigkeit der Gleichstromleitung 1 wird somit verbessert
und gleichzeitig eine kostengünstige Gleichstromunter
brechereinheit ermöglicht. Außerdem wird die im Kommutierungskon
densator 3 gespeicherte Energie wirksam eingesetzt, wodurch dessen
Kapazität verringerbar
ist.
Die Unterbrechereinheit 2 kann als Vakuumunterbrecher,
Gasunterbrecher oder Luftunterbrecher ausgebildet
sein, wobei der Vakuumunterbrecher angesichts
der Tatsache, daß er eine überragende Hochfrequenzstrom
unterbrechereigenschaft besitzt, am besten geeignet ist, indem die Entlade
stromschwingung der aus Kommutierungskondensator 3 und Drosselspule 4
gebildeten Kommutierschaltung mit hoher Frequenz zugeführt
werden kann, um die Kapazität des Kommutierungskondensators
3 zu verringern und indem ein kleiner Öffnungshub eine ge
nügende Löschfunktion für eine geeignete Anwendung bei
sehr schnellen Unterbrechern ermöglicht.
Statt der magnetischen Rückschlagspule 11, die
zur Umkehrung der Laderichtung des Kommutierungs
kondensators 3 dient, kann auch jede zum Antrieb des
Öffnungsvorgangs der Unterbrechereinheit 2 geeignete Spule
mit der gleichen Wirkung verwendet werden.
Claims (8)
1. Anordnung zum Unterbrechen von Gleichströmen mit
- - einer in eine Hauptgleichstromleitung (1) eingefügten Unterbrechereinheit (2), deren Öffnen durch eine magne tische Rückschlagspule (4) einleitbar ist,
- - einem parallel zur Unterbrechereinheit (2) geschalteten Schwingkreis, bestehend aus einer Reihenschaltung eines mit der Hauptgleichstromleitung verbundenen Kommutie rungskondensators (3), einer Drosselspule (4; 4 a, 4 b) und einer ersten Schalteinrichtung (5), wobei ein Ende des Kommutierungskondensators (3) mit dem speiseseitigen Anschluß (1 a) der Hauptgleichstrom leitung (1) und das andere Ende des Kommutierungskon densators (3) über einen Ladewiderstand (9) mit einer negativen Sammelleitung (7) der Hauptgleichstromleitung verbunden ist und die Anordnung so getroffen ist, daß die erste Halbschwingung des Resonanzstromes in der Rückschlag spule (11) eine magnetische Rückschlagkraft erzeugt und die zweite gegenpolige Halbschwingung des Resonanzstro mes einen Gegenstrom in der Unterbrechereinheit er zeugt,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Reihenschaltung aus der magnetischen Rückschlag
spule (11) und einer zweiten Schalteinrichtung (12) un
mittelbar parallel zum Kommutierungskondensator geschal
tet ist, wobei die zweite Schalteinrichtung (12) so aus
gebildet ist, daß sie den Resonanzstrom durch den Schwing
kreis nach einer Halbschwingung des Resonanzstromes
blockiert.
2. Unterbrecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drosselspule (4) zwischen dem Verbin
dungspunkt des Kommutierungskondensators (3) mit dem
Ladewiderstand (9) und der ersten Schalteinrichtung (5)
eingeschaltet ist (Fig. 1, 3).
3. Unterbrecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drosselspule (4 a) zwischen dem Verbin
dungspunkt des Kommutierungskondensators (3) mit der zwei
ten Schalteinrichtung (12) und dem speiseseitigen Anschluß
(1 a) der Hauptgleichstromleitung (1) eingeschaltet ist.
4. Unterbrecheranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drosselspule (4 b) zwischen der ersten
Schalteinrichtung (5) und dem lastseitigen Anschluß (1 b)
der Hauptgleichstromleitung (1) eingeschaltet ist.
5. Unterbrecheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite
Schalteinrichtung (5, 12) Thyristoren aufweisen.
6. Unterbrecheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Schalt
einrichtung (5, 12) Triggerfunkenstrecken aufweisen.
7. Unterbrecheranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechereinheit (2)
ein Vakuumunterbrecher ist.
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1987
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| Publication number | Publication date |
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