DE2261923C2 - Zündanlage für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Zündanlage für BrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
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Description
beschriebenen Zündanlage dadurch erreicht daß die Generatorwicklung mit einem Dämpfungsglied für die
;.m Zündzeitpunkt in der Generatorwicklung induzierte Spannung gekoppelt ist, welches bei einer Stromunterbrechung
im Primärstromkreis der Zündspule anspricht Dabei ist in vorteilhafter Weise das Dämpfungsglied zur
Generatorwicklung parallelgeschaltet
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß das Dämpfungsglied einen Schwellwertcharakter
hat und derart angeschlossen ist daß es nach dem Erreichf r. eines bestimmten positiven Potentials an
einem nicht an Masse liegenden Anschluß der Generatorwicklung anspricht Auf diese Weise wird
beim Unterbrechen des Primärstromkreises die in der Generatorwicklung induzierten Spannung auf einen
relativ kleinen Wert beschränkt ohne daß dabei die durch Stromunterbrechung induzierte Spannung an der
Zündspule und damit die Zündleistung beeinträchtigt wird. Von dem elektronischen Schaltelement muß
nunmehr nur noch die in der Primärwicklung induzierte Spannung gesperrt werden.
Die Erfindung weiter ausbildende Einzelheiten sind an zwei in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Schaltung einer Zündanlage mit einem Magnetgenerator, einem Dämpfungsglied, einer außenliegenden
Zündspule und einem Transistor-Steuergerät,
F i g. 2 verschiedene, in der Zündanlage nach F i g. 1
als Dämpfungsglied verwendbare elektronische Bauelemente und
Fig.3 das Schaltbild einer Zündanlage mit einem
weiteren Verbraucher, die über einen Zweiweggleichrichter am Magnetgenerator angeschlossen sind.
Die in F i g. 1 dargestellte Schaltung einer Spulenzündanlage für eine Einzylinder-Brennkraftmaschine
wird von einem Magnetgenerator 10 versorgt. Er besteht aus einem von der nicht dargestellten
Brennkraftmaschine angetriebenen, umlaufenden Polrad ti mit mehreren Dauermagneten 12 und aus einem
Zündanker 13 mit einer Generatorwicklung 14, deren einer Anschluß 14b auf Masse liegt. Ihr anderer
Anschluß 14a ist über eine Leitung 15 mit einem Ende der Primärwicklung 16a einer außerhalb des Magnetgenerators
10 angeordneten Zündspule 16 verbunden, deren Sekundärwicklung 166 über ein Zündkabel 17 an
eine Zündkerze 18 angeschlossen ist. Die Zündkerze 18 liegt mit ihrem einen Pol ebenso wie das andere Ende
der Sekundärwicklung 166 der Zündspule 16 an Masse. Das freie Ende der Primärwicklung 16a ist mit einem
Steuergerät 19 verbunden, das einen Zündtransistor 20 enthält der mit seiner Schaltstrecke als elektronisches
Halbleiterelement im Primärstromkreis der Zündspule 16 liegt. Die Primärwicklung 16a ist über eine Diode 21
mit dem Kollektor des NPN-Ziindtransistors 20
verbunden, der mit seinem Emitter auf Masse liegt. Der
Anodenanschluß der Diode 21 ist über einen Widerstand 22 mit der Basis des Zündtransistors 20
verbunden. Parallel zu der aus Basis-und Emitteranschluß bestehenden Steuerstrecke des Zündtransistors
20 liegt die Schaltstrecke eines Steuertransistors 23, dessen Basis einerseits über eine Zenerdiode 31 und
einem Widerstand 24 mit der Anode der Diode 21 verbunden ist und andererseits über eine weitere Diode
25 an eine Geberwicklung 26 eines Impulsgebers 27 angeschossen ist. Ein weiterer Widerstand 28 liegt
parallel zur Steuerstrecke des Steuertransistors 23, dessen Emitter ebenso wie das freie Ende der
Geberwicklung 26 auf Masse liegt. Der Impulsgeber 27 wird zum Zündzeitpunkt von einem in Pfeilrichtung
umlaufenden Kraftlinienfeitstüek 32 beeinflußt welches ebenso wie das Polrad 11 des Magnetgenerators 10 von
der Brennkraftmaschine angetrieben wird.
Parallel zur Generatorwicklung 14 ist eine Zenerdiode 29 als Dämpfungsglied 40 so angeordnet daß seine Kathode mit dem nicht an Masse liegenden Anschluß 14a der Generatorwicklung 14 verbunden ist Die Zenerdiode 29 ist anodenseitig mit einer Diode 30 in Reihe geschaltet welche kathodenseitig auf Masse liegt Der Schwellwert der Zenerdiode 29 ist mit etwa 10 Volt so festgelegt daß er bei belasteter Generatorwicklung 14 nicht überschritten wird. Das Dämpfungsglied 40 spricht daher bei leitendem Zündtransistor 20 nicht an.
Parallel zur Generatorwicklung 14 ist eine Zenerdiode 29 als Dämpfungsglied 40 so angeordnet daß seine Kathode mit dem nicht an Masse liegenden Anschluß 14a der Generatorwicklung 14 verbunden ist Die Zenerdiode 29 ist anodenseitig mit einer Diode 30 in Reihe geschaltet welche kathodenseitig auf Masse liegt Der Schwellwert der Zenerdiode 29 ist mit etwa 10 Volt so festgelegt daß er bei belasteter Generatorwicklung 14 nicht überschritten wird. Das Dämpfungsglied 40 spricht daher bei leitendem Zündtransistor 20 nicht an.
Die Wirkungsweise dieser Zündanlage ist derart daß beim Betrieb der Brennkraftmaschine durch das
umlaufende Polrad 11 in der Generatorwicklung 14 eine
Wechselspannung induziert wird. Beim Auftreten einer ersten positiven Halbwelle der Generatorspannung
wird beim Erreichen der Schwellspannung an der Diode 21 diese Spannung über den Widerstand 22 an die Basis
des Zündtransistors 20 gelegt Da dieser mit seinem Emitter auf Masse liegt fließt aufgrund dieser Spannung
ein Basisstrom, der den Zündtransistor 20 in den stromleitenden Zustand schaltet Nunmehr ist der
Primärstromkreis über die Generatorwicklung 14, die Primärwicklung 16a der Zündspule, die Diode 21 und
über die Schaitstrecke des Zündtransistors 20 geschlossen und es fließt ein Primärstrom, der lediglich an der
Diode 21 und an der Schaltstrecke des Zündtransistors 20 einen zur Aufrechterhaltung des leitenden Zustands
dieses Zündtransistors erforderlichen Spannungsabfall erzeugt Die Generatorwicklung 14 wird dadurch
nahezu kurzgeschlossen, so daß die in ihr induzierte Spannung sehr stark zusammenbricht. Der starke
Primärstrom baut dabei in der Zündspule 16 ein kräftiges Magnetfeld auf.
Zum Zündzeitpunkt erzeugt nun der magnetische Impulsgeber 27 einen Steuerimpuls, der über die Diode
25 auf die Basis des Steuertransistors 23 gelangt und diesen in den stromleitenden Zustand umschaltet.
Dadurch wird die Steuerstrecke des Zündtransistors 20 überbrückt, und dieser gelangt unverzüglich vom
leitenden Zustand in den Sperrzustand. Durch diese Unterbrechung des Primärstromes wird sowohl im
Zündanker 13 des Magnetgenerators 10 als auch in der Zündspule 16 eine sehr starke Flußänderung hervorgerufen,
die in der Generatorwicklung 14 und in der Primärwicklung 16a eine hohe Spannung induziert.
Sobald die Spannung an der Generatorwicklung 14 die Schwellspannung der Zenerdiode 29 überschreitet, wird
diese leitend und überbrückt die Generatorwicklung 14. Es fließt nun ein von der Generatorwicklung 14
getriebener Strom über die Zenerdiode 29 und die Diode 30, der die Generatorspannung Ug nahezu auf die
Schwellspannung der Zenerdiode 29 begrenzt
Dieser Vorgang hat auf die in der Zündspule 16 induzierten Primär- und Sekundärspannungsn keinen
Einfluß, da der Steuertransistor 23 nunmehr über den Widerstand 24 und die Zenerdiode 31 verstärkt in den
stromleitenden Zustand gesteuert und demzufolge der Zündtransistor 20 weiterhin gesperrt wird. Der in der
Sekundärwicklung 16b der Zündspule 16 erzeugte Hochspannungsimpuls hat an der Zündkerze 18
nunmehr einen Zündfunken zur Folge.
Bei einer solchen Zündanlage kann eine sehr leistungsstarke Zündspule eingesetzt werden, da auch
eine hohe Primärspannung Up den Zündtransistor 20
nicht mehr gefährdet, da die an seiner Schaltstrecke
auftretende Sperrspannung Usp durch die nunmehr auf
einen geringen Wert begrenzte Generatorspannung Ug
stark herabgesetzt ist. Für die in F i g. 1 als Zeiger dargestellten Spannungen ergibt sich folgende Gleichung:
Uv~ Ug+ Ur
Gegen Ende des Zündvorganges wird zunächst die Schwellspannung an der Zenerdiode 29 unterschritten
und der Strom in diesem Schaltungszweig wird gesperrt. Ferner wird gegen Ende der vom Polrad 11 in der
Generatorwicklung 14 erzeugten positiven Spannungshalbwelle auch die Schwellspannung der Zenerdiode 31
im Steuergerät 19 unterschritten und damit gelangt der Steuertransistor 23 wieder in den Sperrzustand. Die
nachfolgende negative Spannungshalbwelle in der Generatorwicklung 14 wird nicht belastet, da sie mit
ihrer Amplitude den in Sperrichtung beanspruchten Zündtransistor 20 nicht gefährdet
In F i g. 2 ist lediglich der Magnetgenerator 10 einer
Zündanlage gemäß F i g. 1 dargestellt, zu dessen Generatorwicklung 14 ein Dämpfungsglied 40a parallel
geschaltet ist. Das Dämpfungsglied 40a besteht aus einem Thyristor 41, dessen Steuerelektrode 41a über
eine Zenerdiode 42 mit seiner Anode und über einen Widerstand 46 mit seiner Kathode verbunden ist. Wie
ferner in F i g. 2 gestrichelt angedeutet ist, läßt sich ein solches Dämpfungsglied auch durch andere elektronische
Bauelemente aufbauen. Einfachere Schaltungselemente lassen sich als Dämpfungsglied verwenden,
indem die Generatorwicklung 14 mit einer Diode 43 in Reihe liegt, wobei dann das Dämpfungsglied zur
Generatorwicklung 14 und Diode 43 parallel geschaitei ist. Wie F i g. 2 zeigt, besteht dann das Dämpfungsglied
40b aus einem spannungsabhängigen Widerstand 44 (VDR) oder im anderen Fall 40c aus einem Kondensator
42.
F i g. 3 zeigt eine Weiterbildung einer Zündanlage nach Fig. 1, indem die Generatorwicklung 14 des
Magnetgenerators 10 mit dem Eingang eines Zweiweggleichrichters 50 verbunden ist Am Ausgang des
Zweiweggleichrichters 50 liegt die Primärwicklung 16a der Zündspule 16 und dazu in Reihe das Steuergerät 19.
Über eine Anschlußleitung 51 und einem Schalter 52 lassen sich mehrere, unabhängig von der Zündanlage
arbeitende Verbraucher zuschalten, die durch einen Widerstand 53 in F i g. 3 angedeutet sind.
Bei einer solchen Anlage ist das Dämpfungsglied 40 zum Ausgang des Zweiweggleichrichters 50 parallel
geschaltet. Es besteht gemäß Fig. 1 aus einer Zenerdiode 29, die mit einer Diode 30 in Reihe liegt. Die
Wirkungsweise dieser Zündanlage entspricht im wesentlichen der zuvor beschriebenen Wirkungsweise
einer Zündanlage gemäß Fig. 1. Ein Unterschied besteht lediglich darin, daß nunmehr auch die negativen
Spannungshalbwellen der Generatorwicklung 14 über den Zweiweggleichrichter 50 den Zündtransistor 20 im
Steuergerät 19 in den stromleitenden Zustand umschalten, so daß beispielsweise bei einer Zweizyiinder-Brennkraftmaschine
bei gleicher Drehzahl des Polrades 11 die Zündfolge verdoppelt werden kann. In einem solchenFall
werden selbstverständlich zwei Zündkerzen 18 von der Zündspule 16 versorgt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, da das Steuergerät im
Primärstromkreis der Zündspule sowie das Dämpfungsglied durchaus einen anderen Schaltungsaufbau aufweisen
kann. Als Dämpfungsglied läßt sich beispielsweise auch eine auf den Generatoranker aufgebrachte
Kurzschlußwicklung verwenden, die bei einer starken Feldänderung durch die Unterbrechung des Primärstromes
im Zündzeitpunkt anspricht und die in der Generatorwicklung 14 induzierte Spannung begrenzt.
Ferner ist es möglich, eine Akkumulatorbatterie als weiteren Verbraucher am Magnetgenerator bzw. am
Ausgang des Zweiweggleichrichters anzuschließen, die zum Beispiel bei einem Kraftrad ihrerseits weitere
Verbraucher wie Hupe, Scheinwerfer und Bremslicht versorgt. In einem solchen Fall bildet die Akkumulatorbatterie
ein Dämpfungsglied, das eine starke Stromänderung in der Generatorwicklung 14 beim Unterbrechen
des Primärstromkreises verhindert In den Fällen, wo diese Akkumulatorbatterie durch einen zusätzlichen
Schalter zur Vermeidung einer Überladung vom Magnetgenerator abgeschaltet werden kann, ist ein
zusätzliches Dämpfungsglied vorzusehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einem Magnetgenerator, dessen Anker zur Erzeugung der
Zündenergie mit einem von der Brennkraftmaschine angetriebenen Polrad zusammenwirkt und eine
Generatorwicklung trägt, die an einen Primärstromkreis einer Zündspule angeschlossen ist, deren
Sekundärwicklung mit mindestens einer Zündkerze verbunden ist und wobei im Primärstromkreis der
Zündspule die Schaltstrecke eines steuerbaren, elektronischen Halbleiterelementes liegt, das im
Zündzeitpunkt von einer Steuereinrichtung zur Unterbrechung des Stromes im Primärstromkreis
vom stromleitenden Zustand in den Sperrzustand umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Generatorwicklung (14) mit einem Dämpfungsglied (40) für die im Zündzeitpunkt in der
Generatorwicklung (14) induzierte Spannung gekoppelt ist, welches bei einer Stromunterbrechung
im Primärstromkreis der Zündspule (16) anspricht.
2. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied (40) zur Generatorwicklung
(14) parallel geschaltet ist.
3. Zündanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied (40) einen
Schwellwertcharakter hat und derart angeschlossen ist.daß es nach dem Erreichen eines bestimmten
positiven Potentials an einem nicht an Masse liegenden Anschluß (Ha) der Generatorwicklung
(14) anspricht.
4. Zündanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied
(40) aus einer Zenerdiode (29) besteht, deren Kathode mit dem nicht an Masse liegenden
Anschluß (Haider Generatorwicklung (14) verbunden ist.
5. Zündanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zenerdiode (29) mit einer
kathodenseitig auf Masse liegenden Diode (30) in Reihe geschaltet ist.
6. Zündanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied
(4OaJaUS einem Thyristor (41) besteht, der mit seiner
Steuerelektrode (41a,) über eine Zenerdiode (42) mit
seiner Anode verbunden ist.
7. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungsglied (40i>Jzur Generatorwicklung
(14) und einer damit in Reihe liegenden Diode (43) parallel geschaltet ist.
8. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied (40) zum Ausgang
eines Zweiweggleichrichters (50) parallel geschaltet ist, dessen Eingang mit der Generatorwicklung (14)·
verbunden ist.
9. Zündanlage nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied
{40b) aus einem spannungsabhängigen Widerstand (44) besteht.
10. Zündanlage nach einem der Ansprüche 7 oder
8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dämpfungsglied (40cJaus einem Kondensator (45) besteht.
11. Zündanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dämpfungsglied aus einer auf dem Anker des Magnetgenerators (10) aufgebrachten
Kurzschlußwicklung besteht.
Die Erfindung betrifft eine Zündanlage für Brennkraftmaschinen mit einem Magnetgenerator, dessen
Anker zur Erzeugung der Zündenergie mit einem von der Brennkraftmaschine angetriebenen Polrad zusammenwirkt
und eine Generatorwicklung trägt, die an einem Primärstromkreis einer Zündspule angeschlossen
ist, deren Sekundärwicklung mit mindestens einer Zündkerze verbunden ist und wobei im Primärstromkreis
der Zündspule die Schaltstrecke eines steuerbaren elektronischen Halbleiterelementes liegt, das im Zündzeitpunkt
von einer Steuereinrichtung zur Unterbrechung des Stromes im Primärstromkreis vom stromleitenden
Zustand in den Sperrzustand umsteuerbar ist
Bei Magnetgeneratoren, die neben einer leistungsstarken Zündanlage auch noch weitere Verbraucher
versorgen müssen, wird zur besseren Ausnützung die Zündspule der Zündanlage außerhalb des Magnetgenerators
angeordnet und dadurch die Leistungsabgabe des Magnetgenerators im Hinblick auf die anderen Verbraucher
verbessert Bei derartigen Einrichtungen, wie sie beispielsweise bei Schneeschlitten verwendet werden,
ist es erforderlich, daß zum Zündzeitpunkt im Primärstromkreis der Zündspule eine starke Stromänderung
erzeugt wird, damit eine ausreichend hohe Spannung auf der Sekundärseite der Zündspule
induziert und damit die Erzeugung eines Zündfunkens sichergestellt wird.
Zu diese:,! Zweck ist es bekannt, die Zündankerwicklung
des Magnetgenerators über eine Thyratronröhre mit der Primärwicklung der Zündspule zu verbinden.
Das Thyratron wird von einem Impulsgenerator im Zündzeitpunkt vom Sperrzustand in den stromleitenden
Zustand umgeschaltet. Der Strom beginnt im Primärstromkreis plötzlich zu fließen und erzeugt dabei in der
Sekundärwicklung der Zündspule die zur Zündung an den Zündkerzen erforderliche Hochspannung.
Eine solche Zündanlage ist für moderne Brennkraftmaschinen ungeeignet, da sie die Anforderungen im
Hinblick auf die Höhe der Zündspannungen nicht zu <o erfüllen vermag, was in erster Linie auf die Induktivität
der Zündspule und die damit bedingte begrenzte Stromänderung beim Schließen des Primärstromkreises
zurückzuführen ist.
Ferner ist die Verwendung von mechanischen Unterbrechern bekannt, welche im Zündzeitpunkt den
im Primärstromkreis fließenden Wechselstrom im Scheitelwert unterbrechen und dadurch eine sehr hohe
Stromänderung erzeugen. Mechanische Unterbrecher unterliegen jedoch bekanntlich einem starken Verschleiß
und müssen daher in regelmäßigen Abständen gewartet bzw. ausgewechselt werden.
Ein elektronischer Schaltelement, welches im Zündzeitpunkt vom Sperrzustand in den stromleitenden
Zustand umschaltbar ist, würde einerseits die Vorteile eines Unterbrecherschalters aufweisen, andererseits
aber durch eine hohe Sperrspannung zerstört werden, welche sich aus den Spannungen zusammensetzt, die
beim Unterbrechen des Primärstromkreises sowohl in der Generatorwicklung als auch in der Primärwicklung
der Zündspule erzeugt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zündanlage zu entwickeln, welche die Vorteile eines
Unterbrechers im Primärstromkreis der Zündanlage ebenso wie die Vorteile eines wartungsfreien elektronisehen
Schaltelementes aufweist, indem ein elektronisches Schaltelement gegen eine zu hohe Sperrspannung
geschützt wird.
Dies wird erfindungsgemäß bei einer eingangs
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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1973
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- 1973-12-17 ES ES421563A patent/ES421563A1/es not_active Expired
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| IT1000353B (it) | 1976-03-30 |
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Legal Events
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| OF | Willingness to grant licences before publication of examined application | ||
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |