DE37343C - Metall - Resonanzböden für musikalische Instrumente - Google Patents
Metall - Resonanzböden für musikalische InstrumenteInfo
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- DE37343C DE37343C DENDAT37343D DE37343DA DE37343C DE 37343 C DE37343 C DE 37343C DE NDAT37343 D DENDAT37343 D DE NDAT37343D DE 37343D A DE37343D A DE 37343DA DE 37343 C DE37343 C DE 37343C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/06—Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
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- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in musikalischen Instrumenten öfter angewendeten Metall-Resonanzböden haben bisher
trotz ihrer mannigfachen Vorzüge den theureren und den atmosphärischen Einflüssen
mehr ausgesetzten Resonanzböden aus Holz eine ernstliche Concurrenz nicht zu bereiten
vermocht, weil die dem Metall eigene Klangfarbe mit der Tongabe der Saiteninstrumente
schlecht harmonirt.
Die vorliegende Erfindung hat daher den Zweck, Metall-Resonanzböden so herzustellen
bezw. mit Einrichtungen zu versehen, dafs der störende Metällklang beseitigt, die Klangfarbe
vielmehr derjenigen des besten Holz-Resonanzbodens möglichst gleich gemacht wird.
Die Erfindung besteht darin, dafs einestheils die Metallfläche des Resonanzbodens auf der
einen Seite mit Vertiefungen, auf der anderen Seite mit entsprechenden Erhöhungen versehen
wird, und dafs anderentheils, auf der Fläche vertheilt, Dämpfer aus elastischem Material,
z. B. Filz, angebracht werden, welche sich jedoch nicht mit ihrer vollen Fläche gegen das
Metall anlegen, sondern nur gegen die Rippen, mit denen sie durch Federdruck in beständiger
Berührung gehalten werden.
In der Zeichnung ist beispielsweise ein Resonanzboden A eines Flügels dargestellt. Fig. 1
ist die untere Ansicht desselben, Fig. 2 ein Schnitt nach a-b der Fig. 1, Fig. 4 ein Theil
der Oberfläche des Resonanzbodens in gröfserem Maisstabe und Fig. 3 ein Schnitt nach c-d
der Fig. 4.
Sf.
Die in das Metall geformten Rippen B können jedes beliebige Muster oder beliebige geometrische
Figuren darstellen, z. B. kreisrund, oval, in Schlangenlinien, regelmäfsig oder unregelmä'fsig
verlaufen.
Die Ränder C des Resonanzbodens sind nach unten umgebogen und durch Streifen D aus
Filz oder anderem elastischen Material ausgefüllt, welche durch Leisten oder Stege E
festgehalten werden.
An der Unterseite des Resonanzbodens sind auf dessen Fläche in geeigneter Zahl und in
geeigneten Abständen Dämpfer F befestigt, ebenfalls aus Filz oder anderem elastischen Material
(z. B. auch Holz). Die Oberfläche dieser Dämpfer wird gegen den Resonanzboden durch
den Druck der Federn G, welche auf Drähten H befestigt sind, angedrückt, berührt jedoch nur
die Rippen B, während die zwischen diesen liegenden Felder frei bleiben. Die Drähte H
sind zweckmäfsig durch das Metall des Resonanzbodens hindurchgeführt und eingelöthet.
Statt der Spiralfedern können auch flache Federn angebracht werden.
Durch diese Einrichtung wird der störende, oft schnarrende Metallklang des Resonanzbodens
beseitigt, der Vollklang der Resonanz jedoch nicht merklich abgeschwächt, und es sind auf
diese einfache, wenig kostspielige Weise alle Vorzüge des Metall-Resonanzbodens mit denen
eines Holz-Resonanzbodens vereinigt.
Die Einrichtung ist an Saiteninstrumenten aller Art, Tasten- und Streichinstrumenten,
Claims (1)
- Guitarren, Zithern u. s. w. mit gleichem Erfolg
anwendbar.Patεντ-Anspruch:Metall-Resonanzböden für musikalische Instr.u^
mente beliebiger Art mit rippenförmigen Έΐ-höhungen (B) beliebiger Form und durch Federdruck gegen diese Rippen sich anlegenden Dämpfern (F) aus elastischem Material, sowie mit oder auch ohne die Ausfütterung des Randes durch Streifen (D) elastischen Materials.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37343C true DE37343C (de) |
Family
ID=313103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37343D Expired - Lifetime DE37343C (de) | Metall - Resonanzböden für musikalische Instrumente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2915959A1 (de) * | 1979-04-20 | 1980-10-23 | Schimmel Pianofortefab | Resonanzboden |
-
0
- DE DENDAT37343D patent/DE37343C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2915959A1 (de) * | 1979-04-20 | 1980-10-23 | Schimmel Pianofortefab | Resonanzboden |
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