DE105835C - - Google Patents
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- DE105835C DE105835C DENDAT105835D DE105835DA DE105835C DE 105835 C DE105835 C DE 105835C DE NDAT105835 D DENDAT105835 D DE NDAT105835D DE 105835D A DE105835D A DE 105835DA DE 105835 C DE105835 C DE 105835C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10C—PIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
- G10C3/00—Details or accessories
- G10C3/06—Resonating means, e.g. soundboards or resonant strings; Fastenings thereof
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musik-Instrumente.
in LIEGNITZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1897 ab.
Bei Pianinos oder Flügeln haben bekanntlich diejenigen Saiten den hellsten Klang,
welche über die Kreuzungspunkte zwischen den Verstärkungsrippen mit dem Steg hinweggehen.
Diejenigen Saiten, welche in der Mitte zwischen je zwei solchen Kreuzungspunkten über den Steg hinweggehen., haben
den schwächsten Klang, so dafs eine Aufeinanderfolge von stetig ab- und zunehmenden
Tönen die unabweisbare Folge ist.
Da nun ein derartiger Wechsel von starken und schwachen Tönen den musikalischen Werth
eines Pianinos sehr herabmindert, so suchte man bisher die Klangfarbe zu egalisiren, indem man
die aus Filz bestehenden Hammerköpfe der lauter und schärfer klingenden Töne mit feinen
Nadelstichen auflockerte, wodurch sie weicher werden und einen weniger lauten Klang hervorrufen.
Durch dieses allgemein übliche »Intoniren« wurde, wenn vollständige Gleichmäfsigkeit erzielt
werden sollte, die Klangstärke bis auf die Stärke des mattesten Tones herabgemindert.
Zu diesem Uebelstande kam noch der zweite, dafs die am meisten mit der Intonirnadel aufgelockerten
Hammerköpfe am schnellsten beim Spiele litten, d. h. sich einspielten, hierdurch
wieder hart wurden und dadurch die ursprüngliche Ungleichmäfsigkeit der Töne in verstärktem Mafse zu Tage trat. Instrumente,
bei denen also die Gleichmäfsigkeit der Klangfarbe durch starke Anwendung der Intonirnadel
erzeugt war, spielten sich leicht ab und wurden schnell alt.
Die Beseitigung dieses Uebelstandes soll bei der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht
werden, dafs der Resonanzboden an den zwischen den Rippen liegenden Stellen, unterhalb
des Steges, in geeigneter Weise verstärkt und in Spannung versetzt wird. Das einfache Aufschrauben
oder Aufleimen von kleinen Hirnholzklötzchen , wie dies bereits auch vielfach geschehen, genügt indessen nicht, um eine
innige Vereinigung mit dem gespannten Boden zu bewirken; erst durch das vorliegende Verfahren
scheint eine dauernde Gleichmäfsigkeit in der Klangfarbe der Töne gesichert.
Nach dem vorliegenden Verfahren werden sogenannte »Egalisatoren«, die aus Langhölzern
hergestellt sind, zwischen zwei Rippen mit Spannung befestigt. Dies kann nun auf verschiedene
Weise geschehen:
Man leimt in der Mitte zwischen zwei Rippen R gleich starke rhombische, rhomboidische
oder elliptische, im entgegengesetzten Sinne der' Resonanzbodenkrümrnung (Fig. 2) oder im Sinne
der Resonanzbodenkrümmung (Fig. 3) gestaltete Plättchen E mit ihren langen Diagonalen parallel
zu den Verstärkungsrippen R und ihren kurzen Diagonalen in Richtung des Steges S (Fig. 1)
auf den Resonanzboden auf. Dadurch erhält der Resonanzboden, entweder im Sinne seiner
eigenen Krümmung oder im entgegengesetzten Sinne, eine Spannung, die geeignet ist, die
Ungleichmäfsigkeit der Klangfarbe und Klangstärke zu heben.
Denselben Effect erreicht man auch dadurch, dafs man die Plättchen in Richtung der Rippen
überall gleich lang macht, aber dieselben nach
der Mitte zu dicker werden lä'fst, so dafs sie bei Y am dicksten werden, wie dies aus Fig. 4
zu ersehen ist. Auch diesen Plättchen kann man eine Spannung geben, wie sie in den
Fig. 2 und 3 angedeutet ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Versteifung von Resonanzböden derart, dafs entweder rhombische, rhomboidische oder elliptische, dabei aber gleichmäfsig starke Plättchen mit ihren langen Diagonalen parallel zu den Verstärkungsrippen (R) und ihren kurzen Diagonalen in Richtung des Steges (S) oder in Richtung der Rippen gleich lange, dabei aber nach der Mitte zu dicker werdende Plättchen (Fig. 2) mit der von der Resonanzbodenkrümmung abweichend gestalteten Unterfläche (Fig. 2 und 3) zur Berührung mit dem Resonanzboden gezwungen und in dieser Stellung dauernd mit demselben vereinigt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE105835C true DE105835C (de) |
Family
ID=376076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT105835D Active DE105835C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE105835C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2504632A (en) * | 1949-10-14 | 1950-04-18 | Mattel Creations Inc | Music producing unit |
| US2647427A (en) * | 1950-03-04 | 1953-08-04 | Theodore R Duncan | Music box comb and sounding board construction |
-
0
- DE DENDAT105835D patent/DE105835C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2504632A (en) * | 1949-10-14 | 1950-04-18 | Mattel Creations Inc | Music producing unit |
| US2647427A (en) * | 1950-03-04 | 1953-08-04 | Theodore R Duncan | Music box comb and sounding board construction |
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