DE3734290A1 - Lesegeraet fuer ausweiskarten - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Lesegerät mit einem
Leseschlitz für Ausweiskarten mit in Spuren angeordneten
Codierelementen, die beim Durchziehen der jeweiligen
Ausweiskarte mittels Sensoren gelesen werden.
Ein Lesegerät der vorstehend erläuterten Art ist bereits bekannt.
Das bekannte Lesegerät weist beidseitig des Leseschlitzes Sender
und Empfänger zum induktiven Lesen der Codiereinlage auf.
lnsgesamt sind fünf Sender-Empfängerpaare in Form von Spulen
übereinander angeordnet. Das bekannte Lesegerät arbeitet als
Durchzugleser, so daß an der Karte vorhandene Verschmutzungen
die Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lesegerät der
eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzuentwickeln, daß
der Aufwand für die Feststellung der in der Ausweiskarte
gespeicherten Daten und deren Weiterverarbeitung geringer wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf einer
Seite des Leseschlitzes die Sensoren in einer Reihe quer zur
Ziehrichtung angeordnet und mit einem Oszillator für eine
hochfrequente Schwingung von konstanter oder nahezu konstanter
Frequenz gekoppelt sind und daß die Sensoren jeweils an einen
Gleichrichter angeschlossen sind, der über einen zugeordneten
Schwellwertdetektor mit einem Eingang eines Mikrocomputers
verbunden ist. Die Auslesung der gespeicherten Daten der
Ausweiskarte erfolgt bei dieser Anordnung nicht mehr nach dem
Sender-Empfängerprinzip, sondern nach dem Wirbelstromprinzip.
Wenn an der Spule des jeweiligen Sensors eine metallische
Einlage der Ausweiskarte vorbeibewegt wird, dann wird die
Schwingung bedämpft, d.h., die Schwingung wird in
Abhängigkeit von den gespeicherten Daten amplitudenmoduliert.
Die amplitudenmodulierte Schwingung wird demoduliert und einem
Schwellwertdetektor zugeführt, der binäre Signale an seinem
Ausgang erzeugt, die in einem Mikrocomputer weiterverarbeitet
werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein Präzisions
gleichrichter mit nachgeschaltetem Spannungsfolger für die
Erzeugung eines Bezugssignals vorgesehen, das mit jedem
auszuwertenden Signal in den Schwellwertdetektoren verglichen
wird. Hierdurch wird ein temperaturstabiles Bezugspotential zur
Verfügung gestellt.
Vorzugsweise ist der Mikrocomputer mit einer seriellen
Schnittstelle für die bidirektionale Übertragung von Daten
ausgestattet. Der Mikrocomputer dekodiert die von den Sensoren
empfangenen Daten und sendet sie über einen seriellen Kanal zu
einer nachgeschalteten zentralen Verarbeitungs- und
Steuereinheit.
Es ist günstig, wenn die Ausweiskarten jeweils in Zeilen und
Spalten angeordnete Codierelemente aufweisen, wobei die erste
Zeile ein Startzeichen und die letzte Zeile ein vom Startzeichen
verschiedenes Endezeichen enthält und wobei das Startzeichen
und das Endezeichen unsymmetrisch in bezug auf die
Spaltensymmetrielinie als Codierelemente vorgesehen sind. Bei
dieser Ausbildung der Ausweiskarte kann der Mikrocomputer
aufgrund der Zuordnung unterschiedlicher Bedeutungen zu den
einzelnen Spalten und an Hand des Start- und Endezeichens die
in der Ausweiskarte gespeicherten Daten unabhängig davon, ob
die Ausweiskarte zuerst mit dem Startzeichen oder Endezeichen
und mit der unteren oder oberen Spur am Schlitzboden durch den
Schlitz geführt wird, durch Sortierung in der richtigen
Reihenfolge zur Verfügung stellen.
Der Mikrocomputer ist ausgangsseitig zweckmäßigerweise mit zwei
Anzeigeelementen verbunden, von denen eines die Lesebereitschaft
und als gültig vom Mikrocomputer erkannte Ausweiskarten und
das andere den nicht funktionsbereiten Zustand und die
Ungültigkeit einer gelesenen Ausweiskarte anzeigt.
Vorzugsweise ist der Mikrocomputer auf unterschiedliche
Übertragungsgeschwindigkeit der seriellen Schnittstelle
einstellbar. Damit ist eine Anpassung an verschiedene
Auswerteinheiten möglich.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in einer
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben,
aus dem sich weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile
ergeben.
Es zeigen:
Fig. 1 schematisch ein Lesegerät mit elektronischen
Schaltungselementen und
Fig. 2 eine Ausweiskarte in Draufsicht.
Ein Lesegerät (10) für Ausweiskarten (12), von denen in Fig. 1
eine in einer Ansicht von der Schmalseite dargestellt ist, enthält
einen Leseschlitz (14), durch den die Ausweiskarten hindurch
gezogen werden. Auf einer Seite des Leseschlitzes (14) sind in
der Wand übereinander fünf Sensoren (16), (18), (20), (22) und
(24) quer zur Ziehrichtung der Ausweiskarte (12) angeordnet.
Die Anzahl der Sensoren (16) bis (24) entspricht der Anzahl von
Spuren in der Ausweiskarte (12), die metallische Codiereinlagen
enthält. Die Sensoren (16) bis (24), die in Fig. 1 als Spulen
dargestellt sind, sind mit einem Oszillator (26) gekoppelt, der
eine Schwingung von konstanter oder nahezu konstanter Frequenz
erzeugt. Als Sensoren (16) bis (24) können insbesondere die von
der Firma Siemens AG unter der Bezeichnung Bero DC Sonden
(3SG2230-oAEOO) vertriebenen Sensoren verwendet werden. Die an
die Sensoren (16) bis (24) angelegten Schwingungen können von
einem gemeinsamen Oszillator kommen. Dann ist durch eine
Entkopplung dafür gesorgt, daß bei Impedanzänderungen an
einem oder mehreren Sensoren die Schwingung an den übrigen
Sensoren nicht beeinträchtigt wird. Jedem Sensor (16), (18),
(20), (22), (24) ist ein Gleichrichter (28), (30), (32), (34), (36)
mit einem Verstärker nachgeschaltet. An die Gleichrichter (28)
bis (36) sind jeweils Schwellwertdetektoren (38), (40), (42),
(44), (46) angeschlossen, deren Ausgänge jeweils mit einem
Eingang (Port) eines Mikrocomputers (48) verbunden sind. Von
den fünf Verbindungsleitungen zwischen den Schwellwertdetektoren
(38) bis (46) und dem Mikrocomputer (48) ist in Fig. 1 nur eine
Leitung (50) dargestellt. Die übrigen vier sind symbolisch durch
Querstriche in der Leitung (50) dargestellt.
Dem Oszillator (26) ist weiterhin ein Präzisionsgleichrichter (52)
nachgeschaltet, an den ein Spannungsfolger (54) angeschlossen
ist. Mit dem Ausgang des Spannungsfolgers (54) sind jeweils
Eingänge der Schwellwertdetektoren (38) bis (46) verbunden,
denen hierdurch ein temperaturstabiles Bezugspotential zur
Verfügung gestellt wird.
Der Mikrocomputer (48) enthält einen von der Firma INTEL unter
der Type 8031 vertriebenen Mikroprozessor (56), der mit einem
Quarz (58) verbunden ist. Weiterhin sind Anschlüsse T und RxD
des Mikroprozessors (56) mit einem Pegelwandler (60) für eine
serielle V 24 - Schnittstelle verbunden, an die ein Kanal (62)
für eine bidirektionale Datenübertragung angeschlossen ist. Der
Kanal (62) ist am anderen Ende mit einer zentralen
Verarbeitungs- und Steuereinheit verbunden. Der Mikroprozessor
(56), der zwei 16 - Bit Zeitgeber/Zähler und einen 128 Byte
Datenspeicher enthält, ist über Ein-/Ausgabeports mit einem
Latch-Baustein (64) und einem Programmspeicher (66), einem
Festwertspeicher, verbunden. An weitere Ein-/Ausgabeports des
Mikroprozessors (56) sind mehrere Schalter angeschlossen, die in
Fig. 1 gemeinsam durch einen Schalterblock (68) dargestellt
sind, der drei von Hand betätigbare Schalter aufweist. Durch
die Schalter werden Steuerworte in den Mikroprozessor (56)
eingegeben, mit denen einerseits die Paritätsprüfung (gerade
oder ungerade) und andererseits die Übertragungsgeschwindigkeit
(Bandrate) auf dem seriellen Kanal (62) eingestellt wird. Weitere
Ein-/Ausgabeports des Mikroprozessors (56) sind über nicht
näher bezeichnete Treiberschaltungen mit Anzeigeelementen (70),
(72) verbunden, bei denen es sich vorzugsweise um
lichtemittierende Dioden (LED) handelt.
Die V 24 -Schnittstelle wird insbesondere ohne Handshake-Signale
betrieben. Das auf dem Kanal (62) übertragene Datenformat
besteht aus sieben Datenbits, einem Stop-Bit und einem
Paritätsbit, das je nach der Auswahl durch die oben
beschriebenen Schalter ungerade oder gerade sein kann.
Die Ausweiskarte (12) (Fig. 2) enthält fünf Spalten, die in Fig.
2 mit S 1, S 2, S 3, S 4 und S 5 bezeichnet sind. Jeder Spalte ist
eine bestimmte Wertigkeit im BCD-Code zugeordnet. Die
Wertigkeiten der Spalten S 1 bis S 4 sind jeweils 1, 2, 4 und 8.
Die fünfte Spalte S 5 ist für Paritätsbits bestimmt. Jede
Ausweiskarte (12) hat fünfzehn Zeilen, die in Fig. 2 mit Z 1, Z 2,
Z 3, Z 4, Z 5, Z 6, Z 7, Z 8, Z 9, Z 10, Z 11, Z 12, Z 13, Z 14 und Z 15
bezeichnet sind. In Fig. 2 sind die möglichen Codierstellen der
Zeilen und Spalten mit O bezeichnet. Die erste und letzte Zeile,
Z 1 und Z 15, sind jeweils für ein Startzeichen und ein
Endezeichen bestimmt. Das Startzeichen hat vorzugsweise den
dezimalen Wert 12 (hexadezimal c), während das Endezeichen
vorzugsweise den dezimalen Wert 8 (hexadezimal 8) hat. Dies
bedeutet, daß das Start- und das Stoppzeichen unsymmetrisch in
bezug auf die in der Mitte der Spalte S 3 verlaufende
Spaltensymmetrielinie (74) der Ausweiskarte (12) angeordnet
sind. Start- und Endezeichen sind in jeder Ausweiskarte (12)
vorhanden, die beispielsweise eine Metallfolieneinlage haben
kann, in die durch Lochung bestimmte Daten eingegeben werden.
ln der Spalte S 5 werden ungerade Paritätsbits gespeichert, da
bei gerader Parität und keiner Lochung in einer Spalte S 1 bis
S 4 eine Lochung in der Spalte S 5 notwendig wäre.
Wenn eine Ausweiskarte (12) durch den Leseschlitz (14) bei
betriebsbereitem Lesegerät (10) hindurchgezogen wird, dann ruft
das vom Oszillator (26) in den Sensoren (16) bis (24) erzeugte
elektromagnetische Wechselfeld Wirbelströme in der Metalleinlage
hervor. Durch die Wirbelströme tritt eine Dämpfung ein. Befindet
sich in der Metalleinlage eine Lochung, dann entsteht beim
Vorbeibewegen der entsprechenden Stelle an einem Sensor keine
oder nur eine geringe Dämpfung des elektromagnetischen
Wechselfeldes. Die Amplituden der in den Sensoren (16) bis (24)
auftretenden hochfrequenten Wechselspannungen weichen bei einer
bedämpften und nicht bedämpften Schwingung wesentlich
voneinander ab. Die Wechselspannungen beaufschlagen die
Gleichrichter (28) bis (36) nebst Verstärkern. Die
gleichgerichteten Spannungen stehen an den Eingängen der
Schwellwertdetektoren (38) bis (46) an. In Abhängigkeit davon,
ob die gleichgerichteten Spannungen die Referenzspannung über-
oder unterschreiten, wird vom jeweiligen Schwellwertdetektor ein
binäres Signal der Wertigkeit "1" oder "0" ausgegeben. Die
binären Signale werden vom Mikrocomputer (48) empfangen und
weiterverarbeitet.
Der Mikroprozessor (56) dekodiert die von den Schwellwert
detektoren (38) bis (46) beim Lesen einer Ausweiskarte (12)
erzeugten Signale und stellt sie in einer vorgegebenen
Reihenfolge an der V 24 - Schnittstelle zur Verfügung. Da sich
das Startzeichen und das Endezeichen voneinander unterscheiden,
erkennt der Mikroprozessor (56), ob eine Ausweiskarte (12)
zuerst mit der Zeile Z 1 oder Z 15 in den Schlitz (14) eingeführt
wurde. Durch die unsymmetrische Anordnung des Start- und
Endezeichens in bezug auf die Spalten S 1 bis S 4 erkennt der
Mikroprozessor (56) wiederum, ob die Ausweiskarte (12) mit der
Spalte S 1 oder S 15 am Boden des Schlitzes (12) durch diesen
hindurchbewegt wird. Der Mikroprozessor (56) wertet diese
Informationen aus, um im Falle einer zuerst mit dem Ende
und/oder mit der ersten Spalte S 1 am Schlitzboden durch den
Leseschlitz (14) hindurchgeführten Ausweiskarte (12) die
ausgelesenen Daten in der richtigen Reihenfolge zu sortieren. Die
Ausweiskarte (12) kann daher in bezug auf die Schmalseiten in
beliebiger Position durch den Schlitz (14) hindurchgeführt
werden, wobei die Daten durch den Mikroprozessor (56)
automatisch in die richtige Reihenfolge gebracht werden, die
vorzugsweise der Reihenfolge entspricht, wie sie entsteht, wenn
beim Lesen der Ausweiskarte (12) die Zeile Z 1 zuerst gelesen
wird und die Spalte S 5 dem Boden des Schlitzes (14) benachbart
ist.
Von der V 24 - Schnittstelle werden nur die Leitungen TxD, RxD
und Masse benutzt. Das Übertragungsformat auf dem Kanal (62)
ist sieben Bit im ASCII - Code, ein Stopbit und ein Paritätsbit.
Die Übertragungsgeschwindigkeit ist in Stufen z. B. auf 300, 600,
1200, 2400, 4800 oder 9600 Band, mittels der oben erwähnten
Schalter einstellbar.
Der Inhalt der jeweiligen Karte wird vom Mikrocomputer (48) als
TeIegramm zur zentralen Verarbeitungs- und Steuereinheit
übertragen. Das Telegramm beginnt mit dem Zeichen STX und
endet mit dem Zeichen ETC im ASCII-Code. Dazwischen werden die
dreizehn Zeichen des Karteninhalts übertragen. Im ASCII-Code
werden die Zeichen jeweils mit 0 bis 9 und A bis F übertragen.
Den Zeichen STX und ETX im ASCII-Code entsprechen die
hexadezimalen Werte 02 und 03. Dem Karteninhalt 0 bis 9 und A
bis F in der jeweiligen Zeile entspricht also im ASCII-Code
jeweils das gleiche Zeichen 0 bis 9 und A bis F.
Das Anzeigeelement (70) leuchtet z.B. grün, während das
Anzeigeelement (72) z. B. gelb leuchtet. Der Mikrocomputer (48)
steuert das Anzeigeelement (70) zur Aussendung von grünem Licht
an, wenn das Lesegerät (10) betriebsbereit ist oder eine gültige
Karte, d.h. eine Karte mit einem vom Mikroprozessor (56) als
richtig erkannten Inhalt, gelesen wird. Das Anzeigeelement (72)
wird zur Aussendung von gelbem Licht angeregt, wenn das
Lesegerät (10) nicht lesebereit ist oder wenn eine Karte mit
einem als ungültig erkannten Inhalt gelesen wird.
Das Lesegerät (10) wird mittels eines Reset-Befehls betriebsbereit
geschaltet. In betriebsbereitem Zustand Ieuchtet das Anzeige
element (70). Durch einen von der zentralen Verarbeitungs- und
Steuereinheit ausgesandten Befehl kann das Anzeigeelement für
eine gewisse Zeit, z.B. 1 Sekunde, ausgeschaItet werden. Der
Befehl wird durch folgendes Telegramm im ASCII-Code
übermittelt:
STX ACK ETX.
Durch den Reset, der das Anzeigeelement (70) zum Leuchten
bringt, wird das Anzeigeelement (72) ausgeschaltet.
Wenn vom Mikrocomputer (48) ein Lesefehler erkannt wird, dann
wird das Anzeigeelement (72) für eine gewisse Zeit, z. B. 1
Sekunde, eingeschaltet. Auch durch einen von der zentralen
Verarbeitungs- und Steuereinheit im Rahmen eines Telegramms
gesendeten Befehl wird das Anzeigeelement für eine gewisse
Dauer eingeschaltet. Das entsprechende Telegramm hat im
ASCII-Code folgenden Aufbau:
STX NAK ETX.
Durch einen weiteren Befehl, der von der Verarbeitungs- und
Steuereinheit mit folgenden Telegramm
STX DC 2 ETX
gesendet wird, wird das Anzeigeelement (72) dauernd
eingeschaltet. Zugleich wird das Lesegerät (10) gegen das Lesen
von Ausweiskarten gesperrt.
Mittels eines anderen Befehls, der von der Verarbeitungs- und
Steuereinheit mit folgendem Telegramm
STX DC 1 ETX
gesendet wird, wird das Anzeigeelement (70) dauernd ein- und
das Anzeigeelement (72) dauernd ausgeschaltet. Das Lesegerät
(10) wird hierbei betriebsbereit gemacht.
Mit dem Mikrocomputer (48) werden folgende vier Fehler erkannt:
- - kein Startzeichen vorhanden,
- - kein Endezeichen vorhanden,
- - Paritätsfehler,
- - ungültige Anzahl Zeichen.
Mittels eines Telegramms teilt der Mikrocomputer (48) der
Verarbeitungs- und Steuereinheit die Art des jeweiligen Fehlers
mit, dem ein bestimmtes Codewort zugeordnet ist. Das Telegramm
hat folgenden Aufbau:
STX NAK/Fehlercodewort/ETX.
In Abhängigkeit von der Fehlerart, die auch Mehrfachfehler
einschließen kann, werden Fehlercodewörter nach folgender
Tabelle gebildet:
Bei fehlenden Startzeichen und einem Paritätsfehler wird z. B.
folgendes Telegramm gesendet
STX NAK : ETX,
dem folgende hexadezimale Zeichen entsprechen:
02 15 3A 03.
Wenn alle Fehlerbits gesetzt sind, sendet das Lesegerät (10)
folgendes Telegramm
STX NAK ? ETX,
dem in hexadezimaler Form die Zeichen 0215 3F 03 entsprechen.
Durch einen Befehl von der Verarbeitungs- und Steuereinheit
wird das Lesegerät (10) zur Wiederholung des zuletzt
ausgesandten Datentelegramms veranlaßt. Der Befehl wird mit
folgendem Telegramm übertragen:
STX CAN ETX.
Wenn eine Ausweiskarte (12) gelesen wird, dann werden die
Daten mit einem entsprechenden Telegramm sofort gesendet. Die
in einem Puffer im Mikroprozessor (56) gespeicherten Daten der
vorher gelesenen Ausweiskarte werden hierbei überschrieben.
Claims (8)
1. Lesegerät mit einem Leseschlitz für Ausweiskarten mit in
Spuren angeordneten Codierelementen, die beim Durchziehen
der jeweiligen Ausweiskarte mittels Sensoren gelesen werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf einer Seite des Leseschlitzes (14) die Sensoren (16,
18, 20, 22, 24) in einer Reihe quer zur Ziehrichtung
angeordnet und mit einem Oszillator für eine hochfrequente
Schwingung von konstanter oder nahezu konstanter Frequenz
gekoppelt sind und daß die Sensoren (16, 18, 20, 22, 24)
jeweils an einen Gleichrichter (28, 30, 32, 34, 36)
angeschlossen sind, der über einen zugeordneten Schwellwert
detektor (38, 40, 42, 44, 46) mit einem Eingang eines
Mikrocomputers (48) verbunden ist.
2. Lesegerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Präzisionsgleichrichter (52) mit nachgeschaltetem
Spannungsfolger (54) für die Erzeugung eines Bezugssignals
vorgesehen ist, das mit jedem auszuwertenden Signal in den
Schwellwertdetektoren (38, 40, 42, 44, 46) verglichen wird.
3. Lesegerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikrocomputer (48) mit einer seriellen Schnittstelle
für die bidirektionale Übertragung von Daten ausgestattet
ist.
4. Lesegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ausweiskarten (12) jeweils in Zeilen (Z 1 bis Z 15) und
Spalten (S 1 bis S 5) angeordnete Codierelemente aufweisen,
wobei die erste Zeile (Z 1) und die letzte Zeile ein vom
Startzeichen verschiedenes Endezeichen enthält und wobei das
Startzeichen und das Endezeichen unsymmetrisch in bezug auf
die Spaltensymmetrielinie (74) als Codierelemente angeordnet
sind.
5. Lesegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikrocomputer (48) ausgangsseitig mit zwei
Anzeigeelementen (70, 72) verbunden ist, von denen einer
(70) die Lesebereitschaft und als gültig vom Mikrocomputer
(48) erkannte Ausweiskarten (12) und das andere (72) den
nicht funktionsbereiten Zustand und die Üngültigkeit einer
gelesenen Ausweiskarte (12) anzeigt.
6. Lesegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikrocomputer (48) auf unterschiedliche
Übertragungsgeschwindigkeiten der seriellen Schnittstelle
einstellbar ist.
7. Lesegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mikrocomputer (48) durch über die serielle
Schnittstelle übertragene Befehle in den lesefähigen Zustand
und den nicht lesefähigen Zustand einstellbar ist.
8. Lesegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß vom Mikrocomputer (48) eine Prüfung auf fehlendes
Startzeichen, fehlendes Endezeichen, Paritätsfehler und
ungültige Anzahl von Zeichen durchgeführt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873734290 DE3734290A1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Lesegeraet fuer ausweiskarten |
| DE19893909508 DE3909508A1 (de) | 1987-10-09 | 1989-03-22 | Lesegeraet fuer ausweiskarten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873734290 DE3734290A1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Lesegeraet fuer ausweiskarten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3734290A1 true DE3734290A1 (de) | 1989-04-27 |
| DE3734290C2 DE3734290C2 (de) | 1989-08-31 |
Family
ID=6338046
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873734290 Granted DE3734290A1 (de) | 1987-10-09 | 1987-10-09 | Lesegeraet fuer ausweiskarten |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3734290A1 (de) |
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- 1987-10-09 DE DE19873734290 patent/DE3734290A1/de active Granted
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| DE3734290C2 (de) | 1989-08-31 |
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