DE3733780A1 - Vorrichtung zum aufwickeln von materialbahnen auf vorratsrollen - Google Patents
Vorrichtung zum aufwickeln von materialbahnen auf vorratsrollenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufwickeln von
Materialbahnen auf Vorratsrollen mit im wesentlichen gleicher
Bahnspannung mit einer im Maschinengestell gelagerten und von
einem Elektromotor angetriebenen Wickelwelle, mit einer im
Maschinengestell gelagerten wippenartigen Schwinge, zwischen
deren einander gegenüberliegenden frei auskragenden Armen end
seitig frei drehbare Pendelwalzen gelagert sind, und mit
einer deren Auslenkung aus ihrer waagerechten Normalstellung
erfassenden Einrichtung.
Eine aus der DE-OS 15 74 466 bekannte Vorrichtung dieser Art
dient dem Aufwickeln nur einer Materialbahn zu einer Vorrats
rolle und ist mit einer wippenartigen Schwinge versehen, die
die Bahn zwischen diese einfassenden gestellfesten Umlenk
rollen zu einer U-förmigen Schlaufe auszieht und deren die
Pendelwalzen tragenden, in einer Ebene liegenden Arme unter
schiedliche Längen aufweisen, so daß nur das sich aus der Dif
ferenz der einander entgegen gerichteten, durch die an den
Armen wirkenden Bahnzugkräfte erzeugten Drehmomente ergeben
de Drehmoment durch ein Gewicht ausgeglichen werden muß, das
auf einem an der Welle der Schwinge befestigten Hebel angeord
net ist. Diese bekannte Vorrichtung vermeidet es, daß nur
eine Pendelwalze zwischen sich lagernde einarmige Schwenkhe
belpaare, auf die die doppelte Bahnzugkraft wirkt, mit ent
sprechend großen Gegenmomenten beaufschlagt werden müssen.
Sollen beispielsweise im Doppelnutzen hergestellte, nebenein
ander geförderte Bahnen, beispielsweise Abreißbeutelbahnen,
zu Vorratsrollen aufgewickelt werden, müssen üblicherweise
zwei Wickelvorrichtungen vorgesehen werden, die jeweils mit
einer Bahnspannungsregeleinrichtung versehen sind, die den
Antrieb jeder Wickelvorrichtung derart steuert, daß die
Bahnen mit im wesentlichen gleicher Bahnspannung aufgewickelt
werden. Die Einrichtung zweier Wickelvorrichtungen mit eige
nen Bahnspannungsregeleinrichtungen bedeutet jedoch einen
erhöhten, die Anlage steuernden Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung der ein
gangs angegebenen Art zu schaffen, mit der sich bei verringer
tem Aufwand gleichzeitig zwei Materialbahnen zu Vorratsrollen
aufwickeln lassen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der
gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß zwei Wickelwellen vor
gesehen sind, von denen die erste über ein Getriebe von dem
Elektromotor und die zweite durch ein Differentialgetriebe,
deren erster Eingang mit der ersten Wickelwelle gekuppelt
ist, und weitere Getriebemittel angetrieben ist, daß die Pen
delwalzen zwischen den Armen der Schwinge entsprechend dem
Seitenabstand der beiden aufzuwickelnden Bahnen relativ zuein
ander in axialer Richtung versetzt gelagert sind und über
jede der Pendelwalzen und diese jeweils zwischen sich einfas
sende gestellfeste Umlenk- oder Leitwalzen je eine der beiden
Bahnen geführt ist und daß die die Auslenkung der Schwinge
erfassende Einrichtung über eine Steuereinrichtung und einen
Servomotor in den zweiten Eingang des Differentialgetriebes
in dieses einen zusätzlichen Antrieb einspeist, der die
zweite Wickelwelle entsprechend der Auslenkung mit größerer
oder kleinerer Drehzahl antreibt.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die beiden Wickel
wellen für die beiden zu bildenden Vorratsrollen grundsätz
lich nur von einem einzigen Elektromotor angetrieben, wobei
die beiden Wickelwellen durch ein Differentialgetriebe mit
einander gekoppelt sind und in den zweiten Eingang dieses Dif
ferentialgetriebes entsprechend einer unterschiedlichen Bahn
spannung eine Zusatzdrehzahl eingespeist wird, so daß trotz
des gemeinsamen Antriebs beider Wickelwellen unterschiedliche
Bahnspannungen der aufzuwickelnden Materialbahnen schnell und
einfach ausgeglichen werden können. Eventuelle unterschied
liche Bahnspannungen werden feinfühlig von den Pendelwalzen
der wippenartigen Schwinge erfaßt, weil die gleichsam die
Arme eines Waagebalkens bildenden Arme aus ihrer waagerechten
Stellung ausgelenkt werden, wenn auf die zwischen diesen gela
gerten Pendelwalzen unterschiedliche Bahnzugkräfte wirken.
Sobald Fühleinrichtungen eine Auslenkung der Schwinge aus
ihrer waagerechten Stellung melden, speist der in beide Rich
tungen antreibbare Servomotor eine zusätzliche Antriebsdreh
zahl in das Differentialgetriebe ein, so daß durch entspre
chende Spannungserhöhung oder Spannungserniedrigung der auf
die zweite Wickelwelle augewickelten Bahn ein die Schwinge
in ihre waagerechte Stellung zurückführender Spannungsaus
gleich stattfindet.
Die Wickelwellen können gleichachsig im Gestell gelagert
sein. Zweckmäßigerweise sind sie jedoch ungleichachsig im
Gestell gelagert, was den Austausch der Wickelrollen erleich
tert. Fertig gewickelte Rollen können leichter abgenommen und
beispielsweise gegen neue Wickelhülsen ausgetauscht werden.
Zweckmäßigerweise ist mit der Welle der Schwinge eine frei
auskragende Fahne verbunden, die mit gestellfesten Signal
gebern zusammenwirkt, die bei Drehung der Schwinge in beide
Richtungen Signale erzeugen. Je nach Drehrichtung der Fahne
wird ein Signalgeber aktiviert oder initiiert, der über die
Steuereinrichtung dem Servomotor eine positive oder negative
Drehzahl erteilt. In der waagerechten Null-Stellung befindet
sich der Servomotor in Ruhe, so daß keine zusätzliche An
triebsdrehzahl in das Differentialgetriebe eingespeist wird.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgese
hen, daß mit der Welle der Schwinge oder den Schwingenarmen
kurven- oder keilförmige Bleche oder Fahnen verbunden sind,
die mit gestellfesten Signalgebern in der Weise zusammenwir
ken, daß der durch diese abgedeckten oder von diesen überfah
renen Fläche der flächenförmigen Fühler der Signalgeber ent
sprechende oder proportionale Signale erzeugt werden, die den
in seiner Geschwindigkeit steuerbaren Servomotor mit einer
den Signalen entsprechenden Geschwindigkeit antreiben. Diese
Ausgestaltung ermöglicht es, über den Servo-Motor in das Dif
ferentialgetriebe stufenlos eine positive oder negative Dreh
zahl einzuspeisen. Diese Art der Steuerung des Servo-Motors
gestattet es, den Motor bei großen Rollen, bei denen zum
Regeln nur wenige Umdrehungen benötigt werden, langsam und
bei kleinen Wickelrollen entsprechend scheller laufen zu
lassen. Der regelbare Servomotor kann aus einem Gleichstrom-
Motor oder einem frequenzgesteuerten Motor bestehen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung zum
gleichzeitigen Aufwickeln zweier neben
einander geförderter Materialbahnen,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung
nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht des linken Teils der
Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die wippenartige
Schwinge in vergrößerter Darstellung,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer anderen Ausfüh
rungsform der wippenartigen Schwinge mit
kurvenförmigen mit Signalgebern zusammen
wirkenden Fahnen und
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung einer den
flächenförmigen Fühler eines Signalgebers
abdeckenden Fahne.
Die Materialbahnen 1, 2 beispielsweise von einer Beutelher
stellungsmaschine hergestellte, in Bahnen zusammenhängende
sogenannte Abreißbeutel, die jeweils über Abreißperforations
linien zusammenhängen, werden über den Bahnspeicher 3 der wip
penartigen Schwinge 4 zugeführt, zwischen deren an der
Schwenkwelle 5 in einer Ebene befestigten, paarweise auskra
genden Armen 6, 7 die Pendelwalzen 8, 9 gelagert sind. Von
diesen Pendelwalzen 8, 9 laufen die Materialbahnen 1, 2 über
Leitrollen einer Brücke 10 zu auf den Wickelwellen 11, 12 ge
bildeten Wickelrollen 13, 14.
Die Wickelwelle 12 wird unmittelbar von dem Elektromotor 15
über den Ketten- oder Zahnriemenantrieb 16, 17, 18 angetrieben.
Die Wickelwelle 12 ist mit der Eingangswelle des Differential
getriebes 19 verbunden. Auf die Ausgangswelle 20 des Dif
ferentialgetriebes 19 ist ein Zahnrad 21 aufgekeilt, das über
die Kette oder den Zahnriementrieb 23 und das Zahnrad 22 die
Transmissionswelle 26 antreibt. Die Transmisionswelle 26
steht über den Ketten- oder Zahnriementrieb 27 mit der Wickel
welle 11 in Verbindung.
Im folgenden werden die einzelnen Teile der Vorrichtung näher
beschrieben.
Der Bahnspeicher 3 besteht aus in dem Gestell 30 etwa in
einer waagerechten Ebene frei drehbar gelagerten ortsfesten
Leitwalzen 31 mit einer diesen vorgeschalteten, ebenfalls ge
stellfesten Leitwalze 32. Auf vertikalen gestellfesten Füh
rungsstangen 34 sind Gleitbuchsen 35 längsverschieblich ge
führt, die sogenannte Hubrechen 36 tragen, zwischen deren
zinkenartig nach oben ragenden Stegen Spannwalzen 38 frei
drehbar gelagert sind. Durch die Spannwalzen 38 werden die
Materialbahnen 1, 2 in der aus den Fig. 1 und 3 ersichtlichen
Weise zieharmonikaartig in Schlaufen gezogen. Zum Einfädeln
der Bahn läßt sich der Hubrechen nach oben schieben, so daß
die Spannwalzen 38 oberhalb der Leitwalzen 31 liegen und die
Bahnen 1, 2 zum Einfädeln frei zwischen den Walzen hindurch
geführt werden können, bevor diese durch Absenken des Hubre
chens unter dessen Gewicht in Schlaufen ausgezogen werden.
Über die letzten Leitwalzen 31 des Bahnspeichers 3 laufen die
Bahnen 1, 2 zu den Pendelwalzen 8, 9. Die zentrale Welle 5,
an der die Arme 6, 7 der wippenartigen Schwinge 4 befestigt
sind, ist in dem Gestell 30 frei drehbar gelagert. Die Bahn 1
wird von der Pendelwalze 9 zwischen den gestellfesten Umlenk
walzen 31, 40 zu einer Schlaufe und die Bahn 2 zwischen den
gestellfesten Umlenkwalzen 41, 42 von der Pendelwalze 8 zu
einer Schlaufe ausgezogen.
Der Arm 6 der Schwinge 4 ist mit einer diesen verlängernden
Blechfahne 45 versehen, die mit im Seitengestell befestigten
Fühlern oder Initiatoren 46, 47, 48 zusammenwirkt. In der
waagerechten Normalstellung initiiert die Blechfahne 45 in
dem Fühler 47 ein Signal, während bei Drehung der Schwinge 4
aus ihrer Normalstellung im Uhrzeigersinne der Fühler 48 ein
Signal und bei Drehung entgegen dem Uhrzeigersinne der Fühler
46 ein Signal erzeugt.
Die von den Initiatoren 46 bis 48 im Zusammenwirken mit der
Blechfahne 45 erzeugten Signale werden der mit einem Verstär
ker versehenen Steuereinheit 50 durch Leitungen 51 zugeführt.
Die Steuereinheit 50 versorgt über die Leitungen 52 einen mit
dem Differentialgetriebe 19 verbundenen Servomotor mit Strom,
der entsprechend der Stellung der Fahne 45 in das Differen
tialgetriebe 19 über dessen zweiten Eingang eine zusätzliche
Antriebsdrehzahl einspeist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 5 und 6 sind die
die Pendelwalzen 8′, 9′ tragenden Schwingenarme der Schwinge
4′ mit Fahnen in Form von geschwungenen Keilen versehen.
Diese Fahnen wirken mit den gestellfesten flächenförmigen Füh
lern 46′, 47′, 48′ der Signalgeber in der Weise zusammen, daß
der überdeckten Fläche proportionale Signale abgegeben
werden. Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß mit zunehmender Aus
schwenkung der Schwingenarme eine zunehmend größere Fläche
des Fühlers 48′ des Signalgebers überfahren wird. Entspre
chend der überfahrenen Fläche wird durch eine nicht darge
stellte Regeleinrichtung der Servomotor des Differentialge
triebes mit einer zunehmend größeren Drehzahl angetrieben,
wobei die Drehrichtung von der Schwenkrichtung der Schwingen
arme abhängt.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Wickelwel
len 11, 12 mit ihren äußeren Enden an den Seitenteilen des
Maschinengestells und mit ihren inneren Enden in voneinander
unabhängigen Lagern gelagert, die an einem Träger 55 angeord
net sind. Die Wickelwellen 11, 12 können auch ungleichachsig
und/oder fliegend gelagert sein, so daß diese zum Rollenwech
sel bzw. Aufstecken neuer Wickelhülsen nach der Abnahme der
fertig gewickelten Rollen besser zugänglich sind.
Werden mit der vorstehend beschriebenen Vorrichtung beispiels
weise Bahnen aus sogenannten Abreißbeuteln gewickelt, kann
die Bahnspannung durch entsprechende Drehzahl der Wickelwel
len immer auf den erforderlichen Wert eingeregelt werden, der
einerseits die erforderliche Wickelspannung aufrechterhält
und andererseits ein Abreißen der Perforationen verhindert.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Aufwickeln von Materialbahnen auf Vor
ratsrollen mit im wesentlichen gleicher Bahnspannung
- mit einer im Maschinengestell gelagerten und von einem Elektromotor angetriebenen Wickelwel le,
- mit einer im Maschinengestell gelagerten wip penartigen Schwinge, zwischen deren einander gegenüberliegenden und frei auskragenden Armen endseitig frei drehbare Pendelwalzen gelagert sind, und
- mit einer die Auslenkung der Arme aus ihrer waagerechten Normalstellung erfassenden Einrichtung,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Wickelwellen (11, 12) vorgesehen sind, von denen die erste über ein Getriebe (16, 17, 18) von dem Elektromotor (15) und die zweite durch ein Differen tialgetriebe (19), deren erster Eingang mit der ersten Wickelwelle (12) gekuppelt ist, und weitere Getriebe mittel (21, 22, 23, 26, 27) angetrieben ist,
daß die Pendelwalzen (8, 9) zwischen den Armen (6, 7) der Schwinge (4) entsprechend dem Sei tenabstand der beiden aufzuwickelnden Bahnen (1, 2) relativ zueinander in axialer Richtung versetzt gelagert sind und über jede der Pen delwalzen (8, 9) und diese jeweils zwischen sich einfassenden gestellfesten Umlenk- oder Leitwalzen (31, 40; 41; 42) je eine der beiden Bahnen (1, 2) geführt ist und
daß die die Auslenkung der Schwinge (4) erfas sende Einrichtung (45-48) über eine Steuer einrichtung (50) und einen Servomotor in den zweiten Eingang des Differentialgetriebes (19) in dieses einen zusätzlichen Antrieb ein speist, der die zweite Wickelwelle (11) ent sprechend der Auslenkung mit größerer oder kleinerer Drehzahl antreibt.
daß zwei Wickelwellen (11, 12) vorgesehen sind, von denen die erste über ein Getriebe (16, 17, 18) von dem Elektromotor (15) und die zweite durch ein Differen tialgetriebe (19), deren erster Eingang mit der ersten Wickelwelle (12) gekuppelt ist, und weitere Getriebe mittel (21, 22, 23, 26, 27) angetrieben ist,
daß die Pendelwalzen (8, 9) zwischen den Armen (6, 7) der Schwinge (4) entsprechend dem Sei tenabstand der beiden aufzuwickelnden Bahnen (1, 2) relativ zueinander in axialer Richtung versetzt gelagert sind und über jede der Pen delwalzen (8, 9) und diese jeweils zwischen sich einfassenden gestellfesten Umlenk- oder Leitwalzen (31, 40; 41; 42) je eine der beiden Bahnen (1, 2) geführt ist und
daß die die Auslenkung der Schwinge (4) erfas sende Einrichtung (45-48) über eine Steuer einrichtung (50) und einen Servomotor in den zweiten Eingang des Differentialgetriebes (19) in dieses einen zusätzlichen Antrieb ein speist, der die zweite Wickelwelle (11) ent sprechend der Auslenkung mit größerer oder kleinerer Drehzahl antreibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wickelwellen ungleichachsig im Gestell gela
gert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit der Welle (5) der Schwinge (4)
eine frei auskragende Fahne (45) verbunden ist, die
mit gestellfesten Signalgebern (46, 47, 48) zusammen
wirkt, die bei Drehung der Schwinge in beiden Richtun
gen Signale erzeugen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit der Welle der Schwinge (4′) oder
den Schwingenarmen kurven- oder keilförmige Bleche
oder Fahnen verbunden sind, die mit gestellfesten Si
gnalgebern (46′, 47′, 48′) in der Weise zusammenwirken,
daß der durch diese abgedeckten oder von diesen über
fahrenen Flächen der flächenförmigen Fühler der Signal
geber entsprechende oder proportionale Signale erzeugt
werden, die den in seiner Geschwindigkeit steuerbaren
Servomotor mit einer den Signalen entsprechenden Ge
schwindigkeit antreiben.
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