DE3733115C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entwickeln eines
elektrostatischen latenten Bildes gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 (DE-OS 29 44 986) ist die zweite Entwicklungsvorspannung,
die an die zweite Entwicklungsrolle angelegt
wird, höher als die erste Entwicklungsvorspannung, die an die
erste Entwicklungsrolle angelegt wird. Hierdurch soll verhindert
werden, daß der von der ersten Entwicklungseinheit zugeführte
und auf dem bewegbaren Bildträger haftende erste Entwickler
von diesem teilweise entfernt wird und den Entwickler
für die zweite Entwicklung verunreinigt, was zu einer Verringerung
des Kontrastes des ersten entwickelten Bildes und auch zu
einer Verschlechterung der Eigenschaften des zweiten Entwicklers
führen würde. Über die Art der verwendeten Vorspannung ist
nichts gesagt.
Es ist auch bekannt (GB-20 30 478 A) in einer Vorrichtung zum
Entwickeln eines elektrostatischen latenten Bildes, die nur
eine einzige Entwicklungseinheit aufweist, als Entwicklungsvorspannung
eine Wechselspannung zu verwenden. Wenn eine Wechselspannung
oder eine eine Wechselkomponente enthaltende Spannung
als Entwicklungsvorspannung angelegt wird, kann eine bessere
Wirksamkeit des Fliegens der Entwicklerteilchen erhalten werden
als bei Verwendung lediglich einer Gleichspannung. Dies ergibt
sich daraus, daß die Entwicklerteilchen beim Fliegen vibrieren
bzw. sich hin- und herbewegen.
Wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1 an die erste Entwicklungseinheitt eine Entwicklungsvorspannung
in Form einer Wechselspannung angelegt, so
besteht, wenn dann auch an die zweite Entwicklungseinheit eine
Vorspannung in Form einer Wechselspannung angelegt wird, die
Gefahr, daß Entwicklerteilchen von dem bewegbaren Bildträger in
Richtung gegen die zweite Entwicklungseinheit fliegen und demgemäß
den zweiten Entwickler verunreinigen. Dieser Nachteil
könnte hier dadurch überwunden werden, daß als zweite Entwicklungsvorspannung
eine Gleichspannung verwendet wird, weil mit
einer solchen Spannung eine geringere Wirksamkeit des Fliegens
der Entwicklerteilchen erzielt wird. Allerdings führt die Verwendung
einer Gleichspannung als zweite Entwicklungsvorspannung
zu dem Nachteil, daß sich eine Verschlechterung der Dichte des
zweiten Bildes ergibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Entwickeln
eines elektrostatischen latenten Bildes gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 derart auszuführen, daß die durch Verwendung
einer Wechselspannung erzielbaren Vorteile erhalten und
die dabei auftretenden Nachteile beseitigt und gleichzeitig klare
Bilder mit ausreichender Dichte erhalten werden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teiles des Patentanspruchs 1.
Bei einer Vorrichtung gemäß der Erfindung wird als Folge des
größeren Durchmessers der zweiten Entwicklungsrolle und des
ausgewählten Spaltes zwischen der zweiten Entwicklungsrolle und
dem Bildträger in der zweiten Entwicklungseinheit die gleiche
Menge an Entwickler zu dem Bildträger geliefert wie in der
ersten Entwicklungseinheit, da der Flugbereich der Entwickler
in der zweiten Entwicklungseinheit größer ist als derjenige der
ersten Entwicklungseinheit.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise
erläutert.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die schematisch eine Ausführungsform
einer Aufzeichnungsvorrichtung zeigt, die
eine Entwicklungsvorrichtung gemäß der Erfindung aufweist.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Entwicklungsvorrichtung
der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht einer Entwicklungseinheit
der Entwicklungsvorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhältnis
zwischen der Bilddichte und einem Spalt zwischen
einer Entwicklungstrommel und einem lichtempfindlichen
Körper dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhältnis
zwischen dem Durchmesser der Entwicklungstrommel und
der Bilddichte dargestellt ist.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 2 ein Gehäuse einer Auf
zeichnungsvorrichtung bezeichnet, die eine Entwicklungsvor
richtung gemäß der Erfindung besitzt. Ein trommelartiger licht
empfindlicher Körper 4 ist im wesentlichen an der Mitte des
Gehäuses 2 vorgesehen und in einer Richtung drehbar, die durch
einen Pfeil angegeben ist. Eine erste Aufladeeinrichtung 6,
ein erster Oberflächenpotentialfühler 8, eine erste Entwick
lungseinheit 10, eine zweite Aufladeeinrichtung 12, ein zwei
ter Oberflächenpotentialfühler 14, eine zweite Entwicklungs
einheit 16, eine Einrichtung 18 zum Erzeugen einer Aufladung
vor der Übertragung, eine Übertragungs-Aufladeeinrichtung 20,
eine Trenn-Aufladeeinrichtung 22, eine Reinigungseinrichtung
24 und eine Entladeeinrichtung 26 sind in der angegebenen
Folge rund um den lichtempfindlichen Körper 4 in dessen Dreh
richtung vorgesehen.
Eine Abtasteinheit 28 ist am oberenTeil des Gehäuses 2 vor
gesehen. In der Abtasteinheit 28 wird Informationslicht von
einem nicht dargestellten Informationslichterzeuger erzeugt,
durch einen vieleckigen Spiegel 30 abgetastet und zu einer
ersten und einer zweiten Belichtungsstellung 32 bzw. 34 an
dem lichtempfindlichen Körper 4 über eine Mehrzahl von Spie
geln 31 geführt. Die erste Stellung 32 befindet sich an dem
lichtempfindlichen Körper 4 zwischen dem ersten Fühler 8 und
der ersten Entwicklungseinheit 10, und die zweite Stellung
34 befindet sich an dem lichtempfindlichen Körper 4 zwischen
dem zweiten Fühler 14 und der zweiten Entwicklungseinheit 16.
Eine obere Papierzufuhrkassette 36 und eine untere Papierzu
fuhrkassette 38 sind an einem unteren Seitenteil des Gehäuses
2 angebracht. Ein Blatt P wird wahlweise aus der Kassette 36
oder der Kassette 38 zugeführt. Das Blatt P wird zwischen den
lichtempfindlichen Körper 4, die Übertragungs-Aufladeeinrich
tung 20 und die Trenn-Aufladeeinrichtung 22 geführt über einen
Papierdetektor 40 und ein Paar von Registerrollen 42, und es
wird weiterhin zu einem Papierabgabetrog 50 geführt, und zwar
über ein Förderband 43, eine Fixiereinrichtung 44, einen Pa
pierabgabeschalter 46 und ein Paar von Papierabgaberollen 48.
Wenn zweifarbiges Aufzeichnen durchgeführt werden soll, wird
die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4 gleichmäßig
aufgeladen derart, daß sie eine Spannung von beispielsweise
600 V hat, und zwar mittels der ersten Aufladeeinrichtung 6,
wonach das Oberflächenpotential des lichtempfindlichen Körpers
4 von dem ersten Fühler 8 festgestellt wird. Danach wird die
Fläche des lichtempfindlichen Körpers 4 an der ersten Stel
lung oder Position 32 mit dem ersten Informationslicht La von
der Abtasteinheit 28 belichtet. Als Ergebnis wird ein erstes
elektrostatisches latentes Bild an dem lichtempfindlichen
Körper 4 gebildet. Dieses erste latente Bild wird durch die
erste Entwicklungseinheit 10 entwickelt, um ein erstes Toner
bild zu schaffen. Dann wird die das erste Tonerbild tragende
Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4 durch die zweite
Aufladeeinrichtung 12 so aufgeladen, daß sie eine Spannung
von 1000 V trägt. Danach wird das Oberflächenpotential des
lichtempfindlichen Körpers 4 durch den zweiten Fühler 14 fest
gestellt, und dann wird die Oberfläche des lichtempfindlichen
Körpers 4 an der zweiten Stellung oder Position 34 mit zwei
tem Informationslicht Lb von der Abtasteinheit 28 belichtet.
Als Ergebnis wird an dem lichtempfindlichen Körper 4 ein zwei
tes elektrostatisches latentes Bild geschaffen. Das zweite
latente Bild wird von der zweiten Entwicklungseinheit 16 ent
wickelt, um ein zweites Tonerbild zu schaffen. Dann wird die
Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4, welche das erste
und das zweite Tonerbild trägt, mittels der Aufladeeinrichtung
18 zum Aufladen vor der Übertragung aufgeladen. Das erste und
das zweite Tonerbild werden mittels der Übertragungs-Auflade
einrichtung 20 gleichzeitig auf das Blatt P übertragen. Da
nach wird das Blatt P durch die Trenn-Aufladeeinrichtung 22
von dem lichtempfindlichen Körper 4 getrennt und mittels des
Bandes 43 zur Fixiereinrichtung 44 transportiert. Das erste
und das zweite Tonerbild werden mittels der Fixiereinrichtung
44 auf dem Blatt P fixiert. Dann wird das Blatt P an den Trog
50 abgegeben.
Die Entwicklungsvorrichtung 52 mit der ersten und der zweiten
Entwicklungseinheit 10 bzw. 16 wird nachstehend beschrieben.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, hat jede Entwicklungs
einheit 10 bzw. 16 ein Gehäuse 54a bzw. 54b. Schwarzer nicht
magnetischer Einkomponententoner 56a als Entwickler ist in dem
Gehäuse 54a enthalten, und ein roter nichtmagnetischer Ein
komponententoner 56b ist im Gehäuse 54b enthalten. Tonerrührer
58a und 58b, Tonerzufuhrrollen 60a und 60b und Entwicklungs
trommeln 62a und 62b sind entsprechend in dem Gehäuse 54a bzw.
54b angeordnet. Die Entwicklungstrommeln 62a und 62b tragen
die Schicht des betreffenden Toners 56a bzw. 56b an ihrer Ober
fläche, so daß die Schichten der Toner 56a und 56b dem licht
empfindlichen Körper 4 zugewandt sind und sie werden mit einer
Umfangsgeschwindigkeit gedreht, die im wesentlichen die gleiche
ist wie diejenige des lichtempfindlichen Körpers 4. Der An
trieb erfolgt durch einen Motor 64. Abstreifklingen 66a und
66b und Auffangklingen 68a und 68b sind ebenfalls in den Ge
häusen 54a und 54b vorgesehen. Die Abstreifklingen bzw. Auf
bringklingen 66a und 66b bringen die Toner 56a und 56b auf die
Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62a und 62b, und ihre
oberen Enden sind von einem Halter 70a bzw. 70b gehalten, und
ihr unteres Ende ist gegen die Oberfläche der Entwicklungs
trommel 62a bzw. 62b gedrückt. Die Auffang- oder Wiederge
winnungsklingen 68a und 68b fangen nicht benutzten Toner 56a
und 56b von den Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62a und
62b auf. Mit dem Bezugszeichen 72a und 72b sind Fühler bezeich
net zum Feststellen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins
von Toner 56a bzw. 56b.
Eine Entwicklungsvorspannung, die dadurch erhalten ist, daß
einer Gleichvorspannung von 200 bis 400 V eine Wechselvor
spannung von 1,4 bis 2,0 kV überlagert ist, ist zwischen der
Entwicklungstrommel 62a der ersten Entwicklungseinheit 10 und
dem lichtempfindlichen Körper 4 durch eine erste Vorspann
energiequelle 74 angelegt. Andererseits ist eine Gleichvor
spannung von 800 bis 1000 V zwischen der Entwicklungstrommel
62b der zweiten Entwicklungseinheit 16 und dem lichtempfind
lichen Körper 4 mittels einer zweiten Vorspannenergiequelle
76 angelegt.
Der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62b der zweiten Ent
wicklungseinheit 16 ist größer als der Durchmesser der Ent
wicklungstrommel 62a der ersten Entwicklungseinheit 10. Daher
ist der Tonerflugbereich der Entwicklungstrommel 62b größer
als derjenige der Entwicklungstrommel 62a. Beispielsweise
beträgt der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62b 38, 45
oder 50 mm, und der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62a
30 mm. Vorbestimmte Spalte sind jeweils zwischen dem licht
empfindlichen Körper 4 und der Entwicklungstrommel 62a, und
zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Entwicklungs
trommel 62b vorgesehen. Die richtige Breite des eingestellten
Spaltes, wenn die Gleichvorspannung als Entwicklungsvorspannung
verwendet wird, ist unterschiedlich von der eingestellten
Breite, wenn die Entwicklungsvorspannung erhalten ist, indem
der Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung überlagert wird.
Wenn die Gleichvorspannung als die Entwicklungsvorspannung ver
wendet wird, kann die richtige Breite des Spaltes vorzugsweise
ausgewählt werden im Bereich von 50 bis 300 µm. Wenn als Ent
wicklungsvorspannung die Gleichvorspannung mit der überlagerten
Wechselvorspannung verwendet wird, kann die richtige Breite
des Spaltes vorzugsweise im Bereich von 80 bis 500 µm ausge
wählt sein. Bei dieser Ausführungsform beträgt die Spaltbreite
150 µm, wenn die Gleichvorspannung verwendet wird, und die
Spaltbreite beträgt 250 µm, wenn die Gleichvorspannung mit
überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird. Dies be
deutet, daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel
62b und dem lichtempfindlichen Körper 4 150 µm beträgt, und
daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel 62a und
dem lichtempfindlichen Körper 4 250 µm beträgt.
Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Spaltbreite und der
Bilddichte. Wenn die Spaltbreite abnimmt, erhöhen sich der
Tonerflugbereich und die Bilddichte. Wenn die Gleichvorspan
nung als Entwicklungsvorspannung verwendet wird, ist die To
nerflugstrecke kurz und die Bilddichte gering im Vergleich zu
dem Fall, in welchem als Entwicklungsvorspannung die Gleich
vorspannung mit überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird.
Während der Entwicklung werden Toner 56a und 56b den Entwick
lungstrommeln 62a und 62b zugeführt durch Drehung der Zufuhr
rollen 60a und 60b, wobei die Toner dann mittels der Aufbring
klingen 66a und 66b zu je einer Schicht gebildet werden. Die
Toner 56a und 56b werden durch Drehung der Entwicklungs
trommeln 62a und 62b in eine Lage gebracht, in der sie den
latenten Bildern auf dem lichtempfindlichen Körper zugewandt
sind, und mittels der Entwicklungsvorspannung wird bewirkt,
daß die Toner von den Entwicklungstrommeln 62a und 62b zum
lichtempfindlichen Körper 4 fliegen.
Bei der obigen Ausführung ist, da die Entwicklungstrommel 62b
einen Durchmesser von 38, 45 oder 50 mm hat, der größer ist
als der Durchmesser von 30 mm der Entwicklungstrommel 62a,
die Krümmung der Entwicklungstrommel 62b geringer. Daher ist
der Oberflächenbereich der Entwicklungstrommel 62a, von wel
chem die Tonerteilchen zum lichtempfindlichen Körper 4 flie
gen, größer. Als Ergebnis ist die Menge an Tonerteilchen,
die von der Entwicklungstrommel 62a zum lichtempfindlichen
Körper 4 fliegt, größer, so daß ausreichende Bilddichte er
halten wird.
Fig. 5 zeigt das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der
Entwicklungstrommel und der Bilddichte. Wenn der Durchmesser
der Entwicklungstrommel zunimmt, wird die Bilddichte erhöht.
In Fig. 5 stellt die Linie a einen Fall dar, in welchem der
Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Ent
wicklungstrommel 150 µm beträgt (bei Verwendung nur der
Gleichvorspannung), eine Linie b stellt einen Fall dar, in
welchem der Spalt 200 µm beträgt (nur die Gleichvorspannung
wird angelegt), und eine Linie c stellt einen Fall dar, in
welchem der Spalt 250 µm beträgt (Entwicklungsvorspannung
gebildet aus Gleichvorspannung und überlagerter Wechselvor
spannung). Wenn der Durchmesser der Entwicklungstrommel 40 mm
oder mehr beträgt, kann eine Bilddichte erhalten werden, die
gleich der erhaltenen Bilddichte ist, wenn die Gleichvor
spannung mit überlagerter Wechselvorspannung angelegt wird,
indem eine richtige Spaltbreite ausgewählt wird, selbst wenn
nur eine Gleichvorspannung angelegt wird.
Gemäß vorstehender Beschreibung ist in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung der Tonerflugbereich der Entwick
lungstrommel 62b größer als derjenige der Entwicklunsgtrom
mel 62a. Wenn daher die Wirksamkeit des Fliegens des Toners
je Flächeneinheit der Entwicklungstrommel 62b geringer ist als
diejenige der Entwicklungstrommel 62a, ist die Menge an Toner,
die von der Entwicklungstrommel 62b zum lichtempfindlichen
Körper 4 geliefert wird, die gleiche wie diejenige, die von
der Entwicklungstrommel 62a zum lichtempfindlichen Körper
geliefert wird. Als Ergebnis ist die Bilddichte der Entwick
lung, die durch die Entwicklungstrommel 62b durchgeführt ist,
die gleiche wie diejenige der Entwicklung, die von der Ent
wicklungstrommel 62a durchgeführt ist, so daß ein gutes Bild
erhalten werden kann.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten
Bildes, welches an einem bewegbaren Bildträger (4) getragen
ist, mit einer ersten Entwicklungseinrichtung (10) zum Aufbringen
eines ersten Entwicklers (56a) auf das elektrostatische
latente Bild, und mit einer zweiten Entwicklungseinrichtung
(16) zum Aufbringen eines zweiten Entwicklers (56b) auf das
elektrostatische latente Bild, wobei die erste Entwicklungseinheit
(10) eine erste Entwicklungsrolle (62a), und
die zweite Entwicklungseinheit (16) eine zweite Entwicklungsrolle
(62b) aufweist, und eine Einrichtung (74, 76)
vorgesehen ist zum Anlegen einer ersten Entwicklungsvorspannung
zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungsrolle
(62a), um den ersten Entwickler (56a) von
der ersten Entwicklungsrolle (62a) auf den Bildträger (4)
zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Entwicklungsvorspannung
zwischen dem Bildträger (4) und der zweiten
Entwicklungsrolle (62b), um den zweiten Entwickler (56b)
von der zweiten Entwicklungsrolle (62b) auf den Bildträger
(4) zu übertragen, so daß der erste Entwickler (56a) und
der zweite Entwickler (56b) an dem elektrostatischen latenten
Bild überlappend angelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die zweite Entwicklungseinrichtung (62b) einen Durchmesser hat,
der größer als der Durchmesser der ersten Entwicklungsrolle
(62a) ist, die erste Entwicklungsvorspannung eine Wechselspannung
enthält und die zweite Entwicklungsvorspannung
eine Gleichvorspannung ist, und daß die erste Entwicklungsrolle
(62a) dem Bildträger (4) über einen ersten Spalt zugewandt
ist und die zweite Entwicklungsrolle (62b) dem
Bildträger (4) über einen zweiten Spalt zugewandt ist, der
kleiner als der erste Spalt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Entwicklungsvorspannung
dadurch erhalten ist, daß einer Gleichvorspannung eine
Wechselvorspannung überlagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Entwicklungseinheit
(16) in der Bewegungsrichtung des Bildträgers (4) hinter
der ersten Entwicklungseinheit (10) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger (4) eine drehbare
lichtempfindliche Trommel ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit
der ersten und der zweiten Entwicklungseinrichtung (62a, 62b)
gleich der Bewegungsgeschwindigkeit des Bildträgers (4)
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Entwickler (56a) ein
Toner einer ersten Farbe ist und der zweite Entwickler
(56b) ein Toner einer zweiten Farbe ist, die von der ersten
Farbe verschieden ist, und daß beide Toner nicht magnetisch
sind.
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