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DE3733115A1 - Entwicklungsvorrichtung - Google Patents

Entwicklungsvorrichtung

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DE3733115A1
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Germany
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developing device
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Osamu Takagi
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Toshiba Corp
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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Description

Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrichtung, die in der Lage ist, Bilder in zwei oder mehr Farben aufzuzeichnen und insbesondere eine Entwicklungsvorrichtung mit einer Mehrzahl von Entwicklungseinheiten, von denen jede zum Bilden einer dünnen Schicht eines Einkomponententoners auf der Oberfläche einer Entwicklungstrommel dient, die in eine Mehrfarbenbe­ triebsweise und in eine Einfarbenbetriebsweise eingestellt werden kann.
Um Bilder in zwei oder mehr Farben auf einem lichtempfindli­ chen Körper mittels einer Entwicklungsvorrichtung dieser Art aufzuzeichnen, werden unterschiedliche Vorspannungen an die Entwicklungstrommel der Entwicklungseinheiten angelegt.
Dies bedeutet, daß man, um ein Bild in einer ersten Farbe aufzu­ zeichnen, eine Entwicklungsvorspannung, die dadurch erhalten ist, daß einer Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung über­ lagert ist, an eine Entwicklungstrommel einer ersten Entwick­ lungseinheit anlegt. Um das gleiche Bild in der zweiten Farbe auf dem Bild der ersten Farbe aufzuzeichnen, wird jedoch eine Gleichvorspannung an die Entwicklungstrommel einer zweiten Ent­ wicklungseinheit für die zweite Farbe angelegt, so daß Toner­ teilchen der ersten Farbe an dem lichtempfindlichen Körper nicht zur Entwicklungseinheit für die zweite Farbe fliegen.
Wenn die entwickelnde Gleichvorspannung an die Entwicklungs­ trommel angelegt wird, ist die Entwicklungswirksamkeit, das heißt, die Wirksamkeit des Fliegens des Entwicklers je Flächen­ einheit der Entwicklungstrommel geringer als in dem Fall, in welchem die Entwicklungsvorspannung, die erhalten ist dadurch, daß der entwickelnden Gleichvorspannung die entwickelnde Wech­ selvorspannung überlagert wird, an die Entwicklungstrommel angelegt wird. Aus diesem Grunde braucht während der Entwick­ lung der zweiten Farbe nur eine geringere Entwicklermenge dem lichtempfindlichen Körper zugeführt werden als bei der Ent­ wicklung der ersten Farbe. Daher ist das Bild der zweiten Far­ be unvermeidbar weniger dunkel (douse) als das Bild der ersten Farbe, so daß es schwierig ist, ein gutes Bild zu erhalten.
Es ist ein Zweck der vorliegenden Erfindung, eine Entwicklungs­ vorrichtung zu schaffen, in welcher das durch eine zweite Ent­ wicklungseinrichtung entwickelte Bild die gleiche Dichte wie das von einer ersten Entwicklungseinrichtung entwickelte Bild hat, um dadurch ein gutes Mehrfarbenbild zu erhalten.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Ent­ wicklungsvorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten Bildes geschaffen, welches an einem bewegbaren Bild­ träger getragen ist. Die Vorrichtung umfaßt:
eine erste Entwicklungseinrichtung zum Aufbrigen eines ersten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die erste Entwicklungseinrichtung eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers auf ihr getragen werden kann, und wobei die erste Entwicklungseinrichtung derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in Überein­ stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist,
eine zweite Entwicklungseinrichtung zum Aufbringen eines zwei­ ten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die zweite Entwicklungseinrichtung eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die geringer als die erste Krümmung ist, so daß eine Lage des zweiten Entwicklers an ihr getragen werden kann, und wobei die zweite Entwicklungsein­ richtung so angeordnet ist, daß sie bewirkt, daß die Schicht des zweiten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in überein­ stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist, und zwar nachdem die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger zugewandt worden ist, und
eine Einrichtung zum Anlegen einer ersten Entwicklungsvor­ spannung zwischen dem Bildträger und der ersten Entwicklungs­ einrichtung, um den ersten Entwickler von der ersten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger und der zweiten Entwicklungseinrichtung, um den zweiten Entwickler von der zweiten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertra­ gen, wodurch der erste und der zweite Entwickler an dem elektro­ statischen latenten Bild überlappend angelagert sind. Selbst wenn die Fliegwirksamkeit des Entwicklers per Flächeneinheit der zweiten Entwicklungseinrichtung geringer ist als diejenige der ersten Entwicklungseinrichtung, kann Entwickler von der zweiten Entwicklungseinrichtung zum Bildträger in der gleichen Menge geliefert werden, wie sie von der ersten Entwicklungsein­ richtung zum Bildträger geliefert wird, da der Flugbereich des Entwicklers der zweiten Entwicklungseinrichtung größer ist als derjenige der ersten Entwicklungseinrichtung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispiels­ weise erläutert.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die schematisch eine Ausfüh­ rungsform einer Aufzeichnungsvorrichtung zeigt, die eine Entwicklungsvorrichtung gemäß der Erfindung auf­ weist.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Entwicklungsvorrichtung der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht einer Entwicklungsein­ heit der Entwicklungsvorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhält­ nis zwischen der Bilddichte und einem Spalt zwischen einer Entwicklungstrommel und einem lichtempfindlichen Körper dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Entwicklungstrommel und der Bilddichte dargestellt ist.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 2 ein Gehäuse einer Auf­ zeichnungsvorrichtung bezeichnet, die eine Entwicklungsvor­ richtung gemäß der Erfindung besitzt. Ein trommelartiger licht­ empfindlicher Körper 4 ist im wesentlichen an der Mitte des Gehäuses 2 vorgesehen und in einer Richtung drehbar, die durch einen Pfeil angegeben ist. Eine erste Aufladeeinrichtung 6, ein erster Oberflächenpotentialfühler 8, eine erste Entwick­ lungseinheit 10, eine zweite Aufladeeinrichtung 12, ein zwei­ ter Oberflächenpotentialfühler 14, eine zweite Entwicklungs­ einheit 16, eine Einrichtung 18 zum Erzeugen einer Aufladung vor der Übertragung, eine Übertragungs-Aufladeeinrichtung 20, eine Trenn-Aufladeeinrichtung 22, eine Reinigungseinrichtung 24 und eine Entladeeinrichtung 26 sind in der angegebenen Folge rund um den lichtempfindlichen Körper 4 in dessen Dreh­ richtung vorgesehen.
Eine Abtasteinheit 28 ist am oberenTeil des Gehäuses 2 vor­ gesehen. In der Abtasteinheit 28 wird Informationslicht von einem nicht dargestellten Informationslichterzeuger erzeugt, durch einen vieleckigen Spiegel 30 abgetastet und zu einer ersten und einer zweiten Belichtungsstellung 32 bzw. 34 an dem lichtempfindlichen Körper 4 über eine Mehrzahl von Spie­ geln 31 geführt. Die erste Stellung 32 befindet sich an dem lichtempfindlichen Körper 4 zwischen dem ersten Fühler 8 und der ersten Entwicklungseinheit 10, und die zweite Stellung 34 befindet sich an dem lichtempfindlichen Körper 4 zwischen dem zweiten Fühler 14 und der zweiten Entwicklungseinheit 16.
Eine obere Papierzufuhrkassette 36 und eine untere Papierzu­ fuhrkassette 38 sind an einem unteren Seitenteil des Gehäuses 2 angebracht. Ein Blatt P wird wahlweise aus der Kassette 36 oder der Kassette 38 zugeführt. Das Blatt P wird zwischen den lichtempfindlichen Körper 4, die Übertragungs-Aufladeeinrich­ tung 20 und die Trenn-Aufladeeinrichtung 22 geführt über einen Papierdetektor 40 und ein Paar von Registerrollen 42, und es wird weiterhin zu einem Papierabgabetrog 50 geführt, und zwar über ein Förderband 43, eine Fixiereinrichtung 44, einen Pa­ pierabgabeschalter 46 und ein Paar von Papierabgaberollen 48.
Wenn zweifarbiges Aufzeichnen durchgeführt werden soll, wird die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 5 gleichmäßig aufgeladen derart, daß sie eine Spannung von beispielsweise 600 V hat, und zwar mittels der ersten Aufladeeinrichtung 6, wonach das Oberflächenpotential des lichtempfindlichen Körpers 4 von dem ersten Fühler 8 festgestellt wird. Danach wird die Fläche des lichtempfindlichen Körpers 4 an der ersten Stel­ lung oder Position 32 mit dem ersten Informationslicht La von der Abtasteinheit 28 belichtet. Als Ergebnis wird ein erstes elektrostatisches latentes Bild an dem lichtempfindlichen Körper 4 gebildet. Dieses erste latente Bild wird durch die erste Entwicklungseinheit 10 entwickelt, um ein erstes Toner­ bild zu schaffen. Dann wird die das erste Tonerbild tragende Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4 durch die zweite Aufladeeinrichtung 12 so aufgeladen, daß sie eine Spannung von 1000 V trägt. Danach wird das Oberflächenpotential des lichtempfindlichen Körpers 4 durch den zweiten Fühler 14 fest­ gestellt, und dann wird die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4 an der zweiten Stellung oder Position 34 mit zwei­ tem Informationslicht Lb von der Abtasteinheit 28 belichtet. Als Ergebnis wird an dem lichtempfindlichen Körper 4 ein zwei­ tes elektrostatisches latentes Bild geschaffen. Das zweite latente Bild wird von der zweiten Entwicklungseinheit 16 ent­ wickelt, um ein zweites Tonerbild zu schaffen. Dann wird die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4, welche das erste und das zweite Tonerbild trägt, mittels der Aufladeeinrichtung 18 zum Aufladen vor der Übertragung aufgeladen. Das erste und das zweite Tonerbild werden mittels der Übertragungs-Auflade­ einrichtung 20 gleichzeitig auf das Blatt P übertragen. Da­ nach wird das Blatt P durch die Trenn-Aufladeeinrichtung 24 von dem lichtempfindlichen Körper 4 getrennt und mittels des Bandes 42 zur Fixiereinrichtung 44 transportiert. Das erste und das zweite Tonerbild werden mittels der Fixiereinrichtung 44 auf dem Blatt P fixiert. Dann wird das Blatt P an den Trog 50 abgegeben.
Die Entwicklungsvorrichtung 52 mit der ersten und der zweiten Entwicklungseinheit 10 bzw. 16 wird nachstehend beschrieben.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, hat jede Entwicklungs­ einheit 10 bzw. 16 ein Gehäuse 54 a bzw. 54 b. Schwarzer nicht­ magnetischer Einkomponententoner 56 a als Entwickler ist in dem Gehäuse 54 a enthalten, und ein roter nichtmagnetischer Ein­ komponententoner 56 b ist im Gehäuse 54 b enthalten. Tonerrührer 58 a und 58 b, Tonerzufuhrrollen 60 a und 60 b und Entwicklungs­ trommeln 62 a und 62 b sind entsprechend in dem Gehäuse 54 a bzw. 54 b angeordnet. Die Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b tragen die Schicht des betreffenden Toners 56 a bzw. 56 b an ihrer Ober­ fläche, so daß die Schichten der Toner 56 a und 56 b dem licht­ empfindlichen Körper 4 zugewandt sind und sie werden mit einer Umfangsgeschwindigkeit gedreht, die im wesentlichen die gleiche ist wie diejenige des lichtempfindlichen Körpers 4. Der An­ trieb erfolgt durch einen Motor 64. Abstreifklingen 66 a und 66 b und Auffangklingen 68 a und 68 b sind ebenfalls in den Ge­ häusen 54 a und 54 b vorgesehen. Die Abstreifklingen bzw. Auf­ bringklingen 66 a und 66 b bringen die Toner 56 a und 56 b auf die Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b, und ihre oberen Enden sind von einem Halter 70 a bzw. 70 b gehalten, und ihr unteres Ende ist gegen die Oberfläche der Entwicklungs­ trommel 62 a bzw. 62 b gedrückt. Die Auffang- oder Wiederge­ winnungsklingen 68 a und 68 b fangen nicht benutzten Toner 56 a und 56 b von den Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b auf. Mit dem Bezugszeichen 72 a und 72 b sind Fühler bezeich­ net zum Feststellen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins von Toner 56 a bzw. 56 b.
Eine Entwicklungsvorspannung, die dadurch erhalten ist, daß einer Gleichvorspannung von 200 bis 400 V eine Wechselvor­ spannung von 1,4 bis 2,0 kV überlagert ist, ist zwischen der Entwicklungstrommel 62 a der ersten Entwicklungseinheit 10 und dem lichtempfindlichen Körper 4 durch eine erste Vorspann­ energiequelle 74 angelegt. Andererseits ist eine Gleichvor­ spannung von 800 bis 1000 V zwischen der Entwicklungstrommel 62 b der zweiten Entwicklungseinheit 16 und dem lichtempfind­ lichen Körper 4 mittels einer zweiten Vorspannenergiequelle 76 angelegt.
Der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 b der zweiten Ent­ wicklungseinheit 16 ist größer als der Durchmesser der Ent­ wicklungstrommel 62 a der ersten Entwicklungseinheit 10. Daher ist der Tonerflugbereich der Entwicklungstrommel 62 b größer als derjenige der Entwicklungstrommel 62 a. Beispielsweise beträgt der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 b 38, 45 oder 50 mm, und der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 a 30 mm. Vorbestimmte Spalte sind jeweils zwischen dem licht­ empfindlichen Körper 4 und der Entwicklungstrommel 62 a, und zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Entwicklungs­ trommel 62 b vorgesehen. Die richtige Breite des eingestellten Spaltes, wenn die Gleichvorspannung als Entwicklungsvorspannung verwendet wird, ist unterschiedlich von der eingestellten Breite, wenn die Entwicklungsvorspannung erhalten ist, indem der Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung überlagert wird. Wenn die Gleichvorspannung als die Entwicklungsvorspannung ver­ wendet wird, kann die richtige Breite des Spaltes vorzugsweise ausgewählt werden im Bereich von 50 bis 300 µm. Wenn als Ent­ wicklungsvorspannung die Gleichvorspannung mit der überlagerten Wechselvorspannung verwendet wird, kann die richtige Breite des Spaltes vorzugsweise im Bereich von 80 bis 500 µm ausge­ wählt sein. Bei dieser Ausführungsform beträgt die Spaltbreite 150 µm, wenn die Gleichvorspannung verwendet wird, und die Spaltbreite beträgt 250 µm, wenn die Gleichvorspannung mit überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird. Dies be­ deutet, daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel 62 b und dem lichtempfindlichen Körper 4 150 µm beträgt, und daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel 62 a und dem lichtempfindlichen Körper 4 250 µm beträgt.
Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Spaltbreite und der Bilddichte. Wenn die Spaltbreite abnimmt, erhöhen sich die Tonerflugstrecke und die Bilddichte. Wenn die Gleichvorspan­ nung als Entwicklungsvorspannung verwendet wird, ist die To­ nerflugstrecke kurz und die Bilddichte gering im Vergleich zu dem Fall, in welchem als Entwicklungsvorspannung die Gleich­ vorspannung mit überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird.
Während der Entwicklung werden Toner 56 a und 56 b den Entwick­ lungstrommeln 62 a und 62 b zugeführt durch Drehung der Zufuhr­ rollen 60 a und 60 b, wobei die Toner dann mittels der Aufbring­ klingen 66 a und 66 b zu je einer Schicht gebildet werden. Die Toner 56 a und 56 b werden durch Drehung der Entwicklungs­ trommeln 62 a und 62 b in eine Lage gebracht, in der sie den latenten Bildern auf dem lichtempfindlichen Körper zugewandt sind, und mittels der Entwicklungsvorspannung wird bewirkt, daß die Toner von den Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b zum lichtempfindlichen Körper 4 fliegen.
Bei der obigen Ausführung ist, da die Entwicklungstrommel 62 b einen Durchmesser von 38, 45 oder 50 mm hat, der größer ist als der Durchmesser von 30 mm der Entwicklungstrommel 62 a, die Krümmung der Entwicklungstrommel 62 b geringer. Daher ist der Oberflächenbereich der Entwicklungstrommel 62 a, von wel­ chem die Tonerteilchen zum lichtempfindlichen Körper 4 flie­ gen, größer. Als Ergebnis ist die Menge an Tonerteilchen, die von der Entwicklungstrommel 62 a zum lichtempfindlichen Körper 4 fliegt, größer, so daß ausreichende Bilddichte er­ halten wird.
Fig. 5 zeigt das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der Entwicklungstrommel und der Bilddichte. Wenn der Durchmesser der Entwicklungstrommel zunimmt, wird die Bilddichte erhöht. In Fig. 5 stellt die Linie a einen Fall dar, in welchem der Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Ent­ wicklungstrommel 150 µm beträgt (bei Verwendung nur der Gleichvorspannung), eine Linie b stellt einen Fall dar, in welchem der Spalt 200 µm beträgt (nur die Gleichvorspannung wird angelegt), und eine Linie c stellt einen Fall dar, in welchem der Spalt 250 µm beträgt (Entwicklungsvorspannung gebildet aus Gleichvorspannung und überlagerter Wechselvor­ spannung). Wenn der Durchmesser der Entwicklungstrommel 40 mm oder mehr beträgt, kann eine Bilddichte erhalten werden, die gleich der erhaltenen Bilddichte ist, wenn die Gleichvor­ spannung mit überlagerter Wechselvorspannung angelegt wird, indem eine richtige Spaltbreite ausgewählt wird, selbst wenn nur eine Gleichvorspannung angelegt wird.
Gemäß vorstehender Beschreibung ist in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung der Tonerflugbereich der Entwick­ lungstrommel 62 b größer als derjenige der Entwicklunsgtrom­ mel 62 a. Wenn daher die Wirksamkeit des Fliegens des Toners je Flächeneinheit der Entwicklungstrommel 62 b geringer ist als diejenige der Entwicklungstrommel 62 a, ist die Menge an Toner, die von der Entwicklungstrommel 62 b zum lichtempfindlichen Körper 4 geliefert wird, die gleiche wie diejenige, die von der Entwicklungstrommel 62 a zum lichtempfindlichen Körper geliefert wird. Als Ergebnis ist die Bilddichte der Entwick­ lung, die durch die Entwicklungstrommel 62 b durchgeführt ist, die gleiche wie diejenige der Entwicklung, die von der Ent­ wicklungstrommel 62 a durchgeführt ist, so daß ein gutes Bild erhalten werden kann.

Claims (10)

1. Vorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten Bildes, welches an einem bewegbaren Bildträger (4) getragen ist, mit
einer ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) zum Aufbringen eines ersten Entwicklers (56 a) auf das elektrostatische la­ tente Bild, und mit
einer zweiten Entwicklungseinrichtung (62 b) zum Aufbringen eines zweiten Entwicklers (56 b) auf das elektrostatische latente Bild, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers (56 a) an ihr getragen ist, und daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) in eine Position gebracht wird, in der sie in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt ist,
die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die kleiner als die erste Krümmung ist, so daß eine Schicht des zweiten Entwicklers (56 b) an ihr getragen ist, und daß die zweite Entwicklungsein­ richtung (62) derart angeordnet ist, daß die Schicht des zwei­ ten Entwicklers (56 b) in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt angeordnet ist, nachdem die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) dem beweg­ baren Bildträger (4) zugewandt angeordnet ist, und daß
eine Einrichtung (74, 76) vorgesehen ist zum Anlegen einer er­ sten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a), um den ersten Ent­ wickler (56 a) von der ersten gekrümmten Fläche auf den Bild­ träger (4) zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Ent­ wicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der zwei­ ten Entwicklungseinrichtung (62 b), um den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten gekrümmten Fläche auf den Bildträger (4) zu übertragen, so daß der erste Entwickler (56 a) und der zweite Entwickler (56 b) an dem elektrostatischen latenten Bild überlappend angelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) eine erste drehbare Ent­ wicklungtrommel (62 a) mit einem ersten Durchmesser aufweist, um die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) an ihr zu tragen, und daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) eine zweite drehbare Entwicklungstrommel (62 b) mit einem zweiten Durch­ messer, der größer als der erste Durchmesser ist, aufweist, um die Schicht des zweiten Entwicklers (56 b) an ihr zu tragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den ersten Entwickler (56 a) zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) vibrieren zu lassen,
und daß die zweite Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten Entwicklungsein­ richtung (62 b) zu dem Bildträger (4) zu bewegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Entwicklungsvorspannung eine Wechselvorspannung ent­ hält, und daß die zweite Entwicklungsvorspannung eine Gleich­ vorspannung ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Entwicklungsvorspannung erhalten ist dadurch, daß einer Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung überlagert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) entlang der Bewegungsrichtung des Bildträgers (4) hinter bzw. stromabwärts der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Bildträger (4) einen drehbaren trommelar­ tigen lichtempfindlichen Körper (4) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der ersten und der zweiten Entwicklungseinrichtung (62 a, 62 b) gleich ist der Be­ wegungsgeschwindigkeit des Bildträgers (4).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) dem Bildträger (4) über einen ersten Spalt zugewandt ist, und daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) dem Bild­ träger (4) über einen zweiten Spalt zugewandt ist, der klei­ ner als der erste Spalt ist.
10. Vorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen Bildes an einem drehbaren Bildträger (4), gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
einen ersten drehbaren Teil (62 a) zum Tragen eines im wesent­ lichen nichtmagnetischen Toners (56 a) einer ersten Farbe an seiner Fläche, wobei der erste drehbare Teil (62 a) dem drehbaren Bildträger (9) über einen Spalt zugewandt ist und einen ersten Durchmesser hat,
einen zweiten drehbaren Teil (62 b) zum Tragen eines im wesent­ lichen nichtmagnetischen Toners (56 b) einer zweiten Farbe, die von der ersten Farbe verschieden ist, an seiner Fläche, wobei der zweite drehbare Teil (62 b) dem drehbaren Bildträger (4) über einen Spalt zugewandt ist, nachdem der erste dreh­ bare Teil (62 a) dem Bildträger (4) zugewandt angeordnet worden ist, und wobei der zweite drehbare Teil (62 b) einen zweiten Durchmesser hat, der größer als der erste Durchmesser ist,
eine erste Vorspanneinrichtung (74) zum Anlegen einer ersten Vorspannung zwischen dem ersten drehbaren Teil (62 a) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 a) veranlaßt wird, hin- und hergehende Bewegung zwischen den genannten Bauteilen auszuführen, und
eine zweite Vorspanneinrichtung (76) zum Anlegen einer zwei­ ten Vorspannung zwischen dem zweiten drehbaren Teil (62 b) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 b) von dem zweiten drehbaren Teil (62 b) auf den Bildträger (4) übertragen wird, wodurch der nichtmagnetische Toner (56 a) der ersten Farbe und der nichtmagnetische Toner (56 b) der zweiten Farbe an dem elektrostatischen Bild überlappend an­ gelagert werden.
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