DE3733115A1 - Entwicklungsvorrichtung - Google Patents
EntwicklungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Entwicklungsvorrichtung, die in der
Lage ist, Bilder in zwei oder mehr Farben aufzuzeichnen und
insbesondere eine Entwicklungsvorrichtung mit einer Mehrzahl
von Entwicklungseinheiten, von denen jede zum Bilden einer
dünnen Schicht eines Einkomponententoners auf der Oberfläche
einer Entwicklungstrommel dient, die in eine Mehrfarbenbe
triebsweise und in eine Einfarbenbetriebsweise eingestellt
werden kann.
Um Bilder in zwei oder mehr Farben auf einem lichtempfindli
chen Körper mittels einer Entwicklungsvorrichtung dieser Art
aufzuzeichnen, werden unterschiedliche Vorspannungen an die
Entwicklungstrommel der Entwicklungseinheiten angelegt.
Dies bedeutet, daß man, um ein Bild in einer ersten Farbe aufzu
zeichnen, eine Entwicklungsvorspannung, die dadurch erhalten
ist, daß einer Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung über
lagert ist, an eine Entwicklungstrommel einer ersten Entwick
lungseinheit anlegt. Um das gleiche Bild in der zweiten Farbe
auf dem Bild der ersten Farbe aufzuzeichnen, wird jedoch eine
Gleichvorspannung an die Entwicklungstrommel einer zweiten Ent
wicklungseinheit für die zweite Farbe angelegt, so daß Toner
teilchen der ersten Farbe an dem lichtempfindlichen Körper
nicht zur Entwicklungseinheit für die zweite Farbe fliegen.
Wenn die entwickelnde Gleichvorspannung an die Entwicklungs
trommel angelegt wird, ist die Entwicklungswirksamkeit, das
heißt, die Wirksamkeit des Fliegens des Entwicklers je Flächen
einheit der Entwicklungstrommel geringer als in dem Fall, in
welchem die Entwicklungsvorspannung, die erhalten ist dadurch,
daß der entwickelnden Gleichvorspannung die entwickelnde Wech
selvorspannung überlagert wird, an die Entwicklungstrommel
angelegt wird. Aus diesem Grunde braucht während der Entwick
lung der zweiten Farbe nur eine geringere Entwicklermenge dem
lichtempfindlichen Körper zugeführt werden als bei der Ent
wicklung der ersten Farbe. Daher ist das Bild der zweiten Far
be unvermeidbar weniger dunkel (douse) als das Bild der ersten
Farbe, so daß es schwierig ist, ein gutes Bild zu erhalten.
Es ist ein Zweck der vorliegenden Erfindung, eine Entwicklungs
vorrichtung zu schaffen, in welcher das durch eine zweite Ent
wicklungseinrichtung entwickelte Bild die gleiche Dichte wie
das von einer ersten Entwicklungseinrichtung entwickelte Bild
hat, um dadurch ein gutes Mehrfarbenbild zu erhalten.
Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Ent
wicklungsvorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen
latenten Bildes geschaffen, welches an einem bewegbaren Bild
träger getragen ist. Die Vorrichtung umfaßt:
eine erste Entwicklungseinrichtung zum Aufbrigen eines ersten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die erste Entwicklungseinrichtung eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers auf ihr getragen werden kann, und wobei die erste Entwicklungseinrichtung derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in Überein stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist,
eine zweite Entwicklungseinrichtung zum Aufbringen eines zwei ten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die zweite Entwicklungseinrichtung eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die geringer als die erste Krümmung ist, so daß eine Lage des zweiten Entwicklers an ihr getragen werden kann, und wobei die zweite Entwicklungsein richtung so angeordnet ist, daß sie bewirkt, daß die Schicht des zweiten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in überein stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist, und zwar nachdem die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger zugewandt worden ist, und
eine Einrichtung zum Anlegen einer ersten Entwicklungsvor spannung zwischen dem Bildträger und der ersten Entwicklungs einrichtung, um den ersten Entwickler von der ersten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger und der zweiten Entwicklungseinrichtung, um den zweiten Entwickler von der zweiten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertra gen, wodurch der erste und der zweite Entwickler an dem elektro statischen latenten Bild überlappend angelagert sind. Selbst wenn die Fliegwirksamkeit des Entwicklers per Flächeneinheit der zweiten Entwicklungseinrichtung geringer ist als diejenige der ersten Entwicklungseinrichtung, kann Entwickler von der zweiten Entwicklungseinrichtung zum Bildträger in der gleichen Menge geliefert werden, wie sie von der ersten Entwicklungsein richtung zum Bildträger geliefert wird, da der Flugbereich des Entwicklers der zweiten Entwicklungseinrichtung größer ist als derjenige der ersten Entwicklungseinrichtung.
eine erste Entwicklungseinrichtung zum Aufbrigen eines ersten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die erste Entwicklungseinrichtung eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers auf ihr getragen werden kann, und wobei die erste Entwicklungseinrichtung derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in Überein stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist,
eine zweite Entwicklungseinrichtung zum Aufbringen eines zwei ten Entwicklers auf das elektrostatische latente Bild, wobei die zweite Entwicklungseinrichtung eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die geringer als die erste Krümmung ist, so daß eine Lage des zweiten Entwicklers an ihr getragen werden kann, und wobei die zweite Entwicklungsein richtung so angeordnet ist, daß sie bewirkt, daß die Schicht des zweiten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger in überein stimmung mit dessen Bewegung zugewandt ist, und zwar nachdem die Schicht des ersten Entwicklers dem bewegbaren Bildträger zugewandt worden ist, und
eine Einrichtung zum Anlegen einer ersten Entwicklungsvor spannung zwischen dem Bildträger und der ersten Entwicklungs einrichtung, um den ersten Entwickler von der ersten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger und der zweiten Entwicklungseinrichtung, um den zweiten Entwickler von der zweiten gekrümmten Fläche zum Bildträger zu übertra gen, wodurch der erste und der zweite Entwickler an dem elektro statischen latenten Bild überlappend angelagert sind. Selbst wenn die Fliegwirksamkeit des Entwicklers per Flächeneinheit der zweiten Entwicklungseinrichtung geringer ist als diejenige der ersten Entwicklungseinrichtung, kann Entwickler von der zweiten Entwicklungseinrichtung zum Bildträger in der gleichen Menge geliefert werden, wie sie von der ersten Entwicklungsein richtung zum Bildträger geliefert wird, da der Flugbereich des Entwicklers der zweiten Entwicklungseinrichtung größer ist als derjenige der ersten Entwicklungseinrichtung.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispiels
weise erläutert.
Fig. 1 ist eine Schnittansicht, die schematisch eine Ausfüh
rungsform einer Aufzeichnungsvorrichtung zeigt, die
eine Entwicklungsvorrichtung gemäß der Erfindung auf
weist.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht der Entwicklungsvorrichtung
der Vorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht einer Entwicklungsein
heit der Entwicklungsvorrichtung gemäß Fig. 2.
Fig. 4 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhält
nis zwischen der Bilddichte und einem Spalt zwischen
einer Entwicklungstrommel und einem lichtempfindlichen
Körper dargestellt ist.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung, in der das Verhältnis
zwischen dem Durchmesser der Entwicklungstrommel und
der Bilddichte dargestellt ist.
In Fig. 1 ist mit dem Bezugszeichen 2 ein Gehäuse einer Auf
zeichnungsvorrichtung bezeichnet, die eine Entwicklungsvor
richtung gemäß der Erfindung besitzt. Ein trommelartiger licht
empfindlicher Körper 4 ist im wesentlichen an der Mitte des
Gehäuses 2 vorgesehen und in einer Richtung drehbar, die durch
einen Pfeil angegeben ist. Eine erste Aufladeeinrichtung 6,
ein erster Oberflächenpotentialfühler 8, eine erste Entwick
lungseinheit 10, eine zweite Aufladeeinrichtung 12, ein zwei
ter Oberflächenpotentialfühler 14, eine zweite Entwicklungs
einheit 16, eine Einrichtung 18 zum Erzeugen einer Aufladung
vor der Übertragung, eine Übertragungs-Aufladeeinrichtung 20,
eine Trenn-Aufladeeinrichtung 22, eine Reinigungseinrichtung
24 und eine Entladeeinrichtung 26 sind in der angegebenen
Folge rund um den lichtempfindlichen Körper 4 in dessen Dreh
richtung vorgesehen.
Eine Abtasteinheit 28 ist am oberenTeil des Gehäuses 2 vor
gesehen. In der Abtasteinheit 28 wird Informationslicht von
einem nicht dargestellten Informationslichterzeuger erzeugt,
durch einen vieleckigen Spiegel 30 abgetastet und zu einer
ersten und einer zweiten Belichtungsstellung 32 bzw. 34 an
dem lichtempfindlichen Körper 4 über eine Mehrzahl von Spie
geln 31 geführt. Die erste Stellung 32 befindet sich an dem
lichtempfindlichen Körper 4 zwischen dem ersten Fühler 8 und
der ersten Entwicklungseinheit 10, und die zweite Stellung
34 befindet sich an dem lichtempfindlichen Körper 4 zwischen
dem zweiten Fühler 14 und der zweiten Entwicklungseinheit 16.
Eine obere Papierzufuhrkassette 36 und eine untere Papierzu
fuhrkassette 38 sind an einem unteren Seitenteil des Gehäuses
2 angebracht. Ein Blatt P wird wahlweise aus der Kassette 36
oder der Kassette 38 zugeführt. Das Blatt P wird zwischen den
lichtempfindlichen Körper 4, die Übertragungs-Aufladeeinrich
tung 20 und die Trenn-Aufladeeinrichtung 22 geführt über einen
Papierdetektor 40 und ein Paar von Registerrollen 42, und es
wird weiterhin zu einem Papierabgabetrog 50 geführt, und zwar
über ein Förderband 43, eine Fixiereinrichtung 44, einen Pa
pierabgabeschalter 46 und ein Paar von Papierabgaberollen 48.
Wenn zweifarbiges Aufzeichnen durchgeführt werden soll, wird
die Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 5 gleichmäßig
aufgeladen derart, daß sie eine Spannung von beispielsweise
600 V hat, und zwar mittels der ersten Aufladeeinrichtung 6,
wonach das Oberflächenpotential des lichtempfindlichen Körpers
4 von dem ersten Fühler 8 festgestellt wird. Danach wird die
Fläche des lichtempfindlichen Körpers 4 an der ersten Stel
lung oder Position 32 mit dem ersten Informationslicht La von
der Abtasteinheit 28 belichtet. Als Ergebnis wird ein erstes
elektrostatisches latentes Bild an dem lichtempfindlichen
Körper 4 gebildet. Dieses erste latente Bild wird durch die
erste Entwicklungseinheit 10 entwickelt, um ein erstes Toner
bild zu schaffen. Dann wird die das erste Tonerbild tragende
Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4 durch die zweite
Aufladeeinrichtung 12 so aufgeladen, daß sie eine Spannung
von 1000 V trägt. Danach wird das Oberflächenpotential des
lichtempfindlichen Körpers 4 durch den zweiten Fühler 14 fest
gestellt, und dann wird die Oberfläche des lichtempfindlichen
Körpers 4 an der zweiten Stellung oder Position 34 mit zwei
tem Informationslicht Lb von der Abtasteinheit 28 belichtet.
Als Ergebnis wird an dem lichtempfindlichen Körper 4 ein zwei
tes elektrostatisches latentes Bild geschaffen. Das zweite
latente Bild wird von der zweiten Entwicklungseinheit 16 ent
wickelt, um ein zweites Tonerbild zu schaffen. Dann wird die
Oberfläche des lichtempfindlichen Körpers 4, welche das erste
und das zweite Tonerbild trägt, mittels der Aufladeeinrichtung
18 zum Aufladen vor der Übertragung aufgeladen. Das erste und
das zweite Tonerbild werden mittels der Übertragungs-Auflade
einrichtung 20 gleichzeitig auf das Blatt P übertragen. Da
nach wird das Blatt P durch die Trenn-Aufladeeinrichtung 24
von dem lichtempfindlichen Körper 4 getrennt und mittels des
Bandes 42 zur Fixiereinrichtung 44 transportiert. Das erste
und das zweite Tonerbild werden mittels der Fixiereinrichtung
44 auf dem Blatt P fixiert. Dann wird das Blatt P an den Trog
50 abgegeben.
Die Entwicklungsvorrichtung 52 mit der ersten und der zweiten
Entwicklungseinheit 10 bzw. 16 wird nachstehend beschrieben.
Wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, hat jede Entwicklungs
einheit 10 bzw. 16 ein Gehäuse 54 a bzw. 54 b. Schwarzer nicht
magnetischer Einkomponententoner 56 a als Entwickler ist in dem
Gehäuse 54 a enthalten, und ein roter nichtmagnetischer Ein
komponententoner 56 b ist im Gehäuse 54 b enthalten. Tonerrührer
58 a und 58 b, Tonerzufuhrrollen 60 a und 60 b und Entwicklungs
trommeln 62 a und 62 b sind entsprechend in dem Gehäuse 54 a bzw.
54 b angeordnet. Die Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b tragen
die Schicht des betreffenden Toners 56 a bzw. 56 b an ihrer Ober
fläche, so daß die Schichten der Toner 56 a und 56 b dem licht
empfindlichen Körper 4 zugewandt sind und sie werden mit einer
Umfangsgeschwindigkeit gedreht, die im wesentlichen die gleiche
ist wie diejenige des lichtempfindlichen Körpers 4. Der An
trieb erfolgt durch einen Motor 64. Abstreifklingen 66 a und
66 b und Auffangklingen 68 a und 68 b sind ebenfalls in den Ge
häusen 54 a und 54 b vorgesehen. Die Abstreifklingen bzw. Auf
bringklingen 66 a und 66 b bringen die Toner 56 a und 56 b auf die
Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b, und ihre
oberen Enden sind von einem Halter 70 a bzw. 70 b gehalten, und
ihr unteres Ende ist gegen die Oberfläche der Entwicklungs
trommel 62 a bzw. 62 b gedrückt. Die Auffang- oder Wiederge
winnungsklingen 68 a und 68 b fangen nicht benutzten Toner 56 a
und 56 b von den Oberflächen der Entwicklungstrommeln 62 a und
62 b auf. Mit dem Bezugszeichen 72 a und 72 b sind Fühler bezeich
net zum Feststellen des Vorhandenseins oder Nichtvorhandenseins
von Toner 56 a bzw. 56 b.
Eine Entwicklungsvorspannung, die dadurch erhalten ist, daß
einer Gleichvorspannung von 200 bis 400 V eine Wechselvor
spannung von 1,4 bis 2,0 kV überlagert ist, ist zwischen der
Entwicklungstrommel 62 a der ersten Entwicklungseinheit 10 und
dem lichtempfindlichen Körper 4 durch eine erste Vorspann
energiequelle 74 angelegt. Andererseits ist eine Gleichvor
spannung von 800 bis 1000 V zwischen der Entwicklungstrommel
62 b der zweiten Entwicklungseinheit 16 und dem lichtempfind
lichen Körper 4 mittels einer zweiten Vorspannenergiequelle
76 angelegt.
Der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 b der zweiten Ent
wicklungseinheit 16 ist größer als der Durchmesser der Ent
wicklungstrommel 62 a der ersten Entwicklungseinheit 10. Daher
ist der Tonerflugbereich der Entwicklungstrommel 62 b größer
als derjenige der Entwicklungstrommel 62 a. Beispielsweise
beträgt der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 b 38, 45
oder 50 mm, und der Durchmesser der Entwicklungstrommel 62 a
30 mm. Vorbestimmte Spalte sind jeweils zwischen dem licht
empfindlichen Körper 4 und der Entwicklungstrommel 62 a, und
zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Entwicklungs
trommel 62 b vorgesehen. Die richtige Breite des eingestellten
Spaltes, wenn die Gleichvorspannung als Entwicklungsvorspannung
verwendet wird, ist unterschiedlich von der eingestellten
Breite, wenn die Entwicklungsvorspannung erhalten ist, indem
der Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung überlagert wird.
Wenn die Gleichvorspannung als die Entwicklungsvorspannung ver
wendet wird, kann die richtige Breite des Spaltes vorzugsweise
ausgewählt werden im Bereich von 50 bis 300 µm. Wenn als Ent
wicklungsvorspannung die Gleichvorspannung mit der überlagerten
Wechselvorspannung verwendet wird, kann die richtige Breite
des Spaltes vorzugsweise im Bereich von 80 bis 500 µm ausge
wählt sein. Bei dieser Ausführungsform beträgt die Spaltbreite
150 µm, wenn die Gleichvorspannung verwendet wird, und die
Spaltbreite beträgt 250 µm, wenn die Gleichvorspannung mit
überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird. Dies be
deutet, daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel
62 b und dem lichtempfindlichen Körper 4 150 µm beträgt, und
daß die Spaltbreite zwischen der Entwicklungstrommel 62 a und
dem lichtempfindlichen Körper 4 250 µm beträgt.
Fig. 4 zeigt das Verhältnis zwischen der Spaltbreite und der
Bilddichte. Wenn die Spaltbreite abnimmt, erhöhen sich die
Tonerflugstrecke und die Bilddichte. Wenn die Gleichvorspan
nung als Entwicklungsvorspannung verwendet wird, ist die To
nerflugstrecke kurz und die Bilddichte gering im Vergleich zu
dem Fall, in welchem als Entwicklungsvorspannung die Gleich
vorspannung mit überlagerter Wechselvorspannung verwendet wird.
Während der Entwicklung werden Toner 56 a und 56 b den Entwick
lungstrommeln 62 a und 62 b zugeführt durch Drehung der Zufuhr
rollen 60 a und 60 b, wobei die Toner dann mittels der Aufbring
klingen 66 a und 66 b zu je einer Schicht gebildet werden. Die
Toner 56 a und 56 b werden durch Drehung der Entwicklungs
trommeln 62 a und 62 b in eine Lage gebracht, in der sie den
latenten Bildern auf dem lichtempfindlichen Körper zugewandt
sind, und mittels der Entwicklungsvorspannung wird bewirkt,
daß die Toner von den Entwicklungstrommeln 62 a und 62 b zum
lichtempfindlichen Körper 4 fliegen.
Bei der obigen Ausführung ist, da die Entwicklungstrommel 62 b
einen Durchmesser von 38, 45 oder 50 mm hat, der größer ist
als der Durchmesser von 30 mm der Entwicklungstrommel 62 a,
die Krümmung der Entwicklungstrommel 62 b geringer. Daher ist
der Oberflächenbereich der Entwicklungstrommel 62 a, von wel
chem die Tonerteilchen zum lichtempfindlichen Körper 4 flie
gen, größer. Als Ergebnis ist die Menge an Tonerteilchen,
die von der Entwicklungstrommel 62 a zum lichtempfindlichen
Körper 4 fliegt, größer, so daß ausreichende Bilddichte er
halten wird.
Fig. 5 zeigt das Verhältnis zwischen dem Durchmesser der
Entwicklungstrommel und der Bilddichte. Wenn der Durchmesser
der Entwicklungstrommel zunimmt, wird die Bilddichte erhöht.
In Fig. 5 stellt die Linie a einen Fall dar, in welchem der
Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Körper 4 und der Ent
wicklungstrommel 150 µm beträgt (bei Verwendung nur der
Gleichvorspannung), eine Linie b stellt einen Fall dar, in
welchem der Spalt 200 µm beträgt (nur die Gleichvorspannung
wird angelegt), und eine Linie c stellt einen Fall dar, in
welchem der Spalt 250 µm beträgt (Entwicklungsvorspannung
gebildet aus Gleichvorspannung und überlagerter Wechselvor
spannung). Wenn der Durchmesser der Entwicklungstrommel 40 mm
oder mehr beträgt, kann eine Bilddichte erhalten werden, die
gleich der erhaltenen Bilddichte ist, wenn die Gleichvor
spannung mit überlagerter Wechselvorspannung angelegt wird,
indem eine richtige Spaltbreite ausgewählt wird, selbst wenn
nur eine Gleichvorspannung angelegt wird.
Gemäß vorstehender Beschreibung ist in Übereinstimmung mit
der vorliegenden Erfindung der Tonerflugbereich der Entwick
lungstrommel 62 b größer als derjenige der Entwicklunsgtrom
mel 62 a. Wenn daher die Wirksamkeit des Fliegens des Toners
je Flächeneinheit der Entwicklungstrommel 62 b geringer ist als
diejenige der Entwicklungstrommel 62 a, ist die Menge an Toner,
die von der Entwicklungstrommel 62 b zum lichtempfindlichen
Körper 4 geliefert wird, die gleiche wie diejenige, die von
der Entwicklungstrommel 62 a zum lichtempfindlichen Körper
geliefert wird. Als Ergebnis ist die Bilddichte der Entwick
lung, die durch die Entwicklungstrommel 62 b durchgeführt ist,
die gleiche wie diejenige der Entwicklung, die von der Ent
wicklungstrommel 62 a durchgeführt ist, so daß ein gutes Bild
erhalten werden kann.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen latenten
Bildes, welches an einem bewegbaren Bildträger (4) getragen
ist, mit
einer ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) zum Aufbringen eines ersten Entwicklers (56 a) auf das elektrostatische la tente Bild, und mit
einer zweiten Entwicklungseinrichtung (62 b) zum Aufbringen eines zweiten Entwicklers (56 b) auf das elektrostatische latente Bild, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers (56 a) an ihr getragen ist, und daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) in eine Position gebracht wird, in der sie in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt ist,
die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die kleiner als die erste Krümmung ist, so daß eine Schicht des zweiten Entwicklers (56 b) an ihr getragen ist, und daß die zweite Entwicklungsein richtung (62) derart angeordnet ist, daß die Schicht des zwei ten Entwicklers (56 b) in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt angeordnet ist, nachdem die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) dem beweg baren Bildträger (4) zugewandt angeordnet ist, und daß
eine Einrichtung (74, 76) vorgesehen ist zum Anlegen einer er sten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a), um den ersten Ent wickler (56 a) von der ersten gekrümmten Fläche auf den Bild träger (4) zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Ent wicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der zwei ten Entwicklungseinrichtung (62 b), um den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten gekrümmten Fläche auf den Bildträger (4) zu übertragen, so daß der erste Entwickler (56 a) und der zweite Entwickler (56 b) an dem elektrostatischen latenten Bild überlappend angelagert sind.
einer ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) zum Aufbringen eines ersten Entwicklers (56 a) auf das elektrostatische la tente Bild, und mit
einer zweiten Entwicklungseinrichtung (62 b) zum Aufbringen eines zweiten Entwicklers (56 b) auf das elektrostatische latente Bild, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) eine erste gekrümmte Fläche mit einer ersten Krümmung hat derart, daß eine Schicht des ersten Entwicklers (56 a) an ihr getragen ist, und daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a) derart angeordnet ist, daß die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) in eine Position gebracht wird, in der sie in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt ist,
die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) eine zweite gekrümmte Fläche mit einer zweiten Krümmung hat, die kleiner als die erste Krümmung ist, so daß eine Schicht des zweiten Entwicklers (56 b) an ihr getragen ist, und daß die zweite Entwicklungsein richtung (62) derart angeordnet ist, daß die Schicht des zwei ten Entwicklers (56 b) in Übereinstimmung mit der Bewegung des bewegbaren Bildträgers (4) diesem zugewandt angeordnet ist, nachdem die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) dem beweg baren Bildträger (4) zugewandt angeordnet ist, und daß
eine Einrichtung (74, 76) vorgesehen ist zum Anlegen einer er sten Entwicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a), um den ersten Ent wickler (56 a) von der ersten gekrümmten Fläche auf den Bild träger (4) zu übertragen, und zum Anlegen einer zweiten Ent wicklungsvorspannung zwischen dem Bildträger (4) und der zwei ten Entwicklungseinrichtung (62 b), um den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten gekrümmten Fläche auf den Bildträger (4) zu übertragen, so daß der erste Entwickler (56 a) und der zweite Entwickler (56 b) an dem elektrostatischen latenten Bild überlappend angelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Entwicklungseinrichtung (62 a) eine erste drehbare Ent
wicklungtrommel (62 a) mit einem ersten Durchmesser aufweist,
um die Schicht des ersten Entwicklers (56 a) an ihr zu tragen,
und daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) eine zweite
drehbare Entwicklungstrommel (62 b) mit einem zweiten Durch
messer, der größer als der erste Durchmesser ist, aufweist,
um die Schicht des zweiten Entwicklers (56 b) an ihr zu tragen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den ersten Entwickler (56 a) zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) vibrieren zu lassen,
und daß die zweite Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten Entwicklungsein richtung (62 b) zu dem Bildträger (4) zu bewegen.
daß die erste Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den ersten Entwickler (56 a) zwischen dem Bildträger (4) und der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a) vibrieren zu lassen,
und daß die zweite Entwicklungsvorspannung die Funktion hat, den zweiten Entwickler (56 b) von der zweiten Entwicklungsein richtung (62 b) zu dem Bildträger (4) zu bewegen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Entwicklungsvorspannung eine Wechselvorspannung ent
hält, und daß die zweite Entwicklungsvorspannung eine Gleich
vorspannung ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Entwicklungsvorspannung erhalten ist dadurch, daß einer
Gleichvorspannung eine Wechselvorspannung überlagert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b)
entlang der Bewegungsrichtung des Bildträgers (4) hinter
bzw. stromabwärts der ersten Entwicklungseinrichtung (62 a)
angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Bildträger (4) einen drehbaren trommelar
tigen lichtempfindlichen Körper (4) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bewegungsgeschwindigkeit der ersten und der
zweiten Entwicklungseinrichtung (62 a, 62 b) gleich ist der Be
wegungsgeschwindigkeit des Bildträgers (4).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß die erste Entwicklungseinrichtung (62 a)
dem Bildträger (4) über einen ersten Spalt zugewandt ist,
und daß die zweite Entwicklungseinrichtung (62 b) dem Bild
träger (4) über einen zweiten Spalt zugewandt ist, der klei
ner als der erste Spalt ist.
10. Vorrichtung zum Entwickeln eines elektrostatischen Bildes an
einem drehbaren Bildträger (4), gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
einen ersten drehbaren Teil (62 a) zum Tragen eines im wesent lichen nichtmagnetischen Toners (56 a) einer ersten Farbe an seiner Fläche, wobei der erste drehbare Teil (62 a) dem drehbaren Bildträger (9) über einen Spalt zugewandt ist und einen ersten Durchmesser hat,
einen zweiten drehbaren Teil (62 b) zum Tragen eines im wesent lichen nichtmagnetischen Toners (56 b) einer zweiten Farbe, die von der ersten Farbe verschieden ist, an seiner Fläche, wobei der zweite drehbare Teil (62 b) dem drehbaren Bildträger (4) über einen Spalt zugewandt ist, nachdem der erste dreh bare Teil (62 a) dem Bildträger (4) zugewandt angeordnet worden ist, und wobei der zweite drehbare Teil (62 b) einen zweiten Durchmesser hat, der größer als der erste Durchmesser ist,
eine erste Vorspanneinrichtung (74) zum Anlegen einer ersten Vorspannung zwischen dem ersten drehbaren Teil (62 a) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 a) veranlaßt wird, hin- und hergehende Bewegung zwischen den genannten Bauteilen auszuführen, und
eine zweite Vorspanneinrichtung (76) zum Anlegen einer zwei ten Vorspannung zwischen dem zweiten drehbaren Teil (62 b) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 b) von dem zweiten drehbaren Teil (62 b) auf den Bildträger (4) übertragen wird, wodurch der nichtmagnetische Toner (56 a) der ersten Farbe und der nichtmagnetische Toner (56 b) der zweiten Farbe an dem elektrostatischen Bild überlappend an gelagert werden.
einen ersten drehbaren Teil (62 a) zum Tragen eines im wesent lichen nichtmagnetischen Toners (56 a) einer ersten Farbe an seiner Fläche, wobei der erste drehbare Teil (62 a) dem drehbaren Bildträger (9) über einen Spalt zugewandt ist und einen ersten Durchmesser hat,
einen zweiten drehbaren Teil (62 b) zum Tragen eines im wesent lichen nichtmagnetischen Toners (56 b) einer zweiten Farbe, die von der ersten Farbe verschieden ist, an seiner Fläche, wobei der zweite drehbare Teil (62 b) dem drehbaren Bildträger (4) über einen Spalt zugewandt ist, nachdem der erste dreh bare Teil (62 a) dem Bildträger (4) zugewandt angeordnet worden ist, und wobei der zweite drehbare Teil (62 b) einen zweiten Durchmesser hat, der größer als der erste Durchmesser ist,
eine erste Vorspanneinrichtung (74) zum Anlegen einer ersten Vorspannung zwischen dem ersten drehbaren Teil (62 a) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 a) veranlaßt wird, hin- und hergehende Bewegung zwischen den genannten Bauteilen auszuführen, und
eine zweite Vorspanneinrichtung (76) zum Anlegen einer zwei ten Vorspannung zwischen dem zweiten drehbaren Teil (62 b) und dem Bildträger (4) derart, daß der nichtmagnetische Toner (56 b) von dem zweiten drehbaren Teil (62 b) auf den Bildträger (4) übertragen wird, wodurch der nichtmagnetische Toner (56 a) der ersten Farbe und der nichtmagnetische Toner (56 b) der zweiten Farbe an dem elektrostatischen Bild überlappend an gelagert werden.
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