DE3733080A1 - Fluessiger taustoff zur bekaempfung von schnee- und eisglaette - Google Patents
Fluessiger taustoff zur bekaempfung von schnee- und eisglaetteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen flüssigen Taustoff
zur Bekämpfung von Schnee- und Eisglätte auf Verkehrs
flächen, bestehend aus einer Tausalzlösung, insbesondere
Kalziumchloridlösung.
Zur Bekämpfung der Eis- und Schneeglätte auf Verkehrs
flächen wird die Trockensalzstreuung,
die Feuchtsalzstreuung und in Sonderfällen
auch das Aufsprühen eines flüssigen Taustoffes (Tausalz
lösung) auf die Verkehrsflächen angewendet.
Die Trockensalzstreuung erfolgt mit Natriumchlorid als
Streusalz. Der Nachteil der Trockensalzstreuung liegt
darin, daß das aufgestreute Trockensalz auf glatter
Oberfläche nicht sofort haftet und sowohl vom Seiten
wind als auch vom Fahrtwind nachfolgender Fahrzeuge
zum Fahrbahnrand hin verweht wird. Die dadurch
bedingten Streusalzverluste sind erheblich und müssen
durch erhöhte Mengen an Streusalz ausgeglichen werden.
Dazu kommt noch, daß das Natriumchlorid nur bis zu
einer Temperatur von -9°C wirksam ist, ganz abgesehen
von der Umweltbelastung (Natriumchlorid ist biologisch
nicht abbaubar) und der allseits bekannten starken
korrosiven Wirkung auf Metallteile infolge des Gehaltes
an Choridionen.
Um die Haftung der Salzkörner auf der glatten Fahrbahn
oberfläche zu erhöhen, wurde die Feuchtsalzstreuung
entwickelt. Unter Feuchtsalz wird ein unmittelbar bei
der Streuung mit einer Flüssigkeit - der Benetzungs
flüssigkeit - angefeuchtetes Trockensalz (im allgemeinen
Natriumchlorid) verstanden. Als Benetzungsflüssigkeit
wird in der Praxis der Feuchtsalzstreuung etwa eine
20-30%ige wäßrige Kalziumchloridlösung verwendet.
Mit einer derartigen Benetzungsflüssigkeit lassen sich
nicht nur die Verwehungsverluste des eigentlichen Streu
salzes (Natriumchlorid) vermeiden, vielmehr wird auch
die Abtauwirkung des auf die Verkehrsfläche aufgebrachten
Feuchtsalzes erhöht, und zwar einerseits durch die mit
gelieferte Flüssigkeit, durch die ein rascherer Beginn
der Tauwirkung eintritt, und andererseits durch die
starke Gefrierpunktserniedrigung von Kalziumchlorid bzw.
Kalziumchloridlösungen. Infolge dieser Gefrierpunkts
erniedrigung wird auch eine Einsatzmöglichkeit der
Feuchtsalzstreuung bei hohen Minusgraden gewährleistet.
Das Kalziumchlorid, welches für die Benetzungsflüssig
keit zur Feuchtsalzstreuung verwendet wird, ist kein
gereinigtes Kalziumchlorid. Aus Kostengründen muß eine
möglichst billige Rohware eingesetzt werden, die nicht
vorgereinigt ist. In der Praxis wird eine Substanz ver
wendet, die nur 77-80% reines CaCl2 enthält, im
übrigen aber noch einen Anteil an alkalischen Produkten
und Kristallwasser. Aus diesem Grund hat eine etwa
20%ige wäßrige Lösung einer solchen Kalziumchlorid
substanz einen pH-Wert von 10,5, ist also deutlich
alkalisch. Die Folge ist eine erhöhte korrosive Wirkung
des Feuchtsalzes auf Metallteile (besonders Aluminium),
da zu der Chloridionenkorrosion des eigentlichen Streu
salzes (Natriumchlorid) noch die korrosive Wirkung der
OH-Ionen der unreinen wäßrigen Kalziumchloridlösung
dazukommt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen flüssigen Taustoff
in Form einer Tausalzlösung, zum direkten Aufsprühen
auf Verkehrsflächen, insbesondere aber als Benetzungs
flüssigkeit für die Feuchtsalzstreuung zu schaffen, der
kein korrosives Verhalten zeigt bzw. bei der Feuchtsalz
streuung die korrosive Wirkung des eigentlichen Streu
salzes (Natriumchlorid) nicht erhöht. Ferner soll sich
die Tausalzlösung durch eine gute Abtauwirkung aus
zeichnen und in der Verwendung als Benetzungsflüssigkeit
für die Feuchtsalzstreuung, die Abtauwirkung des Tau
salzes günstig beeinflussen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Tau
salzlösung bzw. das im wesentlichen aus Wasser und/oder
Alkohol bestehende Lösemittel des Salzes, insbesondere
Kalziumchlorid, eine oder mehrere Säuren als Zugabe ent
hält.
Durch die Zugabe von Säuren kann die Alkalität der Tau
salzlösung, insbesondere die basischen Inhaltsstoffe der
Kalziumchloridlösung (Lauge) abgepuffert und damit die
von dieser Alkalität herrührende korrosive Wirkung
gegenüber der Verwendung einer üblichen wäßrigen
Kalziumchloridlösung deutlich gesenkt werden. Die Säure
zugabe sollte zweckmäßigerweise in einer solchen Menge
erfolgen, daß der pH-Wert der Tausalzlösung, insbesondere
Kalziumchloridlösung, höchstens 7 beträgt. Optimale Er
gebnisse erzielt man mit einer Säurezugabe, die den
pH-Wert der Tausalzlösung, insbesondere Kalziumchlorid
lösung, auf etwa 5 senkt. Eine weitere Absenkung des
pH-Wertes wäre jedoch nicht günstig, weil es dann zu
einer Säurekorrosion kommen könnte. Durch die Einstellung
des pH-Wertes in der Benetzungsflüssigkeit auf Werte
zwischen 7 und 5 und durch den fakultativen Einsatz von
Alkohol als Lösungsmittel bzw. durch Zugabe von Alkohol
zum Wasser des Lösemittels erreicht man eine weitere
Gefrierpunktserniedrigung gegenüber der an sich schon
beachtlichen Gefrierpunktserniedrigung einer üblichen
wäßrigen Kalziumchloridlösung, womit sich die Einsatz
möglichkeit des flüssigen Taustoffes bzw. der Feucht
salzstreuung bei noch höheren Minusgraden und eine
besonders gute Abtauwirkung bzw. Abtaugeschwindigkeit
einer mit der erfindungsgemäßen Tausalzlösung durchge
führten Besprühung der Verkehrsfläche bzw. Feuchtsalz
streuung ergibt.
Für die Zubereitung der erfindungsgemäßen Tausalzlösung
kann man als Lösemittel normales Leitungswasser ver
wenden und dieses mit der entsprechenden Menge an Säuren
und/oder Alkohol versetzen. Man kann aber als Lösemittel
auch Wein verwenden, da Wein, sowohl was seinen Gehalt
an Alkohol betrifft, als auch infolge seiner Inhalts
stoffe, vor allem der im Wein enthaltenen Säuren, die
erfindungsgemäßen Merkmale aufweist und im besonderen
Maße die erfindungsgemäßen Effekte garantiert. Zwar
wird die Verwendung von Wein als Lösemittel für eine
Taustofflösung im allgemeinen zu teuer sein. Es stehen
jedoch zeitweise trinkunfähige bzw. verfälschte Weine
zur Verfügung, die nicht mehr als Getränk verkauft
werden dürfen, sondern, wie z. B. die in großen Mengen
zur Verfügung stehenden "Glykolweine", beseitigt werden
müssen. Die Beseitigung derartiger Weine bereitet
jedoch aus Gründen des Umweltschutzes Schwierigkeiten.
Ein solcher Wein darf z. B. nicht direkt in den Vorfluter
einer Kanalisation gelangen, da sonst in dem betreffen
den Gewässer durch den Abbau von großen Mengen an
Alkohol ein Sauerstoffmangel auftreten würde. Bei der
Feuchtsalzstreuung hingegen, die ausschließlich in den
Wintermonaten erfolgt, besteht nicht die Gefahr, daß
der mit dem Streusalz auf die Verkehrsfläche aufge
brachte Wein sofort in den Vorfluter gelangt. Vielmehr
wird ein Teil des Alkohols bereits verdampft sein, wenn
im Frühjahr mit dem Schmelzwasser der größere Teil der
an sich unschädlichen Inhaltsstoffe des Weines in den
Vorfluter eingeschwemmt wird.
Es sei besonders darauf hingewiesen, daß bei Verwendung
von "Glykolwein" als Lösemittel für das Salz, insbesonde
re Kalziumchlorid, im vorliegenden Fall aufgrund der
geringen Konzentration nicht der Gehalt an Glykol von
Bedeutung ist (obgleich Glykol auch als Frostschutz
mittel eingesetzt wird), sondern der im Wein enthaltene
Alkohol sowie insbesondere die Säuren und eventuelle
weitere Inhaltsstoffe.
Wie bereits erwähnt, kann die Verwendung der erfindungs
gemäßen Taustofflösung als Benetzungsflüssigkeit für
die Feuchtsalzstreuung nicht nur die korrosive Wirkung
des Feuchtsalzes günstig beeinflussen, sondern auch
die Abtauwirkung bzw. Abtaugeschwindigkeit gegenüber
einer üblichen wäßrigen Kalziumchloridlösung ver
bessern. Dadurch ist eine weitere Einsparung an Streu
salzmengen möglich. Laborversuche haben ergeben, daß
mit der erfindungsgemäßen Taustofflösung (bei Verwendung
von Wein als Lösemittel für das Kalziumchlorid) im Ver
gleich zu einer aus einer üblichen Kalziumchloridlösung
bestehenden Benetzungsflüssigkeit zur Erzielung der
selben Abtauwirkung etwa ein Drittel der Streusalzmenge
(Natriumchlorid) eingespart werden. Dies bedeutet eine
wesentliche Senkung der Umweltbelastung durch Streusalz.
Für die Salzkonzentration der erfindungsgemäßen Tausalz
lösung eignen sich vor allem Werte von 10 bis 35 Gew.-%,
insbesondere 20 bis 30 Gew.-%. Bei einem
alkoholhaltigen Lösemittel kann die Alkoholkonzentration
5 bis 25 Vol.-%, insbesondere 10 bis 15 Vol.-%
betragen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Beispielen
erfindungsgemäßer Tausalzlösungen näher erläutert.
Zur Herstellung von 3000 Liter einer 20%igen (G/V,
G = Gewicht in kg, V = Volumen in Liter) wäßrigen
Kalziumchloridlösung als Taustofflösung in erfindungs
gemäßer Zusammensetzung wird wie folgt vorgegangen:
779,22 kg eines 77%igen (G/G) Kalziumchlorids wird
in etwa 2500 Liter Wasser aufgelöst. In das so gebildete
Konzentrat, welches durch die freiwerdende Lösungswärme
eine erhöhte Temperatur von etwa 40°C aufweist, werden
14,47 kg einer 10%igen (G/G) Salzsäure zugegeben. Nach
dem Abkühlen der konzentrierten Lösung auf etwa 20°C
wird Wasser bis auf das Volumen von 3000 Liter nachge
füllt. Als Wasser wird Leitungswasser mit einem durch
schnittlichen Härtegrad von 17° dH verwendet. Bei Ver
wendung eines solchen Leitungswassers haben die Wasser
inhaltsstoffe keine Auswirkung auf den erfindungsge
mäßen Effekt.
Die erwähnte Menge von 14,47 kg 10%iger Salzsäure
bedingt eine Neutralisation der in der Kalziumchlorid
substanz enthaltenen basischen Stoffe. Der pH-Wert
der Tausalzlösung gemäß Beispiel 1 weist daher einen
Wert von 7 auf. Wird ein geringerer pH-Wert gewünscht
(bis zum Wert 5), muß eine entsprechend größere Menge
an Salzsäure verwendet werden.
Anstelle von Salzsäure können natürlich auch andere
Säuren verwendet werden, und zwar in folgenden Mengen
(jeweils zur Herstellung einer Benetzungsflüssigkeit
mit pH = 7):
25,7 kg einer 10%igen Salpetersäure, oder
24,4 kg einer 10%igen Essigsäure, oder
19,9 kg einer 10%igen Schwefelsäure, oder
18,7 kg einer 10%igen Ameisensäure, oder
36,7 kg einer 10%igen Milchsäure, oder
19,9 kg einer 10%igen o-Phosphorsäure.
24,4 kg einer 10%igen Essigsäure, oder
19,9 kg einer 10%igen Schwefelsäure, oder
18,7 kg einer 10%igen Ameisensäure, oder
36,7 kg einer 10%igen Milchsäure, oder
19,9 kg einer 10%igen o-Phosphorsäure.
Selbstverständlich können auch Kombinationen der ange
führten Säuren als Zugabe zum Lösemittel bzw. Tausalz
lösung verwendet werden.
Zur Herstellung von 3000 Liter einer 20%igen (G/V)
wäßrig-alkoholischen Kalziumchloridlösung als Tausalz
lösung in erfindungsgemäßer Zusammensetzung wird wie
folgt vorgegangen:
779,22 kg eines 77%igen (G/G) Kalziumchlorids werden
in etwa 2500 Liter Wasser aufgelöst. In das so gebildete
Konzentrat von etwa 40°C werden 312 Liter eines 96%igen
(V/V) Ethanols und eine der beim Beispiel 1 genannten
Säuren in der dort erwähnten Menge zugegeben. Nach dem
Abkühlen der konzentrierten Lösung auf etwa 20°C wird
Wasser bis auf das Volumen von 3000 Liter nachgefüllt.
Es wird Leitungswasser mit einer durchschnittlichen
Härte von 17° dH verwendet.
Statt der erwähnten Mischung von 312 Liter eines
96%igen Ethanols und Wasser kann als Lösungsmittel
auch eine 10%ige (V/V) wäßrige Lösung von Ethyl
alkohol verwendet werden. Auch in diesem Falle können
die im Zusammenhang mit Beispiel 1 genannten Säuren
als Zugabe verwendet werden.
Zur Herstellung von 3000 Liter einer 20%igen (G/V)
Kalziumchloridlösung in Wein wird wie folgt vorgegangen:
779,22 kg eines 77%igen (G/G) Kalziumchlorids werden
in etwa 2800 Liter Weiß- oder Rotwein aufgelöst. Auch
in diesem Fall wird Lösungswärme frei, die die Lösung
erwärmt. Nach dem Abkühlen auf 20°C wird anschließend
bis zur Strichmarke von 3000 Liter mit Weiß- bzw. Rot
wein, allenfalls auch mit Wasser, aufgefüllt. Der
erfindungsgemäße Anteil von Säuren in der Benetzungs
flüssigkeit ist in diesem Falle bereits im Wein ent
halten, ebenso ein bevorzugter Gehalt an Alkohol. Der
pH-Wert einer solchen Tausalzlösung ist 5.
Die beschriebenen Tausalzlösungen können als Benetzungs
flüssigkeit für die Feuchtsalzstreuung verwendet werden,
wobei als Streusalz, welches durch die Benetzungsflüssig
keit befeuchtet wird, insbesondere Natriumchlorid vorge
sehen ist. Infolge des günstigen Einflusses der er
findungsgemäßen Tausalzlösung, die als Benetzungs
flüssigkeit dient, auf die Abtauwirkung des Feucht
salzes kann mit Streusalz sparsam umgegangen werden.
Die erfindungsgemäßen Tausalzlösungen weisen für sich
schon (also nicht nur in Kombination mit einem Streu
salz) eine sehr gute Abtauleistung auf, vor allem wenn
die Tausalzlösung wein- oder alkoholhältig ist, so daß
etwa bei präventiven Maßnahmen (wenn die Straßen eis
frei sind und in der Nacht eine Eisbildung erwartet
wird) die Taustofflösung allein als flüssiger Taustoff
ausreicht. Auf zusätzliche Anwendung von Streusalz
(Natriumchlorid) kann in solchen Fällen verzichtet
werden.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen wurden die
Tausalzlösungen mit Kalziumchlorid hergestellt. Die
erfindungsgemäße Zugabe von Säuren und gegebenenfalls
Alkohol wäre aber auch bei Tausalzlösungen aus Natrium
chlorid oder Magnesiumchlorid sinnvoll.
Claims (8)
1. Flüssiger Taustoff zur Bekämpfung von Schnee- und
Eisglätte auf Verkehrsflächen, bestehend aus einer
Tausalzlösung, insbesondere Kalziumchloridlösung,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tausalzlösung bzw.
das im wesentlichen aus Wasser und/oder Alkohol
bestehende Lösungsmittel des Salzes, insbesondere
Kalziumchlorid, eine oder mehrere Säuren als Zugabe
enthält.
2. Flüssiger Taustoff nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Lösemittel bzw. die Salzlösung
Säuren in einer Menge enthält, die zumindest aus
reicht, die in der Salzlösung enthaltenen basischen
Stoffe zu neutralisieren (pH = 7).
3. Flüssiger Taustoff nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Lösemittel bzw. die Salz
lösung Säuren in einer Menge enthält, die ausreicht,
um den pH-Wert der basische Stoffe enthaltenden
Tausalzlösung auf einen Wert unter 7, vorzugsweise
jedoch nicht unter 5 zu senken.
4. Flüssiger Taustoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß als Lösungsmittel zumindest
teilweise Wein, vorzugsweise trinkunfähiger Wein,
verwendet wird.
5. Flüssiger Taustoff nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Salzkonzentration
10 bis 35 Gew.-%, insbesondere 20 bis 30 Gew.-%
beträgt.
6. Flüssiger Taustoff nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Alkoholkonzentration
5 bis 25 Vol.-%, insbesondere 10 bis 15 Vol.-%
beträgt.
7. Verwendung eines flüssigen Taustoffes nach einem
der Ansprüche 1 bis 6 als Benetzungsflüssigkeit
für die Feuchtsalzstreuung.
8. Verwendung eines flüssigen Taustoffes nach einem
der Ansprüche 1 bis 6 zum direkten Aufsprühen auf
die Verkehrsfläche.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT261886A ATA261886A (de) | 1986-10-02 | 1986-10-02 | Fluessiger taustoff zur bekaempfung von schneeund eisglaette |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3733080A1 true DE3733080A1 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=3537476
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873733080 Withdrawn DE3733080A1 (de) | 1986-10-02 | 1987-09-30 | Fluessiger taustoff zur bekaempfung von schnee- und eisglaette |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | ATA261886A (de) |
| DE (1) | DE3733080A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5709813A (en) * | 1996-03-21 | 1998-01-20 | Janke; George A. | Deicing composition and method |
| WO1999004646A1 (en) * | 1997-07-28 | 1999-02-04 | Verdugt B.V. | Chemical composition |
| US5919394A (en) * | 1996-04-25 | 1999-07-06 | Ice Ban Usa, Inc. | Deicing composition and method |
| US5922240A (en) * | 1995-11-09 | 1999-07-13 | Ice Ban Usa, Inc. | Deicing composition and method |
| US5965058A (en) * | 1996-01-22 | 1999-10-12 | Ice Ban Usa, Inc. | Deicing composition and method |
-
1986
- 1986-10-02 AT AT261886A patent/ATA261886A/de not_active Application Discontinuation
-
1987
- 1987-09-30 DE DE19873733080 patent/DE3733080A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US5932135A (en) * | 1996-03-21 | 1999-08-03 | George A. Janke | Deicing composition and method |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA261886A (de) | 1990-09-15 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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