DE3732920A1 - Gliederarmband - Google Patents
GliederarmbandInfo
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gliederarmband, insbe
sondere Schmuck- oder Uhrarmband, mit mehreren, nebenein
ander angeordneten Reihen von Einzelgliedern, die in Band
längsrichtung um etwa halbe Einzelgliedlänge versetzt sind,
wobei jedes Einzelglied in jeweils seinen beiden, in Band
längsrichtung gerichteten Endbereichen, mittels quer zur
Bandlängsrichtung gerichteten Achsen mit dem entsprechenden
Endbereich des seitlich benachbarten Einzelgliedes gelenkig
verbunden ist.
Bei derartigen bekannten Gliederarmbändern wird eine
Sicherung der montierten Einzelglieder durch Verformung der
Enden der Achsen zu Anschlägen bzw. durch Aufschrauben von
Anschlägen auf die Enden der Achse hergestellt. Eine solche
Ausbildung ist nur mit großem Aufwand herstellbar und be
sitzt darüber hinaus ein unschönes optisches Aussehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Gliederarmband der eingangs
genannten Art zu schaffen, das einfach montierbar und demon
tierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an
den einander zugewandten Seitenflächen zweier Außenglieder
jeweils ein Innenglied in Anlage und zwischen den beiden
Innengliedern ein Schloßelement angeordnet ist, daß die
eine, an einem Außenglied angeordnete Achse eine sich durch
entsprechende Ausnehmungen aller nebeneinander angeordneten
Einzelglieder und des Schloßelements zum seitlich gegenüber
liegenden Außenglied erstreckende Ganzachse ist und die
andere Achse dieses Außengliedes eine an diesem Außenglied
fest angeordnete und durch eine entsprechende Ausnehmung
des benachbarten Innengliedes etwa bis zur Bandmitte in
eine Halteausnehmung des Schloßelements hineinragende Halb
achse ist, wobei die einander zugewandten, freien Enden der
Halbachsen mittels des Schloßelements formschlüssig mit
einander verbindbar sind. Auf diese Weise kann das Schloß
element zur Außenseite des Gliederarmbandes die gleiche
Ausgestaltung besitzen wie die Einzelglieder und somit
nicht als funktionelles, sondern nur als schmückendes Bau
teil erkennbar sein. Sowohl die einfache Steckmontage als
auch die Demontage erfolgt ohne eine Zerstörung oder Ver
formung von Bauteilen. Auch wird trotz leichter Beweglich
keit der Einzelglieder relativ zueinander sicher ein Lösen
der Einzelglieder voneinander verhindert. Auf einfache Weise
wird dabei die formschlüssige Verbindung dadurch erreicht,
daß jedes der einander zugewandten freien Enden zweier
Halbachsen eine radiale Erweiterung aufweist und beide
radiale Erweiterungen gemeinsam von der Halteausnehmung
des Schloßelements eine axiale Bewegung der Halbachsen von
einander weg sperrend, klammerartig umgreifbar sind. Dabei
entspricht vorzugsweise der Querschnitt der Halteausnehmung
weitgehend dem Querschnitt der beiden radialen Erweiterungen.
Sowohl ein einfach herstellbarer als auch leicht montierba
rer Aufbau ergibt sich, wenn das Schloßelement eine Einführ
öffnung aufweist, die sich von der Halteausnehmung senkrecht
zur Längserstreckung der Halbachsen nach außen erstreckt und
durch die die beiden radialen Erweiterungen gemeinsam
hindurchführbar sind.
Dadurch ist eine auch durch Maschinen durchführbare
Steckmontage möglich.
Sind dabei die radialen Erweiterungen zylindrisch ausgebil
det, so können sie leicht durch einen Drehvorgang herge
stellt werden.
Sind die radialen Erweiterungen Kalotten und ergänzen sich
die zueinander ragenden Kalotten annähernd zu einer Kugel,
so besteht im Umfang des toleranzbedingten Spiels auch eine
gewisse Verschwenkbarkeit der nebeneinander liegenden Einzel
glieder quer zur Bandlängsrichtung.
Sind die radialen Erweiterungen von einer solchen Größe,
daß sie durch die Ausnehmungen der Innenglieder hin
durchführbar sind, so können die radialen Erweiterungen
einteilig mit den Halbachsen ausgebildet sein.
Eine gleichmäßig geschlossene Seitenfläche der Außenglieder
wird dadurch erreicht, daß die Ausnehmungen der Außenglieder
zur Aufnahme der Ganzachsen zu den Innengliedern hin offene
Grundbohrungen sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht nebeneinander angeord
neter Einzelglieder eines Gliederarmbandes,
Fig. 2 eine Ansicht in Bandlängsrichtung eines Schloßelements
mit Halbachsen und Abschnitten der benachbarten Innenglie
der,
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsansicht der Einzel
glieder nach Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel
eines Gliederbands,
Fig. 5 eine Draufsicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel
eines Gliederbandes,
Fig. 6a bis 6d vier Ausführungsbeispiele einer Halb
achse,
Fig. 7a bis 7f sechs Ausführungsbeispiele eines Schloß
elements in Vor- und Seitenansicht sowie den dazugehören
den Halbachsen.
Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Gliederarmband
besteht aus mehreren nebeneinander angeordneten Reihen von,
mit ihrer Form etwa gleichen Einzelgliedern, die in Band
längsrichtung um etwa halbe Einzelgliedlänge versetzt sind.
Dabei sind zwischen zwei Außengliedern 1 an deren einander
zugewandten Seitenflächen jeweils Innenglieder 2 in Anlage,
zwischen denen ein in seinen äußeren Abmessungen etwa
den anderen Einzelgliedern entsprechendes Schloßelement 3
angeordnet ist.
Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen, sind die Innen
glieder 2 in ihren beiden in Bandlängsrichtung
gerichteten Endbereichen mit quer zu Bandlängsrichtung ver
laufenden durchgehenden Ausnehmungen 4 ausgebildet.
An einem seiner in Bandlängsrichtung gerichteten Endbereiche
ist auch das Außenglied 1 mit einer quer zur Bandlängsrichtung
verlaufenden Ausnehmung 5 versehen, die als zum benachbar
ten Innenglied 2 hin offene Grundbohrung ausgebildet ist.
An seinem anderen Endbereich ist an dem Außenglied 1 eine
Halbachse 6 angeordnet, die quer zur Bandlängsrichtung zu
dem gegenüberliegenden Außenglied 1 hinragt.
Die Halbachse 6 zweier Außenglieder 1 ragen zueinander ge
richtet, jeweils durch eine Ausnehmung 4 eines Innenglie
des 2 bis zur Bandmitte in eine Halteausnehmung 7, die in
einem Endbereich des Schloßelements 3 ausgebildet ist.
Die Halteausnehmung 7 ist mit einem solchen Querschnitt ver
sehen, daß sie gleichzeitig beide an den freien Enden
der zueinander gerichteten Halbachsen 6 angeordneten,
radialen Erweiterungen 9 klammerartig umgreift und so
ein voneinander Wegbewegen der Halbachsen sperrt.
Senkrecht zur Längserstreckung der Halbachsen 6 führt von
der Halteausnehmung 7 eine Einführöffnung 8 nach außen,
die einen solchen Querschnitt besitzt, daß die radialen
Erweiterungen 9 beider Halbachsen 6 gemeinsam von außen in
die Halteausnehmung 7 einführbar sind.
ln dem der Halteausnehmung 7 entgegengesetzten Endbereich
des Schloßelements 3 ist eine weitere durchgehende Aus
nehmung 10 quer zur Bandlängsrichtung ausgebildet. Eine
Achse 11 ist in dieser Ausnehmung 10 sowie in der einen
der Ausnehmungen 4 der benachbarten Innenglieder 2 mit ihren
Endstücken in die Ausnehmungen 5 der Außenglieder 1
ragend angeordnet.
Wie in den Fig. 6a und 6d gezeigt ist, können die Halb
achsen 6 einteilig mit einem Außenglied 1 ausgebildet sein.
Eine andere Ausbildungsform, bei der die Halbachse 6 an
ihrem außengliedseitigen Ende stufenförmig ausgebildet
und fest in eine entsprechende Stufenbohrung 12 eingesetzt
ist, ist in Fig. 6b dargestellt.
Fig. 6c zeigt eine in eine Grundbohrung 13 des Außen
gliedes 1 eingesetzte Halbachse 6.
Mit Ausnahme der Fig. 6d und 7f, deren radiale Erwei
terungen 9 zylindrisch sind, zeigen alle anderen Figuren
Halbachen 6, deren radiale Erweiterungen 9 Kalotten sind,
wobei zwei zueinander ragende Kalotten zweier sich gegen
überliegender Halbachsen sich annähernd zu einer Kugel
ergänzen.
Die in Fig. 7 dargestellten Schloßelemente 3 besitzen alle,
zumindest annähernd einen rechteckigen Querschnitt.
In den Fig. 7a bis 7c sind Halteausnehmungen 7 und
Einführöffnungen 8 durch eine Grundbohrung gebildet, die in
Fig. 7a in Bandlängsrichtung und in den Fig. 7b und
7c unter einem Winkel zur Bandlängsrichtung geneigt, nach
außen münden.
In den Fig. 7d bis 7f sind Halteausnehmung 7 und Ein
führöffnung 8 durch eine in Bandlängsrichtung durchgehende
Bohrung gebildet.
Bei allen Ausbildungen in Fig. 7 sind im Bereich der Ein
führöffnung 8 und Halteausnehmung 7 quer zur Bandlängs
richtung schlitzartig Öffnungen 14 vorgesehen, deren
Querschnitt geringer ist, als der Querschnitt der radialen
Erweiterungen 9 und durch die die Halbachsen 6 zur Halte
ausnehmung 7 geführt sind.
Die radialen Erweiterungen 9 sind dadurch gebildet, daß
in einem Abstand zum freien Ende der Halbachse 6 eine Ring
nut 15 ausgebildet ist. Damit entspricht der querschnitt
der radialen Erweiterung 9 dem Querschnitt der Halbachse 6,
so daß die Halbachse 6 mit den Erweiterungen 9 problemlos
durch die Ausnehmungen 4 hindurchgeführt werden können.
Wie in den Fig. 4 und 5 zu sehen ist, kann das Schloß
element 3 entweder direkt neben den Innengliedern 2 (Fig. 5)
oder um halbe Länge versetzt zu den Innengliedern 2 (Fig. 4)
angeordnet sein.
Zum Zusammenbau, der in Fig. 3 dargestellt ist, werden
zuerst die Halbachsen 6 der Außenglieder 1 durch die einen
Ausnehmungen 4 der Innenglieder 2 hindurchgeführt, bis die
Erweiterungen 9 der Halbachsen 6 stirnseitig aneinander
liegen. Danach wird das Schloßelement 3 in Bandlängsrichtung
derart zwischen die beiden Innenglieder geschoben, daß die
beiden radialen Erweiterungen 9 gemeinsam durch die Einführ
öffnung 8 in die Halteausnehmung 7 gelangen. Damit sind die
Außenglieder 1, die Innenglieder 2 und das Schloßelement 3
in Bandquerrichtung fest miteinander verbunden.
Um diese Einheit auch in Bandlängsrichtung zu sichern,
bei gleichzeitiger Bildung einer Anschlußachse für die in
Bandlängsrichtung benachbarten Einzelglieder, wird die Ganz
achse 11 durch die Ausnehmung 4 der Innenglieder 2 und die
Ausnehmung 10 des Schloßelements 3 geführt.
Claims (7)
1. Gliederarmband, insbesondere Schmuck- oder Uhrarmband,
mit mehreren nebeneinander angeordneten Reihen von Einzel
gliedern, die in Bandlängsrichtung um etwa halbe Einzel
gliedlänge versetzt sind, wobei jedes Einzelglied in
jeweils seinen beiden in Bandlängsrichtung gerichteten
Endbereichen mittels quer zu Bandlängsrichtung gerichteten
Achsen mit dem entsprechenden Endbereich des seitlich
benachbarten Einzelgliedes gelenkig verbindbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an den einander zugewandten
Seitenflächen zweier Außenglieder (1) jeweils ein Innen
glied (2) in Anlage und zwischen den beiden Innenglie
dern (2) ein Schloßelement (3) angeordnet ist, daß die
eine an einem Außenglied (1) angeordnete Achse eine sich
durch entsprechende Ausnehmungen (4, 5, 10) aller neben
einander angeordneter Einzelglieder und des Schloßele
ments (3) zum seitlich gegenüberliegenden Außenglied (1)
erstreckende Ganzachse (11) ist und die andere Achse
dieses Außengliedes (1) eine an diesem Außenglied (1)
fest angeordnete und durch eine entsprechende Ausneh
mung (4) des benachbarten Innenglieds (2) etwa bis zur
Bandmitte einer Halteausnehmung (7) des Schloßelements (3)
hineinragende Halbachse (6) ist, wobei die einander zu
gewandten, freien Enden der Halbachsen (6) mittels des
Schloßelements (3) formschlüssig miteinander verbindbar
sind.
2. Gliederarmband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes der einander zugewandten, freien Enden zweier
Halbachsen (6) eine radiale Erweiterung (9) aufweist und
beide radialen Erweiterungen (9) gemeinsam von der Halte
ausnehmung (7) des Schloßelements (3) eine Axialbewegung
der Halbachsen (6) voneinander weg sperrend klammerar
tig umgreifbar sind.
3. Gliederarmband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schloßelement (2) eine Einführöffnung (8) auf
weist, die sich von der Halteausnehmung (7) senkrecht
zur Längserstreckung der Halbachsen (6) nach außen
erstreckt und durch die die beiden radialen Erweiterungen
(9) gemeinsam hindurchführbar sind.
4. Gliederarmband nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Erweiterungen (9)
zylindrisch ausgebildet sind.
5. Gliederarmband nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die radialen Erweiterungen (9)
Kalotten sind und die zueinander ragenden Kalotten sich
annähernd zu einer Kugel ergänzen.
6. Gliederarmband nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Erweiterungen (9)
durch die Ausnehmungen (4) der Innenglieder (2) hindurch
führbar sind.
7. Gliederarmband nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (5) der
Außenglieder (1) zur Aufnahme der Ganzachsen (11) zu
den Innengliedern (2) hin offene Grundbohrungen sind.
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