DE3731942A1 - Fernbedienbare einrichtung zum verbinden von rohrflanschen - Google Patents
Fernbedienbare einrichtung zum verbinden von rohrflanschenInfo
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- G—PHYSICS
- G21—NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
- G21F—PROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
- G21F7/00—Shielded cells or rooms
- G21F7/06—Structural combination with remotely-controlled apparatus, e.g. with manipulators
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L23/02—Flanged joints the flanges being connected by members tensioned axially
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine fernbedienbare
Einrichtung zum Verbinden eines mit im wesentlichen
horizontaler Achse in einem vertikal angeordneten
Festflansch endenden Rohres mit einem in einem
korrespondierenden Losflansch endenden Rohr.
Derartige Einrichtungen werden benötigt, um in heißen
Zellen von beispielsweise Kernkraftwerken,
Wiederaufarbeitungsanlagen oder dergl., die nicht betreten
werden können, Apparate oder Teile davon austauschen zu
können. Das Trennen und Verbinden von Rohrflanschen
erfolgt dabei mittels ferngesteuerter Manipulatoren, deren
Bewegungen vom Monteur mit Fernsehkameras überwacht
werden. Wegen der Vielzahl der räumlich unterschiedlich
angeordneten Verbindungsstellen muß man einerseits
flexibel einsetzbare fernbedienbare Werkzeuge vorsehen,
kann aus wirtschaftlichen Gründen andererseits aber nur
einfache Greif-, Dreh- und Transportbewegungen
realisieren. Dementsprechend müssen die Einrichtungen zum
Verbinden von Rohrenden möglichst einfach und in
bestimmter Weise zugänglich ausgebildet werden.
Hinzu kommt, daß für die Montage im allgemeinen nur ein
sehr begrenzter Raum zur Verfügung steht und daß in ihren
Bewegungen sehr präzise Roboter aus verschiedenen Gründen
nicht einsetzbar sind. Für die Gestaltung der
Rohrverbindungseinrichtungen wird deswegen davon
ausgegangen, daß zur Montage zumindest ein in eine
fernsteuerbare Transporteinrichtung einsetzbares
schwenk- und drehbares Greifwerkzeug sowie ein
Drehwerkzeug zum Lösen und Festziehen von
Schraubverbindungen zur Verfügung steht.
Bisher sind nur wenige Einrichtungen der eingangs
genannten Art bekannt geworden, ohne daß sie sich in der
Praxis schon bewährt hätten.
Die in der EP-A-0 208 969 beschriebene, fernbedienbare
Flanschverbindung für Rohre hat sich vermutlich deswegen
nicht durchsetzen können, weil sie für eine
Flanschverbindung vier getrennte Schraubvorgänge
erfordert, was als zu zeitraubend angesehen wird, und weil
sie bis zur Selbstjustierung in der Montagestellung eine
sehr genaue Vorzentrierung erfordert, die mit den
verfügbaren Greifwerkzeugen kaum zu erreichen ist.
Das gilt auch für die fernbedienbare Spannvorrichtung
gemäß DE-OS 33 34 074, bei der die Flansche mittels radial
auf- und zufahrbarer Spannglieder axial gegeneinander
bewegbar sind. Bei der Vorzentrierung muß die an einem
Flansch befestigte Spanneinrichtung mit nur geringem Spiel
über den anderen Flansch geschoben werden, was als zu
schwierig und bei der Ausführung als zu zeitaufwendig
angesehen wird.
Die DE-OS 33 40 465 bezieht sich auf eine
Rohverbindungseinrichtung mit einem Rohrleitungsteil zum
Verbinden von zwei in größerem Abstand voneinander
angebrachten ortsfesten Endflanschen zweier Rohrleitungen.
Vorgesehen ist, daß die Trennebene der beiden
Flanschverbindungen in zueinander parallel Ebenen liegen,
damit die notwendigen Transport- und Drehbewegungen mit im
wesentlichen gleicher Ausrichtung der Werkzeuge
vorgenommen werden können. Diese Forderung ist im
allgemeinen ohne besondere Schwierigkeiten zu erfüllen.
Die Flanschverbindung selbst ist - abgesehen von einer
Vorzentrierhilfe - konventionell mit mehreren
Durchgangsschrauben mit Muttern für jeden Flansch
ausgeführt und in dieser Form für den vorgesehenen
Anwendungszweck nicht brauchbar, weil es mit vertretbarem
Aufwand nicht möglich ist, solche normalen
Schraubverbindungen mit den in heißen Zellen vorhandenen
Werkzeugen herzustellen.
Da es bisher keine brauchbaren Einrichtungen der eingangs
genannten Art gibt, besteht die Aufgabe, solche unter
Beachtung der genannten "Randbedingungen" zu entwickeln,
wobei insbesondere auf eine einfache Vorzentrierung, eine
zeitsparende Montage und eine robuste und betriebssichere
Ausführung zu achten ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die gattungsbildende
Einrichtung gekennzeichnet durch einen Festflansch, der im
Durchmesser nur wenig größer ist als das Rohr, dessen
Rückseite als eine zur Rohrachse senkrechte Anlagefläche
ausgebildet ist und dessen Vorderseite einen zum Rohr
achsparallelen Führungsring mit konisch verjüngtem
vorderen Ende aufweist, eine mit dem Festflansch
verbundene untere Aufnahmeschale, die sich über etwa ein
Drittel des Flanschumfangs erstreckt und an ihrem vorderen
Ende einen nach innen weisenden Flanschteil mit einer zur
Flanschebene parallelen Anlagefläche aufweist, einen
Losflansch, der im Durchmesser nur wenig größer ist als
das Rohr, dessen Rückseite als eine zur Flanschebene
parallele Anlagefläche ausgebildet ist und der einen zur
Flanschbohrung achsparallelen Führungsring mit konisch
erweitertem vorderen Ende aufweist, ein als Krümmer oder
Abkröpfung ausgebildetes Rohrende, das mit dem Losflansch
verbunden ist, eine mit dem Losflansch verbundene innere
Hülse mit seitlichem Durchbruch für den Krümmer und
hinterer Druckplatte, in der ein Schraubbolzen drehbar
aber axial unverschieblich gelagert ist sowie eine äußere
Hülse, die auf etwa einem Drittel ihres oberen Umfangs
verlängert ausgebildet ist und am vorderen Ende der
Verlängerung einen nach innen weisenden Flanschteil und
auf etwa einem Drittel ihres unteren Umfangs am vorderen
Ende einen nach außen weisenden Flanschteil sowie einen
seitlichen Durchbruch für den Krümmer aufweist und deren
hinteres Ende durch eine Druckplatte abgeschlossen ist, in
deren zentraler Gewindebohrung der Schraubbolzen drehbar
und entsprechend der Gewindesteigung axial verschieblich
gelagert ist.
Bei dieser Einrichtung kann der Losflansch zusammen mit
den Spanneinrichtungen in einfacher Weise von oben in die
am Festflansch befestigte Aufnahmeschale eingesetzt und
mittels der äußeren Hülle hinter den oberen Teil des
Festflansches eingehakt werden. Mittels zentraler
Schrauben kann dann die Verbindung hergestellt werden.
Ebenso einfach ist die Demontage.
Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind aus den
Unteransprüchen 2 bis 4 ersichtlich. Weitere Einzeilheiten
und Vorteile werden anhand des in den Fig. 1 und 2
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch die
erfindungsgemäße Einrichtung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt gemäß der Schnittlinie A-A in
Fig. 1.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 1 ist ein Rohr (2) mit
einem Festflansch (1) verbunden, dessen Rückseite als eine
zur Rohrachse senkrechte Anlagefläche (3) ausgebildet ist
und dessen Vorderseite einen zum Rohr (2) achsparallelen
Führungsring (4) mit konisch verjüngtem vorderen Ende
aufweist. Mit dem Festflansch (1) ist außerdem eine untere
Aufnahmeschale (6) verbunden, die sich über etwa ein
Drittel des Flanschumfanges erstreckt und an ihrem
vorderen Ende (7) einen nach innen weisenden
Flanschteil (8) mit einer zur Flanschebene parallelen
Anlagefläche (9) aufweist. Der Losflansch (10) ist auf
seiner Rückseite mit einer zur Flanschebene parallelen
Anlagefläche (13) und einem zur Flanschbohrung
achsparallelen Führungsring (11) versehen, der ein konisch
erweitertes vorderes Ende (12) aufweist. Das mit dem
Losflansch (10) verbundene Rohrende ist als Krümmer (14)
ausgebildet. Mit dem Losflansch (10) ist eine innere Hülse
verbunden, die einen seitlichen Durchbruch (16) für den
Krümmer (14) aufweist und durch eine hintere
Druckplatte (17) abgeschlossen ist, in der ein
Schraubbolzen (18) drehbar aber axial unverschieblich
gelagert ist. Ferner ist eine äußere Hülle (19)
vorgesehen, die auf etwa einem Drittel ihres oberen
Umfangs verlängert ausgebildet ist und am vorderen
Ende (20) der Verlängerung einen nach innen weisenden
Flanschteil (21) sowie auf etwa einem Drittel ihres
unteren Umfangs am vorderen Ende (22) einen nach außen
weisenden Flanschteil (23) aufweist. Die äußere Hülse (19)
besitzt ebenfalls einen seitlichen Durchbruch (24) für
Krümmer (14). Das hintere Ende (25) der äußeren Hülse (19)
ist durch eine Druckplatte (26) abgeschlossen, in deren
zentraler Gewindebohrung (27) der Schraubbolzen (18)
drehbar und entsprechend der Gewindesteigung axial
verschieblich gelagert ist. Festflansch (1) und
Losflansch (10) sind so ausgebildet, daß sie eine
Dichtung (28) aufnehmen können.
In Fig. 2 sind von oben nach unten das Rohr (2), die
Dichtung (28), der Führungsring (11) und die
Aufnahmeschale (6) geschnitten dargestellt. Außerdem sieht
man in der Ansicht den nach innen weisenden
Flanschteil (21) und den nach außen weisenden
Flanschteil (23) der äußeren Hülse (19).
Claims (4)
1. Fernbedienbare Einrichtung zum Verbinden eines mit im
wesentlichen horizontaler Achse in einem vertikal
angeordneten Festflansch endenden Rohres mit einem in
einem korrespondierenden Losflansch endenden Rohr,
gekennzeichnet durch
- a) einen Festflansch (1), der im Durchmesser nur wenig größer ist als das Rohr (2), dessen Rückseite als eine zur Rohrachse senkrechte Anlagefläche (3) ausgebildet ist und dessen Vorderseite einen zum Rohr (2) achsparallelen Führungsring (4) mit konisch verjüngtem vorderen Ende (5) aufweist,
- b) eine mit dem Festflansch (1) verbundene untere Aufnahmeschale (6), die sich über etwa ein Drittel des Flanschumfangs erstreckt und an ihrem vorderen Ende (7) einen nach innen weisenden Flanschteil (8) mit einer zur Flanschebene parallelen Anlagefläche (9) aufweist,
- c) einen Losflansch (10), der im Durchmesser nur wenig größer ist als das Rohr (2), dessen Rückseite als eine zur Flanschebene parallele Anlagefläche (13) ausgebildet ist und der einen zur Flanschbohrung achsparallelen Führungsring (11) mit konisch erweitertem vorderen Ende (12) aufweist,
- d) ein als Krümmer (14) oder Abkröpfung ausgebildetes Rohrende, das mit dem Losflansch (10) verbunden ist,
- e) eine mit dem Losflansch (10) verbundene innere Hülse (15) mit seitlichem Durchbruch (16) für den Krümmer (14) und hinterer Druckplatte (17), in der ein Schraubbolzen (18) drehbar aber axial unverschieblich gelagert ist sowie
- f) eine äußere Hülse (19), die
- f1) auf etwa einem Drittel ihres oberen Umfangs verlängert ausgebildet ist und am vorderen Ende (20) der Verlängerung einen nach innen weisenden Flanschteil (21) und
- f2) auf etwa einem Drittel ihres unteren Umfanges am vorderen Ende (22) einen nach außen weisenden Flanschteil (23) sowie
- f3) einen seitlichen Durchbruch (24) für den Krümmer (14) aufweist und
- f4) deren hinteres Ende (25) durch eine Druckplatte (26) abgeschlossen ist, in deren zentraler Gewindebohrung (27) der Schraubbolzen (18) drehbar und entsprechend der Gewindesteigung axial verschieblich gelagert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Hülse (15) gegen ein Verdrehen relativ
zur äußeren Hülse (19) gesichert ist.
3. Einrichtung Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Hülse (19) gegen ein Verdrehen relativ
zum Festflansch (1) bzw. relativ zu der mit dem
Festflansch (1) verbundenen Aufnahmeschale (6)
gesichert ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß Festflansch (1) und Losflansch (10)
zur Aufnahme einer Dichtung (28) ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873731942 DE3731942A1 (de) | 1987-09-23 | 1987-09-23 | Fernbedienbare einrichtung zum verbinden von rohrflanschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873731942 DE3731942A1 (de) | 1987-09-23 | 1987-09-23 | Fernbedienbare einrichtung zum verbinden von rohrflanschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3731942A1 true DE3731942A1 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=6336627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873731942 Withdrawn DE3731942A1 (de) | 1987-09-23 | 1987-09-23 | Fernbedienbare einrichtung zum verbinden von rohrflanschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3731942A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2181457C2 (ru) * | 2000-03-17 | 2002-04-20 | Акционерное общество "Татнефть" | Уплотнение стыков трубопроводов высокого давления |
| CZ308847B6 (cs) * | 2020-01-15 | 2021-07-07 | Petr Ing Cuber | Způsob a zařízení pro opakované spojování a rozpojování potrubí |
| CN114776899A (zh) * | 2022-05-05 | 2022-07-22 | 康文钡 | 机械密封装置 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064004B1 (de) * | 1981-04-22 | 1985-02-13 | Gtm-Entrepose | Rohr mit trennbarem Element und Mechanismus zum Montieren und Demontieren des besagten Elements |
-
1987
- 1987-09-23 DE DE19873731942 patent/DE3731942A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0064004B1 (de) * | 1981-04-22 | 1985-02-13 | Gtm-Entrepose | Rohr mit trennbarem Element und Mechanismus zum Montieren und Demontieren des besagten Elements |
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