DE3729481A1 - Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von feinkoernigem gut - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von feinkoernigem gutInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren (entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruches 1) sowie eine Vor
richtung (gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches
3) zur Wärmebehandlung von feinkörnigem Gut, wie
Zementrohmaterial.
Ein Verfahren entsprechend dem Oberbegriff des An
spruches 1 sowie eine Vorrichtung gemäß dem Gat
tungsbegriff des Anspruches 3 ist beispielsweise
durch die DE-A-24 51 197 bekannt. Das gesamte,
aus der zweituntersten Stufe der Vorwärmzone aus
getragene Gut wird hierbei in die Brennzone einge
führt. Das aus der Brennzone ausgetragene Gut
wird in die Calcinierzone eingeführt, und zwar
deutlich oberhalb einer im Schacht dieser Calci
nierzone vorgesehenen Drosselstelle.
Nun bestehen in derartigen Anlagen für die von der
Kühlzone zur Calcinierzone strömende Luft zwei
Strömungswege: Ein erster Strömungsweg führt von
der Kühlzone über die Fertigbrennzone bis zur Ein
mündung der Brennzonenabgase in die Calcinierzone.
Ein zweiter Strömungsweg verläuft von der Kühlzone
über die Brennzone bis zur Einmündung der Brenn
zonenabgase in die Calcinierzone.
Da die Strömungswiderstände auf beiden Strömungs
wegen recht unterschiedlich sein können und auch
im Laufe des Betriebes bei unterschiedlichen Be
triebsbedingungen starken Änderungen unterliegen,
ergibt sich das Problem, wie diese Strömungswider
stände beeinflußt und auf diese Weise die ge
wünschte Luftverteilung auf die beiden Strömungs
wege beeinflußt werden können.
Man hat bereits versucht, eine Beeinflussung der
Strömungswiderstände mit Hilfe von Drosselklappen
vorzusehen. Wegen der hohen Gastemperaturen und
der Gefahr von Ansatzbildung ist jedoch der Ein
satz von Drosselklappen in der Tertiärluftleitung
bedenklich und im Ofenstrang praktisch ausge
schlossen.
Hinzu kommt als weiterer Nachteil, daß die bisher
übliche Ausbildung einer festen und verhältnis
mäßig engen Drosselstelle im Strömungsweg der
aus der Fertigbrennzone (Drehrohrofen) zur höher
angeordneten Calcinierzone strömenden Abgase zu
sehr hohen Strömungsgeschwindigkeiten an dieser
Stelle und zu strömungstechnisch sehr ungünstigen
Seitenverhältnissen der rechteckigen Drosselstelle
führt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
unter Vermeidung dieser Mängel ein Verfahren der
im Oberbegriff des Anspruches 1 sowie eine Anlage
gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruches 3 so aus
zubilden, daß unter Vermeidung von mit Verschleiß
und Ansatzbildung behafteten Einbauten die Strö
mungswiderstände in den beiden, vorstehend ge
nannten Strömungswegen auch unter wechselnden Be
triebsbedingungen gleich gemacht werden können,
wobei zugleich im Bereich der Drosselstelle
günstigere Strömungsverhältnisse erreicht werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn
zeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 3 gelöst.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird der Düsenquerschnitt der
Drosselstelle gegenüber dem Stand der Technik
wesentlich vergrößert und der erforderliche Druck
verlust in diesem ersten Strömungsweg durch eine
entsprechend große Gutmenge erzeugt, die dicht
oberhalb der Drosselstelle, d.h. direkt in den
Düsenaustritt, gegeben wird. Die gesamte, oberhalb
der Drosselstelle befindliche Gutmenge setzt sich
daher zusammen aus dem der Brennzone zugeführten
Gut, dem in der Calcinierzone zirkulierenden Gut
und einer dicht oberhalb der Drosselstelle in den
Abgasstrom eingeführten, steuerbaren Menge von vor
gewärmtem Gut.
Der Querschnitt der Drosselstelle wird hierbei so
bemessen, daß der Druckverlust, der im ersten
Strömungsweg (von der Kühlzone über die Fertig
brennzone bis zur Einmündung der Brennzonenabgase
in die Calcinierzone) auftritt, bei minimaler Gut
aufgabemenge an der Drosselstelle annähernd dem
minimalen Druckverlust entspricht, der im zweiten
Strömungsweg (von der Kühlzone über die Brennzone
bis zur Einmündung der Brennzonenabgase in die Cal
cinierzone) auftritt.
Im Betrieb wird dann die dicht oberhalb der Dros
selstelle in den Abgasstrom eingeführte Menge von
vorgewärmtem Gut in Abhängigkeit von dem im zweiten
Strömungsweg auftretenden Druckverlust so dosiert,
daß in beiden Strömungswegen annähernd der gleiche
Druckverlust vorhanden ist.
Eine solche Lösung ermöglicht nicht nur die Gleich
haltung des Strömungswiderstandes bzw. Druckver
lustes in beiden Strömungswegen unter wechselnden
Betriebsbedingungen, sondern führt durch die hier
mit verbundene wesentliche Vergrößerung des Düsen
querschnitts der Drosselstelle zu strömungstechnisch
wesentlich günstigeren Seitenverhältnissen der
Drosselstelle.
Physikalisch bewirkt eine Änderung der Dichte des
strömenden Mediums vor und nach der Drosselstelle
einen hohen Strömungswiderstand. Von der Fertig
brennzone (Drehrohrofen) kommt heißes, annähernd
staubfreies Abgas. Durch Zugabe von relativ kaltem,
mehlförmigem Gut steigt infolge des Temperaturaus
gleiches und der Staubbeladung die Dichte des
Stromes.
Der Druckverlust läßt sich dabei durch dosierte
Zufuhr von zusätzlichem vorgewärmtem Gut aus der
untersten oder zweituntersten Stufe der Vorwärm
zone regulieren.
Kreislaufgut von der untersten Stufe des Vorwär
mers bedeutet keinen nennenswerten Wärmeverlust,
da dieses Gut die Brennzone und die Calcinier
zone bereits durchsetzt hat, so daß Gut- und Gas
temperatur annähernd gleich sind. Kreislaufgut
von der zweituntersten Stufe der Vorwärmzone er
höht bei gleichbleibender Wärmezufuhr die Tempe
ratur in der Brennzone, der in diesem Falle weni
ger Gut zugeführt wird. Der Wärmeüberschuß wird
dann zur Entsäuerung des Gutes in der Calcinier
zone genutzt. Auf diese Weise entstehen also auch
keine nennenswerten Wärmeverluste.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kann also
durch gezielte Änderung der oberhalb der Drossel
stelle zirkulierenden Gutmenge der Druckverlust
den Betriebsverhältnissen angepaßt werden, ohne
daß merkliche Wärmeverluste in Kauf genommen wer
den müssen.
Die der Erfindung zugrundeliegenden Versuche be
stätigten, daß der Druckverlust bei Einspeisung
von Gut direkt über der Drosselstelle (Düse)
größer ist, als wenn das Gut in einem gewissen
Abstand oberhalb der Drosselstelle aufgegeben wird.
Der Druckverlust steigt hierbei mit der Staubbe
ladung an.
Im Heißbetrieb besitzt das von der Fertigbrennzone
(Drehrohrofen) kommende Abgas eine Temperatur von
ca. 1100°C vor der Drosselstelle. Wird direkt ober
halb der Drosselstelle vorgewärmtes Gut in den
Gasstrom gegeben, so sinkt die Temperatur des Gas
stromes auf ca. 800°C ab, was eine entsprechende
Änderung der Dichte zur Folge hat. Im Düsenaus
tritt entstehen dadurch hohe Abströmdruckverluste.
Wie Rechnungen zeigen, können diese Druckverluste
ca. 16% des gesamten Druckverlustes (vor der
Düse bis zur Einmischung des Abgases der Brennzone,
ca. 4 m oberhalb der Düse) betragen.
Rechnungen zeigen ferner, daß ein beträchtlicher
Teil der Gesamtkraft (d.h. der der Gasströmung ent
gegenwirkenden Widerstandskraft) durch Änderung
der Dichte vor und nach der Düse erzielt werden
kann. Der Anteil der zusätzlich für das Kreislauf
gut aufzubringenden Hubarbeit ist demgegenüber ge
ring.
Vorteilhaft ist bei dem erfindungsgemäßen Verfah
ren auch, daß die Vergrößerung des Querschnitts
der Drosselstelle, d.h. der größere Austritts
querschnitt des Drehrohrofen-Einlaufgehäuses, das
Einbringen der feuerfesten Auskleidung vereinfacht
und die Gefahr von Ansatzbildung in diesem Bereich
verringert.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in
der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die zum
Verständnis der Erfindung wesentlichen
Teile einer erfindungsgemäßen Anlage,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die Brennkammer der
Ausführung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 und 4 Schnitte längs der Linien III-III bzw.
IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 bis 7 Schemadarstellungen von drei Varianten
der erfindungsgemäßen Anlage.
Die in den Fig. 1 bis 4 in einem Teilschnitt ver
anschaulichte Anlage zur Wärmebehandlung von fein
körnigem Gut, insbesondere von Zementrohmaterial,
enthält eine (in Fig. 1 nicht dargestellte) mehr
stufige Vorwärmzone, insbesondere einen mehrstufi
gen Zyklonvorwärmer, zur Vorwärmung des Gutes mit
den heißen Abgasen einer Calcinierzone. Die Cal
cinierzone wird durch einen nur teilweise veran
schaulichten Calcinierschacht 1 gebildet.
Weiterhin ist eine mit zusätzlichem Brennstoff und
Tertiärluft einer Kühlzone versorgte Brennzone vor
gesehen, die durch eine Brennkammer 2 gebildet wird.
Sie dient zur weiteren Erhitzung und teilweisen
Entsäuerung des vorgewärmten Gutes. Die Brennkammer
2 ist in ihrem oberen Bereich mit zwei tangential
einmündenden Tertiärluftanschlüssen 3 a, 3 b und
einer Brennstoffzuführung 4 versehen. Der untere,
schurrenförmig ausgebildete Bereich 2 a der Brenn
kammer 2 mündet oberhalb einer Drosselstelle 5 in
den Calcinierschacht 1 ein.
Die Drosselstelle 5 bildet die obere Öffnung des
Einlaufgehäuses 6 eines Drehrohrofens 7, der die
Fertigbrennzone zum Fertigbrennen des aus der Cal
cinierzone ausgetragenen Gutes bildet.
Vorgewärmtes Gut wird aus der zweituntersten Stufe
des Zyklonvorwärmers über die beiden Tertiärluft
leitungen (Anschlüsse 3 a, 3 b) der Brennkammer 2
zugeführt. Das mit den Abgasen der Brennkammer 2
nach unten ausgetragene Gut gelangt zusammen mit
den Abgasen des Drehrohrofens 7 in den Calcinier
schacht 1, wird dann nach Durchsetzen des Calci
nierschachtes 1 im untersten Zyklon des Vorwärmers
abgeschieden und gelangt über das Einlaufgehäuse
6 (Einmündung 8 der Gutaustragsleitung) in den
Drehrohrofen 7.
Erfindungsgemäß mündet nun dicht oberhalb der
Drosselstelle 5 eine Gutleitung 9 ein, über die
eine steuerbare Menge von vorgewärmtem Gut in den
Abgasstrom des Drehrohrofens 7 eingeführt und hier
durch der im Bereich der Drosselstelle 5 auftre
tende Druckverlust beeinflußt wird.
Die Fig. 5 bis 7 veranschaulichen drei Varianten
für die Zuführung dieses steuerbaren Teilstromes
von vorgewärmtem Gut zur Drosselstelle 5.
Gemäß Fig. 5 befindet sich in der Gutaustragsleitung
10 a, 10 b der zweituntersten Stufe 11 a, 11 b des
Zyklonvorwärmers ein Verteilerorgan 12 a, 12 b, durch
das ein einstellbarer Teilstrom 13 a, 13 b des vor
gewärmten Gutes über die Gutleitung 9 zur Drossel
stelle 5 geführt wird, während ein zweiter Teil
strom 14 a bzw. 14 b über die Tertiärluftanschlüsse
3 a, 3 b in die Brennkammer 2 gelangt.
Das aus dem Calcinierschacht 1 (in Fig. 5 nicht ver
anschaulicht) ausgetragene Gut wird in den Zyklonen
der untersten Stufe 15 a, 15 b des Zyklonvorwärmers
abgeschieden und gelangt über die Gutaustrags
leitungen 16 a, 16 b (Einmündung 8) in das Einlauf
gehäuse 6 des Drehrohrofens 7.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 sind für
gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen wie in
Fig. 5 vorgesehen. Hierbei wird das gesamte aus der
zweituntersten Stufe 11 a, 11 b des Zyklonvorwärmers
ausgetragene Gut der Brennkammer 2 aufgegeben. Das
aus der untersten Stufe 15 a, 15 b des Zyklonvor
wärmers ausgetragene Gut wird über Verteilerorgane
12 a, 12 b in zwei Teilströme unterteilt, von denen
der eine Teilstrom 17 a, 17 b dicht oberhalb der
Drosselstelle 5 in den Gasstrom eingeführt wird,
während der andere Teilstrom 18 a, 18 b in das Ein
laufgehäuse 6 des Drehrohrofens 7 gelangt.
Fig. 7 zeigt schließlich eine Version, die eine
Kombination der Varianten gemäß den Fig. 5 und 6
ist. Hierbei werden sowohl die aus der zweit
untersten Stufe 11 a, 11 b des Zyklonvorwärmers als
auch die aus der untersten Stufe 15 a, 15 b ausge
tragenen Gutströme über Verteilerorgane 12 a, 12 b
bzw. 12′a, 12′b geteilt, wobei jeweils ein Teil
strom 13 a, 13 b und 17 a, 17 b der Drosselstelle 5
zugeführt wird, während die Teilströme 14 a, 14 b
in die Brennkammer 2 und die Teilströme 16 a, 16 b
in das Einlaufgehäuse 6 des Drehrohrofens 7 ge
langen.
Claims (6)
1. Verfahren zur Wärmebehandlung von feinkörnigem
Gut, wie Zementrohmaterial, wobei
- a) das Gut in einer mehrstufigen Vorwärmzone mit heißen Abgasen einer Calcinierzone (1) vorgewärmt wird,
- b) das vorgewärmte Gut in einer mit zusätzli chem Brennstoff und Tertiärluft einer Kühl zone versorgten Brennzone (2) weiter erhitzt und teilweise entsäuert wird,
- c) das aus der Brennzone ausgetragene Gut an schließend in einer von den Abgasen der Brennzone und von den Abgasen einer Fertig brennzone (7) durchströmten Calcinierzone (1) weiter entsäuert wird,
- d) das aus der Calcinierzone ausgetragene Gut nach Abscheidung aus dem Gasstrom in die Fertigbrennzone gelangt
- e) und das aus der Fertigbrennzone ausgetragene Gut schließlich in einer Kühlzone gekühlt wird,
- f) wobei im Strömungsweg der aus der Fertig brennzone (7) zur höher angeordneten Calci nierzone (1) strömenden Abgase eine Drossel stelle (5) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- g) eine steuerbare Menge von vorgewärmtem Gut wird dicht oberhalb der Drosselstelle (5) in den Abgasstrom eingeführt;
- h) der Querschnitt der Drosselstelle (5) wird so bemessen, daß der Druckverlust, der in einem ersten Strömungsweg von der Kühlzone über die Fertigbrennzone (7) bis zur Einmündung der Brennzonenabgase in die Calcinierzone (1) auf tritt, bei minimaler Gutaufgabemenge an der Drosselstelle (5) annähernd dem in einem zweiten Strömungsweg von der Kühlzone über die Brennzone (2) bis zur Einmündung der Brennzonenabgase in die Calcinierzone (1) auftretenden minimalen Druckverlust entspricht;
- i) die dicht oberhalb der Drosselstelle (5) in den Abgasstrom eingeführte Menge von vorge wärmtem Gut wird in Abhängigkeit von dem im zweiten Strömungsweg auftretenden Druckver lust so dosiert, daß in beiden Strömungswegen annähernd der gleiche Druckverlust vorhanden ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei aus der zweit
untersten Stufe (11 a, 11 b) der Vorwärmzone aus
getragenes Gut der Brennzone (2) zugeführt wird
und das aus der Calcinierzone (1) ausgetragene
Gut die unterste Stufe (15 a, 15 b) der Vorwärm
zone durchsetzt und dann in die Fertigbrenn
zone (7) gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß
die dicht oberhalb der Drosselstelle (5) in
den Abgasstrom eingeführte steuerbare Menge
von vorgewärmtem Gut ein Teilstrom (13 a, 13 b
bzw. 17 a, 17 b) des aus der untersten Stufe
(15 a, 15 b) und/oder der zweituntersten Stufe
(11 a, 11 b) der Vorwärmzone ausgetragenen Gutes
ist.
3. Vorrichtung zur Wärmebehandlung von feinkörni
gem Gut, wie Zementrohmaterial, enthaltend
- a) eine mehrstufige Vorwärmzone zur Vorwärmung des Gutes mit heißen Abgasen einer Calcinier zone (1),
- b) eine mit zusätzlichem Brennstoff und Ter tiärluft einer Kühlzone versorgte Brennzone (2) zur weiteren Erhitzung und teilweisen Entsäuerung des vorgewärmten Gutes,
- c) eine von den Abgasen der Brennzone (2) und von den Abgasen einer Fertigbrennzone (7) durchströmte Calcinierzone (1) zur weiteren Entsäuerung des aus der Brennzone (2) ausge tragenen Gutes,
- d) eine Fertigbrennzone (7) zum Fertigbrennen des aus der Calcinierzone (1) ausgetragenen Gutes,
- e) eine Kühlzone zum Kühlen des aus der Fertig brennzone (7) ausgetragenen Gutes,
- f) wobei im Strömungsweg der Abgase zwischen der Fertigbrennzone (7) und der höher angeordne ten Calcinierzone (1) eine Drosselstelle (5) vorgesehen ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- g) dicht oberhalb der Drosselstelle (5) ist eine Gutleitung (9) angeschlossen, durch die vor gewärmtes Gut in den Abgasstrom einführbar ist;
- h) es ist wenigstens ein Verteilerorgan (12 a, 12 b, 12′a, 12′b) zur Steuerung der in den Abgasstrom einführbaren Gutmenge vorgesehen;
- i) der Querschnitt der Drosselstelle (5) ist so bemessen, daß der Druckverlust, der in einem ersten Strömungsweg von der Kühlzone über die Fertigbrennzone (7) bis zur Ein mündung der Brennzonenabgase in die Calcinier zone (1) auftritt, bei minimaler Gutaufgabe menge an der Drosselstelle (5) annähernd dem in einem zweiten Strömungsweg von der Kühl zone über die Brennzone (2) bis zur Einmündung der Brennzonenabgase in die Calcinierzone (1) auftretenden minimalen Druckverlust ent spricht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Gut
austragsleitung der zweituntersten Stufe (11 a,
11 b) der Vorwärmzone mit der Brennzone (2) ver
bunden ist, der Gas- und Gutaustrag der Calci
nierzone (1) mit der untersten Stufe (15 a; 15 b)
der Vorwärmzone verbunden ist und die Gutaus
tragsleitung der untersten Stufe der Vorwärm
zone an die Fertigbrennzone (7) angeschlossen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Gutaus
tragsleitung der untersten Stufe (15 a, 15 b) und/
oder der zweituntersten Stufe (11 a, 11 b) der
Vorwärmzone ein Verteilerorgan (12 a, 12 b, 12′a,
12′b) zur Abzweigung eines der Drosselstelle
(5) zuzuführenden, einstellbaren Gutteilstromes
(13 a, 13 b, 17 a, 17 b) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873729481 DE3729481A1 (de) | 1987-09-03 | 1987-09-03 | Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von feinkoernigem gut |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE3729481A1 true DE3729481A1 (de) | 1989-03-16 |
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|---|---|---|---|
| DE19873729481 Withdrawn DE3729481A1 (de) | 1987-09-03 | 1987-09-03 | Verfahren und vorrichtung zur waermebehandlung von feinkoernigem gut |
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|---|---|
| DE (1) | DE3729481A1 (de) |
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1987
- 1987-09-03 DE DE19873729481 patent/DE3729481A1/de not_active Withdrawn
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