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DE2350768A1 - Verfahren zum brennen oder sintern von feinkoernigem gut - Google Patents

Verfahren zum brennen oder sintern von feinkoernigem gut

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DE2350768A1
DE2350768A1 DE19732350768 DE2350768A DE2350768A1 DE 2350768 A1 DE2350768 A1 DE 2350768A1 DE 19732350768 DE19732350768 DE 19732350768 DE 2350768 A DE2350768 A DE 2350768A DE 2350768 A1 DE2350768 A1 DE 2350768A1
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flame
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air
hot exhaust
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    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/36Manufacture of hydraulic cements in general
    • C04B7/43Heat treatment, e.g. precalcining, burning, melting; Cooling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
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Description

P 2610
FolyslEts ÄS, Neiibeekum
Verfahren zum Brennen oder Sintern von felwk&imlgßm ffut
Die Erfindung betrifft ein Verfahren ztim Brennen oder Sintern von feinkörnigem SEt,. das oberhalb einer- kritischen
Temperatur agglomeriert™,. , , ■, , , wie Zemeritrohmehl, ^ Tanerdehydrat etc. *
Kalk, Dolomit» Magnesit» bei dem das Gut in einer ersten Zone zunächst vorerhitzt * dann in einer zweiten Zone durch Passieren einer Flamme auf Endbehändlungstempepator erhitzt und anschließend In einer dritten Zone von den heißen Abgasen der zweiten Zone ■ getrennt wird,, wobei diese heißen Abgase der zweiten Zone zur Vorerhitzung des Gutes in der ersten Zone verwendet werden«
Es Ist bekannt, zum Brennen ©der Sintern vor feinkörnigem &i£t die Erhitzung des vorerwärmten Stttes amt Endbehandliingstemperatiir In eimern Dretaro&rofen. dtiFffiBszufOhren. Dieses Verfahren bedingt Jeöoeht beträchtliche !Klagekosten, und eine sorgfältige Martwung, Insbesonidere wegen des Verschleißes der drehbeweglicher Teile»
Es Ist weiterhin bekannt CBT-PS 47* 12J}m feinkörzilges
Gat In einem vertikalem Sefeacht zn bFennens dem das Gut von oben nach outen und üas ßas von unten n&xsM oben durch- . setzt, wobei las Brf.ttlereEE Teil des Scfeaciites eiime nsit Brennern bestickte Bremisoae vorharaeieim Ist, dtereö nacfe oben strömende Abgase das Sat vorw^rmeis, während d!as gebrannte Gut im untereß Teil des Schachtes ψοη der
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Sekundärluft gekühlt wird« Ba sich bei einem derartigen Verfahren das Gut im ßegenstrom zu den Gasen nach unten bewegen muß, ist bei feinkörnigem Gut die Anwendung hoher Gasgeschwindigkeiten und damit die Erzielung hoher Durchsatzleistungen ausgeschlossen.
Eine weitgehend unkontrollierte Relativbewegung von Gut und Gas ist auch bei einem' weiteren bekannten Verfahren (DT-PS 498 4O6) vorhanden, bei dem das Sut von unten nach oben in einen Schachtofen eingeblasen wird und in Gestalt einer Wolke entgegen den aufsteigenden Heißgasen wieder nach unten fallen soll. Die Heißgase werden hierbei durch im unteren Bereich des Ofens dicht über der Guteinblasstelle angeordnete Brenner erzeugt. Da sich auch bei diesem Verfahren die Aufenthaltszeit der einzelnen Gutteilchen in der heißen Zone nicht exakt steuern läßt, ist ein gleichmäßiges Brennen des gesamten Materiales nicht möglich.
Es ist weiterhin ein Verfahren bekannt (DT-PS 1 218 927)* bei dem das in Zyklonen vorgewärmte Feingut in eine Rohrleitung eingetragen wird, die von einer Brennkammer zu einem Peingutabscheider führt. Das Feingut kommt hier jedoch mit der Zone höchster Temperatur, d.h. mit der eigentlichen Flammenzone, nicht in Berührung. Infolgedessen ist es bei diesem bekannten Verfahren nicht möglich, auf der verhältnismäßig kurzen Wegstrecke, auf der sieh die heißen Abgase der Brennkammer in Berührung Bit dem Feingut befinden, die zum Erreichen der Endbehandlungstemperatur erforderliche hohe Wärmemenge gleichmäßig auf das gesamte Gut zu übertragen.
Es ist ferner ein Verfahren zur Behandlung von feinkörnigem Erz bekannt (DT-PS iS23 620), bei dem das Gemisch von Erzstaub, Luft und Brennstoff in einem vor der Reaktionskammer liegenden Raum In eine Wirbelbewegung versetzt und dann in den Reaktfcnseingab lasen wird. Bie Erz teilchen schmelzen in der Re-
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aktionskammer und sollen in geschmolzenem Zustand aus der Kammer abgezogen werden. Ein solches Verfahren führt jedoch leicht zu Ansatzbildungen in der Reaktionskammer, was erhebliche Wartungsarbeiten mit sich bringt. Wegen der weitgehend Undefinierten Wirbelbewegung der Erzteilchen im Reaktionsraum ist im übrigen die thermische Behandlung des Erzes recht ungleichmäßig.
Zur Vermeidung dieser Nachteile der geschilderten Verfahren sieht ein weiteres, von der Anmelderin entwickeltes bekanntes Verfahren (DT-AS 1 807 292) vor, das vorgewärmte und mit Verbrennungsluft gemischte Feingut sowie Brennstoff derart durch die eine Stirnseite einer rohrförmigen Brenn- bzw. Sinterkammer einzuführen, daß das Gut die Brenn- bzw. Sinterzone mit hoher Geschwindigkeit in einer definierten Zeit durchfliegt und zusammen mit den Heißgasen in einen an die andere Stirnseite der Brenn- bzw. Sinterkammer angeschlossenen Feingutabscheider gelangt. Auf diese V/eise wird das gesamte Gut gleichmäßig einer durch die Flugzeit definierten Hochtemperaturbehandlung ausgesetzt und zuverlässig auf Endbehandlungstemperatur gebracht. Da das Feingut bei diesem Verfahren mit Sicherheit der Zone höchster Temperatur ausgesetzt wird, kann mit hohen Strömungsgeschwindigkeiten gearbeitet werden, was die Erzielung großer Durchsatzleistungen mit einem verhältnismäßig geringen baulichen Aufwand gestattet.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das letztgenannte Verfahren dahin weiterzuentwickeln, daß auch Gut, das oberhalb einer unter der Endbehandlungstemperatur liegenden kritischen Temperatur agglomeriert bzw. Schnielzphase bildet. und damit zum Kleben sowie zur Ansatzbildung neigt (beispielsweise Zementrohmehl), einwandfrei, insbesondere gleichmäßig sowie ohne störende Ansatzbildungen an den Anlagentelle, gebrannt bzw. gesintert werden kann.
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-n-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die erste Zone (in der das Gut vorerhitzt wird) außer den heißen Abgasen der zweiten Zone (in der das Gut auf Endbehandlungstemperatur erhitzt wird) soviel zusätzlicher Brennstoff mit der hierfür erforderlichen Verbrennungsluft eingeführt wird, daß einerseits die zum Erreichen der Endbehandlungstemperatur der zweiten Zone erforderliche Wärmemenge beim Passieren der Flamme auf das Gut übertragen werden kann und andererseits in der ersten Zone die kritische Temperatur nicht überschritten wird.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die außerordentlich kurze Zeit, in der das Feingut mit hoher Geschwindigkeit die Flamme der zweiten Zone passiert, nur dann ausreicht, um das gesamte Feingut gleichmäßig auf Endbehandlungstemperatur zu bringen, wenn das Gut bereits sehr hoch erhitzt der zweiten Zone zugeführt wird. Wie genauere Untersuchungen für verschiedene Materialien zeigten, kann diese hohe Vorerhitzung des Gutes nicht allein mit den heißen Abgasen der zweiten Zone erreicht werden. Erfindungsgemäß wird demgemäß in die erste Zone noch zusätzlicher Brennstoff eingeführt. Bei der Dosierung dieses Brennstoffes muß andererseits darauf geachtet werden, daß in der ersten Zone die kritische Temperatur (oberhalb der das vorerhitzte Gut agglomeriert und damit zum Kleben und
zu Ansatzbildungen neigt) nicht überschritten wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich damit vor allem dadurch aus, daß mit einem außerordentlich geringen anlagentechnisehen Aufwand feinkörniges Gut sehr gleichmäßig und mit großer Durchsatzleistung gebrannt bzw. gesintert werden kann. Ein besonderer Vorteil besteht ferner darin, daß das gebrannte bzw. gesinterte Gut im Feinkornzustand bleibt,
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so daß nach seiner Abscheidung und Kühlung eine nennenswerte Mahlung im allgemeinen nicht erforderlich ist. Auf diese Weise verringert sich zugleich beträchtlich der für die Kühlung des gebrannten bzw. gesinterten Gutes erforderliche bauliche Aufwand.
Eine zweckmäßige Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens sieht vor, daß in die zweite Zone ein die Flamme umgebender Luftstrom eingeführt wird, der die Wandung des Flammenraumes vor Ansatzbildung schützt, das Gut und die heißen Abgase auf dem Weg zur dritten Zone auf einen Wert unterhalb der kritischen Temperatur abkühlt und schließlich als Verbrennungsluft für den zusätzlichen Brennstoff der ersten Zone zugeführt wird.
Durch diese dreifache Ausnut ζ ungjies genannten Luftstromes wird nicht nur der Aufbau der Anlage vereinfacht, sondern es wird zugleich ein großer Teil der in der zweiten Zone vorhandenen, sonst ungenutzten Strahlungswärme sowie der Wärme des gebrannten bzw. gesinterten Gutes zur Vorwärmung der Verbrennungsluft für den zusätzlichen Brennstoff der ersten Zone nutzbar gemacht.
Eine weitere Verbesserung der Wärmebilanz des Verfahrens läßt sich dadurch erreiehens daß ein für die Nachkühlung des in der dritten Zone abgeschiedenen Gutes benutzter Luftstrom anschließend als d©r die Flamme umgebende Luftstrom und/oder als Verbrennungsluft für die zweite Zone verwendet wird.
Eine weitere Optimierung besteht darin, daß die Nachkühlung des in der dritten Zone abgeschiedenen Gutes in mehreren Stufen mit einer solchen Kühlluftführung erfolgt, daß die Kühlluft höherer Temperatur die Verbrennungsluft
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der zweiten Zone und die Kühlluft niedrigerer Temperatur den die Flamme umgebenden Luftstrom bildet.
Zwei Ausführungsbeispiele einer Anlage zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in der Zeichnung veranschaulicht.
Die in Fig. 1 dargestellte Anlage zum Brennen von feinkörnigem Gut, wie Zementrohmehl, enthält einen Vorwärmer 1, der unter anderem zwei (oder.mehr) Zyklone 2, 3 und eine Rohrleitung H mit Brennern 5 enthält, wobei diese Brenner eine Vorerhitzungszone 6 bilden, die die "erste Zone" des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt.
Die Anlage gemäß Fig. 1 enthält weiterhin eine Brennbzw. Sintereinrichtung 7» deren wesentlicher Bestandteil eine verhältnismäßig kurze, rohrförmige Brennkammer 8 ist, die die "zweite Zone" des erfindungsgemäßen Verfahrens darstellt. Der Brennkammer 8 ist eine Mischkammer 9 vorgeschaltet, in die einerseits durch eine Injektordüse IO Verbrennungsluft (Pfeil 11) und andererseits vorerhitztes
umschlossen.
An die Brennkammer 8 schließt sieh über eine
Rohrleitung Ik ein Abscheider 15 an, der die "dritte Zone" des erfindungsgemäßen Verfahrens bildet
Zur Anlage gehören weiterhin zwei Kühlzyklone 16, 17, die über Leitungen 18, 19, 20, 21 mit den bereits erwähnten Anlagenteilen wie aus der Zeichnung ersichtlich verbunden sind.
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- 7 -Die Wirkungsweise der Anlage ist folgendermaßen:
Das Gut, dessen Bewegung durch voll ausgezogene Pfeile versinnbildlicht ist (während die Gasströmung durch gestrichelte Pfeile dargestellt ist), wird in die Leitung 22 eingeführt (Pfeil 23) und gelangt mit den Abgasen des Zyklons 3 in den Zyklon 2, wird dort abgeschieden und fällt dann durch die von den Brennern 5 gebildete Vorerhitzungszone 6. Durch die vom Abscheider 15 kommenden Gase (Pfeil 24) wird das Gut unterhalb der Vorerhitzungszone 6 umgelenkt und wieder nach oben mitgenommen, so daß es diese Vorerhitzungszone wenigstens zweimal durchsetzt. Das Gut wird dabei sehr hoch vorerhitzt, und zwar zweckmäßig bis an die kritische Temperatur, oberhalb der Agglomerate gebildet werden. Im Falle des Brennens von Zementrohmehl erfolgt also praktisch die gesamte kalzinierung des Gutes in dieser Vorerhitzungszone 6.
Das Gut gelangt dann mit den Gasen in den Abscheider 3· Das darin abgeschiedene Gut (Pfeil 12) tritt in die Mischkammer 9 ein, Wo es mit der durch die Düse 10 zugeführten Verbrennungsluft (Pfeil 11) innig gemischt wird, ehe dieses Gemisch (Pfeil 25) beim Eintritt in die Brennkammer 8 in Berührung mit dem Brennstoff (Pfeil 26) kommt. Das mit hoher Geschwindigkeit in die Brennkammer 8 eingeblasene Gut durchsetzt die Flamme 27 in einer sehr kurzen, definierten Zeit, wobei die Flamme 27 von einem Luftstrom (Pfeil 28) umgeben wird, der durch die Leitung 21 zweckmäßig in Form einer Drallströmung um die Flammenachse eingeführt wird. Dieser Luftstrom schützt damit die Wandung der Brennkammer 8 vor Ansatzbildung und kühlt zugleich das Gut und die heißen Abgase auf dem Weg zum Abscheider 15 so weit ab, daß dort die kritische Temperatur, oberhalb der Ansatzbildung auftritt, bereits unterschritten ist.
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Das im Abscheider 15 abgeschiedene Gut (Pfeil 29) wird durch Kühlluft (Pfeil 30) in den Zyklon 16 transportiert. Das darin abgeschiedene Gut (Pfeil 31) gelangt durch Kühlluft (Pfeil 32) in den Zyklon 17, aus dem die Kühlluft der Brennkammer 8 zuströmt. Bei dieser Kühlluftführung wird also die Kühlluft höherer Temperatur (Pfeil 11, d.h. Abluft des Zyklons 16) als Verbrennungsluft für die zweite Zone (Brennkammer 8) verwendet, während die Kühlluft niedrigerer Temperatur (Pfeil 283 d.h. Abluft des Zyklons 17) den die Flamme 27 umgebenden Luftstrom bildet.
Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführung der Vorerhitzungszone 6'. Das im Zyklon 2 vorgewärmte Gut (Pfeil 33) wird über eine Leitung 34 in die vom Abscheider 15 zum Zyklon 3 führende Leitung 4 eingeführt. Vor seiner vollständigen Auflösung im aufsteigenden heißen Gasstrom (Pfeil 24), der vom Abscheider 15 kommt, wird dem Gut Brennstoff zugesetzt, was beispielsweise mittels einer in der Leitung 34 angeordneten Brennstoffleitung 35 erfolgen kann. Die Mischung von Gut und Brennstoff kann dabei teils in der Leitung 34, teils im Bereich der Einmündung der Leitung 34 in die Leitung 4 erfolgen.
Ebenso wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 erfolgt auch bei der Anlage nach Fig. 2 die hohe Vorerhitzung des Gutes (bis an die kritische Temperatur) einerseits durch die heißen Abgase der Brennkammer 8 und andererseits durch den zusätzlich in die Vorerhitzungszone 6 bzw. 6' eingeführten Brennstoff.
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Claims (6)

_ Q — Patentansprüche
1. Verfahren zum Brennen oder Sintern von feinkörnigem Gut, das oberhalb einer kritischen Temperatur agglomeriert,
^Tonerdehydrai?-® Zementrohmehl, Kalk, Dolomit, Magnesit} bei dem das Gut in einer ersten Zone zunächst vorerhitzt, dann in einer zweiten Zone durch Passleren einer Flamme auf Endbehandlungstemperatur erhitzt und anschließend in einer dritten Zone von den heißen Abgasen der zweiten Zone getrennt wirds wobei diese heißen Abgase der zweiten Zone zur Vorerhitzung des Gutes in der ersten Zone verwendet vjerden, dadurch gekennzeichnet , daß in die erste Zone außer den heißen Abgasen der zweiten Zone soviel zusätzlicher Brennstoff mit der hierfür erforderlichen Verbrennungsluft eingeführt wird, daß einerseits die zum Erreichen der Endbehandlungstemperatur in der zweiten Zone erforderliche Wärmemenge beim Passieren der Flamme auf das Gut übertragen werden kann und andererseits in der ersten Zone die kritische Temperatur nicht überschritten xfird.
2. Verfahren nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnets daß in die zweite Zone ein die Flamsie umgebender Luftstrom eingeführt wirds der die Wandung des Flämmenraumss voi" Ansatzbildung schützt, das Gut und die heißen Abgase auf dem Weg zur dritten Zone auf einen Wert unterhalb der kritischen Temperatur abkühlt und schließlich als Verbrennungsluft für den zusätzlichen Brennstoff der ersten Zone zugeführt wird.
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3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein für die Nachkühlung des in der dritten Zone abgeschiedenen Gutes benutzter Luftstrom anschließend als der die Flamme umgebende Luftstrom und/oder als Verbrennungsluft für die zweite Zone verwendet wird.
1I. Verfahren nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Nachkühlung des in der dritten Zone abgeschiedenen Gutes in mehreren Stufen mit einer solchen Kühlluftführung erfolgt, daß die Kühlluft höherer Temperatur die Verbrennungsluft der zweiten Zone und die Kühlluft niedrigerer Temperatur den die Flamme umgebenden Luftstrom bildet.
5. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Flamme umgebende Luftstrom in Form einer Drallströmung um die Flammenachse in die zweite Zone eingeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch I9 bei dem die erste Zone durch einen von den heißen Abgasen der zweiten Zone in etwa vertikaler Richtung von unten naeh oben durchströmten Raum gebildet wlrd3 in den das Gut von oben eingeführt und aus dem es unter umlenkung wieder nach oben ausgetragen wird, dadurch gekennzeichnet9 daß der zusätzliche Brennstoff derart in diesen Raum eingeführt wird, daß der hierdurch erzeugte, sich im wesentlichen über den ganzen Querschnitt des Raumes erstreckende Brennbereich vom Gut mehr als einmal durchsetzt wird.
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Verfahren nach Anspruch 1s bei dem die erste Zone durch einen von den heißen Abgasen der zweiten Zone in etwa vertikaler Richtung von unten nach oben durchströmten Taum gebildet wird, wobei das in diesen Raum eingetragene Gut mit dem Gasstrom nach oben ausgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teil des zusätzlichen Brennstoffes dem Gut .vor seiner vollständigen Auflösung im Gasstrom zugesetzt wird.
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