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DE3726749A1 - Videorecorder mit standard- und langzeitbetrieb - Google Patents

Videorecorder mit standard- und langzeitbetrieb

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Publication number
DE3726749A1
DE3726749A1 DE19873726749 DE3726749A DE3726749A1 DE 3726749 A1 DE3726749 A1 DE 3726749A1 DE 19873726749 DE19873726749 DE 19873726749 DE 3726749 A DE3726749 A DE 3726749A DE 3726749 A1 DE3726749 A1 DE 3726749A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
delay
recorder according
line
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delayed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873726749
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English (en)
Inventor
Hans-Juergen Dipl Ing Kluth
Horst Dipl Ing Wippermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Thomson Brandt GmbH
Original Assignee
Deutsche Thomson Brandt GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Thomson Brandt GmbH filed Critical Deutsche Thomson Brandt GmbH
Priority to DE19873726749 priority Critical patent/DE3726749A1/de
Publication of DE3726749A1 publication Critical patent/DE3726749A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
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    • H04N9/87Regeneration of colour television signals
    • H04N9/873Regeneration of colour television signals for restoring the colour component sequence of the reproduced chrominance signal
    • HELECTRICITY
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Bei Videorecordern nach dem VHS-System werden mit einem ro­ tierendem Kopfrad mit zwei Videoköpfen nacheinander Halbbilder jeweils auf Schrägspuren eines Magnetbandes aufgezeichnet. Die Aufzeichnung erfolgt dabei so, daß jeweils einer Zeile zugeordnete Spurabschnitte benachbarter Schrägspuren unmittelbar nebeneinander liegen. Die Zeilensynchronimpulse des aufgezeichneten Signals liegen also auf dem Magnetband auf Geraden, die sich quer zur Spurrichtung erstrecken. Diese Art der Aufzeichnung hat den Vorteil, daß eine Korrelation zwischen benachbarten Schrägspuren vorliegt und insbesondere bei einem Suchlauf, bei dem der Kopf während einer Schrägspurabtastung verschiedene Schrägspuren kreuzt, beim Übergang von einer Schrägspur zur anderen die Zeilensynchron­ impulse an derselben Stelle liegen und praktisch dieselben Bildpunkte des Bildes abgetastet werden.
Es sind auch Videorecorder bekannt, die zusätzlich zu dem sogenannten Standardbetrieb einen Langzeitbetrieb ermöglichen. Bei dem Langzeitbetrieb erfolgt die Aufzeichnung mit einem zweiten Paar von Videoköpfen, deren Spaltbreite, d. h. Aus­ dehnung des Spaltes quer zur Richtung der Feldlinien und quer zur Spurrichtung entsprechend der Spurbreite (z. B. 20 µ), etwa die Hälfte der bei Standardbetrieb ist. Außerdem ist die Längsgeschwindigkeit des Magnetbandes halbiert. Durch diese Lösung kann die Spieldauer durch Halbierung der Spurbreite verdoppelt werden. Bei einem derartigen Langzeit­ betrieb ist, bedingt durch die Geometrie der Aufzeichnung und die Konstruktion der Kopftrommel, die genannte Voraussetzung der Ausrichtung der Zeilensynchronimpulse auf dem Band nicht mehr gegeben. Vielmehr die jeweils einer Zeile zugeordneten Spurabschnitte nebeneinanderliegender Schrägspuren um etwa 0,75 H gegeneinander versetzt, wobei H die Zeilendauer bezeichnet. Durch diesen Versatz entstehen bei der Wiedergabe Schwierigkeiten in der Bildsynchronisation bei Sonderbetriebsarten wie z. B. Suchlauf. Es sind daher bei der Wiedergabe zusätzliche Schaltungen notwendig, um die durch den Versatz entstehenden Nachteile ausgleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei dem be­ schriebenen Langzeitbetrieb durch den Versatz der Spurab­ schnitte bei der Wiedergabe an sich auftretenden Nachteile hinsichtlich der Bildsynchronisation und des Übersprechens mit vereinfachten Mitteln zu beseitigen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebenen Erfin­ dung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Bei der Erfindung wird also bereits bei der Aufnahme durch eine elektronische Signalverzögerung erreicht, daß der zu den Störungen und dem erhöhten Schaltungsaufwand führende Versatz der Zeilen auf dem Band nicht mehr auftritt und die den Zeilen zugeordneten Spurabschnitte wie bei Standardbe­ trieb unmittelbar nebeneinander liegen. Es hat sich gezeigt, daß der Schaltungsaufwand dafür wesentlich geringer ist als der bisher benötigte Schaltungsaufwand bei der Wiedergabe, der die durch den Versatz auftretenden Nachteile beseitigen soll. Es werden also die an sich bei Standardbetrieb vorhandene Verhältnisse hergestellt, so daß die bislang bei der Wiedergabe auftretenden Schwierigkeiten entfallen. Dadurch wird bei Langzeitbetrieb ein geringeres Übersprechen für die Farbsignale erreicht und eine Beseitigung des Übersprechens durch Kammfilter ermöglicht. Die bislang aufgetretenen Schwierigkeiten bei der Bildsynchronisierung werden vermieden. Durch die erreichte Ausrichtung der Zeilensynchronimpulse sind auch Sonderbetriebsarten wie Suchlauf mit Kreuzung der Spuren ohne die bislang bei Langzeitbetrieb auftretenden Störungen möglich.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht im wesentlichen aus drei Schritten.
1. Zeilenausrichtung
Durch die Verzögerung des gesamten Signals bei der Auf­ nahme wird zunächst erreicht, daß wie bei Standardbetrieb die Zeilensynchronimpulse nebeneinander liegen, die Zeilen also ausgerichtet sind. Dadurch ergeben sich zunächst die Vorteile hinsichtlich Übersprechen, Bild­ synchronisierung bei Sonderbetriebsarten und dgl.
2. Übersprechsymmetrie
Jeweils beim Abtasten einer Zeile entsteht zwangsläufig ein Übersprechen aus den beiden benachbarten Spuren. Die Signalverzögerung bei der Aufnahme kann jetzt so erfolgen, daß dieses Übersprechen weitestgehend symmetrisch ist. Das bedeutet, daß die beim Lesen einer Zeile durch Übersprechen gleichzeitig gelesenen beiden Nachbarzeilen von der gelesenen Zeile möglichst gleichen Abstand haben. Im Idealfall stammt das Übersprechen aus den beiden Nachbarzeilen aus etwa derselben Zeile des gesamten Bildes.
3. Farbträgerphase
Die Signalverzögerung bei der Aufnahme kann zusätzlich so erfolgen, daß die aufgezeichneten Farbträger jeweils in nebeneinanderliegenden Spurabschnitten gleiche PAL- Schaltphasen haben. Dann findet jeweils ein Kopf beim Überstreichen verschiedener Schrägspuren wegen der Aus­ richtung der Zeilensynchronimpulse und der gleichen Schaltphase des Farbträgers etwa gleiche Verhätlnisse vor. Dadurch kann erreicht werden, daß auch ein Such­ lauf, bei dem zwangsläufig mehrere Schrägspuren gekreuzt werden, mit einwandfreier Farbwiedergabe er­ folgt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 die Spurabschnitte auf dem Magnetband ohne und mit Anwendung der Erfindung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild zur Erzeugung der Signalverzögerung bei der Aufnahme,
Fig. 3 ein entsprechendes Blockschaltbild für die Wiedergabe,
Fig. 4 eine andere Ausführungsform der Schaltung nach Fig. 2,
Fig. 5 eine anderes Ausführungsform der Schaltung nach Fig. 3,
Fig. 6 die Lage der Zeilen auf dem Band bei Langzeitbetrieb ohne Anwendung der Erfindung,
Fig. 7 die Lage der Signale auf dem Band mit Anwendung der Erfindung und
Fig. 8 eine Weiterbildung der Lösung gemäß Fig. 7.
Fig. 1a zeigt das Magnetband T, auf dem Schrägspuren Nr. 1-5 geschrieben sind, und zwar für Langzeitbetrieb bei einem VHS-Videorecorder. Die jeweils eine Zeile enthaltenden Spurabschnitte S sind von Schrägspur zur Schrägspur um 0,75 H gegeneinander versetzt, wobei H die Zeilendauer bzw. Zeilenlänge ist. Die Zeilensynchronimpulse Z sind durch die quer zur Spurrichtung gerichteten Striche angedeutet. Es ist ersichtlich, daß die Zeilensynchronimpulse Z der Signale benachbarter Schrägspuren nicht nebeneinander liegen. Bei der Aufnahme wird jetzt das Signal für die Spur Nr. 2 um 0,75 H verzögert, so daß sich seine Lage auf dem Magnetband T entsprechend diesem Betrag verschiebt. Dadurch wird erreicht, daß nunmehr die Spurabschnitte S genau nebeneinander liegen. Entsprechend wird das Signal für die Spur Nr. 3 um 0,75 H, das Signal für die Spur Nr. 4 um 0,25 H und das Signal für die Spur Nr. 5 ebenso wie das für die Spur Nr.1 gar nicht verzögert.
Fig. 1b zeigt das Ergebnis der Signalverzögerung gemäß Fig. 1. Die Spurabschnitte S liegen jetzt in erwünschter Weise wie bei Normalbetrieb mit Ausrichtung der Zeilensynchron­ impulse nebeneinander.
In Fig. 2 wird das FBAS-Signal dem Signalprozessor 6 zugeführt. Dieser liefert das Leuchtdichtesignal Y, den Farbträger F und die Schaltspannung Us. Y wird in der steuerbaren Verzögerungsstufe 7 verzögert, deren Verzögerungszeit durch die Schaltpannung Us entsprechend Fig. 1a von Spur zur Spur, d. h. von Halbbild zu Halbbild, umgeschaltet wird. Das so zeitlich verschobene Leuchtdichtesignal Y wird in dem FM- Modulator 8 dem Bildträger BT aufmoduliert. Der dadurch ge­ wonnene, mit Y in der Frequenz modulierte Bildträger BT ge­ langt auf die Addierstufe 9. Der Farbträger F wird in dem Frequenzumsetzer 10 von der Frequenz f 1=4,43 MHz auf die Frequenz f 2=627 kHz umgesetzt. Der dadurch gewonnene, in der Frequenz herabgesetzte modifizierte Farbträger Fm gelang auf die Verzögerungsstufe 11, die in der gleichen Weise wie die Verzögerungsstufe 7 gesteuert ist und von dort auf die Addierstufe 9. Die Verzögerungsstufe 7 hat eine Band­ breite von 3 MHz für das Signal Y und ist vorzugsweise als CCD-Speicher ausgebildet. Die Verzögerungsstufe 11 kann eine geringere Bandbreite von 0,5-1 MHz haben und auch als Ul­ traschallverzögerungsleitung ausgebildet sein. Das Ausgangs­ signal BT+Fm am Ausgang der Addierstufe 9, das als ganzes entsprechend Fig. 1 verzögert ist, wird über den Verstärker 12 den beiden Videoköpfen 13, 14 für die Aufzeichnung zuge­ führt.
Die umgeschaltete Verzögerung der beiden Signale Y und Fm kann auch mit einer gemeinsamen Verzögerungsstufe 15 erfolgen, die im Wege des Signals BT+Fm liegt und in der gleichen Weise durch die Schaltpannung Us gesteuert ist. Es ist auch möglich, eine gemeinsame Verzögerungsstufe 15 im Wege des FBAS-Signal vor dem Signalprozessor 6 vorzusehen.
In Fig. 3 wird der Bildträger BT mit dem FM-Demulator 16 wieder in das Leuchtdichtesignal Y umgewandelt, das über die Verzögerungsstufe 7 auf die Addierstufe 17 gelangt. Der modifizierte Farbträger Fm gelangt über die Verzögerungsstufe 11 auf den Frequenzumsetzer 18, der die Frequenz von Fm wieder umsetzt von f2=627 kHz in f1=4,43 MHz. Der so wiederge­ wonnene Farbträger F wird ebenfalls der Addierstufe 17 zuge­ führt, die die Signale FBA, Y und F liefert. Die Verzöge­ rungszeiten der Stufen 7, 11 sind durch die Schaltspannung Us komplementär zu den Verzögerungszeiten in Fig. 2 gesteuert, und zwar derart, daß die in Fig. 2 eingeführte Verzögerung durch entsprechende Verzögerung der nicht oder weniger verzögerten Signale ausgeglichen wird. Das erfolgt nach folgender Vorschrift:
Die in den einzelnen Halbbildern HB Nr. 1-9 durch die Schaltung nach Fig. 2 eingeführte Verzögerung bei der Aufnahme VA entspricht der Vorschrift von Fig. 1a. Die entsprechende Verzögerung bei der Wiedergabe VW erfolgt durch die Schaltung gemäß Fig. 3. Es ist ersichtlich, daß die Gesamtverzöge­ rungszeit VA+VW bei Aufnahme und Wiedergabe immer die gleiche ist, nämlich=H. Dadurch wird also die für die Bildwiedergabe notwendige ursprüngliche Ordnung der Signale wieder hergestellt, wobei lediglich das Gesamtsignal um eine Zeilendauer verzögert ist.
Fig. 4 zeigt in vereinfachter Form die Schaltung zur Verzögerung bei der Aufnahme, wie sie getrennt in den Wegen für Y und F oder auch im gemeinsamen Weg von FBAS oder BT+Fm vorge­ sehen sein kann. Die Verzögerung erfolgt mit dem getakteten CCD-Speicher 19, der von dem Taktgenerator 20 mit einer Takt­ impulsfolge Ut gesteuert ist. Aus dem Signal wird in dem Generator 21 die Schaltspannung Us gewonnen. Diese ändert von Halbbild zu Halbbild die Frequenz der Taktimpulsfolge Ut so, daß in dem CCD-Speicher 19 die erforderlichen Verzögerungs­ zeiten V wirksam werden. Dabei gilt folgende Tabelle:
V
Ut
0,25 H|17,6 MHz
0,5 H 8,8 MHz
0,75 H 5,866 MHz
1 H 4,4 MHz
Die einzelnen notwendigen Verzögerungszeiten V werden also durch unterschiedliche Frequenzen der Taktimpulsfolge Ut erreicht. In den Zeiten, in denen das Signal nicht verzögert werden soll, sind die beiden Schalter 22, 23 in die untere Stellung umgelegt, so daß das Signal ohne Verzögerung die Schaltung durchläuft.
Fig. 5 zeigt die entsprechende Schaltung für die Wiedergabe, mit der die in Fig. 4 eingeführten Verzögerungszeiten durch komplementäre Verzögerung der Signale wieder rückgängig gemacht werden. In dem dargestellten Beispiel wird die direkte Durchschaltung mit den Schaltern 22, 23 nicht benötigt, weil gemäß der obigen Tabelle für VW bei der Wiedergabe ständig eine Verzögerung erforderlich ist.
Fig. 6 zeigt die Anordnung der einzelnen Zeilen auf dem Magnetband während der Vertikalaustastzeit. Die nach oben ge­ richteten Pfeile zeigen dabei die positive PAL-Schaltphase und die nach unten gerichteten Pfeile die negative PAL- Schaltphase an. Es ist ersichtlich, daß wie in Fig. 1 die Zeilen von Halbbild zu Halbbild um 0,75 H gegeneinander versetzt auf dem Magnetband aufgezeichnet sind.
Fig. 7 zeigt Signalanordnung gemäß Fig. 6 nach Einfügung der Verzögerungszeit V gemeinsam für die Signale Y und F. Die Signale haben jetzt auf dem Magnetband die ausgerichtete Lage gemäß Fig. 1b.
Anhand der Fig. 7b wird die genannte Übersprechsymmetrie erläutert. Fig. 7b zeigt die einzelnen Zeilen eines Bildes, wie sie entsprechend dem Zeilensprung auf dem Bildschirm ge­ schrieben werden. Die Punkte bei einer Zeile deuten jeweils die gerade gelesene Zeile an. Die von den Punkten ausgehenden Halbkreise sind mit ihren Pfeilen auf die Zeilen gerichtet, die beim Lesen der mit dem Punkt markierten Zeile durch übersprechen gemäß der Anordnung nach Fig. 7a ebenfalls gelesen werden. Wenn z. B. im Halbbild HB Nr. 8 die Zeile Nr. 326 gelesen wird, so werden durch Übersprechen gleichzeitig die Zeilen Nr. 12 und 14 gelesen. Damit dieses Übersprechen im Bild möglichst wenig sichtbar wird, ist es vorteilhaft, daß die beiden durch Übersprechen gelesenen Zeilen von der eigentlichen gelesenen Zeile möglichst gleichen Abstand haben.
Die Forderung läßt sich durch eine entsprechende Signalverzögerung um jeweils ein ganzzahliges Vielfaches einer Zeilen­ dauer H erreichen. Fig. 7b zeigt, daß durch das Übersprechen auch Zeilen gelesen werden, die eine andere PAL-Schaltphase haben als die an sich gelesene Zeile, wie durch die entgegen­ gesetzt gerichteten Pfeile für unmittelbar und durch Über­ sprechen gelesenen Zeilen in Fig. 7b dargestellt ist.
Fig. 8 zeigt eine Lösung, bei der für das Übersprechen jeweils gleiche Schaltphase hergestellt wird. Gemäß Fig. 8a wird das Farbsignal F jedes zweiten Halbbildes, in Fig. 8a der Halbbilder Nr. 1, 3, 5, 7, 9, zusätzlich um eine Zeilendauer H verzögert, dargestellt durch V (F). Dadurch wird erreicht, daß die PAL-Schaltphase nunmehr in nebeneinanderliegenden Spurabschnitten immer gleich ist. Dadurch wird eine weitere Verbesserung bei der Wiedergabe erreicht und insbesondere ein Suchlauf mit Farbwiedergabe ermöglicht. Fig. 8b zeigt wieder, welche Zeilen beim Lesen einer Zeile durch Übersprechen zusätzlich gelesen werden. Wenn z. B. im Halb­ bild HB Nr. 3 die Zeile Nr. 11 gelesen wird, werden durch Übersprechen außerdem die Zeilen Nr. 324 und 325 gelesen. Es ist ersichtlich, daß in allen Fällen die durch Übersprechen gelesenen Zeilen gleiche PAL-Schaltphase haben, wie durch die Pfeile angedeutet. Bei der Wiedergabe muß auch diese Si­ gnalverzögerung gemäß Fig. 8a wieder aufgehoben werden, damit entsprechend der Norm die Umschaltung der PAL-Schaltphase kontinuierlich über alle Bilder hinweg durchläuft und kein Sprung in dem Wechsel der PAL-Schaltphase auftritt.
Für die von Halbbild zu Halbbild unterschiedliche Verzögerung des Signals kann es erforderlich sein, innerhalb eines Ablaufes von vier Halbbildern, also zwei vollständigen Bildern, ein bestimmtes Halbbild zu erkennen, um die Verzögerung des Signals auf die für dieses Halbbild notwendigen Werte zu steuern. Diese Erkennung kann auf folgende Weise erfolgen. Beim PAL-Farbfernsehsignal ist das Farbsynchronsignal während der Vertikalaustastlücke ausgetastet und beginnt danach immer mit derselben Phase. Das erste Farbsynchronsignal nach der Vertikalaustastlücke liegt dabei in vier aufeinan­ derfolgenden Halbbildern in Zeilen verschiedener Ordnungszahl, z. B. in den Zeilen Nr. 320, 7, 319, 6 usw. Mit einem von Vertikalsynchronimpuls gestarteten Zähler für die Zeilen und einer Selektivschaltung zur Auswertung des Farbsynchron­ signals kann nun festgestellt werden, in welcher Zeile, z. B. Nr. 320 oder 7, das erste Farbsynchronsignal nach der Aus­ tastzeit auftritt. Aus dieser Zuordnung zwischen dem ersten Farbsynchronsignal und der Ordnungszahl der Zeile kann auf die jeweilige Ordnungszahl des Halbbildes geschlossen werden.
Die in Fig. 8 beschriebene Verzögerung des PAL-Farbträgers in jedem zweiten Halbbild zur Herstellung übereinstimmender PAL-Schaltphasen in nebeneinanderliegenden Spurabschnitten kann auch durch folgende Maßnahme ersetzt werden: In jedem zweiten Halbbild wird die Phase des PAL-Farbträgers an der nicht umgeschalteten Modulationsachse U oder B-Y gespiegelt. Eine derartige Spiegelung bedeutet eine Umkehr der PAL- Schaltphase, also in Fig. 8 eine Umkehr der Pfeilrichtung. Wenn so z. B. in Fig. 8 im HB Nr. 2 alle Zeilen umgekehrt werden, wird in jeder Zeile die Übereinstimmung der Schaltphase mit den HB Nr. 1 und 3 hergestellt. Eine derartige Spiegelung der Phase an der nicht umgeschalteten Modulationsachse ist möglich mit einem sogenannten Farbträgermodifikator, der einerseits mit dem modulierten PAL-Farbträger und andererseits mit einer Bezugsschwingung doppelter Farbträgerfrequenz und konstanter Phase gespeist wird. Ein derartiger Farbträgermodifikator ist z. B. in der DE-OS 18 14 879.
Bei Standard- und Langzeit-Betrieb werden beim VHS-System in der praktischen Ausführung bei Aufnahme beide Videoköpfe parallel geschaltet und gemeinsam mit dem Signal gespeist. Bei der erfindungsgemäßen Lösung werden bei Langzeit-Aufnahme wegen der unterschiedlichen Teilbildverzögerungen die Video­ köpfe getrennt und einzeln mit dem Signal gespeist.

Claims (14)

1. Videorecorder mit Standard- und Langzeitbetrieb, bei dem die Schrägspuren bei Langzeitbetrieb mit verringerter Bandlängsgeschwindigkeit und Spurbreite geschrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Langzeitbetrieb bei der Aufnahme des gesamte Signal um von Halbbild zu Halbbild derart unterschiedliche Beträge verzögert wird, daß auf dem Magnetband (T) die Zeilensynchronimpulse (Z) benachbarter Spuren (S) nebeneinander liegen.
2. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung von Halbbild zu Halbbild abwechselnd 0,75 H, 0,5 H, 0,25 H, null, 0,75 H . . . usw. beträgt, wobei H die Zeilendauer ist.
3. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe die bei der Aufnahme vorgenommene Verzögerung durch eine komplementäre Verzögerung rück­ gängig gemacht wird, derart, daß für die Signale aller Halbbilder die Summe aus der Verzögerung bei der Auf­ nahme (VA) und bei der Wiedergabe (VW) konstant (1H) ist.
4. Recorder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Wiedergabe das Signal in jedem Halbbild um die Differenz zwischen einer Zeile und der Verzögerung bei der Aufnahme verzögert wird.
5. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das komplette FBAS-Signal verzögert wird.
6. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtdichtesignal (Y) und die Farbsignale (F) in getrennten Wegen (7, 8 bzw. 10, 11) verzögert werden (Fig. 2).
7. Recorder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Leuchtdichtesignal (Y) im Basisband vor der FM- Modulation (8) auf einen Bildträger (BT) verzögert wird (Fig. 2).
8. Recorder nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Leuchtdichtesignal (Y) frequenzmodulierte Bildträger (BT) verzögert wird.
9. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung mit einem CCD-Speicher (19) erfolgt (Fig. 4, 5).
10. Recorder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerung in allen Halbbildern mit demselben ge­ takteten CCD-Speicher (19) erfolgt, dessen wirksame Ver­ zögerung durch Umschaltung der Frequenz der steuernden Taktimpulsfolge (Ut) zwischen den Werten 0, 0,75 H, 0,5 H, 0,25 H, 0 usw. umgeschaltet ist.
11. Recorder nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß Frequenz der Taktimpulsfolge (Ut) derart in Abhän­ gigkeit von der Zeilendauer gesteuert ist, daß die durch den Speicher (19) bewirkte Verzögerung der jeweiligen tatsächlichen, schwankenden Zeilendauer angepaßt ist.
12. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während jedes zweiten Halbbildes der PAL-Farbträger bei der Aufnahme um eine Zeilendauer verzögert wird, derart, daß in nebeneinanderliegenden Spurabschnitten die aufgezeichneten PAL-Farbträger gleiche Schaltphase haben (Fig. 8).
13. Recorder nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Verzögerung des PAL-Farbträgers die Phase des Farbträgers während jedes zweiten Halbbildes mit einem Farbträgermodifikator an der nicht umgeschalteten Modulationsachse gespiegelt und somit die PAL-Schalt­ phase in jeder Zeile geändert wird.
14. Recorder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erkennung der Ordnungszahl eines Halbbildes (HB) innerhalb eines Zyklus von mehreren Halbbildern eine Schaltung vorgesehen ist, die feststellt, in welcher Zeile nach der Vertikalaustastzeit das erste Farbsyn­ chronsignal nach der Farbsynchronsignal-Austastung er­ scheint.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2849180A1 (de) * 1977-11-21 1979-05-23 Sony Corp Farbvideosignal-aufzeichnungs- und -wiedergabegeraet
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