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DE3724119C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3724119C2
DE3724119C2 DE3724119A DE3724119A DE3724119C2 DE 3724119 C2 DE3724119 C2 DE 3724119C2 DE 3724119 A DE3724119 A DE 3724119A DE 3724119 A DE3724119 A DE 3724119A DE 3724119 C2 DE3724119 C2 DE 3724119C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
honey
sweetener
vitamin
fruit
amount
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE3724119A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3724119A1 (de
Inventor
Hans Joachim 4700 Hamm De Klupsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cargill Texturizing Solutions Deutschland GmbH and Co KG
Original Assignee
Sanofi Bio Industries GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sanofi Bio Industries GmbH filed Critical Sanofi Bio Industries GmbH
Priority to DE19873724119 priority Critical patent/DE3724119A1/de
Publication of DE3724119A1 publication Critical patent/DE3724119A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3724119C2 publication Critical patent/DE3724119C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/12Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes
    • A23C9/13Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes using additives
    • A23C9/133Fruit or vegetables
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23CDAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; MAKING OR TREATMENT THEREOF
    • A23C9/00Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
    • A23C9/12Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes
    • A23C9/13Fermented milk preparations; Treatment using microorganisms or enzymes using additives
    • A23C9/1307Milk products or derivatives; Fruit or vegetable juices; Sugars, sugar alcohols, sweeteners; Oligosaccharides; Organic acids or salts thereof or acidifying agents; Flavours, dyes or pigments; Inert or aerosol gases; Carbonation methods
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/30Artificial sweetening agents
    • A23L27/33Artificial sweetening agents containing sugars or derivatives

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Proteomics, Peptides & Aminoacids (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Süßungsmittel aus Honig und synthetischem Süßstoff.
Der erhöhte Saccharose-Verbrauch mit der Nahrungsaufnahme wird von namhaften Ernährungswissenschaftlern und Medizinern als Ursache für eine Reihe von Zivilisationskrankheiten angesehen. Eine Gruppe von Ernährungsfachleuten sieht im Konsum von Saccharose und saccharosehaltigen Nahrungsmitteln sogar die alleinige oder doch hauptsächliche Ursache für zahlreiche dieser Erkrankungen.
Mit der Aufnahme von Weißmehlprodukten, wie Kuchen, ist automatisch ein überhöhter Verzehr von Zucker (Saccharose) verbunden, so daß sich die Wirkung zusätzlich zur negativen Seite hin verlagert.
Die heute gebräuchliche Zuckerraffinade wird wegen des Fehlens wichtiger Mineralstoffe und Nährstoffe als Nährstoff der "leeren Kalorien" bezeichnet. Insbesondere tritt durch den beim Zuckergenuß erhöhten Bedarf an Vitamin B₁ ein Mangel an diesem lebenswichtigen Vitamin im Körper auf. Mangel an Vitamin B₁ (Thiamin bzw. Aneurin) verursacht Stoffwechselstörungen. Der ernährungsphysiologische Laie wird vor allem durch die Forderungen von Ernährungsfachleuten verwirrt, daß etwa 60% der aufgenommenen Kalorien Kohlenhydrate sein sollen. Saccharose ist ein Kohlenhydrat, und für den konsumierenden Laien liegt der Schluß nahe, durch viel Zucker dieser Forderung zu entsprechen. Der Kohlenhydratverzehr sollte jedoch durch den Verzehr von kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie z. B. Vollkornbrot oder Obst etc. gedeckt werden, d. h. durch Nahrungsmittel, die Kohlenhydrate in der organisch eingebundenen Form, eingebettet in Mineralstoffen, Vitaminen, Fetten, Eiweiß u. a. enthalten. Zu den Kohlenhydraten bzw. kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln, die diese o. g. Forderung erfüllen, gehört der Honig.
Im Gegensatz zu Zucker enthält Honig u. a. die zuckerverwertenden Wirkstoffe zur Umsetzung im Körper (Thiamin). Honig hat eine nachweisbare herzstärkende Wirkung (E. Herold, "Heilwerte aus dem Bienenvolk", Ehrenwirth-Verlag, 1. Auflage, 1956). Der besondere Wert von Honig liegt in der Verbesserung des Glycogenhaushaltes der Leber. Gegenüber Zuckerverzehr erhöht sich der Glycogenspiegel der Leber um mehr als das Doppelte. Damit steigert sich die dem Körper zur Verfügung stehende Energiereserve in entsprechender Weise. Jedoch ist noch zu wenig bekannt, daß Honig in konzentrierter Form bei aller behaupteter und erwiesener Heilwirkung hochgradig cariogen wirkt.
Die JP 61/2 68 152 offenbart ein Süßungsmittel aus Aspartam und getrocknetem Honig.
Die JP 59/2 13 369 offenbart ein honigähnliches Kunstprodukt, bei dem eine aus honigähnlichen Substanzen bestehende Mischung in eine viskose Hydrokolloidmasse eingearbeitet wird.
Die JP 61/0 13 779 offenbart ein Essig enthaltendes Getränk, das als Süßungsmittel Honig enthalten kann.
Die JP 80/22 602 offenbart ein honigähnliches Süßungsmittel, das unter anderem eine Mischung von verschiedenen Zuckersorten enthält.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Süßungsmittel als Ersatz für Saccharose zur Verfügung zu stellen, das die bekannten nachteiligen Wirkungen der Saccharose nicht aufweist und im Vergleich zu Saccharose kalorienreduziert und ernährungsphysiologisch hochwertig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Süßungsmittel der eingangs genannten Art gelöst, das dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Honigsortierung aus bis zu 8 Honigsorten in einer Menge von 88,9 bis 98,2 Gew.-%, mindestens ein synthetischer Süßstoff aus der Gruppe Na-cyclamat, L-Aspartyl-L-phenylalaninmethylester, Saccharin und 3,4-Dihydro-6-methyl-1,2,3-oxathiazin-4-on- 2,2-dioxid in einer Menge von 0,3 bis 0,7 Gew.-%, Obstessig in einer Menge von 0,5 bis 8 Gew.-% und eine Vitaminmischung in einer Menge von 1,0 bis 2,4 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Süßungsmittel, enthalten sind.
Der Austausch von Saccharose gegen den im erfindungsgemäßen Süßungsmittel enthaltenen Honig erfüllt ein wichtiges ernährungsphysiologisches Anliegen, das der Volksgesundheit dient, weil ein Austausch von "leeren Kalorien" (=Saccharose) durch ein hochwertiges, mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen angereichertes Produkt, nämlich Honig, erfolgt. Die Honigsortierung ist in einer Menge von 88,9 bis 98,2 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Süßungsmittel, enthalten.
Das erfindungsgemäße Süßungsmittel enthält weiterhin mindestens einen künstlichen Süßstoff in einer Menge von 0,3 bis 0,7 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Süßungsmittel, zwecks Reduzierung des Kaloriengehaltes in damit gesüßten Lebensmitteln. Der Süßstoff wird aus der Gruppe Natriumcyclamat, L-Aspartyl-L-phenylalaninmethylester, Saccharin und 3,4-Dihydro-6-methyl-1,2,3-oxathiazin-4-on- 2,2-dioxid gewählt. Die Kombination aus Honigsorten und Süßstoff hat 3 Vorteile:
  • 1. Honig schmeckt in verdünnter Form, etwa in Limonaden, Joghurt, Gebäck u. a. unangenehm, leicht bitter, d. i. der sogenannte Honiggeschmack. Durch Reduzierung auf die Hälfte der zur Süßung erforderlichen Menge und Ersatz dieser Hälfte durch Süßstoff wird dieser unangenehme Honiggeschmack vermieden.
  • 2. Durch Reduktion auf die Hälfte des Kohlenhydratanteils wird eine beträchtliche Kalorienreduzierung (etwa 50% des Zuckeranteils) erreicht.
  • 3. Durch die Reduktion des Kohlenhydratanteils wird eine Vorverdünnung vorgenommen, die in der Endverdünnung durch das Fertigprodukt - Limonaden, Fruchtsäfte, Joghurt, Gebäck u. a. - den cariogenen Charakter von konzentriertem Honig vermeidet bzw. ausschaltet.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Süßungsmittels werden verschiedene Honigsorten verwendet. Ausschlaggebend für die Mischung verschiedener Sorten sind:
  • - Erzielen einer möglichst einheitlichen hellen Farbe
  • - Erreichung eines ausgewogenen Geschmacks im Endprodukt,
  • - Günstige Verarbeitungsmöglichkeit im Endprodukt hin­ sichtlich pumpfähiger Konsistenz,
  • - Optimale Anreicherung von Spurenelementen und Mineral­ stoffen, die in den verschiedenen Honigtypen unter­ schiedlich enthalten sind.
Es werden zu diesem Zweck bis zu 8 Honigsorten anteilig gemischt.
Eine Beispielmischung enthält:
15-25% Fichtenhonig (mit Phosphor und Mangan),
15-25% Akazienhonig (mit Kalzium),
30-45% Waldhonig (mit Eisen und Kupfer),
40% Heidehonig (mit Kalium).
Die in Klammern vermerkten Mineralstoffe und Spurenelemente sind original im Honig enthalten, sind also nicht zugesetzt.
Das erfindungsgemäße Süßungsmittel enthält weiterhin Obstessig, vorzugsweise in einer Menge von 0,5 bis 8,0 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Süßungsmittel. Obstessig wird aus Äpfeln gewonnen und enthält die für den menschlichen Körper wichtigen Mineralien Phosphor (Muskeln), Kalzium (Zähne, Knochen), Eisen (Blut), Magnesium (Herz) und Kalium als Sauerstofftransporteur für die Körperzellen. Obstessig gilt als Kalzium-Ordner im Körper, indem er für die Deponierung des Kalziums "an den richtigen Stellen" im Körper sorgt. Er beugt so der gefürchteten Altersverkalkung (Kalk an der falschen Stelle) vor. Die Naturheilkunde empfiehlt den morgendlichen Verzehr von Obstessig in Verbindung mit Honig zur Förderung der körpereignen Abwehrkräfte. Diese Kombination ist im erfindungsgemäßen Süßungsmittel enthalten.
Zur Ergänzung des mit der Nahrung aufgenommenen Vitaminge­ haltes enthält das erfindungsgemäße Süßungsmittel weiterhin eine Vitaminmischung, vorzugsweise in einer Menge von 1,0 bis 2,4 Gew.-%, bezogen auf das gesamte Süßungsmittel. Vorzugsweise umfaßt die Vitaminmischung mindestens 2 Vitamine aus der Gruppe:
Vitamin B1-nitrat, Vitamin B2, Vitamin B6-hydrochlorid, Vitamin B12, Biotin FCC, Calcium-D-pantothenat, Folsäure, Nicotinsäureamid, Vitamin E-acetat und Ascorbinsäure.
Beispielsweise eignet sich eine handelsübliche Vitaminmischung, die pro kg folgende Zusammensetzung enthält:
  7,0 g Vitamin B1-nitrat
  8,5 g Vitamin B2
  9,0 g Vitamin B6-hydrochlorid
 25,0 mg Vitamin B12
750,0 mg Biotin
 40,0 g Calcium D-pantothenat
  0,8 g Folsäure
 90,0 g Nicotinsäureamid
 89,4 g Vitamin E-acetat
375,0 g Ascorbinsäure (Vitamin C)
Das erfindungsgemäße Süßungsmittel eignet sich als Ersatz für Saccharose zum Süßen von Nahrungsmitteln jeglicher Art, beispielsweise zum Süßen von sauren Milcherzeugnissen, wie Joghurt, Biogarde ®, Kefir, Buttermilch, Dickmilch und Molke, Fruchtgetränken und Limonaden oder Gebäckwaren, wie Diätkuchen.
Die Menge des dem jeweiligen Nahrungsmittel zugesetzten, erfindungsgemäßen Süßungsmittels richtet sich nach dem vorhandenen und sensorisch erwünschten Süßungsgrad des Nahrungsmittels. Zur Süßung von beispielsweise Fruchtjoghurt benötigen vom Typ her süße Fruchtzubereitungen geringere Mengen Süßungsmittel als weniger süße. Maßgebend ist die Süßkraft, diese wird durch die "relative Süßkraft (Süßungsgrad)", bezogen auf Saccharose=100 ausgedrückt. Bezüglich der Vitaminmischung wird das erfindungsgemäße Süßungsmittel vorzugsweise so bemessen, daß in einer verkaufsfertigen Verpackungseinheit des Nahrungsmittels, z. B. in 1 Becher Fruchtjoghurt mit 150 g oder 200 ml Limonade, 1/4 des Tagesbedarfs an Vitaminen enthalten ist. Da die Vitaminmischung im erfindungsgemäßen Süßungsmittel mit Honig und Süßstoff kombiniert ist, ist eine Übervitaminierung ausgeschlossen, da die Süße des Endproduktes limitierend wirkt.
Gemäß der Erfindung wird ein ernährungsphysiologisch hochwertiges und gleichzeitig kalorienreduziertes Süßungsmittel bereitgestellt, das in der Lage ist, zusammen mit den Bestandteilen der Nahrungsmittel, in denen es zur Süßung im Austausch von Saccharose eingesetzt wird, der Gefahr von Fehlernährung vorzubeugen. Das Süßungsmittel erfüllt die Forderung namhafter Ernährungsphysiologen nach Reduzierung des überhöhten Saccharoseverzehrs, erhöht den Glycogenhaushalt der Leber und verbessert die Energiebilanz im menschlichen Körper.
Beispielsweise sind in 150 g eines herkömmlichen Fruchtjoghurts etwa 18-22 g Saccharose enthalten. Bei der Saccharose handelt es sich um einen reinen Kalorienträger ohne essentielle Mineralstoffe und Spurenelemente. Durch das erfindungsgemäße Süßungsmittel wird die Saccharose durch die Kombination aus Honig und Süßstoff ersetzt. Der Honiganteil und der Süßstoffanteil beträgt jeweils etwa 50% der zur Süßung erforderlichen Menge. Weiterhin wird beim Verzehr von 150 g eines mit dem erfindungsgemäßen Süßungsmittel gesüßten Fruchtjoghurts ca. ¼ des Tagesbedarfs an Vitaminen gedeckt. Am Beispiel Fruchtjoghurt wird deutlich, daß durch den Zusatz des erfindungsgemäßen Süßungsmittels die kritischen Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden, und zwar Kalzium durch den Honig- und Milchanteil, Eisen durch den Honiganteil, Thiamin (Vitamin B1) durch den Honiganteil sowie andere essentielle Mineralstoffe und Spurenelemente.
Zur Herstellung von gesüßtem Joghurt wird das erfindungsgemäße Süßungsmittel entweder separat oder im Verbund einer konfektionsmäßig hergestellten Fruchtzubereitung dem Joghurt zugesetzt. Bei der kommerziellen Herstellung von Fruchtjoghurts wird das erfindungsgemäße Süßungsmittel dem kommerziellen Hersteller vorzugsweise als konfektionierte Zubereitung zur Verfügung gestellt und von diesem in die Frucht eingearbeitet. Bei diesem Verfahren ist eine mikrobielle Beeinträchtigung des Endproduktes ausgeschlossen und die bei dem leicht verderblichen Produkt Joghurt geforderte Haltbarkeit gesichert. Als Fruchtzubereitungen eignen sich beispielsweise folgende Sorten: Erdbeere, Kirsche, Heidelbeere, Himbeere, Orange, Pfirsich, Mango, Pflaume, Birne, Maracuja, Stachelbeere, Kiwi, Mandarine, Banane, Boysenbeere sowie Kombinationen dieser Früchte, wie Pfirsich-Maracuja, Kiwi-Stachelbeere, Dörrobst-Apfelsine.
Die Erfindung wird anhand der nachstehend angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Herstellung einer Fruchtzubereitung
Unter Verwendung eines erfindungsgemäßen Süßungsmittels wird eine Heidelbeere-Fruchtzubereitung folgender Zusammensetzung hergestellt:
Honigmischung|270,0 g
Na-Cyclamat 5,0 g
Obstessig 30,0 g
Vitaminmischung 3,5 g
Süßungsmittel 308,5 g
Rest Fruchtmasse 691,5 g
Summe Fruchtzubereitung 1000,0 g
Die oben angegebene Fruchtzubereitung eignet sich zur Herstellung von Fruchtjoghurt, wobei die Fruchtzubereitung mit 20% dosiert wird.
Herstellung von Joghurt und Biogarde®
Bei Laborversuchen wurden folgende, das erfindungsgemäße Süßungsmittel enthaltende Fruchtzubereitungsmuster stellvertretend für alle genannten in Joghurt und Biogarde® verarbeitet und einer strengen Prüfung unterzogen:
Benotung nach DLG-Richtlinien, Höchstwertmale je 5 für Geruch, Geschmack, Aussehen.
Die Benotungen wurden von ausgewählten Fachleuten, darunter einem Prüfer mit DLG-Prüferpaß, durchgeführt und zeigen gute bis sehr gute Ergebnisse.
Herstellung von gesüßter Molke
Sauer- oder Süßmolke wird gefiltert, erhitzt, mit 5-18 kg/ 100 kg Molke des erfindungsgemäßen Süßungsmittels versetzt und in verkaufsfertige Packungen abgefüllt. Zusätzlich kann das in der DE-PS 31 20 505 beschriebene Verfahren der Anreicherung mit lebenden Bifidobakterien angewendet werden.
Herstellung von gesüßtem Kefir
Kefir aller Fettstufen (Mager-, 1,5%, 3,5% Fett- oder Sahnekefir) wird anstelle üblicher Fruchtzubereitungen mit der das erfindungsgemäße Süßungsmittel enthaltenden Fruchtzubereitung vermischt oder bei stichfesten Produkten unterlegt.
Fruchtgetränke, Limonaden
Ein Konzentrat aus Fruchtsaft und Aromatstoffen wird unter Zugabe des erfindungsgemäßen Süßungsmittels homogenisiert und durch Wärmebehandlung haltbar gemacht. Durch Vermischen mit Wasser (Mineralwasser, Tafelwasser, Trinkwasser) im Verhältnis 1 : 5, 1 : 6, 1 : 7 oder 1 : 8 wird ein trinkfertiges Getränk hergestellt. Die Mischung kann industriell vorgenommen werden und kommt dann als Fertigprodukt auf den Markt, oder die Mischung wird vom Konsumenten im beschriebenen Mischungsverhältnis durchgeführt. Durch den Einsatz des erfindungsgemäßen Süßungsmittels enthält auch dieses Produkt keine Saccharose.
Gebäck, Diätkuchen
Das erfindungsgemäße Süßungsmittel wird anstelle von Saccharose in Gebäcksorten oder Diätkuchen eingesetzt. Die Rezeptur für einen Diätlebkuchen sieht beispielsweise wie folgt aus:
Zutaten:
2 Eier
40 g Molkeprotein
6 Eßl. warmes Wasser
125 g Süßungsmittel
100 g Zitronat
1 Teel. Cardamon
2 Teel. Zimt
1/4 Teel. Nelken (gemahlen)
250 g Mandeln oder Haselnüsse (gemahlen)
160 g Vollkornmehl
1 Teel. Backpulver
Zubereitung:
Eigelb; warmes Wasser schaumig rühren; Süßungsmittel (erwärmt) dazugeben und alles 3 min schaumig schlagen. Gewürze, Nüsse und Mehl/Backpulver daruntergeben. Eiweiß und Molkeprotein schaumig schlagen; vorsichtig unter den Teig ziehen; auf Oblaten geben und 15-20 min bei 170°C abbacken. Nach dem Abkühlen mit Schokoladenguß überziehen.
Die sensorische Bewertung ergab ein ausgezeichnetes Produkt:
Geruch und Geschmack: sehr gut
Aussehen: gut
Gefüge: gut

Claims (4)

1. Süßungsmittel aus Honig und synthetischem Süßstoff, dadurch gekennzeichnet, daß eine Honigsortierung aus bis zu 8 Honigsorten in einer Menge von 88,9 bis 98,2 Gew.-%, mindestens ein synthetischer Süßstoff aus der Gruppe Na-cyclamat, L-Aspartyl-L-phenylalaninmethylester, Saccharin und 3,4-Dihydro-6-methyl-1,2,3-oxathiazin-4-on-2,2-dioxid in einer Menge von 0,3 bis 0,7 Gew.-%, Obstessig in einer Menge von 0,5 bis 8 Gew.-% und eine Vitaminmischung in einer Menge von 1,0 bis 2,4 Gew.-%, jeweils bezogen auf das gesamte Süßungsmittel, enthalten sind.
2. Süßungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Honigsortierung ein Gemisch aus 15 bis 25% Fichtenhonig, 15 bis 25% Akazienhonig, 30 bis 45% Waldhonig und 40% Heidehonig umfaßt.
3. Süßungsmittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vitaminmischung mindestens 2 Vitamine aus der Gruppe Vitamin B1-nitrat, Vitamin B2, Vitamin B6-hydrochlorid, Vitamin B12, Biotin, Calcium-D- pantothenat, Folsäure, Nicotinsäureamid, Vitamin E-acetat und Ascorbinsäure umfaßt.
4. Verwendung des Süßungsmittels nach mindestens einem der vorangehenden Ansprüche zum Süßen von Nahrungsmitteln, insbesondere Getränken, sauren Milcherzeugnissen und Gebäckwaren.
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