DE3723309A1 - Mischvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Mischvorrichtung zum
Mischen und Homogenisieren pastöser oder fließfähiger
Massen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Pastöse oder fließfähige Massen müssen oftmals vor
ihrer Verarbeitung gemischt oder homogenisiert werden.
Eine Mischung ist insbesondere dann erforderlich, wenn
die Massen aus mehreren Komponenten bestehen, z.B. aus
Kunstharz und Härter, die unmittelbar vor der Ver
arbeitung zusammengeführt werden. Solche Massen werden
beispielsweise als Dichtungsmittel oder Kleber oder als
plastische Abdruckmassen benutzt.
Bekannt sind Mischvorrichtungen, die mehrere Kom
ponenten in unterschiedlichen Abteilen getrennt von
einander enthalten. Vor der Vermischung werden die
Abteile miteinander verbunden bzw. es wird eine
zwischen den Abteilen befindliche Trennwand zerstört
oder beseitigt, so daß die Komponenten miteinander in
Kontakt kommen können. Danach werden die in einer
Kartusche befindlichen Massen mit einem Mischorgan be
arbeitet, das eine aus der Kartusche herausführende
Stange aufweist, welche von Hand axial bewegt und ge
dreht werden kann. Anschließend kann die in der
Kartusche enthaltene Masse durch Bewegen eines Kolbens
aus der Kartusche herausgepreßt werden.
Die bekannten Mischvorrichtungen sind aufwendig in der
Herstellung und entsprechend teuer und ihre Misch
wirkung ist oft unzureichend. Sofern mehrere Kom
ponenten in einer gemeinsamen Kartusche enthalten sind,
eignet sich diese Kartusche immer nur für ein
bestimmtes Mengenverhältnis der beiden Komponenten.
Solche Kartuschen sind also nur für ein bestimmtes
Material, das ein bestimmtes Mischungsverhältnis
erfordert, geeignet. Hinzu kommt, daß häufig die in
geringerer Menge vorliegende Komponente feuergefährlich
ist; in einem solchen Fall ist die gesamte Kartusche
entsprechend den feuerpolizeilichen Vorschriften unter
Beachtung besonderer Sicherheitsvorkehrungen zu lagern,
obwohl nur ein relativ geringer Anteil des Kartuschen
inhalts feuergefährlich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Misch
vorrichtung der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Art zu schaffen, die sich durch einen
besonders einfachen Aufbau und durch eine einfache
Handhabung auszeichnet.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit
den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1
angegebenen Merkmalen.
Nach der Erfindung ist das Mischorgan durch den Kolben
hindurch mit der zu seiner Betätigung erforderlichen
Stange verbunden. Zum Mischen wird das Mischorgan in
Achsrichtung der Kartusche hin- und herbewegt, wobei es
gleichzeitig um seine Längsachse gedreht werden kann.
Nach Beendigung des Mischvorgangs wird das Mischorgan
gegen die Stirnwand des Kolbens gelegt, und die Stange
wird von dem Mischorgan abgetrennt, während das Misch
organ von dem Kolben festgehalten wird. Nach Beendigung
des Trennvorgangs bildet das Mischorgan zusammen mit
dem Kolben eine einzige Einheit, die zum Auspressen der
Mischung aus der Kartusche verwendet werden kann. Hier
zu können handelsübliche Auspreßgeräte verwendet
werden, die zum Auspressen von Dichtungsmassen aus
Kartuschen üblich sind.
Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß die üblichen
rohrförmigen Kartuschen ohne jegliche Modifizierung
verwendbar sind. Das Mischorgan, das während des Misch
vorgangs getrennt vom Kolben bewegbar ist, wird nach
Beendigung des Mischvorgangs mit dem Kolben verbunden.
Dabei verschließt das Mischorgan die Durchtrittsöffnung
des Kolbens, so daß die Stirnwand des Kolbens nunmehr
dicht ist. Nachdem die Stange vom Mischorgan abgetrennt
worden ist, ist das Mischorgan gewissermaßen Bestand
teil des Kolbens und wird bei dem nachfolgenden Aus
preßvorgang nicht selbständig bewegt. Der Kolben wird
gewissermaßen durch das an ihm befestigte Mischorgan
erst vervollständigt. Während des Mischvorgangs dient
der Kolben zum Verschluß der Kartusche und als
Führungs- und Dichtungsorgan für die Stange. Im Liefer
zustand kann das Mischorgan ebenfalls mit dem Kolben
verbunden sein, falls die Stange noch nicht mit dem
Mischorgan verbunden ist. Zur Durchführung des Misch
vorgangs wird die Stange mit dem Mischorgan verbunden,
das hierbei vom Kolben festgehalten wird. Durch axiales
Vorschieben der Stange wird die Verbindung des Misch
organs mit dem Kolben aufgehoben, so daß das Mischorgan
den Mischvorgang ungehindert durchführen kann, während
die Durchgangsöffnung des Kolbens gegenüber der Stange
abdichtet und verhindert, daß keine Masse entlang der
Stange aus der Kartusche austreten kann.
Zweckmäßigerweise ist das Mischorgan mit einem hohlen
Schaft versehen, der von einer von der vorderen Kolben
fläche nach hinten abstehenden Hülse abdichtend auf
genommen wird. Der Schaft hat den gleichen Außen
durchmesser wie die mit ihm verbindbare Stange. Die
Verbindung zwischen Stange und hohlem Schaft erfolgt
vorzugsweise durch Gewinde, insbesondere durch mehr
gängige Gewinde.
Das Mischorgan weist eine flache Scheibe mit Durch
brechungen und Flügeln auf. Die Flügel sind aus der
Scheibenebene ausschwenkbar und zweckmäßigerweise sind
die einander zugewandten oder die einander abgewandten
Kanten zweier Flügel gelenkig mit der Scheibe
verbunden. Die Flügel, die in Abhängigkeit von der
axialen Bewegungsrichtung des Mischorgans durch die
pastöse Masse verschwenkt werden, stellen sich jeweils
so ein, daß bei Drehung des Mischorgans in der einen
Drehrichtung einer der beiden genannten Flügel sich
schraubenförmig durch die Masse schneidet, während der
andere Flügel einen erhöhten Strömungswiderstand
bietet. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß das
Mischorgan sich nicht mit geringem Widerstand
schraubenförmig durch die Masse hindurchschneiden kann,
sondern daß mindestens einer der Flügel eine erhebliche
Agitationswirkung auf die Masse ausübt.
Die erfindungsgemäße Mischvorrichtung kann zum Homo
genisieren einer in der Kartusche enthaltenen Masse vor
Gebrauch benutzt werden. In diesem Fall ist die gesamte
Masse in der Kartusche enthalten. Eine andere Anwendung
besteht in der Verwendung zum Mischen mehrerer Kom
ponenten. Hierbei ist zweckmäßigerweise diejenige Kom
ponente, die den größeren Anteil des Gemisches bilden
soll, bereits in der Kartusche enthalten, während die
andere Komponente später zugeführt wird. Das Zuführen
der kleineren Komponente kann durch die später zum Aus
pressen benutzte Tülle in der Kartuschenstirnwand hin
durch erfolgen. Diese Tülle muß während des Misch
vorgangs natürlich mit einer Verschlußkappe
verschlossen werden.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Misch
vorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von
Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie III-III von
Fig. 1 und
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung des Misch
organs.
Die dargestellte Mischvorrichtung weist eine handels
übliche Kartusche 10 auf, die aus einem Kunststoff
spritzteil, aus Metall oder Papiermaterial bestehen
kann. Die Kartusche 10 ist als langgestrecktes
zylindrisches Rohr ausgebildet, das an seinem einen
Ende durch eine Stirnwand 11 verschlossen ist, während
das gegenüberliegende Ende 12 offen ist. An der Stirn
wand 11 befindet sich eine mit Außengewinde versehene
Tülle 13, durch die hindurch die Masse aus der
Kartusche ausgetrieben werden kann. Im dargestellten
Zustand ist die Tülle 13 mit einer abtrennbaren Wand 14
verschlossen.
Die Kartusche 10 enthält einen Kolben 15, dessen
zylindrische Umfangswand 16 abdichtend an der Innenwand
der Kartusche anliegt. Die die Stirnwand bildende
vordere Kolbenfläche 16 a ist plan und von ihr stehen
die Umfangswand 16, eine ringförmige Verstärkungswand
17 und eine Hülse 18 nach hinten bzw. außen ab. Die
Umfangswand 16 überragt die Verstärkungswand 17 und die
Hülse 18 zum rückwärtigen Ende hin. Alle drei Wände
16,17 und 18 sind nur an ihrem vorderen Ende mit der
Kolbenwand 16 a verbunden, während die rückwärtigen
Enden frei abstehen. Die Hülse 18 umschließt die
Durchtrittsöffnung 19, die axial durch den Kolben 15
hindurchführt.
Nach dem Einbringen des Kolbens 15 durch das offene
Ende 12 in die Kartusche 10 wird der Kartuschenrand am
Ende 12 so deformiert, daß ein den Kolben in der
Kartusche festhaltender Anschlag 12 a entsteht. Das
Befüllen der Kartusche erfolgt durch die geöffnete
Tülle 13 hindurch, deren Wand 14 abgetrennt wird.
Die Durchtrittsöffnung 19 des Kolbens 15 ist von dem
Mischorgan 20 verschlossen. Das Mischorgan 20 weist
eine durchbrochene Scheibe 21 auf, die flach an der
Kolbenwand 16 anliegt und deren Außendurchmesser etwas
geringer ist als derjenige des Kolbens 15. Von der
Rückseite der Scheibe 21 steht ein hohler Schaft 22
nach hinten ab. Dieser Schaft 22 füllt den Querschnitt
der Hülse 19 vollständig und abdichtend aus. Im Innern
des Schafts 22 befindet sich ein Innengewinde, in das
der Gewindestutzen 23 a am vorderen Ende der Stange 23
eingeschraubt ist. Die Gewinde von Hülse 18 und
Gewindestutzen 23 a sind zweigängige Gewinde. Dies hat
den Vorteil, daß das Auffinden eines Gewindeeingriffs
durch Drehen der Stange 23 leichter ist und daß die
Gewinde schneller festgezogen werden können. Der Schaft
22 erstreckt sich nicht bis zum rückwärtigen Ende der
Hülse 18. In dieses Ende ragt der hinter dem Gewinde
stutzen 23 a befindliche Hauptteil der Stange 23 hinein,
dessen Durchmesser gleich demjenigen des Schafts 22
ist.
Die Scheibe 21 weist mehrere Durchbrechungen 24, 25, 26
auf. Die Durchbrechungen 24 und 25 enthalten Flügel 27
bzw. 28, die mit der Scheibe 21 durch Filmgelenke 29
bzw. 30 einstückig verbunden sind. Bei den einander
gegenüberliegend angeordneten Flügeln 27 befinden sich
die Filmgelenke 29 an den im Uhrzeigersinn vorlaufenden
radialen Kanten, während die Filmgelenke 30 an den
Flügeln 28 jeweils an der im Gegenuhrzeigersinn vor
laufenden radialen Kante angeordnet sind. Wenn das
Mischorgan 20 in der Kartusche 10 axial bewegt wird,
falten sich alle vier Flügel 27, 28 entgegen der
Bewegungsrichtung nach außen. Wird das Mischorgan
gleichzeitig gedreht, dann weisen nur zwei dieser
Flügel in Drehrichtung während die beiden übrigen
Flügel in Gegenrichtung weisen. Dadurch wird ein
schraubenförmiges Einschneiden der Flügel in die
pastöse Masse verhindert und es wird sichergestellt,
daß durch die in Gegenrichtung weisenden Flügel eine
Agitationswirkung auf die Masse ausgeübt wird.
Die Durchbrechungen 26 sind einfache Löcher. Am Umfang
der Scheibe 21 befinden sich umfangsmäßig gleichmäßig
verteilte Ausnehmungen 31 in Form von Umfangsschlitzen,
die radial nach außen offen sind. Jede Ausnehmung 31
kann mit einem Halteorgan 32 des Kolbens 15 zusammen
wirken. Das Halteorgan 32 ist ein von der Kolbenfläche
16 a nach vorne vorstehender Vorsprung, der in eine Aus
nehmung 31 eintaucht, wenn die Scheibe 21 an der
Kolbenfläche 16 a anliegt. In diesem Fall bildet das
Halteorgan 32 eine Drehsicherung, die verhindert, daß
die Scheibe 21 relativ zum Kolben 15 gedreht werden
kann. Damit ist es möglich, die Stange 23 von dem
Mischorgan 20 loszudrehen, während das Mischorgan durch
das Halteorgan 32 des Kolbens 15 gegen Drehung fest
gehalten wird. Der Kolben 15 stützt sich im Innern der
Kartusche 10 mit seiner Umfangswand 16 reibend ab, wo
bei der Drehwiderstand so groß ist, daß der Kolben 15
beim Drehen der Stange 23 innerhalb der Kartusche 10
nicht gedreht wird. Der Vorsprung kann einen sägezahn
förmigen Verlauf haben, so daß das Mischorgan 20 nur in
der einen Drehrichtung relativ zum Kolben 15 blockiert
wird, in der anderen jedoch drehen kann. Wenn die
Stange 23 in Löserichtung gedreht wird, sollte das
Halteorgan 32 die Drehung des Mischorgans 20 ver
hindern.
Die Mischvorrichtung wird in dem in Fig. 1 dar
gestellten Zustand geliefert, jedoch ohne ein
geschraubten Schaft 23, wobei sich die auszupressende
Masse oder die eine Komponente dieser Masse im Inneren
der Kartusche 10 befinden kann.
Beim Betrieb der Mischvorrichtung kann zunächst, wenn
eine externe Komponente hinzugeführt werden soll, die
Wand 14 der Tülle 13 abgeschnitten werden, um die zu
sätzliche Komponente in die Kartusche 10 einzubringen.
Danach wird die Tülle 13 mit einer (nicht dar
gestellten) Schraubkappe verschlossen. Nun braucht
lediglich die Stange 23 in den Schaft 22 des Misch
organs eingeschraubt zu werden. Anschließend kann die
Stange 23 mit einer Antriebsmaschine, z.B. einer Hand
bohrmaschine, verbunden werden, die die Stange und mit
dieser das Mischorgan 20 dreht. Bei dieser Drehung
ziehen sich die Gewinde von Gewindestutzen 23 a und
Schaft 22 fest. Nun kann die Stange 23 axial durch die
Kartusche 10 bewegt werden, wobei sämtliche Bereiche
der Kartusche von der Mischwirkung erfaßt werden. Die
Flügel 27, 28 des Mischorgans 20 stellen sich selbst
tätig so ein, daß sie, bezogen auf die axiale Bewegung,
nach hinten weisen.
Nach Beendigung des Misch- oder Homogenisiervorgangs
wird das Mischorgan 20 zurückgezogen, bis es an der
Kolbenfläche 16 anliegt. Dann wird die Stange 23 ent
gegen ihrer vorherigen Drehrichtung gedreht, um den
Gewindeeingriff mit dem Mischorgan 20 zu lösen. Dabei
stützt sich das Mischorgan 20 an dem Halteorgan 32 ab.
Der Schaft 22 dichtet die Durchtrittsöffnung 19 des
Kolbens 15 ab. Nach dem Entfernen der Stange 23 kann
die Kartusche 10 in ein übliches Auspreßwerkzeug, z.B.
eine Spritzpistole, eingesetzt werden, um den
Kartuscheninhalt aus der Tülle 13 auszupressen.
Das Mischorgan 20 weist einen axialen Ansatz 33 auf,
der nach vorne absteht und beim Mischen in das Innere
der Tülle 13 eindringen kann, um auch die in der Tülle
befindliche Masse zu bewegen. Der Ansatz 13 hat un
runden Querschnitt; er besteht bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel aus drei sternförmigen Rippen. Beim
Auspressen der Kartusche verdrängt der Ansatz 33
Material aus der Tülle 13.
Claims (10)
1. Mischvorrichtung zum Mischen oder Homogenisieren
pastöser oder fließfähiger Massen, mit
- - einer rohrförmigen Kartusche (10), die an einem Ende eine Stirnwand (11) auf weist und am anderen Ende (12) offen ist,
- - einem in der Kartusche (10) enthaltenen Mischorgan (20), das mit einer aus dem offenen Kartuschenende herausführenden Stange (23) verbunden ist,
- - und mit einem Kolben (15) zum Auspressen des Kartuscheninhalts, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (15) eine axiale Durchtrittsöffnung (19) für die Stange (23) oder für einen von dem Mischorgan (20) abstehenden Schaft (22) aufweist, daß die Stange (23) trennbar mit dem Mischorgan (20) verbunden ist und daß der Kolben (15) ein Halteorgan (32) zum Festhalten des Mischorgans (20) bei dessen Abtrennung von der Stange (23) aufweist.
2. Mischvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kolben (15) eine von der Kolben
fläche (16 a) nach hinten abstehende Hülse (18)
aufweist, die einen Sitz für einen am Mischorgan
(20) vorgesehenen hohlen Schaft (22) bildet, und
daß der Schaft (22) eine Kupplungseinrichtung zum
Verbinden mit der Stange (23) enthält.
3. Mischvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kupplungseinrichtung ein Gewinde
ist.
4. Mischvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gewinde mindestens zweigängig
ist.
5. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan (32)
ein Vorsprung ist, der in eine Ausnehmung (31) des
Mischorgans (20) als Drehsicherung eingreift.
6. Mischvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vorsprung sägezahnförmig ist und
das Mischorgan (20) nur in Löserichtung der Stange
(23) relativ zum Kolben (15) festhält.
7. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (20)
eine mit Durchbrüchen (24, 25, 26) versehene Scheibe
(21) ist, wobei einige Durchbrüche (24, 25) Flügel
(27, 28) enthalten, die aus der Scheibenebene aus
klappbar sind.
8. Mischvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß mindestens zwei Flügel (27, 28) an
ihren einander zugewandten oder voneinander ab
gewandten radialen Kanten gelenkig mit der Scheibe
(21) verbunden sind.
9. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Mischorgan (20)
einen axialen Ansatz (33) mit unrundem Profil auf
weist, der in eine Auspreßtülle (13) an der Stirn
wand (11) der Kartusche (10) eindringt.
10. Mischvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende
(12) der Kartusche (10) ein Anschlag (12 a) zum
Verhindern des Herausgleitens des Kolbens (15)
vorgesehen ist.
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Owner name: ALFRED FISCHBACH KUNSTSTOFFSPRITZGUSSWERK, 5250 EN |
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