DE3720790C2 - Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum Befestigen eines beweglichen Teiles an einem festen Teil - Google Patents
Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum Befestigen eines beweglichen Teiles an einem festen TeilInfo
- Publication number
- DE3720790C2 DE3720790C2 DE19873720790 DE3720790A DE3720790C2 DE 3720790 C2 DE3720790 C2 DE 3720790C2 DE 19873720790 DE19873720790 DE 19873720790 DE 3720790 A DE3720790 A DE 3720790A DE 3720790 C2 DE3720790 C2 DE 3720790C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- sliding body
- locking
- handle
- locking arrangement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/02—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action
- E05C3/04—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt
- E05C3/041—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt rotating about an axis perpendicular to the surface on which the fastener is mounted
- E05C3/042—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt rotating about an axis perpendicular to the surface on which the fastener is mounted the handle being at one side, the bolt at the other side or inside the wing
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/0025—Devices for forcing the wing firmly against its seat or to initiate the opening of the wing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Patch Boards (AREA)
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum mechanischen
Befestigen eines beweglichen Teiles, insbesondere einer Tür, an einem festen Teil, mit
einer Hülse, die an dem beweglichen Teil, es durchdringend, befestigt ist und frontseitig einen
Kopf mit einer Nockenfläche aufweist, mit einem die Hülse beweglich durchdringenden Gleitkörper,
an dessen hinterem Ende ein Befestigungs-Riegel befestigt ist und dessen frontseitiges Ende an
einem Handhebel mit rückseitigen Nocken angelenkt ist, die mit der Nockenfläche des Kopfes der
Hülse in Eingriff stehen, derart, daß in der verriegelten Stellung des Handhebels der Befestigungs
Riegel mit dem festen Teil verklinkt ist und in der entriegelten Stellung des Handhebels
der Befestigungs-Riegel von dem festen Teil gelöst und durch Verdrehen des Handhebels
entklinkbar ist.
Derartige Verriegelungsanordnungen sind üblicherweise so ausgestaltet, daß sie längs der Tür-
oder Wandungskanten, welche eine Wand oder ein Gestell überlappen, angebracht werden
können. Die Befestigungseinrichtung hat eine Verriegelungsklinke, die mit einem Handgriff derart
verbunden ist, daß die Klinke in axialer Richtung einwärts und auswärts bewegbar ist, und zwar
je nach der Sprungbewegung des Handgriffes zwischen einer verriegelten und entriegelten
Stellung. Die Klinke ist auf einem Gleitkörper angebracht, der für die aixiale Bewegung in einer
Hülse und relativ zu dieser aufgenommen ist, wobei die Hülse auf der Tür oder Wandung
angebracht und von dieser getragen ist. Die Klinke ist auch bezüglich der Hülse drehbeweglich,
und zwar auf die Drehbewegung des Handgriffes hin. Die vorliegende Erfindung richtet sich auf
eine Verbesserung bei solchen Befestigungseinrichtungen, die geeignet so ausgestaltet ist, daß
die Betätigung des Handgriffes in seine Verriegelungsposition verhindert ist außer in der richtigen
Drehstellung des Handgriffes, wobei die richtige Stellung der richtigen Drehstellung der Klinke
entspricht, um zu verhindern, daß man am Handgriff zu sehen glaubt, daß seine Klinke in einer
verriegelten Position ist, wenn die Klinke tatsächlich nicht in einer verriegelten Stellung in Eingriff
ist. Außerdem richtet sich die vorliegende Erfindung darauf, die Drehung des Handgriffes zu
verhindern, wenn sich die Klinke in der verriegelten Stellung befindet, um eine zufällige Bewegung
des Handgriffes und folglich der von diesem getragenen Klinke aus einer verriegelten Position der
Klinke heraus zu verhindern.
Eine handbetätigbare Verriegelungsanordnung mit den oben genannten Merkmalen ist aus der
US-PS 3 402 958 bekannt, wobei im folgenden auch auf deren gesamten Inhalt Bezug genommen
wird.
Weitere Verriegelungsanordnungen sind auch in den US-Patentschriften Nr. 2 860 904 und
3 302 964 beschrieben.
Im bekannten Fall ist der Handhebel in jeder Drehstellung des Gleitkörpers und damit auch in
jeder Stellung des Befestigungsriegels in Richtung der verriegelten Stellung schwenkbar. Man ist
daher darauf angewiesen, visuell den Handgriff in eine Lage zu bringen, in der von der
Konstruktion her sich der Befestigungsriegel in der verklinkbaren Position befinden müßte.
Fehlbedienungen in dem Sinne, daß man den Befestigungsriegel in der verklinkbaren Position
glaubt, obwohl dies tatsächlich nicht, zumindest nicht in der optimalen Position, der Fall ist, sind
dann möglich.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, die
bekannte Verriegelungsanordnung so weiterzubilden, daß der Handhebel nur in die verriegelte
Stellung bringbar ist, wenn sich der Befestigungsriegel in der verklinkbaren Stellung befindet.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Hülse und der Gleitkörper mechanische Sperr- und
Ausrichtelemente aufweisen, welche in der verriegelten bzw. verriegelten Position miteinander
ausgerichtet und axial gegeneinander beweglich sind, wobei die Sperr- und Ausrichtelemente
während der Axialbewegung eine Drehbewegung verhindern und in einer entriegelten und relativ
zu der verriegelbaren Position verdrehten Position eine Axialbewegung von Hülse und Gleitkörper
gegeneinander blockieren, derart, daß der Handhebel nur in derjenigen Drehstellung des
Gleitkörpers in die verriegelte Stellung bringbar ist, in der sich der Befestigungs-Riegel in der
verklinkbaren Drehstellung befindet.
Vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Es ist erfindungsgemäß auch vorteilhaft, wenn eine federbe
lastete Sprungnockeneinrichtung, die übermittig arbeitet,
verwendet wird.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Be
schreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele in Verbindung
mit den Zeichnungen. Es zeigen
Fig. 1 die Seitenansicht der Verriegelungsanordnung gemäß
der Erfindung, die auf einer Tür oder einem ähnlichen
Wandungsteil, welches in strichpunktierten Linien
dargestellt ist, angeordnet ist, wobei der Handgriff
des Verriegelungsteils sowohl mit ausgezogenen Linien
als auch gestrichelten Positionen veranschaulicht ist,
welche verriegelte und entriegelte Stellungen für
den Handgriff darstellen, wobei die Klinke in zwei
alternativen Stellungen dargestellt ist,
Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, wobei aber der
Handgriff sich in der entriegelten Stellung befin
det, wobei die Klinke ebenso in einer entriegelten
Stellung angeordnet ist, wobei der Ausrichtstift
außerhalb seines zugeordneten Schlitzes angeordnet
ist und axial in diese Stellung auf die Bewegung des
Handgriffes aus seiner Position mit ausgezogenen
Linien der Fig. 1 in seine Position mit ausgezoge
nen Linien in Fig. 2 hin bewegt worden ist,
Fig. 3 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 2, wobei aber
der Handgriff, der Gleitkörper und die Klinke bezüg
lich der Hülse um 90° gedreht worden sind.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform ausführlich
beschrieben. Wegen der Darlegung der Verriegelungsanordnungen
gemäß der vorstehend genannten US-PS 34 02 958 und deshalb,
weil der gesamte Gegenstand dieser Patentschrift bezugnehmend
zum Gegenstand der vorliegenden Anmeldung gemacht wird, kon
zentriert sich die vorliegende Beschreibung auf die hier dar
gelegte spezielle Verbesserung, wobei wesentliche Teile der
Beschreibung gemäß US-PS 34 02 958 weggelassen sind, um
Wiederholungen zu vermeiden.
Betrachtet man die Zeichnungen im einzelnen, dann soll zu
nächst auf die Verriegelungsanordnung der Fig. 1 Bezug ge
nommen werden, die allgemein mit der Bezugszahl 100 bezeich
net ist und einen Handgriff 101, eine Hülse 102 und einen
Gleitkörper 103 aufweist. Die Hülse 102 hat eine äußere Ge
windeschraubenfläche 104 und ist in einer Öffnung oder einem
Loch 105 in einer Tür oder einer Wandung 106 aufgenommen,
welche gestrichelt gezeichnet ist, wobei die Wandung 106 ge
gen ein Gestellteil 107 gehalten werden soll, welches auch
gestrichelt bzw. strichpunktiert gezeigt ist, und zwar mit
einer Druckkraft zwischen den Teilen 106 und 107. Die Hülse
102 ist mit einem Kopf 108 von im allgemeinen rechteckigem
Aufbau versehen, wenn man in Fig. 1 von links blickt, wo
bei seine äußere Oberfläche 111 eine Nockenoberfläche bildet,
gegen welche die verschiedenen Oberflächen 112, 113, 114 des
Handgriffes 101 nockenartig wirken, sobald der Handgriff
zwischen den Positionen, die in den Fig. 1 und 2 darge
stellt sind, bewegt wird.
Der Kopf 108 der Hülse 102 ist mittels einer Federscheibe
115 und einer Mutter 116, die auf der äußeren Gewindefläche
104 der Hülse befestigt ist, gegen eine Seite der Tür oder
Wandung 106 angebracht und verriegelt, derart, daß die Hülse
gegen die Drehbewegung relativ zur Wandung oder Tür 106 un
beachtlich beliebiger Drehkräfte, die auf diese aufgebracht
werden, festgelegt ist.
Der Gleitkörper 103 ist mit einer äußeren Schraubgewindeflä
che 117 versehen mit flachen Oberflächen 118 an seiner Vor
derseite (gezeigt) und an seiner Rückseite (nicht gezeigt),
wie man in den Fig. 1 und 2 sieht, und zwar über einen
erheblichen Teil seiner Länge, wie dargestellt. Gemäß Dar
stellung ist eine Klinke 120 zwischen auf der Oberfläche
befindlichen Sicherungsmuttern 121 und 122 befestigt, wobei
im unteren Ende der Klinke eine Öffnung mit flachen Seiten
(nicht gezeigt) vorhanden ist, damit sie über das rechte
Ende des Gleitkörpers 103 derart gleiten kann, daß Flach
stellen auf einer Öffnung im Klinkenteil gegen die Flachstel
len 118 des Gleitkörpers 103 in Eingriff kommen, um eine
Drehung der Klinke 120 relativ zum Gleitkörper 103 zu ver
hindern, wenn Kräfte in Drehrichtungen relativ zum Gleit
körper ausgeübt werden.
Man sieht also, daß die Klinke 120 in der Lage ist, gegen
das Gestell oder ein anderes Teil 107 in Eingriff zu kommen,
sobald die Verriegelungsanordnung in eine verriegelte Stel
lung bewegt wird, wie in Fig. 1 dargestellt ist, und zwar
aus einer entriegelten Position, wie in Fig. 2 gezeigt ist.
In Fig. 1 ist gestrichelt eine alternative Befestigungsan
ordnung für die Klinke 120 dargestellt, falls das äußere
Ende der Klinke gegen ein (nicht dargestelltes) Teil in
Eingriff treten soll, welches weiter rechts vom Gestellteil
106 entfernt ist als das in Fig. 1 gezeigte Teil 107. Es
versteht sich auch, daß die Klinke 120 ursprünglich in einer
beliebigen Drehposition auf dem Gleitkörper 103 angebracht
sein kann, wie durch die Gestalt der Öffnung in der Klinke
ermöglicht ist, die auf dem flachseitigen rechten Gewinde
ende des Gleitkörpers 103 befestigt ist.
Der Gleitkörper 103 ist mit einem Lagerbüchsenteil 125 ver
sehen, welches für die Bewegung mit dem Gleitkörper derart
angebracht ist, daß der äußere Umfang des Büchsenteils 125
in der inneren Fläche der Hülse 102 gleitet, sobald der
Handgriff zwischen der verriegelten und entriegelten Stel
lung bewegt wird, wobei aber das Büchsenteil 125 fest vom
Schraubteil oder Gewindeteil 117 des Gleitkörpers 103 mit
tels eines Stiftes 126 getragen wird, welcher dieselben in
der Art eines Paß- bzw. Spannstiftes verbindet, wobei der
Stift 126 so bemessen ist, daß er sich gemäß Darstellung in
Fig. 3 nach außerhalb der äußeren Oberfläche der Buchse
125 erstreckt.
Die Hülse 102 ist mit einem längsgerichteten Schlitz 127 ver
sehen (obgleich derselbe gegebenenfalls eine Nut oder ein
anderes funktionell äquivalentes Teil sein könnte), um den
Stift 126 darin aufzunehmen bei Bewegung des Handgriffes
101 in die in Fig. 1 dargestellte Position aus der entsperr
ten Position, die in Fig. 2 dargestellt ist.
Das ganz linke Ende des Gleitkörpers 103 erstreckt sich
durch den Kopf 108 der Hülse 102, um ein
Schwenkverbinderteil
130 in Schwenkeingriff auf einem Schwenkstift 131 zu haben,
der sich durch das Teil 130 erstreckt und zwischen gegen
überliegenden Schenkeln 132 und 133 getragen wird, welche
gegenüberliegende Seiten des Handgriffes 101 bilden. Eine
Druckfeder (die nicht gezeigt ist) ist innerhalb der Hülse
102 angeordnet, um den Gleitkörper 103 im allgemeinen nach
rechts zu drücken, wenn man die Fig. 1, 2 und 3 betrach
tet, und sie übt eine Kraft gegen das Bewegen des Handgriffs
101 zwischen den zwei Sprungpositionen der Fig. 1 und 2
insofern aus, als sie einer Nockenkraft entgegenwirkt, die
beim Bewegen des Handgriffes 101 zwischen der Stellung mit
ausgezogenen Linien und der mit gestrichelten Linien in
Fig. 1 ausgeübt werden muß.
Man sieht also, daß die Klinke, wenn der Handgriff 101 gemäß
Darstellung in Fig. 2 in einer Entsperrposition ist, nicht
gegen das Rahmenteil 107 in Eingriff liegt und der Ausflucht
stift 126 für die Aufnahme im Schlitz 127 der Hülse 102 an
geordnet ist, wenn der Handgriff sich in einer richtigen
Drehposition befindet, damit die Klinke 120 mit dem Teil
107 in Eingriff kommt. Wenn also der Handgriff 101 und die
Klinke 120 gemäß Darstellung in Fig. 2 für den Sperr- oder
Verriegelungseingriff der Vorrichtung in richtiger Stellung
sind, ruft die Bewegung des Handgriffes 101 nach unten aus
der in Fig. 1 mit gestrichelter Linie dargestellten Stellung
oder der in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten
Position in die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien darge
stellten Positionen für die Nockenoberfläche 113, welche
im Eingriff gegen die Nockenoberfläche des Kopfes 108 wirkt,
hervor, daß sie den Gleitkörper 103 aus der in Fig. 2 mit
ausgezogenen Linien dargestellten Position oder der in Fig. 1
mit gestrichelten Linien dargestellten Position in
die in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellte Position
nach links zieht, wobei sich der Verriegelungsmechanismus
in eine übermittige bzw. Sprungposition bewegt, in welcher
sich die Nockenfläche 114 gegen die Oberfläche 111 des Kopfes
108 flach in Eingriff befindet. Hierdurch wird in wirksamer
Weise der Gleitkörper 103 gemäß Darstellung in Fig. 1 nach
links derart gezogen, daß der Stift 126 im Schlitz 127 um
eine Länge aufgenommen wird, die ausreicht, daß die Klinke
120 gegen das Rahmenteil 107 in Druckeingriff eintritt, und
zwar unter der gewünschten, voreingestellten Kraft, wie zu
vor beim Einstellen der Schrauben 121 und 122 auf der Ge
windefläche 117 vorgeplant worden ist, und diese Kraft wird
auf die Klinke aufgebracht.
Beim Entriegeln der Anordnung durch Anheben des Handhebels
101 wieder nach oben, um die in Fig. 2 in ausgezogenen Li
nien gezeigte Stellung zu erreichen, wird die Klinke gelöst
bzw. freigegeben. Das Entriegeln kann dann dadurch vorgenom
men bzw. abgeschlossen werden, daß man den Handgriff 101
um einen gewissen Betrag dreht, z. B. 90° (gegebenenfalls
mehr oder weniger) in die Position des in Fig. 3 dargestell
ten Handgriffs 101, in welcher die Klinke ebenso um 90° ge
dreht ist, so daß sie im wesentlichen in der Darstellung der
Fig. 3 unsichtbar ist. Diese Drehung des Handgriffes und
der Klinke mit diesem dreht auch das Lagerbüchsenteil 125,
welches vom Gleitkörper 103 fest getragen ist, und den
Stift 126, der mit diesem verblockt ist und gemäß Darstel
lung in Fig. 3 aus diesem Teil vorsteht, derart, daß der
Stift 126 jenseits des Endes des Schlitzes 127 nicht mehr
in Flucht oder registerhaltiger Lage ist. Wenn man an die
ser Stelle versucht, den Handgriff 101 in eine außermittige
oder Sprungschnappstellung derart zu drehen, daß seine Ober
flächen 114 gegen die Oberfläche 111 des Hülsenkopfes 108
in Eingriff kommen, wird der Stift 126 veranlaßt, gegen das
äußere Ende 135 der Hülse 102 anzuschlagen, und verhindert,
daß die Anordnung in verriegelte Position kommt.
Der Benutzer weiß deshalb, daß die Klinke 120 nicht in einer
Verriegelungsstellung ist und daß der Handgriff 101 so ge
dreht werden muß, daß der Stift 126 mit dem Schlitz 127 in
Eingriff treten kann, wobei die Klinke 120 an diesem Punkt
in richtiger Stellung steht, damit sie verriegelt werden
kann, und dann kann der Handgriff 101 die Übermittenbewegung
oder Sprungbewegung durchführen.
Der Leser erkennt also, daß durch die Maßnahmen der vorlie
genden Erfindung die Aufgabe gelöst wird, eine Tätigkeit
des Handgriffes zu verhindern, daß dieser in seine Verrie
gelungsstellung kommt, es sei denn, er befindet sich in der
richtigen Drehposition, und es wird auch eine Drehung des
Handgriffes verhindert, wenn er sich in der Verriegelungs
stellung befindet, wobei dies durch den Stift 126 vorgesehen
ist, der sich im Schlitz 127 befindet, wenn der Handgriff
in der in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien dargestellten Po
sition ist, derart, daß durch Versuche, den Handgriff 101
in Drehrichtung zu bewegen (im Gegensatz zu einer Richtung
zur axialen Bewegung des Gleitkörpers 103) der Stift 126
veranlaßt wird, gegen die Seiten des Schlitzes 127 anzu
stoßen.
Verschiedene Modifikationen können bei Einzelheiten des Auf
baus, der Verwendung und des Betriebes des erfindungsgemäßen
Gegenstandes vorgenommen werden. Beispielsweise kann die
Feder, welche die Druckbelastung aufweist, welche der Sprung
bewegung oder übermittigen Bewegung des Handgriffes entge
genwirkt, innerhalb oder außerhalb der Hülse 102 angeordnet
sein. Ferner können die Bauteile verschiedene Ausgestaltun
gen und Größen haben, wie es der jeweiligen Aufgabenstellung
entspricht. Auch kann die Lager- oder Stützbuchse, statt als
ein separates Teil in Stiftverbindung mit dem mit Gewinde
versehenen Gleitkörper aufgebaut zu sein, einstückig mit
diesem konstruiert sein. Ferner hat der Gleitkörper 103
gemäß zeichnerischer Darstellung hier ein rechtes Schrauben
gewindeende für die Befestigung der Klinke 120 auf diesem,
es können aber auch andere Ausführungsformen vorstellbar
sein, bei denen die Anbringung der Klinke am Gleitkörper
auf andere herkömmliche und an sich bekannte Weise möglich
ist.
Claims (5)
1. Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum mechanischen Befestigen eines
beweglichen Teiles (106), insbesondere einer Tür, an einem festen Teil (107), mit einer Hülse
(102), die an dem beweglichen Teil, es durchdringend, befestigt ist und frontseitig einen Kopf
(108) mit einer Nockenfläche (111) aufweist, mit einem die Hülse beweglich durchdringenden
Gleitkörper (103), an dessen hinterem Ende ein Befestigungs-Riegel (120) befestigt ist und dessen
frontseitiges Ende an einem Handhebel (101) mit rückseitigen Nocken (112, 113, 114) angelenkt
ist, die mit der Nockenfläche (111) des Kopfes (108) der Hülse in Eingriff stehen, derart, daß in
der verriegelten Stellung des Handhebels der Befestigungs-Riegel (120) mit dem festen Teil (107)
verklinkt ist und daß in der entriegelten Stellung des Handhebels der Befestigungs-Riegel (120)
von dem festen Teil gelöst und durch Verdrehen des Handhebels entklinkbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (102) und der Gleitkörper (103) mechanische Sperr- und Ausrichtelemente
(126, 127) aufweisen, welche in der verriegelten bzw. verriegelbaren Position miteinander
ausgerichtet und axial gegeneinander beweglich sind, wobei die Sperr- und Ausrichtelemente
(126, 127) während der Axialbewegung eine Drehbewegung verhindern und in einer entriegelten
und relativ zu der verriegelbaren Position verdrehten Position eine Axialbewegung von Hülse und
Gleitkörper gegeneinander blockieren, derart, daß der Handhebel (120) nur in derjenigen
Drehstellung des Gleitkörpers in die verriegelte Stellung bringbar ist, in der sich der Befestigungs-
Riegel in der verklinkbaren Drehstellung befindet.
2. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperr- und
Ausrichtelemente aus einem Stift (126), der seitlich aus dem Gleitkörper (103) herausragt, sowie
einem Schlitz (127) in der Hülse (102) besteht, welcher den Stift (126) nur in der verriegelten
Position des Handgriffes (101) aufnimmt.
3. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Gleitkörper (103) eine äußere Lagerbüchse (125) zum Gleiten in der Hülse (102) und ein
Außengewinde (117) aufweist, wobei der Stift (126) mit der Lagerbüchse (125) verbunden ist für
die axiale Bewegung und die Drehbewegung der Lagerbüchse (125) und des Stiftes (126)
zusammen.
4. Verriegelungsanordnung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine
Druckfeder, die innerhalb der Hülse (102) so angeordnet ist, daß der Gleitkörper (103) aus der
Hülse (102) herausdrückbar ist.
5. Verriegelungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Befestigungsriegel (120) auf dem Gleitkörper (103) sowohl axial als auch bezüglich seiner
Drehposition justierbar einstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/030,688 US4794932A (en) | 1986-03-31 | 1987-03-26 | Conversion control circuit for image display apparatus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3720790A1 DE3720790A1 (de) | 1988-10-13 |
| DE3720790C2 true DE3720790C2 (de) | 1994-07-07 |
Family
ID=21855490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873720790 Expired - Lifetime DE3720790C2 (de) | 1987-03-26 | 1987-06-24 | Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum Befestigen eines beweglichen Teiles an einem festen Teil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3720790C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340309A1 (de) * | 1992-12-03 | 1994-06-09 | Southco | Sperrklinkenaufbau |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6623052B2 (en) * | 2001-12-19 | 2003-09-23 | Randall C. Hansen | Adjustable actuator assembly and handle assembly having adjustable actuator assembly |
| EP2138655B1 (de) * | 2008-06-25 | 2013-03-13 | Antonio Jorge Freire Lopes | Zungenverriegelung mit Schutz |
| US20140331722A1 (en) * | 2013-05-13 | 2014-11-13 | Gem Products, Inc. | Compression latch |
| JP6407777B2 (ja) * | 2015-03-19 | 2018-10-17 | 株式会社シブタニ | ラッチハンドル装置 |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2860904A (en) * | 1955-06-07 | 1958-11-18 | South Chester Corp | Door or panel fastener |
| US3302964A (en) * | 1965-01-08 | 1967-02-07 | South Chester Corp | Door or panel fastener |
| US3402958A (en) * | 1967-03-28 | 1968-09-24 | Southco | Door or panel fastener |
-
1987
- 1987-06-24 DE DE19873720790 patent/DE3720790C2/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4340309A1 (de) * | 1992-12-03 | 1994-06-09 | Southco | Sperrklinkenaufbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3720790A1 (de) | 1988-10-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3943715C2 (de) | Drehstangenverschluß | |
| DE4304219C2 (de) | Abgedichtetes Hebelschloß | |
| DE4431372C2 (de) | Schnappschloß mit Ausklinkfunktion | |
| DE60021452T2 (de) | Blockiervorrichtung | |
| DE60011580T2 (de) | Befestigungsvorrichtung | |
| DE2205399A1 (de) | Eingelassen befestigbares Schloß | |
| DE1900078A1 (de) | Befestigungsvorrichtung | |
| DE3128169C2 (de) | Abnehmbarer Tragegriff | |
| DE102005002782B4 (de) | Befestigungsvorrichtung zum Sichern eines Frachtcontainers mit einem Begrenzungsmechanismus | |
| DE3416485A1 (de) | Ausstelldach fuer ein fahrzeug | |
| DE3720790C2 (de) | Handbetätigbare Verriegelungsanordnung zum Befestigen eines beweglichen Teiles an einem festen Teil | |
| DE602004010217T2 (de) | Verriegelungsvorrichtung mit einem Gelenkhebel zum Spannen von Werkstücken | |
| DE3874179T2 (de) | Fernbedienung. | |
| DE10127425B4 (de) | Haltevorrichtung für bewegliche Verschlusselemente | |
| EP0100468B1 (de) | Drehzapfenlager für Türen, insbesondere für Pendeltüren | |
| DE4239599C2 (de) | Handbetätigte Verschließvorrichtung für Wagenkästen und Container | |
| EP1210274B1 (de) | Hakenelement | |
| DE3427713A1 (de) | Mehrtourig schliessendes treibstangenschloss | |
| DE29505752U1 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Platten mittels Verschraubung | |
| DE29516477U1 (de) | Futtergitter | |
| DE4103923C2 (de) | ||
| DE9104766U1 (de) | Antipaniktürschloß | |
| DE19959940B4 (de) | Lastträgerfuß | |
| DE9105662U1 (de) | Elektrisches Installationsgerät | |
| DE202025001552U1 (de) | Türgriff |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: E05C 5/02 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |