DE3720285A1 - Verfahren und vorrichtung zum synchronen zufuehren einzelner werkstuecke und darauf zu naehender baender - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum synchronen zufuehren einzelner werkstuecke und darauf zu naehender baenderInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum synchronen Zuführen einzelner mit Lücke auf
einanderfolgender Werkstücke und darauf zu nähender
Bänder, Kordel oder dergleichen streifenförmigen End
losmaterials zu einer Nähmaschine.
Insbesondere bei Kleidungsstücken besteht häufig der
Wunsch, aus Design- oder anderen Gründen an bestimm
ten Stellen Bänder, Kordeln oder dergleichen anzu
nähen. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind die Adi
das®-Streifen, die parallel dreifach neben
einander als Markenzeichen auf Kleidungsstücken und
Schuhen angebracht werden.
Bei dem bisher bekannten Verfahren werden die Bänder
in der gewünschten Anzahl fortlaufend als Endlosma
terial einer Nähmaschine zugeführt, während gleich
zeitig die Artikel einzeln, in der richtigen Positi
on zu den Bändern in die Nähmaschine mit eingescho
ben werden, worauf das Vernähen stattfindet. Aus der
Nähmaschine kommen dann - je nach Anzahl der aufge
nähten Bänder - mehrere fortlaufende Bandreihen her
aus, an denen die einzelnen Artikeln mit Lücke auf
einanderfolgend hängen.
Zur Weiterverarbeitung ist es zunächst notwendig, die
Bänder zwischen den einzelnen Artikeln abzuschneiden,
damit man die Artikel einzeln bearbeiten kann.
Sodann müssen die überstehenden Bandenden sauber ab
geschnitten werden, so daß sie überall bündig mit dem
Rand des Artikels abschließen.
All diese Arbeiten werden bisher von Hand durchgeführt
und sind dementsprechend personal- und kostenintensiv.
Darüber hinaus ist es in zahlreichen Anwendungsfällen
von Nachteil, daß die bündig abschließenden Bandenden
eine abrupte Materialverdickung am Rand des Artikels
verursachen, die für die Weiterverarbeitung hinderlich
ist. In diesem Fall müssen die Artikel noch sogenannte
Schärfmaschinen durchlaufen, in denen die Bandenden
abgeschrägt werden. Dies bedeutet eine zusätzliche Ver
teuerung und Verzögerung in der Verarbeitungskette.
Hiervon ausgehend liegt die Aufgabe der vorliegenden
Erfindung darin, das Verfahren zum synchronen Zufüh
ren von Werkstücken und darauf zu nähender Bänder ge
mäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 dahingehend
zu verbessern, daß auf die beschriebenen manuellen Ar
beiten verzichtet werden kann. Gleichzeitig liegt die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine Vorrich
tung zur Durchführung dieses Verfahrens anzugeben.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens durch
folgende Merkmale gelöst: ein im Vorschubweg der Werk
stücke angeordnetes Erkennungssystem löst beim An
kommen eines jeden Werkstückes den Vorschub des Ban
des - gegebenenfalls mit vorwählbarer Zeitverzögerung
aus, derart, daß der Bandanfang bei seiner späteren
Zusammenführung mit dem Werkstück an der gewünschten
Stelle des Werkstückes zu liegen kommt, das gleiche
- gegebenenfalls auch ein weiteres - Erkennungssystem
schaltet am Ende eines jeden Werkstückes - gegebenen
falls wieder mit einer vorwählbaren Zeitverzögerung
den Vorschub des Bandes ab und löst eine Schneidvor
richtung zum Abtrennen des Bandes aus, derart, daß
auch das Bandende bei seiner späteren Zusammenführung
mit dem Werkstück an der gewünschten Stelle des Werk
stückes zuliegen kommt. Und schließlich wird das ab
geschittene Band mit dem Artikel zusammengeführt und
in bleibender Zuordnung zu ihm der Nähmaschine zuge
führt.
Der Hauptunterschied des erfindungsgemäßen Verfah
rens gegenüber dem bekannten besteht also zunächst
einmal darin, daß die bisher hinter der Maschine durch
geführten Verfahrensschritte vor das Vernähen verlegt
werden. Die Bänder werden also nicht erst nach dem
Vernähen, sondern schon vorher auf Maß geschnitten.
Ebenso liegt ein wesentlicher Unterschied des erfin
dungsgemäßen Verfahrens darin, daß die Bänder nicht
mehr kontinuierlich, sondern absatzweise der Nähma
schine zugeführt werden, nämlich immer nur dann, wenn
ein Werkstück ankommt, wobei durch die optische Erken
nung sichergestellt ist, daß das Band in der richtigen
Zuordnung in Vorschubrichtung mit dem Werkstück zusam
mengeführt und der Nähmaschine zugeführt wird.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen entfällt das
bisherige manuelle Vereinzeln der Artikel, Bündig
schneiden der Bandenden sowie gegebenenfalls auch ihr
Abschrägen.
Ein anderer erheblicher Vorteil der Erfindung besteht
darin, daß es ohne jeden Bandabfall arbeitet. Wie ein
gangs beschrieben wurde, sind beim bekannten Verfah
ren die Werkstücke nach dem Vernähen noch mit den end
losen Bändern verbunden; die zwischen aufeinanderfol
genden Werkstücken befindlichen Bandabschnitte müssen
als Abfall herausgeschnitten werden. Die Verluste durch
diese nicht wiederverwendbaren Bandabschnitte sind
nicht unerheblich, denn selbst wenn sich die Bedie
nungsperson bemüht, die einzelnen Werkstücke ohne gro
ße Lücke in die Vorschubeinrichtung einzulegen, muß
doch immer ein bestimmter Sicherheitsabstand eingehal
ten werden, damit man die Bänder nach dem Vernähen
zwischen den Werkstücken abschneiden kann. Dieser Si
cherheitsabstand kann je nach den aufzunähenden Band
längen durchaus bis zu 50% des effektiv benötigten
Bandes betragen.
Schließlich zeichnet sich das erfindungsgemäße Verfah
ren noch dadurch aus, daß auch solche Artikel rationell
und kostengünstig verarbeitet werden können, bei de
nen sich die Streifen nur über einen Teil des Werk
stückes erstrecken sollen, also schon vor dem Rand des
Werkstückes aufhören. Bei solchen Maßvorgaben war es
bisher notwendig, die bereits aufgenähten Bänder von
den Enden her wieder aufzutrennen, bis man sie an der
gewünschten Stelle abschneiden konnte um sodann die
neuen Enden wieder am Werkstück festzunähen. Diese
Vorgehensweise, die bei bestimmten Artikeln unvermeid
lich ist verursachte bisher besonders hohen Zeit- und
Kostenaufwand.
Damit das erfindungsgemäße Verfahren mit hoher Taktge
schwindigkeit arbeiten kann, braucht mit dem Zusammen
führen von Band und Werkstück nicht abgewartet zu wer
den, bis das Band von seiner Vorratsrolle abgetrennt
ist. Vielmehr kann der Bandanfang bereits vor dem Ab
schneiden des Bandendes mit dem Werkstück zusammenge
bracht und mit dem Nähvorgang begonnen werden.
Ebenso liegt es im Rahmen der Erfindung, das Verfahren,
wie bereits oben angedeutet, derart anzuwenden, daß
Bandanfang und Bandende jeweils mit Abstand zum Werk
stückrand innerhalb des Werkstückes zu liegen kommen.
Dazu braucht lediglich die vorwählbare Zeitverzöge
rung beim Einschalten und Abschalten des Bandvorschu
bes sowie beim Auslösen der Schneidvorrichtung entspre
chend eingestellt zu werden.
Für die Vorrichtung zur Durchführug des erfindungsge
mäßen Verfahrens kann an sich auf bekannte Maschinen
elemente zurückgegriffen werden. Um jedoch den absatz
weise arbeitenden Bandvorschub zu realisieren, hat es
sich als besonders günstig erwiesen, ihn mit einer kon
tinuierlich umlaufenden Antriebseinheit zu versehen,
die durch das Erkennungssystem gesteuert in Wirkver
bindung mit dem Band bringbar ist. Man beschränkt da
durch den sich ständig wiederholenden Anfahr- und Hal
tevorgang des Bandvorschubes auf die unbedingt zur
Bandbewegung notwendigen Teile, wohingegen der Antriebs
strang kontinuierlich durchläuft.
Dies kann in derWeise konstruktiv gelöst werden, daß die
Antriebseinheit einen ständig umlaufenden Zylinder auf
weist, der mit einem Vorschubelement für das Band zu
sammenwirkt, wobei das Vorschubelement durch das Erken
nungssystem gesteuert mit dem Zylinder oder mit dem
Band an- und abkoppelbar ist. Zweckmäßig besteht dabei
das Vorschubelement aus einem gegen das Band anpreß
baren Riementrieb, der mehrere parallel zur Bandlauf
bahn angeordnete Druckrollen aufweist, so daß er flä
chig an das vorzuschiebende Band anpreßbar ist. Das
Ein- und Ausschalten des Riementriebes kann in der Wei
se erfolgen, daß er relativ zu dem permanent umlaufen
den Antriebszylinder verfahrbar gelagert ist, also
wahlweise mit ihm in Anlage gebracht oder davon wieder
abgehoben werden kann.
Damit der Bandvorschub synchron mit dem Werkstückvor
schub zusammenwirkt, empfiehlt es sich, daß beide an
triebsmäßig miteinander verbunden sind, wobei der
Werkstückvorschub zweckmäßig ebenfalls aus einem Rie
mentrieb besteht.
Für die Positionierung des Werkstückvorschubes und des
Bandvorschubes bieten sich verschiedene Möglichkeiten.
Aus Gründen der leichteren Wartung und Kontrolle emp
fiehlt es sich, beide oberhalb einer gemeinsamen Ar
beitsplatte anzuordnen, wobei auf dieser Arbeitsplatte
Bänder und Werkstück zusammengeführt und der Nähmaschi
ne zugeleitet werden können.
Wie schon eingangs erwähnt, müssen meistens mehrere Bän
der mit einem Werkstück vernäht werden, wobei erschwe
rend hinzukommt, daß Anfang und Ende eines jeden Ban
des in Vorschubrichtung versetzt sind und daß auch
die Bandlängen unterschiedlich sind. Aus diesem Grund
empfiehlt es sich, daß für jedes Band ein eigener Vor
schub mit Erkennungssystem vorgesehen ist.
Für die konstruktive Ausbildung des Erkennungssystems
bieten sich dem Fachmann verschiedene Möglichkeiten.
In Betracht kommen hier insbesondere Lichtschranken,
Fotozellen oder dergleichen. Sie können beispielswei
se in der Vorschubeinheit oder in der Arbeitsplatte
angeordnet sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfüh
rungsbeispieles anhand der Zeichnung; dabei zeigt
Fig. 1 eine vereinfachte Seitenansicht des Band
vorschubes und
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf
den Bandvorschub.
In der Zeichnung ist mit dem Bezugszeichen 1 eine Ar
beitsplatte, mit dem Bezugszeichen 2 eine Nähmaschine
angedeutet. Ihr vorgeschaltet befinden sich mehrere
Vorschubelemente 3 a und 3 b für die Zuführung der ein
zelnen Werkstücke 4 und eine Einheit 5 zum positions
gerechten Zuführen der Bänder 6.
Im Ausführungsbeispiel ist als Werkstück 4 das noch
plane Seitenteil eines Sportschuhes dargestellt, auf
den drei parallel laufende Streifen aufgenäht werden
sollen. Demgemäß ist aus Fig. 2 erkennbar, daß die
Vorschubeinheit 5 für drei Bänder vorgesehen ist, wo
bei in jeder Bandspur ein eigener Vorschub mit Erken
nungssystem eingebaut ist.
Während der Werkstückvorschub relativ einfach aufge
baut sein kann und im Ausführungsbeispiel aus zwei auf
einanderfolgenden, kontinuierlich umlaufenden Riemen
trieben 3 a und 3 b besteht, die nur dafür zu sorgen ha
ben, daß die links der Zeichnung eingelegten Werkstücke
4 versatzfrei und unter Beibehaltung ihrer Winkellage
auf der Arbeitsplatte 1 zur Nähmaschine 2 vorgescho
ben werden, bedarf der Bandvorschub 5 einer detail
lierten Beschreibung.
Er besteht aus drei miteinander kombinierten Einzel
vorschüben, die jedoch unabhängig voneinander ausge
löst werden können. Jeder Einzelvorschub besteht aus
einem Träger 7, der im Ausführungsbeispiel als Seiten
wand ausgebildet ist. In dem Träger 7 ist einerseits
ein ständig rotierender Antriebszylinder 8, anderer
seits ein zu ihm relativ verschiebbarer Riementrieb 9
gelagert. Dieser Riementrieb 9 besteht aus einer An
triebsrolle 9 a, 2 Druckrollen 9 b und 9 c und einem
hierüber laufenden Riemen 9 d. Die Antriebsrolle 9 a
und die beiden Druckrollen 9 b und 9 c sind in Seiten
wänden 10 und 11 geführt, die ihrerseits verschieb
bar zu dem Antriebszylinder 8 gelagert sind. Auf die
se Weise kann die Antriebsrolle 9 a und damit der ge
samte Riementrieb 9 in Wirkverbindung mit dem An
triebszylinder 8 gebracht oder davon abgehoben wer
den. Die entsprechende Verschiebebewegung der Seiten
wände 10 und 11 wird durch an sich bekannte Stellglie
der, im Ausführungsbeispiel durch einen Pneumatikzylin
der 12 durchgeführt. Eine Feder 9 e sorgt für Anpressung des
Riemenantriebs 9 gegen das Band.
Die Steuerung des Pneumatikzylinders 12 erfolgt durch
ein lichtempfindliches Element 13, das im Vertikalbe
reich der Spur des Bandes 6 derart angeordnet ist, daß
es den Anfang und das Ende des Werkstückes 4 erkennt.
Außerdem steuert das lichtempfindliche Element 13 über
ein weiteres Betätigungsglied, nämlich über einen zwei
ten Pneumatikzylinder 14 ein Messer 15, das in Vor
schubrichtung gesehen hinter dem Riementrieb 9 ange
ordnet ist. Dieses Messer 15 durchquert einen Führungs
kanal 16 für das vorzuschiebende Band 6 in einem ver
tikalen Schlitz und wird durch eine gefederte Andrück
rolle 17 in Vertikalrichtung geführt.
Damit Bandanfang und Bandende an den gewünschten Stel
len des Werkstückes 4 zu liegen kommen, muß der Band
vorschub mit einer mehr oder weniger großen Verzögerung
ein- und ausgeschaltet werden, nachdem das Werkstück
4 mit seiner Vorder- oder Hinterkante das lichtemp
findliche Element 13 passiert hat. Hierzu ist das Ele
ment 13 an ein Zeitglied 18 angeschlossen, in dem in
dividuell für Bandanfang und Bandende die Verzögerungs
zeit eingestellt werden kann.
Für das Auslösen des Messers 15 erübrigt sich in der
Regel eine zusätzliche Zeitvorgabe, weil das Abschnei
den im gleichen Moment erfolgen kann, wenn der Band
vorschub 9 abgestellt wird.
Von dem Zeitglied 18 werden die Steuersignale schließ
lich in an sich bekannter Weise an nicht zeichnerisch
dargestellte Ventile weitergegeben, die die Pneumatik
zylinder 12 und 14 im gewünschten Sinn ansteuern.
Hinter dem Messer 15 wird das Band 6 mit dem Werkstück
4 zusammengeführt und von der Nähmaschine 2 vernäht.
Den selben Aufbau haben auch die beiden anderen Band
spuren des Bandvorschubes. Wie Fig. 2 zeigt, sind ih
re Antriebszylinder ebenso wie der Antriebszylinder 8
der ersten Bandspur an einer gemeinsamen, permanent
umlaufenden Antriebswelle 8 a montiert. Sie ist antriebs
mäßig mit dem Vorschub 3 a bzw. 3 b für die Werkstücke
4 verbunden, damit der synchrone Vorschub der Bänder
und Werkstücke gewährleistet ist. Das Auslösen der
Bandvorschübe in der zweiten und dritten Bandspur er
folgt jedoch wie beschrieben durch eigene lichtempfind
liche Elemente, die jeweils in der zugehörigen Band
spur angeordnet sind, damit entsprechend der Werkstück
kontur die Bänder zu unterschiedlichen Zeitpunkten
vorgeschoben und abgeschnitten werden.
Im Ausführungsbeispiel ist neben dem Werkstückvorschub
3 a ein seitlich neben dem Bandvorschub angeordneter
zweiter Werkstückvorschub 3 b dargestellt. Selbstver
ständlich kann dieser Bandvorschub auch an anderer
Stelle positioniert, beispielsweise auch in die Tisch
platte 1 eingebaut sein.
Zusammenfassend besteht der Vorteil der Erfindung da
rin, daß ohne manuelle Einwirkung der Bandanfang eben
so wie das Bandende an der richtigen Stelle des Werk
stückes zu liegen kommen, gleichgültig ob diese Stellen
am Werkstückrand oder innerhalb des Werkstückes sind
und daß man ohne Bandabfall auskommt.
Die Erfindung wurde vorstehend der Einfachheit halber
am Beispiel von Bändern beschrieben. Sie erstreckt sich
selbstverständlich auf das Anbringen jeglichen strei
fenförmigen Endlosmaterials, egal aus welchem Material
und mit welchem Querschnitt. Ebenso ist die Erfindung
nicht auf das Zuführen zu einer Nähmaschine beschränkt,
sondern die Teile können stattdessen auch geheftet,
geklebt oder auf andere Weise miteinander verbunden
werden.
Claims (14)
1. Verfahren zum synchronen Zuführen einzelner mit
Lücke aufeinanderfolgender Werkstücke und darauf zu
nähender Bänder, Kordel oder dergleichen streifenför
migen Endlosmaterial zu einer Nähmaschine,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkstücke und die Bänder zunächst getrennte
Vorschubwege durchlaufen, daß ein im Vorschubweg der
Werkstücke angeordnetes Erkennungssystem beim Ankom
men eines jeden Werkstückes den Vorschub des Bandes
- gegebenenfalls mit vorwählbarer Zeitverzögerung
auslöst, derart, daß der Bandanfang bei seiner späte
ren Zusammenführung mit dem Werkstück an der gewünsch
ten Stelle des Werkstückes zuliegen kommt, daß das Er
kennungssystem am Ende eines jeden Werkstückes - ge
gebenenfalls wieder mit einer vorwählbaren Zeitverzö
gerung - den Bandvorschub abschaltet und eine Schneid
vorrichtung zum Abtrennen des Bandes auslöst, derart,
daß auch das Bandende bei seiner späteren Zusammen
führung mit dem Werkstück an der gewünschten Stelle
des Werkstückes zuliegen kommt und daß das abgeschnit
tene Band sodann mit dem Artikel zusammengeführt und
in bleibender Zuordnung zu ihm der Nähmaschine zugeführt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bandanfang bereits vor dem Abschneiden des
Bandendes mit dem Werkstück zusammengeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Bandanfang und
Bandende jeweils mit Abstand zum Werkstückrand, inner
halb des Werkstückes zu liegen kommen.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
den Patentansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeich
net, daß der Bandvorschub (5) eine kontinuierlich um
laufende Antriebseinheit aufweist, die durch das Erken
nungssystem (13) gesteuert in Wirkverbindung mit dem
Band (6) bringbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebseinheit einen ständig umlaufenden Zylin
der (8) aufweist, der mit einem Vorschubelement (9)
für das Band (6) zusammenwirkt, wobei das Vorschubele
ment (9) durch das Erkennungssystem (13) gesteuert
mit dem Zylinder (8) und/oder mit dem Band (6) an- und ab
koppelbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß das An- und Abkoppeln durch Reibschluß er
folgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Vorschubelement (9) aus einem gegen
das Band (6) anpreßbaren Riementrieb besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Riementrieb durch mehrere parallel zur
Bandlaufbahn angeordnete Druckrollen (9 b, 9 c) flächig
an das Band (6) anpreßbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Riementrieb federnd gegen das Band
(6) anpreßbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß der Riementrieb relativ zu
dem umlaufenden Zylinder (8) verfahrbar gelagert ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Bandvorschub (5) antriebsmäßig mit dem
Werkstückvorschub (3 a, 3 b) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Werkstückvorschub (3 a, 3 b) aus zumindest
einem kontinuierlich umlaufenden Riementrieb besteht.
13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Werkstückvorschub (3 a, 3 b) und der Band
vorschub (5) oberhalb einer gemeinsamen Arbeitsplatte
(1) angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß bei Zuführung mehrerer Bänder (6) zu einem
Werkstück (4) für jedes Band (6) ein eigener Vorschub
mit Erkennungssystem vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß das Erkennungssystem (13) als Lichtschranke,
Fotozelle oder dergleichen ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720285 DE3720285A1 (de) | 1987-06-19 | 1987-06-19 | Verfahren und vorrichtung zum synchronen zufuehren einzelner werkstuecke und darauf zu naehender baender |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873720285 DE3720285A1 (de) | 1987-06-19 | 1987-06-19 | Verfahren und vorrichtung zum synchronen zufuehren einzelner werkstuecke und darauf zu naehender baender |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3720285A1 true DE3720285A1 (de) | 1988-12-29 |
Family
ID=6329905
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873720285 Withdrawn DE3720285A1 (de) | 1987-06-19 | 1987-06-19 | Verfahren und vorrichtung zum synchronen zufuehren einzelner werkstuecke und darauf zu naehender baender |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3720285A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0474255A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-11 | Ykk Corporation | Vorrichtung zum Festnähen eines Stück Stoffs an einen Reissverschluss |
| EP0524811A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-27 | Pegasus Sewing Machine Mfg. Co., Ltd. | Verfahren und Vorrichtung zum Nähen von Band in Nähmaschinen |
-
1987
- 1987-06-19 DE DE19873720285 patent/DE3720285A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0474255A1 (de) * | 1990-09-07 | 1992-03-11 | Ykk Corporation | Vorrichtung zum Festnähen eines Stück Stoffs an einen Reissverschluss |
| EP0524811A1 (de) * | 1991-07-25 | 1993-01-27 | Pegasus Sewing Machine Mfg. Co., Ltd. | Verfahren und Vorrichtung zum Nähen von Band in Nähmaschinen |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |