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DE371939C - Spreugeblaese fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Spreugeblaese fuer Dreschmaschinen

Info

Publication number
DE371939C
DE371939C DEE28305D DEE0028305D DE371939C DE 371939 C DE371939 C DE 371939C DE E28305 D DEE28305 D DE E28305D DE E0028305 D DEE0028305 D DE E0028305D DE 371939 C DE371939 C DE 371939C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chaff
funnel
opening
fan
sieve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE28305D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERSTE DROYSSIGER MASCHINENFABR
Original Assignee
ERSTE DROYSSIGER MASCHINENFABR
Publication date
Priority to DEE28305D priority Critical patent/DE371939C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE371939C publication Critical patent/DE371939C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F17/00Straw conveyors for threshing machines or baling presses
    • A01F17/04Pneumatic conveyors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Zur Abbeförderung der von der Dreschmaschine kommenden Spreu auf den Spreuboden dienen Spreugebläse, in welche die Spreu durch einen Trichter eingeleitet und mittels einer an den Druckstutzen des Gebläses angeschlossenen Leitung weitergeführt wird. Das Gebläse nimmt dabei wahllos nicht ■ nur die Spreu, sondern auch sämtliche Bei- : mengungen, besonders Staub, mit fort. i
ίο Vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, j bereits mittels des Gebläses eine Reinigung ! der Spreu vom Staub zu bewirken, ohne nennenswerten Mehraufwand an Kraft bzw. ohne wesentlichen Verlust an Luftdruck. Dazu wird die den Einfülltrichter mit dem j Gebläse verbindende Eintrittöffnung in der | Drehrichtung der Flügel des Gebläses ver- : längert und etwa die Hälfte des Einfülltrich- j ters mit einem Sieb ο. dgl. abgedeckt. Es j
so tritt auf etwa */4 der Eintrittöffnung des Gebläses eine Stoßwirkung, dagegen auf etwa 3/4 der Öffnung eine Saugwirkung ein. Die Spreu wird vom Gebläse ziemlich weit nach hinten angesaugt und zum größten Teil ab- | befördert. Der schwere Staub dagegen bleibt mehr vorn und tiefer und gelangt infolge des Wirbelstromes im Gabläse seitlich an den Flügeln vorbei in den überdeckten Teil des Einfülltrichters, aus dem er infolge der Stoßwirkung von unten nach außen durch das Sieb getrieben wird. Etwa mitgerissene Spreu wird dagegen durch das Sieb zurückgeworfen und gelangt durch denselben Luftdruck in den Bereich des auf den Einfülltrichter wirkenden Saugstromes, der sie mit in das Gebläse zurückleitet.
Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Abb. 1 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt nach Linie 1-1 in Abb. 3 dar. AbIb. 2 ist eine Vorderansicht und Abb. 3 eine Oberansicht des Gebläses.
Das Gebläse besteht in üblicher Weise aus
einem das Flügelrad enthaltenden Gehäuse σ mit anschließender Leitung b für die Beförderung der in das Gebläse gegebenen Spreu durch den Luftdruck auf den Spreuboden. Zum Einfüllen der Spreu dient ein mit in üblicher Weise anzubauenden Leitwänden d, e versehener Trichter c, der durch eine Öffnung / mit dem Innern des Gebläses a verbunden ist, damit letzteres auf den Trichter die zur Ableitung der Spreu erforderliche Saugwirkung ausüben kann. Die Leitwände d, e geben etwa nur die Hälfte der Trichteröffnung zum Einfüllen frei. Seine andere Hälfte ist durch ein Sieb h oder mit Gaze abgedeckt.
Beim Eintritt der Spreu durch den Trichter c und die Öffnung / in das Gebläse α wird der mitgeführte schwere Staub durch den hinteren Teil der Öffnung/ infolge der Wirbelströmungen wieder herausgetrieben und durch den mittels des Siebes h abgedeckten Teil des Trichters c ausgestoßen. Die durch den hinteren Teil der Öffnung/ etwa mitgerissene Spreu wird vom Sieb h zurückgeworfen und gelangt dadurch wieder in den der Saugwirkung ausgesetzten Teil des Trichters c. Dadurch wird die mitgerissene Spreu in das Gebläse zurückgeleitet. "
In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, den Trichter in eine Einfüllöffnung und eine durch das Sieb h abgedeckte Kammer zu unterteilen. Es wäre dann eine Wand in den Trichter einzubauen, die eine Durchbrechung enthält, damit die im Trichter herrschende Saugwirkung auch auf die Kammer übergreifen und die vom Sieb h zurückgeworfene Spreu wieder in den Einfülltrichter zurückleiten kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Spreugebläse für Dreschmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (/) in der Bewegungsrichtung der Flügel verlängert und der Einlauftrichter vor dem Teil der Öffnung, in dem keine Saugwirkung auftritt, durch ein Sieb [K) ο. dgl. abgedeckt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEE28305D Spreugeblaese fuer Dreschmaschinen Expired DE371939C (de)

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DEE28305D DE371939C (de) Spreugeblaese fuer Dreschmaschinen

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DE371939C true DE371939C (de) 1923-03-19

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DEE28305D Expired DE371939C (de) Spreugeblaese fuer Dreschmaschinen

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