DE3718975A1 - Verbindungsvorrichtung zum anschluss eines mantelleitungsabschnittes an einen gegenflansch - Google Patents
Verbindungsvorrichtung zum anschluss eines mantelleitungsabschnittes an einen gegenflanschInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsvorrichtung
zum Anschluß eines ein Innenrohr und einen das Innenrohr umgeben
den Außenmantel aufweisenden Mantelleitungsabschnittes an einen
Gegenflansch, mit einem sich vom Stirnende des Innenrohrs aus
radial nach außen erstreckenden und den zwischen dem Innenrohr und
dem Außenmantel begrenzten Leitungskanal stirnseitig abschließen
den Flanschteil, das eine Anzahl von rund um seinen Umfang verteilt
angeordneten, radial außerhalb des Außenmantels gelegenen, axialen,
ersten Bohrungen zur Aufnahme axialer Verbindungsbolzen aufweist, zwi
schen denen eine Anzahl von axialen, zweiten Bohrungen angeordnet
ist, die von im Bereich der zweiten Bohrungen vorgesehenen radialen
Erweiterungen des Außenmantels umfaßt und dadurch mit dem Lei
tungskanal in Verbindung stehen, und mit einer zwischen der radialen
Stirnfläche des Flansches und der radialen Stirnfläche des
zu den Bohrungen deckungsgleiche Bohrungen aufweisenden
Gegenflansches angeordneten Dichtungseinrichtung.
Bei einer derartigen bekannten Verbindungsvorrich
tung (DE-PS 34 36 994) ist die radiale Stirnfläche des
Flansches mit einer die Mündung des Innenrohrs umgebenden,
axial vorspringenden Dichtringfläche versehen. Ebenso sind
in die zweiten Bohrungen Buchsen eingesetzt, deren in einer
Umgebung der zweiten Bohrungen an der Stirnfläche des Flan
sches abgestützte Bunde um den gleichen axialen Abstand
vorstehen, wie die radial innen angeordnete Dichtring
fläche. Damit soll erreicht werden, daß die Stirnseiten
der Bunde und die Stirnseite der Dichtringfläche in der
selben Radialebene liegen, die als Auflagefläche für eine
einzige Flachringdichtung, die daher nicht profiliert zu
sein braucht, dient. Dadurch soll einerseits ein einfacher
Aufbau der Dichtungseinrichtung erreicht werden. Anderer
seits dienen die zwischen der axial vorspringenden Dicht
ringfläche und zwischen den axial vorstehenden Bunden ver
bleibenden Bereiche des Flansches als Entlastungskanäle, in
die bei einer Undichtheit entweder das im Innenrohr flie
ßende oder das in dem das Innenrohr umgebenden Leitungs
kanal fließende Medium nach außen austreten kann, wodurch
ein unerwünschter Übertritt des Mediums vom Innenrohr zum
Leitungskanal oder umgekehrt vermieden werden kann. Aller
dings erfordert eine derartige Ausgestaltung der Verbin
dungsvorrichtung eine hinreichend genaue Planlage und
Fluchtung der Dichtringfläche und der an den zweiten
Bohrungen vorgesehenen Bunde, die sich bei hochsäurefesten
Mantelleitungen, deren Innenrohr innen emailliert ist,
nicht erreichen läßt, weil die sich über den an die Mündung
des Innenrohrs angrenzenden Bereich der radialen Stirn
fläche des Flansches erstreckende Emailschicht nicht hin
reichend genau, sondern nur mit einer verhältnismäßig
großen Toleranz hergestellt werden kann.
In ähnlicher Weise ist auch bei einer weiteren be
kannten Verbindungsvorrichtung (EP-OS 00 72 372) die Stirn
fläche des Flansches in eine im Bereich der zweiten
Bohrungen gelegene radial äußere Dichtfläche und eine
an die Mündung des Innenrohrs angrenzende radial innere
Dichtfläche unterteilt, die durch eine Entlastungsnut
voneinander getrennt sind. Die radial innere und radial
äußere Dichtfläche liegen in ein und derselben Radial
ebene und bilden den Sitz für eine gemeinsame, flache
Ringdichtung. Wie vorstehend bereits ausgeführt, ist je
doch eine derartige Ausbildung mangels einer hinreichend
genauen Bestimmbarkeit des von der Emailschicht bedeckten
Bereichs des Flansches für emailbeschichtete Mantelrohre
nicht anwendbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ver
bindungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaf
fen, die bei einem einfachen Aufbau für Mantelleitungen
mit emailliertem Innenrohr geeignet ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß die Dichtungseinrichtung einen radial einwärts der
Bohrungen in der Umfangsrichtung des Innenrohrs umlaufen
den inneren Dichtungsring und radial auswärts des Dich
tungsrings einen davon getrennten, mindestens die zweiten
Bohrungen umgebenden äußeren Dichtungsbereich aufweist.
Bei der Erfindung können der innere Dichtungsring
der auf der sich über den Innenmantel des Innenrohrs hin
aus über den daran angrenzenden Bereich der radialen Stirn
fläche des Flansches erstreckenden Emailschicht aufliegt
und der äußere Dichtungsbereich hinsichtlich ihrer Zusammen
drückbarkeit derart aufeinander abgestimmt werden, daß
einerseits die Toleranzen der Emailschichtdicke aufgenom
men und eine sichere Abdichtung erzielt werden können.
Andererseits kann aber auch eine durch eine zu hohe
Flächenpressung hervorgerufene Überbeanspruchung der Dich
tungseinrichtung vermieden werden. Gleichzeitig entstehen
durch deren getrennte Anordnung zwischen dem inneren Dich
tungsring und dem äußeren Dichtungsbereich unabgedichtete
Spalträume, in die im Falle einer Undichtheit die beispiels
weise im Innenrohr fließende aggressive chemische Flüssig
keit oder die in dem zwischen dem Außenmantel und dem In
nenrohr begrenzten Leitungskanal fließende Heiz- oder Kühl
flüssigkeit frei austreten kann, ohne daß Flüssigkeit vom
Innenrohr in den äußeren Leitungskanal oder umgekehrt ge
langt.
Vorzugsweise ist die erfindungsgemäße Verbindungs
vorrichtung derart ausgebildet, daß die axiale Kompressi
bilität des inneren Dichtungsrings größer ist als die des
äußeren Dichtungsbereichs. In diesem Fall wird die Toleranz
des Emailauftrags an dem an das Innenrohr angrenzenden Be
reich der radialen Stirnfläche des Flansches durch den
inneren Dichtungsring ausgeglichen. In der Praxis schwankt
dieser Emailauftrag zwischen 0,8 und 1,8 mm, wobei diese
verhältnismäßig große Toleranz von 1 mm aus der nicht ge
nau steuerbaren Dicke der einzelnen Auftragsschichten und
der unterschiedlichen Anzahl der notwendigen Brände beim
Emaillieren hervorgeht. Allerdings läßt sich durch eine Be
arbeitung des außerhalb des Emailauftrags gelegenen, radial
äußeren Bereichs der Stirnseite des Flansches nach dem
Emaillieren die axiale Abstandstoleranz zwischen diesem
äußeren Bereich und der stirnseitigen Emailschicht bis auf
0,2 mm herabsetzen.
Eine in diesem Zusammenhang besonders vorteilhafte
Ausgestaltung des inneren Dichtungsrings besteht darin,
daß der innere Dichtungsring zwei sich axial gegenüber
stehende Ringscheiben aus einem Dichtungswerkstoff auf
weist, zwischen denen ein Metallwellring angeordnet ist.
Der solchermaßen aufgebaute Dichtungsring läßt sich in
verhältnismäßig großen Grenzen zusammendrücken, so daß
eine sichere Abdichtung ohne Überbeanspruchung des Dichtungs
rings erreicht wird. Ein derartiger, in der Praxis ange
wendeter Dichtungsring hat beispielsweise im ungespannten
Zustand eine axiale Dicke von 7,0 mm, während durch Zusammen
drücken auf ein Maß zwischen 5,0 und 5,5 mm eine Flächen
pressung von 14 bis 18 N/mm2 erzielt wird. Dieser Dichtungs
ring kann mit einer PTFE-Hülle (Teflonumhüllung) versehen
sein, die den in Betracht kommenden Flächenpressungen ohne
weiteres stand hält.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung ist vorgesehen, daß der äußere Dichtungsbereich
einen in der Umfangsrichtung des Flanschteils umlaufenden
und im Bereich der Bohrungen von Ausnehmungen unterbroche
nen äußeren Dichtungsring aufweist. Dabei dienen die mit
den ersten Bohrungen des Flanschteils fluchtenden Ausneh
mungen des äußeren Dichtungsrings dessen Festlegung auf
den die ersten Bohrungen durchsetzenden axialen Verbindungs
bolzen, während die mit den zweiten Bohrungen fluchtenden
Ausnehmungen den Durchtritt des in dem Leitungskanal strö
menden Mediums zum Gegenflansch ermöglichen, wobei gleich
zeitig der diese Ausnehmungen umgebende Dichtungsbereich
die Nahtstelle zwischen Flansch und Gegenflansch im Be
reich der zweiten Bohrungen nach außen abdichtet.
Im Rahmen der Erfindung ist auch vorgesehen, daß der
äußere Dichtungsbereich einzelne Dichtringe aufweist, die je
weils die zweiten Bohrungen ringförmig umgeben. Wenngleich es
möglich ist, den äußeren Dichtungsbereich ausschließlich durch
diese einzelnen Dichtringe, die dann zur Vereinfachung der Mon
tage zweckmäßigerweise auf die Stirnfläche des Flanschteils
aufgeklebt werden, zu bilden, können diese auch zusätzlich zu
dem den äußeren Dichtungsbereich bildenden äußeren Dichtungs
ring vorgesehen sein, der sich über den gesamten Umfang des
Flanschteils hinwegerstreckt. Im letzteren Fall werden die
einzelnen Dichtringe zweckmäßig auf dem äußeren Dichtungs
ring festgeklebt. In diesem Fall liegen zwischen dem Flansch
teil und dem Gegenflansch im Bereich der zweiten Bohrungen
der äußere Dichtungsring und der jeweilige einzelne Dicht
ring aufeinander, wodurch die von den die ersten Bohrungen
durchsetzenden Verbindungsbolzen aufgebrachten Dichtkräfte
gezielt an die zweiten Bohrungen geleitet werden und dadurch
die Sicherheit der Abdichtung erhöht wird.
Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung ist vor
gesehen, daß die radiale Stirnfläche des Flanschteils eine
zur Aufnahme des inneren Dichtungsrings dienende Ausnehmung
aufweist, deren axiale Tiefe kleiner ist als die axiale Dicke
des inneren Dichtungsrings. Diese Ausnehmung ist einerseits
zur Begrenzung der radialen Ausdehnung der Emailschicht
zweckmäßig und bietet überdies den Vorteil, daß der innere
Dichtungsring bei der Montage formschlüssig in die Ausnehmung
eingelegt und damit seine einwandfreie Montagelage sicherge
stellt werden kann.
Im Rahmen der Erfindung ist auch vorgesehen, daß die
Mittelpunkte der ersten und zweiten Bohrungen auf einem
zum Innenrohr konzentrischen, gemeinsamen Kreis liegen. Die
bei der Erfindung vorgeseheneAufteilung der Dichtungseinrich
tung in den inneren Dichtungsring und den äußeren Dichtungs
bereich und die damit verbundene Anpassungsmöglichkeit der
auf den inneren Dichtungsring und den äußeren Dichtungsbe
reich einwirkenden Flächenpressung erlaubt es, sämtliche
Bohrungen, also auch die von den für die Flächenpressung
ursächlichen Verbindungsbolzen durchsetzten ersten Bohrungen
im radial äußeren Bereich des Flanschteils auf demselben
Kreis anzuordnen, auf dem auch die für den Durchlaß des in
dem Leitungskanal fließenden Mediums dienenden zweiten
Bohrungen angeordnet sind.
In diesem Zusammenhang ist es für eine gleichmäßige
Verteilung der Flächenpressung über den äußeren Dichtungsbe
reich und den inneren Dichtungsring zweckmäßig, daß die
ersten und zweiten Bohrungen abwechselnd längs des Kreises
unter demselben azimutalen Abstand angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung kann
einerseits dazu verwendet werden, untereinander gleiche
Mantelleitungsabschnitte zu verbinden, wobei der eine Ab
schnitt das Flanschteil und der andere Abschnitt den Gegen
flansch trägt. In diesem Fall ist zweckmäßigerweise vorge
sehen, daß das Flanschteil und der Gegenflansch bezüglich
der dazwischen sich senkrecht zur Achse des Innenrohrs er
streckenden Anschlußebene spiegelsymmetrisch sind.
Eine andere Anwendungsmöglichkeit der erfindungs
gemäßen Verbindungsvorrichtung besteht jedoch darin, einen
Mantelleitungsabschnitt, beispielsweise am Ende einer Heiz-
oder Kühlstrecke nur mit seinem Innenrohr an einen Norm
flansch anzuschließen, einen Anschluß an anders ausgebilde
tete Mantelleitungsabschnitte auszuführen oder Armaturen
einzubauen. In einer für diese Fälle geeigneten Ausführungs
form ist vorgesehen, daß die zum Anschluß des Flanschteils
dienende radiale Stirnfläche des Gegenflansches bezüglich
der sich dazwischen senkrecht zur Achse des Innenrohrs er
streckenden Anschlußebene spiegelsymmetrisch zur radialen
Stirnfläche des Flanschteils ist, daß die dazu entgegenge
setzte Seite des Gegenflansches an eine dem Innenrohr des
Mantelleitungsabschnittes entsprechende Einfachrohrleitung
anschließbar ist und daß die zweiten axialen Bohrungen des
Gegenflansches radial an einem seitlichen Anschluß ausmünden.
Im Zusammenhang mit dieser Anwendungsmöglichkeit ist
in einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft vor
gesehen, daß die axialen Verbindungsbolzen in den ersten
Bohrungen des Gegenflansches fest verankert und jeweils an
ihren beiden axial herausragenden Enden mit Schraubgewinden
für Schraubmuttern versehen sind. Dies kann beispielsweise
einfach dadurch erfolgen, daß die axialen Verbindungsbolzen
zweigeteilt und an ihren den Schraubgewinden für die
Schraubmuttern entgegengesetzten Enden ebenfalls mit
Schraubgewinden versehen sind, mittels denen sie in die
mit entsprechenden Innengewinden versehenen Bohrungen
des Gegenflansches eingeschraubt sind. Durch diese Aus
bildung läßt sich das Anzugsmoment der Schraubmuttern
beidseits des Gegenflansches voneinander unabhängig ein
stellen, so daß der Andruck des Flanschteils an den
Gegenflansch unabhängig vom Andruck der Einfachrohrleitung
an der entgegengesetzten Seite des Gegenflansches einge
stellt werden kann. Hierdurch kann auf einfache Weise
sichergestellt werden, daß für die beidseits des Gegen
flansches unterschiedlich ausgebildeten Dichtungseinrich
tungen jeweils der optimale Anpreßdruck gewählt werden
kann.
Ein anderer Gedanke der Erfindung erstreckt sich auf
einen Mantelleitungsabschnitt mit einem Innenrohr und einem
das Innenrohr umgebenden Außenmantel, sowie einer Verbin
dungsvorrichtung, die ein sich jeweils vom Stirnende des
Innenrohrs aus radial nach außen erstreckendes Flanschteil
aufweist, mit dessen dem freien Ende des Innenrohrs abge
wandter radialer Stirnseite das jeweilige axiale Ende des
Außenmantels verbunden ist, und ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenmantel in einem axialen Abstand von dem Flansch
teil mindestens eine ringförmig umlaufende Sicke aufweist.
Diese Ausführungsform trägt dem Umstand Rechnung, daß
wegen des radialen Temperaturgradienten, der normalerweise
in dem zwischen dem Außenmantel und dem Innenrohr begrenz
ten Leitungskanal herrscht, der Außenmantel und das Innen
rohr eine temperaturbedingte unterschiedliche axiale Längen
änderung erfahren, die für den Außenmantel größer ist als
für das Innenrohr, weil zwischen dem in dem Leitungskanal
fließenden Fluid und dem in dem Innenrohr fließenden Fluid
ein Wärmeaustausch stattfindet, während mit dem Außenmantel
ein im Verhältnis dazu nur geringer Wärmeaustausch statt
findet. Da sich die axialen Enden des Außenmantels auf der
radialen Stirnseite des Flanschteils abstützen, werden die
die Längenänderung des Außenmantels verursachenden Kräfte
über das Flanschteil auf das damit verbundene Innenrohr
übertragen und führen dort zu unerwünschten Dehnungen oder
Kontraktionen. Vor allem bei einem mit einer inneren Be
schichtung versehenen Innenrohr, insbesondere bei email
beschichteten Innenrohren, kann es dann zu ringförmig um
laufenden Rissen in der Innenschicht kommen. Durch die
ringförmig umlaufende Sicke des Außenmantels wird diese
Schwierigkeit auf einfache Weise verhindert, da die Sicke
die für das Innenrohr unzuträglichen Längenänderungen des
Außenmantels aufnehmen kann, indem sich die axiale Weite
der Sicke entsprechend ändert.
Die Sicke ist zweckmäßigerweise radial nach außen ge
richtet. Die in dem Leitungskanal zwischen dem Außenmantel
und dem Innenrohr stattfindende Strömung des Heiz- oder
Kühlfluids wird dadurch nicht behindert.
Vorzugsweise ist die Sicke, im Axialschnitt des Außen
mantels gesehen, etwa V-förmig ausgebildet. Im Scheitel der
V-Form der einen zweckmäßigerweise abgerundeten Übergangs
bereich zwischen den beiden V-Schenkeln darstellt sowie in
den beiden zweckmäßigerweise ebenfalls abgerundeten Über
gangsbereichen der dem V-Scheitel abgewandten Enden der
Schenkel in den axial verlaufenden Bereich des Mantellei
tungsabschnittes kann sodann bei Temperaturänderungen eine
entsprechende Biegung erfolgen, durch die die lichte Weite zwi
schen den beiden V-Schenkeln vergrößert oder verkleinert
wird und damit eine axiale Längenkontraktion bzw. eine axiale
Längenausdehnung des Außenmantels ausgeglichen wird. Außer
dem ist diese Form der Sicke einfach herstellbar.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Er
findung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die hin
sichtlich einer erfindungswesentlichen Offenbarung aller in
der Beschreibung nicht erwähnten Einzelheiten ausdrücklich
Bezug genommen wird. Hierin zeigen:
Fig. 1 einen Axialschnitt gemäß der Linie I-I
von Fig. 2 zweier stirnseitig aneinander
stoßender Mantelleitungsabschnitte mit einer
Verbindungsvorrichtung,
Fig. 2 eine radialschnittliche Aufsicht auf die Ver
bindungsvorrichtung gemäß der Linie II-II
von Fig. 1,
Fig. 3 einen der Fig. 1 entsprechenden Axialschnitt
einer anderen Ausführungsform der Verbindungs
vorrichtung und
Fig. 4 einen der Fig. 1 entsprechenden Axialschnitt,
in dem außerdem eine an dem Mantelleitungs
abschnitt vorgesehene Sicke zum Ausgleich tem
peraturbedingter Längenänderungen dargestellt
ist.
Wie aus Fig. 1 und 2 hervorgeht, weisen zwei stirn
seitig miteinander verbundene Mantelleitungsabschnitte 1, 1′
jeweils ein in dem dargestellten Ausführungsbeispiel zylin
drisches Innenrohr 2, 2′ und jeweils einen das Innenrohr 2,
2′ in einem radialen Abstand koaxial umgebenden, zylindri
schen Außenmantel 3, 3′ auf. Zwischen dem Innenrohr 2, 2′
und dem jeweiligen Außenmantel 3, 3′ ist also jeweils ein
ringförmiger Leitungskanal 4, 4′ begrenzt, der im allgemeinen
für eine Strömung eines fließfähigen Heiz- oder Kühlfluids,
das beispielsweise eine Flüssigkeit, ein Dampf oder ein
Gas sein kann, verwendet wird, während das hiervon ge
heizte oder gekühlte Innenrohr 2, 2′ von einem bei
spielsweise bei einem chemischen Verfahren entstehenden
oder angewendeten weiteren Fluid durchströmt wird.
Das Innenrohr 2 des in Fig. 1 rechten Mantelleitungs
abschnittes 1 ist an seinem linken stirnseitigen Ende mit
einem radial gerichteten Flanschteil 5 versehen, das sich
vom Innenumfang 6 des Innenrohrs 2 aus radial nach außen
erstreckt. Eine Anzahl von in dem Flanschteil 5 vorge
sehenen axialen Bohrungen, bei dem in Fig. 1 und 2 dar
gestellten Ausführungsbeispiels insgesamt acht, deren
Mittelpunkte gemäß Fig. 2 auf einem zum Innenrohr 2
konzentrischen, gemeinsamen Kreis 9 liegen, ist
längs des Kreises 9 jeweils unter dem gleichen
gegenseitigen Bogenabstand angeordnet. Eine Gruppe der
Bohrungen, im folgenden als erste Bohrungen 7 bezeichnet,
dient zum Durchtritt axialer Verbindungsbolzen 10, die
gemäß Fig. 1 damit deckungsgleiche erste Bohrungen 7′ eines
die gleiche Ausbildung wie das Flanschteil 5 aufweisenden
Gegenflansches 11 des in Fig. 1 linken Mantelleitungsab
schnittes 1′ durchsetzen, so daß bezüglich der sich zwischen
dem Flanschteil 5 und dem Gegenflansch 11 radial erstrecken
den Verbindungsebene der Mantelleitungsabschnitte 1, 1′ das
Flanschteil 5 und der Gegenflansch 11 spiegelsymmetrisch
gegenüberstehen und mittels der Verbindungsbolzen 10 deren
Kopf 12 sich am Gegenflansch 11 und deren Schraubmutter 13
sich am Flanschteil 5 abstützt, axial zusammengespannt sind.
Während die ersten Bohrungen 7 bzw. 7′, wie insbe
sondere aus der oberen Hälfte von Fig. 1 und aus Fig. 2
hervorgeht, radial außerhalb des Außenmantels 3 bzw. 3′ an
geordnet sind, ist der zylindrische Außenmantel 3, 3′, wie ins
besondere aus der unteren Hälfte von Fig. 1 und aus Fig. 2
hervorgeht, im Bereich der jeweils zwischen zwei der ersten
Bohrungen 7 gelegenen Bohrungen 8, im folgenden als zweite
Bohrungen 8 bezeichnet, in der Axialschnittansicht von Fig.
1 etwa trichterförmig und in der Radialschnittansicht von
Fig. 2 etwa sternförmig erweitert, wobei diese Erweiterungen
14, 14′ sich derart zwischen den ersten Bohrungen 7 erstrec
ken, daß diese zusammen mit ihren Verbindungsbolzen 10 radial
außerhalb des Außenmantels 3 bzw. 3′ liegen. Jedoch über
greifen die Erweiterungen 14 bzw. 14′ jeweils die zweiten
Bohrungen 8 bzw. 8′, so daß diese radial innerhalb des Außen
mantels 3 bzw. 3′ liegen und daher jeweils mit dem Leitungs
kanal 4 bzw. 4′ in Verbindung stehen. Der Außenmantel 3 bzw.
3′ ist also stirnseitig durch die ihm zugewandte Stirnseite
15 bzw. 15′ des Flanschteils 5 bzw. Gegenflansches 11 abge
schlossen und gleichzeitig der vom Außenmantel 3 bzw. 3′
außen begrenzte Leitungskanal 4 bzw. 4′ zu den zweiten
Bohrungen 8 bzw. 8′ hin offen.
Gemäß der Darstellung von Fig. 1 sind das Flansch
teil 5, die Erweiterung 14 des Außenmantels 3 und das
Innenrohr 2 jeweils durch Schweißnähte 16 fluiddicht zu
sammengefügt. Das gleiche gilt für den in Fig. 1 linken
Mantelleitungsabschnitt 1′ mit seinem Gegenflansch 11.
Statt dieses stückweisen Aufbaus und der Schweißverbindungen
kann jedoch auch eine ganz oder teilweise einstückige Aus
bildung vorgesehen sein.
Aus Fig. 1 ist ferner ersichtlich, daß die dem Gegen
flansch 11 zugewandte radiale Stirnfläche 17 des Flansch
teils 5, ebenso wie die entsprechend ausgebildete radiale
Stirnfläche 17′ eine axiale Ausnehmung 18 bzw. 18′ auf
weist, die sich vom Innenumfang 6 des Innenrohrs 2, 2′ bzw.
dem damit fluchtenden Innenumfang des Flanschteils 5 radial
nach außen erstreckt und in einem radialen Abstand vor den
ersten und zweiten Bohrungen 7, 8 endet. Eine am Innenum
fang 6 des Innenrohrs 2, 2′ vorgesehene Emailbeschichtung
(nicht gesondert dargestellt), die eine zum Beispiel hochsäurefeste
Vergütung des Innenrohrs 2, 2′ bildet, erstreckt sich in
die axiale Ausnehmung 18, 18′ hinein bis zu deren radial
äußeren Ende.
In die ringförmig umlaufenden, axialen Ausnehmungen
18, 18′ ist ein innerer Dichtungsring 19 von verhältnis
mäßig großer axialer Kompressibilität formschlüssig ein
gelegt, dessen einander entgegengesetzte Stirnflächen sich
jeweils auf der Emailbeschichtung der axialen Ausnehmungen
18, 18′ abstützen. Im einzelnen besteht dieser innere
Dichtungsring 19 aus zwei sich axial gegenüberstehenden
Ringscheiben 20, 20′ aus einem Dichtungswerkstoff, zwischen
denen ein axial federnder Metallwellring 21 angeordnet ist.
Ferner ist der innere Dichtungsring 19 zum Schutz gegen das
in dem Innenrohr 2, 2′ strömende Fluid mit einer widerstands
fähigen Umhüllung 22, beispielsweise einer PTFE-Umhüllung
(Teflonumhüllung) versehen.
Gemäß Fig. 1 ist die gesamte axiale Tiefe der Aus
nehmungen 18, 18′ kleiner als die axiale Dicke des darin
aufgenommenen inneren Dichtungsrings 19. Dieser hat bei
spielsweise im ungespannten Zustand eine Stärke von etwa
7 mm und ist im zusammengebauten Zustand der Verbindungs
vorrichtung auf ein Maß zwischen 5,0 und 5,5 mm zusammen
gedrückt, wobei eine Flächenpressung von 14 bis 18 N/mm2
erzielt wird.
Radial auswärts des inneren Dichtungsrings 19 ist
zwischen dem Flanschteil 5 und dem Gegenflansch 11 ein
äußerer Dichtungsbereich 23 vorgesehen, der in der in Fig.
1 dargestellten Ausführungsform einen in der Umfangsrichtung
des Flanschteils 5 und des Gegenflansches 11 umlaufenden
äußeren Dichtungsring 24 aufweist, der sich radial zwischen
dem inneren Dichtungsring 19 und dem radial äußeren Rand
25 des Flanschteils 5 erstreckt. Dieser ebene, äußere Dich
tungsring 24 liegt an der radialen Stirnfläche 17 des
Flanschteils 5 an und ist deckungsgleich zu den Bohrungen
7, 8 von Ausnehmungen 26 unterbrochen.
Zusätzlich zu dem äußeren Dichtungsring 24 ist an
jeder der zweiten Bohrungen 8′ ein diese ringförmig um
gebender Dichtring 27 vorgesehen, der jeweils die zweite
Bohrung 8′ ringförmig umgibt und auf der radialen Stirn
fläche des Dichtungsrings 24 festgeklebt ist. Im Be
reich der zweiten Bohrungen 8, 8′ liegen also der äußere
Dichtungsring 24 und der Dichtring 27 axial übereinander,
wodurch die Dichtwirkung an dieser Stelle verstärkt und
gleichzeitig an den außerhalb der Dichtringe 27 gelegenen
Bereichen der radialen Stirnfläche 17′ gegenüber dem
äußeren Dichtungsring 24 ein freier Spaltabstand gehalten
wird, der im Falle einer Undichtheit entweder des inneren
Dichtungsrings 19 oder des äußeren Dichtungsbereichs 23
einen Austritt des Fluids aus dem Innenrohr 2, 2′ oder
dem Leitungskanal 4, 4′ nach außen ermöglicht.
Der äußere Dichtungsbereich 23 hat eine im Vergleich
zum inneren Dichtungsring 19 nur geringen axialen Kompressi
bilität. Die Aufnahme der durch die nicht genau steuer
bare Dicke der Emailschicht hervorgerufene axiale Tole
ranz erfolgt somit durch die Kompression des inneren Dicht
rings 19.
Während in Fig. 1 das Flanschteil 5 und der Gegen
flansch 11 dieselbe Form aufweisen, ist bei dem in Fig. 3
dargestellten Ausführungsbeispiel zwar die zum Flanschteil
5 weisende radiale Stirnfläche 17′ des Gegenflansches 11
in der gleichen Form ausgebildet wie die ihr gegenüberlie
gende radiale Stirnfläche 17 des Flanschteils 5 sowie die
anhand von Fig. 1 im einzelnen beschriebene Dichtungsein
richtung 19, 24 zwischen den Stirnflächen 17, 17′ vorge
sehen. Abweichend von der in Fig. 1 dargestellten Aus
führungsform ist jedoch die der radialen Stirnfläche 17′
entgegengesetzte Seite des Gegenflansches 11 mit einer radi
alen Dichtfläche 28 zum Anschluß einer einen radialen
Bund 29 aufweisenden Einfachrohrleitung 30 versehen,
wodurch das Innenrohr 2 des Mantelleitungsabschnittes 1
mit der Einfachrohrleitung 30 über den Gegenflansch 11
in Verbindung steht. Zwischen der radialen Dichtfläche 28
und dem radialen Bund 29 ist ein entsprechend dem inneren
Dichtring 19 von Fig. 1 ausgebildeter Dichtring 31 ange
ordnet, der sich jedoch bis zum äußeren Rand 32 des radialen
Bundes 29 erstreckt.
Übereinstimmend mit der Ausführungsform von Fig. 1
weist der Gegenflansch 11 auch die ersten Bohrungen 7′ auf.
In geringfügiger Abweichung von Fig. 1 sind jedoch die für
diese Bohrungen vorgesehenen Schraubbolzen 10′ in die
ersten Bohrungen 7′ fest eingeschraubt und jeweils an
ihren beiden axial herausragenden Enden mit Schraubge
winden für Schraubmuttern 13′ versehen. Während die in
Fig. 3 linke Schraubmutter 13′ wie in Fig. 1 der Befesti
gung des Flanschteils 5 dient, belastet in Fig. 3 die rech
te Schraubmutter 13′ einen über die Einfachrohrleitung 30
gestülpten ringförmigen Losflansch 33, durch den der
radiale Bund 29 axial gegen den Gegenflansch 11 gespannt
wird.
Während in der zum Flanschteil 5 weisenden radialen
Stirnfläche 17′ des Gegenflansches 11 auch die anhand von
Fig. 1 und 2 erläuterten zweiten Bohrungen 8′ vorgesehen
sind, sind diese abweichend von Fig. 1 in dem Gegenflansch
11 nicht axial durchgehend, sondern radial zu einem am
radial äußeren Rand des Gegenflansches 11 umlaufenden Ring
kanal 34 herausgeführt, der nach außen durch einen aufge
schweißten Umfangsring 35 geschlossen ist. An dem Ring
kanal 34 ist mittels einer in dem Umfangsring 35 vorge
sehenen seitlichen Öffnung 36 ein seitlicher Anschluß 37
vorgesehen. An dessen Anschlußflansch 38, an dessen Stelle
aber auch beispielsweise eine Muffe vorgesehen sein kann,
kann beispielsweise eine Armatur, eine Einfachrohrleitung
bzw. ein Schlauch angeschlossen werden, die somit über die
Öffnung 36, dem Ringkanal 34, die daran radial angeschlosse
nen zweiten Bohrungen 8′ und die zweiten Bohrungen 8 mit
dem Leitungskanal 4 des Mantelleitungsabschnittes 1 in
Verbindung stehen.
Während in Fig. 1 im wesentlichen nur die Verbindungs
vorrichtung in ihren Einzelheiten dargestellt ist, läßt Fig.
4 auch den Verlauf des Mantelleitungsabschnittes 1 in einem
axialen Abstand von der mit der Ausführungsform von Fig. 1
übereinstimmenden Verbindungsvorrichtung erkennen. Danach
weist der Außenmantel 3 in einem durch eine zeichnerische
Unterbrechungsstelle 39 verkürzt dargestellten axialen Ab
stand von dem Flanschteil 5 eine in einer Radialebene des
Mantelleitungsabschnittes 1 ringförmig umlaufende Sicke 40
auf. Im Hinblick auf eine einfachere Herstellbarkeit ist
der die Sicke 40 aufweisende Bereich des Mantelleitungsab
schnittes 1 als getrenntes Teilstück von einer im Vergleich
zur Länge des Mantelleitungsabschnittes 1 verhältnismäßig kleinen
axialen Länge ausgebildet und mittels ringförmig umlaufen
der Schweißnähte 16′ in den übrigen, unter gleichbleibendem
Abstand zum Innenrohr 2 verlaufenden Längenbereich des
Außenmantels 3 eingefügt. Statt dieser Einschweißung
kann jedoch die Sicke 40 auch einstückig an dem Mantel
leitungsabschnitt 1 ausgeformt sein.
Die Sicke 40 ist radial nach außen gerichtet, so daß
sich der zwischen dem Innenrohr 2 und dem Außenmantel 3
begrenzte Leitungskanal 4 im Bereich der Sicke 40 erweitert.
Damit ist sichergestellt, daß die Sicke 40 keine Querschnitts
verengung für das den Leitungskanal 4 durchfließende Fluid
bildet.
Im einzelnen ist gemäß dem in Fig. 4 dargestellten
Ausführungsbeispiel die Sicke 40 im Axialschnitt des Mantel
leitungsabschnittes 1 gesehen etwa V-förmig ausgebildet. Die
beiden V-Schenkel 41, 41′ erstrecken sich dabei von dem
axialschnittlich abgerundeten, radial am weitesten außen
gelegenen Scheitel 42 aus divergierend etwa geradlinig bis
zu dem unverformten Bereich des Außenmantels 3, in den sie
axialschnittlich abgerundet übergehen.
Die Sicke 40 dient als Kompensator für temperatur
bedingte axiale Längenänderungen des Außenmantels 3, die
sich ohne diesen Kompensator voll auf die der radialen
Stirnfläche 17 entgegengesetzte radiale Stirnseite 43 des
Flanschteils 5 übertragen würden. Da wegen des Wärmeaus
tausches zwischen dem im Leitungskanal 4 fließenden Fluid
und dem im Innenrohr 2 fließenden Fluid ein radialer
Temperaturgradient zwischen dem Außenmantel 3 und dem
Innenrohr 2 besteht, ist die temperaturbedingte Längen
änderung des Außenmantels 3 größer als die des Innenrohrs
2, so daß ohne die Sicke 40 die im Vergleich zum Innenrohr 2
erhöhte Längenänderung des Außenmantels 3 über das Flansch
teil 5 auf das Innenrohr 2 übertragen würde und dort zu
sätzliche axiale Spannungen oder Längenänderungen hervor
rufen würde. Auch können ohne die Sicke 40 wegen des unter
schiedlichen Kraftangriffs durch den Außenmantel 3 und das
Innenrohr 2 am Flanschteil 5 Verbiegungen desselben auf
treten. Vor allem in den Fällen, in denen der Innenumfang
6 des Innenrohrs 2 mit einer Beschichtung versehen ist,
kann die zusätzliche Spannungsbelastung des Innenrohrs 2
Risse in der Beschichtung hervorrufen. Insbesondere Email
beschichtungen sind sehr empfindlich, da sie nur geringe
Spannungen aufnehmen können.
Da die axialen Ausdehnungskräfte des Außenmantels 3
etwa quer zu den Schenkeln 41, 41′ der Sicke 40 gerichtet
sind, bietet diese nur einen geringen Widerstand und nimmt
die axialen Längenänderungen durch eine entsprechende
Änderung des Scheitelwinkels der V-Form auf. Sofern wegen
großer Länge des Mantelleitungsabschnittes 1 eine einzige
Sicke 40 nicht ausreicht, kann längs des Mantelleitungs
abschnittes 1 eine entsprechende Anzahl der Sicken 40 hinter
einander geschaltet werden.
- Verzeichnis der Bezugszeichen:
1, 1′ Mantelleitungsabschnitte
2, 2′ Innenrohr
3, 3′ Außenmantel
4, 4′ Leitungskanal
5 Flanschteil
6 Innenumfang
7, 7′ Bohrung
8, 8′ Bohrung
9 Kreis
10, 10′ Verbindungsbolzen
11 Gegenflansch
12 Kopf
13, 13′ Schraubmutter
14, 14′ Erweiterungen
15, 15′ Stirnseite
16, 16′ Schweißnaht
17, 17′ radiale Stirnflächen
18, 18′ axiale Ausnehmung
19 innerer Dichtungsring
20, 20′ Ringscheiben
21 Metallwellring
22 Umhüllung
23 äußerer Dichtungsbereich
24 äußerer Dichtungsring
25 äußerer Rand
26 Ausnehmung
27 Dichtring
28 radiale Dichtfläche
29 radialer Bund
30 Einfachrohrleitung
31 Dichtring
32 äußerer Rand
33 Losflansch
34 Ringkanal
35 Umfangsring
36 Öffnung
37 seitlicher Anschluß
38 Anschlußflansch
39 Unterbrechung
40 Sicke
41, 41′ Schenkel
42 Scheitel
43 radiale Stirnseite
Claims (14)
1. Verbindungsvorrichtung zum Anschluß eines ein
Innenrohr und einen das Innenrohr umgebenden Außenman
tel aufweisenden Mantelleitungsabschnittes an einen Gegen
flansch mit einem sich vom Stirnende des Innenrohrs aus
radial nach außen erstreckenden und den zwischen dem
Innenrohr und dem Außenmantel begrenzten Leitungskanal
stirnseitig abschließenden Flanschteil, das eine Anzahl
von rund um seinen Umfang verteilt angeordneten radial
außerhalb des Außenmantels gelegenen, axialen, ersten
Bohrungen zur Aufnahme axialer Verbindungsbolzen auf
weist, zwischen denen eine Anzahl von axialen zweiten
Bohrungen angeordnet ist, die von im Bereich der zweiten
Bohrungen vorgesehenen radialen Erweiterungen des Außen
mantels umfaßt und dadurch mit dem Leitungskanal in Ver
bindung stehen, und mit einer zwischen der radialen Stirn
fläche des Flansches und der radialen Stirnfläche des zu
den Bohrungen deckungsgleiche Bohrungen aufweisenden
Gegenflansches angeordneten Dichtungseinrichtung, da
durch gekennzeichnet, daß die Dichtungseinrichtung einen
radial einwärts der Bohrungen (7, 8) in der Umfangsrich
tung des Innenrohrs (2) umlaufenden inneren Dichtungs
ring (19) und radial auswärts des Dichtungsrings (19)
einen davon getrennten, mindestens die zweiten Bohrungen
(8) umgebenden äußeren Dichtungsbereich (23) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net daß die axiale Kompressibilität des inneren Dichtungs
rings (19) größer ist als die des äußeren Dichtungsbereichs
(23).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der innere Dichtungsring (19) zwei sich
axial gegenüberstehende Ringscheiben (20, 20′) aus einem
Dichtungswerkstoff aufweist, zwischen denen ein Metallwell
ring (21) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Dichtungsbereich
(23) einen in der Umfangsrichtung des Flanschteils (5)
umlaufenden und im Bereich der Bohrungen (7, 8) von Aus
nehmungen (26) unterbrochenen äußeren Dichtungsring (24)
aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Dichtungsbereich
(23) einzelne Dichtringe (27) aufweist, die jeweils die
zweiten Bohrungen (8) ringförmig umgeben.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Stirnfläche (17)
des Flanschteils (5) eine zur Aufnahme des inneren Dich
tungsrings (19) dienende Ausnehmung (18) aufweist, deren
axiale Tiefe kleiner ist als die axiale Dicke des inneren
Dichtungsrings (19).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelpunkte der ersten
und zweiten Bohrungen (7, 8) auf einem zum Innenrohr (2)
konzentrischen, gemeinsamen Kreis (9) liegen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die ersten und zweiten Bohrungen (7 bzw. 8) längs
des Kreises (9) unter demselben azimutalen Abstand angeord
net sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flanschteil (5) und der
Gegenflansch (11) bezüglich der sich dazwischen senkrecht
zur Achse des Innenrohres (2, 2′) erstreckenden Anschluß
ebene spiegelsymmetrisch sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die zum Anschluß des Flansch
teils (5) dienende radiale Stirnfläche (17′) des Gegen
flansches (11) bezüglich der sich dazwischen senkrecht
zur Achse des Innenrohrs erstreckenden Anschlußebene
spiegelsymmetrisch zur radialen Stirnfläche (17) des
Flanschteils (5) ist, daß die dazu entgegengesetzte
Seite des Gegenflansches (11) an eine dem Innenrohr
(2) des Mantelleitungsabschnittes (1) entsprechende
Einfachrohrleitung (30) anschließbar ist, und daß die
zweiten axialen Bohrungen (8′) des Gegenflansches (11)
radial an einem seitlichen Anschluß (37) ausmünden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die axialen Verbindungsbolzen (10′) in den
ersten Bohrungen (7′) des Gegenflansches (11) fest ver
ankert und jeweils an ihren beiden axial herausragenden
Enden mit Schraubgewinden für Schraubmuttern (13′) ver
sehen sind.
12. Mantelleitungsabschnitt mit einem Innenrohr und
einem das Innenrohr umgebenden Außenmantel, sowie einer
Verbindungsvorrichtung, insbesondere nach einem der An
sprüche 1 bis 11, die ein sich jeweils vom Stirnende des
Innenrohrs aus radial nach außen erstreckendes Flansch
teil aufweist, mit dessen dem freien Ende des Innenrohrs
abgewandter radialer Stirnseite das jeweilige axiale Ende
des Außenmantels verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenmantel (3) in einem axialen Abstand von dem
Flanschteil (5) mindestens eine ringförmig umlaufende
Sicke (40) aufweist.
13. Mantelleitungsabschnitt nach Anspruch 12, da
durch gekennzeichnet, daß die Sicke (40) radial nach außen
gerichtet ist.
14. Mantelleitungsabschnitt nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicke (40), im Axial
schnitt des Außenmantels (3) gesehen, etwa V-förmig aus
gebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873718975 DE3718975A1 (de) | 1987-06-05 | 1987-06-05 | Verbindungsvorrichtung zum anschluss eines mantelleitungsabschnittes an einen gegenflansch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873718975 DE3718975A1 (de) | 1987-06-05 | 1987-06-05 | Verbindungsvorrichtung zum anschluss eines mantelleitungsabschnittes an einen gegenflansch |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3718975A1 true DE3718975A1 (de) | 1988-12-22 |
Family
ID=6329185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873718975 Withdrawn DE3718975A1 (de) | 1987-06-05 | 1987-06-05 | Verbindungsvorrichtung zum anschluss eines mantelleitungsabschnittes an einen gegenflansch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3718975A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0762038A1 (de) * | 1995-08-19 | 1997-03-12 | Ruppert, Hans-Peter | Verbindungseinrichtung zum Verbinden von Rohren |
| WO2002023078A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-21 | Uhde Hochdrucktechnik Gmbh | Flanschverbindung für hochdruck-doppelmantelrohre |
-
1987
- 1987-06-05 DE DE19873718975 patent/DE3718975A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0762038A1 (de) * | 1995-08-19 | 1997-03-12 | Ruppert, Hans-Peter | Verbindungseinrichtung zum Verbinden von Rohren |
| WO2002023078A1 (de) * | 2000-09-07 | 2002-03-21 | Uhde Hochdrucktechnik Gmbh | Flanschverbindung für hochdruck-doppelmantelrohre |
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|---|---|---|---|
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