DE3715880A1 - Stirnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagen - Google Patents
Stirnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Stirnräderwechselgetriebe für
Kraftfahrzeuge, insbesondere Personenkraftwagen, nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei einem bekannten Stirnräderwechselgetriebe dieser Art
(DE-OS 31 31 156, igur 1) ist eine Mehrfachausnutzung
von Teilen des Getriebes vorgesehen, wodurch sich
gegenseitige Abhängigkiten bei den Übersetzungsverhält
nissen der einzelnen Gänge ergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Stirnräder
wechselgetriebe der eingangs genannten Art zu schaffen,
das bei einfachem Aufbau ermöglicht, die Übersetzungs
verhältnisse der einzelnen Gänge weitgehend frei zu
wählen.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegeben. Durch sie wird erreicht, daß
die Nebenwelle ständig mit der Abtriebswelle in An
triebsverbindung steht. Dies ermöglicht bei nur einer
Konstanten, die den Gang-Räderpaaren in Reihenschaltung
nachgeschaltet ist, eine weitgehende Freizügigkeit bei
der Anordnung der Gang-Räderpaare und der jeweiligen
Übersetzungsverhältnisse.
Das erfindungsgemäße Stirnräderwechselgetriebe ist
insbesondere für den Einsatz bei Fahrzeugen mit Allrad
antrieb vorteilhaft. Bei einer Ausbildung nach Anspruch
4 wird erreicht, daß die beiden Antriebe für die beiden
Fahrzeug-Antriebsachsen ständig in Antriebsverbindung
miteinander stehen.
Die Anordnung nach Anspruch 7 ermöglicht eine gute
Bauteilausnutzung. Ein besonders kompakter Getriebeauf
bau mit geringer Baulänge ergibt sich durch eine Anord
nung nach Anspruch 8.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 ein Stirnräderwechselgetriebe für Personen
kraftwagen mit Allradantrieb mit fünf Vor
wärtsgängen und einem Rückwärtsgang und
Fig. 2 ein Stirnräderwechselgetriebe für Personen
kraftwagen mit Allradantrieb mit sechs Vor
wärtsgängen und einem Rückwärtsgang.
Bei dem Getriebe nach Fig. 1 ist eine Eingangswelle 1,
die mit dem nicht dargestellten Fahrzeugmotor verbunden
ist, mit einem Kupplungsgehäuse 2 einer lastschaltbaren
Doppelkupplung 3 drehfest verbunden. In dem Kupplungsge
häuse 2 sind zwei Kupplungsscheiben 4, 5 zweier Kupplun
gen K 1 bzw. K 2, die in bekannter Weise wechselweise ein-
und ausrückbar sind, drehbar angeordnet. Die Kupplungs
scheibe 4 der Kupplung K 1 ist mit einer Antriebswelle 6
drehfest verbunden, die koaxial zu der Eingangswelle 1
angeordnet ist. Die Kupplungsscheibe 5 der Kupplung K 2
ist mit einer Antriebshohlwelle 7 drehfest verbunden,
die koaxial zu der Antriebswelle 6 angeordnet ist und
diese umschließt. Die Antriebswelle 6 ist erheblich
länger als die Antriebshohlwelle 7 und ragt an dem von
der Doppelkupplung 3 abgewandten Ende der Antriebshohl
welle 7 in axialer Richtung über diese hinaus. Koaxial
zu den beiden Antriebswellen 6, 7 ist eine Abtriebswelle
8 angeordnet, die sich an das von der Doppelkupplung 3
abgewandte Ende der Antriebswelle 6 anschließt. Eine
Nebenwelle 9 ist parallel zu den beiden Antriebswellen
6, 7 und zu der Abtriebswelle 8 mit Abstand von diesen
angeordnet. Sie erstreckt sich in axialer Richtung von
der Nähe des Kupplungsgehäuses 2 bis neben die Abtriebs
welle 8.
An dem Ende des Getriebes, an dem die Doppelkupplung 3
angeordnet ist, ist eine weitere Abtriebswelle 10
parallel zu den beiden Antriebswellen 6, 7, der Ab
triebswelle 8 und der Nebenwelle 9 mit Abstand von
diesen angeordnet. Die Abtriebswelle 8 und die weitere
Abtriebswelle 10 führen demgemäß an einander entgegenge
setzten Enden aus dem Getriebe hinaus, und zwar die
Abtriebswelle 8 an dem Getriebeende, das von der Ein
gangswelle 1 abgewandt ist, und die weitere Abtriebs
welle 10 an dem Getriebeende, an dem die Eingangswelle 1
angeordnet ist.
Die radial innere Antriebswelle 6 trägt in dem in
axialer Richtung über die Antriebshohlwelle 7 hinaus
ragenden Bereich ein Festrad 11 und ein Losrad 12. Das
Festrad 11 steht über ein nicht dargestelltes, der
Drehrichtungsumkehr dienendes Zwischenrad mit einem
Losrad 13 dauernd in Eingriff, das auf der Nebenwelle 9
angeordnet und über eine Schaltkupplung 14 mit dieser
verbindbar ist. Dieser Rädersatz bildet den Rückwärts
gang R. Das Losrad 12 steht mit einem auf der Nebenwelle
9 angeordneten Festrad 15 dauernd in Eingriff und bildet
gemeinsam mit diesem das Räderpaar für den zweiten Gang
G 2. Das Losrad 12 ist über eine Schaltkupplung 16 mit
der radial inneren Antriebswelle 6 verbindbar. Die
Antriebshohlwelle 7 trägt drei Festräder 17, 18, 19, die
jeweils mit einem von drei Losrädern 20, 21, 22 dauernd
in Eingriff stehen, die auf der Nebenwelle 9 angeordnet
und jeweils über eine Schaltkupplung 23, 24, 25 mit der
Nebenwelle 9 verbindbar sind. Das Festrad 17 und das
Losrad 20 bilden das Räderpaar für den ersten Gang G 1.
Das Festrad 18 und das Losrad 21 bilden das Räderpaar
für den dritten Gang G 3. Das Festrad 19 und das Losrad
22 bilden das Räderpaar für den fünften Gang G 5. Der
vierte Gang G 4 ist als direkter Gang ausgelegt. Für ihn
ist eine Schaltkupplung 26 vorgesehen, durch welche die
radial innere Antriebswelle 6 und die Abtriebswelle 8
miteinander verbindbar sind. Die Abtriebswelle 8 trägt
ein Festrad 27, das mit einem auf der Nebenwelle 9
angeordneten Festrad 28 dauernd in Eingriff steht. Diese
beiden Festräder 27, 28 bilden eine Konstante (Sekundär
konstante). In entsprechender Weise trägt die weitere
Abtriebswelle 10 ein Festrad 29, das mit einem ebenfalls
auf der Nebenwelle 9 angeordneten Festrad 30 ständig in
Eingriff steht und gemeinsam mit diesem ebenfalls eine
Konstante (Sekundärkonstante) bildet. Die Räderpaare,
welche die Konstanten bilden, weisen zumindest annähernd
das gleiche Übersetzungsverhältnis auf. Die Abtriebs
wellen 8, 10 sind demnach ständig miteinander antriebs
verbunden und mit wenigstens etwa gleicher Drehzahl
antreibbar.
Eine von dem Fahrzeugmotor über die Eingangswelle 1 in
das Getriebe eingeleitete Drehbewegung kann von der
unter Last schaltbaren Doppelkupplung 3 entweder zu der
radial inneren Antriebswelle 6 oder zu der Antriebs
hohlwelle 7 weitergeleitet werden. Für den ersten Gang
G 1 werden die Kupplung K 2 eingerückt und die Drehbewe
gung über die Antriebshohlwelle 7, das Festrad 17, das
Losrad 20 und die Schaltkupplung 23 auf die Nebenwelle 9
sowie von dieser einerseits über die Festräder 28, 27
auf die Abtriebswelle 8 und andererseits über die
Festräder 30, 29 auf die weitere Abtriebswelle 10
übertragen. Für das Umschalten vom ersten Gang G 1 in den
zweiten Gang G 2 wird zunächst die Schaltkupplung 16
eingerückt. Danach werden die Kupplung K 2 aus- und die
Kupplung K 1 ein- sowie die Schaltkupplung 23 ausge
rückt. Die Drehbewegung wird sodann über die radial
innere Antriebswelle 6, die Schaltkupplung 16, das
Losrad 12 und das Festrad 15 auf die Nebenwelle 9 sowie
von dieser wiederum einerseits über die Festräder 28, 27
auf die Abtriebswelle 8 und andererseits über die
Festräder 30, 29 auf die weitere Abtriebswelle 10
weitergeleitet. Im dritten Gang G 3 erfolgt der Antrieb
über die Antriebshohlwelle 7, das Festrad 18, das Losrad
21, die Schaltkupplung 24 und die Nebenwelle 9 sowie
einerseits die Festräder 28, 27 und die Abtriebswelle 8
und andererseits die Festräder 30, 29 und die weitere
Abtriebswelle 10. Bei Schaltung des als direkter Gang
ausgebildeten vierten Gangs G 4 sind die Schaltkupplungen
14 und 16 ausgerückt. Von den drei Schaltkupplungen 23,
24, 25, mit denen die Losräder 20, 21, 22, die mit den
von der Antriebshohlwelle 7 getragenen Festrädern 17,
18, 19 dauernd in Eingriff stehen, mit der Nebenwelle 9
verbindbar sind, sind zumindest zwei ausgerückt. Die
Schaltkupplung 26 ist geschlossen. Der Antrieb erfolgt
über die radial innere Antriebswelle 6 und die Schalt
kupplung 26 auf die Abtriebswelle 8. Von dieser aus wird
über die Festräder 27, 28, die Nebenwelle 9 und die
Festräder 30, 29 die weitere Abtriebswelle 10 angetrie
ben.
Im fünften Gang G 5 erfolgt der Antrieb über die An
triebswelle 7, das Festrad 19, das Losrad 22, die
Schaltkupplung 25 und die Nebenwelle 9. Im Rückwärtsgang
R erfolgt der Antrieb über die radial innere Antriebs
welle 6, das Festrad 11, das nicht dargestellte Zwi
schenrad, das Losrad 13, die Schaltkupplung 14 und die
Nebenwelle 9.
Bei dem Getriebe nach Fig. 2 ist eine Eingangswelle 31,
die mit dem nicht dargestellten Fahrzeugmotor verbunden
ist, mit dem Kupplungsgehäuse 32 einer lastschaltbaren
Doppelkupplung 33 drehfest verbunden. In dem Kupplungs
gehäuse 32 sind zwei Kupplungsscheiben 34, 35 zweier
Kupplungen K 3 bzw. K 4, die in bekannter Weise wechsel
weise ein- und ausrückbar sind, drehbar angeordnet. Die
Kupplungsscheibe 34 der Kupplung K 3 ist mit einer
Antriebswelle 36 drehfest verbunden, die koaxial zu der
Eingangswelle 31 angeordnet ist. Die Kupplungsscheibe 35
der Kupplung K 4 ist mit einer Antriebshohlwelle 37
drehfest verbunden, die koaxial zu der Antriebswelle 36
angeordnet ist und diese umschließt. Die Antriebswelle
36 ist erheblich länger als die Antriebshohlwelle 37 und
ragt an dem von der Doppelkupplung 33 abgewandten Ende
der Antriebshohlwelle 37 in axialer Richtung über diese
hinaus. Koaxial zu den beiden Antriebswellen 36, 37 ist
eine Abtriebswelle 38 angeordnet, die sich an das von
der Doppelkupplung 33 abgewandte Ende der Antriebswelle
36 anschließt. Eine Nebenwelle 39 ist parallel zu den
beiden Antriebswellen 36, 37 und zu der Abtriebswelle 38
mit Abstand von diesen angeordnet. Sie erstreckt sich in
axialer Richtung von der Nähe des Kupplungsgehäuses 32
bis neben die Abtriebswelle 38.
An dem Ende des Getriebes, an dem die Doppelkupplung 33
angeordnet ist, ist eine weitere Abtriebswelle 40
parallel zu den beiden Antriebswellen 36, 37, der
Abtriebswelle 38 und der Nebenwelle 39 mit Abstand von
diesen angeordnet. Die Abtriebswelle 38 und die weitere
Abtriebswelle 40 führen demgemäß an einander entgegenge
setzten Enden aus dem Getriebe hinaus, und zwar die
Abtriebswelle 38 an dem Getriebeende, das von der
Eingangswelle 31 abgewandt ist, und die weitere Abtriebs
welle 40 an dem Getriebeende, an dem die Eingangswelle
31 angeordnet ist.
Die radial innere Antriebswelle 36 trägt in dem in
axialer Richtung über die Antriebshohlwelle 37 hinaus
ragenden Bereich zwei Festräder 41, 42. Das Festrad 41
steht mit einem auf der Nebenwelle 39 angeordneten
Losrad 43 dauernd in Eingriff und bildet gemeinsam mit
diesem das Räderpaar für den ersten Gang G 1. Das Losrad
43 ist über eine Schaltkupplung 44 mit der Nebenwelle 39
verbindbar. Das Festrad 42 steht mit einem auf der
Nebenwelle 39 angeordneten Losrad 45, das über eine
Schaltkupplung 46 mit der Nebenwelle 39 verbindbar ist,
dauernd in Eingriff und bildet gemeinsam mit diesem das
Räderpaar für den dritten Gang G 3. Die Antriebshohlwelle
37 trägt vier Festräder 47 bis 50. Von diesen stehen die
drei Festräder 47, 48, 49 jeweils mit einem von drei
Losrädern 51, 52, 53 dauernd in Eingriff, die auf der
Nebenwelle 39 angeordnet und jeweils über eine Schalt
kupplung 54, 55, 56 mit der Nebenwelle 39 verbindbar
sind. Das Festrad 47 und das Losrad 51 bilden das
Räderpaar für den zweiten Gang G 2 . Das Festrad 48 und
das Losrad 52 bilden das Räderpaar für den vierten Gang
G 4. Das Festrad 49 und das Losrad 53 bilden das Räder
paar für den sechsten Gang G 6. Das vierte auf der
Antriebshohlwelle 37 angeordnete Festrad 50 steht über
ein nicht dargestelltes, der Drehrichtungsumkehr dienen
des Zwischenrad mit einem Losrad 57 dauernd in Eingriff,
das auf der Nebenwelle 39 angeordnet und über eine
Schaltkupplung 58 mit dieser verbindbar ist. Dieser
Rädersatz bildet den Rückwärtsgang R. Bei dem Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 2 sind demnach anders als bei
dem nach Fig. 1 sämtliche Losräder auf der Nebenwelle
angeordnet. Der fünfte Gang G 5 ist als direkter Gang
ausgelegt. Für ihn ist eine Schaltkupplung 59 vorgese
hen, durch welche die radial innere Antriebswelle 36 und
die Abtriebswelle 38 miteinander verbindbar sind. Die
Abtriebswelle 38 trägt ein Festrad 60, das mit einem auf
der Nebenwelle 39 angeordneten Festrad 61 dauernd in
Eingriff steht. Diese beiden Festräder 60, 61 bilden
eine Konstante (Sekundärkonstante). In entsprechender
Weise trägt die weitere Abtriebswelle 40 ein Festrad 62,
das mit einem ebenfalls auf der Nebenwelle 39 angeordne
ten Festrad 63 ständig in Eingriff steht und gemeinsam
mit diesem ebenfalls eine Konstante (Sekundärkonstante)
bildet. Die Räderpaare, welche die Konstanten bilden,
weisen zumindest annähernd das gleiche Übersetzungsver
hältnis auf. Die Abtriebswellen 38, 40 sind demnach
ständig miteinander antriebsverbunden und mit wenigstens
etwa gleicher Drehzahl antreibbar.
Eine von dem Fahrzeugmotor über die Eingangswelle 31 in
das Getriebe eingeleitete Drehbewegung kann von der
unter Last schaltbaren Doppelkupplung 33 entweder zu der
radial inneren Antriebswelle 36 oder zu der Antriebs
hohlwelle 37 weitergeleitet werden. Für den ersten Gang
G 1 werden die Kupplung K 3 eingerückt und die Drehbewe
gung über die radial innere Antriebswelle 36, das
Festrad 41, das Losrad 43 und die Schaltkupplung 44 auf
die Nebenwelle 39 sowie von dieser einerseits über die
Festräder 61, 60 auf die Abtriebswelle 38 und anderer
seits über die Festräder 63, 62 auf die weitere Ab
triebswelle 40 übertragen. Für das Umschalten vom ersten
Gang G 1 in den zweiten Gang G 2 wird zunächst die Schalt
kupplung 54 eingerückt. Danach werden die Kupplung K 3
aus- und die Kupplung K 4 eingerückt sowie die Schalt
kupplung 44 ausgerückt. Die Drehbewegung wird sodann
über die Antriebshohlwelle 37, das Festrad 47, das
Losrad 51 und die Schaltkupplung 54 auf die Nebenwelle
39 sowie von dieser wiederum einerseits über die Fest
räder 61, 60 auf die Abtriebswelle 38 und andererseits
über die Festräder 63, 62 auf die weitere Abtriebswelle
40 weitergeleitet. Im dritten Gang G 3 erfolgt der
Antrieb über die radial innere Antriebswelle 36, das
Festrad 42, das Losrad 45, die Schaltkupplung 46 und die
Nebenwelle 39 sowie einerseits die Festräder 61, 60 und
die Abtriebswelle 38 und andererseits die Festräder 63,
62 und die weitere Abtriebswelle 10. Im vierten Gang G 4
erfolgt der Antrieb über die Antriebshohlwelle 37, das
Festrad 48, das Losrad 52, die Schaltkupplung 55 und die
Nebenwelle 39 sowie einerseits die Festräder 61, 60 und
die Abtriebswelle 38 und andererseits die Festräder 63,
62 und die weitere Abtriebswelle 40. Bei Schaltung des
als direkter Gang ausgebildeten fünften Ganges G 5 sind
die Schaltkupplungen 44 und 46 ausgerückt. Von den vier
Schaltkupplungen 54, 55, 56, 58′ mit denen die Losräder
51, 52, 53, 57, die mit den von der Antriebshohlwelle 37
getragenen Festrädern 47, 48, 49, 50 dauernd in Eingriff
stehen, mit der Nebenwelle 39 verbindbar sind, sind
zumindest drei ausgerückt. Die Schaltkupplung 59 ist
geschlossen. Der Antrieb erfolgt über die radial innere
Antriebswelle 36 und die Schaltkupplung 59 auf die
Abtriebswelle 38. Von dieser aus wird über die Festräder
60, 61, die Nebenwelle 39 und die Festräder 63, 62 die
weitere Abtriebswelle 40 angetrieben. Im sechsten Gang
G 6 erfolgt der Antrieb über die Antriebshohlwelle 37,
das Festrad 49, das Losrad 53, die Schaltkupplung 56 und
die Nebenwelle 39 sowie einerseits die Festräder 61, 60
und die Abtriebswelle 38 und andererseits die Festräder
63, 62 und die weitere Abtriebswelle 40. Im Rückwärts
gang R erfolgt der Antrieb über die Antriebshohlwelle
37, das Festrad 50, das nicht dargestellte Zwischenrad,
das Losrad 57, die Schaltkupplung 58 und die Nebenwelle
39.
Mit der Ausbildung nach den dargestellten Ausführungs
beispielen, bei denen jeweils die beiden auf der Neben
welle angeordneten Festräder der beiden Sekundärkonstan
ten die Gangräder in axialer Richtung zwischen sich
einschließen und die Konstante für die weitere Abtriebs
welle in axialer Richtung zwischen der Doppelkupplung
und den Gangrädern angeordnet ist, wird eine besonders
wenig Bauraum beanspruchende Getriebeanordnung für einen
Allradantrieb geschaffen. Die koaxial zu den beiden
Antriebswellen angeordnete Abtriebswelle ist vorteil
hafterweise drehfest mit dem Hinterachsenantrieb verbun
den. Die weitere Abtriebswelle kann ständig drehfest,
zuschaltbar oder vorzugsweise über eine schlupfgesteuer
te Kupplung mit dem Vorderradantrieb verbunden sein.
In Abweichung von den dargestellten Ausführungsbei
spielen kann vorgesehen sein, bei einem 5-Gang-Getriebe
statt des vierten Ganges den fünften Gang und bei einem
6-Gang-Getriebe statt des fünften Ganges den sechsten
Gang als direkten Gang auszubilden. Außerdem ist es
möglich, daß die auf den beiden Abtriebswellen angeord
neten Festräder mit nur einem einzigen gemeinsamen
Festrad, das auf der Nebenwelle angeordnet ist, ständig
in Eingriff stehen oder auf der Nebenwelle zwei Festrä
der unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, die
jeweils mit einem auf den beiden Abtriebswellen angeord
neten Festrad ständig in Eingriff stehen.
- Bezugszeichenliste
1 Eingangswelle
2 Kupplungsgehäuse
3 lastschaltbare Doppelkupplung
4 Kupplungsscheibe
5 Kupplungsscheibe
6 Antriebswelle
7 Antriebshohlwelle
8 Abtriebswelle
9 Nebenwelle
10 weitere Abtriebswelle
11 Festrad
12 Losrad
13 Losrad
14 Schaltkupplung
15 Festrad
16 Schaltkupplung
17 Festrad
18 Festrad
19 Festrad
20 Losrad
21 Losrad
22 Losrad
23 Schaltkupplung
24 Schaltkupplung
25 Schaltkupplung
26 Schaltkupplung
27 Festrad
28 Festrad
29 Festrad
30 Festrad
31 Eingangswelle
32 Kupplungsgehäuse
33 lastschaltbare Doppelkupplung
34 Kupplungsscheibe
35 Kupplungsscheibe
36 Antriebswelle
37 Antriebshohlwelle
38 Abtriebswelle
39 Nebenwelle
40 weitere Abtriebswelle
41 Festrad
42 Festrad
43 Losrad
44 Schaltkupplung
45 Losrad
46 Schaltkupplung
47 Festrad
48 Festrad
49 Festrad
50 Festrad
51 Losrad
52 Losrad
53 Losrad
54 Schaltkupplung
55 Schaltkupplung
56 Schaltkupplung
57 Losrad
58 Schaltkupplung
59 Schaltkupplung
60 Festrad
61 Festrad
62 Festrad
63 Festrad
K 1 Kupplung
K 2 Kupplung
K 3 Kupplung
K 4 Kupplung
G 1 1. Gang
G 2 2. Gang
G 3 3. Gang
G 4 4. Gang
G 5 5. Gang
G 6 6. Gang
R Rückwärtsgang
Claims (8)
1. Stirnräderwechselgetriebe für Kraftfahrzeuge,
insbesondere Personenkraftwagen, mit einer last
schaltbaren Doppelkupplung, mit zwei Antriebswel
len, von denen die eine als radial innere Antriebs
welle, die mit einer der beiden Kupplungen der
lastschaltbaren Doppelkupplung verbunden ist, und
die andere als Antriebshohlwelle, die koaxial zu
der inneren Antriebswelle angeordnet ist, diese
umschließt und mit der anderen der beiden Kupplun
gen der lastschaltbaren Doppelkupplung verbunden
ist, ausgebildet ist, mit einer Abtriebswelle, die
koaxial zu den beiden Antriebswellen angeordnet
ist, mit einer Nebenwelle, die parallel zu den
beiden Antriebswellen und zu der Abtriebswelle mit
Abstand von diesen angeordnet ist, mit von den
Wellen für unterschiedliche Gangübersetzungen
getragenen Räderpaaren, die von Festrädern und
Losrädern, die unmittelbar bzw. über ein Zwischen
rad dauernd in Eingriff miteinander stehen und von
denen die Losräder durch Schaltkupplungen mit den
sie tragenden Wellen verbindbar sind, gebildet
sind, und mit weiteren Festrädern, von denen
zumindest eines auf der Nebenwelle angeordnet ist
und mit einem Festrad dauernd in Eingriff steht,
das koaxial zu den beiden Antriebswellen und zu der
Abtriebswelle angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Festrad (27, 60), das mit dem auf der
Nebenwelle (9, 39) angeordneten Festrad (28, 61)
dauernd in Eingriff steht, auf der Abtriebswelle
(8, 38) angeordnet ist.
2. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß jedes der Räderpaare, das ein
Losrad aufweist, für einen Gang vorgesehen ist.
3. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltkupplung
(26, 59) vorgesehen ist, durch welche die radial
innere Antriebswelle (6, 36) mit der Abtriebswelle
(8, 38) verbindbar ist.
4. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 1, 2 oder
3, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Ab
triebswelle (10, 40) vorgesehen ist und diese ein
Festrad (29, 62) trägt, das mit einem auf der
Nebenwelle (9, 39) angeordneten Festrad (30, 63)
dauernd in Eingriff steht.
5. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis des
Räderpaares (29, 30; 62, 63) mit einem Festrad (29,
62) auf der weiteren Abtriebswelle (10, 40) dem des
Räderpaares (27, 28; 60, 61) mit einem Festrad (27,
60) auf der Abtriebswelle (8, 38) zumindest
annähernd gleich ist.
6. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Nebenwelle
(9, 39) angeordnete Festrad (30, 63), das mit dem
auf der weiteren Abtriebswelle (10, 40) angeordne
ten Festrad (29, 62) ein Räderpaar bildet, geson
dert neben dem auf der Nebenwelle (9, 39) angeord
neten Festrad (28, 61) vorgesehen ist, das mit dem
auf der Abtriebswelle (8, 38) angeordneten Festrad
(27, 60) ein Räderpaar bildet.
7. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die auf der Nebenwelle (9, 39)
angeordneten Festräder (28, 30; 61, 63), die mit
den auf der Abtriebswelle (8, 38) bzw. der weiteren
Abtriebswelle (10, 40) angeordneten Festrädern (27,
29; 60, 62) Räderpaare bilden, die auf der Neben
welle (9, 39) angeordneten Gangräder (13, 15, 20,
21, 22; 43, 45, 51, 52, 53, 57) in axialer Richtung
zwischen sich einschließen.
8. Stirnräderwechselgetriebe nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das auf der Nebenwelle (9, 39)
angeordnete Festrad (30, 63), das mit dem auf der
weiteren Abtriebswelle (10, 40) angeordneten
Festrad (29, 62) ein Räderpaar bildet, in axialer
Richtung zwischen der lastschaltbaren Doppelkupp
lung (3, 33) und den Gangrädern angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873715880 DE3715880A1 (de) | 1987-05-13 | 1987-05-13 | Stirnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873715880 DE3715880A1 (de) | 1987-05-13 | 1987-05-13 | Stirnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3715880A1 true DE3715880A1 (de) | 1988-05-19 |
Family
ID=6327392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873715880 Withdrawn DE3715880A1 (de) | 1987-05-13 | 1987-05-13 | Stirnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge, insbesondere personenkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3715880A1 (de) |
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