DE3715602A1 - Plattenlaufwerk - Google Patents
PlattenlaufwerkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Plattenlaufwerk nach dem Oberbe
griff des Anspruchs 1 und betrifft insbesondere ein Platten
laufwerk zum Speichern von Information auf einem Platten
speicher, wie einer Bildplatte oder einer Magnetspeicher
platte.
Ein Plattenlaufwerk zum Speichern von Information auf einer
Platte ist bekannt und wird beispielsweise als ein exter
ner Speicher eines Computersystems verwendet. Übliche her
kömmliche Plattenlaufwerke sind schematisch in Fig. 22 bis
23b dargestellt. In diesen herkömmlichen Plattenlaufwerken
wird eine Platte oder eine Kassette zum Unterbringen einer
Platte in einen Aufnahmeeinsatz einer Ladeeinheit 1 in ho
rizontaler, durch einen Pfeil angezeigten Richtung einge
bracht; durch ein Paar L-förmiger Führungsschlitze 3 ge
führt, wird der Aufnahmeeinsatz 2 zuerst in der horizonta
len Richtung (der Platteneinbringrichtung) verschoben, um
über einer nichtdargestellten Motorwelle festgelegt zu wer
den. Der Aufnahmeeinsatz 3 wird dann in vertikaler Richtung
(d.h. senkrecht zu der Platteneinführrichtung) nach unten
bewegt, wodurch die Platte auf der Motorwelle so angebracht
ist, daß sie drehbar gehalten ist. Wenn bei dieser Art Plat
tenlaufwerk, wie es in Fig. 22 dargestellt ist, die Platte
auf der nichtdargestellten Motorwelle aufgesetzt ist, wird
ein Arm 5 durch einen gesonderten Motor angetrieben, wo
durch der Arm 5 um ein naheliegendes Ende a verschwenkt wird,
und ein an dem entfernt liegenden Ende des Arms 5 vorgese
hener Andrückkonus die Platte hält, die dadurch auf der Mo
torwelle in der vorgesehenen Lage gehalten ist.
Darüber hinaus ist bei dieser Art Plattenlaufwerk, wie es
beispielsweise in Fig. 23a dargestellt ist, eine Zugfeder
7 vorgesehen, um den Arm 5, welcher an seinem naheliegenden
Ende a schwenkbar gehaltert ist, so vorzuspannen, daß er ge
gen das vorne liegende Ende b des Aufnahmeeinsatzes 2 stößt.
Wenn, wie in Fig. 23b dargestellt, der Aufnahmeeinsatz nach
unten bewegt wird, damit die Platte auf der Motorwelle ge
halten ist, wird der Einsatz 1 von dem Arm 5 getrennt, und
durch den am anderen Ende des Arms 5 vorgesehenen Andrück
konus 6 wird die Platte unter der Wirkung der Feder 7 an der
Motorwelle gehalten.
Jedoch ergibt sich im Falle des in Fig. 22 dargestellten
Plattenlaufwerks die Schwierigkeit, daß ein gesonderter Mo
tor vorgesehen sein muß. Andererseits wird im Falle des in
Fig. 23a und 23b dargestellten Plattenlaufwerks, da der Ab
stand zwischen den Punkten a und b verhältnismäßig kurz ist,
die auf den Aufnahmeeinsatz 2 ausgeübte Belastung groß, wenn
der Einsatz nach oben zu bewegen ist, und somit ergibt sich
die Schwierigkeit, daß es nicht möglich ist, die Bewegung
des Aufnahmeeinsatzes 2 in der Horizontalbewegung für eine
vertikale Bewegung des Arms 5 auszunutzen. Außerdem ist bei
einem solchen Aufbau der Bewegungshub des Andrückkonus 5
verhältnismäßig groß, wodurch insgesamt eine kompakte
Ausführung des gesamten Plattenlaufwerks verhindert wird.
Ferner ist, wie in Fig. 22 und 23a, b dargestellt ist, die
herkömmliche Einrichtung so ausgeführt, daß nach einem Ein
bringen einer Platte oder einer Kassette, in welcher eine
Platte untergebracht ist, in den Aufnahmeeinsatz 2 der Lade
einheit 1 ein an dem Einsatz 2 angebrachtes Auswerfteil in
einen verriegelten Zustand gebracht wird, um so zu verhin
dern, daß die Platte oder die Plattenkassette in unerwünsch
ter Weise ausgeworfen wird. Der Aufnahmeeinsatz 2 wird so
bewegt und verschoben, wie er durch die L-förmigen Führungs
schlitze 3 und 4 geführt ist. Das heißt, zuerst wird der
Einsatz 2 in horizontaler Richtung bewegt und über einer
nichtdargestellten Motorwelle festgelegt zu werden und wird
dann in vertikaler Richtung nach unten bewegt, um dadurch
die Platte an bzw. auf der Motorwelle zu haltern. Bei einem
derartigen Aufbau wird die Kassette durch ihre vertikal
gerichtete Abwärtsbewegung nicht verriegelt, so daß die
Kassette durchaus ausgeworfen werden kann und sich folg
lich die Schwierigkeit ergibt, daß sie für ein Positio
nieren in Bezugsstifte einzubringen ist.
Außerdem kommt bei einem herkömmlichen in Fig. 24 darge
stellten Plattenlaufwerk, wenn eine Kassette 1′, in der
eine Platte untergebracht ist, eingebracht wird, ein durch
eine Auswerffeder 2′ vorgespannter Auswerfhebel in Anlage an
eine an der Kassette 1′ vorgesehene Abdeckung; wenn
die Kassette 1′ weiter eingebracht wird, wird der Auswerf
hebel 3′ unter der Kraft der Auswerffeder 2′ im Uhrzeiger
sinn verschwenkt, wodurch die Abdeckung 4′, die an
dem vorderen Ende des Auswerfhebels 3′ anliegt, nach oben
bewegt wird, wodurch die Kassette 1′ geöffnet wird. Wenn
dann die Kassette 1′ vollständig eingebracht ist, ist der
Auswerfhebel 3′ mittels eines nicht dargestellten Verrie
gelungsmechanismus in der durch eine strichpunktierte Linie
wiedergegebenen Lage gehalten, so daß ein Kopffenster der
Kassette 1′ geöffnet wird, wodurch Zugang zu der in der
Kassette 1′ untergebrachten Platte möglich ist, um so an
der Platte eine Lese- und/oder Schreiboperation durchzufüh
ren. Nach Beendigung einer solchen Lese- und/oder Schreib
operation wird die Verriegelung freigegeben, so daß die
Kassette 1′unter der Wirkung des Auswerfhebels 3′ ausgewor
fen wird und das Kopffenster 5′ der Kassette 1′ durch die
Abdeckung 4′ geschlossen wird,
Wenn jedoch das Öffnen und Schließen der Abdeckung 4′
und das Auswerfen der Kassette 1′ mittels des einzigen
Auswerfhebels 3′ durchgeführt werden, wird die Auswerf
strecke der Kassette 1′ übermäßig groß, um so einen hin
reichenden Öffnungs- und Schließhub der Abdeckung 4′
sicherzustellen. Wenn die Vorspannkraft der Auswerffeder
2′ geringer gemacht wird, dann ergibt sich eine andere
Schwierigkeit aufgrund von Schwankungen in der Auswerfposi
tion der Kassette 1′.
Durch die Erfindung sollen daher die vorstehend aufgeführ
ten Nachteile der herkömmlichen Plattenlaufwerke vermieden
werden. Ziel der Erfindung ist es, ein Plattenlaufwerk mit
einem verbesserten Plattenhalte- und Plattenauswerfmecha
nismus zu schaffen, welche im Aufbau einfach sind, mit ei
ner geringeren Anzahl von Teilen auskommen und preiswerter
herzustellen sind. Darüber hinaus soll durch die Erfindung
ein Plattenlaufwerk mit hoher Wirtschaftlichkeit und zuver
lässiger Betriebsweise geschaffen werden. Gemäß der Erfin
dung ist dies Ziel bei einem Plattenlaufwerk nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale im kennzeichnen
den Teil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildun
gen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
ein Plattenhaltemechanismus für ein Plattenlaufwerk ge
schaffen, bei welchem eine Platte oder eine Kassette, in
welcher eine Platte untergebracht ist, in einen Aufnahme
einsatz eingebracht wird, welcher zuerst in einer ersten
vorherbestimmten Richtung, üblicherweise in horizontaler
Richtung, um ihn über einer Motorwelle festzulegen, und
dann in einer zweiten vorherbestimmten Richtung (üblicher
weise in einer vertikal nach unten verlaufenden Richtung)
bewegt wird, um die Platte an bzw. auf der Motorwelle an
zubringen, damit sie drehbar gehaltert ist; hierzu ist ein
Arm vorgesehen, welcher in der Einführrichtung der Platte
verläuft und welcher ein naheliegendes Ende, das fest an
der Einführseite angebracht ist, und einen mittleren mit dem
Aufnahmeeinsatz verbundenen Teil aufweist, damit der Arm
um das naheliegende Ende durch die Bewegung des Einsatzes
verschwenkt werden kann, wodurch dann ein an dem entfernten
Ende des Arms angebrachter Platten(andrück)konus die Platte
elastisch federnd mit Druck an der Motorwelle hält. Wenn die
Platte auf die Motorwelle gesetzt ist, schwenkt der Arm um
sein näherliegendes Ende, um dadurch zusammen mit der Bewe
gung des Aufnahmeeinsatzes nach unten zu kommen, so daß die
Platte durch den Konus unter Druck in einer vorgegebenen
Lage gehalten wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist ein
Auswerfmechanismus für ein Plattenlaufwerk geschaffen, bei
welchem eine Platte oder eine Kassette, in welcher eine
Platte beispielsweise eine Bildplatte, untergebracht ist,
in einen Aufnahmeeinsatz eingebracht wird, welcher dann zu
erst in einer ersten vorherbestimmten Richtung (üblicher
weise in horizontaler Richtung), um über einer Motorwelle
angeordnet zu werden, und dann in einer zweiten vorherbe
stimmten Richtung (üblicherweise in einer vertikal nach un
ten verlaufenden Richtung) bewegt wird, um dadurch die
Platte an bzw. auf der Motorwelle anzubringen, damit die
Platte drehbar gehaltert ist. Hierbei weist der Auswerfme
chanismus eine Auswerfeinrichtung, wie beispielsweise einen
Auswerfarm, mittels welchem die Platte oder die Kassette
auszuwerfen ist, eine Verriegelungseinrichtung zum Verrie
geln der Auswerfeinrichtung, wenn der Aufnahmeeinsatz, in
welchen die Platte oder die Kassette eingebracht worden ist,
in eine erste vorherbestimmte Lage bewegt worden ist, und
eine Freigabeeinrichtung, wie beispielsweise eine Blatt
feder auf, um den Verriegelungszustand der Verriegelungsein
richtung aufzuheben, wenn der Aufnahmeeinsatz in eine zweite
vorherbestimmte Lage gebracht worden ist, damit die Platte
oder die Kassette ausgeworfen wird.
Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
ein Plattenlaufwerk vorgesehen, bei welchem, wenn eine Kasset
te, in welcher eine Platte untergebracht ist, eingeführt
worden ist, eine Abdeckung der Kassette in ihre ge
öffnete Stellung gebracht wird, um dadurch Zugang zu der
in der Kassette untergebrachten Platte über ein Kopffenster,
welches durch die Abdeckung geöffnet worden ist, für
eine Schreib- oder Leseoperation Zugang zu erhalten, wobei
ein Hebel zum Öffnen der Abdeckung und ein Auswerf
hebel zum Auswerfen der Kassette gesondert vorgesehen sind.
Gemäß noch einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist
ein Plattenlaufwerk geschaffen, welches eine Chassiseinheit,
die Elemente, wie eine Motorwelle zum Antreiben und Drehen
einer Platte, einen optischen Abtaster und einen Suchmotor
aufweist, um den Abtaster in radialer Richtung der Platte zu
bewegen, eine über der Chassiseinheit vorgesehene Ladeein
heit zum Einbringen und Auswerfen der Platte, ein Ladean
triebssystem und eine Energieversorgungseinheit, welche un
ter der Ladeeinheit und seitlich von der Chassiseinheit an
geordnet sind, ein Antriebssteuerbord, das über der Ladeein
heit angeordnet ist, einen Aufnahmeeinsatz, in welchem eine
Platte oder eine Kassette mit Platte untergebracht ist, wo
bei der Aufnahmeeinsatz in die Ladeeinheit eingeführt wird,
und zuerst in einer ersten (üblicherweise horizontalen)
Richtung, um über der Motorwelle festgelegt zu werden, und
dann in einer zweiten (üblicherweise vertikal nach unten
verlaufenden) Richtung bewegt wird, damit die Platte an bzw.
auf der Motorwelle angebracht ist, wodurch die Platte ent
sprechend eingestellt ist, um von der Motorwelle drehbar ge
haltert zu werden, einen Arm, welcher sich in der Einführ
richtung der Platte erstreckt und ein naheliegendes Ende
aufweist, welches in seiner Lage an der Einführseite der
Platte und an einem mit dem Aufnahmeeinsatz verbundenen
mittleren Teil festgelegt ist, wodurch der Arm infolge der
Bewegung bzw. Verschiebung des Einsatzes um das naheliegen
de Ende verschwenkbar ist, und eine Konusplatte aufweist,
welche an dem entfernt liegenden Ende des Arms angebracht
ist und die Platte elastisch federnd gegen die Motorwelle
drückt, wobei eine Aussparung für den Arm in dem Antriebs
steuerbord ausgebildet ist. Wenn bei dieser Ausführung die
Platte in der richtigen Lage auf die Motorwelle gesetzt ist,
wird der Arm um sein naheliegendes Ende verschwenkt, wo
durch sein entfernt liegendes Ende zusammen mit dem Einfüh
ren des Aufnahmeeinsatzes abgesenkt wird, wodurch dann die
Platte durch die Konusplatte elastisch federnd unter Druck
in der richtigen Lage gehalten wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Aus
führungsformen unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnun
gen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine in Einzelteile aufgelöste, schematische
Darstellung verschiedener Teile eines Bild
platten-Laufwerks gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2 einen Teil einer schematischen Schnittansicht
des Bildplatten-Laufwerks gemäß der Erfindung;
Fig. 3 eine in Einzelteile aufgelöste schematische
Darstellung des Trägers und des Aufnahmeein
satzes, welche in dem Bildplattenlaufwerk ge
mäß der Erfindung vorgesehen sind;
Fig. 4 eine schematische Schnittansicht der Ladeein
heit in dem Bildplattenlaufwerk gemäß der
Erfindung;
Fig. 5 eine schematische Darstellung eines Teils des
Aufnahmeeinsatzes, welcher in dem Bildplatten
laufwerk vorgesehen ist;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Blattfeder
verriegelung in dem Bildplattenlaufwerk gemäß
der Erfindung in Verbindung mit einem Teil
des Aufnahmeeinsatzes;
Fig. 7 einen Teil einer Schnittansicht eines Trag
teils, das an dem Aufnahmeeinsatz des Bild
plattenlaufwerks der Erfindung angebracht ist;
Fig. 8 im Schnitt eine Seitenansicht eines in dem
Bildplattenlaufwerk gemäß der Erfindung vor
gesehenen Arms;
Fig. 9 eine perspektivische Ansicht des Gesamtauf
baus einer Ladeeinheit in dem Bildplatten
laufwerk gemäß der Erfindung;
Fig. 10a eine schematische Darstellung eines Türöff
nungs- und Schließmechanismus in dem Bild
plattenlaufwerk gemäß der Erfindung, wobei
die Tür geschlossen ist;
Fig. 10b eine schematische Darstellung des in Fig.
10a dargestellten Aufbaus, wobei die Tür
geöffnet ist;
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung des Gesamt
aufbaus einer Kassette für das Bildplatten
laufwerk gemäß der Erfindung;
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht der Kassette der
Fig. 11 von der Vorderseite her gesehen;
Fig. 13a eine schematische Darstellung des Lademecha
nismus in dem Bildplattenlaufwerk gemäß der
Erfindung in einem Zustand, bevor eine Kas
sette eingebracht ist;
Fig. 13b eine schematische Darstellung des Lademe
chanismus der Fig. 13a in einem Zustand,
nachdem eine Kassette eingebracht worden
ist;
Fig. 14a eine schematische Darstellung eines Schreib
schutzmechanismus in dem Bildplattenlaufwerk
und zwar in Richtung von vorne nach hinten
gesehen;
Fig. 14b eine schematische Darstellung eines Schreib
schutzmechanismus der Fig. 14a, wenn in Rich
tung von links nach rechts gesehen wird;
Fig. 15a eine perspektivische schematische Darstellung
einer Ausnehmung, welche in dem Antriebssteu
erbord des Bildplattenlaufwerks gemäß der
Erfindung ausgebildet ist;
Fig. 15b eine schematische Darstellung, welche in
einer Seitenansicht den in Fig. 15a wieder
gegebenen Aufbau zeigt;
Fig. 16 eine perspektivische, teilweise aufgeschnit
tene Ansicht des Gesamtaufbaus des Bildplat
tenlaufwerks gemäß einer weiteren Ausführungs
form der Erfindung;
Fig. 17 eine schematische Draufsicht auf die in Fig.
16 wiedergegebene Ausführungsform;
Fig. 18 eine schematische Seitenansicht der in Fig.
16 wiedergegebenen Ausführungsform;
Fig. 19 und 20 schematische Darstellungen einer weiteren
Ausführungsform gemäß der Erfindung;
Fig. 21 einen Graphen, aus welchem die Beziehung
zwischen der Austrag- (Auswerf-)Erregungs
kraft und der Kassettenlage der in Fig. 20
wiedergegebenen Ausführungsform dargestellt
ist, und
Fig. 22 bis 24 schematische Darstellungen von herkömmli
chen Plattenlaufwerken.
Anhand von Fig. 16 bis 18 wird zuerst ein Bildplattenlauf
werk gemäß einer Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Das dargestellte Bildplattenlaufwerk weist einen Gehäuse
rahmen 10 auf, an dessen Vorderseite eine Frontplatte 11
angebracht ist. Eine Chassiseinheit A ist in der Mitte
dieses Gehäuserahmens 10 angeordnet und ist durch vier
Schwingungsdämpfungs-Gummiteile 12 getragen. Über der Chas
siseinheit A ist eine Ladeeinheit B angeordnet, welche viel
breiter als die Chassiseinheit ist, und welche zum Einbrin
gen und Auswerfen einer Bildplatte vorgesehen ist. An einer
Seite der Chassiseinheit A und unter der Ladeeinheit B ist
ein Antriebssystem C zum Antreiben der Ladeeinheit B an
geordnet. An der Seite, welche der Seite gegenüberliegt,
an welcher das Antriebssystem C für die Ladeeinheit ange
ordnet ist, ist eine langgestreckte Energieversorgungsein
heit D vorgesehen, um eine Wechselspannung in eine Gleich
spannung umzusetzen.
Darüber hinaus ist, wie ebenfalls in Fig. 16 bis 18 dar
gestellt, eine Steuerplatte 13 in horizontaler Richtung
vorgesehen, welche mit der Chassiseinheit A fest verbun
den ist und sich über dem vorderen Endteil der Chassis
einheit A und auch des Antriebssystems C für die Ladeein
heit erstreckt. Außerdem ist eine mechanische Kopplungs
platte 14 zum Steuern später noch zu beschreibender Ele
mente, wie eines optischen Abtasters und eines Suchmotors,
vertikal ausgerichtet angeordnet, welche mit der Chassis
einheit A fest verbunden ist und sich nahe der Endteile
der Chassiseinheit A und der Antriebseinheit C erstreckt.
Eine Kopplungsplatte 15 ist vertikal ausgerichtet nahe bei
und an der Außenseite der Chassiseinheit A vorgesehen und
fest mit dem Gehäuserahmen 10 verbunden. Nahe dem Ende der
Energieversorungseinheit D ist ein Ventilatormotor 16 vorge
sehen, welcher dazu dient, den Temperaturanstieg in der
Energieversorgungseinheit usw. zu begrenzen; ferner ist ein
Schalter 17 zum Öffnen der Abdeckung vorgesehen. Über der
Ladeeinheit B sind Ansteuerplatten 18 und 19 übereinander
angeordnet, wobei die untere Ansteuerplatte als eine Steuer
platte in der Ansteuereinrichtung und die obere Ansteuer
platte als Steuerplatte zwischen Ansteuereinrichtungen ver
wendet wird, wobei eine Steuerplatte einer Anzahl Ansteuer
einrichtungen, wie beispielsweise zur Fehlerkorrektur, ge
meinsam verwendet wird. Bei diesem Aufbau kann ein Wechsel
zwischen einer Einheit mit einer Steuerung und einer Einheit
ohne eine Steuerung in einfacher Weise durchgeführt werden.
In Fig. 1 bis 15 ist der innere Aufbau des vorstehend be
schriebenen Bildplattenlaufwerks beschrieben. Hierbei wird
der Aufbau der Chassiseinheit A, der Ladeeinheit B und des
Antriebssystems C für die Ladeeinheit des Bildplattenlauf
werks gemäß der Erfindung im einzelnen anhand von Fig. 1
bis 15 beschrieben.
Wie in Fig. 1 dargestellt, weist die Chassiseinheit A ein
kastenförmiges Chassis 22 auf, welches einen Motor 23 zum
Drehen einer daran vorgesehenen, später noch zu beschrei
benden Platte, einen optischer Abtaster 24, um Information
auf die durch den Motor 23 in Drehung versetzte Platte zu
schreiben und um Information von dieser Platte zu lesen,
einen Wagen 25 zum Haltern des optischen Abtasters 24 und
einen Suchmotor 26 hat, um den Wagen 25 in radialer Rich
tung der Platte zu bewegen. Der Motor 23 ist mit einem
Wellenaufsatz versehen, um die Platte richtig zu positio
nieren, wenn sie darauf gesetzt ist. Das Chassis 22 ist auf
gegenüberliegenden Seiten an seiner Oberseite mit einem Paar
symmetrisch angeordneter Positionierstifte 28 versehen; fer
ner sind vier mit Innengewinde versehene Bohrungen 29 an der
Oberseite des Chassis 22 vorgesehen. Beim Zusammenbauen wer
den die Positionierstifte 28 in Positionierlöcher 31 in dem
Rahmen 20 eingesetzt, und in die entsprechenden Bohrungen
29 des Chassis 22 werden durch einen Rahmen 30 hindurch
gehende Schrauben geschraubt, so daß die Ladeeinheit B fest
an der Oberseite der Chassiseinheit A gehaltert ist, wie in
Fig. 2 dargestellt ist. Wie aus Fig. 2 zu ersehen ist,
weist die Ladeeinheit B den Rahmen 30, einen in dem Rahmen 30
aufgenommenen Träger 32 und einen in dem Träger 32 aufge
nommenen Aufnahmeeinsatz 33 auf.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen, weist der Rahmen 30 einen linken
Seitenrahmen 36, welcher dadurch ausgebildet ist, daß ein
Rand des Rahmenkörpers 30 rechtwinklig umgebogen wird, und
einen rechten Seitenrahmenteil 38 auf, welcher dadurch ge
schaffen ist, daß eine längliche, in ihrer Form dem linken
Seitenrahmenteil 36 entsprechende Platte an dem Rahmenkör
per 36 mittels Schrauben 37 angebracht ist. Jeder der Seiten
rahmenteile 36 und 38 ist mit zwei im Abstand voneinander
ausgebildeten, geraden Schlitzen 39 und zwei L-förmigen
Schlitzen 40 versehen, die jeweils im allgemeinen über ei
nem der entsprechenden geraden Schlitze 39 festgelegt sind.
Die einander entsprechenden geraden und L-förmigen Schlitze
39 und 40 in den linken und rechten Seitenrahmenteilen 36
und 38 sind einander gegenüberliegend festgelegt. Die zwi
schen den linken und rechten Seitenrahmenteilen 36 und 38
festgelegte Bodenwandung des Rahmens 30 ist mit einer ver
hältnismäßig großen rechteckigen Öffnung sowie mit zwei
aufrechtstehenden, mit Stufen versehenen Bezugsstiften 41
und aufrechten, glatten Bezugsstiften 42 versehen. Beim Zu
sammenbauen werden die Bezugsstifte 43 und Türarmstifte 44
des Trägers 32, wie in Fig. 3 dargestellt ist, in die ent
sprechenden geraden Schlitze 39 eingebracht, und der Trä
ger 32 ist horizontal bewegbar in dem Rahmen 30 gehaltert,
wie in Fig. 2 und 4 dargestellt ist.
Wie in Fig. 3 dargestellt, weist der Träger 32 der Lade
einheit B zwei Seitenteile 47 auf, welche dadurch geschaf
fen worden sind, daß die beiden linken und rechten Ränder
rechtwinklig nach oben gebogen sind; die vorerwähnten Be
zugsstifte 43 und die Türarmstifte 44 stehen von den je
weiligen Seitenteilen 47 nach außen vor. Der linke Seiten
teil 47 ist mit zwei Bezugsstiften 43 versehen, auf welchen
jeweils zwei dünne Zwischenscheiben 48 mit großem Durchmes
ser und eine dünne Zwischenscheibe 49 mit kleinen Durch
messer aufgebracht sind. Die Stifte 43 werden in die jewei
ligen graden Schlitze 39 des Rahmens 30 eingesetzt, wobei
dann die dünnen Zwischenscheiben 49 mit dem kleinen Durch
messer in den jeweiligen geraden Schlitzen 39 festgelegt
sind. Danach werden die dünnen Zwischenscheiben 48 mit dem
großen Durchmesser auf die jeweiligen Stifte 43 aufgebracht,
und schließlich werden E-Ringe 50 am Ende der jeweiligen
Stifte 43 befestigt.
Der rechte Seitenteil 47 ist an seinem hinteren Ende mit ei
nem einzigen Bezugsstift 43 und an seinem vorderen Ende mit
einem Türarmstift 44 versehen, auf welchen jeweils zuerst
dicke Zwischenscheiben 51 mit kleinem Durchmesser aufgebracht
sind; diese Stifte 43 und 44 werden in die jeweiligen gera
den Schlitze 39 des rechten Seitenrahmenteils 38 des Rahmens
30 eingebracht, wodurch die dicken Zwischenscheiben 51 mit
dem kleinen Durchmesser in den jeweiligen geraden Schlitzen
49 festgelegt sind. Schließlich sind noch E-Ringe 50 an den
Stiften 43 und 44 fest angebracht. Der Türarmstift 44 ist
länger als der Bezugsstift 43 und eine Zwischenscheibe 52
mit Umfangsrille ist zusätzlich auf den Stift 44 aufgebracht,
und ein weiterer E-Ring ist am Ende des Stiftes 44 fest an
gebracht. Wie in Fig. 2 und 4 dargestellt, ist der Träger 32
in dem Rahmen 30 über die dünnen Unterlegscheiben 49 und die
dicken Unterlegscheiben 51 gehaltert, und der Träger 32 ist
vorwärts oder rückwärts, d.h. in einer zur Zeichenebene
senkrechten Richtung bewegbar, wobei er durch die geraden
Schlitze 39 geführt ist. Die dünnen Unterlegscheiben 48 mit
dem großen Durchmesser, welche auf den Stiften 43 des linken
Seitenteils 47 sitzen, sind vorgesehen, um ein Spiel des
Trägers 32 im Rahmen 30 in horizontaler Richtung zu beseiti
gen.
Wie in Fig. 3 dargestellt, weist jeder der Seitenteile 47
des Trägers 32 zwei schräg verlaufende Schlitze 53 auf, wel
che in etwa die Form eines "J" haben und an ihrem oberen
Ende offen sind; die schrägen Schlitze 53 sind einander
gegenüberliegend angeordnet. Die sich zwischen den gegen
überliegenden Seitenteilen 47 erstreckende Bodenwandung des
Trägers 32 ist mit einer verhältnismäßig großen, etwa recht
eckigen Mittenöffnung und auch mit zwei Aussparungen 54,
welcher in ihrer Lage den beiden mit Stufen versehenen Be
zugsstiften 41 des Rahmens 30 entsprechen, sowie mit zwei
weiteren Aussparungen 55 versehen, welche in ihrer Lage den
beiden glatten Bezugsstiften 42 des Rahmens 30 entsprechen.
Ferner ist in der Bodenwandung des Trägers 42 eine etwa
rechteckige Öffnung 57 ausgebildet, welche nahe dem linken
Seitenteil 47 zwischen den Aussparungen 54 und 55 angeordnet
ist und bei welcher entlang einer Längsseite der Öffnung 56
eine Zähnung 57 ausgebildet ist. Zusätzlich ist bei der Aus
sparung 55, welche an dem linken vorderen Eck der Bodenwan
dung des Trägers 32 festgelegt ist, ein Endstellungsan
schlag 58 vorgesehen, welcher dadurch gebildet ist, daß die
Bodenwandung des Trägers 32 teilweise ausgeschnitten ist und
der ausgeschnittene Teil rechtwinklig nach unten umgebogen
ist. Durch diese Ausführung ist der Aufnahmeeinsatz 33 ver
schiebbar in dem Träger 32 gehalten, wobei die Bezugsstifte
60 des Einsatzes 33 in den entsprechenden schrägen Schlitzen
53 des Trägers 32 sitzen, wie in Fig. 2 und 4 dargestellt
ist.
Wie auch in Fig. 3 dargestellt ist, hat der Aufnahmeeinsatz
33 der Ladeeinheit B linke und rechte Seitenränder, die recht
winklig nach unten umgebogen sind, um zwei linke und rechte
Seitenteile 63 festzulegen, die jeweils mit den vorerwähnten
nach außen abstehenden Bezugsstiften 60 versehen sind. Auf
jedem der Stifte 60, welche in dem linken Seitenteil 63 des
Einsatzes 33 vorgesehen sind, ist eine dicke (lange) Zwi
schenscheibe 64 mit kleinem Durchmesser aufgebracht; die
Stifte 60 sitzen in den entsprechenden schrägen Schlitzen
53 des Trägers 32, wodurch die dicken Zwischenscheiben 64
mit dem kleinen Durchmesser in den jeweiligen schrägen
Schlitzen 53 festgelegt sind. Danach ist eine dünne (kurze)
Zwischenscheibe 65 mit großem Durchmesser und danach wieder
eine dünne Zwischenscheibe 66 mit kleinem Durchmesser auf je
den der Bezugsstifte 60 aufgebracht. Unter dieser Vorausset
zung sitzen dann die Bezugsstifte 60 in den entsprechenden
L-förmigen Schlitzen 40 des Rahmens 30, wodurch wiederum die
dünnen Zwischenscheiben 66 mit dem kleinen Durchmesser in
den jeweiligen L-förmigen Schlitzen 40 festgelegt sind. Da
nach wird eine dünne Zwischenscheibe 65 mit großem Durchmes
ser auf jeden der Stifte 60 aufgebracht und zum Schluß wird
ein E-Ring 67 am äußeren Ende auf jeden der Stifte 60 fest
angebracht.
Auf jeden der Bezugsstifte 60, die in dem rechten Seitenteil
63 des Einsatzes 33 vorgesehen sind, sind zwei dicke Zwi
schenscheiben 64 mit kleinem Durchmesser aufgeschoben; die
Bezugsstifte 60 sitzen dann in den jeweiligen rechtsseiti
gen, schrägen Schlitzen 53 des Trägers 32 und auch in dem
jeweiligen rechtsseitigen L-förmigen Schlitzen 40 des Rah
mens 30, wodurch die beiden hintereinander angeordneten Zwi
schenscheiben 64 in den schrägen und L-förmigen Schlitzen
53 bzw. 40 festgelegt sind. Dann wird ein E-Ring 67 am äu
ßeren Ende jeder der Bezugsstifte 60 des rechten Seitenteils
63 des Einsatzes 33 fest angebracht. Wie in Fig. 2 und 4 dar
gestellt, ist der Aufnahmeeinsatz 33 über die dicken und
dünnen Zwischenscheiben 64 bzw. 66 in dem Träger 32 gehalten,
und der Einsatz 33 ist in dem L-förmigen Schlitz verschieb
bar gehaltert, d.h. horizontal über eine erste vorherbe
stimmte Strecke und dann vertikal über eine zweite vorherbe
stimmte Strecke verschiebbar, wobei er durch die L-förmigen
und die schrägen Schlitze 40 bzw. 53 geführt ist. Die dünnen
Zwischenscheiben 65 mit dem großen Durchmesser sind auf den
Bezugsstiften 60 des linken Seitenteils 63 nur vorgesehen,
um irgendein Spiel des Einsatzes in horizontaler Richtung
in dem Träger 32 auszuschließen.
Wie aus Fig. 3 und 5 zu ersehen ist, weist jeder der Seiten
teile 63 des Einsatzes 33 eine Leit- oder Schutzschiene 69
mit einem L-förmigen Querschnitt auf. Die Schiene 69 besteht
beispielsweise aus einem Kunstharz, wie Polycarbonat, und ist
entlang eines Randes mit zwei Nasen 70 und zwei Haken 71
versehen. Die Nasen 70 sitzen in Löchern, welche in den Sei
tenteilen 63 des Einsatzes 33 ausgebildet sind, und die Ha
ken 71 werden verformt, damit die Schienen 69 fest an den
jeweiligen Seitenteilen 63 des Einsatzes 33 angebracht sind.
Diese Schienen 69 dienen dazu, beide Seitenkanten einer
Kassette zu führen, wenn die Kassette in den Einsatz 33 ein
gebracht wird, wie später noch im einzelnen beschrieben wird.
Die Leitschienen 69 haben vorne etwas nach unten verlaufen
de Außenteile, um das Einbringen einer Kassette in den Ein
satz 33 zu erleichtern. Wie ebenfalls in Fig. 3 dargestellt,
sind zwei Blattfedern 72 an der Oberseite des Einsatzes 33
jeweils angrenzend an und parallel zu den beiden Seitentei
len 63 des Einsatzes 33 angebracht. Jede der Blattfedern 72
weist einen nach unten gebogenen Teil auf, welcher dazu
dient, eine nach unten wirkende Andrückkraft auf eine Kas
sette auszuüben, wenn sie in den Einsatz 33 eingeschoben wor
den ist.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist ein Auswerfarm 74 an der Ober
seite des Einsatzes 33 vorgesehen; an einer nahe bei dem lin
ken Seitenteil 63 liegenden Stelle ist ein Ende des Auswerf
arms 74 schwenkbar mit dem Einsatz 33 verbunden. Ein kreis
bogenförmiger Schlitz 75 ist in der oberen Wandung des Ein
satzes 33 ausgebildet, welcher der Kurve bei der Schwenkbe
wegung des vorderen Endes des Auswerfarms 74 entspricht. Wie
in Fig. 6 dargestellt, ist eine Welle 76 am vorderen Ende
des Auswerfarms 74 vorgesehen, welche sich durch den kreis
bogenförmigen Schlitz 75 erstreckt; ein Verschlußöffnungs
und Schließhaken 78 ist über einen Öldämpfer 77 ebenfalls
am vorderen Ende des Auswerfarms 74 angebracht. Eine Feder
79 ist mit einem Ende an der Welle 76 und mit ihrem anderen
Ende an dem rechten Seitenteil 63 des Einsatzes 33 ange
bracht, so daß der Auswerfarm 74 so vorgespannt ist, daß er
entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt werden würde, wie aus
Fig. 6 zu ersehen ist. Folglich ist das vordere Ende des
Auswerfarms 74 normalerweise an dem Ende des kreisbogenför
migen Schlitzes 75 gehalten, welches nahe der Mitte der obe
ren Wandung des Einsatzes 33 festgelegt ist. Ein Medien-
Sensor 80 und ein A/B-Seiten-Sensor 81 sind an dem Einsatz
33 an dem Ende des kreisbogenförmigen Schlitzes 75 ange
bracht, welcher dem linken Seitenteil 63 benachbart ist.
Wie in Fig. 6 dargestellt, ist an dem Ende des Schlitzes
75, welcher näher bei dem linken Seitenteil 63 liegt, auch
ein Riegel 63 vorgesehen, welcher um einen in den Einsatz 33
eingesetzten Stift 82 drehbar ist. Der Riegel 83 weist einen
Hakenteil 84, einen Auslöse- oder Freigabeteil 83 und einen
Kassetten-Halteteil 86 auf; der Riegel 83 hat die Neigung
sich unter der Wirkung einer Zugfeder 87 im Uhrzeigersinn
zu drehen, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist, so daß der Haken
teil 84 normalerweise an dem Ende des Schlitzes 75 festge
legt ist, welcher näher bei dem Seitenteil 63 des Einsatzes
33 liegt.
Wie in Fig. 3 dargestellt, ist in der oberen Wandung des
Einsatzes 33 etwa in deren Mitte eine elliptische Öffnung
89 ausgebildet; ein Tragbügel 90 ist an der oberen Wandung
des Einsatzes 33 nahe bei dessen vorderen Ende angebracht.
Wie in Fig. 7 dargestellt, weist der Tragbügel 90 etwa die
Form eines umgekehrten U′s auf, und ist mit einer Welle 92
versehen, welche durch einen Zylinder 91 und auch durch den
Bügel 90 hindurchgeht, wodurch der Zylinder 91 in einer vor
gegebenen Lage gehalten ist. Der Tragbügel 90 ist an der
oberen Wandung des Einsatzes 33 mittels Schrauben 93 befestigt,
wie in Fig. 7 dargestellt ist. Ein Arm 94 verläuft in dem
Raum zwischen dem Zylinder 91 und der oberen Wandung des
Einsatzes 33, wobei er in rollendem Kontakt mit dem Zylinder
91 steht, welcher seinerseits durch die Welle 92 drehbar
gehaltert ist.
Wie in Fig. 1 und 8 dargestellt, hat der Arm 94 in etwa eine
langgestreckte Plattenform, und an seinem verbreiterten Ende
ist eine Blattfeder 96, beispielsweise durch Punktschweißen
angebracht. Während das eine Ende der Blattfeder 96 fest an
dem Arm 94 angebracht ist, ist ihr anderes Ende rechtwinklig
nach oben gebogen. Ein Winkelteil 87 ist an dem Arm 94 nahe
bei der Blattfeder 96 so angebracht, daß ein Teil nach unten
vorsteht. Das andere entfernt liegende Ende des Arms 54
weist einen abgesetzten Teil 98 auf, und an dem vorderen
Ende des Arms 94 ist eine Achse 99 vorgesehen. Wie in Fig. 8
dargestellt, ist ein E-Ring 100 am oberen Ende der Achse 99
fest angebracht, und eine Konusscheibe (Andrückscheibe) 102
ist am unteren Ende der Welle 99 über ein Lager 101 so ge
haltert, daß die Konusscheibe 102 um die Achse 99 drehbar
ist. Das Lager 101 kann mit Preßsitz in der Konusscheibe 102
sitzen, oder kann auch während der Herstellung der Scheibe
102 mittels irgendeiner anderen geeigneten Einrichtung in
die Konusscheibe 102 eingesetzt sein. Ein weiterer E-Ring
103 ist an der Achse 99 fest angebracht, um dadurch die La
ge der Scheibe 102 auf der Achse 99 festzulegen. Eine Feder
104 ist zwischen dem Arm 94 und dem E-Ring 103 vorgesehen,
wodurch die Scheibe 102 normalerweise in Abwärtsrichtung
gedrückt wird.
Wie in Fig. 9 dargestellt, ist der Arm 94 in einer solchen
Lage eingestellt, daß der vertikale Teil der L-förmigen
Blattfeder 96 unter einer Brücke 105 hindurchgeht, die an
deren Vorderseite festgelegt ist und an der Vorderseite der
Brücke 105 in deren Mitte festgeschraubt ist. Die Brücke
105 hat einen etwa L-förmigen Querschnitt und ist,wie in
Fig. 1 dargestellt, an nach innen gebogenen Teilen 106 der
linken und rechten seitlichen Rahmenteile 36 und 38 des Rah
mens 30 mittels Schrauben befestigt. Durch diese Ausführung
ist verhindert, daß der Arm 94 durch den Tragbügel 90 ent
gegen der durch die Blattfeder 96 ausgeübten Hubkraft nach
oben bewegt wird; folglich ist, wie in Fig. 9 dargestellt,
der Arm 94 in der Lage eingestellt, daß die an dem entfern
ten Ende angebrachte Konusscheibe 102 richtig in der ellip
tischen Öffnung 89 des Einsatzes 33 festgelegt ist.
Die zusammengesetzte Ladeeinheit B ist, wie in Fig. 9 dar
gestellt, mit einem in Fig. 10a und 10b dargestellten Tür
öffnungs- und Schließmechanismus versehen.Das heißt, wie
auch in Fig. 1 dargestellt ist, ist in der Mitte des rech
ten Seitenrahmenteils 38 ein Stift 109 eingesetzt, an wel
chen ein Ende eines Türarms 110 schwenkbar gehaltert ist;
ein E-Ring 111 ist an dem Stift 109 fest angebracht, um zu
verhindern, daß der Türarm 110 nicht versehentlich von dem
Stift 111 abrutscht. Ein abgesetzter Teil 112 ist in der
Mitte des Türarms 110 vorgesehen, so daß der vordere Abschnitt
des Arms in einem vorherbestimmten Abstand von dem Seiten
rahmen 38 angeordnet ist, und ein speziell geformter Schlitz
113 in dem Türarm 110 ausgebildet ist. Der Schlitz 113 ist
an dem dem abgesetzten Teil 112 näherliegenden Ende mit ei
ner etwa kreisförmigen Aussparung 114 versehen, so daß die
mit einer Umfangsrille versehene Zwischenscheibe 52 über
diese Aussparung 114 in den Schlitz 113 eingesetzt werden
kann. Wie oben beschrieben, ist die mit einer Außennut ver
sehene Zwischenscheibe 52 auf dem Türarmstift 44 des Trägers
32 gehaltert. Folglich wird der Türarm 110 durch den Türarm
stift 44 und den Stift 109 gehalten. Ein L-förmiges Winkel
teil 116 einer Tür 115 ist am freien Ende des Türarms 110
festgelegt. Die Tür 115 hat eine langgestreckte platten
artige Form und von beiden Enden der Tür 115 stehen in ent
gegengesetzten Richtungen zwei Tragachsen 117 vor, auf wel
chen jeweils Zwischenscheiben 118 sitzen, welche an den lin
ken und rechten Seitenrahmen 36 und 38 angebracht sind, so
daß die Tür 115 um die Achsen 117 schwenkbar gehaltert ist.
Der vorerwähnte L-förmige Winkelteil 116 erstreckt sich von
der rechten Tragachse 117 der Tür 115. Der L-förmige Winkel
teil 116 hat einen ersten Teil, welcher nach rückwärts ver
läuft, und einen zweiten Teil, welcher von dem vorderen Ende
des ersten Teils nach außen vorsteht. Somit steht das vor
dere Ende des L-förmigen Winkelteils 116 durch einen Aus
schnitt 119 des rechten Seitenrahmens 38 vor; ein Ende ei
ner Feder 120 ist an dem vorderen Ende des L-förmigen Win
kelteils 116 angebracht, während das andere Ende an einem
Vorsprung 121 angebracht ist, welcher dadurch geschaffen
ist, daß ein Teil des Seitenrahmens 38 an seinem vorderen
unteren Ende nach außen gebogen ist.
Wie in Fig. 9 und 10 dargestellt, ist die Tür 115 normaler
weise in ihrer geschlossenen Stellung gehalten, wobei der
L-förmige Winkelteil 116 an dem Ausschnitt 119 des linken
Seitenrahmens 38 anliegt. Wenn jedoch der Träger 32 nach
rückwärts verschoben wird, wie nachstehend noch beschrieben
wird, bewegt sich die mit einer Umfangsrille versehene Zwi
schenscheibe 52, welche nahe dem vorderen Ende des Schlitzes
113 angeordnet ist, wie in Fig. 10a dargestellt ist, ent
lang des Schlitzes 113 in der rückwärts verlaufenden Rich
tung, so daß sich der Arm 110 im Uhrzeigersinn um den Stift
109 bewegt und der L-förmige Winkelteil 116 nach oben ange
hoben oder entgegen dem Uhrzeigersinn gegen die Kraft der
Feder 120 am vorderen Ende des Türarms 110 verschwenkt wird,
wodurch die Tür 115 geöffnet wird, wie in Fig. 10b darge
stellt ist.
Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, ist das Ladeantriebssystem
C des vorstehend beschriebenen Bildplatten-Laufwerks unter
der Bodenwandung des Rahmens 30 bei der hinteren linken
Ecke angeordnet. Das heißt, ein Tragbügel 124 ist an der
Unterseite des Rahmens 30 an dessen linker Seite angebracht,
und an dem Tragbügel 124 ist ein Antriebsmotor 125 ange
bracht, wobei die Drehbewegung des Motors 125 über einen
Untersetzungsmechanismus an kurze Welle übertragen wird. Die
Welle 126 wird vertikal von dem Tragbügel 124 gehalten, und
ihr oberes Ende ist so festgelegt, daß es über den Rahmen
30 vorsteht. Ein Antriebsritzel 127 ist am oberen Ende der
Welle 126 so befestigt, daß es (127) mit der an einer Längs
seite der Ausnehmung 56 ausgebildeten Zähnung 57 des Trä
gers 32 kämmt. Bei dieser Ausführung wird der Träger 32 be
wegt, wenn der Antriebsmotor 125 sich dreht, wodurch dann
die Ladeeinheit B bewegt wird.
In das Bildplatten-Laufwerk gemäß der Erfindung kann eine
in Fig. 11 und 12 dargestellte Kassette eingeschoben werden.
In der Kassette 130 ist eine Platte zum Speichern von ge
wünschter Information untergebracht. wie in Fig. 11 und 12
dargestellt, ist die Kassette 130 auf der Ober- und Unter
seite mit einem Fenster 131 und an ihrem vorderen Ende auch
noch mit einem Kopffenster 132 versehen. Die Kassette 130
weist auch eine etwa U-förmige Abdeckung 133 auf, welche
zwei parallele Teile, welche zum Teil die Ober- und Unter
seite der Kassette bedecken und einen Verbindungsteil hat,
welcher die parallelen Teile verbindet und am vorderen Ende
der Kassette festgelegt ist. Die Abdeckung 133 ist auf die
rechte oder linke Seite der Kassette verschiebbar und nor
malerweise in der mittleren Lage angeordnet, um unter der
Wirkung einer Feder die beiden Fenster 131 und 132 abzu
decken, damit die Platte nicht aus Versehen während der
Handhabung beschädigt wird. Die Abdeckung 133 ist vorzugs
weise aus rostfreiem Stahl hergestellt. Der vordere End-
oder Verbindungsteil der Abdeckung 133 ist mit einem Fenster
134 versehen.
Zusätzlich ist die Kassette 130 an gegenüberliegenden Sei
ten des vorderen Endes mit zwei Bezugsbohrungen 135 ver
sehen. Eine Schreibschutzraste 126 ist ebenfalls vorgesehen
und nahe bei dem vorderen Ende sind eine Medienfeststell
bohrung 137 und eine A/B-Seiten-Feststellbohrung 138 neben
einander vorgesehen. Darüber hinaus sind zwei Positionier
ausnehmungen 139 auf den beiden gegenüberliegenden Seiten
nahe dem vorderen Ende vorgesehen. Die Abdeckung 133, das
Fenster 134, die Bezugsbohrungen 135, die Schreibschutzraste
136, die Medien-Feststellbohrung 137, die A/B-Seiten-Fest
stellbohrung 138 und die Positionieraussparungen 139 sind
symmetrisch an den Ober- und Unterseiten der Kassette 130
vorgesehen.
Eine Kassette 130, wie sie vorstehend beschrieben ist, wird
durch eine in Fig. 16 dargestellte Einführöffnung 142 in
die Ladeeinheit B hineingeschoben, wie durch einen Pfeil
in Fig. 10a angezeigt ist. Durch die Kassette 130 wird
dann die Tür 150 entgegen der Kraft der Feder 120 in ihre
offene Lage gebracht, wodurch sie in den Einsatz 33 aufge
nommen ist. In diesem Fall kommt dann der in Fig. 6 darge
stellte Öffnungs- und Schließhaken 78 in Eingriff mit dem
Fenster 134; wenn die Kassette 130 weiter hineingedrückt
wird, wird der Auswerfarm 74 entgegen der Kraft der Fe
der 79 verschwenkt. Die Abdeckung 133 der Kassette 130 wird
dann durch den Haken 78 entgegen der Kraft der Feder all
mählich in ihre offene Lage verschoben. Wenn die Kassette
130 weiter hineingeschoben wird, stößt das vordere Ende
der Seitenfläche der Kassette 130 gegen den Halteteil 86,
so daß der Riegel 83 entgegen der Kraft der Zugfeder 87 um
den Stift 82 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird, wie aus Fig.
6 zu ersehen ist. Der Hakenteil 84 wird dann aus dem bo
genförmigen Schlitz 75 wegbewegt, so daß sich die Welle
76 an der Hakenlage vorbeibewegen kann. Wenn dann der Halte
teil 86 mit der Positionierausparung 139 der Kassette 130
in Eingriff kommt, wird sie durch die Rückholkraft der Zug
feder 87 in Eingriff gehalten, wodurch dann verhindert ist,
daß die Kassette 130 sich unabsichtlich bewegt. Gleichzei
tig wird der Riegel 83 im Uhrzeigersinn gedreht, wie aus
Fig. 6 zu ersehen ist, so daß der Hakenteil 84 mit der Welle
76 in Eingriff kommt, wodurch die Welle 76 gezwungen wird,
unter der Wirkung der Feder 79 in ihre Anfangslage zurückzu
kehren.
Unter dieser Voraussetzung bedeckt dann die Abdeckung 133
der Kassette 130 die Medien-Feststellbohrung 137, da sie
in der Lage festgelegt ist, welche in Fig. 12 durch eine
strichpunktierte Linie angezeigt ist, so daß der Medien-
Sensor 80 die Medien-Beschaffenheit und die offene Abdek
kung feststellt. Entsprechend diesem Fühlsignal wird dann
das Ladeantriebssystem angesteuert, wodurch der Motor 125
aktiviert wird, wodurch ein Ladevorgang eingeleitet wird.
Dann wird der Träger 32 zusammen mit dem in ihm unterge
brachten Einsatz 33 durch das Antriebsritzel 127 in horizon
taler Richtung bewegt, so daß der Auslöseteil 85 des an dem
Einsatz 33 angebrachten Riegels 83 in Kontakt mit einem
Blattfederriegel 124 kommt, welcher am vorderen Ende des
linken Seitenrahmenteils 36 angebracht ist, wie in Fig. 1
und 6 dargestellt ist. Wenn der Träger 32 weiter nach innen
geschoben wird, wird der Blattfederriegel 144 elastisch fe
dernd ausgelenkt, da die Federkonstante der Feder 87 größer
als die Federkonstante des Blattfederriegels 144 ist, und
folglich bewegt sich der Auslöseteil 85 an dem Blattfeder
riegel 144 vorbei, während die Welle 76 durch den Hakenteil
84 zurückgehalten wird; dadurch kann die Kassette 130 in
eine vorherbestimmte Lage gebracht werden. Wenn der Träger
32 weiter bewegt wird, wird der Einsatz 33, geführt durch
die L-förmigen Schlitze 40 des Rahmens 30 und die schrägen
Schlitze 53 des Trägers 32 vertikal nach unten bewegt. Folg
lich werden die Bezugsbohrungen 135 der Kassette 130 mit
den entsprechenden abgesetzten Bezugsstiften 41 des Rahmens
30 in Eingriff gebracht, wodurch dann die Lage der Kassette
130 in der horizontalen Richtung festgesetzt wird und die
Kassette 130 auf den abgesetzten Stiften 41 und den glatten
Bezugsstiften 42 angeordnet wird und die Kassette 130 dann
durch die Blattfedern 72 entsprechend gedrückt wird, um ihre
Lage in der vertikalen Richtung festzulegen.
Vor dem Einbringen der Kassette 130 nimmt der Arm 94 die in
Fig. 13a dargestellte Lage ein, so daß die am vorderen Ende
des Arms 94 gehalterte Konusscheibe 102 noch nicht im Innern
des Einsatzes 33 so festgelegt ist, wie wenn sie durch die
elliptische Öffnung 89 vorsteht. Wenn jedoch der Einsatz 33
zusammen mit dem Träger 32 bewegt wird, wird der Arm 94
infolge der Horizontalbewegung des Einsatzes 33 allmählich
nach unten verschwenkt. Wenn dann der Einsatz 33 sich bei
dem zweiten Teil der Bewegung vertikal nach unten bewegt,
bewegt sich auch die Zwischenscheibe 91 vertikal nach unten,
wodurch die Konusscheibe 104 in ihrer untersten Stellung
festgelegt wird. In diesem Fall bewegt sich dann die am
vorderen Ende des Arms 94 gehalterte Scheibe 102 durch die
elliptische Öffnung 89 des Einsatzes 33 und das Fenster
131 der Kassette 130, um gegen die in der Kassette 130
untergebrachte Scheibe 146 gedrückt zu werden, wodurch dann
die Feder 104 zusammengedrückt wird, wodurch dann die
Scheibe 146 mit konstanter Kraft zwischen dem Wellenauf
satz 27 und der Konusscheibe 102 gehalten ist; hierdurch
kann dann die Drehkraft des Motors an die Scheibe 146
übertragen werden. Unter dieser Voraussetzung kann dann mit
Hilfe des in Fig. 1 dargestellten optischen Abtasters durch
das Kopffenster 132 der Kassette 130 Information auf die
Bildplatte 146 geschrieben oder von dieser gelesen werden.
Durch den an dem Arm 94 angebrachten Winkelteil 97 ist in
diesem Fall ein doppeltes Einführen von Kassetten 130 ver
hindert.
Vor dem Einbringen der Kassette 130 ist die mit einer Um
fangsrille versehene Zwischenscheibe 92 näher bei dem
vorderen Ende des Schlitzes 113 des Türarms 110 festgelegt
und der Türarm 110 selbst ist in der in Fig. 9 und 10a dar
gestellten Lage angeordnet, so daß die Tür 115 unter der
Kraft der Federn 120 steht, um den L-förmigen Winkelteil
116 an dem Ausschnitt 119 des linken Seitenrahmenteils 38
in Anlage zu halten, und folglich wird die Tür 115 in der
geschlossenen Stellung gehalten. Unter dieser Voraussetzung
kann dann die Kassette 130 entgegen der Kraft der Türfeder
120 eingeschoben werden. Wenn jedoch die Kassette 130 in den
Einsatz 33 eingebracht ist und der Träger 32 so, wie oben be
schrieben, verschoben ist, bewegt sich die mit einer Umfangs
rille versehene Zwischenscheibe 52 entlang dem Schlitz 130,
wodurch dann der Arm 110 verschwenkt wird, wie in Fig. 10b
angezeigt ist. Im Ergebnis wird dann der L-förmige Winkel
teil 116 nach oben angehoben oder entgegen der Kraft der Fe
der 120 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, und die Tür 115
wird in ihrer offenen Stellung gehalten. Wenn jedoch der
Träger 32 in seine Endstellung gebracht worden ist, erreicht
die mit einer Umfangsrille versehene Zwischenscheibe 52 das
entgegengesetzte Ende des Schlitzes 113, so daß in Abhängig
keit von der speziellen Form des Schlitzes 130 der Türarm
110 in die in Fig. 9 wiedergegebene Stellung zurückkehrt,
wodurch dann die Tür 115 wieder in ihre geschlossene Stel
lung gebracht ist.
Wenn jedoch die Kassette 130, welche nunmehr in dem Bild
plattenlaufwerk eingebracht ist, wieder herausgenommen wer
den soll, wird der Antriebsmotor 125 in der umgekehrten
Richtung angetrieben, indem beispielsweise eine nicht dar
gestellte Auswerftaste gedrückt wird. Der Türarm 110 wird
dann angehoben, um die Tür 115 zu öffnen; gleichzeitig wird
der Träger 32 zusammen mit dem Aufnahmeeinsatz 33 nach oben
und danach in horizontaler Richtung bewegt. In diesem Fall
überwältigt die Kraft des Blattfederriegels 144 die Kraft
der Zugfeder 87, und der Blattfederriegel 144 kommt in Ein
griff mit dem Auslöseteil 85, wodurch der Riegel 83 ver
schwenkt wird. Der Hakenteil 84 gibt den Haltezustand der
Welle 76 frei, worauf dann der Auswerfarm 74 durch die Fe
der 79 verschwenkt wird, so daß die Kassette 130 durch die
in Fig. 16 dargestellte Öffnung 142 ausgetragen oder aus
geworfen wird. Der Aufnahmeeinsatz 31 kehrt zusammen mit
dem Träger 32 in die Ausgangsstellung zurück, wodurch dann
der ganze Vorgang beendet ist.
In dem vorstehend beschriebenen Bildplattenlaufwerk stößt,
nachdem der Auswerfarm 74 beim Einbringen der Kassette 130
durch den Riegel 83 zurückgehalten worden ist, selbst wenn
die Kassette 130 herausgezogen wird, der vordere Rand der
Kassette 130 gegen den Halteteil 86, solange die Kassette
130 herausgezogen wird, wodurch der Riegel 83 verschwenkt
wird, so daß der Haken 84 außer Eingriff von der Welle 76
am vorderen Ende des Auswerfarms 74 kommt, so daß keine
Gefahr besteht, daß irgendwelche Teile des Laufwerks be
schädigt werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist die Bodenwandung des Rahmens
30 mit einem Längsschlitz 148 versehen, dessen Längsrich
tung parallel zu der Bewegungsrichtung des Trägers 32
verläuft; ein Ausgangsstellungsfühler 139 und ein Endlagen
fühler 150 sind an der Unterseite der Bodenwandung des Rah
mens 30 angebracht sowie am vorderen bzw. hinteren Ende des
Längsschlitzes 148 festgelegt. Diese Fühler 149 und 150 wer
den dazu verwendet, den in Fig. 3 wiedergegebenen Endstel
lungsanschlag 58 des Trägers 32 festzustellen, um dadurch
die Ausgangs- und Endlagen des Trägers 32 festzustellen.
Entsprechend diesen Fühlsignalen wird der Antriebsmotor
125 angetrieben, damit er sich entweder in der normalen oder
in der umgekehrten Richtung dreht, wodurch dann die Kassette
eingebracht oder ausgeworfen werden kann.
Ferner ist, wie in Fig. 1 dargestellt, die Bodenwandung des
Rahmens 30 an der linken vorderen Ecke mit einem Fenster
152 versehen; ein Schreibschutzsensor 153 ist an der Unter
seite der Bodenwandung des Rahmens 30 so angebracht, daß ein
Teil des Schreibschutzsensors 153 in das Fenster 152 vor
steht. Wie in Fig. 14a und 14b dargestellt, ist auch ein
Schreibschutzteil 154 in Form einer Blattfeder vorgesehen,
deren vorderes Ende durch den Sensor 153 verläuft; wie in
Fig. 1 dargestellt, erstreckt sich das Schutzteil 154 auch
seitwärts und ist am vorderen Ende des Laufwerks so fest
gelegt, daß das naheliegende Ende an der Bodenwandung des
Rahmens 30 angebracht ist. Wenn, wie in Fig. 14a und 14b
dargestellt, die Schreibschutzraste 136 der Kassette 130
nicht mit dem Schreibschutzteil 154 fluchtet, wird der Sen
sor 153 durch das Schreibschutzteil 154 unterbrochen, so daß
dann Information auf die Bildplatte 146 geschrieben werden
kann. Wenn dagegen die Raste 136 der Kassette 130 verscho
ben ist, wodurch der Schreibschutzteil 154 nach unten ver
schoben wird, bewegt sich das Fenster 155 des Schreibschutz
teils 154 nach unten, so daß der unterbrochene Zustand des
Fühlers 153 beseitigt ist, wodurch dann verhindert ist, daß
Information auf die Bildplatte 146 geschrieben wird.
Wie in Fig. 15a und 15b dargestellt, ist in dem wiedergege
benen Bildplattenlaufwerk eine Aussparung 157 in der Mitte
der Ansteuerplatte 18 so ausgebildet, daß ihre Lage dem
Arm 54 und dem Tragbügel 90 entspricht; dadurch kann die An
steuerplatte 18 näher an den Einsatz 33 festgelegt werden,
so daß das gesamte Laufwerk kompakt ausgeführt werden kann.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird die
Abdeckung 133 der Kassette 130 durch den Auswerfarm 74
und den Riegel 83 geöffnet und die Kassette 130 wird zu
rückgehalten; wenn das Einschreiben von Information auf der
Bildplatte 146 beendet ist, wird der Riegel 83 durch den
Blattfederriegel 144 verschwenkt, wodurch das Zurückhalten
gelöst wird und dadurch die Kassette 130 ausgeworfen werden
kann. Dies kann jedoch auch so ausgeführt sein, wie in
Fig. 19 dargestellt ist. Das heißt, der Drehpunkt eines
Auswerfarms 74 ist an einer Seite eines Einsatzes 33 nahe
dem vorderen Ende festgelegt, und es ist eine Feder 79 vor
gesehen, welche den Auswerfarm 74 entgegen dem Uhrzeiger
sinn verschwenken will, so daß eine Kassette 130, wenn sie
eingeschoben wird, normalerweise eine Vorspannkraft in der
Auswurfrichtung aufnimmt. Zusätzlich ist ein Riegel 83 vor
gesehen, welcher an einer Seite am hinteren Ende des Ein
satzes 33 schwenkbar an diesem (33) gehaltert ist; ein Ende
einer Zugfeder 87 ist mit dem Riegel 83 verbunden. Wenn
folglich die Kassette 130 eingeschoben wird, kommt ein
Halteteil 86 am vorderen Ende des Riegels 83 in Eingriff mit
der Positionieraussparung 139 der Kassette 130. Nach einer
Beendigung des Einschreibens oder Auslesens wird dann ähn
lich wie bei der vorher beschriebenen Ausführungsform der
Riegel 83 durch den an dem Rahmen 30 angebrachten Blattfe
derriegel verschwenkt, und folglich wird die Kassette 130
durch den Auswerfarm 74 ausgeworfen.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird der
Auswerfarm 74 nicht nur zum Öffnen der Abdeckung 133 der
Kassette 130 sondern auch zum Auswerfen der Kassette 130
verwendet. Wie in Fig. 20 dargestellt, kann jedoch auch ein
Teil 160 zum Öffnen der Abdeckung 133 der Kassette 130 und
ein Auswerfteil 161 zum Auswerfen der Kassette 130 getrennt
vorgesehen sein, welche an einem gemeinsamen Drehpunkt
schwenkbar gehaltert sind. In diesem Fall sind gesonderte
Federn 163 und 164 vorgesehen, welche mit den Teilen 160
bzw. 161 verbunden sind. Die Teile 160 und 161 sind an An
schlagstiften 165 bzw. 166 in Anlage gehalten, welche in
die Kassette 130 eingesetzt sind. Wenn bei dieser Ausfüh
rung die Kassette 130 eingeschoben wird, kommt sie (130)
zuerst mit dem längeren Teil 160 in Anlage, wodurch der
Teil 160 im Uhrzeigersinn entgegen der Kraft der Feder 163
verschwenkt wird, wie aus Fig. 20 zu ersehen ist, so daß
die Abdeckung 133 allmählich in die geöffnete Lage gebracht
wird. Inzwischen ist die Kassette an dem Auswerfteil 161
in Anlage gekommen, wodurch dieser (161) zusammen mit dem
Teil 160 entgegen der Kraft der Feder 164 im Uhrzeigersinn
verschwenkt wird. Infolge eines Riegelmechanismus, welcher
demjenigen ähnlich ist, welcher bezüglich der vorherigen
Ausführungsform beschrieben worden ist, wird die Kassette
130 in einer Lage gehalten, welche durch eine strichpunk
tierte Linie in Fig. 20 dargestellt ist. Natürlich ist dann
unter dieser Voraussetzung die Abdeckung 133 in die offene
Lage gebracht worden, und dadurch ein vollständig offener
Zustand geschaffen.
Bei dieser Ausführung ist die Beziehung zwischen der Lage
der einzubringenden Kassette 130 und der auf die Kassette
130 ausgeübten Auswerfkraft graphisch in Fig. 21 dargestellt.
Aus Fig. 21 ist zu ersehen, daß die auf die Kassette 130
ausgeübte Auswerfkraft kleiner ist als eine Belastung der
Kassette 130, bevor sie mit dem Auswerfteil 161 in Anlage
kommt, aber höher ist, nachdem sie mit dem Auswerfteil 161
in Anlage gekommen ist. Wenn mit einem solchen Aufbau die
Kassette ausgeworfen wird, stoppt die Kassette 130, sobald
sie den Auswerfteil 161 verliert; wenn die Kassette 130
von Hand herausgenommen wird, kehrt der Teil 160 unter der
Kraft der Feder 163 in seine Ausgangsstellung zurück, wo
durch dann die Abdeckung 133 in die geschlossene Stellung
kommt. Bei dieser Ausführung kann unabhängig von dem Hub
des Teils 160 die Auswurfgröße der Kassette 130 frei fest
gelegt werden, und Schwankungen in der ausgeworfenen Lage
der Kassette 130 können ausgeschaltet werden. Da außerdem
die Teile 160 und 161 an einem gemeinsamen Drehpunkt 162
schwenkbar gehaltert sind, ergibt sich dadurch der zusätz
liche Vorteil, daß der erforderliche vorzusehende Raum auf
ein Minimum beschränkt werden kann. Als weitere Möglichkeit
kann auch vorgesehen werden, daß die Kassette 130 nicht un
mittelbar mit dem Teil 161 in Anlage kommt; wenn der Teil
161 über einen vorherbestimmten Winkel verschwenkt worden
ist, kommt dann der Teil 160 mit dem Auswerfteil 161 in
Anlage, wodurch dann beide Teile 160 und 161 miteinander
verschwenkt werden. Bei dieser Ausführungsform liegt die
Kassette 130 nur an der Vorderkante des Teils 160 an, so
daß dadurch ein Schwanken der Kassette 130 auf ein Minimum
herabgesetzt werden kann.
Da gemäß der Erfindung kein gesonderter Motor zum Verschwen
ken des Arms, um die Bildplatte in der vorgesehenen Lage zu
halten, vorgesehen sein muß, kann die Anzahl an Teilen auf
ein Minimum herabgesetzt werden, und folglich eine Kosten
minderung erhalten werden. Da jedoch der Arm nach unten ver
schwenkt wird, selbst wenn sich der Aufnahmeeinsatz in der
horizontalen Richtung bewegt, und da der Arm nach unten oder
nach oben wirksam verschwenkt wird, ist die Kraft, welche er
forderlich ist, um den Arm zu verschwenken, auf ein Minimum
herabgesetzt. Außerdem ist der Winkel der Schwenkbewegung
des Arms minimal, so daß der Gesamtaufbau kleiner ausgeführt
werden kann. Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfin
dung ist ein Freigabeteil vorgesehen, um den verriegelten
Zustand zusammen mit der Bewegung oder Verschiebung des Auf
nahmeeinsatzes freizugeben, um die Bildscheibe oder die
Kassette, in welcher die Bildscheibe untergebracht ist,
auszuwerfen, so daß der Riegel nicht verriegelt wird, selbst
wenn der Einsatz während des Einsetzens der Bildplatte oder
Kassette vertikal bewegt wird. Folglich kann die Bildplatte
oder die Kassette leicht positioniert werden und kann genau
auf der Motorwelle gehaltert werden. Ferner sind gemäß einem
weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ein Teil zum Öffnen und
Schließen der Abdeckung einer Kassette und ein Auswerfteil
zum Auswerfen einer Kassette vorgesehen, so daß die Kassette
unabhängig von dem Hub des die Abdeckung öffnenden Teils
mittels des Auswerfteils ausgeworfen werden kann. Folglich
kann das Auswerfen der Kassette beliebig festgesetzt und
minimiert werden; darüber hinaus können Schwankungen und
Abweichungen in der Auswurfstellung der Kassette ausgeschlos
sen werden. Gemäß noch einem weiteren Gesichtspunkt der Er
findung ist eine Ausnehmung für den Arm in der Ansteuerplatte
vorgesehen, so daß die Ansteuerplatte näher bei dem Auf
nahmeeinsatz angeordnet werden kann, was ebenfalls wieder
dazu beiträgt, daß das gesamte Laufwerk in seiner Größe
kompakt, insbesondere sogar flacher, ausgebildet werden kann.
Claims (16)
1. Plattenlaufwerk, gekennzeichnet durch
eine Aufnahmeeinrichtung (33) zum Aufnehmen eines Aufzeich
nungsmediums (146), wobei die Aufnahmeeinrichtung (33) ent
lang einer ersten vorherbestimmten Bahn, die sich in einer
ersten Richtung von einer Eingangsseite des Laufwerks aus
zum Einbringen des Aufzeichnungsmittels (146) in die Auf
nahmeeinrichtung (33) zu einer vorherbestimmten Verbindungs
stelle erstreckt und entlang einer zweiten vorherbestimmten
Bahn bewegbar ist, welche an der vorherbestimmten Verbindungs
stelle mit der ersten vorherbestimmten Bahn verbunden ist
und sich in einer von der ersten Richtung verschiedenen,
zweiten Richtung erstreckt;
eine Einrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungsmittels (126), wenn dieses daran gehaltert ist, wobei die Dreheinrich tung (125) am Ende der zweiten vorherbestimmten Bahn ange ordnet ist, und
eine Halte- und Tragvorrichtung (94) zum Halten und Tragen einer mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) zu halten, wobei die Trag- und Halte vorrichtung (94) etwa parallel zu der ersten Richtung ver läuft und mit ihrem näherliegenden Ende schwenkbar an einer festen Stelle nahe der Einlaßseite gehal tert ist, und daß die Halte- und Tragvorrichtung (94) wirk sam mit der Aufnahmeeinrichtung (33) verbunden ist, wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) zusammen mit der Bewe gung der Aufnahmeeinrichtung (33) entlang der ersten und zweiten vorherbestimmten Bahnen verschwenkt wird, um die in Anlage bringbare Einrichtung (102) an dem Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) in Anlage zu halten.
eine Einrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungsmittels (126), wenn dieses daran gehaltert ist, wobei die Dreheinrich tung (125) am Ende der zweiten vorherbestimmten Bahn ange ordnet ist, und
eine Halte- und Tragvorrichtung (94) zum Halten und Tragen einer mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) zu halten, wobei die Trag- und Halte vorrichtung (94) etwa parallel zu der ersten Richtung ver läuft und mit ihrem näherliegenden Ende schwenkbar an einer festen Stelle nahe der Einlaßseite gehal tert ist, und daß die Halte- und Tragvorrichtung (94) wirk sam mit der Aufnahmeeinrichtung (33) verbunden ist, wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) zusammen mit der Bewe gung der Aufnahmeeinrichtung (33) entlang der ersten und zweiten vorherbestimmten Bahnen verschwenkt wird, um die in Anlage bringbare Einrichtung (102) an dem Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) in Anlage zu halten.
2. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Aufzeichnungsmittel eine Aufzeich
nungsplatte (146) oder eine Kassette (130) aufweist, in wel
cher eine Aufzeichnungsplatte (146) untergebracht ist, und
daß die Aufnahmeeinrichtung einen Aufnahmeeinsatz (33) auf
weist, in welchem die Aufzeichnungsplatte (146) oder die
Kassette (130) herausnehmbar aufgenommen ist.
3. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste Richtung eine horizontale
Richtung ist, und daß die zweite Richtung eine vertikale
Richtung ist.
4. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß ein Rahmenaufbau (30) zum beweglichen
Halten der Aufnahmeeinrichtung (33) eine etwa rechteckige
Form hat und neben einer ebenen Bodenwandung zwei Seiten
wandungen (36, 38) aufweist, die senkrecht von dem entspre
chenden Seitenrand der ebenen Bodenwandung vorstehen, daß
die Eingangsseite an einem vorderen Rand der ebenen Boden
wandung festgelegt ist, daß jede der beiden Seitenwandungen
(36, 38) mit mindestens einem profilierten Schlitz (40) ver
sehen ist, welcher einen in der ersten Richtung verlaufenden,
ersten Teil und einen in der zweiten Richtung verlaufenden,
zweiten Teil aufweist, und daß die Aufnahmeeinrichtung (33)
Stifte (60) aufweist, die jeweils in einem der profilierten
Schlitze (40) verschiebbar gehaltert sind.
5. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Dreheinrichtung ein Elektromotor
(125) ist.
6. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Trag- und Haltevorrichtung ein
langgestreckter Arm (94) aus einem elastisch federnden oder
Kunstharzmaterial ist.
7. Plattenlaufwerk nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die in Eingriff bringbare Einrichtung
eine Konusscheibe (102) aufweist, welche an dem entfernt lie
genden Ende des Arms (94) drehbar gehaltert ist.
8. Laufwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die in Eingriff bringbare Einrichtung (102) eine
Einrichtung (104) aufweist, um die Konusscheibe (102) gegen
die an der Dreheinrichtung (125) gehaltene Aufzeichnungs
platte (146) zu drücken.
9. Plattenlaufwerk nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Tragbügelganordnung (90) fest an
der Aufnahmeeinrichtung (33) angebracht ist, daß die Trag-
und Haltevorrichtung (94) mit der Tragbügelanordnung (90) in
Kontakt steht, so daß die Haltevorrichtung (94) durch ein
Inanlagekommen mit der Tragbügelanordnung (90) verschwenkt
wird, wenn die Aufnahmeeinrichtung (30) entlang der ersten
und zweiten vorherbestimmten Bahn bewegt wird.
10. Plattenlaufwerk nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Tragbügelanordnung (90) ein sich
drehendes Teil (90) aufweist, welches immer in rollendem
Kontakt mit der Trag- und Haltevorrichtung (94) steht.
11. Plattenlaufwerk, gekennzeichnet durch
eine Aufnahmeeinrichtung (33) zum Aufnehmen des Aufzeich
nungsmittels (146), wobei die Aufnahmeeinrichtung (33)
entlang einer ersten vorherbestimmten Bahn, welche sich
in einer ersten Richtung von einer Einlaßseite der Einrich
tung zum Einbringen des Aufzeichnungsmittels (146) in die
Aufnahmeeinrichtung (33) zu einer vorherbestimmten Verbin
dungsstelle erstreckt, und entlang einer zweiten vorherbe
stimmten Bahn bewegbar ist, welche an der vorherbestimmten
Verbindungsstelle mit der ersten vorherbestimmten Bahn ver
bunden ist und in einer von der ersten Richtung verschiede
nen, zweiten Richtung verläuft;
eine Dreheinrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungs mittels (146), wenn dieses daran gehaltert ist, wobei die Dreheinrichtung (125) an einem Ende der zweiten vorherbe stimmten Bahn festgelegt ist;
eine Trag- und Haltevorrichtung (94) zum Tragen und Halten der mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Eingriff bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) zu halten;
eine Auswerfeinrichtung zum Auswerfen des Aufzeichnungs mittels (146) aus der Aufnahmeeinrichtung (33); eine Ver riegelungsvorrichtung (83) zum Verriegeln der Auswerfein richtung in einer Bereitschaftslage, wobei die Verriege lungsvorrichtung (83) die Auswerfeinrichtung verriegelt, während das Aufzeichnungsmittel (146) in die Aufnahmeein richtung (33) eingebracht wird, und
eine Freigabeeinrichtung zum Freigeben des verriegelten Zustands der Verriegelungsvorrichtung (83), wenn das Auf zeichnungsmittel (146) auszuwerfen ist.
eine Dreheinrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungs mittels (146), wenn dieses daran gehaltert ist, wobei die Dreheinrichtung (125) an einem Ende der zweiten vorherbe stimmten Bahn festgelegt ist;
eine Trag- und Haltevorrichtung (94) zum Tragen und Halten der mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Eingriff bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrichtung (125) zu halten;
eine Auswerfeinrichtung zum Auswerfen des Aufzeichnungs mittels (146) aus der Aufnahmeeinrichtung (33); eine Ver riegelungsvorrichtung (83) zum Verriegeln der Auswerfein richtung in einer Bereitschaftslage, wobei die Verriege lungsvorrichtung (83) die Auswerfeinrichtung verriegelt, während das Aufzeichnungsmittel (146) in die Aufnahmeein richtung (33) eingebracht wird, und
eine Freigabeeinrichtung zum Freigeben des verriegelten Zustands der Verriegelungsvorrichtung (83), wenn das Auf zeichnungsmittel (146) auszuwerfen ist.
12. Plattenlaufwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
bei welchem, wenn eine Kassette (130), in welcher eine Platte
(146) untergebracht ist, eingebracht wird, eine Abdeckung
(133) der Kassette (130) in eine offene Lage gebracht wird,
um ein Kopffenster (132) der Kassette (130) freizugeben,
welches durch die Abdeckung (130) verdeckt gewesen ist, und
durch welches Information auf die Platte (146) geschrieben
und von dieser gelesen wird, gekennzeichnet
durch einen ersten Teil (160) zum Öffnen und Schließen der
Abdeckung (133) und durch einen zweiten separaten Teil (161)
zum Auswerfen der Kassette (130).
13. Plattenlaufwerk nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste (160) und der zweite Teil
(161) einen gemeinsamen Drehpunkt haben.
14. Plattenlaufwerk nach Anspruch 13, gekennzeich
net durch eine Einrichtung (163), um den ersten Teil (160)
in eine erste vorherbestimmte Richtung zu ziehen, und durch
eine zweite Einrichtung (164), um den zweiten Teil (161) in
eine zweite vorherbestimmte Richtung zu ziehen.
15. Plattenlaufwerk, gekennzeichnet durch
eine Aufnahmeeinrichtung (33) zum Aufnehmen eines Aufzeich
nungsmittels (146), wobei die Aufnahmeeinrichtung (33) ent
lang einer ersten vorherbestimmten Bahn, welche in
einer ersten Richtung von einer Einlaßseite der Einrichtung
aus zum Einbringen des Aufzeichnungsmittels (146) in die
Aufnahmeeinrichtung (33) zu einer vorherbestimmten Verbin
dungsstelle verläuft, und entlang einer zweiten vorherbe
stimmten Bahn bewegbar ist, welche mit der ersten vorher
bestimmten Bahn an der vorherbestimmten Verbindungsstelle
verbunden ist und in einer zweiten Richtung verläuft, welche
von der ersten Richtung verschieden ist;
eine Dreheinrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungs mittels (146), wenn dieses darauf angebracht ist, wobei die Dreheinrichtung an einem Ende der zweiten vorherbestimmten Bahn festgelegt ist;
eine Halte- und Tragvorrichtung (94) zum Tragen der mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrich tung (125) zu halten, wobei die Halte- und Tragvor richtung (94) etwa parallel zu der ersten Richtung verläuft, und mit ihrem naheliegenden Ende an einer festen Stelle nahe der Einlaßseite verschwenkbar gehaltert ist, wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) wirksam mit der Aufnahme einrichtung (33) verbunden ist, und wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) zusammen mit der Bewegung der Aufnahme einrichtung (33) entlang der ersten und zweiten vorherbe stimmten Bahn verschwenkt wird, wodurch die in Anlage bring bare Einrichtung (102) an dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage gehalten wird, und
eine Ansteuerplatte (18), welche über der Trag- und Halte vorrichtung (94) angeordnet ist und mit einer Aussparung (157) versehen ist, durch welche zumindest ein Teil der Halte- und Tragvorrichtung (94) bewegbar ist.
eine Dreheinrichtung (125) zum Drehen des Aufzeichnungs mittels (146), wenn dieses darauf angebracht ist, wobei die Dreheinrichtung an einem Ende der zweiten vorherbestimmten Bahn festgelegt ist;
eine Halte- und Tragvorrichtung (94) zum Tragen der mit dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage bringbaren Einrichtung (102), um das Aufzeichnungsmittel (146) an der Dreheinrich tung (125) zu halten, wobei die Halte- und Tragvor richtung (94) etwa parallel zu der ersten Richtung verläuft, und mit ihrem naheliegenden Ende an einer festen Stelle nahe der Einlaßseite verschwenkbar gehaltert ist, wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) wirksam mit der Aufnahme einrichtung (33) verbunden ist, und wobei die Halte- und Tragvorrichtung (94) zusammen mit der Bewegung der Aufnahme einrichtung (33) entlang der ersten und zweiten vorherbe stimmten Bahn verschwenkt wird, wodurch die in Anlage bring bare Einrichtung (102) an dem Aufzeichnungsmittel (146) in Anlage gehalten wird, und
eine Ansteuerplatte (18), welche über der Trag- und Halte vorrichtung (94) angeordnet ist und mit einer Aussparung (157) versehen ist, durch welche zumindest ein Teil der Halte- und Tragvorrichtung (94) bewegbar ist.
16. Plattenlaufwerk nach Anspruch 15, gekenn
zeichnet durch eine Schreib-/Leseeinrichtung, um
Information auf das Aufzeichnungsmittel (146) zu schreiben
und Information von dem Aufzeichnungsmittel (146) zu lesen.
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