DE3715022A1 - Trennvorrichtung zur kontinuierlichen abtrennung fester bestandteile aus einem feststoff-fluessigkeit-gemisch - Google Patents
Trennvorrichtung zur kontinuierlichen abtrennung fester bestandteile aus einem feststoff-fluessigkeit-gemischInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trennvorrichtung zur konti
nuierlichen Abtrennung fester Bestandteile aus einem
Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch mit einer im Betrieb in
einer bestimmten Drehrichtung rotierenden Siebtrommel,
in deren Trommelmantel sich Sieböffnungen befinden,
einem Zulauf durch den das Gemisch auf der Außenseite des
Trommelmantels zugeführt wird, wobei die Flüssigkeit in
die Trommel eindringt und feste Bestandteile auf der
Außenseite des Trommelmantels zurückbleiben, einem Fest
stoffaustrag, durch den die festen Bestandteile von der
Außenseite des Trommelmantels entfernt werden und einem
Auslauf für die gereinigte Flüssigkeit.
Siebtrommel-Trennvorrichtungen werden in verschiedenen
Ausführungen benutzt. Dabei wird üblicherweise das Fest
stoff-Flüssigkeit-Gemisch dem Innern der Siebtrommel
zugeführt, wobei die ausgesiebten festen Bestandteile
im Inneren der Trommel zurückbleiben und die gereinigte
Flüssigkeit nach außen durchtritt. Derartige Siebtrom
meln arbeiten für viel Zwecke zufriedenstellend, jedoch
ist der Austrag vor allem körniger Feststoffe aus dem
Innern der Trommel schwierig.
Deshalb wird in der deutschen Patentschrift 25 01 547
eine Siebtrommel-Trennvorrichtung der eingangs bezeich
neten Art vorgeschlagen, bei der das Gemisch von außen
zugeführt wird. Zu diesem Zweck ist eine kastenförmige
Zufuhreinrichtung vorgesehen, die am Trommelmantel
oberhalb der Mittelebene der Trommel anliegt. Die Flüs
sigkeit fällt von dieser Stelle im freien Fall durch
das Innere der Trommel hindurch und tritt im untersten
Teil des Trommelmantels durch die Sieböffnungen wieder
nach außen. Die ausgesiebten festen Bestandteile werden
auf der Oberfläche des Trommelmantels mitgenommen und
jenseits des Scheitels der Trommel mittels einer Platte,
die bis dicht an den Trommelmantel heranreicht, ent
fernt.
Durch diese bekannte Vorrichtung wird zwar ein einfacher
Austrag der abgetrennten festen Bestandteile erreicht,
jedoch läßt die Durchsatzleistung zu wünschen übrig.
Außerdem sind die hydraulischen Verluste wegen der
großen Fallhöhe der Flüssigkeit verhältnismäßig groß.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zu
grunde, eine Siebtrommel-Trennvorrichtung zur Verfügung
zu stellen, die einen einfachen Feststoffaustrag er
möglicht, jedoch gleichzeitig eine hohe Durchsatzleistung
in Relation zur Größe der Vorrichtung erlaubt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
zumindest die untere Hälfte der Siebtrommel von einem
Behälter umgeben ist, an den der Zulauf angeschlossen
ist, und der Auslauf an den Innenraum der Siebtrommel
angeschlossen ist, wobei der Höhenstand des Gemischs in
dem Behälter im Betrieb so steuerbar ist, daß er höher
als der Höhenstand der gereinigten Flüssigkeit im Innern
der Siebtrommel ist, und wobei der Zulauf derartig in
den den Trommelmantel umgebenden Strömungsraum mündet,
daß das Gemisch auf der Außenseite des Trommelmantels
überwiegend gleichsinnig mit der Drehrichtung der Sieb
trommel strömt.
Die erfindungsgemäße Trennvorrichtung zeichnet sich bei
einfachem Aufbau und geringem hydraulischem Verlust durch
eine wesentliche verbesserte Leistungsfähigkeit in
Relation zur Baugröße aus.
Die Betriebseigenschaften lassen sich in weiten Bereichen
kontrollieren. Dabei spielen insbesondere der Höhenstand
des Gemischs auf der Außenseite der Trommel und der Höhen
stand der gereinigten Flüssigkeit auf der Innenseite der
Trommel eine Rolle.
Je größer der in das Gemisch eintauchende Teil des
Trommelmantels ist, desto größer ist die für die Sie
bung zur Verfügung stehende wirksame Fläche und damit
die Durchsatzleistung. Bevorzugt ist dieser Höhenstand
deshalb so steuerbar, daß die Siebtrommel im Normalbe
trieb mindestens zur Hälfte in dem Gemisch rotiert. Be
sonders bewährt haben sich eingetauchte Siebflächen
zwischen etwa 60% und 80%.
Der Druckunterschied zwischen der Außenseite und der
Innenseite der Siebtrommel wird im wesentlichen durch
den Unterschied der Höhenstände bestimmt. Relativ ge
ringere Höhenunterschiede haben sich - im Gegensatz zu
der Lehre der DE-PS 25 01 547 - nicht nur im Hinblick
auf die hydraulischen Verluste, sondern auch bezüglich
der Trenneigenschaften als vorteilhaft erwiesen. Bevor
zugt werden diese so gesteuert, daß sie sich um weniger
als Dreiviertel, besonders bevorzugt um weniger als die
Hälfte des Trommeldurchmessers unterscheiden. In vielen
Fällen sind besonders niedrige Höhenstandsdifferenzen,
die weniger als 20 cm, häufig weniger als 10 cm betragen,
von besonderem Vorteil.
Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist we
sentlich davon abhängig, daß die abzusiebenden festen
Bestandteile sich zuverlässig an der äußeren Oberfläche
des Trommelmantels ablagern, obwohl dies überwiegend in
Bereichen des Trommelmantels geschieht, in denen dessen
Oberfläche im wesentlichen nach unten orientiert ist.
Um dies sicherzustellen, ist es wichtig, daß das Gemisch
auf der Außenseite der Siebtrommel im wesentlichen
gleichsinnig mit deren Drehrichtung strömt. Wie streng
diese Bedingung eingehalten werden muß, hängt vom Ein
zelfall, insbesondere den Eigenschaften der abzutren
nenden festen Bestandteile ab.
Um die mit der Trommel im wesentlichen gleichsinnige Strö
mung zu erreichen, ist der Zulauf so angelegt, daß die effektive
Mündungsstelle zumindest eines Teils des zulaufenden
Gemischs in der Nähe der Linie liegt, in der die Man
telfläche der Siebtrommel in das Gemisch eintaucht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figu
ren schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Eine teilweise aufgeschnittene Längsansicht
einer erfingunsgemäßen Trennvorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt der Trennvorrichtung
von Fig. 1,
Fig. 3 eine Prinzipskizze einer Trennvorrichtung
für höhere Durchsatzmengen im Querschnitt.
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Trennvorrichtung 1
hat eine Siebtrommel 2, die von einem Behälter 3 umgeben
ist.
Der Behälter 3 ist nach unten geschlossen, so daß er
ein durch den Zulaufstutzen 4 a des insgesamt mit 4
bezeichneten Zulaufs zugeführtes Feststoff-Flüssigkeit-
Gemisch 5 aufnehmen kann.
Die Siebtrommel 2 ist im wesentlichen zylinderförmig
und rotiert um eine horizontale Achse. Der Trommelman
tel 6 besteht in der dargestellten bevorzugten Ausfüh
rungsform aus im Querschnitt zur Trommelinnenseite hin
konisch zulaufenden Siebstäben. Zwischen den Siebstä
ben 7 befinden sich Spalte 8, durch die Flüssigkeit in
das Trommelinnere eindringen kann. Die Stäbe 7 und die
Spalte 8 sind der Übersichtlichkeit halber nur zum Teil
dargestellt (Fig. 1). Statt dieser bevorzugten Konstruk
tion können auch andere Gestaltungen des Trommelmantels
mit beispielsweise kreisrunden Sieböffnungen verwendet
werden.
Die Siebtrommel 2 ist zu der in der Figur linken Stirn
seite hin durch eine Abschlußscheibe 9 verschlossen.
Auf dieser Seite ist sie in einem Lager 9 a gelagert.
Auf der in der Figur rechten Seite, auf der der Aus
lauf für die gereinigte Flüssigkeit 10 liegt, ist die
Siebtrommel offen. Die Öffnung ist von einem stabilen
Tragring 11 umgeben, der auf einem Walzenlager 12 läuft
und an dem die Siebstäbe 7 befestigt sind. An dem
Tragring 11 befindet sich eine Dichtleiste 13, an der
eine ringförmige Gummidichtung 14 anliegt, die ihrer
seits drehfest an der Stirnwand 15 des Behälters 3
befestigt ist. Um Zentrierprobleme zu vermeiden, kann
die Dichtung 14 beispielsweise mit einem in der Figur
nicht dargestellten Speichenrad radial verschiebbar gelagert sein.
Auf diese Weise können auch beide Trommelseiten ausgebil
det sein, so daß die Trommel auf beiden Seiten offen ist,
um die gereinigte Flüssigkeit abzuführen.
Der insgesamt mit 16 bezeichnete Auslauf für die ge
reinigte Flüssigkeit weist einen Wehrkasten 17 auf, in
dem ein verstellbares Wehr 18 vorgesehen ist, mit dem
sich der Höhenstand 19 der gereinigten Flüssigkeit im
Innenraum der Siebtrommel 2 steuern läßt. Bei der dar
gestellten bevorzugten Ausführungsform wird ein Heber
wehr verwendet. Bei diesem Wehrtyp ist die Abhängigkeit
des Höhenstandes von der überströmenden Wassermenge
relativ gering. Es ist deshalb vor allem für Anlagen
mit großen Durchsatzmengen vorteilhaft.
Um den Höhenstand 20 des Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch 5
in dem Behälter 3 zuverlässig auf einen Maximalwert
begrenzen zu können, ist ein Sicherheits-Überlaufwehr 21
mit einer Ablaufrinne 22 an dem Behälter 3 vorgesehen.
Dadurch ist sichergestellt, daß der Höhenstand 20 jeden
falls in keinem Betriebszustand den Scheitel 23 der
Siebtrommel 2 erreichen oder überschreiten kann. Auch
dieses Wehr kann als Heberwehr ausgebildet sein.
Die Siebtrommel 2 dreht sich im Betrieb in der durch
den Pfeil 24 verdeutlichten Richtung. Die Eintauchlinie
der Mantelfläche 6 in den Flüssigkeitsspiegel 20 ist
mit 20 a bezeichnet. Während die flüssigen Bestandteile
des Gemischs 5 in den Innenraum der Siebtrommel 2 über
treten, bleiben feste Bestandteile überwiegend auf der
Außenseite des Trommelmantels 6 zurück. Die gereinigte
Flüssigkeit wird durch die offene Stirnseite der Sieb
trommel 2 und den Auslauf 16 über das Wehr 18 abgelei
tet.
Die auf der Außenseite des Trommelmantels 6 abgelager
ten festen Bestandteile 6 a werden von der sich drehenden
Trommel mitgenommen und über deren Scheitelpunkt bis zu
dem kurz hinter dem Scheitel 23 der Siebtrommel angeord
neten insgesamt mit 25 bezeichneten Feststoffaustrag
transportiert.
Der Feststoffaustrag 25 besteht im wesentlichen aus
einem federnd gelagerten, an der Außenseite des Trom
melmantels anliegenden Abstreifer 26 und einer sich
daran anschließenden Schurre 27, welche zum besseren
Feststoffabtransport mit einem Gleitmaterial beschich
tet sein kann. Bevorzugt ist die Wandung des Behälters 3
im Bereich des Feststoffaustrages 25 schräg ausgebildet
und reicht bis in die Nähe der Trommel, so daß sie als
Basis für die Schurre 27 dienen kann.
Der Druckunterschied zwischen dem Strömungsraum 28
auf der Außenseite und dem Innenraum der Siebtrommel 2
wird bestimmt durch den Unterschied zwischen dem Höhen
stand 20 des Gemischs 5 und dem Höhenstand 19 der ge
reinigten Flüssigkeit 10. Beide Höhenstände können in
verschiedener Weise gesteuert werden. So kann beispiels
weise beidseitig ein Regelsystem vorgesehen sein, wel
ches die jeweiligen Istwerte bestimmt und zur Korrektur
die zugeführte Menge des Gemischs 5, die abgeführte
Menge der gereinigten Flüssigkeit und gegebenenfalls
die Rotationsgeschwindigkeit der Siebtrommel 2 steuert.
Bei der dargestellten, besonders einfachen und gleich
zeitig zuverlässig funktionierenden Form der Steuerung
der Höhenstände ist der Höhenstand 19 der gereinigten
Flüssigkeit 10 durch die Einstellung des Wehrs 18 vor
gegeben. Der Höhenstand 20 des Gemischs 5 kann in die
sem Falle über eine Zulaufsteuerung der zuführenden
Pumpen oder entsprechende Absperrschieber eingestellt
werden. Das Überlaufwehr 21 stellt, wie erwähnt, sicher,
daß ein maximaler Höhenstand 20 nicht überschritten
wird.
Wie erwähnt, ist es wichtig, daß das Gemisch 5 in dem
Strömungsraum 28 überwiegend gleichsinnig mit der Dreh
richtung 24 der Siebtrommel 2 strömt. Diese Strömung
geht von der Mündung 30 des Zulaufs 4 aus. Die Verbin
dung zwischen dem Zulauf 4 und der Mündung 30 ist in
den Figuren der Übersichtlichkeit halber nicht darge
stellt. Sie kann in verschiedenerlei Weise, beispiels
weise durch innerhalb oder außerhalb des Behälters 3
verlaufende Leitungen oder durch Strömungsbleche, die
in dem Behälter 3 angeordnet sind, realisiert sein.
Die von der Mündung 30 ausgehende Strömung ist in Fig. 2
durch Strompfeile 29 a, b markiert. Die Breite der Pfeile
entspricht näherungsweise der im jeweiligen Bereich strö
menden Flüssigkeitsmenge. Der Verlauf der Strömung in
dem Strömungsraum 28 wird wesentlich durch die Stelle
beeinflußt, an der das Gemisch zugeführt wird. Die
Mündung 30 ist nahe der Eintauchlinie 20 a der Mantel
fläche 6 in den Flüssigkeitsspiegel 20 des Gemischs
gelegen. Dadurch wird erreicht, daß der bei weitem
überwiegende Teil der Strömung wie gewünscht in Dreh
richtung verläuft und nur ein geringer durch die Pfei
le 29 b markierter Teil in der Gegenrichtung strömt. Wie
groß dieser Anteil ist, hängt vom Einzelfall ab. Um ein
effektives Arbeiten der Trennvorrichtung zu erreichen,
ist es wünschenswert, daß das Gemisch zu mindestens
65%, bevorzugt mindestens 80% in der Drehrichtung 24
der Siebtrommel 2 strömt.
Fig. 3 zeigt eine Prinzipsskizze einer Trennvorrich
tung, bei der der Zulauf 4 des Gemischs mehrere Mündun
gen 32, 33, 34 aufweist. Eine derartige Konstruktion ist
sinnvoll, wenn größere Gemischmengen zugeführt werden
sollen. In diesem Fall liegen nicht sämtliche Mündungen
in der Nähe der Eintauchlinie 20 a der Trommel 2.
Es genügt vielmehr, wenn eine der Mündungen (im darge
stellten Falle die Mündung 32) diese Bedingung erfüllt
und sich die übrigen Mündungen 33, 34 dergestalt um die
Trommel verteilen, daß eine ausreichend gleichmäßige
Strömung erreicht wird. Bei besonders großen Durchsatz
leistungen können sich die Mündungen 33 und 34 teil
weise oder ganz überdecken.
Um Ablagerungen fester Bestandteile in dem Behälter 3
zu vermeiden, wird erfindungsgemäß der hydraulische
Querschnitt in dem Strömungsraum 28 entsprechend dimen
sioniert. Bei dem in Fig. 3 dargestellten Behälter
sind Wandvorsprünge 35 und 36 vorgesehen, die den
hydraulischen Querschnitt gezielt einengen und für
eine ausreichende Fließgeschwindigkeit des Gemischs 5
sorgen, um diese Bedingungen zu erfüllen.
Claims (10)
1. Trennvorrichtung zur kontinuierlichen Abtrennung
fester Bestandteile aus einem Feststoff-Flüssig
keit-Gemisch (5) mit
einer im Betrieb in einer bestimmten Drehrichtung (24) rotierenden Siebtrommel (2), in deren Trommel mantel (6) sich Sieböffnungen befinden,
einem Zulauf (4), durch den das Gemisch (5) der Außenseite des Trommelmantels (6) zugeführt wird, wobei die Flüssigkeit in die Trommel eindringt und feste Bestandteile auf der Außenseite des Trommel mantels zurückbleiben,
einem Feststoffaustrag (25), durch den die Feststoff teile von der Außenseite des Trommelmantels entfernt werden und
einem Auslauf (16) für die gereinigte Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die untere Hälfte der Siebtrommel (2) von einem Behälter (3) umgeben ist, an den der Zulauf (4) angeschlossen ist und
der Auslauf an den Innenraum der Siebtrommel (2) angeschlossen ist, wobei
der Höhenstand (20) des Gemischs in dem Behälter (3) im Betrieb so steuerbar ist, daß er höher als der Höhenstand (19) der gereinigten Flüssigkeit (10) im Innern der Siebtrommel ist und wobei der Zulauf der artig in den die Siebtrommel (2) umgebenden Strö mungsraum (28) mündet, daß das Gemisch (5) auf der Außenseite des Trommelmantels überwiegend gleich sinnig mit der Drehrichtung (24) der Siebtrommel (2) strömt.
einer im Betrieb in einer bestimmten Drehrichtung (24) rotierenden Siebtrommel (2), in deren Trommel mantel (6) sich Sieböffnungen befinden,
einem Zulauf (4), durch den das Gemisch (5) der Außenseite des Trommelmantels (6) zugeführt wird, wobei die Flüssigkeit in die Trommel eindringt und feste Bestandteile auf der Außenseite des Trommel mantels zurückbleiben,
einem Feststoffaustrag (25), durch den die Feststoff teile von der Außenseite des Trommelmantels entfernt werden und
einem Auslauf (16) für die gereinigte Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die untere Hälfte der Siebtrommel (2) von einem Behälter (3) umgeben ist, an den der Zulauf (4) angeschlossen ist und
der Auslauf an den Innenraum der Siebtrommel (2) angeschlossen ist, wobei
der Höhenstand (20) des Gemischs in dem Behälter (3) im Betrieb so steuerbar ist, daß er höher als der Höhenstand (19) der gereinigten Flüssigkeit (10) im Innern der Siebtrommel ist und wobei der Zulauf der artig in den die Siebtrommel (2) umgebenden Strö mungsraum (28) mündet, daß das Gemisch (5) auf der Außenseite des Trommelmantels überwiegend gleich sinnig mit der Drehrichtung (24) der Siebtrommel (2) strömt.
2. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Höhenstand (20)
des Gemischs derartig steuerbar ist, daß die Sieb
trommel (2) im Normalbetrieb mindestens zur Hälfte
in dem Gemisch (5) rotiert.
3. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Höhenstand (20)
des Gemischs (5) und der Höhenstand (19) der gerei
nigten Flüssigkeit (10) so steuerbar sind, daß ihr
Unterschied weniger als Dreiviertel, bevorzugt weni
ger als die Hälfte des Durchmessers der Siebtrom
mel (2) beträgt.
4. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Höhenstand (20)
des Gemischs (5) und der Höhenstand (19) der gerei
nigten Flüssigkeit (10) so steuerbar sind, daß ihr
Unterschied weniger als 20 cm, bevorzugt weniger als
10 cm beträgt.
5. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Höhenstand (19)
der gereinigten Flüssigkeit (10) durch ein Wehr (18)
steuerbar ist.
6. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Höhenstand (20)
des Gemischs (5) durch dessen Zulaufmenge steuerbar
ist, wobei ein Wehr (21) zur Begrenzung des maxi
malen Höhenstandes vorgesehen ist.
7. Trennvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eines
der Wehre (18, 21) als Heberwehr ausgebildet ist.
8. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zulauf (4)
mehrere Mündungen (32, 33, 34) in den den Trommelmantel (6)
umgebenden Strömungsraum aufweist, wobei mindestens
eine der Mündungen in der Nähe der Eintauchlinie
(20 a) des Trommelmantels (6) in den Flüssigkeits
spiegel (20) des Gemischs (5) liegt.
9. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der hydraulische
Querschnitt des den Trommelmantel (6) umgebenden
Strömungsraums (28) so dimensioniert ist, daß Abla
gerungen vermieden werden.
10. Trennvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebtrommel (2)
als Spaltsieb mit im Querschnitt zum Trommelzentrum
hin konisch zulaufenden Siebstäben (7) ausgebildet
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3715022A DE3715022C2 (de) | 1987-05-06 | 1987-05-06 | Trennvorrichtung zur kontinuierlichen Abtrennung fester Bestandteile aus einem Feststoff-Flüssigkeit-Gemisch |
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| DE3715022C2 DE3715022C2 (de) | 1997-08-21 |
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