DE371107C - Zweitaktmaschine mit schwingendem Zylinder - Google Patents
Zweitaktmaschine mit schwingendem ZylinderInfo
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- DE371107C DE371107C DED39198D DED0039198D DE371107C DE 371107 C DE371107 C DE 371107C DE D39198 D DED39198 D DE D39198D DE D0039198 D DED0039198 D DE D0039198D DE 371107 C DE371107 C DE 371107C
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Links
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 5
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 4
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B59/00—Internal-combustion aspects of other reciprocating-piston engines with movable, e.g. oscillating, cylinders
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Description
- Zweitaktmaschine mit schwingendem Zylinder. Die Erfindung betrifft -eine Zweitaktmaschine mit schwingendem Zylinder und steuerndem Kolben. Bei dieser Maschine gleitet in an sich bekannter Art und Weise die ganze Mantelfläche eines zylindrischen, schwingenden Körpers, der den eigentlichen Zylinder- oder Arbeitsraum einschließt, auf den inneren Wandungen eines Kühlers, der diejenigen Maschinenteile enthält, die zur Zuleitung des Gemisches und zur Kühlung der entweichenden, verbrannten Gase sowie zur Zündung dienen. f ie Zündvorrichtung nimmt nicht an der schwingenden Bewegung des Zylinders teil. Sie c teht fest und ist nach der Erfindung während eines großen Teiles der Arbeitszeit vom Innenraum des Zylinders abgesperrt. l-)ie Vorgänge des Eintrittes der Ladung, der Verdichtung derselben und der Ausdehnung der entzündeten Gase vollziehen .ich alle in demselben Arbeitsraum. her Kolben kann flach gehalten werden, wie bei einer Dampfma_-chine, so daß man sein Gewicht stark vermindern kann.
- In den Zeichnungen Abb. i bis 3, die die Erfindung an dem Bei:.piele einer Maschine mit zwei 7-vlindern schemath ch erläutern, ist i der eigentliche Zylinder, der in dem schwingenden, zylindrischen Körper 2 liegt. Letzterer besitzt noch senkrecht zum Zylinderraum verlaufende Stege 3, ferner die Eintrittsöffnung 4, durch die mittels des Rohres 14 im geeigneten Augenblick die Verbindung mit der Zuleitung des zu verbrennenden Gasluftgemisches bewirkt wird. Ferner trägt er eine Ausströmungsöffnung 5, die im geeigneten Augenblick den Eintritt in das Auspuffrohr 15 freigibt. 6 ist der Kolben mit der Kolbenstange 7, die unmittelbar an der Kurbel 8 der Maschinenwelle angreift. Der Kolben 6 trägt an seiner oberen Fläche noch den an sich bekannten Verteiler g. Der schwingende Körper :2 besitzt ferner noch einen Vorraum io zur Verdichtung des dem" Zylinder i jedesmal zuzuführenden Gasluftgemisches. Ferner zweigt von dem unteren Teile der Zuführungsleitung ein Kanal 1i ab, der in den unteren Teil des Zylinders i einmündet. 12 ist die Dichtung, durch die die Kolbenstange 7 hindurchgeführt wird. Der zylindrische Körper 2 schwingt in dem feststehenden Gehäuse 13, 131, durch dessen Innenraum 2o sich Kühlwasser bewegt. Im unteren Teile 131 dieses Gehäuses liegen die Zuführungsleitung 14 und die Auspuffleitung 15. Im oberen Teile des Gehäuses 13 liegt bei 16 die ortsfeste Zündvorrichtung. Diese tritt durch eine Öffnung 17 des schwingenden Zylinders im gegebenen Augenblick mit dem Zylinderraum in Verbindung. Im übrigen ist sie von diesem abge-"chnitten, so daß sie naturgemäß vor zu großer Erhitzung oder c on. tigen Nachteilen geschützt ist, was einen we: entlichen Vorteil gegenüber anderen ähnlichen Vorrichtungen darstellt, bei denen die Zündvorrichtung mit dem Zylinderraum immer in Verbindung bleibt. Die die Erfindung bildende Maschine ist a1--o dadurch ausgezeichnet, daß der Zylinder i Öffnungen 4, 5, 11, 17 be:.itzt, die beim Schwingen des Zylinders abwechselnd mit entsprechenden Öffnungen 14, 15, 16 des Maschinengehäuses in Verbindung treten, nämlich einerseits mit einer Öffnung 16, in der sich die Zündkerze befindet, anderseits mit einer solchen 14, durch die das Gemi_ ch vom Karburator oder von einer E.onstigen Quelle zuströmt, und schließlich mit der Austrittsöffnung 15 für die verbrannten Gase.
- Die Schmierung einer solchen Maschine benötigt keine ungewöhnlichen Vorrichtungen. Sie kann z. B. so bewirkt werden, daß die Kolbenstange kleine Riefen 18 trägt, die sich während der tiefsten Stellung des Kolbens mit Öl füllen, und die bei dem Hochgehen des Kolbens durch die Dichtung 12 hindurchgehen. Die Zylinderfläche zwischen dem Drehkörper und dem Gehäuse 13 kann man in bekannter Weise durch besondere Auskehlungen schmieren, wie solche beispielsweise bei ig angedeutet sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Zweitaktmaschine mit schwingendem Zylinder und steuerndem Kolben, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (i) Öffnungen (4, 5, 11, 17) besitzt, die beim Schwingen des Zylinders abwechselnd mit entsprechenden Öffnungen (14, 15, 16) des Maschinengehäuses in Verbindung treten, nämlich einerseits mit einer Öffnung (16), in der sich die Zündkerze befindet, anderseits mit einer solchen (14), durch die das Gasluftgemisch vom Karburator oder von einer sonstigen Quelle zuströmt, und schließlich mit der Austrittsöffnung (15) für die verbrannten Gase.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR371107X | 1920-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371107C true DE371107C (de) | 1923-03-10 |
Family
ID=8894668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED39198D Expired DE371107C (de) | 1920-03-27 | 1921-03-02 | Zweitaktmaschine mit schwingendem Zylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371107C (de) |
-
1921
- 1921-03-02 DE DED39198D patent/DE371107C/de not_active Expired
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