DE3707263A1 - Munitionsverpackung - Google Patents
MunitionsverpackungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft eine Munitionsverpackung, vorzugs
weise für großkalibrige Munition, aus einer aus spiral
gewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe unter An
ordnung von Sperrschichten hergestellten und aus einem
Unterteil und einem Oberteil bestehenden zweiteiligen zy
lindrischen Steckhülse, bei welcher Unterteil und Ober
teil mit einem Blechboden und einem Blechdeckel verschlos
sen sind und bei welcher Unterteil und Oberteil an den
einander zugewandten Enden durch im wesentlichen form
schlüssigen Umgriff auf einer bestimmten Führungslänge
zu einem nut-und federartigen Steckverschluß ausgebildet
sind.
Es ist bereits bekannt, Munition und insbesondere groß
kalibrige Munition in aus Wickelpapier oder Wickelpappe
unter Anordnung von Sperrschichten, wie normalerweise auch
einer Sperrschicht aus Aluminiumfolie, hergestellte zwei
teilige zylindrische Steckhülsen zu verpacken, welche
bodenseitig und kopfseitig jeweils mit Blechdeckeln ver
schlossen sind, die gewöhnlich auch Tragegriffe aus Tex
tilgurten aufweisen. Die beiden Teile solcher Steck
hülsen sind an ihrem Steckverschluß außen normalerweise
von einem Klebeband umfaßt, so daß sich eine feste Ver
bindung zwischen beiden Teilen und ein sauberer Abschluß
der in der jeweiligen Steckhülse befindlichen Munition er
gibt. Diese Steckhülsen zur Verpackung von Munition, be
stehen sowohl bezüglich ihres Oberteils als auch ihres
Unterteils gewöhnlich aus in einem durch Verkleben von
zwei Einzelrohren hergestellten Verbund. Sie weisen als
solche normalerweise eine nicht allen Erfordernissen ge
recht werdende Festigkeit auf, was insbesondere dann gilt,
wenn sie zur Verpackung großkalibriger Munition verwendet
werden. Die einzelnen Steckhülsen mit der darin verpackten
Munition werden daher zusätzlich in weitere
Verpackungsbehälter gegeben, welche gewöhnlich massive
Packkisten aus Nadelholzbrettern sind, deren einzelne
Bretter mit Nut und Feder versehen und verleimt sind. Die
Packkisten weisen entweder auf ihrer Oberseite einen ge
lenkig befestigten Deckel auf oder sind an wenigstens einer
ihrer Stirnseiten mit einem Frontdeckel versehen, so daß
sie entweder von oben oder vorzugsweise von vorne zur Ent
nahme der Munition geöffnet werden können. Zusätzlich da
zu sind an solchen Packkisten auch noch Tragegriffe ange
ordnet, welche normalerweise aus Textilseilen bestehen.
In solchen Holzkisten sind dann gewöhnlich ein oder vorzugs
weise zwei munitionshaltige Steckhülsen verpackt, und sie
dienen demnach einem zusätzlichen Schutz sowie einer Ver
besserung der Transportierbarkeit, Handhabbarkeit, Stabili
tät, Stapelbarkeit und Sicherheit der den Grundverpackungs
körper ausmachenden Steckhülsen mit der darin jeweils ver
packten Munition. Bei dieser Art an herkömmlicher Munitions
verpackung ist somit stets eine Kombination aus Wickelpa
piersteckhülsen oder Wickelpappesteckhülsen mit Blechdek
keln und Tragegriffen an ihren beiden Enden und aus Pack
kisten erforderlich, in welche jeweils eine, zwei oder
auch mehrere Steckhülsen abgepackt sind, damit sich die an
eine solche Verpackung zu stellenden Voraussetzungen sicher
erfüllen lassen.
Die Verpackung von Munition, und insbesondere von groß
kalibriger Munition, in als Steckhülse ausgebildete Faser
stoffbehälter ist bereits seit Jahrzehnten bekannt und
hat sich millionenfach bewährt. Sie erfüllt demnach alle
heutigen millitärischen Anforderungen, auch wenn sie mit
dem Nachteil verbunden ist, daß hier noch eine zusätzliche
Abpackung in entsprechende Packkisten notwendig ist.
Aufgabe der Erfindung ist nun die Schaffung einer
neuen Munitionsverpackung bei welcher von der bewährten
und anerkannten Steckhülse auf Faserstoffbasis Gebrauch
gemacht wird und darauf aufbauend diese Steck
hülse durch weitere Maßnahmen so ausgestaltet ist,
daß die bei der herkömmlichen Verpackung zusätzlich not
wendigen Packkisten entfallen können. Hierdurch sollen
somit die Vorteile der wohlbekannten Steckhülse beibe
halten werden können, deren nachteilige Mitver
wendung von Packkisten jedoch vermieden werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Munitionsverpackung
der eingangs genannten Art erfindungsgemäß nun dadurch
gelöst, daß die Steckhülse eine zweiteilige zylindrische
Innensteckhülse ist, um welche eine ebenfalls zweiteilige,
aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehende
zylindrische Außensteckhülse aus ebenfalls spiralgewickel
tem Papier oder spiralgewickelter Pappe angeordnet ist,
welche unter Freilassen eines Ringspaltes mittels Abstand
ringen wenigstens im Bereich des Oberteils fest mit
der Innensteckhülse verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Munitionsverpackung stellt somit
einen aus zwei Hülsen, nämlich einer Innenhülse und einer
Außenhülse, aufgebauten Doppelbehälter dar, bei dem
zwischen beiden Hülsen ein gewisser Ringspalt angeordnet
ist, der über Abstandringe fixiert ist. Beide Hülsen bestehen
jeweils aus üblichem Wickelpapier oder üblicher Wickel
pappe, und gleiches gilt auch für die Abstandringe und
sonstige eventuelle Bauelemente dieser Verpackung. Durch
den doppelrohrigen Aufbau dieser erfindungsgemäßen Muni
tionsverpackung wird somit dafür gesorgt, daß die jeweili
ge Munition nurmehr in einem einzigen Behälter abgepackt
zu werden braucht, der alle an solche Verpackungen zu
stellenden Voraussetzungen erfüllt, so daß eine zusätz
liche Verpackung in Packkisten entfallen kann.
Bei der erfindungsgemäßen Munitionsverpackung ist die Innen
hülse normalerweise ein wenigstens teilweise verklebter Ver
bund aus zwei Einzelhülsen, welche sich an den zugewandten
Enden zwischen dem Unterteil und dem Oberteil auf einer
bestimmten Führungslänge formschlüssig umgreifen, so daß
sich eine Steckverbindung ergibt. Die Außenhülse besteht
gewöhnlich aus einem einzigen Rohr, das in Unterteil
und Oberteil unterteilt ist und in Verbindung mit der
Innensteckhülse und einer geeigneten Anordnung eines Ab
standrings einen nut- und federartigen Steckverschluß bil
det. Gegebenenfalls kann jedoch auch die Außenhülse aus
zwei wenigstens teilweise miteinander verklebten Rohren
gefertigt sein. Weiter ist es auch möglich, daß nur die
Innensteckhülse aus einem Rohr gefertigt ist und die Au
ßensteckhülse aus zwei wenigstens teilweise miteinander
verklebten Rohren besteht, wobei wiederum durch eine geeig
nete Ausgestaltung der einander zugewandten Enden des Un
terteils und des Oberteils für den notwendigen Steckverschluß gesorgt
wird. Je nach den gestellten Anforderungen können unter Umständen
auch beide Hülse aus nur jeweils einem einzigen Rohr
gefertigt sein, wobei dann gewöhnlich diese beiden Ein
zelrohre jedoch eine entsprechend stärkere Wandstärke
aufweisen müssen.
Die beiden Oberteile sind unter Freilassen des durch die
Abstandringe vorgegebenen Ringspaltes normalerweise fest
miteinander verbunden, nämlich mit den Abstandringen ver
klebt. Auf diese Weise kann der aus dem Oberteil der
Innensteckhülse und dem Oberteil der Außensteckhülse be
stehende Verbund mit einem gemeinsamen Blechdeckel ver
schlossen sein, welcher am kopfseitigen Rand des Ober
teils, und vorzugsweise an dessen Außensteckhülse, dicht
schließend und fest über einen Bördel festgelegt ist.
Hierdurch wird dafür gesorgt, daß das Oberteil der erfin
dungsgemäßen Munitionsverpackung ein einziger starrer
Körper ist.
Unterteil der Innensteckhülse und Unterteil der Außensteckhülse
bilden ebenfalls einen starren Körper, bei dem beide
Teile über wenigstens einen Abstandring, vorzugsweise
über zwei Abstandringe, wiederum durch Verkleben fest
miteinander verbunden und mit einem gemeinsamen Blech
boden verschlossen sind, der über einen Bördel am boden
seitigen Rand des Unterteils, und vorzugsweise am Rand
der Außensteckhülse, dichtschließend und fest fixiert ist.
Auf diese Weise ergibt sich für das Unterteil ebenfalls
ein einziger Verbund, und somit eine erfindungsgemäße Ver
packung, die aus nur zwei Teilen besteht, nämlich dem Un
terteil und dem Oberteil, welche über die daran vorhandene
nut- und federartige Steckverbindung zusammengehalten wer
den.
Zusätzlich zum Verschluß durch den Blechdeckel und den
Blechboden, welche jeweils Oberteil und Unterteil abschlie
ßen, kann die Innensteckhülse getrennt durch je einen wei
teren Blechdeckel und Blechboden verschlossen sein, und
hierbei handelt es sich zweckmäßigerweise um Stülpdeckel,
welche die Innensteckhülse formschlüssig umgreifen und
dichtschließend abdecken.
Der zur Verbindung des Oberteils und des Unterteils der er
findungsgemäßen Munitionsverpackung erforderliche Steck
verschluß kann in irgendeiner Weise ausgestaltet sein,
die für eine sichere und dichte Verbindung dieser beiden
Teile sorgt, wozu auch ein am Verbindungsspalt zwischen
beiden Teilen angeordnetes umlaufendes Klebeband beiträgt,
so daß diese Verpackung zusammen mit der in ihr befind
lichen Munition dann auch sicher mittels der an ihren bei
den Enden vorhandenen Trageschlaufen getragen wer
den kann. Eine bevorzugte Möglichkeit für die Ausgestaltung
dieses Steckverschlusses besteht darin, daß im Ringspalt
teil im Bereich des Steckverschlusses ein Abstandring
angeordnet ist, der entweder mit den Rohren des Unterteils
oder vorzugsweise mit den Rohren des Oberteils der jeweilig
en Innensteckhülse und Außensteckhülse fest verbunden,
nämlich vorzugsweise verklebt, ist. Hierdurch bildet der
jeweils nicht verklebte Teil des Abstandrings gewissermaßen
die Feder, welche in die vom Abstandring vorgegebene Ring
nut eingreift. Die jeweilige Führungslänge des im wesent
lichen formschlüssigen Umgriffs der einzelnen Elemente des
nut- und federartigen Steckverschlusses kann variabel und
bezüglich der einzelnen Elemente unterschiedlich sein, muß
jedoch ausreichen, damit sich die erforderliche feste Ver
bindung zwischen Unterteil und Oberteil der erfindungsge
mäßen Munitionsverpackung ergibt.
Der besondere Aufbau der erfindungsgemäßen Munitionsver
packung aus Innensteckhülse und Außensteckhülse mit dazwi
schen befindlichem Ringspalt sorgt für eine Abdämmung
der Innensteckhülse durch die Außensteckhülse und eine Er
höhung der Beulsteifigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestig
keit und des Energieaufnahmevermögens der gesamten Verpak
kung. Die Außenhülse übernimmt dabei die Funktion der Ki
ste, so daß mechanische Einwirkungen von außen von ihr ge
nauso wie von der Kiste abgefangen werden und die innere
Hülse unbeschädigt bleibt. Darüber hinaus kann der Ring
spalt auch mit Schaumstoff ausgefüllt werden. Hierdurch las
sen sich mechanische Eigenschaften einer solchen Verpackung weiter ver
bessern, wobei sich zudem eine erhöhte Wärmebelastbarkeit und somit gün
stigere Isolationswirkung ergibt. Zur Auffüllung des Ringspalts kann
jeder hierzu geeignete Schaumstoff verwendet werden, wie
beispielsweise ein Polyurethanschaum oder irgendein son
stiger Schaum, der zweckmäßigerweise auch noch über flamm
feste Eigenschaften verfügt. Hierdurch wird die eingelegte
Munition sowohl vor mechanischer Verwundbarkeit als auch
auch vor Selbstentzündung durch Wärmeeinwirkung weiter
geschützt.
Die erfindungsgemäße Munitionsverpackung kann durch An
bringung geeigneter Rahmenteile, die sich zweckmäßigerweise
im Bereich der Abstandringe abstützen einzelstapelbar
oder auch in Zweier- oder Viererbündeln paketierbar ge
staltet werden. Sie ist sowohl vertikal als auch horizon
tal stapelfähig. Die Ausgestaltung hierzu geeigneter Rahmen
teile ist dem Fachmann geläufig.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung
weiter erläutert. Sie zeigt einen Längsschnitt durch eine
erfindungsgemäße Munitionsverpackung in Form einer aus
spiralgewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe
unter Anordnung üblicher Sperrschichten, wovon wenig
stens eine aus einer Aluminiumfolie besteht, hergestellten
herkömmlichen zweiteiligen zylindrischen Steckhülse
(Innensteckhülse).
Das Unterteil A der Innensteckhülse besteht aus einem In
nenrohr 5.
Das Oberteil B besteht aus einem Innenrohr 1 und einem Au
ßenrohr 3, welche beide miteinander verklebt sind.
Am kopfseitigen Endbereich des Innenrohrs 1 des Oberteils
B der Innensteckhülse ist ein Stützring 9 eingeklebt, wel
cher zur Abstützung eines sich daran anschließenden und
nur lose eingesetzten Ausgleichrings 11 und eines darauf
folgenden Adapters 13 dient.
Der Adapter 13 ist in der gezeigten Form zweiteilig auf
gebaut, da er sich nur so vor dem Einbringen der Muniti
on 15 um die an deren Spitze vorhandene Einwürgung legen
läßt. Normalerweise besteht dieser Adapter 13 aus ge
schäumten Kunststoff.
Der Ausgleichring 11 kann ebenfalls aus Kunststoff be
stehen, ist vorzugsweise jedoch genauso wie der Stützring
9 ein üblicher Wickelpapierring oder Wickelpappering.
Durch die Anordnung aus dem mit dem Innenrohr 1 des Oberteils
B der Innensteckhülse verklebten Stützring 9, dem losen
Ausgleichring 11 und dem ebenfalls losen zweiteiligen
Adapter 13 wird dafür gesorgt, daß das Spitzenteil der
im Faserstoffbehälter befindlichen Munition 15 festsitzend
im Oberteil B der Innensteckhülse gehalten wird.
Dieser jeweils aus dem Innenrohr 1 und den Außenrohren 3,
5 bestehende Verbund sowohl des Unterteils A als auch des
Oberteils B der zylindrischen Steckhülse entspricht im we
sentlichen dem herkömmlichen Aufbau eines Faserstoffbehäl
ters zum Verpacken von Munition 15, und insbesondere von
großkalibriger Munition. Der doppelrohrige Verbund sorgt
für eine bessere Festigkeit der Steckhülse. Er ist jedoch
auch konstruktiv bedingt, weil die Verbindung zwischen dem
Unterteil A und dem Oberteil B dieses Faserstoffbehälters
ein Steckverschluß C ist. Hierzu wird eine bestimmte Füh
rungslänge benötigt, über welche sich das Innenrohr 1 und
das Außenrohr 5 formschlüssig und festsitzend umgreifen.
Dies läßt sich bei Rohren aus Wickelpapier oder Wickelpap
pe besonders einfach dadurch erreichen, daß das Innenrohr
1 aus einem Stück gefertigt ist und das Außenrohr 3 als kür
zeres Stück darauf gesteckt und damit verklebt wird. Der
überstehende Rand des Innenrohrs 1 bildet dann zusammen
mit dem Rohr 5 den Steckverschluß.
Der Verbindungsspalt an den Kanten zwischen dem Unterteil
und dem Oberteil ist bei der herkömmlichen Ausführung der
zylindrischen Faserstoffbehälters normalerweise mit
einem Klebeband versiegelt.
Bodenseitig und kopfseitig sind Unterteil und Oberteil
bei einer herkömmlichen zweiteiligen zylindrischen Steck
hülse jeweils mit einem Blechboden und einem Blech
deckel verbördelt und hierdurch fest und dicht verschlos
sen. Zum besseren Tragen der in einem solchen Behälter
verpackten Munition (und auch zur leichteren Entnahme aus
den zusätzlichen Verpackungskisten) sind am Boden und am
Deckel normalerweise auch noch Tragevorrichtungen ange
ordnet, welche gewöhnlich einfache Schlaufen aus tex
tilem Material sind.
Das wesentliche Element der erfindungsgemäßen Munitions
verpackung besteht darin, daß man eine zweiteilige zylin
drische Steckhülse üblichen Aufbaus als Innensteckhülse
verwendet und um diese dann eine ebenfalls zweiteilig aus
gebildete zylindrische Außensteckhülse anordnet, wobei zwi
schen beiden Hülsen ein Ringspalt vorhanden ist.
Die Zeichnung zeigt daher weiter eine ebenfalls aus spiral
gewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe hergestell
te und ebenfalls zweiteilig aus Unterrohr 17 als Unter
teil A und Oberrohr 19 als Oberteil B bestehende Außen
steckhülse, welche von der Innensteckhülse über Abstandringe
21, 23, 25, 27 unter Freilassen eines Ringspalts 29, 31,
getrennt ist. Die Abstandringe 21, 23 sind jeweils mit
dem Unterrohr 17 und dem Rohr 5 der Innensteckhülse
verklebt und bilden so einen festen Verbund. Der Abstand
ring 25 ist auf einer bestimmten Länge mit dem Oberrohr
19 und dem Außenrohr 3 der Innensteckhülse fest verklebt,
während der Abstandring 27 insgesamt mit dem Oberrohr 19
und dem Außenrohr 3 fest verklebt ist. Die nicht verklebte
restliche Länge des Abstandrings 25 greift in den Ringspalt
zwischen dem Unterrohr 17 und dem Außenrohr 5 der Innen
steckhülse ein und bildet somit gewissermaßen die Feder
in der Nut dieses Ringspalts. Der Verbindungsspalt zwischen
den Kanten des Unterrohrs 17 und des Oberrohrs 19 ist mit
einem Klebeband 32 versiegelt, wodurch Unterteil A und
Oberteil B mittels des Steckverschlusses C fest und dicht
schließend zusammengehalten werden.
Das Unterteil A ist bodenseitig mit einem Blechboden 33
verschlossen, welcher über einen Bördel 35 dichtschlie
ßend und fest mit dem Rand des Unterrohres 17 verbunden
ist. Im Boden des tellerförmig ausgebildeten Bodendeckels
33 ist eine elastische Stützscheibe 37 angeordnet, die
eine ebenfalls elastische Ausgleichscheibe 39 trägt,
auf welcher sich das Bodenstück der Munition 15 abstützt.
Das Oberteil B ist kopfseitig ebenfalls mit einem Blech
deckel 41 verschlossen, welcher wieder über einen Bördel
43 dichtschließend und fest mit dem Rand des Oberrohres
19 verbunden ist. Im Boden des auch hier tellerförmig
ausgebildeten Blechdeckels 41 ist wieder eine elastische
Stützscheibe 45 angeordnet.
Der Ringspalt 29 am Unterteil A und der Ringspalt 31 am
Oberteil B ist jeweils durch Auffüllen mit einem Schaum
stoff ausgesteift.
Claims (6)
1. Munitionsverpackung, vorzugsweise für großkalibrige
Munition, aus einer aus spiralgewickeltem Papier oder
spiralgewickelter Pappe unter Anordnung von Sperr
schichten hergestellten und aus einem Unterteil und ein
em Oberteil bestehenden zweiteiligen zylindrischen
Steckhülse, bei welcher Unterteil und Oberteil mit
einem Blechboden und einem Blechdeckel verschlossen
sind und bei welcher Unterteil und Oberteil an den
einander zugewandten Enden durch im wesentlichen form
schlüssigen Umgriff auf einer bestimmten Führungslänge
zu einem nut- und federartigen Steckverschluß ausge
bildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckhül
se eine zweiteilige zylindrische Innensteckhülse
(1, 3 und 5, 7) ist, um welche eine ebenfalls zweitei
lige, aus einem Unterteil (A) und einem Oberteil (B)
bestehende zylindrische Außensteckhülse (17 und 19) aus
ebenfalls spiralgewickeltem Papier oder spiralgewickel
ter Pappe angeordnet ist, welche unter Freilassen eines
Ringspaltes (29, 31) mittels Abstandringen (21, 23 und
25, 27) wenigstens im Bereich des Oberteils fest mit
der Innensteckhülse (1, 3 und 5) verbunden ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Oberteil (B) der Innensteckhülse (1, 3) und der Au
ßensteckhülse (19) von einem gemeinsamen Blechdeckel (41)
verschlossen ist, der mit dem kopfseitigen Rand der Au
ßensteckhülse (19) dichtschließend und fest verbördelt
ist.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Unterteil (A) der Innensteckhülse (5) und
das Unterteil (A) der Außensteckhülse (17) über wenig
stens einen Abstandring (21) miteinander fest verbunden
und mit einem gemeinsamen Blechboden (33) verschlossen
sind, der mit dem bodenseitigen Rand des Unterteils (A)
der Außensteckhülse (17) dichtschließend und fest verbör
delt ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß zusätzlich zum Verschluß durch den Blech
deckel (41) und den Blechboden (33) die Innensteckhülse
(1) getrennt durch je einen weiteren Blechdeckel und
Blechboden verschlossen ist.
5. Verpackung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Ringspaltteil im Bereich
eines Steckverschlusses (C) ein Abstandring (25) angeord
net ist, der entweder mit den Rohren (5 und 17) des Un
terteils (A) oder vorzugsweise mit den Rohren (3 und 19)
des Oberteils (B) der jeweiligen Innensteckhülse und Au
ßensteckhülse fest verbunden ist.
6. Verpackung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Rohren der
Innensteckhülse (3 und 5) und der Außensteckhülse (17 und
19) befindliche Ringspalt (29, 31) durch Auffüllung mit
einem Schaumstoff ausgesteift ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873707263 DE3707263A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Munitionsverpackung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873707263 DE3707263A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Munitionsverpackung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3707263A1 true DE3707263A1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6322450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873707263 Withdrawn DE3707263A1 (de) | 1987-03-06 | 1987-03-06 | Munitionsverpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3707263A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19514988A1 (de) * | 1995-04-24 | 1996-10-31 | Rheinmetall Ind Ag | Verpackungsbehälter für großkalibrige Munition |
| EP0945701A1 (de) * | 1998-03-23 | 1999-09-29 | Rheinmetall W & M GmbH | Verpackungsbehälter für eine grosskalibrige Patrone |
-
1987
- 1987-03-06 DE DE19873707263 patent/DE3707263A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19514988A1 (de) * | 1995-04-24 | 1996-10-31 | Rheinmetall Ind Ag | Verpackungsbehälter für großkalibrige Munition |
| DE19514988C2 (de) * | 1995-04-24 | 1999-08-05 | Rheinmetall W & M Gmbh | Verpackungsbehälter für großkalibrige Munition |
| EP0945701A1 (de) * | 1998-03-23 | 1999-09-29 | Rheinmetall W & M GmbH | Verpackungsbehälter für eine grosskalibrige Patrone |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |