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DE3707263A1 - Munitionsverpackung - Google Patents

Munitionsverpackung

Info

Publication number
DE3707263A1
DE3707263A1 DE19873707263 DE3707263A DE3707263A1 DE 3707263 A1 DE3707263 A1 DE 3707263A1 DE 19873707263 DE19873707263 DE 19873707263 DE 3707263 A DE3707263 A DE 3707263A DE 3707263 A1 DE3707263 A1 DE 3707263A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
plug
ammunition
sheet metal
packaging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873707263
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Lechner
Werner Weinzierl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co
Original Assignee
Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co filed Critical Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co
Priority to DE19873707263 priority Critical patent/DE3707263A1/de
Publication of DE3707263A1 publication Critical patent/DE3707263A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Munitionsverpackung, vorzugs­ weise für großkalibrige Munition, aus einer aus spiral­ gewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe unter An­ ordnung von Sperrschichten hergestellten und aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehenden zweiteiligen zy­ lindrischen Steckhülse, bei welcher Unterteil und Ober­ teil mit einem Blechboden und einem Blechdeckel verschlos­ sen sind und bei welcher Unterteil und Oberteil an den einander zugewandten Enden durch im wesentlichen form­ schlüssigen Umgriff auf einer bestimmten Führungslänge zu einem nut-und federartigen Steckverschluß ausgebildet sind.
Es ist bereits bekannt, Munition und insbesondere groß­ kalibrige Munition in aus Wickelpapier oder Wickelpappe unter Anordnung von Sperrschichten, wie normalerweise auch einer Sperrschicht aus Aluminiumfolie, hergestellte zwei­ teilige zylindrische Steckhülsen zu verpacken, welche bodenseitig und kopfseitig jeweils mit Blechdeckeln ver­ schlossen sind, die gewöhnlich auch Tragegriffe aus Tex­ tilgurten aufweisen. Die beiden Teile solcher Steck­ hülsen sind an ihrem Steckverschluß außen normalerweise von einem Klebeband umfaßt, so daß sich eine feste Ver­ bindung zwischen beiden Teilen und ein sauberer Abschluß der in der jeweiligen Steckhülse befindlichen Munition er­ gibt. Diese Steckhülsen zur Verpackung von Munition, be­ stehen sowohl bezüglich ihres Oberteils als auch ihres Unterteils gewöhnlich aus in einem durch Verkleben von zwei Einzelrohren hergestellten Verbund. Sie weisen als solche normalerweise eine nicht allen Erfordernissen ge­ recht werdende Festigkeit auf, was insbesondere dann gilt, wenn sie zur Verpackung großkalibriger Munition verwendet werden. Die einzelnen Steckhülsen mit der darin verpackten Munition werden daher zusätzlich in weitere Verpackungsbehälter gegeben, welche gewöhnlich massive Packkisten aus Nadelholzbrettern sind, deren einzelne Bretter mit Nut und Feder versehen und verleimt sind. Die Packkisten weisen entweder auf ihrer Oberseite einen ge­ lenkig befestigten Deckel auf oder sind an wenigstens einer ihrer Stirnseiten mit einem Frontdeckel versehen, so daß sie entweder von oben oder vorzugsweise von vorne zur Ent­ nahme der Munition geöffnet werden können. Zusätzlich da­ zu sind an solchen Packkisten auch noch Tragegriffe ange­ ordnet, welche normalerweise aus Textilseilen bestehen. In solchen Holzkisten sind dann gewöhnlich ein oder vorzugs­ weise zwei munitionshaltige Steckhülsen verpackt, und sie dienen demnach einem zusätzlichen Schutz sowie einer Ver­ besserung der Transportierbarkeit, Handhabbarkeit, Stabili­ tät, Stapelbarkeit und Sicherheit der den Grundverpackungs­ körper ausmachenden Steckhülsen mit der darin jeweils ver­ packten Munition. Bei dieser Art an herkömmlicher Munitions­ verpackung ist somit stets eine Kombination aus Wickelpa­ piersteckhülsen oder Wickelpappesteckhülsen mit Blechdek­ keln und Tragegriffen an ihren beiden Enden und aus Pack­ kisten erforderlich, in welche jeweils eine, zwei oder auch mehrere Steckhülsen abgepackt sind, damit sich die an eine solche Verpackung zu stellenden Voraussetzungen sicher erfüllen lassen.
Die Verpackung von Munition, und insbesondere von groß­ kalibriger Munition, in als Steckhülse ausgebildete Faser­ stoffbehälter ist bereits seit Jahrzehnten bekannt und hat sich millionenfach bewährt. Sie erfüllt demnach alle heutigen millitärischen Anforderungen, auch wenn sie mit dem Nachteil verbunden ist, daß hier noch eine zusätzliche Abpackung in entsprechende Packkisten notwendig ist.
Aufgabe der Erfindung ist nun die Schaffung einer neuen Munitionsverpackung bei welcher von der bewährten und anerkannten Steckhülse auf Faserstoffbasis Gebrauch gemacht wird und darauf aufbauend diese Steck­ hülse durch weitere Maßnahmen so ausgestaltet ist, daß die bei der herkömmlichen Verpackung zusätzlich not­ wendigen Packkisten entfallen können. Hierdurch sollen somit die Vorteile der wohlbekannten Steckhülse beibe­ halten werden können, deren nachteilige Mitver­ wendung von Packkisten jedoch vermieden werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Munitionsverpackung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß nun dadurch gelöst, daß die Steckhülse eine zweiteilige zylindrische Innensteckhülse ist, um welche eine ebenfalls zweiteilige, aus einem Unterteil und einem Oberteil bestehende zylindrische Außensteckhülse aus ebenfalls spiralgewickel­ tem Papier oder spiralgewickelter Pappe angeordnet ist, welche unter Freilassen eines Ringspaltes mittels Abstand­ ringen wenigstens im Bereich des Oberteils fest mit der Innensteckhülse verbunden ist.
Die erfindungsgemäße Munitionsverpackung stellt somit einen aus zwei Hülsen, nämlich einer Innenhülse und einer Außenhülse, aufgebauten Doppelbehälter dar, bei dem zwischen beiden Hülsen ein gewisser Ringspalt angeordnet ist, der über Abstandringe fixiert ist. Beide Hülsen bestehen jeweils aus üblichem Wickelpapier oder üblicher Wickel­ pappe, und gleiches gilt auch für die Abstandringe und sonstige eventuelle Bauelemente dieser Verpackung. Durch den doppelrohrigen Aufbau dieser erfindungsgemäßen Muni­ tionsverpackung wird somit dafür gesorgt, daß die jeweili­ ge Munition nurmehr in einem einzigen Behälter abgepackt zu werden braucht, der alle an solche Verpackungen zu stellenden Voraussetzungen erfüllt, so daß eine zusätz­ liche Verpackung in Packkisten entfallen kann.
Bei der erfindungsgemäßen Munitionsverpackung ist die Innen­ hülse normalerweise ein wenigstens teilweise verklebter Ver­ bund aus zwei Einzelhülsen, welche sich an den zugewandten Enden zwischen dem Unterteil und dem Oberteil auf einer bestimmten Führungslänge formschlüssig umgreifen, so daß sich eine Steckverbindung ergibt. Die Außenhülse besteht gewöhnlich aus einem einzigen Rohr, das in Unterteil und Oberteil unterteilt ist und in Verbindung mit der Innensteckhülse und einer geeigneten Anordnung eines Ab­ standrings einen nut- und federartigen Steckverschluß bil­ det. Gegebenenfalls kann jedoch auch die Außenhülse aus zwei wenigstens teilweise miteinander verklebten Rohren gefertigt sein. Weiter ist es auch möglich, daß nur die Innensteckhülse aus einem Rohr gefertigt ist und die Au­ ßensteckhülse aus zwei wenigstens teilweise miteinander verklebten Rohren besteht, wobei wiederum durch eine geeig­ nete Ausgestaltung der einander zugewandten Enden des Un­ terteils und des Oberteils für den notwendigen Steckverschluß gesorgt wird. Je nach den gestellten Anforderungen können unter Umständen auch beide Hülse aus nur jeweils einem einzigen Rohr gefertigt sein, wobei dann gewöhnlich diese beiden Ein­ zelrohre jedoch eine entsprechend stärkere Wandstärke aufweisen müssen.
Die beiden Oberteile sind unter Freilassen des durch die Abstandringe vorgegebenen Ringspaltes normalerweise fest miteinander verbunden, nämlich mit den Abstandringen ver­ klebt. Auf diese Weise kann der aus dem Oberteil der Innensteckhülse und dem Oberteil der Außensteckhülse be­ stehende Verbund mit einem gemeinsamen Blechdeckel ver­ schlossen sein, welcher am kopfseitigen Rand des Ober­ teils, und vorzugsweise an dessen Außensteckhülse, dicht­ schließend und fest über einen Bördel festgelegt ist. Hierdurch wird dafür gesorgt, daß das Oberteil der erfin­ dungsgemäßen Munitionsverpackung ein einziger starrer Körper ist.
Unterteil der Innensteckhülse und Unterteil der Außensteckhülse bilden ebenfalls einen starren Körper, bei dem beide Teile über wenigstens einen Abstandring, vorzugsweise über zwei Abstandringe, wiederum durch Verkleben fest miteinander verbunden und mit einem gemeinsamen Blech­ boden verschlossen sind, der über einen Bördel am boden­ seitigen Rand des Unterteils, und vorzugsweise am Rand der Außensteckhülse, dichtschließend und fest fixiert ist. Auf diese Weise ergibt sich für das Unterteil ebenfalls ein einziger Verbund, und somit eine erfindungsgemäße Ver­ packung, die aus nur zwei Teilen besteht, nämlich dem Un­ terteil und dem Oberteil, welche über die daran vorhandene nut- und federartige Steckverbindung zusammengehalten wer­ den.
Zusätzlich zum Verschluß durch den Blechdeckel und den Blechboden, welche jeweils Oberteil und Unterteil abschlie­ ßen, kann die Innensteckhülse getrennt durch je einen wei­ teren Blechdeckel und Blechboden verschlossen sein, und hierbei handelt es sich zweckmäßigerweise um Stülpdeckel, welche die Innensteckhülse formschlüssig umgreifen und dichtschließend abdecken.
Der zur Verbindung des Oberteils und des Unterteils der er­ findungsgemäßen Munitionsverpackung erforderliche Steck­ verschluß kann in irgendeiner Weise ausgestaltet sein, die für eine sichere und dichte Verbindung dieser beiden Teile sorgt, wozu auch ein am Verbindungsspalt zwischen beiden Teilen angeordnetes umlaufendes Klebeband beiträgt, so daß diese Verpackung zusammen mit der in ihr befind­ lichen Munition dann auch sicher mittels der an ihren bei­ den Enden vorhandenen Trageschlaufen getragen wer­ den kann. Eine bevorzugte Möglichkeit für die Ausgestaltung dieses Steckverschlusses besteht darin, daß im Ringspalt­ teil im Bereich des Steckverschlusses ein Abstandring angeordnet ist, der entweder mit den Rohren des Unterteils oder vorzugsweise mit den Rohren des Oberteils der jeweilig­ en Innensteckhülse und Außensteckhülse fest verbunden, nämlich vorzugsweise verklebt, ist. Hierdurch bildet der jeweils nicht verklebte Teil des Abstandrings gewissermaßen die Feder, welche in die vom Abstandring vorgegebene Ring­ nut eingreift. Die jeweilige Führungslänge des im wesent­ lichen formschlüssigen Umgriffs der einzelnen Elemente des nut- und federartigen Steckverschlusses kann variabel und bezüglich der einzelnen Elemente unterschiedlich sein, muß jedoch ausreichen, damit sich die erforderliche feste Ver­ bindung zwischen Unterteil und Oberteil der erfindungsge­ mäßen Munitionsverpackung ergibt.
Der besondere Aufbau der erfindungsgemäßen Munitionsver­ packung aus Innensteckhülse und Außensteckhülse mit dazwi­ schen befindlichem Ringspalt sorgt für eine Abdämmung der Innensteckhülse durch die Außensteckhülse und eine Er­ höhung der Beulsteifigkeit, Druckfestigkeit, Biegefestig­ keit und des Energieaufnahmevermögens der gesamten Verpak­ kung. Die Außenhülse übernimmt dabei die Funktion der Ki­ ste, so daß mechanische Einwirkungen von außen von ihr ge­ nauso wie von der Kiste abgefangen werden und die innere Hülse unbeschädigt bleibt. Darüber hinaus kann der Ring­ spalt auch mit Schaumstoff ausgefüllt werden. Hierdurch las­ sen sich mechanische Eigenschaften einer solchen Verpackung weiter ver­ bessern, wobei sich zudem eine erhöhte Wärmebelastbarkeit und somit gün­ stigere Isolationswirkung ergibt. Zur Auffüllung des Ringspalts kann jeder hierzu geeignete Schaumstoff verwendet werden, wie beispielsweise ein Polyurethanschaum oder irgendein son­ stiger Schaum, der zweckmäßigerweise auch noch über flamm­ feste Eigenschaften verfügt. Hierdurch wird die eingelegte Munition sowohl vor mechanischer Verwundbarkeit als auch auch vor Selbstentzündung durch Wärmeeinwirkung weiter geschützt.
Die erfindungsgemäße Munitionsverpackung kann durch An­ bringung geeigneter Rahmenteile, die sich zweckmäßigerweise im Bereich der Abstandringe abstützen einzelstapelbar oder auch in Zweier- oder Viererbündeln paketierbar ge­ staltet werden. Sie ist sowohl vertikal als auch horizon­ tal stapelfähig. Die Ausgestaltung hierzu geeigneter Rahmen­ teile ist dem Fachmann geläufig.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung weiter erläutert. Sie zeigt einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Munitionsverpackung in Form einer aus spiralgewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe unter Anordnung üblicher Sperrschichten, wovon wenig­ stens eine aus einer Aluminiumfolie besteht, hergestellten herkömmlichen zweiteiligen zylindrischen Steckhülse (Innensteckhülse).
Das Unterteil A der Innensteckhülse besteht aus einem In­ nenrohr 5.
Das Oberteil B besteht aus einem Innenrohr 1 und einem Au­ ßenrohr 3, welche beide miteinander verklebt sind.
Am kopfseitigen Endbereich des Innenrohrs 1 des Oberteils B der Innensteckhülse ist ein Stützring 9 eingeklebt, wel­ cher zur Abstützung eines sich daran anschließenden und nur lose eingesetzten Ausgleichrings 11 und eines darauf folgenden Adapters 13 dient.
Der Adapter 13 ist in der gezeigten Form zweiteilig auf­ gebaut, da er sich nur so vor dem Einbringen der Muniti­ on 15 um die an deren Spitze vorhandene Einwürgung legen läßt. Normalerweise besteht dieser Adapter 13 aus ge­ schäumten Kunststoff.
Der Ausgleichring 11 kann ebenfalls aus Kunststoff be­ stehen, ist vorzugsweise jedoch genauso wie der Stützring 9 ein üblicher Wickelpapierring oder Wickelpappering.
Durch die Anordnung aus dem mit dem Innenrohr 1 des Oberteils B der Innensteckhülse verklebten Stützring 9, dem losen Ausgleichring 11 und dem ebenfalls losen zweiteiligen Adapter 13 wird dafür gesorgt, daß das Spitzenteil der im Faserstoffbehälter befindlichen Munition 15 festsitzend im Oberteil B der Innensteckhülse gehalten wird.
Dieser jeweils aus dem Innenrohr 1 und den Außenrohren 3, 5 bestehende Verbund sowohl des Unterteils A als auch des Oberteils B der zylindrischen Steckhülse entspricht im we­ sentlichen dem herkömmlichen Aufbau eines Faserstoffbehäl­ ters zum Verpacken von Munition 15, und insbesondere von großkalibriger Munition. Der doppelrohrige Verbund sorgt für eine bessere Festigkeit der Steckhülse. Er ist jedoch auch konstruktiv bedingt, weil die Verbindung zwischen dem Unterteil A und dem Oberteil B dieses Faserstoffbehälters ein Steckverschluß C ist. Hierzu wird eine bestimmte Füh­ rungslänge benötigt, über welche sich das Innenrohr 1 und das Außenrohr 5 formschlüssig und festsitzend umgreifen. Dies läßt sich bei Rohren aus Wickelpapier oder Wickelpap­ pe besonders einfach dadurch erreichen, daß das Innenrohr 1 aus einem Stück gefertigt ist und das Außenrohr 3 als kür­ zeres Stück darauf gesteckt und damit verklebt wird. Der überstehende Rand des Innenrohrs 1 bildet dann zusammen mit dem Rohr 5 den Steckverschluß.
Der Verbindungsspalt an den Kanten zwischen dem Unterteil und dem Oberteil ist bei der herkömmlichen Ausführung der zylindrischen Faserstoffbehälters normalerweise mit einem Klebeband versiegelt.
Bodenseitig und kopfseitig sind Unterteil und Oberteil bei einer herkömmlichen zweiteiligen zylindrischen Steck­ hülse jeweils mit einem Blechboden und einem Blech­ deckel verbördelt und hierdurch fest und dicht verschlos­ sen. Zum besseren Tragen der in einem solchen Behälter verpackten Munition (und auch zur leichteren Entnahme aus den zusätzlichen Verpackungskisten) sind am Boden und am Deckel normalerweise auch noch Tragevorrichtungen ange­ ordnet, welche gewöhnlich einfache Schlaufen aus tex­ tilem Material sind.
Das wesentliche Element der erfindungsgemäßen Munitions­ verpackung besteht darin, daß man eine zweiteilige zylin­ drische Steckhülse üblichen Aufbaus als Innensteckhülse verwendet und um diese dann eine ebenfalls zweiteilig aus­ gebildete zylindrische Außensteckhülse anordnet, wobei zwi­ schen beiden Hülsen ein Ringspalt vorhanden ist.
Die Zeichnung zeigt daher weiter eine ebenfalls aus spiral­ gewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe hergestell­ te und ebenfalls zweiteilig aus Unterrohr 17 als Unter­ teil A und Oberrohr 19 als Oberteil B bestehende Außen­ steckhülse, welche von der Innensteckhülse über Abstandringe 21, 23, 25, 27 unter Freilassen eines Ringspalts 29, 31, getrennt ist. Die Abstandringe 21, 23 sind jeweils mit dem Unterrohr 17 und dem Rohr 5 der Innensteckhülse verklebt und bilden so einen festen Verbund. Der Abstand­ ring 25 ist auf einer bestimmten Länge mit dem Oberrohr 19 und dem Außenrohr 3 der Innensteckhülse fest verklebt, während der Abstandring 27 insgesamt mit dem Oberrohr 19 und dem Außenrohr 3 fest verklebt ist. Die nicht verklebte restliche Länge des Abstandrings 25 greift in den Ringspalt zwischen dem Unterrohr 17 und dem Außenrohr 5 der Innen­ steckhülse ein und bildet somit gewissermaßen die Feder in der Nut dieses Ringspalts. Der Verbindungsspalt zwischen den Kanten des Unterrohrs 17 und des Oberrohrs 19 ist mit einem Klebeband 32 versiegelt, wodurch Unterteil A und Oberteil B mittels des Steckverschlusses C fest und dicht­ schließend zusammengehalten werden.
Das Unterteil A ist bodenseitig mit einem Blechboden 33 verschlossen, welcher über einen Bördel 35 dichtschlie­ ßend und fest mit dem Rand des Unterrohres 17 verbunden ist. Im Boden des tellerförmig ausgebildeten Bodendeckels 33 ist eine elastische Stützscheibe 37 angeordnet, die eine ebenfalls elastische Ausgleichscheibe 39 trägt, auf welcher sich das Bodenstück der Munition 15 abstützt.
Das Oberteil B ist kopfseitig ebenfalls mit einem Blech­ deckel 41 verschlossen, welcher wieder über einen Bördel 43 dichtschließend und fest mit dem Rand des Oberrohres 19 verbunden ist. Im Boden des auch hier tellerförmig ausgebildeten Blechdeckels 41 ist wieder eine elastische Stützscheibe 45 angeordnet.
Der Ringspalt 29 am Unterteil A und der Ringspalt 31 am Oberteil B ist jeweils durch Auffüllen mit einem Schaum­ stoff ausgesteift.

Claims (6)

1. Munitionsverpackung, vorzugsweise für großkalibrige Munition, aus einer aus spiralgewickeltem Papier oder spiralgewickelter Pappe unter Anordnung von Sperr­ schichten hergestellten und aus einem Unterteil und ein­ em Oberteil bestehenden zweiteiligen zylindrischen Steckhülse, bei welcher Unterteil und Oberteil mit einem Blechboden und einem Blechdeckel verschlossen sind und bei welcher Unterteil und Oberteil an den einander zugewandten Enden durch im wesentlichen form­ schlüssigen Umgriff auf einer bestimmten Führungslänge zu einem nut- und federartigen Steckverschluß ausge­ bildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckhül­ se eine zweiteilige zylindrische Innensteckhülse (1, 3 und 5, 7) ist, um welche eine ebenfalls zweitei­ lige, aus einem Unterteil (A) und einem Oberteil (B) bestehende zylindrische Außensteckhülse (17 und 19) aus ebenfalls spiralgewickeltem Papier oder spiralgewickel­ ter Pappe angeordnet ist, welche unter Freilassen eines Ringspaltes (29, 31) mittels Abstandringen (21, 23 und 25, 27) wenigstens im Bereich des Oberteils fest mit der Innensteckhülse (1, 3 und 5) verbunden ist.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (B) der Innensteckhülse (1, 3) und der Au­ ßensteckhülse (19) von einem gemeinsamen Blechdeckel (41) verschlossen ist, der mit dem kopfseitigen Rand der Au­ ßensteckhülse (19) dichtschließend und fest verbördelt ist.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß das Unterteil (A) der Innensteckhülse (5) und das Unterteil (A) der Außensteckhülse (17) über wenig­ stens einen Abstandring (21) miteinander fest verbunden und mit einem gemeinsamen Blechboden (33) verschlossen sind, der mit dem bodenseitigen Rand des Unterteils (A) der Außensteckhülse (17) dichtschließend und fest verbör­ delt ist.
4. Verpackung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zusätzlich zum Verschluß durch den Blech­ deckel (41) und den Blechboden (33) die Innensteckhülse (1) getrennt durch je einen weiteren Blechdeckel und Blechboden verschlossen ist.
5. Verpackung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Ringspaltteil im Bereich eines Steckverschlusses (C) ein Abstandring (25) angeord­ net ist, der entweder mit den Rohren (5 und 17) des Un­ terteils (A) oder vorzugsweise mit den Rohren (3 und 19) des Oberteils (B) der jeweiligen Innensteckhülse und Au­ ßensteckhülse fest verbunden ist.
6. Verpackung nach irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Rohren der Innensteckhülse (3 und 5) und der Außensteckhülse (17 und 19) befindliche Ringspalt (29, 31) durch Auffüllung mit einem Schaumstoff ausgesteift ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19514988A1 (de) * 1995-04-24 1996-10-31 Rheinmetall Ind Ag Verpackungsbehälter für großkalibrige Munition
EP0945701A1 (de) * 1998-03-23 1999-09-29 Rheinmetall W & M GmbH Verpackungsbehälter für eine grosskalibrige Patrone

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