DE370636C - Ansaugleitung fuer vielzylindrige Motoren - Google Patents
Ansaugleitung fuer vielzylindrige MotorenInfo
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- DE370636C DE370636C DEF48953D DEF0048953D DE370636C DE 370636 C DE370636 C DE 370636C DE F48953 D DEF48953 D DE F48953D DE F0048953 D DEF0048953 D DE F0048953D DE 370636 C DE370636 C DE 370636C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M1/00—Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/43—Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel
- F02M2700/4302—Arrangements for supplying air, fuel or auxiliary fluids to a combustion space of mixture compressing engines working with liquid fuel whereby air and fuel are sucked into the mixture conduit
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Description
- Ansaugleitung für vielzylindrige Motoren. Die Erfindung bezieht sich auf solche Ansaugleitungen bekannter Art für vielzylindrige Motoren, deren. Zylinder in zwei Gruppen eingeteilt sind, welchen das Zündgemisch durch von einem mittleren Zuleitungsrohr abgegabelte Zuführungsleitungen zuströmt, so daß es den verschieden entfernt liegenden Zylindern möglichst gleichmäßig zugeführt wird. Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, welchem ein zwölfzylindriger Motor zugrunde gelegt ist, -wobei je sechs Zylinder in zwei Gruppen von drei Zylindern zu. einem Block vereinigt sind.
- Abb. i ist ein in der Ebene der Ansaugleitungen teilweise geschnittener Grundriß.
- Abb. 2 veranschaulicht die Reihenfolge der Phasen in den Zylindern jedes Blockes, und -Abb. 3 zeigt die Aufkeihmg der Kurbeln der Antriebskolben.
- Bei einem sechszylindrigen Viertaktmotor der veranschaulichten Art finden, wenn die von i bis 6 fortschreitenden Ziffern die in Abb. i von links nach rechts aufeinanderfolgenden Zylinder bezeichnen, die Saugperioden der Zylinder nacheinander in der Reihenfolge i, 5, 3, 6, 2, q. statt, wobei die Abstände der Hübe voneinander =2o ° betragen, wie in Abb. 2 veranschaulicht ist, in welcher die schraffierten Rechtecke die Saughübe und die anderen Rechtecke nacheinander die Kompressions-, Expansions-und Auslaßhübe bedeuten. Wie in Abb: 3 dargestellt, beträgt der Abstand der in der Reihenfolge der Saughübe angenommenen Zylinderkurbeln i?o°. Es ist bekannt, daß die Phasen eine Dauer von etwa 22o° haben und sich daher, wie aus Abb. 2 ersichtlich, um ungefähr ioo° überlagern. Wenn infolgedessen in Zylinder i die geringste Ansaugung von Gemisch stattfindet, indem sich der Kolben in der Nähe seines unteren Totpunktes befindet, so befindet sich der Zylinder 5 in der Nähe der maximalen Ansaugungsstärke. Es folgt hieraus, daß ein Teil des Gemisches, der schon von i angesaugt war, nach 5 und von hier nach 3 usw. übertritt, wenn keine Vorkehrung getroffen wird, um diesen Übelstand zu beseitigen.
- Es wurden bereits mehrere Vergaser angewandt, um zwecks Vermeidung einer solchen Überlagerung der Saughübe aus zwei oder drei Zylindern bestehende Gruppen getrennt zu speisen. Derartige Anordnungen führen jedoch infolge der Verwendung mehrerer Vergaser zu hohen Herstellungskosten und zu einer verwickelten Ausführung der Regulierungsvorrichtungen.
- Zu gleichem Zweck hat man gegabelte Zuleitungsrohre seitlich außerhalb des Motors angebracht, deren abgezweigte Leitungen die einzelnen Zylindergruppen speisen. Diese Anordnung bringt verhältnismäßig scharfe Richtungsänderungen mit sich und verursacht vor allem, wenn der erstrebte Erfolg erreicht werden soll, eine sehr erhebliche Längenausdehnung der äußeren Verteilungsleitung, wodurch die Bemessung des Motors beträchtlich vergrößert wird, wobei es zwecks guter Wirkung erforderlich ist, das Gemisch durch Beheizung der außerhalb des Motorblockes liegenden Leitung auf einer hohen Temperatur zu halten.
- Demgegenüber bezweckt die Erfindung unter Verwendung eines einzigen Vergasers und unter Vermeidung der gekennzeichneten Nachteile eine gleichmäßige Zuführung des Gasgemisches zu den verschieden entfernt liegenden Zylindern dadurch, daß jede der beiden zwischen dem Kühlmantel und den Zylinderkörpern angeordneten abgegabelten Zweigleitungen des Zuleitungsrohres sich zunächst von der Gabelung aus auf der einen Längsseite der Ventile der zugehörigen Zylindergruppe nach dem, äußeren Ende dieser Gruppe erstreckt, dann in einem halbkreisförmigen Bogen auf der anderen Längsseite der betreffenden Ventilgruppe bis zum innersten Ventil derselben zurückgeführt wird und mit diesem Zweig an die Ventile dieser Gruppe angeschlossen ist.
- Wie Abb. i zeigt, zweigt sich vom Vergaser i das Ansaugrohr a ab, welches gegabelt und an die Blöcke 3 und 4. angeschlossen ist. In letzteren setzt sich das Rohr, immer von dem heißen Wasser der Wassermäntel umgeben, fort und gabelt sich zu zwei symmetrisch liegenden Rohren 5 und 5', die auf der einen Längsseite an den Ventilen 6, 7, 8 bzw. 6', 7', 8' vorbeigeführt sind, dann durch eine halbkreisförmige Überleitung auf die andere Längsseite vor die betreffende Ventilgruppe treten und bis zum innersten Ventil 8 bzw. 8' derselben zurückgeführt werden. Zu jedem Ventil 6, 7, 8, 6', 7', 8' führt dann eine kurze Abzweigung dieses Zweiges der Leitung. Das Leitungssystem ist, wie Abb. i erkennen läßt, in den Wassermantel io des Motors eingeschlossen, so daß das Gemisch warm gehalten wird. Zum gleichen Zweck ist ein Wassermantel 9 für den Teil a der Zuleitung angewandt, welche vom Vergaser zum Motor führt. In diesem letzteren Wassermantel läuft das warme, von den Kühlmänteln der Motoren herkommende Wasser um und wird dann durch das Rohr ii zum Rückkühler geleitet.
- Aus der Zeichnung geht hervor, daß der Abstand zwischen den Zylindern, in denen die Ansaugungsphasen, wie eingangs ausgeführt, nacheinander beginnen und sich teilweise überlagern, so groß ist, daß das Rücksaugen des Gemisches von einem Zylinder zu dem unmittelbar darauffolgenden wirksam verhindert wird.
- Diese Anordnung der Ansaugleitung ergibt daher folgende Vorteile Der schädliche von der Ansaugung des einen Zylinders eines vielzylindrigen Motors auf die Ansaugung des vorigen Zylinders ausgeübte Einfluß wird vermieden, weil die die beiden Zylindergruppen, in denen die Saughübe abwechselnd stattfinden, verbindenden Verzweigungen von solcher Abmessung sind, daß sie als Gemischbehälter dienen können., um die Ansaugung im folgenden Zylinder zu verhindern, auf den Zylinder, in welchem der Saughub stattfindet, einen nennenswerten Einfluß ausüben.
- Die Leitungen werden in den besten Temperaturverhältnissen erhalten, ohne Hilfsheizmittel zu verwenden.
- Die Größenbemessung des Motors wird verringert und die Unterbringung der Vergasungsvorrichtung vereinfacht.
Claims (1)
- P?.TRNT-A-x sPRUcH: Ansaugleitung für vielzylindrige Motoren, derenZylinder in zweiGruppen eingeteilt sind, welchen das Zündgemisch durch von einem mittleren Zuleitungsrohr abgegabelte Zweigleitungen zuströmt, so daß es den verschieden entfernt liegenden Zylindern gleichmäßig zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden zwischen dem Kühlmantel und den Zylinderkörpern angeordneten Abzweigleitungen (5 und 5') sich zunächst von der Gabelung aus auf der einen Längsseite der Ventile der zugehörigen Zylindergruppe nach dem äußeren Ende dieser Gruppe erstreckt, dann in einem halbkreisförmigen Bogen auf der anderen Längsseite der betreffenden Ventilgruppe bis zum innersten Ventil derselben (8, 8') zurückgeführt wird und mit diesem Zweig an die Ventile (6, 7 imd 6', T) dieser Gruppe angeschlossen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF48953D DE370636C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Ansaugleitung fuer vielzylindrige Motoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF48953D DE370636C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Ansaugleitung fuer vielzylindrige Motoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370636C true DE370636C (de) | 1923-03-05 |
Family
ID=7102598
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF48953D Expired DE370636C (de) | 1921-03-27 | 1921-03-27 | Ansaugleitung fuer vielzylindrige Motoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370636C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015456B (de) * | 1954-10-14 | 1957-09-12 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Waermetauscher |
| DE1294087B (de) * | 1963-01-11 | 1969-04-30 | Daimler Benz Ag | Mehrzylinder-Brennkraftmaschine mit mehreren, hoechstens jeweils drei Zylinder mit Luft versorgenden Ansaugleitungen |
-
1921
- 1921-03-27 DE DEF48953D patent/DE370636C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1015456B (de) * | 1954-10-14 | 1957-09-12 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Waermetauscher |
| DE1294087B (de) * | 1963-01-11 | 1969-04-30 | Daimler Benz Ag | Mehrzylinder-Brennkraftmaschine mit mehreren, hoechstens jeweils drei Zylinder mit Luft versorgenden Ansaugleitungen |
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