DE370165C - Medikamentenhalter mit Deckeloeffner - Google Patents
Medikamentenhalter mit DeckeloeffnerInfo
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- DE370165C DE370165C DEG56774D DEG0056774D DE370165C DE 370165 C DE370165 C DE 370165C DE G56774 D DEG56774 D DE G56774D DE G0056774 D DEG0056774 D DE G0056774D DE 370165 C DE370165 C DE 370165C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C19/00—Dental auxiliary appliances
- A61C19/02—Protective casings, e.g. boxes for instruments; Bags
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Description
- Medikamentenkalter mit Deckelöffner. Die Zahnärzte benötigen bei der Behandlung ihrer Patienten eine große Anzahl verschiedenartiger Medikamente, welche in kleinen Glasgefäßen untergebracht und in den bekannten Medikamentenhaltern von federnden Bügeln getragen werden. Da diese Medikamente zum Teil aus scharfen Säuren bestehen, so ist der Arzt beim Arbeiten mit denselben der Gefahr ausgesetzt, daß die an dem Verschluß haftende Säure beim öffnen des Medikamentenglases Verletzungen, wie Anätzen der Finger usw., verursacht.
- Das Arbeiten mit solchen Säuren ist daher nicht nur äußerst gefährlich, sondern in gewisser Hinsicht auch sehr unhygienisch. Ein gefahrloses öffnen mittels eines geeigneten Deckelöffners solcher in einem der bekannten Medikamentenhalter untergebrachter Medikamentengläser bildet den Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher veranschaulicht. Es zeigt: Abb. i eine Seitenansicht des Medikamentenhalters mit Deckelöffner, Abb. 2 eine Draufsicht, Abb. 3 eine Vorderansicht des Deckelöffners selbst, Abb. 4. einen Schnitt nach der Linie _A-B der Abb. 3.
- Der Medikamentenöffner besteht in der Hauptsache aus dem Bügel i, aus der durch das Scharnier 2 zweiteilig ausgebildeten Querstrebe 3, den Greif erbügeln q. und den daran anschließenden Drucklappen 5. Das eine Ende 3a der Querstrebe 3 ist durch die Schraube 6 mit dem Bügel i drehbar verbunden; das andere Ende 3b dagegen an dem Stift 7 angelenkt, der außerdem in Bohrungen die beiden U-förmigen Auslegearme 8 durchsetzt. Mit den letzteren sind die Drucklappen 5 und die darin anschließenden GreiferbÜgel q. befestigt, wobei ein selbsttätiges Zusammengehen derselben durch eine um den Stift 7 gelegte Spiralfeder 9, deren Enden sich jeweils an die Lappen 5 anlegen, bewirkt wird.
- Die Anordnung des beschriebenen Deckelöffners an einem der gebräuchlichen Medikamentenhalter, die in bekannter Weise aus dem Sockel i o, der Tragsäule ii mit aufgesetztem Tragkranz 12 und Abschlußkappe 13 1)estehen, erfolgt zunächst in der Weise, daß fler Bügel i auf die Abschlußkappe 13 aufgesetzt wird, wobei die Greif erarme 4. durch Zusammendrücken der unter Federdruck stehenden Lappen 5 so weit geöffnet über den Verschluß 1:f des Medikamentenglases 15 gebracht werden und denselben dabei derart erfassen, daß der Glasverschluß 1q. durch die Querstrel:e 3 um das Scharnier 2 ausgeschwenkt werden kann. Die Medikamentengläschen werden dabei in bekannter Weise von den am Tragkranz 12 befestigten, federnd ausgebildeten Haltern 17 getragen. Um ein unbeabsichtigtes Herausfallen des Glasverschlusses 14 beim öffnen zu vermeiden, sind an den Greiferarmen noch Randzargen 16 angeordnet. Auf die beschriebene Weise kann nun der Deckelöffner durch Drehen um die Befestigungsschraube 6 auf das gewünschte Medikamentenglas aufgesetzt werden, ohne daß man sich dabei durch die am Deckelverschluß haftende Säure verletzt. Die Erfindung stellt dadurch einen wesentlichen Fortschritt dar, sowohl in hygienischer Beziehung als auch dadurch, daß der Deckelöffner an den bereits eingeführten Medikamentenhaltern ohne weiteres in der beschriebenen Weise verwendet werden kann.
Claims (3)
- PATENT-ANsPRÜcHE: i. Medikamentenhalter mit Deckelöffner, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelöffner wagerecht sowie auch senkrecht ausschwenkbar angeordnet ist.
- 2. Medikamentenhalter mit Deckelöffner nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß der Deckelöffner durch den Bügel (i) nach Aufsetzen auf die Abschlußkappe (i3) in seiner Lage gesichert ist.
- 3. Medikamentenhalter mit Deckelöffner nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Greifarme (q.) und die anschließenden Drucklappen (5) mit U-förmigen Auslegern (8) ausgestattet sind, welche um den Bolzen (7) drehbar sowie durch die Feder (9), deren Enden sich kraftschlüssig gegen die Drucklappen anlegen. federnd ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56774D DE370165C (de) | Medikamentenhalter mit Deckeloeffner |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG56774D DE370165C (de) | Medikamentenhalter mit Deckeloeffner |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE370165C true DE370165C (de) | 1923-02-27 |
Family
ID=7131406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG56774D Expired DE370165C (de) | Medikamentenhalter mit Deckeloeffner |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE370165C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6073785A (en) * | 1997-04-01 | 2000-06-13 | Norcool A.S. | Container dispensing apparatus |
-
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- DE DEG56774D patent/DE370165C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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