DE337918C - Konservenglasoeffner mit Drahtschlaufe und Vorrichtung zum Anziehen derselben - Google Patents
Konservenglasoeffner mit Drahtschlaufe und Vorrichtung zum Anziehen derselbenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/20—Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action
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Description
- Konservenglasöffner mit Drahtschlaufe und Vorrichtung zum Anziehen derselben. Konservenglasöffner, welche eine Drahtschlinge verwenden, die zwischen Gummiring und Glas unter Zuhilfenahme von Knebeln u: dgl. eingepreßt wird, sind bereits vorbekannt geworden.
- Diese bekannten Einrichtungen haben den großen Nachteil, daß die Drahtschlingen mit den Knebeln, Hebeln o. dgl., durch welche dieselben angespannt werden sollen, fest verbunden sind, oder doch wenigstens derart, daß bei dem leicht eintretenden Zerreißen oder Brechen einer Drahtschlinge die Aus- und Umwechslung einer neuen Schlinge bestimmte Fachkenntnisse erfordert, sofern die Umwechslung überhaupt praktisch möglich ist. Immer aber müssen die Drahtschlingen derart groß beschaffen sein, daß sich das Öffnen sowohl der größten wie der kleinsten Konservengläser damit ermöglichen läßt, da es natürlich nicht angeht, einen derartigen Gegenstand in mehrfachen Exemplaren vorrätig zu halten. Hierbei erfährt die Drahtschlinge beim Schließen derselben außerordentlich wechselnde Beanspruchungen und Durchbiegungen, wobei häufig der beim Öffnen großer Konservengläser ziemlich gestreckte Draht beim Öffnen kleiner Konservengläser um den Knebel gewunden und auf kurze Biegung beansprucht wird, was natürlich in kurzer Zeit zu einem Bruch der Drahtschlinge führen muß, um so mehr, als diese aus hartem, widerstandsfähigem Material hergestellt sein muß.
- Diese Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet der Erfindungsgegenstand dadurch, daß derselbe die Drahtschlinge und die Vorrichtung zum Anziehen derselben vollständig voneinander trennt. Hierdurch wird die Schlinge zu einem selbständigen Körper, die zudem in mehreren Größen vorrätig gehalten werden kann, die aber auch hierdurch den neuen Vorteil bietet, daß das Umlegen der Schlingen um die Gefäße einfacher und handlicher geschehen kann als bei den bekannten mit Knebeln o. dgl. versehenen Schlingen. Die Schlinge selbst stellt sich hiernach als eine einfache Drahtschlaufe mit zwei an den Enden befindlichen Ösen dar, wobei die Schlingenform durch eine kurze, über die Enden greifende Öse festgehalten wird. Zum Anziehen der Schlinge dient dann eine einfache Zange mit sich nach außen öffnendem Maul, deren Backen zu Haken gestaltet sind, welche in die Ösen der Drahtschlingen eingreifen.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. r eine Ansicht der Zange, und Fig. a eine Ansicht der Stahldrahtschlaufe. Die Zange besteht aus zwei ungleicharmigen Schenkeln a und b, die gelenkig miteinander verbunden sind. Der längere Schenkelarm trägt zur besseren Handhabe einen Holzgriff, während dagegen der kürzere Schenkel am Ende hakenförmig ausgebildet ist. Die Stahldrahtschlaufe hat an ihren Enden je eine Öse, die durch einen Ring c durchgezogen und zusammengehalten wird.' Zwecks Öffnend eines Einkochglases wird zunächst die Schlinge so zwischen Deckel und Glasrand gelegt, daß der Draht sich entweder unter- oder oberhalb des Ringes, aber nicht über Kreuz zwischen Deckel oder Glaswandgummiring, einlegt. Hierauf werden die Haken der Zange in die Ösen der Schlinge geführt und durch Zusammendrücken der beiden Schenkel a und b die Stahldrahtschlaufe zusammengezogen, wobei sich der Deckel vom Glase abhebt, ohne den Gummiring zu beschädigen.
Claims (1)
- PATENT-ANsPRUcH: Konservenglasöffner mit Drahtschlaufe und Vorrichtung zum Anziehen derselben, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtschlinge einen selbständigen, vom Anzugsorgan derselben losgelösten Körper darstellt, welcher an den Enden mit zwei Ösen ausgestattet ist, welche durch eine Schlaufe (c) zusammengehalten werden, wobei das Anzugsorgan aus einer Zange mit sich nach außen öffnenden, hakenförmig gekrümmten Backen besteht, welch letztere in die Drahtschlaufe eingelegt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE337918T | 1920-09-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE337918C true DE337918C (de) | 1921-06-10 |
Family
ID=6221988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920337918D Expired DE337918C (de) | 1920-09-23 | 1920-09-23 | Konservenglasoeffner mit Drahtschlaufe und Vorrichtung zum Anziehen derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE337918C (de) |
-
1920
- 1920-09-23 DE DE1920337918D patent/DE337918C/de not_active Expired
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