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DE3700619C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3700619C2
DE3700619C2 DE3700619A DE3700619A DE3700619C2 DE 3700619 C2 DE3700619 C2 DE 3700619C2 DE 3700619 A DE3700619 A DE 3700619A DE 3700619 A DE3700619 A DE 3700619A DE 3700619 C2 DE3700619 C2 DE 3700619C2
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Germany
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plates
tooth
longitudinal
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serration
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DE3700619A
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Siegfried 7135 Wiernsheim De Fricker
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Leviat GmbH
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Individual
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B1/38Connections for building structures in general
    • E04B1/388Separate connecting elements
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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    • E04F13/0853Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements adjustable perpendicular to the wall
    • E04F13/0855Separate fastening elements without load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements adjustable perpendicular to the wall adjustable in several directions, one of which is perpendicular to the wall
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    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verankerung von Platten mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Verankerungsvorrichtung dieser Art weist als Träger einen Gewindebolzen auf, der zwischen zwei vom vertikalen Halteteil horizontal abstrebenden Platten des horizontalen Trageteiles axial verschiebbar in einem Muttergewinde geführt ist, das in quer zu den horizontalen Platten und dem Gewindebolzen angeordneten Lagerplatten für den Träger ausgebildet ist. Der Träger, nämlich der axial verstellbare Gewindebolzen, ist dabei gegen unbeabsichtigtes Verdrehen durch Kontermittel, beispielsweise Kontermuttern, gesichert. Diese Vorrichtung läßt sich ohne wesentliche Verformungsarbeiten, beispielsweise Biegearbeiten, billig aus Flachmaterial herstellen, besitzt eine hohe Steifigkeit und läßt sich leicht zu einer biegesteifen, stabilen Verankerungsvorrichtung zusammensetzen. Infolge der Ausbildung des Trägers als Gewindebolzen mit zugehörigem Muttergewinde in den Querplatten, in denen der Gewindebolzen gelagert ist, und infolge seiner zur Sicherung erforderlichen Anordnung von Kontermuttern oder dgl. wird diese Vorrichtung trotz ihrer Einfachheit noch als zu aufwendig und daher auch zu teuer angesehen.
Bei einer zum Stand der Technik gehörenden Vorrichtung (EP-OS 01 32 003) besteht der vertikale Halteschenkel aus parallelen, senkrecht zur Oberfläche des Verankerungsgrundes stehenden flachen Haltestreben, zwischen denen ein Verankerungselement in Form einer Schraubbolzenverbindung vorgesehen ist. Die beiden flachen Haltestreben bestehen aus einem Flachband, das im oberen Teil haarnadelförmig abgebogen ist und dessen untere Abschnitte mit laschenartig gebogenen Teilen zusammenwirkt, die den horizontalen Tragschenkel bilden, wobei ferner der haarnadelförmig gebogene Halteschenkel mit seinen unteren Teilen gleichfalls derart in Richtung auf den horizontalen Tragschenkel abgebogen und durch Nietung oder Schweißung mit diesem zu einer biegesteifen Vorrichtung verbunden ist. Der laschenartig gebogene, horizontale Tragschenkel weist ein Innengewinde auf, in welchem der Gewindebolzen eines waagerecht verstellbaren Trägers angeordnet ist. Das freie Ende des Trägers ist mit einer Auflagerfläche für die abzustützende Platte ausgebildet und weist einen senkrechten Haltestift auf, der in eine entsprechende Ausnehmung der zu befestigenden Wandplatte eingreift.
Der im runden, ösenartig gebogenen, horizontalen Tragschenkel gelagerte Träger läßt sich somit stufenlos in waagerechter Richtung verstellen, so daß die dem eigentlichen Mauerwerk vorgelagerte Platte in ihrem seitlichen Abstand vom Mauerwerk genau einjustierbar ist.
Diese bekannte Vorrichtung erfordert einen erheblichen Herstellungsaufwand. Der vertikale Halteschenkel kann zwar aus einem einfachen Blechstreifen ausgestanzt werden, wobei jedoch infolge der vorgesehenen Nasen und der Verzahnung an diesen Blechstreifen ein nicht unerheblicher Materialaufwand erforderlich ist. Herstellungsgemäß aufwendig ist ferner, daß der vertikale Halteschenkel mehrfach abgebogen werden muß, wodurch teure Biegeverformungen auf entsprechenden teuren Biegevorrichtungen bzw. Biegemaschinen erforderlich werden. Nachteilig ist ferner die Herstellung des horizontalen Tragschenkels, der zu einer fest geschlossenen Halteöse für den horizontal verstellbaren Trägerteil gebogen werden muß, was umständlich und aufwendig ist. Schließlich müssen der vertikale Halteschenkel und der horizontale Tragschenkel durch Nietung und/oder Schweißung derart miteinander fest verbunden werden, daß die Vorrichtung als ganzes eine ausreichende Trag- und Biegesteifigkeit erhält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Vorrichtung derart weiter zu vereinfachen, daß sie mit einfachen Mitteln kostengünstig hergestellt werden kann, einfach zu montieren ist und eine gewindeunabhängige Einjustierung des Trägers sowie eine zuverlässige Sicherung gegen Axialverstellung und Verdrehung ohne zusätzliche Konterung möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung mit den Merkmalen nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem winkelförmigen Halter, der einen am Verankerungsgrund befestigbaren vertikalen Halteteil und einen aus zwei parallelen Platten ausgebildeten, von ihm horizontal abstrebenden Tragteil hat. Zwischen diesen horizontal abstrebenden parallelen Platten befindet sich der Träger, der durch Zusammenklemmen der Platten mittels Spannteilen in diesen gelagert ist. Durch die Ausbildung eines Kerbzahnes an der Innenseite einer der den Träger bildenden und ihn ihm gespannten Zustand einklemmenden Platten erhält man eine formschlüssige Verbindung zwischen den horizontalen Platten und dem Träger, welche diesen gegen axiale Verschiebung und Verdrehung sichert.
Als Träger kann ein einfaches glattes Rohr verwendet werden, in welches sich der Kerbzahn beim Zusammenspannen der horizontalen Klemmplatten eindrückt. Dabei besteht der besondere Vorteil, daß der Träger, nämlich das gewindelose Rohr mit glatter Mantelfläche, in sehr einfacher Weise in die für den betreffenden Einbaufall notwendige Stellung axial verschoben und verdreht werden kann und nach diesem stufenlosen Einjustieren nur noch das Zusammenspannen der Horizontalplatten, zwischen denen der Träger lagert, erforderlich ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Hälfte eines winkelförmigen Halters der erfindungsgemäßen Plattenverankerungsvor­ richtung in perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 einen Teil der erfindungsgemäßen Plattenver­ ankerungsvorrichtung mit einem im Quer­ schnitt dargestellten rohrförmigen Träger in Vorderansicht.
Die erfindungsgemäße Plattenverankerungsvorrichtung 1 kann über ein (nicht dargestelltes) Ver­ ankerungselement, wie Dübel oder Schraube, an einer Gebäudewand oder dergleichen befestigt werden und weist einen winkelförmigen Halter 2 und einen Träger 3 auf. Der Träger 3 kann gemäß dem vor­ liegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als im Querschnitt kreisringförmiges Rohr ausgeführt sein, dessen Wandung 4 so bemessen ist, daß im Vergleich zu einem aus Vollmaterial bestehenden zylindrischen Bolzen eine erhebliche Gewichtseinsparung gegeben und dennoch eine hohe Festigkeit gewährleistet ist. Am Träger 3 können hier nicht dargestellte Aufnahmezapfen vorgesehen sein, an denen die auf Abstand vor der Gebäudewand anzuordnenden Ver­ blendplatten festgelegt werden können. Die Auf­ nahmezapfen greifen dabei in an den Verblendplatten ausgebildete Löcher ein. Um die Verblendplatten sowohl zueinander als auch in bezug zur Gebäudewand genau ausrichten zu können, kann mittels der Plattenverankerungsvorrichtung 1 eine exakte Justierung in verschiedenen Richtungen vertikal, horizontal und diagonal vorgenommen werden, wobei auch Nachjustierungen durchgeführt werden können, ohne daß die Verblendplatten demontiert werden müssen. Die Plattenverankerungs­ vorrichtung 1 ist insgesamt so stabil ausge­ führt, daß selbst sehr große Wind-, Sog- und Druck­ kräfte absolut sicher aufgefangen werden, so daß die Verblendplatten fest und wackelfrei an bzw. vor der Gebäudewand gehalten sind.
Der winkelförmige Halter 2 besitzt einen an der Gebäudewand festlegbaren vertikalen Halteteil 5, der zwei im wesentlichen parallele, senkrecht zur Oberfläche des Verankerungsgrundes stehende flache Haltestreben 6, 7 aufweist. Zwischen den beiden Haltestreben 6, 7 kann das in die Gebäude­ wand einzubringende dübel- oder schraubankerförmige Verankerungselement positioniert sein, das die Haltestreben 6, 7 gegen die Wand drückt, so daß der Halter 2 unverrückbar festgelegt ist.
Der horizontale Tragteil 8 des winkelförmigen Halters 2 besteht aus zwei parallelen Klemmplatten 9, 10. Die vertikalen Haltestreben 6, 7 und die horizonta­ len Klemmplatten 9, 10 liegen jeweils etwa in den­ selben vertikalen Parallelebenen. Sowohl die Halte­ strebe 6 und die Klemmplatte 9 als auch die Halte­ strebe 7 und die Klemmplatte 10 sind als winkel­ förmige Stanzteile ausgebildet, wodurch eine materialeinheitlich einstückige Ausführung gegeben ist, die eine hohe Festigkeit besitzt und zudem kostengünstig herstellbar ist. Die beiden Halte­ streben 6, 7 sind am oberen Endbereich 11 aufein­ ander zugebogen und miteinander verbunden, wobei diese Verbindung bevorzugt als Punktschweißstelle ausgeführt sein kann.
An der der Gebäudewand zugewandten Rückseite der Haltestreben 6, 7 sind C-förmige Aussparungen 12 ausgebildet, in die eine hier nicht dargestellte Keilplatte eingesetzt werden kann. Durch horizontales Verschieben der sich am Verankerungs­ element abstützenden Keilplatte kann die Platten­ verankerungsvorrichtung 1 in vertikaler Richtung stufenlos verstellt werden.
Die beiden Klemmplatten 9, 10 besitzen je eine Längssicke 13, die sich bevorzugt über die gesamte Länge der Klemmplatten 9, 10 in horizontaler Richtung erstreckt. Die Längssicke 13 ist im Querschnitt prismenförmig gestaltet, und zwar so, daß ein Teil des Umfangs des Trägerrohres 3 in die Längssicke 13 eingreift, wobei zwei die Längs­ sicke 13 begrenzende Längskanten 14 etwa linien­ förmig außen an der Wandung 4 des Trägerrohres 3 anliegen. Dadurch wird eine einfache und sichere Zentrierung des Trägers 3 in der Längssicke 13 er­ reicht, so daß vorteilhaft auch verschiedene Trägerrohre 3 mit unterschiedlichen Durchmessern wahlweise verwendet werden können. In jedem Falle erfolgt durch die Längssicke 13 eine Zwangs­ zentrierung, ohne daß die Auswölbung der Längssicke 13 an den jeweiligen Durchmesser des Trägerrohres 3 angepaßt sein muß. Da beide Klemmplatten 9, 10 je eine Längssicke 13 aufweisen, ist das Trägerrohr 3 insgesamt zwischen vier parallelen linien­ förmigen Längskanten 14 eingeklemmt.
Der Zeichnung ist zu entnehmen, daß im Abstandsbereich zwischen den beiden Längskanten 14 der Klemmplatte 9 an deren Innenseite 15 innerhalb der Längssicke 13 und im freien Endbereich des Tragteiles 8 ein einziger Kerbzahn 16 angeordnet ist. Der Kerbzahn 16 kann am Grund der Längssicke 13 z. B. durch Schweiß- oder Niet­ verbindung befestigt sein. In bevorzugter Ausführung kann der Kerbzahn 16 aber auch materialeinheitlich einstückig mit der Klemmplatte 9 ausgeführt sein. Es kann z. B. von außen gegen die Auswölbung der Längs­ sicke 13 eine entsprechende Einprägung in die Klemm­ platte 9 eingedrückt werden, wodurch der an der Innen­ seite 15 vorstehende Kerbzahn 16 gebildet wird. Die Fig. 1 zeigt deutlich, daß der Kerbzahn 16 bevorzugt derart keil- oder meißelförmig ausgeführt sein kann, daß eine Schneidkante 17 und zwei schräge Keilflächen gebildet sind. Die Schneidkante 17 erstreckt sich quer zur Längsrichtung der Sicke 13, so daß sie eine Sehne innerhalb des Bogens der Längssicke 13 bildet. Die beiden Klemmplatten 9, 10, die das Trägerrohr 3 seit­ lich umschließen, sind durch Spannteile verbunden, die beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als Gewindeschrauben 18 ausgebildet sind. Der rohrförmige Träger 3 ist aufgrund der Spannkraft der Gewin­ deschrauben 18 absolut fest zwischen den Klemmplatten 9, 10 in den Längssicken 13 eingeklemmt, so daß sowohl eine formschlüssige als auch kraftschlüssige Verbin­ dung hergestellt ist. Die Gewindeschrauben 18 befinden sich im Bereich von zwei Stegteilen 19 der Klemmplatten 9, 10. Zwischen den beiden Stegteilen 19 einer jeden Klemmplatte 9, 10 ist die Längssicke 13 bevorzugt symmetrisch aus­ gebildet. Die Gewindeschraube 18 besitzt einen Kopf 20, der für den Eingriff eines Betätigungs­ werkzeugs einen Innensechskant (Inbus) aufweisen kann, und an der Außenseite des Stegteils 19 der einen Klemmplatte 10 anliegt. Die Gewinde­ schrauben 18 durchsetzen je eine Bohrung im Steg­ teil 19 der Klemmplatte 10 und greifen mit einem Gewindeende 21 in je eine Gewindebohrung 22 des gegenüberliegenden Stegteils 19 der anderen Klemm­ platte 9 ein. An Stelle der Gewindebohrung 22 kann auf das Gewindeende 21 der Gewindeschraube 18 auch eine Gewindemutter aufgeschraubt werden. Die Fig. 1 zeigt, daß die beiden Gewinde­ bohrungen 22 bezüglich des Kerbzahns 16 in ent­ gegengesetzten Richtungen diagonal versetzt ange­ ordnet sind, und zwar so, daß die untere Ge­ windebohrung 22 von der vertikalen Haltestrebe 6 weiter entfernt ist als die im oberen Stegteil 19 ausgebildete obere Gewindebohrung 22.
Der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß der in der Längs­ sicke 13 der Klemmplatte 9 angeordnete Kerbzahn 16 durch Anziehen der Gewindeschrauben 18 in die Wandung 4 des Trägerrohres 3 hineingedrückt wird, wobei die Wandung 4 an dieser Stelle in den Hohl­ raum des Trägerrohres 3 zurückweichen kann. Da­ durch ist eine absolut sichere Rastarretierung des Trägers 3 zwischen den Klemmplatten 9, 10 des Tragteils 8 gegeben. Das Trägerrohr 3 kann dabei weder in axialer Richtung verstellt noch um seine Längsachse verdreht werden. Dennoch ist bei der erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung eine genaue stufenlose Einstellung bei der Montage des Trägers 3 im Tragteil 8 möglich. Wenn die obere und die untere Gewindeschraube 18 entsprechend gelöst sind, kann das Trägerrohr 3 axial vorgezogen oder zurückge­ schoben und/oder nach links oder rechts verdreht werden, so daß eine individuelle Justierung möglich ist und die Verblendplatten sehr genau aus­ gerichtet werden können. Beim Justieren des Träger­ rohres 3 im Tragteil 8 ist eine Dreipunktführung gegeben, wobei das Trägerrohr 3 linien­ förmig an den beiden Längskanten 14 der in der Zeichnung rechten Klemmplatte 10, nämlich der ohne Kerbzahn, anliegt.
Bei entsprechender Einstellung der Gewinde­ schrauben 18 kann damit eine weitgehend spielfreie, leichte und genaue Justierung erreicht werden, da das Trägerrohr 3 in dem Prisma der Längssicke 13 genau geführt ist. Nach erfolgter Justierung des Trägerrohres 3 werden die Gewindeschrauben 18 ange­ zogen, so daß die beiden Klemmplatten 9, 10 fest gegen das Trägerrohr 3 gepreßt werden. Dabei dringt der Kerbzahn 16 mit seiner Schneidkante 17 tief in die Wandung 4 des Trägerrohres 3 ein, bis die vier Längskanten 14 der beiden Klemmplatten 9, 10 fest am Trägerrohr 3 anliegen. Die Länge des in das Trägerrohr 3 radial eindringenden Kerbzahns 16 kann zweckmäßig etwas kleiner sein als die Längssicke 13 tief ist.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Plattenverankerungsvorrichtung 1 besteht darin, daß mittels des ausschließlich einen Kerbzahns 16 eine sichere Arretierung des Trägers 3 im Tragteil 8 gewährleistet ist. Zudem ist eine stufenlose Feineinstellung des Trägers 3 möglich und außerdem ist die Herstellung sehr kostengünstig, da der Kerbzahn 16 mit der Klemmplatte ohne besonderen Aufwand gefertigt werden kann. Insgesamt stellt die erfindungsgemäße Plattenverankerungsvorrichtung 1 ein sehr variables Verankerungssystem dar, das vielseitige und äußerst einfach ausführbare Justierungen zur genauen Ausrichtung der Verblend­ platten ermöglicht und außerdem einfach hergestellt werden kann und eine große Stabilität besitzt, so daß in jeder beliebigen Einstell­ position ein absolut fester Halt der Verblend­ platten gewährleistet ist. Dadurch, daß die Sicken 13 über die ganze Länge des horizontalen Tragteiles 8 reichen und bevorzugt der Kerbzahn 16 und die Boh­ rung 22 im Bereich des freien Endes der Klemmplatte 9 angeordnet sind, ergibt sich eine einfache Her­ stellung, insbesondere aber eine hohe Stabilität der Vorrichtung. Dem gleichen Ziele dient es, daß die Sicken 13 symmetrisch zur Mitte des horizontalen Trag­ teiles 8 angeordnet sind und/oder die winkelförmi­ gen Halter 2 als homogene Blechstanzteile ausgebildet sind.
Der Kerbzahn 16 liegt vorzugsweise senkrecht zur Längsrichtung der Sicke 13 und kann nach einem weiteren Ausführungsbeispiel von einem weiteren Kerbzahn, der vorzugsweise parallel zu den Längs­ sicken 13 liegt, gekreuzt sein, so daß sich ein Kerbzahn ergibt ähnlich dem eines Kreuzzahnes, wie er bei Kreuzschlüsseln allgemein bekannt ist.

Claims (14)

1. Vorrichtung zur Verankerung von Platten, insbesondere Verblendplatten, an einem Verankerungsgrund, wie eine Gebäu­ dewand oder dgl., mit einem winkelförmigen Halter (2), der einen am Verankerungsgrund befestigbaren vertikalen Halteteil (5) und einen horizontal abstrebenden Tragteil (8) aus zwei parallelen Platten (9, 10) aufweist, zwischen denen ein mit einer Aufnahme für die zu tragenden Verblendplatten versehener Träger (3) axial verstellbar befestigt und mittel eines Spannteiles festklemmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite (15) mindestens einer der den Träger (3) zwischen sich aufnehmenden horizontalen Platten (9, 10) ein in die Wandung (4) des Trägers (3) eindrückbarer Kerbzahn (16) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden horizontalen Platten (9, 10) des Tragteiles (9) je eine Sicke (13) ausgeformt ist, so daß der als Rohr ausgebildete Träger (3) an zwei in der oberen und unteren Hälfte des Trägerrohres (3) liegende Längskanten (14, 14) der kerb­ zahnfreien Platten (10) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Kerbzahn (16) in einer der Längssicken (13) der Klemmplatte (9) vor­ gesehen und zwischen den beiden Längskanten (14) der zugehörigen Sicke (13) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) zwischen zwei Bohrungen (22) angeordnet ist, die in Stegteilen (19) der Klemmplatte (9) ausgebildet sind und zwischen denen die Längssicke (13) ausgeformt ist, und daß die als Gewindeschrauben (18) ausgeführten Spannteile der Klemmplatten (9, 10) an gegenüberliegenden Seiten des Trägers (3) in den Bohrungen (22) der Stegteile (19) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) keil­ förmig ausgebildet ist und eine sich quer zur Längs­ richtung der Sicke (13) erstreckende sehnenartige Schneidkante (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) mit der Klemmplatte (9) des Tragteils (8) einstückig ausge­ bildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Klemm­ platten (9, 10) des Tragteils (8) über den Kerbzahn (16) zug- und drehgesicherte Träger (3) als Rohr oder Hülse ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (13) über die ganze Länge des horizontalen Tragteiles (8) reichen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) und die Bohrungen (22) im Bereich des freien Endes der Klemm­ platte (9) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längssicken (13, 13) annähernd prismenförmig ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die winkelförmigen Halter (2) einteilige Blechstanzteile sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (13) symmetrisch zur Mitte des horizontalen Tragteiles (8) angeord­ net sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrungen (22) mit seitlichem Abstand vom Kerbzahn (16) auf einer durch den Kerbzahn (16) gehenden schrägen Linie liegend angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Längsrichtung der Sicken (13) angeordnete Kerbzahn (16) mit einem ihn kreuzenden Kerbzahn versehen ist.
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