DE3700619C2 - - Google Patents
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
- E04F13/07—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
- E04F13/08—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verankerung von
Platten mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
Eine Verankerungsvorrichtung dieser Art weist als Träger
einen Gewindebolzen auf, der zwischen zwei vom vertikalen
Halteteil horizontal abstrebenden Platten des horizontalen
Trageteiles axial verschiebbar in einem Muttergewinde geführt
ist, das in quer zu den horizontalen Platten und dem
Gewindebolzen angeordneten Lagerplatten für den Träger ausgebildet
ist. Der Träger, nämlich der axial verstellbare
Gewindebolzen, ist dabei gegen unbeabsichtigtes Verdrehen
durch Kontermittel, beispielsweise Kontermuttern, gesichert.
Diese Vorrichtung läßt sich ohne wesentliche Verformungsarbeiten,
beispielsweise Biegearbeiten, billig aus
Flachmaterial herstellen, besitzt eine hohe Steifigkeit und
läßt sich leicht zu einer biegesteifen, stabilen Verankerungsvorrichtung
zusammensetzen. Infolge der Ausbildung
des Trägers als Gewindebolzen mit zugehörigem Muttergewinde
in den Querplatten, in denen der Gewindebolzen gelagert
ist, und infolge seiner zur Sicherung erforderlichen Anordnung
von Kontermuttern oder dgl. wird diese Vorrichtung
trotz ihrer Einfachheit noch als zu aufwendig und daher
auch zu teuer angesehen.
Bei einer zum Stand der Technik gehörenden Vorrichtung
(EP-OS 01 32 003) besteht der vertikale Halteschenkel aus
parallelen, senkrecht zur Oberfläche des Verankerungsgrundes
stehenden flachen Haltestreben, zwischen denen ein
Verankerungselement in Form einer Schraubbolzenverbindung
vorgesehen ist. Die beiden flachen Haltestreben bestehen
aus einem Flachband, das im oberen Teil haarnadelförmig
abgebogen ist und dessen untere Abschnitte mit laschenartig
gebogenen Teilen zusammenwirkt, die den horizontalen Tragschenkel
bilden, wobei ferner der haarnadelförmig gebogene
Halteschenkel mit seinen unteren Teilen gleichfalls derart
in Richtung auf den horizontalen Tragschenkel abgebogen und
durch Nietung oder Schweißung mit diesem zu einer biegesteifen
Vorrichtung verbunden ist. Der laschenartig gebogene,
horizontale Tragschenkel weist ein Innengewinde auf,
in welchem der Gewindebolzen eines waagerecht verstellbaren
Trägers angeordnet ist. Das freie Ende des Trägers ist mit
einer Auflagerfläche für die abzustützende Platte ausgebildet
und weist einen senkrechten Haltestift auf, der in
eine entsprechende Ausnehmung der zu befestigenden Wandplatte
eingreift.
Der im runden, ösenartig gebogenen, horizontalen Tragschenkel
gelagerte Träger läßt sich somit stufenlos in
waagerechter Richtung verstellen, so daß die dem eigentlichen
Mauerwerk vorgelagerte Platte in ihrem seitlichen
Abstand vom Mauerwerk genau einjustierbar ist.
Diese bekannte Vorrichtung erfordert einen erheblichen
Herstellungsaufwand. Der vertikale Halteschenkel kann zwar
aus einem einfachen Blechstreifen ausgestanzt werden, wobei
jedoch infolge der vorgesehenen Nasen und der Verzahnung an
diesen Blechstreifen ein nicht unerheblicher Materialaufwand
erforderlich ist. Herstellungsgemäß aufwendig ist
ferner, daß der vertikale Halteschenkel mehrfach abgebogen
werden muß, wodurch teure Biegeverformungen auf entsprechenden
teuren Biegevorrichtungen bzw. Biegemaschinen
erforderlich werden. Nachteilig ist ferner die Herstellung
des horizontalen Tragschenkels, der zu einer fest geschlossenen
Halteöse für den horizontal verstellbaren Trägerteil
gebogen werden muß, was umständlich und aufwendig ist.
Schließlich müssen der vertikale Halteschenkel und der
horizontale Tragschenkel durch Nietung und/oder Schweißung
derart miteinander fest verbunden werden, daß die Vorrichtung
als ganzes eine ausreichende Trag- und Biegesteifigkeit
erhält.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Vorrichtung derart weiter zu vereinfachen, daß sie
mit einfachen Mitteln kostengünstig hergestellt werden
kann, einfach zu montieren ist und eine gewindeunabhängige
Einjustierung des Trägers sowie eine zuverlässige Sicherung
gegen Axialverstellung und Verdrehung ohne zusätzliche
Konterung möglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung
mit den Merkmalen nach dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 gelöst.
Die erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtung besteht im
wesentlichen aus einem winkelförmigen Halter, der einen am
Verankerungsgrund befestigbaren vertikalen Halteteil und
einen aus zwei parallelen Platten ausgebildeten, von ihm
horizontal abstrebenden Tragteil hat. Zwischen diesen
horizontal abstrebenden parallelen Platten befindet sich
der Träger, der durch Zusammenklemmen der Platten mittels
Spannteilen in diesen gelagert ist. Durch die Ausbildung
eines Kerbzahnes an der Innenseite einer der den Träger
bildenden und ihn ihm gespannten Zustand einklemmenden
Platten erhält man eine formschlüssige Verbindung zwischen den
horizontalen Platten und dem Träger, welche diesen gegen
axiale Verschiebung und Verdrehung sichert.
Als Träger kann ein einfaches glattes Rohr verwendet
werden, in welches sich der Kerbzahn beim Zusammenspannen
der horizontalen Klemmplatten eindrückt. Dabei besteht der
besondere Vorteil, daß der Träger, nämlich das gewindelose
Rohr mit glatter Mantelfläche, in sehr einfacher Weise in
die für den betreffenden Einbaufall notwendige Stellung
axial verschoben und verdreht werden kann und nach diesem
stufenlosen Einjustieren nur noch das Zusammenspannen der
Horizontalplatten, zwischen denen der Träger lagert,
erforderlich ist.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie
weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind den
Merkmalen der Unteransprüche
zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen
Fig. 1 eine Hälfte eines winkelförmigen Halters der
erfindungsgemäßen Plattenverankerungsvor
richtung in perspektivischer Darstellung und
Fig. 2 einen Teil der erfindungsgemäßen Plattenver
ankerungsvorrichtung mit einem im Quer
schnitt dargestellten rohrförmigen Träger
in Vorderansicht.
Die erfindungsgemäße Plattenverankerungsvorrichtung
1 kann über ein (nicht dargestelltes) Ver
ankerungselement, wie Dübel oder Schraube, an
einer Gebäudewand oder dergleichen befestigt werden
und weist einen winkelförmigen Halter 2 und einen
Träger 3 auf. Der Träger 3 kann gemäß dem vor
liegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als im
Querschnitt kreisringförmiges Rohr ausgeführt sein,
dessen Wandung 4 so bemessen ist, daß im Vergleich
zu einem aus Vollmaterial bestehenden zylindrischen
Bolzen eine erhebliche Gewichtseinsparung gegeben
und dennoch eine hohe Festigkeit gewährleistet ist.
Am Träger 3 können hier nicht dargestellte
Aufnahmezapfen vorgesehen sein, an denen die auf
Abstand vor der Gebäudewand anzuordnenden Ver
blendplatten festgelegt werden können. Die Auf
nahmezapfen greifen dabei in an
den Verblendplatten ausgebildete Löcher ein. Um die
Verblendplatten sowohl zueinander als auch in
bezug zur Gebäudewand genau ausrichten zu können,
kann mittels der Plattenverankerungsvorrichtung 1
eine exakte Justierung in verschiedenen Richtungen
vertikal, horizontal und diagonal vorgenommen
werden, wobei auch Nachjustierungen durchgeführt
werden können, ohne daß die Verblendplatten
demontiert werden müssen. Die Plattenverankerungs
vorrichtung 1 ist insgesamt so stabil ausge
führt, daß selbst sehr große Wind-, Sog- und Druck
kräfte absolut sicher aufgefangen werden, so daß
die Verblendplatten fest und wackelfrei an bzw. vor
der Gebäudewand gehalten sind.
Der winkelförmige Halter 2 besitzt einen an der
Gebäudewand festlegbaren vertikalen Halteteil 5,
der zwei im wesentlichen parallele, senkrecht zur
Oberfläche des Verankerungsgrundes stehende
flache Haltestreben 6, 7 aufweist. Zwischen den
beiden Haltestreben 6, 7 kann das in die Gebäude
wand einzubringende dübel- oder schraubankerförmige
Verankerungselement positioniert sein, das die
Haltestreben 6, 7 gegen die Wand drückt, so daß der
Halter 2 unverrückbar festgelegt ist.
Der horizontale Tragteil 8 des winkelförmigen
Halters 2 besteht aus zwei parallelen Klemmplatten
9, 10. Die vertikalen Haltestreben 6, 7 und die horizonta
len Klemmplatten 9, 10 liegen jeweils etwa in den
selben vertikalen Parallelebenen. Sowohl die Halte
strebe 6 und die Klemmplatte 9 als auch die Halte
strebe 7 und die Klemmplatte 10 sind als winkel
förmige Stanzteile ausgebildet, wodurch eine
materialeinheitlich einstückige Ausführung gegeben
ist, die eine hohe Festigkeit besitzt und zudem
kostengünstig herstellbar ist. Die beiden Halte
streben 6, 7 sind am oberen Endbereich 11 aufein
ander zugebogen und miteinander verbunden, wobei
diese Verbindung bevorzugt als Punktschweißstelle
ausgeführt sein kann.
An der der Gebäudewand zugewandten Rückseite der
Haltestreben 6, 7 sind C-förmige Aussparungen 12
ausgebildet, in die eine hier nicht dargestellte
Keilplatte eingesetzt werden kann. Durch
horizontales Verschieben der sich am Verankerungs
element abstützenden Keilplatte kann die Platten
verankerungsvorrichtung 1 in vertikaler Richtung
stufenlos verstellt werden.
Die beiden Klemmplatten 9, 10 besitzen je eine
Längssicke 13, die sich bevorzugt über die gesamte
Länge der Klemmplatten 9, 10 in horizontaler
Richtung erstreckt. Die Längssicke 13 ist im
Querschnitt prismenförmig gestaltet, und zwar so,
daß ein Teil des Umfangs des Trägerrohres 3 in
die Längssicke 13 eingreift, wobei zwei die Längs
sicke 13 begrenzende Längskanten 14 etwa linien
förmig außen an der Wandung 4 des Trägerrohres 3
anliegen. Dadurch wird eine einfache und sichere
Zentrierung des Trägers 3 in der Längssicke 13 er
reicht, so daß vorteilhaft auch verschiedene
Trägerrohre 3 mit unterschiedlichen Durchmessern
wahlweise verwendet werden können. In jedem Falle
erfolgt durch die Längssicke 13 eine Zwangs
zentrierung, ohne daß die Auswölbung der Längssicke
13 an den jeweiligen Durchmesser des Trägerrohres
3 angepaßt sein muß. Da beide Klemmplatten 9, 10
je eine Längssicke 13 aufweisen, ist das Trägerrohr
3 insgesamt zwischen vier parallelen linien
förmigen Längskanten 14 eingeklemmt.
Der Zeichnung ist zu entnehmen, daß im Abstandsbereich
zwischen den beiden Längskanten 14 der Klemmplatte 9
an deren Innenseite 15 innerhalb der Längssicke 13 und
im freien Endbereich des Tragteiles 8 ein einziger
Kerbzahn 16 angeordnet ist. Der Kerbzahn 16 kann am
Grund der Längssicke 13 z. B. durch Schweiß- oder Niet
verbindung befestigt sein. In bevorzugter Ausführung
kann der Kerbzahn 16 aber auch materialeinheitlich
einstückig mit der Klemmplatte 9 ausgeführt sein. Es
kann z. B. von außen gegen die Auswölbung der Längs
sicke 13 eine entsprechende Einprägung in die Klemm
platte 9 eingedrückt werden, wodurch der an der Innen
seite 15 vorstehende Kerbzahn 16 gebildet wird. Die
Fig. 1 zeigt deutlich, daß der Kerbzahn 16 bevorzugt
derart keil- oder meißelförmig ausgeführt sein kann,
daß eine Schneidkante 17 und zwei schräge Keilflächen
gebildet sind. Die Schneidkante 17 erstreckt sich quer
zur Längsrichtung der Sicke 13, so daß sie eine Sehne
innerhalb des Bogens der Längssicke 13 bildet. Die
beiden Klemmplatten 9, 10, die das Trägerrohr 3 seit
lich umschließen, sind durch Spannteile verbunden, die
beim vorliegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als
Gewindeschrauben 18 ausgebildet sind. Der rohrförmige
Träger 3 ist aufgrund der Spannkraft der Gewin
deschrauben 18 absolut fest zwischen den Klemmplatten
9, 10 in den Längssicken 13 eingeklemmt, so daß sowohl
eine formschlüssige als auch kraftschlüssige Verbin
dung hergestellt ist. Die Gewindeschrauben 18 befinden
sich im Bereich von zwei
Stegteilen 19 der Klemmplatten 9, 10. Zwischen den
beiden Stegteilen 19 einer jeden Klemmplatte 9, 10
ist die Längssicke 13 bevorzugt symmetrisch aus
gebildet. Die Gewindeschraube 18 besitzt einen
Kopf 20, der für den Eingriff eines Betätigungs
werkzeugs einen Innensechskant (Inbus) aufweisen
kann, und an der Außenseite des Stegteils 19 der
einen Klemmplatte 10 anliegt. Die Gewinde
schrauben 18 durchsetzen je eine Bohrung im Steg
teil 19 der Klemmplatte 10 und greifen mit einem
Gewindeende 21 in je eine Gewindebohrung 22 des
gegenüberliegenden Stegteils 19 der anderen Klemm
platte 9 ein. An Stelle der Gewindebohrung 22 kann
auf das Gewindeende 21 der Gewindeschraube 18
auch eine Gewindemutter aufgeschraubt werden.
Die Fig. 1 zeigt, daß die beiden Gewinde
bohrungen 22 bezüglich des Kerbzahns 16 in ent
gegengesetzten Richtungen diagonal versetzt ange
ordnet sind, und zwar so, daß die untere Ge
windebohrung 22 von der vertikalen Haltestrebe 6
weiter entfernt ist als die im oberen Stegteil
19 ausgebildete obere Gewindebohrung 22.
Der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß der in der Längs
sicke 13 der Klemmplatte 9 angeordnete Kerbzahn 16
durch Anziehen der Gewindeschrauben 18 in die
Wandung 4 des Trägerrohres 3 hineingedrückt wird,
wobei die Wandung 4 an dieser Stelle in den Hohl
raum des Trägerrohres 3 zurückweichen kann. Da
durch ist eine absolut sichere Rastarretierung
des Trägers 3 zwischen den Klemmplatten 9, 10 des
Tragteils 8 gegeben. Das Trägerrohr 3 kann dabei
weder in axialer Richtung verstellt noch um seine
Längsachse verdreht werden. Dennoch ist bei der
erfindungsgemäßen Verankerungsvorrichtung eine
genaue stufenlose Einstellung bei der Montage des Trägers 3 im
Tragteil 8 möglich. Wenn die obere und die untere
Gewindeschraube 18 entsprechend gelöst sind, kann
das Trägerrohr 3 axial vorgezogen oder zurückge
schoben und/oder nach links oder rechts verdreht
werden, so daß eine individuelle Justierung
möglich ist und die Verblendplatten sehr genau aus
gerichtet werden können. Beim Justieren des Träger
rohres 3 im Tragteil 8 ist eine Dreipunktführung
gegeben, wobei das Trägerrohr 3 linien
förmig an den beiden Längskanten 14 der in der
Zeichnung rechten Klemmplatte 10, nämlich der
ohne Kerbzahn, anliegt.
Bei entsprechender Einstellung der Gewinde
schrauben 18 kann damit eine weitgehend spielfreie,
leichte und genaue Justierung erreicht werden, da das
Trägerrohr 3 in dem Prisma der Längssicke 13
genau geführt ist. Nach erfolgter Justierung des
Trägerrohres 3 werden die Gewindeschrauben 18 ange
zogen, so daß die beiden Klemmplatten 9, 10
fest gegen das Trägerrohr 3 gepreßt werden. Dabei
dringt der Kerbzahn 16 mit seiner Schneidkante 17
tief in die Wandung 4 des Trägerrohres 3 ein, bis
die vier Längskanten 14 der beiden Klemmplatten
9, 10 fest am Trägerrohr 3 anliegen. Die Länge des
in das Trägerrohr 3 radial eindringenden Kerbzahns
16 kann zweckmäßig etwas kleiner sein als die
Längssicke 13 tief ist.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen
Plattenverankerungsvorrichtung 1 besteht darin,
daß mittels des ausschließlich einen Kerbzahns 16
eine sichere Arretierung des Trägers 3 im Tragteil
8 gewährleistet ist. Zudem ist eine stufenlose
Feineinstellung des Trägers 3 möglich und außerdem
ist die Herstellung sehr kostengünstig, da der
Kerbzahn 16 mit der Klemmplatte ohne besonderen
Aufwand gefertigt werden kann. Insgesamt stellt die
erfindungsgemäße Plattenverankerungsvorrichtung 1
ein sehr variables Verankerungssystem dar, das
vielseitige und äußerst einfach ausführbare
Justierungen zur genauen Ausrichtung der Verblend
platten ermöglicht und außerdem einfach
hergestellt werden kann und eine große Stabilität
besitzt, so daß in jeder beliebigen Einstell
position ein absolut fester Halt der Verblend
platten gewährleistet ist. Dadurch, daß die Sicken 13
über die ganze Länge des horizontalen Tragteiles 8
reichen und bevorzugt der Kerbzahn 16 und die Boh
rung 22 im Bereich des freien Endes der Klemmplatte
9 angeordnet sind, ergibt sich eine einfache Her
stellung, insbesondere aber eine hohe Stabilität der
Vorrichtung. Dem gleichen Ziele dient es, daß die
Sicken 13 symmetrisch zur Mitte des horizontalen Trag
teiles 8 angeordnet sind und/oder die winkelförmi
gen Halter 2 als homogene Blechstanzteile ausgebildet
sind.
Der Kerbzahn 16 liegt vorzugsweise senkrecht zur
Längsrichtung der Sicke 13 und kann nach
einem weiteren Ausführungsbeispiel von einem weiteren
Kerbzahn, der vorzugsweise parallel zu den Längs
sicken 13 liegt, gekreuzt sein, so daß sich
ein Kerbzahn ergibt ähnlich dem eines Kreuzzahnes,
wie er bei Kreuzschlüsseln allgemein bekannt ist.
Claims (14)
1. Vorrichtung zur Verankerung von Platten, insbesondere
Verblendplatten, an einem Verankerungsgrund, wie eine Gebäu
dewand oder dgl., mit einem winkelförmigen Halter
(2), der einen am Verankerungsgrund befestigbaren
vertikalen Halteteil (5) und einen horizontal abstrebenden
Tragteil (8) aus zwei parallelen Platten (9,
10) aufweist, zwischen denen ein mit einer Aufnahme für
die zu tragenden Verblendplatten versehener Träger (3)
axial verstellbar befestigt und mittel eines Spannteiles
festklemmbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite (15) mindestens
einer der den Träger (3) zwischen sich aufnehmenden
horizontalen Platten (9, 10) ein in die Wandung
(4) des Trägers (3) eindrückbarer Kerbzahn (16) angeordnet
ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den beiden horizontalen
Platten (9, 10) des Tragteiles (9) je eine Sicke (13)
ausgeformt ist, so daß der als Rohr ausgebildete Träger
(3) an zwei in der oberen und unteren Hälfte des Trägerrohres
(3) liegende Längskanten (14, 14) der kerb
zahnfreien Platten (10) anliegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Kerbzahn (16)
in einer der Längssicken (13) der Klemmplatte (9) vor
gesehen und zwischen den beiden Längskanten (14) der
zugehörigen Sicke (13) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) zwischen
zwei Bohrungen (22) angeordnet ist, die in Stegteilen
(19) der Klemmplatte (9) ausgebildet sind und zwischen
denen die Längssicke (13) ausgeformt ist, und daß die
als Gewindeschrauben (18) ausgeführten Spannteile der
Klemmplatten (9, 10) an gegenüberliegenden Seiten des
Trägers (3) in den Bohrungen (22) der Stegteile (19)
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) keil
förmig ausgebildet ist und eine sich quer zur Längs
richtung der Sicke (13) erstreckende sehnenartige
Schneidkante (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) mit der
Klemmplatte (9) des Tragteils (8) einstückig ausge
bildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen den Klemm
platten (9, 10) des Tragteils (8) über den Kerbzahn
(16) zug- und drehgesicherte Träger (3) als Rohr oder
Hülse ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (13) über die
ganze Länge des horizontalen Tragteiles (8) reichen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kerbzahn (16) und die
Bohrungen (22) im Bereich des freien Endes der Klemm
platte (9) angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längssicken (13, 13)
annähernd prismenförmig ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die winkelförmigen Halter
(2) einteilige Blechstanzteile sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicken (13) symmetrisch
zur Mitte des horizontalen Tragteiles (8) angeord
net sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindebohrungen (22)
mit seitlichem Abstand vom Kerbzahn (16) auf einer
durch den Kerbzahn (16) gehenden schrägen Linie liegend
angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der senkrecht zur Längsrichtung der Sicken
(13) angeordnete Kerbzahn (16) mit einem ihn kreuzenden
Kerbzahn versehen ist.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700619 DE3700619A1 (de) | 1987-01-10 | 1987-01-10 | Vorrichtung zur verankerung von platten |
| ES88100050T ES2021397B3 (es) | 1987-01-10 | 1988-01-05 | Dispositivo para anclaje de placas |
| EP88100050A EP0275019B1 (de) | 1987-01-10 | 1988-01-05 | Vorrichtung zur verankerung von Platten |
| AT88100050T ATE62046T1 (de) | 1987-01-10 | 1988-01-05 | Vorrichtung zur verankerung von platten. |
| KR1019880000068A KR970000445B1 (ko) | 1987-01-10 | 1988-01-08 | 평판고정장치 |
| JP63002644A JP2818657B2 (ja) | 1987-01-10 | 1988-01-11 | 板固定装置 |
| CA000556211A CA1294109C (en) | 1987-01-10 | 1988-01-11 | Panel anchoring device |
| AU10180/88A AU599742B2 (en) | 1987-01-10 | 1988-01-11 | Panel anchoring device |
| US07/141,796 US4838507A (en) | 1987-01-10 | 1988-01-11 | Panel anchoring device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700619 DE3700619A1 (de) | 1987-01-10 | 1987-01-10 | Vorrichtung zur verankerung von platten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3700619A1 DE3700619A1 (de) | 1988-07-28 |
| DE3700619C2 true DE3700619C2 (de) | 1989-08-31 |
Family
ID=6318681
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873700619 Granted DE3700619A1 (de) | 1987-01-10 | 1987-01-10 | Vorrichtung zur verankerung von platten |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4838507A (de) |
| EP (1) | EP0275019B1 (de) |
| JP (1) | JP2818657B2 (de) |
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