DE3700300A1 - Farbbandkassette - Google Patents
FarbbandkassetteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Farbandkassette mit
einem endlosen Farbband.
Zur Erläuterung des Standes der Technik, von dem die Erfin
dung ausgeht, wird auf die beigefügten Fig. 1 und 2 Bezug
genommen, die schematische Darstellungen von üblichen Kas
setten für endlose Farbbänder zeigen.
Gemäß Fig. 1 ist ein endloses Gewebefarbband 2 in einem in
einem Gehäuse oder einer Kassette 1 umschlossenen Teil 1 a
aufgenommen. Das aus dem umschlossenen Teil 1 a herauslau
fende Farbband 2 wird im Teil A durch eine Druckfeder 3 ge
gen eine innenliegende Wand 1 b gedrückt. Anschließend wird
das Farbband nach außen gezogen.
Das Farbband 2 wird auf der anderen Seite zwischen einer
Andruckrolle 4 und einem (nicht gezeigten) Eingriffsteil
(gezähntes Rädchen od.dgl.) eines Kassetten-Drehknopfes 5
eingeklemmt und bei Drehung dieses Knopfes in der angegebe
nen Pfeilrichtung in Richtung des Pfeils a gezogen sowie
in den umschlossenen Teil 1 a wieder eingebracht.
Bei dieser herkömmlichen Farbbandkassette tritt jedoch, wenn
das Farbband etwas herausgezogen und freigegeben oder ent
spannt wird, eine Lockerung bzw. eine Schlaffheit auf. Da
des weiteren bei dieser Kassette die Oberfläche des Farb
bandes einer ständigen Reibung durch die Druckfeder ausge
setzt ist, nimmt das Farbband leicht Schaden. Wenn ferner
das Farbband ein Gewebeband ist, so wird, wenn durch die
Druckfeder auf das Farbband ein Druck ausgeübt wird, die
darin enthaltende Farbe aus dem Band herausgedrückt, wird
die herausgesickerte, angesammelte Farbe vom Farbband mit
genommen und gelangt nach außen, so daß eine Änderung in
der Farbkonzentration bei einem Schreiben mit großer Wahr
scheinlichkeit auftritt und auch eine Verschmutzungsgefahr
vorliegt.
Die Fig. 2 zeigt eine weitere herkömmliche Kassette 11,
die aus einem oberen und einem unteren Gehäuseteil 11 a bzw.
11 b besteht. Ein Gewebefarbband 13 ist unregelmäßig angesam
melt oder gespeichert und in dem umschlossenen Teil 12 auf
genommen. Das Farbband 13 läuft durch eine Mehrzahl von im
wesentlichen V-förmigen Rippen 14, die mit dem oberen und
unteren Gehäuseteil einstückig ausgebildet sind, und dann
durch ein Rollenpaar 15 und 16 hindurch. Anschließend wird
das Farbband 13 von einem Paar von Armen 17 und 18 so geführt,
daß es an der Außenseite frei liegt. Das freiliegende Farb
band 13 kommt mit einem (nicht gezeigten) Vorschubrad, das
mit einem Vorschub-Drehknopf 19 einstückig ausgestaltet ist,
in Eingriff und wird zwischen diesem und einer Andruckrolle
20 eingeklemmt. Wenn der Drehknopf 19 in der angegebenen
Pfeilrichtung gedreht wird, so wird das Farbband in der
Richtung des Pfeils a weitergewickelt und wieder im umschlos
senen Teil 12 aufgenommen.
Die Rippen 14 haben die Aufgabe, ein Zusammendrängen des
Farbbandes im umschlossenen Teil 12 zwischen dem Paar von
Rollen 15 und 16 zu verhindern, wenn das Farbband durch den
Drehknopf 19 weitergefördert und im umschlossenen Teil 12
wieder aufgenommen wird.
Bei einer Farbbandkassette mit dem beschriebenen Aufbau
werden die Rippen 14 so ausgebildet, wie die Fig. 3 zeigt,
d.h., die Rippen 14 ragen jeweils vertikal vom oberen und
unteren Gehäuseteil 11 a bzw. 11 b vor, wobei vertikale Wand
teile 14 a die ruhige und störungsfreie Vorschubbewegung des
Farbbandes behindern.
Im Hinblick auf den Stand der Technik ist es die Aufgabe
der Erfindung, eine Farbbandkassette zu schaffen, bei der
die Vorschubbewegung des Farbbandes in optimaler Weise be
werkstelligt werden kann.
Ein Ziel der Erfindung liegt auch darin, eine Lockerung oder
Schlaffheit, die hervorgerufen wird, wenn das endlose Farb
band herausgezogen wird, zu verhindern.
Die Aufgabe und deren Lösung wie auch weitere Ziele und die
Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden, auf die
Zeichnungen Bezug nehmenden Beschreibung deutlich.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer herkömmlichen
Farbbandkassette;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Farbbandkasset
te, wie sie allgemein im Gebrauch ist;
Fig. 3 den Schnitt nach der Linie A-A in der Fig. 2;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Farbbandkasset
te in einer ersten Ausführungsform gemäß der Erfin
dung;
Fig. 5 einen Teil der Farbbandkassette von Fig. 4 in ver
größertem Maßstab;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Farbbandkasset
te in einer zweiten Ausführungsform gemäß der Erfin
dung;
Fig. 7 und 8 schematische Darstellungen von Einzelheiten
einer Farbbandkassette gemäß der Erfindung.
Bei der in Fig. 4 gezeigten ersten erfindungsgemäßen Ausfüh
rungsform besteht die Farbbandkassette 31 aus einem oberen
und einem unteren Gehäuseteil. In einem in der Kassette bzw.
dem Gehäuse 31 umschlossenen Teil 31 a ist ein Farbband 22
unregelmäßig angehäuft, das durch eine Öffnung 31 b herausge
zogen und durch eine Riegelklaue 34 gegen einen Vorsprung
oder Zapfen 35 gedrückt wird. Die Riegelklaue 34, die auf
einer Achse 33 drehbar ist, wird durch eine Feder 32 ver
schwenkt und in Richtung des Pfeils b belastet. Auf diese
Weise bremst die Riegelklaue 34 die Vorschubbewegung des
Farbbandes 22. Auf einer Achse 37 als Drehpunkt ist ein
Spannhebel 36 verschwenkbar, der üblicherweise von einer
Feder 38 so belastet wird, daß er mit einem Anschlag 39 in
Anlage kommt. Eine das Farbband führende und abstützende
Rolle 40 ist am freien Ende des Spannhebels 36 angebracht.
Zur Entriegelung der Riegelklaue 34 ist ein Freigabehebel
41 vorgesehen, der um eine Achse 42 als Drehpunkt ver
schwenkt werden kann und durch einen mit der Riegelklaue
34 in Eingriff befindlichen Stift 43 mit dieser zusammen
gedreht wird.
Das Farbband wird von zwei Armen 44 und 45 so geführt, daß
es außerhalb der Kassette freiliegt. Ferner ist das Farb
band mit einer Andruckrolle 46 sowie einem (nicht gezeigten)
Vorschubrad eines Kassetten-Drehknopfes 47 in geklemmter
Anlage und wird wieder in den umschlossenen Teil 31 a hinein
geführt. Die Andruckrolle 46 wird von einer Halterung 48
getragen und durch eine Feder 49 in Richtung auf den Dreh
knopf 47 hin gedrückt.
Wenn im Betrieb (s. Fig. 5) aus irgendwelchen Gründen auf das
Farbband eine nach außen ziehende Kraft einwirkt, dann wird,
weil die Riegelklaue 34 das Farbband ständig festlegt, der
Spannhebel 36 in Richtung des Pfeils C aus der in Fig. 5
mit ausgezogenen Linien gezeigten Stellung in die mit
strich-punktierten Linien gezeigte Stellung verschwenkt.
Jedoch wirkt die Kraft der Feder 38 weiterhin auf den Spann
hebel 36, so daß dieser entgegen der Pfeilrichtung C bela
stet wird. Die das Farbband nach außen ziehende Kraft wird
somit getilgt und zur Zeit einer Freigabe des Farbbandes
wird der Spannhebel in die mit ausgezogenen Linien gezeigte
Stellung zurückgeführt, so daß das Farbband niemals schlaff
wird oder durchhängt.
Wenn andererseits der Kassetten-Drehknopf 47 tatsächlich
mit seiner Drehung und mit dem Herausziehen des Farbbandes
beginnt, dann wird der Spannhebel 36 allmählich in der
Pfeilrichtung C verschwenkt. Erreicht dieser Spannhebel 36
die durch strich-punktierte Linien angegebene Stellung,
dann gelangt eine Spitze oder ein Zapfen 36 a am Spannhebel
36 in Berührung mit dem Freigabehebel 41. Bei einer weite
ren Drehung des Spannhebels in der Pfeilrichtung C beginnt
folglich der Freigabehebel 41, an dem der Zapfen 36 a anliegt,
um die Achse 42 als Drehpunkt zu schwenken. Gleichzeitig
beginnt die mit dem vom Freigabehebel 41 vorragenden Stift
43 in Eingriff befindliche Riegelklaue 34 ihre Drehung, so
daß das Farbband freigegeben wird.
Wenn auf diese Weise die Riegelklaue 34 vom Farbband wegbe
wegt wird, dann kann das Farbband aus dem umschlossenen Teil
31 a herausgezogen werden. Der Spannhebel 36, der durch die
Feder 38 belastet ist, dreht dann wieder in der zur Pfeil
richtung entgegengesetzten Richtung, womit die Riegelklaue
erneut mit dem Farbband in Berührung kommt und dieses fest
legt. Das Farbband wird unter Wiederholung des Vorgangs
Berührung → Lösen → Berührung usf. der Riegelklaue weiterge
fördert. Deshalb wird dem Farbband keine übermäßige Span
nung vermittelt. Darüber hinaus übt die Riegelklaue 34 we
der einen Druck noch eine Reibung auf das Farbband aus. Des
halb wird das Farbband schwerlich beschädigt. Selbst wenn
ein Kohleband od. dgl. wie auch ein Gewebeband verwendet
wird, so ist die Ausbildung gemäß dieser Ausführungsform
vorzuziehen. Weil das Farbband keiner Pressung unterliegt,
wird auch die Farbe nicht herausgedrückt sowie angesammelt
und eine Änderung in der Farbkonzentration bei einem Druc
ken tritt kaum auf.
Bei der in Fig. 6 gezeigten zweiten Ausführungsform bilden
ein oberes Gehäuseteil 51 und ein unteres Gehäuseteil 52
zusammen eine Kassette. In einem innerhalb der Kassette
umschlossenen Teil 54 ist ein endloses Gewebefarbband 52
unregelmäßig angehäuft und aufgenommen. Das Farbband wird
durch einen Auslaß 55 des umschlossenen Teils 53 herausgezo
gen und durch eine Riegelklaue 56 elastisch gegen einen Zap
fen 57 gedrückt und unter Reibung belastet. Die Riegelklaue
56 ist um eine Achse 58 als Drehpunkt verschwenkbar und wird
ständig von einer Feder 59 so belastet, daß sie gegen den
Zapfen 57 anliegt. Ein Spannhebel 60 ist drehbar auf einer
Achse 61 auf der Seite der unteren Fläche des unten liegen
den Gehäuseteils 52 angebracht, so daß er außerhalb der
Kassette freiliegt. Die Achse 61 ist an der linken unteren
Seite des umschlossenen Teils 54 angeordnet. Eine um die
Achse 61 herum befestigte Schraubenfeder 62 belastet den
Spannhebel 60 ständig in der Richtung des Pfeils e, wobei
der Spannhebel durch einen (nicht gezeigten) Anschlag fest
gehalten wird. Andererseits ist eine Rolle 63, die das am
Zapfen 57 vorbeilaufende Farbband 53 führen und dem Farbband
eine Spannung vermitteln kann, am freien Ende des Spannhe
bels 60, d.h. an der rechten unteren Seite des umschlosse
nen Teils 54, angebracht. Die Rolle 63 tritt durch einen
Führungsschlitz 64, der im unteren Gehäuseteil ausgebildet
ist, in die Kassette ein und führt das Farbband, das nach
seinem Lauf um die Rolle 63 durch Arme 64 a und 65 an der
Außenseite der Kassette freiliegend gehalten wird.
Um die Riegelklaue 56 zu entriegeln, ist ein Freigabehebel
66 vorgesehen, der um eine Achse 67 als Drehpunkt verschwenk
bar ist und mit der Riegelklaue 56 durch einen Stift 68
zusammen dreht. Wie im folgenden erläutert werden wird,
schwenkt der Freigabehebel 66 und löst die Riegelklaue 56
vom Farbband 53, wenn ein Zapfen 69, der am freien Ende
des Spannhebels 60 liegt, einen Druck auf den Freigabehebel
66 ausübt.
Das außerhalb der Kassette durch die Arme 64 a und 65 freilie
gend gehaltene Band 53 kommt mit einem an einem Vorschub-
Drehknopf 70 ausgebildeten (nicht gezeigten) Vorschubrad
und einer von einer Halterung 72 getragenen Andruckrolle
71 in klemmende Anlage. Durch Drehung des Vorschub-Drehknop
fes 70 in der durch Pfeile angegebenen Richtung wird das
Farbband wieder in den umschlossenen Teil 54 eingeführt.
Wenn im Betrieb der Spannhebel 60 an der Stelle D liegt,
dann wird dieser Hebel 60 bei einem leichten Herausziehen
des Farbbandes 53 in Richtung des Pfeils d verschwenkt, wo
bei er diese Bewegung des Farbbandes absorbiert. Wenn das
Farbband losgelassen wird, so wird es auf diese Weise in
den ursprünglichen gespannten Zustand ohne irgendeine Locke
rung auf Grund der drehenden Rückkehrbewegung des Spannhe
bels 60 zurückgeführt. Bei einem fortwährenden Drehen des
Drehknopfes 70, um das Farbband herauszuziehen, schwenkt
der Spannhebel 60 zuerst aus der Lage D in Richtung des
Pfeils d und erreicht die Lage E. Aus dieser Lage dreht der
Spannhebel 60 weiter in Richtung des Pfeils d, so daß der
Zapfen 69 den Freigabehebel 66 und damit auch die Riegel
klaue 56 gegen die Kraft der Feder 59 verschwenkt, womit
die Riegelklaue vom Farbband abgehoben wird. Folglich wird
eine geringe Länge des Farbbandes aus dem umschlossenen
Teil 54 durch den Auslaß 55 nach außen gefördert. Bei dem
Herausfördern des Farbbandes schwenkt der Spannhebel 60 in
der Pfeilrichtung d. Dann kommt der Zapfen 69 vom Freigabehe
bel 66 los, so daß die Riegelklaue 56 das Farbband wieder
gegen den Zapfen 57 anlegt und es damit blockiert. Durch
Wiederholen der oben beschriebenen Vorgänge wird das Farb
band Schritt für Schritt nach außen gefördert. Bei dem Her
ausführen des Farbbandes auf diese Weise wird auf das Band
keine übermäßige Spannung aufgebracht, es unterliegt keiner
Reibung durch die Riegelklaue und wird somit kaum beschäd
digt. Zusätzlich ist zwischen der Drehachse 61 des Spannhe
bels 60 und dem Arbeitspunkt dieses Hebels (Rolle 63) der
umschlossene Teil 54 angeordnet, so daß dessen Fläche in
keiner Weise vermindert wird.
Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform, wobei nicht
gezeigte Teile im wesentlichen zu solchen der Fig. 2 gleich
sind, sind Rippen 91 und 92 einstückig an einem oberen sowie
unteren Gehäuseteil 81 a bzw. 81 b durch einen Formvorgang
ausgebildet. Die Rippen 91 und 92 haben eine solche Gestalt,
daß sie in Richtung der Breite des Farbbandes von der strom
auf zur stromab gelegenen Seite mit Bezug auf die Vorschub
richtung des Farbbandes sanft ansteigen und dann plötzlich
abfallen. Das Farbband wird durch die geneigten Flächen 91 a
und 92 a der Rippen 91 und 92 in der angegebenen Pfeilrich
tung glatt und störungsfrei gefördert, ohne irgendwelche
Kratzer zu erhalten.
Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist jeweils
mit dem oberen Gehäuseteil 81 a und dem unteren Gehäuseteil
81 b einstückig eine Mehrzahl von Rippen 93 a, 93 b, 93 c sowie
94 a, 94 b und 94 c ausgebildet. Jede der Rippen 93 a-94 c ist
an ihrem freien Ende halbkreisförmig ausgebildet, wobei die
Höhen der Rippen von der stromauf gelegenen zur stromab ge
legenen Seite hin jeweils Schritt für Schritt zunehmen.
Die Rippen 93 a und 94 a, die die kürzesten Höhen im Beispiel
von Fig. 8 haben, sind so ausgestaltet, daß ihre maximalen
Höhen auf solche Werte festgesetzt sind, daß sie das Farb
band im aufrechten Zustand nicht zerkratzen.
Claims (11)
1. Farbbandkassette mit einem endlosen Farbband und einem
dieses aufnehmenden Kassettengehäuse mit einem umschlos
senen, das Farbband in unregelmäßig angehäuftem Zustand
enthaltenden Teil sowie mit einem Führungsteil, um das
im umschlossenen Teil enthaltene Farbband herauszuzie
hen, an der Außenseite freizulegen sowie das Farbband
nach dem Freilegen wieder in den umschlossenen Teil zu
rückzuführen, und mit einer das Farbband spannenden sowie
transportierenden Einrichtung, gekennzeichnet durch eine
mit bezug auf die Förderrichtung des Farbbandes (22, 53)
vor dem das Farbband freilegenden Führungsteil (44, 45,
64 a, 65) angeordnete, den Vorschubvorgang des Farbbandes
abbremsende Bremseinrichtung (32, 34, 56, 59) und durch
eine zwischen dem Führungsteil sowie der Bremseinrich
tung befindliche, dem Farbband eine Spannung vermitteln
de Spanneinrichtung (36, 38, 40, 60, 62, 63).
2. Farbbandkassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die von der Bremseinrichtung (32, 34, 56, 59)
zum Blockieren des Farbbandes (22, 53) aufgebrachte
Kraft größer als die von der Spanneinrichtung (36, 38,
40, 60, 62, 63) aufgebrachte Kraft ist.
3. Farbbandkassette nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich
net durch eine den von der Bremseinrichtung (32, 34, 56,
59) hergestellten Blockierzustand aufhebende Freigabe
einrichtung (41, 43, 66, 68), die in Abhängigkeit von
der Spanneinrichtung (36, 38, 40, 60, 62, 63) arbeitet.
4. Farbbandkassette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Freigabeeinrichtung arbeitet, wenn das auf das
Farbband aufgebrachte Anspann-Drehmoment einen vorbe
stimmten Wert überschreitet.
5. Farbbandkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung einen
Riegel (34, 56) sowie eine diesen zum Blockieren des
Farbbandes (22, 53) belastende Feder (32, 59) umfaßt,
daß die Spanneinrichtung ein das Farbband haltendes
Stützglied (36, 40, 60, 63) sowie eine dieses in einer
dem Farbband eine Spannung vermittelnden Richtung bela
stende Feder (38, 62) umfaßt und daß die Freigabeinrich
tung (41, 43, 66, 68) die Bewegung des Stützglieds auf
die Bremseinrichtung zur Aufhebung des von dieser her
gestellten Blockierzustandes überträgt.
6. Farbbandkassette nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Spanneinrichtung einen
an einer Fläche des Kassettengehäuses drehbar gelagerten
Hebel (36, 60) mit einem das Farbband (22, 53) führenden
Element (40, 63) am freien Ende des Hebels umfaßt.
7. Farbbandkassette nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß der Drehpunkt (61) des Hebels (60) an einer
Ecke des Kassettengehäuses liegt.
8. Farbbandkassette mit einem endlosen Farbband und einem
dieses aufnehmenden Kassettengehäuse mit einem umschlos
senen, das Farbband in unregelmäßig angehäuftem Zustand
enthaltenden Teil und mit einem Paar von Führungselemen
ten, die das aus dem umschlossenen Teil herausgezogene
Farbband nach außen führen, freiliegend halten und das
Farbband nach dem Freilegen wieder in den umschlossenen
Teil zurückführen, gekennzeichnet durch zwischen dem
umschlossenen Teil (31 a, 54) und einem Führungselement
(44, 64 a) aus dem Führungselementpaar (44, 45, 64 a, 65)
angeordnete, in der Breitenrichtung des Farbbandes (13)
sowie in dessen Förderrichtung leicht ansteigend vorra
gende, das Herausziehen des Farbbandes einschränkende
Verengungseinrichtungen (91, 92, 93 a-93 c, 94 a-94 c).
9. Farbbandkassette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß am Kassettengehäuse zwischen dem anderen Führungs
element (45, 65) und dem umschlossenen Teil (31 a, 54)
eine spannende Wickeleinrichtung (46, 47, 70, 71) ange
ordnet ist.
10. Farbbandkassette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Kassettengehäuse ein oberes und ein unteres
Gehäuseteil (81 a, 81 b) aufweist, die mit einander gegen
überstehenden Verengungseinrichtungen (91, 92, 93 a-93 c,
94 a-94 c) versehen sind.
11. Farbbandkassette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß das Kassettengehäuse mittels eines Formvorgangs
gefertigt ist und die Verengungseinrichtungen einstückig
mit dem Kassettengehäuse ausgebildet sind.
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| DE (1) | DE3700300A1 (de) |
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