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DE379306C - Schneidbrenner - Google Patents

Schneidbrenner

Info

Publication number
DE379306C
DE379306C DEG52957D DEG0052957D DE379306C DE 379306 C DE379306 C DE 379306C DE G52957 D DEG52957 D DE G52957D DE G0052957 D DEG0052957 D DE G0052957D DE 379306 C DE379306 C DE 379306C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
valve
cutting torch
torch according
valves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG52957D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEG52957D priority Critical patent/DE379306C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE379306C publication Critical patent/DE379306C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating
    • F23D14/42Torches, e.g. for brazing or heating for cutting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

  • Schneidbrenner. Die Erfindung bezieht sich auf Schneidbi enger, finit denen Blech mittels einer Sauerstoffazetylenßamme o. (1-l. ausgeschnitten werden kann. Es ist b--i Knallgasbrennern bekannt, die @"entile für die einzelnen Gase zwangläufig zu verbinden, so daß die Einsteliung des einen Ventils die entsprechende Einstellung des andern zur Folge hat. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, das Gemisch von Sauerstoff und Wasserstoff oder Azetylen -lurch eine Vorrichtung zu entzünden, die für :ich und unabhängig von dem Brenner betätigt wird.
  • Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine verl:esserte Form von Schneidbrennern zu schaffen, bei der die beiden Ventile zur Regelung des Durchgangs der Gase für die Heizvorrichtung die Form von Ventilen finit Federantrieb haben, die sich durch Daumen öffnen und schließen lassen, welche von dein Schneidkopf betätigt werden, wenn dieser gegen das Werkstück oder von diesem wegbewegt wird. Die Ventile zum Einstellen des Gases sind Nadelventile und werden von einer geriffelten Scheibe betätigt, die einen Anschlag trägt, der gegen einen ähnlichen Anschlag an einer Scheibe stoßen kann, die auf einer Schraubenspindel sitzt, deren Gewinde die gleiche Steigung wie das Nadelventil hat. Das Ventil zur Regelung des Schneidsauerstuffs wird offen gehalten mittels einer Klinke, die zur Entlastung des Ventils durch einen Anschlag bewegt wird, der dein Heben und Senken des Schneidkopfes folgt. Ferner ist eine elektrische Zündvorrichtung zum Anzünden des Geinisches an der Brennermündung vorgesehen, bestehend aus einem schwingenden Klotz, #ler eine Funkvorrichtung trägt und in die Funkenstellung gekracht werden kann ni:ttels eines Daumen, der durch die Bewegung des Schneidkopfes vom Arbeitsstuck web betätigt wird. Ein elektrischer Kontakt an dein schwingenden Klotz ist mit der Funkvorrichtung verbunden und kann mit einer Klemme an dem Schneidkopf Kontakt machen, die im Stromkreise der Funkenspule liegt, wenn der Klotz in die Funkstellung geschwungen wird. Statt einer einzigen Funkenspitze können zwei Funkenspitzen vorgesehen sein, von denen eine mit einer Klemme der Funkenspule und die andere mit einer Klemme verbunden ist, die gegen einen Kontakt an dein Schneidkopf anschlagen kann, wenn der schwingende Klotz in die Funkstellung gebracht wird, und dieser Kontakt am Schneidkopf ist mit der andern Klemme der Funkenspule verbunden. Ein weiteres 'Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Brennermundstück einen Stift oder Schaft mit einer Bohrung in der Längsachse für den Durchgang des Sauerstoffs enthält, während auf dem Stift außen schraubenförmige Nuten eingeschnitten sind, durch welche das Heizgasgemisch um den Stift tierumströmt, um dann durch den kegelmantelförinigen Raum zwischen dein kegelförmigen En#le des Stiftes und dem kegelförmig verjüngten 'Mundstück auszutreten. Der kegelförmige Teil des Stiftes kann als ein Stück für sich ausgebildet und außen mit Schraubennuten von geringerer Steigung als der Hauptteil des Stiftes versehen sein. Zwischen deii Schraubennuten der beiden Teile läßt man eine Ringaut als Verbindung. Der kegel förinige Teil des Stiftes wird mit dem Hauptteil am besten durch Verschraubung verbunden. Die äußerste Spitze. durch die der Schneidsauerstoff austritt, wird aus hochfeuerfestem Stoff, wie Wolfram, ausgeführt.
  • Gemäß der Erfindung ist auch ein Vorzeichner vorgesehen, der abnehmbar an der Brennerdüse befestigt ist und aus einem Holilzvlindetbesteht, in dem ein Kolben arbeitet. Das tintere Ende des Kolbens ist mit einer Vorrichtung versehen, die über das untere Ende des Zylinders hervorragt, um die Spitze des Vorzeichners in der Mittellinie des Brenners zu halten. Die Zeichenspitze ist am besten von einem Durchmesser, der dem der Schneidflamme gleichkommt.
  • Die Erfindung soll nun an der Hand der beiliegenden Zeichnung beschrieben werden, von welcher Abb. i ein Aufriß einer Form des Schneidbrenners nach .der Erfindung ist. Abb. 2 ist ein Grundriß zu Abb. i. Abb. 3 ist eine Endansicht zu Abb. 4 mit dem Blick auf das Ende des Brenners, das das Regelventil trägt. Abb.4 ist eine Endansicht des Schneidkopfes des der Abb. i, gesehen in der Richtung des Pfeiles. Abb. 5 ist ein Aufriß einer andern Form des Schneidbrenners nach der vorliegenden Erfindung. Abb.6 ist ein Grundriß zu Abb. 5. Abb. 7 ist eine Endansicht zu Abb. 5, gesehen in der Richtung des Pfeiles. Abb. 8 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 5. Abb. 9 ist ein Aufriß einer weiteren Form des Schneidbrenners nach der vorliegenden Erfin-7ung. Abb. io ist ein Grundriß zu Abb. 9. Abb. i i ist eine Endansicht zu Abb. 9, gesehen in der Richtung des Pfeiles. Abb. 12 ist eine Einzelansicht einer Form des Brenners nach der vorliegenden Erfindung. Abb. 13 und 14 sind Einzelheiten von besonderen Formen der Brennerdüse. Abb.15 ist teils im Aufriß, teils im Schnitt, eine Ansicht eines V orzeichners gemäß vorliegender Erfindung. Abb. 16 bis 18 zeigen eine Ausführungsform des Schneidbrenners, und zwar ist Abb. 16 eine Seitenansicht, Abb. 17 ein Grundriß und Abb. 18 eine Stirnansicht.
  • Wenden wir uns nun zu den Abb. i bis 3 #.ler Zeichnung, so bedeutet i den Schneidkopf, der im wesentlichen von :derselben Bauart wie der in der Patentschrift 325749 beschriebene ist. Der Schneidkopf i ist so angebracht, daß er mittels einer Zahnschiene 2 und des Zahnrades 3 gehoben und gesenkt werden kann. Das Zahnrad 3 wird mittels der Kurbel 4 gedreht, die an der Welle 5 sitzt, die das Zahnrad 3 trägt. Ein Rohr 6 verbindet den Schneidknopf mit dem Ventilteil des Brenners und dient dazu, die Heiz- und Schneidgase zur Brennerdüse 7 zu führen.
  • Der Ventilteil des Brenners enthält eine Mischkammer 8, in der das Azetylen und der Heizsauerstoff gemischt werden. Diese Kamnier enthält auch einen besonderen, von einem Ventil beherrschten Durchlaß für den Schneidsauerstoff, der durch einen besonderen Kanal zu der Brennerdüse 7 geführt wird. Das Azetylen wird der Kammer 8 durch das. Rohr 9, clas Ventil io und das Einstellventil i i zugeführt. Der Sauerstoff wird der genannten Kammer durch das Rohr 12 und das Ventil 13 zugeführt, worauf er in zwei Ströme geteilt wird, von denen einer durch das Einstellventil 14 für den Heizsauerstoff in die Mischkammer fließt, wo er mit dem Azetylen gemischt wird, während der andere durch das Schneidsauerstoffventil 15 fließt, von wo er durch einen besonderen Kanal zu der Brennerdüse 7 fließt.
  • Das Azetyleneinstellventil besteht aus einem gewöhnlichen Hahn, dessen Handgriff 16 über einem mit Nut versehenen Teilkreis 17 spielt, in dessen Nut ein einstellbarer Anschlag 18 vorgesehen ist. Der Handgriff 16 ist mit einer Stellschraube i9 versehen, deren Spitze gegen den Anschlag 18 anstoßen kann. Wenn das Ventil eingestellt werden soll, so wird der @I-Iandgriff 16 ungefähr in die erforderliche Stellung gebracht. Der Anschlag 18 wird sodann gegen das Ende der Stellschraube i9 verschoben und in dieser Stellung festgeklemmt, so daß die endgültige Einstellung mittels der Stellschraube i9 bewirkt werden kann.
  • Das Heizsauerstoffventil 14 hat die Form einer Nadel und wird betätigt durch einen verhältnismäßig großen geriffelten Kopf 2o. Konachsial mit dem Nadelventil 14 und über dem geriffelten Kopf 20 ist eine Stellschraube 21 von dersell en Steigung wie das Gewinde der Spindel des Nadelventils angeordnet. Diese Stellschraube schraubt sich in einen passenden Arm 22 mittels einds geriffelten Kopfes 23, der am besten denselben Durchmesser hat wie der des Nadelventils 14. An den beiden benachbarten Flächen der geriffelten Köpfe 20 und 23 sind Anschläge 24 angebracht, deren Dicke gleich oder etwas kleiner ist als die Steigung des Gewindes auf der Ventilspindel 14. «renn das Ventil 14 in seiner richtigen Stellung eingestellt ist, so wird der obere geriffelte Kopf 23 gedreht und gesenkt, bis sein Anschlag gegen den des Kopfes 2o stößt. Der nächst der Stellschraube 21 liegende Teil des Armes 22 ist gespalten, und es ist eine Klemmschraube vorgesehen, um die gespaltenen Teile zusammenzuziehen und die Stellschraube 21, nachdem sie eingestellt ist, festzuklemmen. Es kann auch eine Sperrmutter auf der Stellschraube 21 vorgesehen sein. Da die Anschläge die erwähnte besondere Dicke haben, so gestatten sie das Anliegen bei nur einer Drehung des einen der geriffelten Köpfe 2o und 23.
  • Der Schneidsauerstoff wird geregelt mittels eines Federventils 15, wie es für diesen Zweck wohl bekannt ist. Dies Ventil wird durch einen Hebelarm 25 betätigt, der einen Schneckenkamm 26 trägt, mit dem der Arm 34 niedergedrückt werden kann. Auf diesem sitzt die Einstellschraube 35, die gegen die Spindel des Ventils 15 entgegen der Wirkung seiner Feder anstößt, so daß, wenn der erwähnte Arm 25 _ bewegt wird, das Ventil 15 von seinem Sitz abgehoben oder in seinen Sitz gedrückt wird. Bei dieser Anordnung kann das Sclineidsauerstotfventil augenblicklich geöffnet un#1 ohne weitere Handhabung offengehalten werden.
  • Die Ventile 10 und 13, die zwischen dem Gaszufuhr- und Elen f:instellventilen tr und 14 und dein Schneidsauerstoftventil15 betätigt werden, bestehen aus zwei Absperrventilen bekannter Bauart. An Fortsätzen der Ventile io und 13 sind gezahnte Teilkreise 26 und 27 ange' (acht, die int den Zähnen ineinandergreifen, sei elaß «-enn ein Ventil betätigt wird, auch Blas andere betätigt wird.
  • Bedient werden diese Ventile io und 13 mittel: eines auf der Weile @ sitzenden DaUmes 28. Dieser greift eine Rolle 29 an, die drehbar auf einem Hebel 30 sitzt, der seinerseits an den Arm 22 angelenkt ist. Eine Klinke 31 verlandet das freie Ende des Hebels 30 mit einem Hebel 32, der starr finit der Spindel des Ventils to verbunden ist. Der Daumen 28 ist von solcher Form, claß. sowie fier Handgriff ,1 gedreht wird, uni die Brennerflüse / in die Schneidstellung zu bringen, die Ventile io und t 3 geiifiiiet werden, während, wenn der Hanr1grifi gedreht wird, uin die Brennerdüse 7 aus der Schneidstellung zu heben, die genannten Ventile geschlossen werden. Ein Handhebel 33 ist starr an der Spindel des Ventil 13 befestigt, tun die Ventile io und 13 von Hand zu bedienen, wenn dies gewünscht wird. Bei der geschilderten Anordnung kann ein Ventil, z. B. das Azetvlenventil, so eingestellt werden, daß es etwas früher öffnet als das an-@lere Ventil, indem man nämlich die Stellung des "Zahnkreises an der \-entilspindel ändert.
  • Um die Zündung des brennbaren Gemische zu bewirken, sind zwei Funkenspitzen .4o und .11 auf einem schwingenden Gliede.l2 angebracht, das selbst an dein Schneidkopf i nahe !ein Brenner mittels der Klinken :13 befestigt ist, so rlaß die Funkenspitzen ganz nahe au den Gasstraht lierangeschwungen werden können, der von der Brerinerrlüse 7 ausgeht. Die Funkenspitze .11 ist mit einem passend isolierten Kontakt .1.1 auf dem schwingenden Gliede.l2 verbunden, und dieser Kontakt ist so eingerichtet, daß er Verbindung mit einem einstellbaren Erdkontakt .15 machen kann, der an dein Schneidkopf i [efestigt ist, sol,ald iie beiden Funkenspitzen in der Stellung sind, um den brennbaren Strahl zu entzünden. Die andere Funkenspitze 4o ist verbunden mit fier positiven Klemme einer (nicht mitgezeichneten ) Induktionsspule, die von einem Akkuintilator o. d-1. Strom zugeführt erhält. Ein Hebel .16 finit dein Drehpunkt .17 an dem Schneidkopf ist an seinem freien Ende durch eine Klinke 48 mit dem schwingenden Glied 4:2 verbunden. Ein zweiter Hebe1.19, der mit lein Hebel 46 in seinem Drehpunkt starr verbanden ist, trägt eine Rolle 50,- die auf einen Daumen 51 wirkt, der auf der Zahntriebwelle 5 des Schneidkopfes i angebracht ist, während eine Feder 52 zwischen dein freien Pnde des Hebels .19 u111 dem Schneidkopf i eingeschaltet ist, um die Rolle des Hebels gegen den Daumen 51 gepreßt zu halten. Die Form dieses Daumens ist derart, flaß, sobald fier Schneidkopf gesenkt wird, die Hebel q.6, 49 veranlaßt «erden zu schwingen, so (1a13 ihr unteres Ende das Glied d.2, das die Funkens,litzen .4o unfl .1l trägt, in die nächste '.'äli!-der Brennerdüse 7 bringt. Gleichzeitig wird Kontakt gemacht zwischen dem Kontakt auf <lein schwingenden Glied und dem Erdkontakt .15, mit dein Erfolg, daß ein Funke zwischen (jen Funkenspitzen überspringt und der brennbare Strahl entzündet wird. Weitere Abwärtsbewegung des Schneidkopfes veranlaßt den Hebel q6, .19, in seine gewöhnliche Siellung zurückzuschwingen, wodurch der Strom unterbrochen wird und die Funkenspitzen aus lein Bereich des brennbaren Strahls gebracht werden.
  • Die vereinte Wirkung des Daumens 5i un-1 rler Feder 52 auf den Hebel .16, .19 bringt den Schneidkopf in seine oberste und unterste Stellung und hält ihn darin festgepreßt, fall der Schneidkopf nicht ganz in die obere oder !entere Grenzlage durch die Zahnschiene 2 und Zahnrad 3 gehoben oder gesenkt wor-ien ist, .o daß die Möglichkeit des Entweichens von Gas, etwa weil der Schneidkopf nicht richtig zurückgekehrt oder ein zu großer Abstand zwischen der Düse 7 und dem Werkstück geblieben ist, ausgeschlossen wird.
  • Abb. 5 l,is 8 zeigen eine andere Ausführungsiorm des Schneidbrenners nach der vorliegenden Erfindung. Bei dieser Bauart endigt die Zahntriebwelle ; in einen Daumen 51, und die Regelventile io und 13 werden mittels des Gel:nkglierJes 6o betätigt, (las durch den Hebei .16, 49 verschoben wird, wenn dieser sich unter dem Einfluß des Daumens 5i bewegt. Bei der dargestellten Bauart ist das Gelenkglied 6o ini, einem Hebel 61 verbunden, der starr @:n dem 1'entil 13 sitzt. Diese ''erbinrlung geschieht durch ein geschlitztes Ende 62, in das ein Vor-;prung an dein Hebel fit eingreift. An dein geschlitzten Ende 62 der Stange 6o ist ein f ederbeeinflußter Stift 55 angebracht, und dieer vermag in den Schlitz einzutreten, so daß er den Ansatz an dem Hebel 61 erfaßt. An lein Stift 55 ist eine Bajonettmufl=enverbin-,lung vorgesehen, so daß er aus dem Schlitz leerausgezogen und in dieser Stellung fest-"ehalten werden kann. Der Stift 55 kann nur iii den schlitz vorspringen, nachdem das Heizgeniisch angezündet ist, so claß, wenn der Handgriff4 bewegt wird, tun den Schneidkopf zu heben, die Ventile io und 13 abgesperrt werden. An dem Ventil io ist ein Handgriff 67 vorgesehen, um die Ventile io und 13 von Hand bedienen -zu können.
  • Weitere Besonderheiten, die in dieser Bauart enthalten sind, bestehen in dem Azetylengaseinsiellventil63, das von ähnlicher Bauart wie das Heizsauerstoffventil ist. Der geriffelte Kopf 2oa hat einen Anschlag 24d, während eine Stellschrauhe Zia, die in dem Arm 22a sitzt und einen §e_ iftelten lz--opf 23a tesitzt, dessen Anschlag 24a beim Einstelen des Ventils mit dem entsprechenden Anschlag -24a an dem geriffelten Kopf 2oQ zusammenstößt. Der Arm 34 des Schneidsauerstoffventils 15 kann mit der Hand niedergedrückt werden und wird in Stellung gehalten mittels einer Klinke 64. Diese Klinke kann durch einen federbeeinflußten Hebel 65 zurückgedrückt werden, dessen unteres Ende in Berührung mit einem Ansatz 66 gehalten wird, der starr an dem Gelenkglied 6o angebracht ist. Wenn der Daumen 51 den Hebel 46, 49 infolge der Aufwärtsbewegung des Schneidkopfes betätigt, so preßt der Ansatz 66 gegen den Hebel 65, der seinerseits gegen die Klinke 64 drückt und so den Arm 34 freigibt, so daß das Ventil 15 unter dem Einfluß seiner Feder sich schließen kann. Bei der oben angegebenen Bauart werden die Gase von dem Ventilende des Brenners mittels getrennter Rohre 68 und 69, dem einen für Sauerstoff, dein andern für Azetylen nach der Brennerdüse 7 geführt, über der eine Mischkammer 70 vorgesehen ist, in der die Heizgase gemischt werden. Der Schneidsauerstoff wird durch ein Rohr 71 der Brennerdüse zugeführt.
  • Die elektrische Zündvorrichtung umfaßt den schwingenden Klotz 42 aus isolierendem Stoff und die Klinken 43 und 48, aber es ist nur eine Funkenspitze vorgesehen. Diese Spitze 72 ist mit einem aufgebogenen Kontaktglied 73 verbunden, die mit einer Klemme 74 Kontakt machen kann, sobald der Klotz 42 in die Funkenstellung bewegt wird. Die Klemme 7.1 ist durch einen Draht 75 mit der positiven Klemme einer (nicht mitgezeichneten) Induktionsspule verbunden. Ein zweites Kontaktglied 76 ist an dem schwingenden Klotz 42 vorgesehen. Dies Glied 76 vermag gegen einen Stift 77 zu drücken und gegen eine isolierte Klemme 78, die an dem Schneidkopf dicht neben dem Stift 77 angebracht ist, so daß eine Verbindung zwischen dem Stift und der Klemme gemacht werden kann, wenn der Klotz 42 in die Funkenstellung geschwungen wird. Die Klemme 78 ist durch den Draht 79 mit dem negativen Ende der erwähnten Spule verbunden. Bei dieser Anordnung bildet das Brennerrohr einen Teil des Rückstromkreise:: nur dann, wenn ein Funke überspringen soll, da es sonst isoliert ist. Der Funke springt über zwischen der Zündspitze 72 und der Brennerdüse 7. Die Drähte 74 und 79 werden durch ein Rohr 8o o. dgl. nach der Induktionsspule geführt.
  • Nach der Darstellung ist der Schneidbrenner mit einem daran befestigten Lichtschutzschirm 179 ausgerüstet.
  • Abb. 9 bis ii zeigen eine bevorzugte Bauart des Brenners nach der vorliegenden Erfindung. Sie ähnelt der in Abb. 5 bis 8 dargestellte:: Bauart. Bei dieser Form können die Ventile 1o und 13 durch den Handhebel 67 bedient werden. Das Schneidsauerstoffventilwird von Hand bedient und mittels der Klinke 64 niedergehalten. Die Lösung dieser Klinke wird bewirkt durch einen Ansatz 66, der auf dem Geienkglied 9o angebracht ist, und zwar sobald dieses sich in die Stellung zum Schließen der Regelventile io und 13 bewegt. Die mechanische Bedienung der Regelventile wird gewirkt durch eine zweite Daumenfläche 36 an der Zahntriebwelle 5, die auf einen federbeeinflußten Hebel 37 wirkt, der seinen Drehpunkt bei 38 hat und dessen unteres Ende durch das Gelenkglied 9o mit dem Hebel 61 des Ventils 13 verbunden ist.
  • Das Heizsauerstoffventil14 und das Azetylenv entil 63 sind Nadelventile, die durch geriffelte Köpfe 9i bedient werden, an denen glatte Flächen 92 für Teilungsstriche vorgesehen sind, die an einem Zeiger 93 abgelesen werden, der an den Armen 94 befestigt ist und unter dem die erwähnte Teilung spielt. Bei dieser Bauart können beide Ventile 14 und 63 sehr fein eingestellt werden, worauf man sie in Ruhe läßt, da alle Regelung mittels der Ventile io und 13 bewirkt wird.
  • Die Zündvorrichtung ist dieselbe wie die, die in Abb. 5 bis 8 dargestellt ist. Alle eben beschriebenen Zündvorrichtungen sind vorteilhaft so eingerichtet, daß die Zündung knapp vor dem Aufdrehen der Heizgase erfolgt. Eine flache Stelle an dem wirksamen Daumen sorgt clafür, daß die Funken lange genug andauern, um die Zündung zu sichern.
  • Bei dem in Abh. 5 bis 8 dargestellten Shneidbrenner findet die Mischung der Gase innerhalb der Brennerdüse ioo statt. Diese Düse ist von besonderer Bauart, die in Abb. 12 im Schnitt dargestellt ist. Sie umfaßt einen mittleren Schaft ioi mit einer Bohrung io2 durch die Achse für den Durchtritt des Schneidsauerstoffs. Das obere Ende des Schaftes ioi trägt einen Sitz, der eine gasdichte Verbindung mit einem entsprechenden Sitz am Ende des Schneidsauerstoffdurchlasses und der Durchlässe i-i für das Heizgemisch in dem Schneidkopf gestattet. Auf der Außenfläche des Schaftes ioi ist eine Anzahl schraubenförmiger Nuten eingeschnitten, deren obere Enden mit dem Durchlaß für das Heizgemisch in Verbindung stehen. Die erwähnten schraubenförmigen Nuten haben die Wirkung, dem Heizgemisch eine wirbelnde Bewegung zu erteilen und tragen dazu bei, die Gase gehörig zu mischen und zugleich die Bildung g:sF)reizter Strahlen an der Brennerinündung zu verhindern.
  • Das untere Ende des Schaftes ioi ist kegel= förtnig und mit einem spitzen Nippel 104 aus schwerschnielzl,arem Stoa, wie Wolfram, versehen. Cber dem Schaft ist eine Hülse io5 vorgesehen, die genau über den Schaft paßt. Das untere Ende dieser Hülse ist ebenfalls kegelförmig und fällt finit dein Ende des Schaftes ioi zusammen, während der obere Teil der Hülse von größerem Durchmesser und mit Innengewinde versehen ist. das mit einem entsprechenden Außengewinde auf der 'Tuffe 103 zusammenwirkt. Durch Heben oder Senken der Hülse io5 kann die ringförmige Öffnung zwischen ihr und dem Nippel ioa verändert werden, so daß das Volumen der Heizgase je nach der Dicke und Beschaffenheit des zti schneidenden 'Metalls gewechselt werden kann. L'in das Entweichen von Gas bei die_er Atiordnung zu verhüten, ist eine C berwurfinutter 1o6 an dein Schaft ioi und eine Packung io7 zwischen der -Muffe io3 und der Mutter io6 vorgesehen. Uni eine feine Einstellung zu gestatten und auch eine Art normale Einstellung der Hülse io5 zu ermöglichen, ist an dein ;clineidkopf ein Zeiger 1o8 (Abb. 9) vorgesehen, Lind an der Außenseite der Hülse io; sind Teilstriche eingeschnitten, die an dem Zeiger io8 abzulesen sind. Die Feinheit der Ablesung hängt von der Feinheit des Schraubengewindes zwischen der Hülse tos und der Muffe 103 und von dem Winkel der Kegelflächen ab.
  • Bei einer bevorzugten Forin der Düse von #ler oben beschriebenen Art reichen die Schraubemititen nicht ganz bis auf den Grund des zylindrischen Teils des Schaftes ioi. Solch eine Düse ist in Abb. 13 dargestellt. Bei dieser Bauart besteht der Schaft ioi aus zwei Teilen, dein Hauptteil mit der Schraubennut und riem zugespitzten Teil io9. Dieser hat einen zylindrischen Teil von etwas geringerem Durchmesser als der Hauptteil des Schaftes, und ist an den Schaft mittels eines schraubenföriiiigen Vorsprungs i io angesetzt. Bei dieser Bauart kann man kegelförmige Teile verschiedener Märke für verschiedene Dicken des zu schneidenden -Metalls benutzen. Diese Form der Düse ist eher anzuwenden zum Schneiden von ,lickein Metall, wo eine lange Flamme erforderlich ist. Wenn man sehr genau schneiden will, z. B. nach der Schablone, so wird die glatte Spitze durch eine Spitze i i i mit Schraubennuten i i2 von kleinerer Steigung als derjenigen der Nuten auf dem Hauptteil des Schaftes ersetzt, wie Abb. 14 zeigt. Die Spitze i i i wird vorzugsweise ebenfalls so ausgeführt, 1a1:1 eine Ringkammer bei 113 zwischen dem lsn;le des Schaftes ioi und dein Anfang der feineren Schraubengänge 112 in der Spitze i i i bleibt, so daß die Gase im Fließen unterbrochen werden und ihre 'Mischung dadurch verbessert wird, ehe die Gase über die Spitze i i i Weiterfließen.
  • Das Vorspringen des inneren Rohrs für den Schneidsauerstoff trägt dazu bei, die Verstopftil;g der Düsenöffnung durch Oxyd zu verhindern, während der innere Kegel des äußeren "Teils der Düse dazu dient, die brennbaren Gase noch weiter rund um den Schneidstrahl #-tisainnienzuziehen. Diese Bauart ermöglicht es ferner, den schneidenden Sauerstoffstrahl dichter an das Werkstück zu bringen, als es bisher möglich war, so daß feinere Schnitte erzeugt werden können, ohne rlaß die Ränder des Schnittes zum Schmelzen kommen.
  • Abb. 16 bis 18 zeigen eine andere Form des SclineAhrenners nach der Erfindung, bei der hüpfende Ventile an Stelle der Drehventile (:der #lährie io und 13 in Abb. i bis d und bis 8 benutzt werden. Der Sauerstoff und das Azetvlen werden wie vorher durch Rohreg un l 12 eingeleitet, die in die Kammern der Ventile ido, 141 führen. Diese XTentile werien für gewöhnlich auf ihren Sitzen durch Federn gehalten, die durch Kappen 142, 1.1.3 eingeschlossen sind. Die Spindeln 1d.1., id.5 der be:rlen Ventile ragen durch den Ventilkörper 15o hervor und werden zum Offnen der Ventile mittels der Daumen 14.6. 147 zurückgedrückt. Diese Daumen sitzen auf einer Spindel 1:18, die mittels eines Handgriffs 1.19 gedreht wird. Dieser Handgriff entspricht in seiner Wirkung dem Griff 67 in Abb. 5 bis B. Das Ventil 15, das den Schneidsauerstoff regelt, ist das gleiche wie in Abb. 5 bis 8 und wird gewöhnlich geschlossen gehalten durch eine F# erfer, die durch die Kappe 1.51 eingeschlossen wird. Der Sauerstoff vom Ventil i4.o geht in die Kammer des Ventils 15 und abwärts durch einen Kanal 152 in die Kammer eines Ventils 153, von wo er in glas Heizsitierstoffrohr 68 tritt, das nach der Düse führt. Das Ventil 153 wird eingestellt durch einen mit Gradteilung versehenen Kopf 1.54, ,ier sich unter einem Zeiger 155 dreht, der den (1rad der Öffnung des Ventils 153 angibt. Nach -lern Durchgang durch das Ventil 141 fließt fas Azetylen zu der Kammer eines Ventils 156, 111s durch einen mit Gradteilung versehenen Kopf 157 geregelt wird, der sich unter einem "Zeiger 158 dreht. Die Einstellung der Heizinischung wird daher überwacht durch die Stellung der graduierten Köpfe 154 und 15;, iie dein Kopf 2o des Sauerstoffventils un,1 dein Kopf des in Abb. 5 bis 8 gezeichneten Azetylenventils 63 entsprechen. Der Schneidsauerstoff wird geregelt mittels eines Hebels 3:1, der die Ventilspindel 15 herabdrückt und dem Sauerstoff gestattet, in das Rohr 7 1 einzutreten.
  • Der Handgriff 149 ist, wie gezeigt, in Schließstellung der Ventile 40, 141 in Abb. 16 und 17, während Abb. 18 die Ventile durch die Daumen 1q.6, 147 offengehalten zeigt- Die Spindel 148 des Handgriffs 149 hat am o':eren Ende einen Hebel 159, an den eine Stange 16o angelenkt ist. Das andere Ende dieser Stange ist geschlitzt und greift über das Ende der Klinke 6:1, mit der das Ende des Hebels 3.1 zusammenwirken kann, wenn er nach innen gedrückt wird, um das Ventil 15 zu öffnen und (len Schneidsauerstoff durch das Rohr 71 treten zu lassen. In Abb. 17 hält die Stange 16o die Klinke 6q. zurück, so daß der Hebel 34 nicht in die Nase der Klinke eingreifen kann. Wenn der Handgriff 149 in Abb. 16 und 17 nach links gedreht wird und die Ventile iq.o, 141 öffnet, wird die Klinke 6q. gelöst, so daß sie rlen Hebel 3q. faßt, wenn er nach innen ger@riickt wird. Dann veranlaßt das Absperren ler Gase durch Zurückdrehen des Handgriffs 149 in die Stellung in Abb. 16 un1 17, daß die Klinke 6.4 zurückgedrückt und der Hebel 34. selbsttätig gelöst wird, so daß das Schneidsauerstoffventil 15 wieder geschlossen wird.
  • Damit das Schneiden in bezug auf Metallverbrauch sparsam ausgeführt werden kamT, ist eine schnell abnehmbare Vorzeichenvorrichtung vorgesehen, deren Spitze mit der Schneiddüse konachsial und achsial beweglich ist. Eine solche ist in Abb. 1 5 gezeichnet. Der Körper 130 der Vorrichtung hat im wesentlichen Zylinderform. Der obere Teil der Vorrichtung hat die Form eines Bajonettinull'enverschlusses, der z. B. auf die Schneid---i- 7 in Abb. 1 paßt. Der untere Teil ist zu einem Zylinder 132 ausgebohrt, der einen Kol-1 en 133 aufnimmt, der darin entgegen einer Feder 13:1 verschiebbar ist. An dem unteren Teil des Kolbens 133 ist die Vorzeichenspitze 135 konachsial mit der Schneiddüse 7 angebracht. Diese Spitze hat am besten denselben Durchmesser wie der Schneidsauerstoffstrahl, so daß die Dicke der Flamme beim Vorzeichnen des Schnittes berücksichtigt wird. Wenn die Schneiddüse mit dem daran befestigten Vorzeichner über das Werkstück bewegt wird, so wird die Spitze 137 dank der Wirkung der Feder 134 immer mit dem Werkstück in Berührung sein.
  • Die Erfindung ist nicht auf die oben beschriebenen besonderen Schneidbrenner beschränkt, sondern kann auf Brenner für Handbetrieb angewendet werden, in welchem Fall die Regelventile und die Zündung von Hand bedient werden, am besten in Verbindung miteinander. Ferner braucht der Schneidkopf nicht zum Heben und Senken eingerichtet zu sein, sondern kann in senkrechter Richtung festtehen, wobei zur Betätigung der Regelventile und der Zündung derselbe Daumeninechanismus wie der oben beschriebene angewendet wird.

Claims (1)

  1. PATEN T-ANTSPRÜCI1E: 1. Schneidbrenner, bei dem zur Einstellung der Beschaffenheit des Heizgcinisches Ventile mit ablesbarer Einstellung vorhanden sind, und bei dem zum An-und Abstellen der Gase zwei Ventile benutzt werden, die je einen Gasdurchlaß regeln, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Regelventile (10, 13) von Federn belätigt werden, so daß sie durch Daumen an einer Spindel geöffnet werden, deren Drehung die Ventile gleichzeitig öffnet un.1 ihr gleichzeitiges Schließen gestattet, 2. Schneidbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gaseinstellung durch ein Nadelventil (1q.) bewirkt wird, das durch eine geriffelte Scheibe (2o, 2oa) 1-etätigt wird, die einen Ansatz (2q, 24a) trägt, gegen den ein ähnlicher Ansatz (24, 24a) an einer Schea)e (2_;, 23a) stoßen kann, die auf einer Schraubenspindel (21, 21a) mit Gewinde von derselben Steigung wie die des Nadelventils sitzt; wobei die Schraubenspindel mit dein Nadelventil konachsial ist und die Dicke der Ansätze etwas kleiner als Ganghöhe des Gewindes der Ventilspindel ist. 3. Schneidbrenner nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brenner durch einen Handgriff (q.) gehoben und gesenkt werden kann, während die Absperr- oder Regelventile (io, 13) durch einen Daumen (28) betätigt werden, der an der Welle (5) sitzt, die mit dem Handgriff (q.) für die Hebe- und Senkvorrichtung bewegt wird. q.. Schneidbrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Daumen (51, Abb. 5) einen federe eeinflußten Hebel (q.6, 49) umlegen kann, während ein Gelenkglied (6o) das andere Ende des Hebels mit einem an einem der Regelventile angebrachten Hebel (61) verbindet. 5. Schneidbrenner nach Anspruch und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidsauerstoffventil (15) durch eine Klinke (6q.) offen gehalten wird, die zum Lösen des Ventils durch einen Anschlag (66) bewegt wird, der starr an dem Gelenkglied (6o) angebracht ist, und zwar so, daß, wenn der Gelenkteil (6ö) (las Schließen der Ventile (10, 13) veranlaßt, der Anschlag (66) die Klinke (6q.) veranlaßt, !las Schneidsauerstoffventil Ü,5) frei7_ugellen. <l. Schneidbrenner nach Anspruch i bis 5. der durch die Bewegung des Handgriffs (4.) bedient wird, und der mit eineng elektrischen Zünder versehen ist, dadurch gekennzeichnet,' #Aaß dieser Zünder aus einem schwingbaren Klotz. (.42) finit daraufbefestigter Funkenstrecke besteht, der durch die Bewegung des Handgriffes (.4) auf den Brenner ( iod., Alil). 9) zti- und voti ihm «- eggesehwungen werden kann, und aus einem elektrischen Kontakt all dem Klotz (.f2). der mit der Funkvorrichtung verbull-,len ist und, sobald der Klotz (.12) in die Funkstellung geschwungen wird, finit einer Klemme (74) am Schneidkopf (i) Kontakt machen kann, die im Stromkreise finit der Funkenspule liegt. 7. Schneidbrenner nach Anspruch 6, dalurch gekennzeichnet, daß (lie Funkvorrichtung aus zwei Funkenspitzeil (.los .fl, Abb. 1) Lesteht, voll denen die eine mit d, r einen Klemme der Funkenspule, die andere mit einer Klemme verbunden ist, die all einen Kontakt (4;) an dein Schneidkopf anschlagen kann, wenn fler Schwinglciotz (_l.2) in die Funkstellung gebracht wird, «-0ilei dieser hontal<t (d.3) mit der andern Funkenspulenkleinme verbunden ist. B. Schneidbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenn nur eine Funkenspitze (72, Ab;,. 5) 1 eilutzt wird, diese mit einem vorspringenden Teil (73) verbunden ist, der mit einer isolierten Klemme (7d.) an dein Schneidkopf ( i i Kontakt machen kann, die mit der einen Klemme der Funkenspule verbunden ist, während eine Blattfeder an dem schwingbaren Klotz (:12) vorgesehen ist, der einen Knopf (78) gegen eine isolierte Klemme (77) drücken kann, die ebenfalls an dem Schneidkopf (i) angebracht ist, wodurch er ihn mit der isolierten Klemme (77) in Berührung bringt, die mit dem anderen Ende der Funkspule verbunden ist, wobei beide Kontakte gemacht werden, wenn der schwingbare Klotz (42) in die Funkstellung gebracht ist, worauf ein Funke zwischen der Funkenspitze (72) und der Brenlierdüse (7) überspringt. Schneidbrenner nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Daumenwelle (5) zwei Daumenflächen (51, 36) trägt, voll denen eine (51) den Regelventilmechanismus und die andere (36) den Zünder betätigt, wobei die Daumenflächen vorzugsweise so angeordnet sind, daß die Zündverrichtung knapp vor dein Anstellen der Heizgase in die Funkstellung gebracht wird, wobei all dem die Zündung bewirkenden Daumen (36) eine Ruhefläche gebildet ist, so daß die Funken eine "Zeitlang andauern, um die Zündung der Gase zu sichern. io. Sehneidllrenner nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, ,laß der Schwül; klotz (-12) durch Klinken (..18) bewegt wird, die il:n finit dein Gestänge der Regelventile verbinden. i i. Schneidbrenner nach Anspruch i. dadurch gekennzeichilet, daß der Schneidsauerstoff durch eine Bührun- ( i2o) im I Mittelteil ( ioi) zugeführt wird, während lie Heizgase in eine den Oberteil des genannten Xlittelteils umgebende Kammer eintreten, darauf in an sich bekannter @@-eise durch schraubenförmige Kanäle auf ,ler Oberfläche -ges Mittelteils strömen, und zwar zwischen dein Mittelteil und der ihn innschließenden :Tuffe (i03), um dann ring; tim einen konischen Teil des durchbohrten Mittelteils herum auszutreten. 12. Schneidbrenner nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß der untere (kegelförmige) Teil des Brennerrohres (ioi ), auf dem die Schraubenkanäle eingeSchnitten sind, ein besonderes Glied (111) voll demselben Durchmesser wie der zylindrische Hauptteil bildet und mit Schraubenkanälen (112) voll schwächerer Steigtln- als die auf nein Hauptteil versehen ist, wobei zwischen den Schraubenkanälen fler beiden Teile Ales Brennerrohrs ein Spalt (113) gelassen ist und beide Teile vorzugsweise durch Schrauhengewinde ( i i o) verbunden sind. 13. Schneidbrenner nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidsauerstoffinündung von einer Spitze (1o4) aus schwer schinelz'-arern Stoff, z. B. Wolfram, gebildet wird. 14. Schneidbrenner nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein Vorzeichner vorgesehen ist, der abnehmbar an dein Brenilerrohr zu befestigen ist, und der aus einem hohlen Zylinder (13o) mil einem Kolben (133) darin besteht, voll dessen unterem Ende eine Vorrichtung (135) zum Halten einer Vorzeichenspitze in der Brennerachse hervorragt, wobei die Vorzeichenspitze eine dem Durchmesser der Schneidflaninie gleichwertige Stärke hat.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960981C (de) * 1952-10-30 1957-03-28 Adolf Messer G M B H Brenner zum Brennschneiden von Stahl mit grosser Geschwindigkeit

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